Usedom Stadt

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Kenndaten des Orts
Name (heute)Usedom Stadt
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl17406
VerwaltungsamtAmt Usedom-Süd
LandkreisVorpommern-Greifswald
Zahlen
Einwohner1747 (2018)
KoordinatenBreite: 53.8731 / Länge: 13.9202


Der Ort liegt im Südosten der Insel Usedom. Zur Stadt gehören die Ortsteile: Gellenthin, Gneventhin, Karnin, Kölpin, Mönchow, Ostklüne, Paske, Vossberg, Welzin, Westklüne, Wilhelmsfelde, Wilhelmshof und Zecherin


Geographische Lage


Einführende Information

Der Name der Stadt ging später auch auf die Insel über.

Otto von Bamberg etwa * 1060 + 1139. Der Bischof taufte 1128 die Slawen auf dem Schlossberg in Usedom. Auch genannt: „Apostel der Pommern“. Seit 1928 Gedenkstätte auf dem Schlossberg (800 Jahrfeier der Taufen)

Zur Stadt Usedom gehört

Amtswyck Standort des einstigen wendischen Usedom. 1779 Amts-Wiecke, eine Vorstadt von Uesedom, liegt vor dem Peenethore ostwärts, und hat 5 Coßäthen, welche in die Marienkirche zu Uesedom inder Uesedomschen Synode eingepfarret sind. 1858 - Dorf mit 5 Kossäthen, 2 Mühlen, östlich von Usedom und dorthin eingepfarrt. 7 Wohnhäuser, 47 Einwohner.

Bauhof 1779 Das Vorwerk Bauhof nahe der Stadt Uesedom nordostwärts, hat 23 Morgen 122 Ruthen, und ist in die Marienkirche zu Uesedom in der Uesedomschen Synode eingeschlossen. Die Aussaat ist allezeit gleich, weil mehr als etwa 2 bis 3 Scheffel Roggen, und 3 Scheffel Gerste nicht gesäet werden können. Auf dem so genannten Jürgensee stehet dem Pächter die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu. Die Dienste verrichten die auf der Amtswiecke wohnenden 5 Coßäthen. Contribution wird nicht gegeben. Nahe bei diesem Vorwerke liegt ein Berg, auf welchem ehemals ein Lustschloss gestanden hat.

Die Halbinsel der Insel Usedom auf der die Stadt mit ihren Ortsteilen liegt, wird auch Usedomer Winkel genannt.

Das Wappen der Usedom Stadt

Wappen der Stadt Usedom

Blasonierung:

In Silber ein seitlich gekehrter blauer Spangenhelm mit goldener Helmkrone und natürlichem Pfauenstoß. Auf dem Schild ein vorwärts gekehrter, golden gekrönter blauer Spangenhelm mit blau-silbernen Decken und einem von zwei blau-silbernen Fähnchen eingeschlossenen natürlichen Pfauenstoß.

Das Wappen und die Flagge wurde von dem Weimarer Michael Zapfe neu gestaltet. Es wurde am 24. November 1997 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 145 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Die Flagge wurde am 13. Februar 1998 durch das Ministerium des Innern genehmigt. Die Flagge ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Blau, Weiß und Blau gestreift. Die blauen Streifen nehmen je ein Fünftel, der weiße Streifen nimmt drei Fünftel der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des weißen Streifens liegt das Vollwappen der Stadt, das zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt. Die Länge der Flagge verhält sich zur Höhe wie 5:3.

Nach 1720 bis ca. 1930 war der "Störgreif" das Wappen für die Stadt. Entstehung siehe Pommernherzöge um 1500.

Kurztext zum Ort

Die Stadt Usedom ist die älteste Stadt auf Usedom und heute die einzige auf dem Gebiet des deutschen Teiles der Insel Usedom.

Die Stadt Usedom im Spiegel von Karten und Luftbildern

Bildergalerie Stadtbilder

Bildergalerie Historische Postkarten

Bildergalerie Historische Postkarten nach 1945

Ortschronik/en von der Stadt Usedom und seinen 13 Ortsteilen

Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.

Weiterführende Information zu Usedom Stadt und Ortsteilen

Buch: Usedom Geschichte und Geschichten - 700 Jahre Stadt Usedom, 1998, Verlag Störr, Ostklüne ISBN 3-9805627-5-7


  • [ Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]

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Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann rohrspatz@gmx.com