Mecklenburg-Vorpommern: Unterschied zwischen den Versionen

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HildeStockmann (Diskussion | Beiträge)
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Die Zahl der Geburten in Mecklenburg-Vorpommern ist '''2025''' auf einen historisch niedrigen Wert gesunken. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Amtes erblickten '''8385 Babys''' im Nordosten das Licht der Welt. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Datenerfassung 1960. Die niedrigste Geburtenzahl vor 2025 war '''1994''' registriert worden – damals wurden '''8934 Babys''' geboren. Dies ging als Nachwende-Geburtenknick in die Geschichte ein. Als Gründe galten die wirtschaftliche Unsicherheit und die Abwanderung – vor allem junger Frauen – in großer Zahl. Der Geburtenknick hatte Folgen. So gab es plötzlich zu viele Lehrer. Viele von ihnen konnten nur noch in Teilzeit arbeiten. So sollten Entlassungen vermieden werden. Nach dem massiven Geburtenknick zu Beginn bis Mitte der 1990er Jahre stiegen die Zahlen wieder an.
Die Zahl der Geburten in Mecklenburg-Vorpommern ist '''2025''' auf einen historisch niedrigen Wert gesunken. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Amtes erblickten '''8385 Babys''' im Nordosten das Licht der Welt. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Datenerfassung 1960. Die niedrigste Geburtenzahl vor 2025 war '''1994''' registriert worden – damals wurden '''8934 Babys''' geboren. Dies ging als Nachwende-Geburtenknick in die Geschichte ein. Als Gründe galten die wirtschaftliche Unsicherheit und die Abwanderung – vor allem junger Frauen – in großer Zahl. Der Geburtenknick hatte Folgen. So gab es plötzlich zu viele Lehrer. Viele von ihnen konnten nur noch in Teilzeit arbeiten. So sollten Entlassungen vermieden werden. Nach dem massiven Geburtenknick zu Beginn bis Mitte der 1990er Jahre stiegen die Zahlen wieder an.
;2026  02. Juli  Ostseezeitung
:;MV hat stärksten Rückgang der Geburtenrate
Frauen bringen im Schnitt weniger Kinder zur Welt – das gilt für Deutschland, wie auch für MV. Hier war der Trend aber zuletzt besonders deutlich. Zwischen Ost und West gibt es Unterschiede.
Bei der Zahl der Kinder, die Frauen durchschnittlich zur Welt bringen, belegt Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich einen hinteren Platz. Der als Geburtenrate bezeichnete Wert betrug vergangenes Jahr im Nordosten 1,21. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Deutschlandweit gaben die Statistiker den Wert mit 1,32 an. Niedriger als in MV fielen die Geburtenraten demnach nur in Thüringen (1,2), Berlin (1,19) und Sachsen (1,16) aus.
Deutschlandweit sinkt die Geburtenrate den Angaben zufolge seit einigen Jahren. Im vergangenen Jahr fiel dieser Rückgang demnach in keinem Bundesland so stark aus wie in MV. Im Nordosten lag die Geburtenrate 2025 laut Bundesamt um 6,3 Prozent niedriger als im Vorjahr (bundesweit -2,7 Prozent).
Noch niedriger als zuletzt war die Geburtenrate in Deutschland laut Statistikern Mitte der 1990er Jahre mit einem Tiefstwert von 1,24 Kindern je Frau. „Die damals Geborenen bilden die derzeit relativ kleine Generation potenzieller Eltern“, erklärten sie. Wie das Bundesamt bereits zuvor bekanntgab, war die Zahl der Geburten 2025 infolge dieser Entwicklung auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken – und zwar auf 654.241 Babys.
Auch die Zahl der '''Geburten in MV war 2025 auf einen historisch niedrigen Wert''' gesunken. Wie das Statistikamt im April unter Verweis auf vorläufige Daten mitteilte, erblickten 8385 Babys im Nordosten das Licht der Welt. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Datenerfassung 1960.
Niedrige Geburtenzahlen Mitte der 1990er Jahre gingen als Nachwende-Geburtenknick in die Geschichte ein. Als Gründe galten die wirtschaftliche Unsicherheit und die Abwanderung – vor allem junger Frauen – in großer Zahl.
Zum Ost-West-Vergleich der jüngsten Zahlen hieß es: „Die Geburtenhäufigkeit in den östlichen Flächenländern war mit 1,22 Kindern je Frau geringer als in den westlichen Bundesländern mit 1,34 Kindern je Frau.“ Am höchsten in Ostdeutschland war die Geburtenrate in Brandenburg (1,30), am höchsten in ganz Deutschland war sie in Niedersachsen (1,38).






[[Kategorie:Archäologische Funde]]
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Version vom 2. Juli 2026, 10:35 Uhr

Hier legen wir ab, was unser ganzes Land betrifft.

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Entdecke die 17 unglaublichsten Orte in Mecklenburg-Vorpommern, die du unbedingt gesehen haben musst! Von endlosen Sandstränden an der Ostsee über beeindruckende Kreidefelsen auf Rügen bis hin zu märchenhaften Schlössern, historischen Hansestädten und versteckten Naturparadiesen – dieses Bundesland im Norden Deutschlands steckt voller Überraschungen. Erlebe die Schönheit der Müritz, entdecke die Altstadt von Stralsund oder genieße das maritime Flair in Warnemünde. Ob Naturfreund, Geschichtsliebhaber oder Ostsee-Fan – hier ist für jeden etwas dabei. In diesem Video zeigen wir dir spektakuläre Landschaften, charmante Küstenorte und echte Geheimtipps für deinen nächsten Urlaub. Lass dich inspirieren und entdecke, warum Mecklenburg-Vorpommern zu den schönsten Regionen Deutschlands gehört. Jetzt ansehen und die faszinierendsten Highlights des Nordens kennenlernen!

Berichte über unser Land

Archäologische Funde


Fund 2023 6000 Silbermünzen bei Lanken-Granitz

Bund Deutscher Forstwirte


Fläche von MV - Bauland

Bauland in Vorpommern OZ 31.12.2024

Um Bauland auszuweisen, braucht es Fläche, Äcker und Wiesen klassischerweise. Schauen wir uns die aktuellen Zahlen an, dann hat der Kreis Vorpommern-Greifswald eine Bodenfläche von 394.566 Hektar, die wie folgt genutzt wurde:

20.340 Hektar werden in der Flächennutzungsstatistik als Siedlungsfläche geführt. Weitere
12.042 Hektar fallen in die Rubrik ‚’Verkehr’’.

Und für alles, was ansonsten grün oder sonstwie bewachsen ist oder landwirtschaftlich genutzt wird, heißt der Ober-Begriff Vegetation’. Darunter fallen

337.355 Hektar oder 85,50 Prozent der Fläche des Kreises Vorpommern-Greifswald. So gesehen wäre also noch Fläche da.


Gutshäuser in MV

2026 15. April Ostseezeitung von Ines Sommer
Bildband über Gutshäuser in MV

Die Stralsunder Ilka Zander, Jörg Matuschat und Andre Kobsch waren für ihr zwölftes Buch in Mecklenburg unterwegs Als nach der Wende andere die große Reiselust packte, machten sich Ilka Zander und Jörg Matuschat aus Stralsund auf den Weg, ihre Heimat Mecklenburg-Vorpommern zu erkunden. Vor allem hatten es ihnen die einzigartige Landschaft und die zahlreichen Guts- und Herrenhäuser angetan.

Sie hatten den Wunsch, diese einzigartige Kulturlandschaft zu dokumentieren und zu erforschen. Unter anderem haben sie die Internetseite www.gutshaeuser.de erarbeitet.

Darauf wurde auch der Stralsunder Philokartist Andre Kobsch aufmerksam, der unter anderem historische Ansichtskarten und Fotos von Guts- und Herrenhäusern sowie von Burgen in Mecklenburg-Vorpommern sammelt. In einer Reihe von bislang elf Bildbänden stellt das Trio sehr unterschiedliche Häuser mit historischen und aktuellen Fotografien sowie mit kurzen Texten zu deren Bau- und Kulturgeschichte vor. Dabei behandeln zwei Bände die Häuser auf der Insel Rügen, vier Bücher die Region Vorpommern und sechs weitere beziehen sich auf Mecklenburg. In dem soeben veröffentlichten zwölften Buch geht die Reise zu den Gutshäusern, Schlössern und Burgen in Mecklenburg. Das Belvedere in Broda ließ Marie von Mecklenburg-Strelitz auf einer Anhöhe errichten, von der man einen bezaubernden Blick über den Tollensesee hat.

Historische Postkarten und Fotos zeigen unter anderem Gebäude, die heute nicht mehr existieren. Dazu zählen Bassow, Hühnerland, Miekenhagen, Pokrent, Toddin, Schlieffenberg und schließlich Kambs, das erst 2024 abgerissen wurde.

Mit Schwasdorf und Ramelow sowie dem Herrenhaus Johannstorf, das erst 2025 durch einen Brand fast vollständig vernichtet wurde, sind auch Ruinen vertreten. Die meisten Häuser sind jedoch gut in Schuss – manche waren vor wenigen Jahren noch Sorgenkinder, sind nun aber saniert und bewohnt. Andere laden als Hotels und Gästehäuser ein, wie in Daschow, Kaarz, Klink, Ludorf, Tüschow und Ulrichshusen. Aus historischer Sicht fungierten die Gutshäuser jedoch als Mittelpunkt landwirtschaftlicher Betriebe. Davon zeugt das seit 1963 bestehende Agrarmuseum in Alt Schwerin, in das neben historischen landwirtschaftlichen Geräten und Bauten auch das Herrenhaus eingebunden ist. Etwas skurril mutet heutzutage Mestlin an, das die DDR-Regierung zu einem sozialistischen Musterdorf mit entsprechender Architektur ausbauen ließ. Das ehemalige Gutshaus ist jedoch verwaist.

„Jedes Gut hat seine eigene, ganz besondere Geschichte. Das betrifft sowohl das Haus als auch seine Erbauer und Bewohner. Und doch ist sie auch typisch für unsere Region. Anhand der Bildbände können sich die Leser einen Einblick in einen Teil unserer Kulturgeschichte verschaffen und können sich das Ganze dann auch noch live vor Ort ansehen, mit dem Buch in der Hand als Reiseführer“, sagt Andre Kobsch.

Alle Bildbände sind im Buchhandel oder unter ilka.zander@t-online.de bzw. Mobil unter 0170 5922482 erhältlich.


Mühlen in MV

2026 23. Mai Ostseezeitung
Mühlen online im Überblick

In einer Gesamtübersicht sind ab Montag alle 220 Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern aufgelistet. Das Verzeichnis wird nach dreijähriger Recherchearbeit durch den Mühlenverein MV zum Deutschen Mühlentag auch online abrufbar sein, wie das Kulturministerium mitteilte. Unter www.muehlenarchiv-mv.de gebe es zu den jeweiligen Mühlen zahlreiche Informationen. Etwa zum genauen Standort, dem Alter, dem jeweiligen Typ, zum Bauzustand, zu dem Zustand der technischen Einrichtungen und zu Abbildungen der jeweiligen Mühle. Das Kulturministerium habe das Vorhaben mit 150.000 Euro aus dem Strategiefonds gefördert.

Geburten in MV

2026 23.April Ostseezeitung
Geburtenzahl in MV auf historischem Tief

So wenige Babys hatte Mecklenburg-Vorpommern noch nie seit den 1960er Jahren. Was sind die Gründe?

Die Zahl der Geburten in Mecklenburg-Vorpommern ist 2025 auf einen historisch niedrigen Wert gesunken. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Amtes erblickten 8385 Babys im Nordosten das Licht der Welt. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Datenerfassung 1960. Die niedrigste Geburtenzahl vor 2025 war 1994 registriert worden – damals wurden 8934 Babys geboren. Dies ging als Nachwende-Geburtenknick in die Geschichte ein. Als Gründe galten die wirtschaftliche Unsicherheit und die Abwanderung – vor allem junger Frauen – in großer Zahl. Der Geburtenknick hatte Folgen. So gab es plötzlich zu viele Lehrer. Viele von ihnen konnten nur noch in Teilzeit arbeiten. So sollten Entlassungen vermieden werden. Nach dem massiven Geburtenknick zu Beginn bis Mitte der 1990er Jahre stiegen die Zahlen wieder an.


2026 02. Juli Ostseezeitung
MV hat stärksten Rückgang der Geburtenrate

Frauen bringen im Schnitt weniger Kinder zur Welt – das gilt für Deutschland, wie auch für MV. Hier war der Trend aber zuletzt besonders deutlich. Zwischen Ost und West gibt es Unterschiede.

Bei der Zahl der Kinder, die Frauen durchschnittlich zur Welt bringen, belegt Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich einen hinteren Platz. Der als Geburtenrate bezeichnete Wert betrug vergangenes Jahr im Nordosten 1,21. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Deutschlandweit gaben die Statistiker den Wert mit 1,32 an. Niedriger als in MV fielen die Geburtenraten demnach nur in Thüringen (1,2), Berlin (1,19) und Sachsen (1,16) aus.

Deutschlandweit sinkt die Geburtenrate den Angaben zufolge seit einigen Jahren. Im vergangenen Jahr fiel dieser Rückgang demnach in keinem Bundesland so stark aus wie in MV. Im Nordosten lag die Geburtenrate 2025 laut Bundesamt um 6,3 Prozent niedriger als im Vorjahr (bundesweit -2,7 Prozent).

Noch niedriger als zuletzt war die Geburtenrate in Deutschland laut Statistikern Mitte der 1990er Jahre mit einem Tiefstwert von 1,24 Kindern je Frau. „Die damals Geborenen bilden die derzeit relativ kleine Generation potenzieller Eltern“, erklärten sie. Wie das Bundesamt bereits zuvor bekanntgab, war die Zahl der Geburten 2025 infolge dieser Entwicklung auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken – und zwar auf 654.241 Babys.

Auch die Zahl der Geburten in MV war 2025 auf einen historisch niedrigen Wert gesunken. Wie das Statistikamt im April unter Verweis auf vorläufige Daten mitteilte, erblickten 8385 Babys im Nordosten das Licht der Welt. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Datenerfassung 1960. Niedrige Geburtenzahlen Mitte der 1990er Jahre gingen als Nachwende-Geburtenknick in die Geschichte ein. Als Gründe galten die wirtschaftliche Unsicherheit und die Abwanderung – vor allem junger Frauen – in großer Zahl.

Zum Ost-West-Vergleich der jüngsten Zahlen hieß es: „Die Geburtenhäufigkeit in den östlichen Flächenländern war mit 1,22 Kindern je Frau geringer als in den westlichen Bundesländern mit 1,34 Kindern je Frau.“ Am höchsten in Ostdeutschland war die Geburtenrate in Brandenburg (1,30), am höchsten in ganz Deutschland war sie in Niedersachsen (1,38).