Fortlaufende Ortschronik Rankwitz: Unterschied zwischen den Versionen

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'''1935''' drei Häuser in der Nähe des Dorfplatzes durch Feuer vernichtet.
 
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Die Bilder zeigen die gekonnte Handwerksarbeit der Mühlenbauer
  
 
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Aktuelle Version vom 21. Januar 2022, 13:55 Uhr


Kenndaten der Ortschronik
OrtRankwitz
Zeitlicher Schwerpunktfortlaufend
Urheberrechte
Erstellungszeitraumseit 2019
Publikationsdatumveröffentlicht
Inhaltliche KategorisierungGeschichte der Gemeinde Rankwitz
Status (Ampelsystem)in fortlaufender Bearbeitung



... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)

Rankwitz 1394 Ersterwähnung - (Fälschung des Klosters Pudagla)

Der Vortrag legt Beweise der Ersterwähnung für das Jahr 1421 für Rankwitz und Quilitz vor.

Urkunde Pudagla - Grenzbeschreibung vom 16.02.1421 - Rep.1 Pudagla Nr. 187 - im Landesarchiv Greifswald vom Herzog Wartislaw IX. (1400-1457) Herzog von Pommern-Wolgast

Vortrag von André Leichsenring und Dr.Tünde Beatrix Karnitscher Der Lieper Winkel im Mittelalter - Ein Schatz, gefälschte Urkunden und eine 600-Jahr-Feier im Jahr 2021

Der Lieper Winkel im Mittelalter
Slawen, Schätze, Runen, Mönche & Fälschungen auf der Insel Usedom

Der Heimatverein Lieper Winkel e.V. präsentiert im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "Lieper Klöneck" einen Vortrag „Der Lieper Winkel im Mittelalter“. Lag der Lieper Winkel in diesem vielfach als „dunklem Zeitalter“ bezeichneten Zeitraum am Rand der bekannten Welt – oder vielleicht doch nicht?

Was wissen wir über den Quilitzer Schatz? Wann erhalten wir erste schriftliche Nachrichten zum Lieper Winkel? Welche Ortschaften können 2021 ihre Ersterwähnung vor genau 600 Jahren feiern?

Und warum spielen Fälschungen dabei eine große Rolle? Im Vortrag wollen wir diese Fragen beantworten und begeben uns auf eine historische Spurensuche bis zur Ersterwähnung der Ortschaften weit vor dem Jahr 1500. (Mitschnitt der Veranstaltung vom Oktober 2021) Weitere Infos: http://www.heimathof-lieper-winkel.de/ .

Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)

Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)

1693 Lieper Winkel Urzeichnung

unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)

1693 In alten Zeiten sind hier5 Bauernhöfe und ein Kossatenhof gewesen, aber jatzt sind hier nur 3 Bauern und 1 Kossat.

Die Bauern beschweren sich sehr darüber, daß es nun mehr Bauern werden sollen in Rankewitz, als es jetzt eine Zeit gewesen, zumal die drei, welche jetzt hier wohnen, keine Nahrung von Rankewitz Ländereien haben.

Bis zur Reichseinigung ( bis 1871)

unter Preußen (ab 1720)

1779 1 Meile von Uesedom nordwestwärts, an der Peene, hat 4 Bauern, 1 Coßäthen, 14 Büdner, eine kleine Fähre über die Peene nach dem Schwedischen Städtlein Lassahn, und ist zu Liepe in der uesedomschen Synode eingepfarret.

1858 ein Bauerndorf im Lieper Winkel an der Peene und nach Liepe eingepfarrt, hat 4 Bauern, 1 Kossäthen, und 18 Büdner. Die Zahl der Wohnhäuser beträgt 36 mit 211 Einwohnern.

1693 Rankwitz Reinzeichnung

Kaiserreich (1871-1918)

Weimarer Republik (1918-1933)

Drittes Reich (1933-1945)

1935 drei Häuser in der Nähe des Dorfplatzes durch Feuer vernichtet.


SBZ und DDR (1945-1990)

1963 Rankwitz Reste der Windmühle

Die Bilder zeigen die gekonnte Handwerksarbeit der Mühlenbauer


1951 Baubeginn am Hafen Rankwitz

1969 Eine FPG (Fischereiproduktionsgenossenschaft) zur Karpfen- und Forellenzucht (gehältert) wird gegründet.

1974 Dorfschule wird geschlossen

die heutige Zeit

1992 Verwaltung: Amt Usedom-Süd

2016 Radweg vom Hafen zum Ortseingang (Heimatmuseum) wird gebaut

Rankwitz in der Zeitung 1997 - 2020

Rankwitz in der Zeitung ab 2021

Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:

Die Schule

Opfer von Krieg und Gewalt aus ...

Sagen, Geschichten und Legenden rund um Rankwitz

Sage vom Jungfernberg Rankwitz










Hausmarken

wurden zum Kennzeichnen von Gegenständen angebracht.

Die Hausmarken waren an die Familie gebunden.

Hausmarken 1939

Altes Kulturgut!

Im Norden (Skandinavien) unterscheiden sich wenig - besonders in den Fischerdörfern -. Gebrauch noch vor dem Entstehen von Familiennamen Losen, Kaveln noch 1870 an der Ostsee und Nordseeküste üblich - Holzbrettchen mit Hausmarken zum Auslosen im Beutel von Weiden oder gemeinsam erarbeitetem Heu anderen Dingen. 1938 nur noch selten

Erst nur Blutsverwandtschaft weitergegeben. Später an Hof gebunden, da er mit Gerätschaften verpachtet wurde.

Marken erst nur dem Bauern, Käthner - nicht an Schmied, Krüger Büdner

Marken an beweglichen Dingen: 1939 noch bei: Mangelbretter, Fischernetzhölzern, Hacken, Bänken, Tischen bei Festlichkeiten, Säcken, Grenzstäben und am Vieh Am Haus ist selten - heute aber auf Hiddensee (Traditionen wahren)

Flurnamen auf der Rankwitzer Feldmark