Zempin Straßen Wege Häuser: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 27. September 2021, 11:40 Uhr
Zempiner Bildergalerie nach Straßen und Wegen
Dorfstraße
Dorfstraße 1 - 4
Das erste Foto zeigt das Haus noch mit Krüppelwalmdach. Es ist das Haus, das die Schweden 1693 als Hirtenhaus auf der Karte einzeichneten. Es war später das Haus des Schneiders, dieser unterrichtete auch die Kinder des Dorfes. Eine Zeit lang, war es auch das Armenhaus des Ortes.
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Dorfstr. Nr. 1
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Dorfstr.
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Wasser holen
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Dorfstr.
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1981 Dorfstr.
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2009 Dorfstr.
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2009 Rohrdach mit Eiszapfen
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2013 Dorfstr. Blick nach West
Krümming
Dieser Weg, heute Dorfstraße, war die Zempiner Hauptverbindung nach dem alten Dorf Zinnowitz. Deshalb wurde sie mit Pappeln bepflanzt. Da der Weg etwa "krumm" verlief, wurde sie KRÜMMING genannt.
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2008 Pappelreihe
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2014
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Alte Pappeln
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Blitzschaden
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2013 Kopfweiden - Kulturpflanze
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2015 Trimmpfad
Ausbau
Diese zwei Vier-Seitenhöfe wurden von der Witwe Sophie Lüder, welche den Mutterhof am Achterwasser geerbt hatte, für ihre Söhne im Ausbau (außerhalb des Ortskernes) gebaut.
Siehe auch die Familiengeschichte LÜDER.
Dorfstraße 12
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Dorfstr. 12 - West
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Dorfstr. 12 - Nord
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Dorfstr. 12 - Innenhof
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Dorfstr. 12 - Ost
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Dorfstr. 12 - Süd
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1980 Blick zum Achterwasser
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1980 Südseite
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1980 Innenhof
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1980 Wohnhaus
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Dorfstr. 12 - West - Nebengebäude
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2011 Öffentlicher Weg zwischen 12 und 13
Dorfstraße 13
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ca. 1900 Dorfstr. 13
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1978 Dorfstr. 13
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1978 Dorfstr. 13
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1978 Dorfstr. 13
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1978 Dorfstr. 13 - Nord
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1978 Dorfstr. 13 - West
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1980
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2011
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2011
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1999 Innenhof
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1999 ehem. Schweinestall
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1999 Blick zum Achterwasser
Feldstraße
Evangelische Kapelle
Kirchenglocken von Zempin
Am 09.08.1996 erschien in der OZ eine Notiz, die sich auf die "Berliner Morgenpost" beruft, mit der Überschrift: Verschollene Glocken gefunden - Darin der Hinweis, dass eine Glocke aus dem 15. oder 16. Jahrhundert aus der Heilig-Geist-Kirche in Werder (Havel) in Zempin entdeckt worden sei.

Wie kam diese Glocke nach Zempin, wo doch erst in der Mitte der fünfziger Jahre aus der Scheune von Frau Krüger eine Kapelle in der Feldstraße entstanden war? Nun die Fakten: Am 16.09.1996 schickte die evangelische Kirchengemeinde Werder (Havel) eine Anfrage an die Kirchengemeinde Koserow, Zempin gehört zum Kirchspiel Koserow, ob es einen Weg gibt, die Glocke nach Werder zurückzuführen. In den 50er Jahren hat die Kirchengemeinde in Werder Renovierungsarbeiten durchgeführt und die alte Glocke entfernt. Es war wohl die einzige, die den Krieg im Glockenturm überlebt hatte. Um ein vollständiges Geläut zu haben, ließ man drei neue Stahlglocken anfertigen. Im Jahre 1996 wird der Glockenturm in Werder mit großem Aufwand repariert. Dabei wurde durch den Glockensachverständigen, Herrn Becker, festgestellt, dass eine der Stahlglocken gesprungen ist. Also entsinnt man sich, da war doch noch eine alte Glocke gewesen, wo ist sie denn hingekommen? Und im Protokollbuch der Kirchengemeinde von Werder findet sich der Hinweis, dass mit Zustimmung des Gemeindekirchenrates, die Glocke nach Zempin auf die Insel Usedom gebracht wurde. So eine alte Bronzeglocke hat einen wundervollen Klang und es wäre doch schön, wenn man wieder solch ein Geläut hätte. Zumal die durch den Krieg als eingeschmolzen geglaubte zweite Bronzeglocke sich in Brenitz angefunden hat.
So schaute die Kirchengemeinde Koserow in ihr Protokollbuch und findet unter dem 30.01.1966 die Eintragung, daß für Zempin aus den Rücklagen eine Glocke für 1500 MDN (Mark der Deutschen Notenbank) angeschafft werden soll. Die Bronzeglocke aus dem Jahre 1555 wurde mit einem Gutachten des Glockensachverständigen Hegel aus Berlin angeboten. Eine Freigabe durch das Evangelische Konsistorium Berlin erfolgte. Der dazu nötige Glockenstuhl wurde durch Spenden der Kirchengemeinde finanziert.
Zur Begründung wird noch ausgeführt: "Im Interesse der Badegäste ist die Anschaffung einer Glocke dringend erforderlich, weil die Kapelle in Zempin etwas versteckt gelegen ist." Vermittelt wurde die Glocke durch den "Kurpfarrer" (so nennt man die kirchlich tätigen Sommerfrischler), Pastor Uhlmann. Die Kirchengemeinde schaffte es, einen Glockenstuhl zu zimmern, mit Rohr zu decken, wie es für den kleinen Fischerort sehr passend ist, und der Pfarrer Kieckhöfer weihte mit dem Bischof Krummacher die Glocke in Zempin.
Allen in Zempin bekannnt, ist die erste Glöcknerin, Frau Hedwig Böhlke. Nach ihrem Tode hat Frau Anni Florin dieses Amt übernommen. Die Kirchengemeinden haben sich nun wie folgt geeinigt: Die Bronzeglocke von 1555 erhielt die Heilig-Geist-Kirche Werder wieder zurück. Für Zempin wurde eine gleichgroße Bronzeglocke am 06.12.1996 in der seit 1725 bestehenden Kunstgießerei in Lauchhammer gegossen, die nun in der Kapelle in Zempin steht.
Sie hat die Inschrift: ZUM FRIEDEN HAT EUCH GOTT BERUFEN. Aber es fehlt, wie schon in den sechziger Jahren, an einem Glockenstuhl, da der damals errichtete so morsch ist, dass die neue Glocke nicht aufgehangen werden kann. Da keine Reichtümer in der Kirchengemeinde vorhanden sind, wird um Spenden gebeten, damit die neue Glocke zum Klingen gebracht werden kann. Dies aber nicht nur für die Badegäste, sondern für alle Zempiner.
Hilde Stockmann
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Eberhard Brucke 1966
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1966
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Brüder Brucke vor der Kapelle Zempin
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1967 Glockenweihe
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1967
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1967 Namen
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1967 2.Ostertag
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Glocke von 1555
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Symbol Vinetaglocke
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2000 Anni Florin läutet die neue Glocke
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2000 Neue Glocke
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2000 Ostermontag
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2007 Glockenstuhl
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2007 Kapelöle Feldstraße
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2008 Symbol
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2012 Innenraum Kapelle Zempin
Fischerstraße
30.04.1950 - Gemeindevertreter beschließen: ".. die Bahnhofstraße und den größten Teil der Dorfstraße, insgesamt jetzt die gerade Straße von der Chaussee bis zum Achterwasser bei Wilhelm Heyden in Stalinstraße zu benennen."
Als Stalin durch die Bekanntmachung seiner Taten in der Sowjetunion durch Lenin ersetzt wurde, musste auch die Stalinstraße in Leninstraße umbenannt werden.
Ratsmitglieder beschließen im Januar 1962: „..der Volksvertretung zu empfehlen, die Stalinstraße nun in Leninstraße zu benennen."
Zum Tag der Deutschen Einheit 1990 wurde nach Befragung der Bürger die Leninstraße in Fischerstraße umbenannt. Der Name wurde gewählt, da viele Fischer in dieser Straße wohnten.
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Fischerstraße 1. Mai
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1987 Einmünd-
ung der Strandstraße -
1997 Straßenbau wird beraten
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OZ März 2016
Fischerstraße - Fremdenverkehrsamt (FVA)/ Gemeindebüro
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1961 durch Funkeflug der Bahn abgebrannt
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Neubau mit einer Wohnung oben
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1999
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2004
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2006 Arztpraxis und Gemeindehaus
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2006
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2012
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2013 Advent
Fischerstraße 1
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ca. 1966 Haus am Bahnübergang (Brucke)
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2007 Haus Stets
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2014 Fischerstraße wird gepflastert
Fischerstraße 4
Familie Frohberg - Das Gebäude wurde als Ferienhaus "Heidehaus" gebaut. Später wurde es fester Wohnsitz der Familie.
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Heidehaus
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Ferienhaus
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2013 Heidehaus
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2013
Sonnenblick ehm. Steffen
Herr Steffen hatte eine Elektrofirma, deshalb wurde das Haus Elektro-Steffen genannt.
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1928
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1941
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1941
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2013
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2013
Fischerstraße 10
Eigentümer:
- 1865 Dinse, Wilhelm; Schullehrer in Zempin
- 1893 Schohl, Friedrich; Schiffskapitän zu Wolgast
- 1899 Klass, Max; Gastwirt & Frau Hedwig geb. Schohl
- 1910 Steinberg, Hermann; Spediteur
Im Reiseführer Zinnowitz im Jahre 1887:
Im Gasthof des Herrn Dinse kann man einen einfachen lädlichen Imbiß erhalten. Ein Vermesser der zu bauenden Eisenbahnlinie schildert 1907 das Angebot und die Preise in dem Gasthaus.
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1904
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1900
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Gasthof Steinberg
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1910
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1919
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Auto vorm Haus
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1976 Konsumgenossen-
schaft Berlin -
1976 Ferienhaus der KG Berlin
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1976 Speiseraum
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Bungalows im Gartengelände
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1998 Penion Achterwasser
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2005 Pension
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2005
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auf der Fläche der Bungalows - Eigentumswohnungen
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Blick von der Schule
Fischerstraße 11 Schule
Dieses Gebäude wurde als neue Schule in Zempin erbaut, welches zu Beginn zwei Klassenräume beherbergte. Einer für die 1.-4. Klasse und der andere für die 5.-8. Klasse. Auf der rechten Seite des Hauses (von der Straße aus betrachtet) befanden sich zwei Wohnungen für die Familien der Lehrer. Dieses Gebäude hatte als erstes in Zempin eine Wasserleitung. Später wurden dann alle Räume des Hauses als Klassenräume genutzt. Im Sommer 2000 erfolgte die Schließung der Schule und seit Dezember 2000 begann der Heimatverein Zempin e.V. Ausstellungen in den beiden ursprünglichen Klassenräumen einzurichten. Das Haus steht allen Vereinen für Zusammenkünfte zur Verfügung und im Sommer feiern die Freiwillige Feuerwehr und Zempiner Vereine unter den Linden ihre Feste.
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1928
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1929
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2006
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2007
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1996 Figuren von Wolfgang Max
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2012
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2013
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2016 Rückseite
Fischerstraße 12
Dieses Haus wurde 1833 extra als Schulgebäude errichtet. Ein großer Klassenraum und eine Wohnung für die Lehrerfamilie. Im Nebengebäude befanden sich die Schultoiletten. Das alte Schulgebäude in der Fischerstraße 12 wurde 1928 verkauft, nachdem das neue Schulgebäude in der Fischerstraße 11 fertiggestellt wurde.
Auf der Postkarte sehen wir, dass es keine befestigten Straßen gab. Das Fachwerk ist später überputzt worden.
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1905
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Zeichnungen Lehrer Lüdke
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1917 auf die freie Fläche wurde die nächste Schule gebaut.
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1925
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1926
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im Hintergrund schon das neue Gebäude
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2008
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2013
Fischerstraße Heinrich Lüder
Nach Rückführung auf eigenem Grund und Boden gebaut.
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2010 links Lüder Haus
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2010 Hafen und Lüder Haus
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2018 Lüder Haus
Fischerstraße 13 - Ferienhof Schön
Das Grundstück ist der ehem. "Heyden Hof". Frau Annemarie Schön ist dort aufgewachsen.
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1932
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1938
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ca. 1960 von Brucke
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2013
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2016
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2016
Fischerstraße Gärtnerei Walter
Aus einem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie WALTER wurden ca. 1920 Gärtnereien gebildet. Zwei Brüder teilten sich die Grundstücke und bauten Gemüse und Blumen zur Versorgung der Hotels in den Seebädern an.
Gärtnerei Richard WALTER errichtete ein Gewächshaus. Info über Wetteraufzeichnungen Von Richard WALTER
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1979
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2006
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2008
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2012
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2013 Blick nach Nord
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2013
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2015 Gewächshaus
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2016 noch steht der Schornstein
Fischerstraße 26 Konditorei
Das Gebäude wurde auf freiem Feld nach der Wende 1997 von Martin Eichhorst errichtet. Er hatte schon viele Jahre in Kölpinsee eine Bäckerei auf Pachtbasis. Nach der Wende war es möglich eine moderne eigene Bäckerei / Konditorei in Zempin zu eröffnen. In Koserow befindet sich noch eine weitere Filiale und in Kölpinsee hat er das ehemalige Toilettenhäuschen der Bahn gekauft und ein Café daraus gestaltet. Das Häuschen hat eine gute Geschäftslage.
In Zempin übernahm das Geschäft, unter dem gleichen Namen, Herr Ruben Tews. Seit der Schließung des Frischemarktes führt er die Poststelle des Ortes und hat sein Sortiment für die Grundversorgung erweitert.
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2000 Café und Pension Eichhorst
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2014 Fischerstraße in Richtung B111
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2014 Café und Pension Eichhorst
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2014
Hansestraße
Die Häuser in Würfelform wurden zu DDR Zeiten gebaut. Der Straßenbau zur Erschließung und Errichtung der Häuser wurde im Jahre 2000 begonnen.
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Hansestraße bei Google
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Findling bei den Straßenbauarbeiten ausgegraben
Peenestraße
Die Besiedlung des Ortes begann an der Peene- und Dorfstraße.
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1911
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1938
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1951 alte Weide
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1954
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ca. 1970
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1997 Hälke Hof
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1997 Hälke Hof
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2016
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2013 Peenestraße Ost
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2016
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2017 Eis
Zickenbarch
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1927 Zickenbarch
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1938
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1951
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1973
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2006
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2006
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2006
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2006
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2007
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2009
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2009
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2010
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2010
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2013
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2015
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2017 im Januar
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2020
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2020
Peenestraße 7
Das Haus der Familie Max. Der Künstler Wolfgang Max ist hier groß geworden und führt eine Ausstellung in der "Guten Stube".
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2006 im Hintergrund
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2008
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2009
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2013
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2014
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2015
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2015 West
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Ausstellung im Wohnhaus
Peenestraße 15 Haus Behn
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Konrad Tiefert malte in französischer Gefangenschaft sein Elternhaus
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2019 Konrads Schwester erbte das Haus
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2014
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auf zum Fischen
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2004
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1940 Haus Kehrwieder
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an der Stelle von Kehrwieder errichtet
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2010 Januar
Peenestraße 19
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Fischerhäuser am Achterwasser
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2017 Januar Peenestraße 19
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2017 im September
Alte Fischräucherei
Die alte Räucherei, die als Ferienhaus überlebt hat.
Die Künstler Wulff Sailer und Joachim John begannen hier ihre Kariere.
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2008 Pappel
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2008
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2008 Pappel in Stücke
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2008
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2016
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2016
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2018
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2018
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2018
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2019
Seestraße
Störtebekerweg
Dieser Weg ist etwas versteckt. Der ältere Teil der Hansestraße hieß Hansestraße. Der zweite Teil, der von der Hauptstraße erreichbar war, wurde Hauptstraße benannt.
Nachdem der alte Kindergarten und die Garagen entfernt wurden, ist ein neues Baugebiet entstanden, dass 2017 Störtebekerweg getauft wurde.
Der Störtebekerweg ist nur über die Hansestraße erreichbar.
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Google vor der Bebauung
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2019 altes Haus der Bahn
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2019 altes Haus der Bahn
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1 A nach der Wende gebaut
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2017 alter Kindergarten
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2019 Feb Fläche des Kindergartens
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2020 Feb Wohnhaus Störtebekerweg 6
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Blick nach West
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Bebauung DDR
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Bebauung DDR
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2019 Feb
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2019 Feb
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2020 Juni
Strandstraße
Strandstraße 2
Kirchenbuch Koserow:
Vater: Robert Heinrich Max NEUMANN - Kaufmann in Zempin; Tochter Maria Wilhelmine Friederike Pauline NEUMANN geb. 27.08.1902 heiratet am 10.04.1932 in Zinnowitz Artur Walter GREMPLER geb. 08.04.1900
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1905 Kreuzung
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1905
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coloriert
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Strandstr - Hauptstr.
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Laden Neumann
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Laden Neumann
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Werbung
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1998 Kreuzung
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2005 mit Ampel
Waldstraße
Waldstraße 20
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1971 Heim Reichsbahndirektion Halle - „Ernst Kamith“
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1973
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1973
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1973
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1987 Blick vom Balkon
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2010 - Villa „Meeresrauschen“
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2010 - Villa „Meeresrauschen“