Retschow: Unterschied zwischen den Versionen

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vor ca. 4500 Jahren: Opferstein (weist bereits auf erste Besiedlung hin)
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* vor ca. '''3500''' Jahren: Hügelgräber
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* vor ca. '''1700''' Jahren: Auswanderung der Germanen
 
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* vor ca. '''1400''' Jahren: Dorfname von den slawischen Einwanderern (Wenden)
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* vor ca. '''800''' Jahren: Verdrängung der Wenden durch deutsche Einwanderer
 
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* '''1233''' Kirche (erste urkundliche Erwähnung Retschows)
vor ca. 1400 Jahren: Dorfname von den slawischen Einwanderern (Wenden)
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* '''1302''' Ritterburg erstmals urkundlich erwähnt
 
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* '''1358''' Retschow gehört dem Kloster Doberan
vor ca. 800 Jahren: Verdrängung der Wenden durch deutsche Einwanderer
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* '''1549''' evangelische Kirche
 
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* '''1552''' Retschow gehört zur Domäne (landesfürstlicher Besitz)
1233 Kirche (erste urkundliche Erwähnung Retschows)
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* '''1729''' Der schwarze Hahn von Retschow als Feuermelder
1302 Ritterburg erstmals urkundlich erwähnt
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* '''1787''' Niederdeutsches Hallenhaus(seit 1983 Denkmalhof Pentzin)
1358 Retschow gehört dem Kloster Doberan
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* '''1813''' Gefecht bei Retschow
1549 evangelische Kirche
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* '''1820''' Leibeigenschaft wird aufgehoben
1552 Retschow gehört zur Domäne (landesfürstlicher Besitz)
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* '''1873''' Vererbpachtung der Bauernstellen (9 Bauern werden Erbpächter)
1729 Der schwarze Hahn von Retschow als Feuermelder
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* '''1929''' Retschow bekommt elektrisches Licht
1787 Niederdeutsches Hallenhaus(seit 1983 Denkmalhof Pentzin)
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* '''1937''' Zusammenlegung von Hof und Dorf Retschow mit Fulgenkoppel zur Gemeinde Retschow
1813 Gefecht bei Retschow
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* '''1945''' Bodenreform (Domäne wird unter Neubauern aufgeteilt)
1820 Leibeigenschaft wird aufgehoben
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* '''1953''' LPG „Frohe Zukunft“ gegründet (LPG – Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft)
1873 Vererbpachtung der Bauernstellen (9 Bauern werden Erbpächter)
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* '''1953''' Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1929 Retschow bekommt elektrisches Licht
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* '''1960''' Retschow ist vollgenossenschaftlich
1937 Zusammenlegung der Gemeinden Hof und Dorf Retschow mit Fulgenkoppel zur
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* '''1960''' NVA-Objekt für Luftverteidigung entsteht  (NVA – Nationale Volksarmee)
Gemeinde Retschow
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* '''1964''' Retschow bekommt eine zentrale Wasserversorgung
1945 Bodenreform (Domäne wird unter Neubauern aufgeteilt)
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* '''1967''' Zusammenschluß der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften Retschow - Stülow - Glashagen
1953 LPG „Frohe Zukunft“ gegründet (LPG – Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft)
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* '''1973''' Zusammenlegung der Gemeinden Retschow, Stülow und Glashagen zu einer Gemeinde Retschow
1953 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
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* '''1975''' Retschow gehört zum Gemeindeverband „Conventer Niederung“
1960 Retschow ist vollgenossenschaftlich
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* '''1982''' Der Gesangsverein wird gegründet
1960 NVA-Objekt für Luftverteidigung entsteht  (NVA – Nationale Volksarmee)
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* '''1983''' 750 Jahr-Feier und Eröffnung des Denkmalhofes Pentzin
1964 Retschow bekommt eine zentrale Wasserversorgung
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* '''1990''' Das Objekt der Nationalen Volksarmee in der Waldsiedlung Retschow wird aufgelöst
1967 Zusammenschluß der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften  
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* '''1991''' LPG wird in „Agrargenossenschaft Retschow e.G.“ umgebildet
Retschow - Stülow - Glashagen
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* '''1992''' Retschow gehört zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Bad Doberan-Land“
1973 Zusammenlegung der Gemeinden Retschow, Stülow und Glashagen zu einer  
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* '''1992''' Kaserne der ehemaligen NVA wird als Asylbewerberheim genutzt
Gemeinde Retschow
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* '''1993''' Retschow bekommt Erdgas
1975 Retschow gehört zum Gemeindeverband „Conventer Niederung“
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* '''1996''' Abriß aller Stallgebäude der Domäne auf dem ehemaligen Gutshof
1982 Der Gesangsverein wird gegründet
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* '''1997''' Retschow erhält eine zentrale Abwasseranlage
1983 750 Jahr-Feier und Eröffnung des Denkmalhofes Pentzin
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* '''2000''' Retschow erhält ein Wappen
1990 Das Objekt der Nationalen Volksarmee in der Waldsiedlung Retschow wird aufgelöst
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* '''2004''' Errichtung von  Solaranlagen auf den Dächern der Kindertagesstätte und der Feuerwehr
1991 LPG wird in „Agrargenossenschaft Retschow e.G.“ umgebildet
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* '''2006''' Schließung des Asylbewerberheimes
1992 Retschow gehört zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Bad Doberan-Land“
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* '''2006''' Schließung der Schule nach 110 Jahren
1992 Kaserne der ehemaligen NVA wird als Asylbewerberheim genutzt
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* '''2008''' Retschow feierte 775 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung
1993 Retschow bekommt Erdgas
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1996 Abriß aller Stallgebäude der Domäne auf dem ehemaligen Gutshof
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1997 Retschow erhält eine zentrale Abwasseranlage
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2000 Retschow erhält ein Wappen
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2004 Errichtung von  Solaranlagen auf den Dächern der Kindertagesstätte und der Feuerwehr
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2006 Schließung des Asylbewerberheimes
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2006 Schließung der Schule nach 110 Jahren
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2008 Retschow feiert 775 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung
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==Das Wappen von Retschow==
 
==Das Wappen von Retschow==
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==Kurztext zum Ort==
 
==Kurztext zum Ort==
  
Auszug aus "Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade" '''1894''':
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Auszug aus "Geographisch-Statistisches-Historisches Handbuch des Mecklenburger Landes" von Gustav Hempel '''1837''':
  
Seite S. 617: „'''Retschow''' bei Kröpelin,1 Meile südlich von Doberan, Pachthof (Hausgut) und Dorf in hügeliger Gegend; östlich der 76 m hohe Mückenberg.
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* Retschow, in hügeliger Gegend an der Landstraße von Rostock nach Wismar, Dorf und Hof von 395 Einwohnern mit Pfarrkirche, Schule, 9 Bauern, 10 Büdner, Erbkrug und Erbschmiede
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* Die Bevölkerung des Kirchsprengels besteht in 977 Seelen.
  
Der Hof zählt 66 (84) Einw. Verpachtet wurde er am 6. April 1878. Am Meistgebot blieb Oeconom Rohde aus Großenhof mit 14550 Mark jährlich, pro Last A. Etwas über 600 Mark. A. 315 ha = 24,5 Last 3. bis 5. Classe W. 1% Last 3. und 4. Classe (St.-K.: 359,5 ha und 1288,10 bonitirte Scheffel)
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Auszug aus "Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade" '''1894'''''(die Einwohnerzahlen beziehen sich auf 1890 (1855))''
  
Das Dorf hat eine Pfarrkirche, Schule (2), 9 Erbpächter, 12 Büdner (1 Krüger), Schmiede und Erbmühle. 304 (309) Einw.
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* Seite S. 617: „'''Retschow''' bei Kröpelin,1 Meile südlich von Doberan, Pachthof (Hausgut) und Dorf in hügeliger Gegend; östlich der 76 m hohe Mückenberg.
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* Der Hof zählt 66 (84) Einw. Verpachtet wurde er am 6. April 1878. Am Meistgebot blieb Oeconom Rohde aus Großenhof mit 14550 Mark jährlich, pro Last A. Etwas über 600 Mark. A. 315 ha = 24,5 Last 3. bis 5. Classe W. 1% Last 3. und 4. Classe (St.-K.: 359,5 ha und 1288,10 bonitirte Scheffel)
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* Das Dorf hat eine Pfarrkirche, Schule (2), 9 Erbpächter, 12 Büdner (1 Krüger), Schmiede und Erbmühle. 304 (309) Einw.
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* Retschow war zuerst eine Vasallenburg und ein Lehen der von Barnekow.
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*  Im Jahre 1358 schenkte es der Rostocker Rathmann Peter Kremer an das Kloster Doberan.
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*  Die historisch wichtige Burg Retschow muß nach den Spuren des Burgwalls zu urtheilen sehr groß gewesen sein.
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*  Die Kirche ist ein geräumiges gewölbtes Gebäude im ausgebildeten Spitzbogenstil. Der Altar ist von vortrefflicher Arbeit und man findet hier auch, wie in der Doberaner Kirche, bildlich dargestellt wie das Wort Gottes auf einer Mühle gemahlen wird.
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*  Zwischen Retschow und Hohenfelde wurden am 28. August 1813 die flüchtenden Franzosen und Dänen von den Verbündeten angegriffen und geschlagen bei welchem Gefechte sich vorzüglich die mecklenburgischen Fußjäger auszeichneten. Die feindliche Arriere-Garde hatte sich auf dem Kronenberg aufgestellt."
  
Retschow war zuerst eine Vasallenburg und ein Lehen der von Barnekow. Im Jahre 1358 schenkte es der Rostocker Rathmann Peter Kremer an das Kloster Doberan. Die historisch wichtige Burg Retschow muß nach den Spuren des Burgwalls zu urtheilen sehr groß gewesen sein. Die Kirche ist ein geräumiges gewölbtes Gebäude im ausgebildeten Spitzbogenstil. Der Altar ist von vortrefflicher Arbeit und man findet hier auch, wie in der Doberaner Kirche, bildlich dargestellt wie das Wort Gottes auf einer Mühle gemahlen wird. — Zwischen Retschow und Hohenfelde wurden am 28. August 1813 die flüchtenden Franzosen und Dänen von den Verbündeten angegriffen und geschlagen bei welchem Gefechte sich vorzüglich die mecklenburgischen Fußjäger auszeichneten. Die feindliche Arriere-Garde hatte sich auf dem Kronenberg aufgestellt."
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* '''Fulgenkoppel''' bei Doberan, in der Nähe von Hohenfelde, 2 Erbpachthöfe(1 Krüger), der Kirche zu Retschow gehörig, und 6 zum Haushalt gehörige Häusler. 42(22) Einw.
  
 
==Retschow im Spiegel von Karten und Luftbildern==
 
==Retschow im Spiegel von Karten und Luftbildern==
 
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Datei:Retschow Schmettau.jpg|Retschow 1786 Schmettau-Karte Ausschnitt (Quelle: Heidearchiv)
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Datei:Retschow Schmettau.jpg|Retschow 1786  
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Datei:Retschow158.jpg|Dorffeldmark von 1879
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Datei:Retschow157.jpg|Hoffeldmark von 1879
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Datei:Retschow292.jpg|Luftbilder Sowjets 1953(Waldzentrum)
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Datei:Retschow294.jpg|dto.
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Datei:Retschow295.jpg|dto.(Ausbau Richtung Brusow7Neubauernstellen)
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Datei:Retschow296.jpg|dto.(Büdnerreihe/Fulgenweg)
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Datei:Retschow297.jpg|dto. Fulgenkoppel
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Datei:Retschow349.jpg|Luftbild heutige Zeit Fulgenweg
  
 
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==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
  
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Datei:Musterdorf-Vogelschau-Merian 1650-kolorierter-Kupferstich.jpg|Musterdorf Vogelschau Merian 1650 kolorierter Kupferstich
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Datei:Retschow380.jpg|
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* Luftbilder von Manfred Sander, Einhusen:
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[http://www.retschow.de/fotos/2/138600/retschow/retschow/retschow-von-oben/mandat/118850]
  
 
==Ortschronik/en von Retschow==
 
==Ortschronik/en von Retschow==
  
* [[Fortlaufende Ortschronik]]
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* [[Fortlaufende Ortschronik von Retschow]]
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes]]
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* [[Flurnamen der Gemarkung Retschow]]
* [[Bedeutende Persönlichkeiten aus Retschow]]
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* [[Chronik der Retschower Schule]]
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* "Aus der Chronik der Gemeinde Retschow" anlässlich der 750-Jahrfeier 1983
  
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Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.
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* [[ ]]
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* [[Media:Retschow Festschrift Druck LC.pdf|"Festschrift" 775-Jahrfeier 2008 von Fritz Jenning]]
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* [[Media:Chronik FULGENKOPPEL 2014 Kurzfg_2.pdf|"Chronik Fulgenkoppel" Kurzfassung mit Stand 2014 von Lisa Poetzsch]]
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* [[Bedeutende Persönlichkeiten aus Retschow]]
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* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Retschow]]
  
 
==Weiterfuehrende Information zu Retschow==
 
==Weiterfuehrende Information zu Retschow==
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Retschow Retschow bei Wikipedia]
 
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Retschow Retschow bei Wikipedia]
 
* [ Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]
 
* [ Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]
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'''Einwohnerstatistik'''
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! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !!
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| 1704 ||  ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||
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| 1751 ||  ||dito||
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| 1837 ||395 ||lt. Hempel||
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| 1855 ||309 || Raabe, Mecklb. Vaterlandskunde ||
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| 1871 ||320 Dorf/92 Hof  ||lt. Gemeindechronik  ||
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| 1891 ||304 || Raabe, Mecklb. Vaterlandskunde ||
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| 1933 ||321 || Schulgeld||
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| 1937 ||321 || Schulgeld||
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| 1939 || 314 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||
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| 1946 ||701  || lt. Einwohnermeldeamt ||
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| 1949 ||648  || (dav. 358 Umsiedler) lt. Einwohnermeldeamt ||
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| 1970 ||84  ||lt. Einwohnermeldeamt Amt Doberan Land wie nachfolgend ||
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|-
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| 1980 ||138  ||
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| 1985 ||186  ||
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| 1990 ||217  ||
 +
|-
 +
| 1995 ||278  ||
 +
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| 2000 ||412  ||
 +
|-
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| 2005 ||641  ||
 +
|-
  
 
== Kontakte ==
 
== Kontakte ==
 +
 +
(mailto:kpbecker47@yahoo.de Peter Becker)

Aktuelle Version vom 22. Dezember 2019, 18:43 Uhr


Kenndaten des Orts
Name (heute)Retschow
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl18211
VerwaltungsamtAmt Bad Doberan-Land
LandkreisRostock
Zahlen
Einwohner943 (2008)
KoordinatenBreite: 54.0469133 / Länge: 11.8727


Das Dorf Retschow liegt ca. 7km südlich von Bad Doberan

Geographische Lage

einführende Information

Zunächst soll eine Zeittafel zur Geschichte des Dorfes Retschow

(Rezhecow, Rezekow, Retzkow, Retschow)einen ersten Überblick vermitteln:

  • vor ca. 4500 Jahren: Opferstein (weist bereits auf erste Besiedlung hin)
  • vor ca. 3500 Jahren: Hügelgräber
  • vor ca. 1700 Jahren: Auswanderung der Germanen
  • vor ca. 1400 Jahren: Dorfname von den slawischen Einwanderern (Wenden)
  • vor ca. 800 Jahren: Verdrängung der Wenden durch deutsche Einwanderer
  • 1233 Kirche (erste urkundliche Erwähnung Retschows)
  • 1302 Ritterburg erstmals urkundlich erwähnt
  • 1358 Retschow gehört dem Kloster Doberan
  • 1549 evangelische Kirche
  • 1552 Retschow gehört zur Domäne (landesfürstlicher Besitz)
  • 1729 Der schwarze Hahn von Retschow als Feuermelder
  • 1787 Niederdeutsches Hallenhaus(seit 1983 Denkmalhof Pentzin)
  • 1813 Gefecht bei Retschow
  • 1820 Leibeigenschaft wird aufgehoben
  • 1873 Vererbpachtung der Bauernstellen (9 Bauern werden Erbpächter)
  • 1929 Retschow bekommt elektrisches Licht
  • 1937 Zusammenlegung von Hof und Dorf Retschow mit Fulgenkoppel zur Gemeinde Retschow
  • 1945 Bodenreform (Domäne wird unter Neubauern aufgeteilt)
  • 1953 LPG „Frohe Zukunft“ gegründet (LPG – Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft)
  • 1953 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
  • 1960 Retschow ist vollgenossenschaftlich
  • 1960 NVA-Objekt für Luftverteidigung entsteht (NVA – Nationale Volksarmee)
  • 1964 Retschow bekommt eine zentrale Wasserversorgung
  • 1967 Zusammenschluß der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften Retschow - Stülow - Glashagen
  • 1973 Zusammenlegung der Gemeinden Retschow, Stülow und Glashagen zu einer Gemeinde Retschow
  • 1975 Retschow gehört zum Gemeindeverband „Conventer Niederung“
  • 1982 Der Gesangsverein wird gegründet
  • 1983 750 Jahr-Feier und Eröffnung des Denkmalhofes Pentzin
  • 1990 Das Objekt der Nationalen Volksarmee in der Waldsiedlung Retschow wird aufgelöst
  • 1991 LPG wird in „Agrargenossenschaft Retschow e.G.“ umgebildet
  • 1992 Retschow gehört zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Bad Doberan-Land“
  • 1992 Kaserne der ehemaligen NVA wird als Asylbewerberheim genutzt
  • 1993 Retschow bekommt Erdgas
  • 1996 Abriß aller Stallgebäude der Domäne auf dem ehemaligen Gutshof
  • 1997 Retschow erhält eine zentrale Abwasseranlage
  • 2000 Retschow erhält ein Wappen
  • 2004 Errichtung von Solaranlagen auf den Dächern der Kindertagesstätte und der Feuerwehr
  • 2006 Schließung des Asylbewerberheimes
  • 2006 Schließung der Schule nach 110 Jahren
  • 2008 Retschow feierte 775 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung

Das Wappen von Retschow

Wappen von Retschow seit 2000

Das Wappen wurde am 26. Oktober 2000 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 231 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert. Blasonierung: „Unter fünffach gezinnten roten Schildhaupt in Grün eine gestürzte, eingeschweifte goldene Spitze, belegt mit einem schreitenden schwarzen Hahn; vorn und hinten je eine schräg nach außen liegende goldene Ähre.“ Der rote Himmel versinnbildlicht das Feuer in Neubukow und den Brand, durch den die Burg zerstört wurde. Die vier Zinnen erinnern an die Ritterburg, die im 14. Jahrhundert zerstört wurde, und an den Zusammenschluss der vier Ortsteile Retschow, Fulgenkoppel, Stülow und Glashagen zur Gemeinde Retschow. Der schwarze Hahn krähte 1729 mitten in der Nacht angesichts des roten Himmels vom Großfeuer in Neubukow. Der hiesige Pastor alarmierte die Retschower, die nun als erste Auswärtige helfen konnten, das Feuer zu löschen und die Ähren symbolisieren den slawischen Ortsnamen Retschow von Rezhecow = Roggenort (rez = Roggen). Das Wappen wurde von dem Weimarer Michael Zapfe gestaltet.

Kurztext zum Ort

Auszug aus "Geographisch-Statistisches-Historisches Handbuch des Mecklenburger Landes" von Gustav Hempel 1837:

  • Retschow, in hügeliger Gegend an der Landstraße von Rostock nach Wismar, Dorf und Hof von 395 Einwohnern mit Pfarrkirche, Schule, 9 Bauern, 10 Büdner, Erbkrug und Erbschmiede
  • Die Bevölkerung des Kirchsprengels besteht in 977 Seelen.

Auszug aus "Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe Ausgabe Gustav Quade" 1894(die Einwohnerzahlen beziehen sich auf 1890 (1855))

  • Seite S. 617: „Retschow bei Kröpelin,1 Meile südlich von Doberan, Pachthof (Hausgut) und Dorf in hügeliger Gegend; östlich der 76 m hohe Mückenberg.
  • Der Hof zählt 66 (84) Einw. Verpachtet wurde er am 6. April 1878. Am Meistgebot blieb Oeconom Rohde aus Großenhof mit 14550 Mark jährlich, pro Last A. Etwas über 600 Mark. A. 315 ha = 24,5 Last 3. bis 5. Classe W. 1% Last 3. und 4. Classe (St.-K.: 359,5 ha und 1288,10 bonitirte Scheffel)
  • Das Dorf hat eine Pfarrkirche, Schule (2), 9 Erbpächter, 12 Büdner (1 Krüger), Schmiede und Erbmühle. 304 (309) Einw.
  • Retschow war zuerst eine Vasallenburg und ein Lehen der von Barnekow.
  • Im Jahre 1358 schenkte es der Rostocker Rathmann Peter Kremer an das Kloster Doberan.
  • Die historisch wichtige Burg Retschow muß nach den Spuren des Burgwalls zu urtheilen sehr groß gewesen sein.
  • Die Kirche ist ein geräumiges gewölbtes Gebäude im ausgebildeten Spitzbogenstil. Der Altar ist von vortrefflicher Arbeit und man findet hier auch, wie in der Doberaner Kirche, bildlich dargestellt wie das Wort Gottes auf einer Mühle gemahlen wird.
  • Zwischen Retschow und Hohenfelde wurden am 28. August 1813 die flüchtenden Franzosen und Dänen von den Verbündeten angegriffen und geschlagen bei welchem Gefechte sich vorzüglich die mecklenburgischen Fußjäger auszeichneten. Die feindliche Arriere-Garde hatte sich auf dem Kronenberg aufgestellt."
  • Fulgenkoppel bei Doberan, in der Nähe von Hohenfelde, 2 Erbpachthöfe(1 Krüger), der Kirche zu Retschow gehörig, und 6 zum Haushalt gehörige Häusler. 42(22) Einw.

Retschow im Spiegel von Karten und Luftbildern

Bildergalerie

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  • Luftbilder von Manfred Sander, Einhusen:

[1]

Ortschronik/en von Retschow

Weiterfuehrende Information zu Retschow

Einwohnerstatistik

Kontakte

(mailto:kpbecker47@yahoo.de Peter Becker)

Jahr Einwohner Quellenangabe
1704 lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten
1751 dito
1837 395 lt. Hempel
1855 309 Raabe, Mecklb. Vaterlandskunde
1871 320 Dorf/92 Hof lt. Gemeindechronik
1891 304 Raabe, Mecklb. Vaterlandskunde
1933 321 Schulgeld
1937 321 Schulgeld
1939 314 lt. Einwohnermeldeamt
1946 701 lt. Einwohnermeldeamt
1949 648 (dav. 358 Umsiedler) lt. Einwohnermeldeamt
1970 84 lt. Einwohnermeldeamt Amt Doberan Land wie nachfolgend
1980 138
1985 186
1990 217
1995 278
2000 412
2005 641