Das Jahr 2026 in Börgerende-Rethwisch: Unterschied zwischen den Versionen
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Eine Ostwindlage seit Anfang Januar hat den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigten Werte von 67 cm unter dem langjährigen Mittel. Solch niedrigen Werte wurden seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886 nicht gemessen. Nach aktuellen IOW-Berechnungen fanden rund 275 Kubikkilometer Ostseewasser ihren Weg in die Nordsee. Forscher erwarten jetzt einen starken Salzwassereinbruch. Das überhitzte Tiefenwasser der Ostsee könnte sich so abkühlen und es käme zu einem hohen Sauerstoffeintrag. Dies dürfte insbesondere dem Dorsch helfen, der inzwischen für Fischerei und Angelsport keine Rolle mehr spielt. | Eine Ostwindlage seit Anfang Januar hat den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigten Werte von 67 cm unter dem langjährigen Mittel. Solch niedrigen Werte wurden seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886 nicht gemessen. Nach aktuellen IOW-Berechnungen fanden rund 275 Kubikkilometer Ostseewasser ihren Weg in die Nordsee. Forscher erwarten jetzt einen starken Salzwassereinbruch. Das überhitzte Tiefenwasser der Ostsee könnte sich so abkühlen und es käme zu einem hohen Sauerstoffeintrag. Dies dürfte insbesondere dem Dorsch helfen, der inzwischen für Fischerei und Angelsport keine Rolle mehr spielt. | ||
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| + | * [[Das Jahr 2021 in Börgerende-Rethwisch]] | ||
| + | * [[Das Jahr 2022 in Börgerende-Rethwisch]] | ||
| + | * [[Das Jahr 2023 in Börgerende-Rethwisch]] | ||
| + | * [[Das Jahr 2024 in Börgerende-Rethwisch]] | ||
| + | * [[Das Jahr 2025 in Börgerende-Rethwisch]] | ||
Version vom 7. Februar 2026, 21:53 Uhr
Februar 2026
Außergewöhnliche Wetterlage könnte den Lebensraum Ostsee verbessern
Eine Ostwindlage seit Anfang Januar hat den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigten Werte von 67 cm unter dem langjährigen Mittel. Solch niedrigen Werte wurden seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886 nicht gemessen. Nach aktuellen IOW-Berechnungen fanden rund 275 Kubikkilometer Ostseewasser ihren Weg in die Nordsee. Forscher erwarten jetzt einen starken Salzwassereinbruch. Das überhitzte Tiefenwasser der Ostsee könnte sich so abkühlen und es käme zu einem hohen Sauerstoffeintrag. Dies dürfte insbesondere dem Dorsch helfen, der inzwischen für Fischerei und Angelsport keine Rolle mehr spielt.
Pegelstand Warnemünde: Was die Wissenschaft elektrisiert, ist für den Laien kaum wahrnehmbar.
Die Buhnen geben einen guten Anhaltspunkt bezüglich des Pegelstandes. Normalerweise schauen sie nur knapp aus dem Wasser. Nach den sehr niedrigen Temperaturen zum Anfang der Woche sind sie noch teilweise mit Eis bedeckt.