Das Jahr 2026 in Börgerende-Rethwisch: Unterschied zwischen den Versionen
| (4 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
=Januar 2026= | =Januar 2026= | ||
| + | |||
| + | |||
| + | ==Gründung einer Kinderfeuerwehr== | ||
| + | |||
| + | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-01-FFW.jpg|500px|rahmenlos|zentriert|]] | ||
| + | |||
| + | ==Nordlichter== | ||
| + | |||
| + | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-01-Nordlicht-1.jpg|500px|rahmenlos|zentriert|]] | ||
| + | |||
| + | |||
| + | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-01-Nordlicht-2.jpg|500px|rahmenlos|zentriert|]] | ||
| + | |||
| + | Nordlichter gehören zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen. Am 19. Januar gelangen diese eindrucksvollen Bilder in Rethwisch. Fotos: Mandy Witte | ||
==Es ist kalt diesen Winter== | ==Es ist kalt diesen Winter== | ||
| − | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-01-Wetter.jpg| | + | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-01-Wetter.jpg|500px|rahmenlos|zentriert|]] |
Metrologen sprechen vom kältesten Januar seit 2010. | Metrologen sprechen vom kältesten Januar seit 2010. | ||
| Zeile 12: | Zeile 26: | ||
=Februar 2026= | =Februar 2026= | ||
| − | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-02-Kalt.jpg| | + | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-02-Kalt.jpg|500px|rahmenlos|zentriert|]] |
Am 02. Februar werden -10,8°C in Börgerende dokumentiert. | Am 02. Februar werden -10,8°C in Börgerende dokumentiert. | ||
| − | ==Außergewöhnliche Wetterlage könnte den Lebensraum Ostsee verbessern== | + | ==Außergewöhnliche Wetterlage könnte den Lebensraum in der Ostsee verbessern== |
Eine Ostwindlage seit Anfang Januar hat den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigten Werte von 67 cm unter dem langjährigen Mittel. Solch niedrigen Werte wurden seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886 nicht gemessen. Nach aktuellen IOW-Berechnungen fanden rund 275 Kubikkilometer Ostseewasser ihren Weg in die Nordsee. Forscher erwarten jetzt einen starken Salzwassereinbruch. Das überhitzte Tiefenwasser der Ostsee könnte sich so abkühlen und es käme zu einem hohen Sauerstoffeintrag. Dies dürfte insbesondere dem Dorsch helfen, der inzwischen für Fischerei und Angelsport keine Rolle mehr spielt. | Eine Ostwindlage seit Anfang Januar hat den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigten Werte von 67 cm unter dem langjährigen Mittel. Solch niedrigen Werte wurden seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886 nicht gemessen. Nach aktuellen IOW-Berechnungen fanden rund 275 Kubikkilometer Ostseewasser ihren Weg in die Nordsee. Forscher erwarten jetzt einen starken Salzwassereinbruch. Das überhitzte Tiefenwasser der Ostsee könnte sich so abkühlen und es käme zu einem hohen Sauerstoffeintrag. Dies dürfte insbesondere dem Dorsch helfen, der inzwischen für Fischerei und Angelsport keine Rolle mehr spielt. | ||
| − | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-Pegel.jpg| | + | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-Pegel.jpg|500px|rahmenlos|zentriert|]] |
Pegelstand Warnemünde: Was die Wissenschaft elektrisiert, ist für den Laien kaum wahrnehmbar. | Pegelstand Warnemünde: Was die Wissenschaft elektrisiert, ist für den Laien kaum wahrnehmbar. | ||
| − | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-02-Strand.jpg| | + | [[Datei:Boergerende-Rethwisch-2026-02-Strand.jpg|500px|rahmenlos|zentriert|]] |
Die Buhnen geben einen guten Anhaltspunkt bezüglich des Pegelstandes. Während sie normalerweise nur knapp sichtbar sind, schauen sie jetzt etwa einen halben Meter aus dem Wasser. Nach den sehr niedrigen Temperaturen zum Anfang der Woche sind sie noch teilweise mit Eis bedeckt. Inzwischen hat Tauwetter eingesetzt, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. | Die Buhnen geben einen guten Anhaltspunkt bezüglich des Pegelstandes. Während sie normalerweise nur knapp sichtbar sind, schauen sie jetzt etwa einen halben Meter aus dem Wasser. Nach den sehr niedrigen Temperaturen zum Anfang der Woche sind sie noch teilweise mit Eis bedeckt. Inzwischen hat Tauwetter eingesetzt, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. | ||
Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 22:12 Uhr
Januar 2026
Gründung einer Kinderfeuerwehr
Nordlichter
Nordlichter gehören zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen. Am 19. Januar gelangen diese eindrucksvollen Bilder in Rethwisch. Fotos: Mandy Witte
Es ist kalt diesen Winter
Metrologen sprechen vom kältesten Januar seit 2010.
Februar 2026
Am 02. Februar werden -10,8°C in Börgerende dokumentiert.
Außergewöhnliche Wetterlage könnte den Lebensraum in der Ostsee verbessern
Eine Ostwindlage seit Anfang Januar hat den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigten Werte von 67 cm unter dem langjährigen Mittel. Solch niedrigen Werte wurden seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886 nicht gemessen. Nach aktuellen IOW-Berechnungen fanden rund 275 Kubikkilometer Ostseewasser ihren Weg in die Nordsee. Forscher erwarten jetzt einen starken Salzwassereinbruch. Das überhitzte Tiefenwasser der Ostsee könnte sich so abkühlen und es käme zu einem hohen Sauerstoffeintrag. Dies dürfte insbesondere dem Dorsch helfen, der inzwischen für Fischerei und Angelsport keine Rolle mehr spielt.
Pegelstand Warnemünde: Was die Wissenschaft elektrisiert, ist für den Laien kaum wahrnehmbar.
Die Buhnen geben einen guten Anhaltspunkt bezüglich des Pegelstandes. Während sie normalerweise nur knapp sichtbar sind, schauen sie jetzt etwa einen halben Meter aus dem Wasser. Nach den sehr niedrigen Temperaturen zum Anfang der Woche sind sie noch teilweise mit Eis bedeckt. Inzwischen hat Tauwetter eingesetzt, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.