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'''Zinnowitz ist ein staatlich anerkanntes Seebad der Insel Usedom''' [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom Insel Usedom]
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Zinnowitz liegt zwischen Trassenheide und Zempin. Es gehört zum Kirchspiel Krummin-Karlshagen-[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Zinnowitz_Kirche Zinnowitz].
  
Zinnowitz liegt zwischen Trassenheide und Zempin. Es gehört zum Kirchspiel Krummin-Karlshagen-[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Zinnowitz Zinnowitz].
 
  
 
Zinnowitz ist eine eigenständige Gemeinde und wird vom Amt Usedom-Nord verwaltet.
 
Zinnowitz ist eine eigenständige Gemeinde und wird vom Amt Usedom-Nord verwaltet.

Aktuelle Version vom 13. September 2019, 15:47 Uhr

Zinnowitz ist ein staatlich anerkanntes Seebad der Insel Usedom

Zinnowitz liegt zwischen Trassenheide und Zempin. Es gehört zum Kirchspiel Krummin-Karlshagen-Zinnowitz.


Zinnowitz ist eine eigenständige Gemeinde und wird vom Amt Usedom-Nord verwaltet.


Kenndaten des Orts
Name (heute)Zinnowitz (Seebad)
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl17454
VerwaltungsamtAmt Usedom-Nord
LandkreisVorpommern-Greifswald
Zahlen
Einwohner4154 (2018)
KoordinatenBreite: / Länge:

Geographische Lage

einführende Information

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Das Wappen von Zinnowitz

Das Wappen wurde am 12. Mai 1995 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 82 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Gespalten von Blau und Silber; vorn ein links gewendetes goldenes Seepferdchen; hinten ein aufgerichteter grüner Eibenzweig mit roten Früchten.“

Das Wappen wurde von der Zinnowitzerin Cornelia Eisold gestaltet.

Geschaffen wurde das Wappen 1951 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens als Seebad. In seiner ursprünglichen Form zeigte es vor allem das Seepferdchen, das seitdem zum bekannten Symbol und Maskottchen der Gemeinde wurde. 1994 wurde das Wappen um den Eibenzweig ergänzt, der auf die historische Deutung des Namens Zinnowitz, vormals Tzys (slawisch-wendisch: Eibe) hinweist. (Wikipedia)

Kurztext zum Ort

Zinnowitz (Tzys) 1309 Ersterwähnung - als Besitz des Klosters Krummin. 1496 leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. 1779 ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen, im Jahre 1749 aber wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. 1779 Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. 1751 erhielt die Siedlung den Namen Zinnowitz nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.: Johann Christoph Zinnow (1710-1760) 1858 ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostss, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.


Zinnowitz im Spiegel von Karten und Luftbildern


Bildergalerie

Historische Postkarten

Ortschronik/en von Zinnowitz

Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.

Weiterführende Information zu Zinnowitz

Kontakte

Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann rohrspatz@gmx.com