Fortlaufende Ortschronik Krummin: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 26. September 2026, 08:57 Uhr
| Kenndaten der Ortschronik | |
|---|---|
| Ort | Krummin |
| Zeitlicher Schwerpunkt | fortlaufend |
| Urheberrechte | Hilde Stockmann |
| Erstellungszeitraum | seit 2020 |
| Publikationsdatum | veröffentlicht |
| Inhaltliche Kategorisierung | Geschichte des Ortes Krummin |
| Status (Ampelsystem) | in fortlaufender Bearbeitung |
Die Geschichte von Krummin
und Ortsteil Neeberg
Krummin und Neeberg im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)

Krummin
1230 Ersterwähnung - wurde der Kirche zu Bukow (Netzelkow) zugesprochen, die den Zehnten erhielt. Vor
1278 hatte Barnim I. das Patronat an die Kirche von Krummin an den Ritter Johann Voß geschenkt.
1290 erhielten es die Söhne Heinrich, Friedrich und Konrad Voß übertragen.
1302 erhält das Nonnekloster der Zisterzienser in Wollin das Eigentum über das Land Buckow und die Kirche zu Krummin zugesprochen.
1305 19.02. Bischof Heinrich von Kammin gewährt allen, die der Michaelskirche in Krummin Wohltaten erweisen einen 40 tägigen Ablass.
1305 19.03. vom Kloster Wollin erhält das Kloster Krummin alle Besitzungen im Lande Buckow. -
1309 wird diese Auseinandersetzung der Klöster bestätigt. Bei der Ausstattung auch eine Mühle erhalten (Wassermühle), erste urkundliche Erwähnung einer Mühle auf Usedom. Bis zum Jahr
1323 Äbtissin Jutta, Bogislavs IV. Tochter.
1390 ist Katharina Lepel, Äbtissin.
1400 ist Anna Cäcilie von Mansfeld Äbtissin.
1434 ist Gese Lepel Äbtissin.
1442 es werden geistliche Stiftungen (Vikarien) erwähnt von Hennig von Schwerin aus Sossow? und Hermann Lepel aus Neuendorf.
1455 erhielt die Klosterkirche im Auftrag des Papstes einen Indulgenzbrief, in dem den Gläubigen ein langer Ablaß für den Besuch des Gottesdienstes verheißen wurde.
1480 wird die Nonne Brigitta Ryke als Spenderin erwähnt.
1482 verschreiben Hans Owstin und seine Frau geb. Köller eine Hufe Land in Ziemitz.
1503 Erteilung der Gerichtsbarkeit durch den Bischof von Kammin
1520 bestand eine Vikarie des “heiligen Kreuzes“ denn Marten Swaven in Gützkow verkaufte an Marten Szwerow.
1530 bis 1563 Äbtissin Sophie Kolre (von Köller) unter welcher das Kloster aufgehoben wurde.
(Liste der Äbtissinen – Liste der Pfarrer in der Chronik der Insel Usedom von R.Burkhardt S 110)
Neeberg
1230 Ersterwähnung - kommt zur Kirche Bukow (mit dem Zehnten).
1309 als Neberghe unter den Krumminer Klostergütern aufgeführt.
Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)
1563 Auflösung des Zisterzienserinnenklosters - St. Michael wird Pfarrkirche
1618 - 1648 im 30jährigen Krieg Zerstörung der Klosteranlagen.
1630 Im Ort starben 43 Menschen an der Pest
Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)

Krummin
1652 Der von Schweden geadelte Oberst Joachim von Radecke erhält als die Güter Krummin, Mölschow und das Dorf Loddin. Seine Wittwe mit ihren zwei Töchtern kämpfte nach dem Tod ihres Mannes um das Gut Loddin. Seine erste Frau und Tochter sterben 1655 in Krummin.
1693 Dieses Amtsdorf bei Die Peen oder Die Wike, ist im Osten ungefähr 1/2 Meile von Wolgast abgelegen. Der unten verzeichnete Pensionarius, de Winnig, hat samt den darunter gehörenden Amtsdörfern, wie Neberg, Sitz, Sempin und Koserow dafür 300 Rthl Pacht gegeben. In alten Zeiten soll hier ein Kloster gestanden haben, wovon am Seestrand noch Rudimentezu sehen sind, welches dieses Amt besessen hat. Aber nach dessen Ruin soll dieses Gut also an das Fürstenhaus gefallen sein.
Im Dorf haben vor dieser Zeit 4 Bauern und 12 Kossaten gewohnt . Jeder Bauer hat 3 Hakenhufen gehabt, doch wieviel ein jeder von den Kossaten besessen hat, weiß man nicht. Hier ist die Amtskirche. worunter Neberg, Sitz, innerhalb des Amtes, samt Bannemin, Zimitz und Sauzin außerdem gehören. Bemerke, daß diese Kirche aus den Resten des alten Klosters gebaut sein soll.
Einwohner: 1. Fridrick Winnig, Pächter, 2. Johan Wittow, Pastor, 3. Hans Jamik, Halbbauer 2 1/8 Hakenhufen, 4. Michael Blankhals, 2 1/2 Hakenhufen. Einlieger: 5. Ertmann Smitt, 6. Jochom Krull, 7. Allis Joabt, der Krüger, 8. Baltasar Österik, der Schafhirte, Andreas Greek, Viehhirte, Jochom Schröder,9. Jacob Farber, 10. Michel Stropp, Küster, 11. Des seligen Pastor Johan Banlamps Wuitwe.
1675 Carl Gustav Wrangel bekam Krummin.
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Matriekelkarte 1693 von den Schweden erarbeitet in Teilen
Neeberg
1693Dieses Dorf ist gleich bei Wolgast im Südosten belegen, direkt am Strand der Peen und hat von alters zum Amtsdorf Krummin gehört. Hier haben früher 4 volle Bauern und 2 Kossaten gewohnt. Die Vollbauern haben soviel Land wie einer von diesen gegenwärtig bewirtschaftet besessen, doch wieviel die Kossaten gehabt haben, weiß man nicht.Jetzt bewohnen das Dorf 5 Stück Einwohner. Die Bauern haben jeder 3 Hakenhufen und beide Halbbauern soviel zusammen wie ein Vollbauer.
Es ist zu vermerken, daß hier zweierlei Herrschaften darüber bestimmen, nämlich 1 1/2 Hakenhufen gehören zu Herrn Bläman, Fortifications-Kämmerer in Stockholm. Dieses Land soll er vom Seligen Oberst Radik gekauft haben, oder vielmehr hat er dieses als Pfand für eine Summe Geldes. Das andere Land gehört zusammen unter Krumin. Dieses Dorf gehört zu Krumins Kirche, wo der Pastor des Amtes wohnt.
Was den Grenzverlauf angeht, so grenzt es im Osten an Krummin ohne Strittigkeit, desgleichen an Mölschow im Norden und an Sauzin im Westen durch 4 Grenzsteine. Zum Süden hin ist das Acterwater, Die Wyk, genannt.
Einwohner: 1. Hans Lüder, Bauer, Schulze 3 Hakenhufen, 2. Christopher Grek 3 Hakenhufen, 3. Georgen Panter, 3 Hakenhufen, 4. Michel Knok und 5. Jochom Düns Halbbauern. Einlieger: 6. Jacob Österik, 7. Jochom Steckling, Viehhirte.
unter Preußen
Krummin
1779 1/2 Meile von Wolgast gegen Osten, 5 Meilen von Swienemünde gegen Westen, und und 5 Meilen von Uesedom gegen Norden an einem Wasser, welches die Crumminsche Wiecke genannt wird,
hat außer einem Vorwerke 1 Prediger, 1 Küster, 2 Bauern, 6 Büdner, 1 Predigerwitwenhaus, 1 Kirchenhaus, 1 Schmied, und eine zur Uesedomschen Synode gehörige Mutterkirche, zu welcher die Dörfer Neberg, Mahlzow, Zecherin, Mölschow, Bannemin, Zinnowitz, Sauzin, das Vorwerk Ziemitz, und die ½ Meile von hier entfernte Wolgastische Fähre diesseits der Peene, woselbst die Ueberfahrt mit einem Prahm nach Wolgast ist, inngleichen der so genannte Hammelstall bei Mölschow, eingepfarret sind. Die sämtlichen zu diesem Kirchspiele gehörigen Oerter, und die Dörfer Zempin, Coserow, Loddin und das Vorwerk Damerow, werden der Wolgastische Ort genannt. Ehemals war hier ein berühmtes Jungfrauenkloster, wovon aber nur noch die Kirche übrig ist.
Das Vorwerk hat 1047 Morgen 5 Ruthen. Der Acker liegt in 3 Schlägen von dem Acker des Predigers und der Bauern abgesondert, und ist von ziemlicher Güte. Die Wiesen sind sämtlich einschnittig und mittelmäßig. Das Vorwerk hat mit dem Dorfe längst des kleinen Strummins eine gemeinschaftliche Weide, welche aber sehr tief ist. Die Dienste werden von 2 Bauern aus Krummin, 7 Bauern aus Neberg, 2 Bauern aus Bannemin, und 4 Bauern aus Zempin verrichtet.
1827 - 1844 Ist Wilhelm Meinhold Pastor in Krummin. Er war auch Schriftsteller.
1833 Heinrich von Corswant erwirbt das Gut Krunmmin und baut es aus.
1837 Es erscheint W. Meinholds Buch: "Reisebilder der Insel Usedom"
1842 Pfarrer W. Meinhold "Bernsteinhexe" wird gedruckt
1850 Pfarrer Zietlow schreibt die Geschichte des Klosters Grobe.
1856 Kirche: Neogotischer Anbau und Turm. Patronatsloge und Familiengruft der Corswants
1858 Kirchdorf, mit Rittergut in gleicher Lage, Mutterkirche mit Pfarre und Küsterei, 15 Büdnerstellen. 18 Wohnhäuser, 201 Einwohner.
1863 Neue Orgel eingebaut von Grüneberg, Stettin
Neeberg

1779 5 Meilen von Swinemünde gegen Westen, 5 Meilen von Uesedom gegen Norden, und ¼ Meile vom Dorfe Crummin, an der so genannten Crumminschen Wiecke, hat 7 Bauern, 4 Büdner, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret.
1858 ein Bauerndorf an der Krumminer Wieck, nach Krummin eingepfarrt. Bestand vorher aus 7 Bauernhöfen, wovon ein Hof zum Gute Krummin geschlagen. 12 Büdnerstellen, 24 Wohnhäuser, 171 Einwohner.
Kaiserreich (1871-1918)
1885 Otto Heinrich von Corswant läßt die Lindenallee anpflanzen
Weimarer Republik (1918-1933)
1920 Pfarrer Böttiger - Wiederentdeckung des Sippenaltars, dessen Reste heute im Museum Stettin zu sehen sind. Von 1919 bis 1933 war hier Pastor Carl Böttiger Pastor.
Drittes Reich (1933-1945)
1937 Krumminer Altar kommt zur Restaurierung ins Landesmuseum Stettin, auch der vergoldete Kelch befindet sich dort.
SBZ und DDR (1945-1990)
Krummin
1975 der goldene Kelch kommt wieder in Kirchenbesitz
1978 750-jähriges Jubiläum der Kirche S. Michael
Neeberg
1948 Freiwillige Feuerwehr gegründet
1957 neues Feuerwehrgebäude gebaut
Naturhafen wurde in den 70er-Jahren ausgebaut
Eine Bungalowsiedlung entstand zu DDR-Zeiten östlich der alten Neeberger Dorflage. In den 1970er-Jahren wurde die winzige Aushöhlung in der Krumminer Wiek für die Bewohner der Bungalowsiedlung zu einem kleinen Naturhafen ausgebaut. Doch erst der Garten- und Landschaftsbauer Stefan Wulff aus Zinnowitz, der in der Siedlung selbst einen Bungalow besitzt, hat mit seiner Gartenbaufirma das Hafenbecken sowie den kleinen Zufahrtskanal ins Achterwasser ausgehoben und das Gelände landschaftlich schön angelegt.
Seit dieser Zeit gibt es die STEFANSHÖHE.
die heutige Zeit
1993 Die Kirche St. Michael wird renoviert und Neugestaltung der 10 runden Glasfenster der Kirche durch Hermann Lindner aus Stralsund
2005 700jähriges Klosterjubiläum wir gefeiert
2005 Verwaltung: Amt am Peenestrom, Sitz in Wolgast
2010 248 Einwohner
Krummin in der Zeitung
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Bilang Buch Kloster Krummin
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2009 Bürger zu Krummin
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2010 Tausch Vertrag
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2010 Tausch
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2023 Naschkatze 1
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2023 Naschkatze 2
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2023 Zeesboot 1
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2023 Zeesboot 2
- 2026 15. Mai Ostseezeitung von Henrik Nitzsche
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- Neun Kriegstote auf Krumminer Friedhof entdeckt
Erkennungsmarken bei zwei Verstorbenen gefunden / Volksbund schafft Orte des Gedenkens
Neun Tote, zwei Erkennungsmarken – auf dem Friedhof von Krummin auf Usedom hat Joachim Kozlowski erneut Hinweise auf das Kriegsjahr 1945 freigelegt. Im Zentrum der Anlage lag ein Sammelgrab mit sieben Männern. Die sterblichen Überreste waren stark zersetzt.
Der 54-jährige Kozlowski, der einzige hauptamtliche Umbetter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, vermutet, dass die Verstorbenen nach ihrem Tod längere Zeit ungeschützt im Freien lagen und erst später bestattet wurden. Die Spuren an den Knochen deuten auf natürliche Verwesungsprozesse sowie mögliche Tierverbisse hin. Links und rechts dieses Grabes fanden sich zwei weitere Bestattungen, jeweils einzeln beigesetzt. Gerade diese beiden Einzelfunde könnten laut Kozlowski den entscheidenden Hinweis liefern: „Bei ihnen haben wir Erkennungsmarken der Wehrmacht entdeckt. Wir können sie über das Bundesarchiv zuordnen. Mehr ist im Moment aber nicht möglich“, sagt er.
Für Angehörige bedeutet das dennoch erstmals eine reale Spur nach rund 80 Jahren Ungewissheit. „Wir können der Trauer jetzt einen Ort geben“, so Kozlowski.
Wie die Männer nach Krummin kamen, bleibt vorerst offen. Kozlowski geht davon aus, dass es sich bei den sieben Toten im Sammelgrab um Gefallene oder Verstorbene handelt, die nach Kampfhandlungen eingesammelt und vor Ort bestattet wurden, vermutlich in den letzten Kriegstagen 1945. Eine genauere zeitliche Einordnung sei nicht möglich.
In Krummin hat er jeden Toten einzeln hinsichtlich Alter, Größe, Verletzungen und Geschlecht untersucht. Die Gebeine wurden anschließend in kleinen schwarzen Pappsärgen an anderer Stelle auf dem Friedhof wieder bestattet. Damit ist in Krummin eine Kriegsgräberstätte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge entstanden.
- 2026 12. September Ostseezeitung von Hannes Ewert
- Von Krummin nach Schwerin
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- CDU-Landtagskandidatin Jeannette von Busse will Gemeinden mehr Spielraum bei ihrer Entwicklung geben
Jeannette von Busse stieg mit gerade einmal 30 Jahren in die Kommunalpolitik ein. Heute, knapp 18 Jahre später, kandidiert sie im Wahlkreis 30 (Gemeinden auf Usedom und am Peenestrom) mit dem Parteibuch der CDU in der Hand für den Landtag in Schwerin. Ihr Ziel ist es, bei der Gestaltung der Zukunft ihrer Heimatregion mitzuwirken. Ihr Slogan: „Ihr Wahlkreis braucht eine starke Stimme in der Landeshauptstadt.“
Die 47-Jährige weiß, worauf es in der Kommunalpolitik ankommt. Schließlich war sie fünf Jahre lang Bürgermeisterin in ihrem Heimatdorf Krummin. „Hier geht es um die Belange der Bürger vor Ort“, sagt sie. Straßensanierungen, der Haushalt, Spielplätze und andere Investitionen stehen auf der Tagesordnung. „In der Politik, egal ob vor Ort oder im Land, muss man immer einen Schritt weiterdenken. Das ist das Spannende an diesem Beruf“, sagt sie.
Ihre Paradebeispiele für die Entwicklung ihrer Kommune sind die Erschließung von Bebauungsplänen, um Familien eine Niederlassung zu ermöglichen. „Wir haben es in der Gemeinde geschafft, Wohnraum zu schaffen, indem wir eine ehemalige landwirtschaftlich genutzte Fläche in ein Wohngebiet umgewandelt haben“, sagt sie stolz.
„Der Weg dorthin war jedoch nicht leicht. „Ich wünsche mir, dass die Landesregierung den Gemeinden mehr Spielraum gibt, damit sie ihre Entwicklung schneller vorantreiben können“, sagt sie. Oft verhindern viele übergeordnete Regeln und Vorschriften eine schnelle Weiterentwicklung. „Die Gemeindevertreter wissen, was vor Ort passiert, und haben somit das nötige Fingerspitzengefühl. Ihnen sollte mehr vertraut werden“, so von Busse, die von Haus aus Juristin ist und heute noch in Teilzeit als Juristin in einer Projektentwicklungsgesellschaft für erneuerbare Energien arbeitet. Ein großer Teil der Arbeitszeit der CDU-Landtagskandidatin findet im Auto statt. Sie weiß daher, wie wichtig eine gute Infrastruktur im Land ist. „Ich kann mich noch an meine Jugendzeit erinnern. Damals wurde erzählt, dass die neue Wolgaster Brücke 2013 fertig sein soll“, sagt sie.
Mit großen Sorgenfalten auf der Stirn denkt sie deshalb an den Zustand der Zecheriner Brücke. „Die Planung solcher Bauten dauert viele Jahre. Das ist zu lange“, sagt sie. Die Südanbindung sollte ihrer Meinung nach von der Politik priorisiert werden.
Jeannette von Busse ist der Region seit dem Kindesalter treu geblieben. „Ich habe immer an die Region geglaubt, und ich gönne es jedem, hier sein Leben aufzubauen. Dazu müssen jedoch die Rahmenbedingungen passen, wozu auch bezahlbare Grundstückspreise zählen“, sagt die zweifache Mutter, die mehr als sieben Jahre lang Bausenatorin von Greifswald war.

- 2026 26. September Ostsezeitung von Hannes Ewert
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- Krumminer „Naschkatze“ schließt nach 23 Jahren
Gesine Mächling und Peter Jezek verabschieden sich aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Gartencafé / Am Sonntag öffnen sie ein letztes Mal.
Um eine Gastronomie zu betreiben, braucht es Ehrlichkeit, Humor und eine große Portion Durchhaltevermögen. Davon sind Gesine Mächling und ihr Lebensgefährte Peter Jezek überzeugt. Beide haben 23 Jahre lang die „Naschkatze“ in Krummin betrieben. Das Lokal war bei den Gästen – vor allem Radfahrern und anderen Ausflüglern – eine beliebte Anlaufstelle. Nun ist das gastronomische Kapitel in dem kleinen Ort vorbei. Am letzten Septemberwochenende öffnen sie ihre riesigen Pforten zum letzten Mal.
Die Entscheidung, die „Naschkatze“ zu schließen, ist den beiden nicht leichtgefallen. Immerhin haben sie mehr als zwei Jahrzehnte lang viel Herzblut hineingesteckt. „Es geht gesundheitlich nicht mehr“, sagt die 63-jährige Gesine Mächling. Sie hat Probleme mit den Augen, und ihr Lebensgefährte ist mittlerweile 80 Jahre alt. „Wir wollen hier nicht mit dem Krankenwagen vor allen Leuten abgeholt werden“, sagt sie scherzhaft.
Gesine Mächling kam 2001 aus Sachsen auf die Insel Usedom und arbeitete dann in der Gastronomie. Doch sie kam schnell an ihre körperlichen Grenzen. Ihr Lebensgefährte Peter Jezek schlug vor, den eigenen Garten vor der Haustür zu nutzen, um selbst Gastronomie zu betreiben. Gesagt, getan. Mit ein paar Stühlen, einem kleinen Wagen, einer Kaffeemaschine und ein paar Tischen fing alles an. Heute können in dem Garten locker 60 Personen Platz nehmen, es gibt auch einen großen Spielbereich für Kinder. Besonders stolz sind beide darauf, dass sie mit der Zeit langsam und stetig gewachsen sind – teilweise hatten sie bis zu sieben Kräfte, die sie in der Saison unterstützten. Am Ende standen sie oft zu zweit im Café. „Der Corona-Lockdown war ein Schlag für die Gastronomie. Dadurch ging sehr viel kaputt“, sagt sie.
Zur Arbeit gehörte auch, dass für sie die Nacht um 2:15 Uhr zu Ende war, da es dann zum Backen in den rund sieben Meter langen Wagen ging. Bis zu 25 verschiedene Kuchen wurden pro Tag produziert. Der Gradmesser dafür, wie viele Kuchen am nächsten Tag durch den Ofen geschoben wurden, war der Wetterbericht von Stefan Kreibohm am Vorabend im Nordmagazin. „Wenn gutes Wetter angesagt wurde, mussten mehr Kuchen her“, erklärt Mächling das Prinzip.
Bis zu sieben Tage die Woche hatten die beiden ihre „Naschkatze“ zwischen April und Oktober geöffnet. Zwischenzeitlich hatten sie von morgens 10 Uhr bis abends 22 Uhr geöffnet. Stückweise wurden die Öffnungszeiten zurückgeschraubt, da es nicht mehr zu bewältigen war. „Unser Körper hat uns gezeigt, dass es nicht mehr geht“, sagt sie.
Hinzu kommt noch die täglich stundenlange Vorbereitung. „Wir haben dafür auf sehr viel verzichtet. Unter anderem darauf, abends ins Theater zu gehen, die Familie zu besuchen oder andere Dinge zu unternehmen. Dafür soll jetzt mehr Zeit sein“, sagt sie.
Der Abschied fällt beiden schwer – vor allem von den vielen Stammgästen, die im Laufe der Jahre immer mehr geworden sind. „Wir haben mit unserer Arbeit Menschen zusammengebracht. Es haben sich richtige Freundschaften entwickelt“, erklärt Peter Jezek stolz. Und viele Gäste hätten im Laufe der Jahre zahlreiche Geschenke mitgebracht – besonders Katzen in allen denkbaren Formen und Farben, die jetzt an verschiedenen Orten im Garten stehen.
Stolz sind die beiden auch darauf, dass sie nie auf fremdes Kapital angewiesen waren. „Wir haben immer dann investiert, wenn wir über eigenes Geld verfügten“, sagt sie. Die besten Ideen für neue Projekte kamen ihr beim Rasenmähen.
Eine Zukunft für die „Naschkatze” wird es jedoch nicht geben, denn die Verpachtung des Areals stand für die beiden nie zur Debatte. „Einerseits würde ich nur am Fenster stehen und gucken, ob alles in Ordnung ist, andererseits hätte ich Angst, dass jemand das Gartencafé wirtschaftlich an die Wand fährt“, sagt sie. Eine Alternative wäre, das Haus zu verkaufen und wegzuziehen. Und das wollen beide nicht.
Neeberg in der Zeitung ab 1998
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1998 Fischer Schulz
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2000 Eiserne Hochzeit
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2000 Rohrdach neu
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2002 Bautätigkeit
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2003 FF Chronik
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2003 Schätzchen
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2005 Uwe Neumann
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2007 Fischer
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2007 Unglück
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2007 Wussow
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2008 FF ist 60
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2008 FF Manschaft
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2009 FF Wahl
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2010 Neeberg Teil 1
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2010 Neeberg Teil 2
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2010 Neeberg Teil 3
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2010 Neeberg Teil 4
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2010 Neeberg Teil 5
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2011 FF Amtsübergabe
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2011 FF Ehrennadel
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2012 Fischer
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2013 FF Ende
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2013 FF Ende, Bürgermeister
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2013 Pilze
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2014 Bombe
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2015 FF Amtswehrführer
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Werbung
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Werbung Rücks.
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2009 Werbung
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2009 Werbung Rücks.
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2009 Kassenbon
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2022 Bürgermeister Neeberg 1
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2022 Bürgermeister Neeberg 2
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Wildladen Hofladen
Neeberg Stefanshöhe
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Neeberg Stefanshöhe
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Neeberg Stefandhöhe Hafen
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Stefanshöhe Gipfelkreuz
Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:
Das Kloster und Kirche
Siehe auch * weitere Info zum Kloster Krummin
Die Geschichte - Aushang in der Kirche
Tafel der Pastoren in der Kirche
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Pastor Berndt war in Krummin tätig von 1974 bis 2001
Pastor Krummin

Friedrich Bartels:
- Ich kam 1936 in Greifswald als Sohn von Traugott und Charlotte Bartels zur Welt.
- Mein Vater war Pastor in Jarmen bevor er 1943 in Russland fiel.
- Meine Mutter stammte aus einer Arztfamilie.
- Ab 1942 besuchte ich die Grundschule in Jarmen.
- Im Jahr 1948 heiratete meine Mutter den Pfarrer Ulrich Brates und im Zuge dessen zog unsere Familie um nach Magdeburg.
- In Magdeburg besuchte ich von da an die Humboldt-Oberschule und machte im Anschluss mein Abitur.
- In den Jahren 1954 bis 1959 studierte ich Theologie in Jena und trat daraufhin mein Vikariat in Schafstädt an.
- Ab 1961 war ich als Studieninspektor beim Proseminar Naumburg beschäftigt und heiratete im gleichen Jahr Sabine (geb. Schatz).
- Von 1962 bis 1969 war ich Pfarrer an St. Marien in Weißenfels und anschließend bis 1974 Pastor in der Gemeinde Krummin/Karlshagen.
- Ab dem Jahre 1974 bis 2008 bekleidete ich das Amt des Pastors und Vorstehers des Pommerschen Diakonievereins Züssow e. V.
- Seit 2008 befinde ich mich im Ruhestand und widme meine Zeit der Aufarbeitung der pommerschen Diakoniegeschichte.
Bildergalerie
Bildergalerie Gutshaus der Familie von Corswant
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Gutshaus in Krummin
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AK Krummin Gutshaus
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Ruine um 1990
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1999 Ferienwohnungen entstehen im ehemaligen linken Flügel des Gutshauses
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2015 kleiner Rest des Gutshauses
Bildergalerie Neeberg im Jahre 2000
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Fischereisteg
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an der Krumminer Wiek
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typische Hausform
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Eingangsgestaltung
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Rohrdach
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Wohnung in Scheune
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Rohrdachdecker
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bei der Arbeit
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Fachwerkhaus und alte Bäume
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Haus wird umgebaut
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Durchgangsstraße
Videos bei YouTube
Die Schule
Persönlichkeiten des Ortes
Malerin Elsa von Corswant
Die Malerin wurde 1875 in Krummin geboren und starb 1957 auf der Insel Gotland.
Malerin Margret Schreiber-Gorny
Galerie im Hühnerstall
Seit 1999 hat die Künstlerin das Haus in Neeberg bezogen und weiter ausgebaut. Es ist ein Blickpunkt in dem kleinen Ort und der besondere Garten läd herzlich ein.
Im Jahr 2000 war die Galerie schon sehenswert.
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1999
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1999
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1999
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2001
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2001
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2004
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2004
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2004
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2007 Teil 1
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2007 teil 2
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2012
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2012 Galerie 20 Jahre
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2012
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2012 65. Geburtstag
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2012
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Einladung
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Einladung Rücks.
Erinnerungen eines Hundertjährigen
Erster Weltkrieg
Zweiter Weltkrieg
Sagen, Geschichten und Legenden rund um Krummin
Die Glocken zu Crummin
Oft geschieht es, daß Glocken, die versenkt sind, aus der Tiefe hervortauchen. Legt man dann ein Tuch oder dergleichen darauf, so sind sie gebannt und können nicht von der Stelle.
Auf dieses Weise haben am Ostermorgen die Crumminer auf Usedom zwei Glocken bekommen; die dritte , nicht gebannte, hat, als sie fortging, gesummt:
„Anna, Susanna, Kommt mit mi von danne!“
Da hat ihr die eine geantwortet:
„Margarete, Margarete, Du weißt ja, ich kann nicht von dannen, Ich bin ja behangen!“
Nachher ist Streit zwischen den Coserowern und Crumminern entstanden; jene haben die Glocken auch haben wollen und 32 Ochsen vorgespannt, haben sie aber nicht von der Stelle gebracht. Darauf haben die Crumminer sie mit sieben Ochsen weggeführt.
Flurnamen auf der Krumminer Feldmark
Zur Gemeinde Krummin gehört der Gazberg. Auf dem Berg befindet sich der Friedhof. 2003 erst wurde eine Trauerhalle gebaut. Da Platz vorhanden ist, wurde ein neuer Friedhof mit eigenem Eingang angelegt. Die alten Grabsteine können Familiengeschichten erzählen.
Um den Glockensee nordwestlich von Krummin ist ein Verlandungsmoor ausgebildet, welches zum größten Teil durch ein Erlenbruch gekennzeichnet wird. Unter überwiegend sehr feuchten bis nassen, eutrophen Standortbedingungen stockt ein Sumpffarn-Erlenwald. Große Bereiche um den See werden auch von einem dichten Erlen-Grauweiden-Gebüsch eingenommen. Am Rande des Bruches ist ein Übergang zu Rasenschmielen-Erlenwald unter feuchten Bedingungen und weiter zu Springkraut-Erlenwald auf degradierten Torfen und Anmoorbereichen gegeben. Es gibt eine randliche Grabenentwässerung.
- Eine forstliche Nutzung ist direkt nicht erkennbar.