Trassenheide

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Kenndaten des Orts
Name (heute)Trassenheide (Seebad)
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl17449
VerwaltungsamtAmt Usedom Nord
LandkreisVorpommern-Greifswald
Zahlen
Einwohner905 (2018)
KoordinatenBreite: 54.091873 / Länge: 13.874251

Das staatlich anerkannte Seebad Trassenheide liegt im nördlichen Teil der Insel Usedom zwischen Karlshagen und Zinnowitz. Es gehört zum Kirchspiel Krummin-Karlshagen-Zinnowitz.


Geographische Lage

Einführende Information

1779 Zu diesem Vorwerke Mölschow gehöret der dicht an der Heide gelegene so genannte Hammelstall für die Schafe. Bei demselben befindet sich auch ein Büdnerhaus, wovon 2 Rthlr. Grundgeld an das Amt bezahlet werden.-

Trassenheide (Hammelstall) 1824 Ersterwähnung als Hammelstall. 1858 eine Fischer-Kolonie in der Zinnowitzer Forst unweit der Ostsee, nach Krummin eingepfarrt, 22 Kolonisten und 3 Büdner, 30 Wohnhäuser, 217 Einwohner. Bei Hammelstall in der Königlichen Forst befindet sich eine Waldwärterei auf dem Trasse-Moor. 1908 auf Antrag Umbenennung in Trassenheide.

Das Wappen von Trassenheide

Wappen von Trassenheide

Blasonierung: In Silber ein blauer Schildhauptpfahl, oben belegt mit einem silbernen Lachs, begleitet beiderseits von einem grünen Heidekrautstängel mit neun grünen Blättern und neun roten Blüten. Das Wappen wurde von dem Weimarer Michael Zapfe gestaltet. Es wurde 2002 genehmigt und unter der Nr. 269 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Kurztext zum Ort

1786 Ersterwähnung im Kirchnebuch Krummin. Diese Kirche war für die neue Ansiedlung auf einer Schafswiese mit Stall der Domäne Mölschow zuständig. Auf dieser Wiese konnten sich Heringsfischer mit der Heringspackerei und Salzhütten ansiedeln. Aus "Schafstall" wurde "Hammelstall". 1908 wurde auf Antrag wegen des beginnenden Tourismus der Name Trassenheide verliehen. Die Försterei Trassenmoor (Name wegen eines im Moor versunkenen Försters Trassen) und die mit Heidekraut bestandene "Wilde Hütung" führten zur Namensfindung.

1928 wurde aus der Ansiedlung eine selbständige Gemeinde. Seit 1905 kamen die ersten Badegäste.

Die in Peenemünde enstandene Heeresversuchsanstalt kaufte viele Häuser in Trassenheide auf, um die ausgesiedelten Peenemünder unterzubringen. Der 1939 entstandene Bahnanschluss von Zinnowitz nach Peenemünde wurde in kurzere Zeit errichtet.

1943 im August zerstörte ein Bombenangriff den Ort und es gab viele Opfer.

Schon 1947 begann der Badebetrieb und es wurden viele Betriebs- und Kinderferienheime errichtet.

Bildergalerie

Ortschronik/en von Trassenheide

Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.

Ortschronik Trassenheide

Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Trassenheide

Weiterführende Information zu Trassenheide

Trassenheide in gov.genealogy.net

Trasenheide bei Wikipedia

Amt Usedom Nord

Kurverwaltung Trassenheide Seebad

Sagen Trassenheide

Kontakte

Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann rohrspatz@gmx.com