Sauzin

Aus Ortschroniken
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Kenndaten des Orts
Name (heute)Sauzin
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl17440
VerwaltungsamtAmt am Peenestrom
LandkreisVorpommern-Greifswald
Zahlen
Einwohner443 (2018)
KoordinatenBreite: 54.0351 / Länge: 13.7842


Der Ort liegt im westlichen Teil der Insel Usedom, im Wolgaster Ort, am Peenestrom. Der Ortsteil Ziemitz liegt am Peenestrom und an der Krumminer Wiek.


Geographische Lage

Einführende Information

Das Wappen

Sauzin führt kein Wappen

Kurztext zum Ortsteil Sauzin

Sauzin (Zobesino)

1230 Ersterwähnung - gelangt an die Kirche zu Buckow. Der westliche Teil der Insel Usedom bis Ückeritz wurde Buckow genannt, bevor der Name Usedom von der Stadt auf die Insel überging.

1309 als Besitz des Klosters unter dem Namen Sowsyen bestätigt.

1442 Das Kloster Krummin verkauft der Nonne Brigitte Sarnow und ihrer Schwester 20 Mark Rente aus Seutzin (=Sauzin?).

1779 5 Meilen von Uesedom nordwestwärts, nahe bei Ziemitz, nicht weit von der Peene, hat 4 Bauern, 4 Büdner, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret.

1858 ein Vorwerk und Dorf an der Peene im Wolgasterort belegen und nach Crummin eingepfarrt. Vormals waren hier 4 Bauernhöfe vorhanden, aus deren Landung ein Teil an das Königliche Vorwerk Ziemitz übergegangen, der größte Teil aber in das Vorwerk Sauzin verwandelt ist. Außer dem herrschaftlichen Hofe mit einer Mühle sind 16 Büdner nebst 1 Schule vorhanden. Ferner 11 Wohnhäuser mit 97 Einwohnern.

Kurztext zum Ortsteil Ziemitz

1357 Ersterwähnung - Die Witwe Lutgardis Köller verkauft 5 Mark Pacht, die der Bauer Nikolaus Sthöver in Ziemitz zu zahlen hatte, an Heinrich Köller in Lassan.

1386 verkaufen drei Söhne des verstorbenen Heinrich Kölner (von Köller) in Lassan ihren Anteil an den Dörfern Bandemin und Zymetze an das Kloster Krummin.

1434 Arndt von Köller in Bauer verkauft der Priorin von Krummin 6 Mark Pacht aus Ziemitz. 1466 Das Kloster Krummin kauft einen Hof in Ziemitz für 100 Mark Kapital (=6 Mark rente) von Dietrich Köller auf Vorwerk bei Lassan.

1480 Die Nonne Brigitte Ryke verschreibt dem Kloster Krummin 330 Mark Kapital (28 Mark Zinsen) aus Ziemitz, 9 Mark Pacht aus Zecherin und 100 Mark bar zur Stiftung einer Vikarie.

1482 verschreiben Hans Owstin und seine Frau geb. Köller eine Hufe Land in Ziemitz.

1779 Vorwerk - 5 Meilen von Uesedom nordwestwärts, an der Peene, hat 1172 Morgen 36 Ruthen, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Der Acker ist ziemlich zuträglich, indem schon an 100 Scheffel Weizen ausgesäet worden, jedoch ist er auch an einigen Orten, besonders der am Peenestrome belegene, sandig, leicht und hin und wieder steinigt. Die Wiesen bringen sehr gedeiliches Futter, sie sind aber eine Meile von dem Vorwerke an der Peene bei Mölschow belegen, und öfter Ueberschwemmungen unterworfen. Die Weide für das Rindvieh, welche etwas salzig und sehr gut ist, befindet sich ebenfalls an der Peene. Die Dienste werden von den Dorfschaften Sauzin und Mahlzow verrichtet.

1858 ein Königliches Amts – Vorwerk im Wolgasterort, ist nach Crummin eingepfarrt. Wohnhäuser sind 6 vorhanden mit 111 Einwohnern.

Sauzin im Spiegel von Karten und Luftbildern

Bildergalerie

Ortschronik/en von Sauzin und Ziemitz

Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.

Weiterführende Information zu Sauzin und Ziemitz

  • [ Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]

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