Ahlbeck Insel Usedom: Unterschied zwischen den Versionen

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==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Ahlbeck==
 
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Ahlbeck==
  
 
==Flurnamen auf der Musterdorfer Feldmark==
 
==Flurnamen auf der Musterdorfer Feldmark==

Aktuelle Version vom 21. Juni 2022, 12:28 Uhr


Kenndaten der Ortschronik
OrtHeringsdorf
Zeitlicher Schwerpunktfortlaufend
Urheberrechte
Erstellungszeitraumseit 2019
Publikationsdatumveröffentlicht
Inhaltliche KategorisierungGeschichte der Gemeinde Heringsdorf
Status (Ampelsystem)in fortlaufender Bearbeitung


Das Seeheilbad Ahlbeck ist ein Ortsteil der amtsfreien Gemeinde Heringsdorf auf der Insel Usedom.

Der Ort Ahlbeck ist aus zwei Teilen zusammengewachsen:


Ahlbeck im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)

Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)

bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)

Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)

1693 Ahlebeck als Flüsschen erwähnt in den Schwedenmatrikeln.

unter Preußen

bis zur Reichseinigung (1720 bis 1871)

Das Dorf „Ahlbeck adlig“ entsteht um 1700 durch den Bau einer Wassermühle an der Beek. Pächter war der Müller Michael Agner. Neben ihm siedelten der Teerbrenner Ulrich Allman und der Fischer Andreas Larsson mit ihren Familien im neu angelegten Dorf, das zur Herrschaft Mellenthin gehörte. Bei einem Brand 1752 wird die Wassermühle zerstört. Sie stand gegenüber der heutigen Bäckerei Blunck (Parkplatz). Von 1771 an schenkt der alte Fritz ehemaligen Soldaten Ländereien im Sumpf unweit der Ansiedlung „Ahlbeck adlig“ zum Trockenlegen und Bewirtschaften. Zu „Ahlbeck adlig“ kommt nun „Ahlbeck königlich“ dazu.

Ahlbeck königlich

1750 Ersterwähnung,

1779: ein Fischerdorf, ½ Meile von Swienemünde gegen Westen an dem Strande der Ostsee in der Heide, wird von dem adelichen Gute Ahlbeck durch den so genannten Aalbach geschieden, und hat 9 Büdner und 4 Colonisten, welche zum Amte gehören und dasselbe Grundgeld geben. Das Dorf ist zu West-Swine in der Uesedomschen Synode eingepfarrt.

1858 (königlich) Fischerdorf mit 28 Büdnerstellen –26 Wohnhäuser, 248 Einwohner – nach Swinemünde eingepfarrt und 1 Schulhaus gemeinsam mit adlich Ahlbeck.

Ahlbeck adelicher Ort

1779 Ahlbeck ein zu den so genannten Mellentinschen Gütern gehöriges Gut, ½ Meile von Swienemünde gegen Westen, an der Ostsee, wird von dem königlichen Dorfe Ahlbeck durch den so genannten Aalbach geschieden, hat 5 von Fischern bewohnte Feuerstellen, Fischerei in dem Strand der Ostsee, und einen beträchtlichen Aalfang in dem so genannten Aalbache, welcher ausschließungsweise zu diesem Gute gehöret, ist zu West-Swine in der Uesedomschen Synode eingepfarret, ist ein Allodialgut (Erbgut), welches der Kriegesrath Peter Ernst von Meyenn besitzet. Siehe Mellenthin.

1817 Forstmeister von Bülow erwirbt Ahlbeck und schafft Grundstücke zur Ansiedlung von Fischern. (große Heringsfänge, Salzhütten)

1858 Ritterschafts – Ortschaft (adlich) ein Fischerdorf an der Ostsee, ½ Meile von Swinemünde belegen und dahin eingepfarrt, wird durch den Aalbach von dem Fischerdorfe Ahlbeck Königlichen Anteils geschieden und hat 20 Büdnerstelle mit 30 Wohnhäusern mit 310 Einwohnern, welche beide sich fortwährend vermehren.


Kaiserreich (1871-1918)

1882 am 06.03. werden beide Teile zu einer Gemeinde.

1884 Straßen bekommen Namen und die Häuser Hausnummern.

1889 Freiwillige Feuerwehr wird gegründet.

1893 Postgebäude gebaut

1894 Bahnhof wird gebaut

1894 ein Wal strandet

1894/95 Kirche wird gebaut

1898 Seebrücke wird eingeweiht.

Kinderheim Gründung

Ahlbeck Kinderheim vom Kaiser gegründet Mathilde Kirschner Facebook 02.02.2019

Mir liegt sehr daran eine für die Berlin- Heringsdorfer Sozialgeschichte wichtige Frau nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: und ihr einen Gedenkstein zu setzen:

Oberin Mathilde Kirschner, die von Kaiser Wilhelm vor fast genau 100 Jahren berufene Leiterin des Kaiser-Wilhelm- Heims in Ahlbeck.

Mathilde Kirschner steht in besonderem Maße für die freisinnig, konservativ -weltoffene Emanzipationsbewegung im damaligen Berlin der Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. In Berlin Moabit liegt heute noch das Mathilde-Kirschner- Heim. Im Jahre 1912 wurde es als Zuhause für junge Fabrikarbeiterinnen geschaffen die hier für eine geringe Miete sichere und saubere Unterkünfte bekamen, die die Gründerin als Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung ansah. Als im gleichen Jahr das Kaiserpaar Frau Kirschner die Leitung des Kaiser Wilhelm Kinderheims in Ahlbeck – damals in Bau - anbot, machte sie die Annahme von einer besonderen Gegenleistung abhängig.

Sie forderte – und erhielt einige Grundstücke im Forst Friedrichstal hinter dem Kaiser-Wilhelm II Kinderheim und gründete dort das Sonnenheim ein Heim für alleinstehende junge Berliner Mütter mit Kindern - die am Ende der sozialen Ausbeutungsspirale standen dort an einer Haushaltungsschule Unterricht hatten. und ihre Kinder betreuen konnten.

Zweck des von Mathilde Kirschner geleiteten Vereins "Arbeiterinnenwohl" war "ledigen Arbeiterinnen gesunde Schlafstelle, behaglichen Abendaufenthalt und guten Mittagstisch zu bieten. Kronprinzessin Cäcilie war seinerzeit Schirmherrin des Vereins " Cäcilienkrippe" Männerbesuch war bei Mathilde Kirschner nicht gestattet! Bürger, geschweige denn Oberbürgermeisterin war sie nie, jedoch die Tochter eines Berliner Lokalbürgermeisters. Das Bild stammt übrigens aus einem Bericht über den internationalen Frauenkongress 1904 in Berlin,

Weimarer Republik (1918-1933)

Drittes Reich (1933-1945)

Kriegsende Bericht Ostseezeitung

Kriegsende Ahlbeck auf Usedom













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SBZ und DDR (1945-1990)

Zeitungsberichte 1982

Anfänge des Seebades:


die heutige Zeit

Ahlbeck in der Zeitung

Seeheilbad Ahlbeck auf der Insel Usedom:

Bildergalerie Kurklinik Ahlbeck 20016

Weiterführende Information

Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:

Fischerei

Aus der Zeitschrift Bollwerk 1938

  • 1938 Bollwerk 1.jpg
  • 1938 Bollwerk 2.jpg
  • 1938 Bollwerk 3.jpg


EU Grenze zwischen BRD und Polen



Sagen, Geschichten und Legenden rund um Ahlbeck

Flurnamen auf der Musterdorfer Feldmark