Denkmale der Stadt Güstrow
Bildergalerie und Videos zu Denkmalen in Güstrow

- Hinweis
Durch einen Klick auf die Bilder der dargestellten Denkmale können Sie sich über die Geschichte dieses Denkmals informieren.
Denkmale der Güstrower Geschichte
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Borwin Brunnen von 1889
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Wappen Mecklenburg
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Thomas Nugent 1766
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1783 Entwurf des Denkmals für Bach
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Postmeilenstein in Gutow
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Grenzstein Parumer See
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Elisabeth Stein
Bis zur Reichseinigung ( bis 1871)
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Tafel Elisabeth Stein
Kaiserreich (1871-1918)
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Marie-Elisabeth 1891
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Kaiserliches Oberpostamt, Pferdemarkt 56, errichtet 1896
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Steinsitz im Primerwald
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Ratskeller - Blick zum Rathaus
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Bild im Bahnhofsrestaurant
Weimarer Republik (1918-1933)
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Unglück Fallschirmspringerin
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1931 Denkmal für FF Kameraden
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Dorfgeiger Barlach
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Mutter Erde Barlach
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Marie Himmelfahrt kath. Kirche
Drittes Reich (1933-1945)
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Wappen Eisenguss
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Stadtwappen aus Holz
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Sämann u. mähender Bauer
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Sämann Wandbild
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Metallarbeit - Kongresshalle
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Turnhalle Fritz-Reuter-Schule
SBZ und DDR (1945-1990)
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Jüdischer Friedhof heute
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1945 Bodenreform
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1954 Arbeiterjugend
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3 Kämpfer gegen den Krieg
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Karl-Alfred Gedowsky 1952
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1954 Kirche Walkmühlenstraße
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Glasmalerei Brunnen
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nach Entwurf von Kopetz
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Theater Güstrow Kopetz
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Musiker, Jastram
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tanzendes Paar Neubaugebiet
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Handwerker Wappen
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Lenin Denkmal
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Leben und Tod von Barlach
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Papke Brunnen
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Archimedes auf dem Markt
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1978 Marktbrunnen
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Tierstele Bär, Fischotter u.a.
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Holzplastik Sportgaststätte
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Willi Schröder Stein
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Artur Becker
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Tafel Dr. Benjamin
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Hain Südstadt
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Stasiopfer 1984
die heutige Zeit
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Linde zur Einheit 1990
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Barlach Stele
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3 Figuren vorm Museum
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Stier Kreisverkehr
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Würfel Kreisverkehr
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2004 für Totgeborene
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Affengruppe
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Synagoge
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Ginko Lebenshilfe e.V.
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Uwe Johson
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Kunstwerk Mühle
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Roland an der Mauer
Denkmale für die Opfer der Kriege
- Die Toten beider Weltkriege, die auf den Schlachtfeldern und an anderen Stätten Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen wurden,
- mahnen uns, die Gewalt als Mittel zur Klärung von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Völkern grundsätzlich auszuschließen!
Befreiungskrieg gegen Napoleon 1813 - 1815
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Landesdenkmal 1813
Deutsch-Französischern Krieg 1870-1871
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Eiche
Erster Weltkrieg
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Gräberfeld Güstrow 1. Weltkrieg
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Schwebender Barlach
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Kriegsgefangenenlager
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Holsteinisches Feldartillerieregiment
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Pfarrkirche
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Kapp Putsch Friedhof
Zweiter Weltkrieg
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1945 Ehrenmal Güstrow
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Schlafendes Paar Barlch
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Denkmal Opfer II. Weltkrieg
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1945 Massengrab
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Opfer Faschismus
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Denkmal L. Herrmann
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Denkmal für Verschleppte
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Stein Stalinistischer Willkür
Denkmal für die Totgeborenen
Seit einiger Zeit befindet sich auf dem Friedhof eine Grabstätte, auf der tote Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm bestattet werden können.
Derartige Grabanlagen, die als Schmetterlingsgräber bezeichnet werden, sind ein noch recht neuer Teil der Begräbniskultur. Die Sensibilität für dieses Thema ist gerade erst erwacht. Von den Schmetterlingen wurde der Name für diese Grabstellen entlehnt, weil die zarten Falter in vielem an früh gestorbene Kinder erinnern. Schmetterlinge sind Inbegriff für Anmut und Schönheit und vermitteln Lebensfreude. So schön sie sind, so schnell sind sie auch wieder davon.
Zu spät haben oft die Eltern nach einer Früh- oder Fehlgeburt daran gedacht: Was passiert mit meinem Kind? Wo ist es? Die Grünfläche mit der Stele in der Mitte können nun die Eltern als Gedenkort nutzen. Im Jahre 2004 wurde die Grabstätte eingerichtet und geweiht.
Das Denkmal wurde von dem Bildhauer Günter Kaden aus Wendischhagen in Mecklenburg geschaffen. Kaden wurde 1941 in Leipzig geboren, erlernte den Beruf des Steinmetzers und arbeitete zunächst bei einem Bildhauermeister. Nach Abitur und Studium an der Kunsthochschule Giebichenstein Halle/Saale bei den Professoren G. Lichtenfeld und W. Sitte absolvierte er 1972 als Diplom-Bildhauer. Von 1972 bis 1975 war er künstlerischer Leiter der Restaurierungsarbeiten an der gotischen St-Moritz-Kirche in Halle/Saale. Seit 1973 arbeitete Kaden in Projektgruppen für architekturbezogene Kunst.
Seit 1979 lebt er in Wendischhagen und arbeitet freiberuflich als Bildhauer. Der Künstler erläuterte uns seine Skulptur persönlich: “Der Verlust eines geliebten Menschen ist immer schmerzlich. Wenn aber ein Kind, noch bevor es das Licht der Welt erblickt hat, stirbt, ist die Trauer umso größer. Ich versuche mit meinem Kunstwerk den schützenden Raum des ungeborenen Lebens darzustellen. Die Form des hellgrünen Steines könnte die Bewegung von Händen darstellen oder den weiblichen Uterus symbolisieren.
Das Labyrinth ist seit Jahrtausenden ein christliches Symbol für den Wandel, für Werden und Vergehen. Berühmt ist z. B. das Labyrinth als Fußbodenmosaik in der Kathedrale von Chartres. Die hellen lichten Farben stehen für die Unschuld des Kindes und das Labyrinth für das Werden und Vergehen des Lebens und für die Unverletzlichkeit und Unsterblichkeit der Seele. Diese Gewissheit könnte Trauernden Trost spenden und neue Hoffnung geben.“ (Günter Kaden)
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2004 für Totgeborene