Dörfer im Klosteramt Dobbertin
Das in den vergangenen Jahrhunderten im Besitz der Ritterschaft befindliche Kloster Dobbertin war ein wirtschaftliches Unternehmen. Es besaß etliche Mühlen, Sägewerke, ..., bewirtschaftete einige Höfe und verpachtete in vielen Dörfern Ländereien. Zum "Klosteramt Dobbertin" gehörten zu verschiedenen Zeiten Besitztümer in unterschiedlichen Dörfern. Diese werden hier kurz vorgestellt.
Übersicht
Im 19. Jahrhundert kann man folgende Dreiteilung des Klosteramtes Dobbertin feststellen:
- Das Kerngebiet um das ehemalige Kloster Dobbertin, in dem die meisten Dörfer und Höfe des Klosteramtes liegen. Aber selbst hier haben wir es nicht mit einem zusammenhängenden Territorium zu tun; es teilt sich im wesentlichen in zwei Abschnitte, deren südwestlicher (Ruest, Mestlin, Sehlstorff, Mühlenhof) vom eigentlichen Zentrum durch Domanialbesitz getrennt einige Kilometer entfernt liegt. Dazu kommen noch Gr. Breesen und Bossow, die nordöstlich bzw. östlich im Ritterschaftlichen liegen, sowie Darze, etwa 10 km südlich von Mestlin.
- Südöstlich vom Besitz des KA Malchow, in einer Entfernung zu Dobbertin von etwa 30 km: Roetz, Lexow und Sietow - die sogenannte vordere Sandprobstei.
- Im südöstlichen Zipfel von Mecklenburg-Schwerin die Dörfer der sogenannten hinteren Sandprobstei: Laerz, Schwarz und Diemitz - von Dobbertin etwa 60 km entfernt.
Diese Struktur hatte sich im Laufe der Jahrhunderte während der Entwicklung des klösterlichen Grundeigentums seit der Gründung des Klosters Dobbertin um das Jahr 1225 herausgebildet. Die Klöster Dobbertin, Malchow, und Ribnitz wurden im Zuge der Säkularisierung der in Mecklenburg bestehenden Klöster im Gefolge der Reformation den Ständen als eine der Gegenleistungen für die Übernahme der landesherrlichen Schulden als Erziehungs- und Versorgungsinstitut für die mecklenburgischen Jungfrauen überwiesen; diese Übergabe wurde in den Sternberger Reversalen von 1572 juristisch verankert. (Auszug aus: G. Moll, Kapitalistische Bauernbefreiung, Rostock 1968)
Erklärungen: eine Meile sind etwa 7.5 km. Die Einwohnerzahlen sind aus den Jahren 1890 (1855). Die Abkürzungen bei den Flächenangaben bedeuten: A. - Acker, G.- Garten, W. - Wiese, Wd. - Weide, U. - Unbrauchbar. Die hier gezeigten Aufnahmen sind nicht für den Gesamteindruck des Ortes repräsentativ. Es wurden möglichst typische für die Gegend, historisch relevante Gebäude dargestellt.
Die Dörfer
Alt Sammit b/Krakow
Im "Schlie" (Schwerin 1901) findet man zu Alt Sammit einige Informationen: Im XIII. Jh. hat das Kloster Dobbertin drei Hufen in Sammit, die 1274 zum ersten Mal urkundlich genannt werden (MUB 1347). Im XV. Jh. sitzen dort bereits die von Weltzin, welche Dorf und Gut bis zum Ende des XVIII. Jd. behalten. ... Die Kirche ist ein unscheinbarer kleiner Feldsteinbau auf der Grundform eines länglichen Vieecks, der vielleicht schon aus dem XIII. Jh. stammt. ... Im Jahre 1863 ist ein Thurm angebaut. Auf der Nordseite der Kirche ... ist ein Erbbegräbniss der Familie von Weltzin.
Einige Informationen zu Alt-Sammit wurden im Internet auf www.krakow-am-see.de bereitgestellt: Dort hieß es beispielsweise (abgerufen 2002): Das Gut Alt Sammit liegt 65km südlich der Ostsee zwischen Rostock und Waren inmitten der mecklenburgischen Seenplatte. Am 15.12.1274 wurde erstmalig der Name Sammit urkundlich erwähnt. Sammit könnte aus dem altslawischen "Sammu" entstammen und ist somit als "Die Sammute" - "Die Selbstständige" zu deuten. ... Heute zählt Alt Sammit ca. 150 Einwohner. 1984 wurde die Kirche ... wieder aufgebaut. ... Das Schloss wurde Anno 1674 mit den dazugehörigen Stallungen und Gesindehäusern von der Familie von Weltzin erbaut. Das Schloss war das Zentrum des alten Ritterguts Sammit, welches über Generationen hinweg von der Familie von Weltzin aufgebaut und als Lehnsherren geführt wurde.
Alt Schwinz b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwinz geschrieben:
Schwinz b/Dobbertin - 1/2 Meile östlich von diesem Ort unweit des Goldberger Sees. Forsthof und Fischerei. 76 (80) Einw.
Altenhagen|Altenhagen b/Dobbertin]]
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Altenhagen geschrieben:
Altenhagen b/Dobbertin -
3/4 Meile nördlich von diesem Ort unweit der Güstrow - Dobbertiner Chaussee. Nördlich der Garder, westlich, durch Wald getrennt, der Woseriner See. 6 Erbpächter (1 Schmied), Schule. 89 (176) Einw.
Bellin b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Bellin geschrieben:
Bellin b/Zehna -
1 1/4 Meile nordwestlich von Krakow, am Zehnaer See und an der Güstrow - Dobbertiner Chaussee, Hof mit Kirche ohne Patronat, Schule, Schmiede, Wasser-Kornmühle, Wasser-Sägemühle, Dampfmolkerei, 3 Erbpächtern. 221 (281) Einw.
Bossow b/Krakow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Bossow geschrieben:
Bossow b/Krakow -
1/2 Meile südlich von dieser Stadt an der Krakow - Plauer Chaussee in waldiger, seenreicher Gegend. Östlich der beträchtliche Krakower See, südlich der kleinere Bossower See am Bossower Forst, nordöstlich der noch kleinere Glambeck-See an dem 73 m hohen Buchenberg. Pachthof von A. Pieritz, Forsthof, Förster und Schule. 69 (96) Einw.
Dabel b/Sternberg
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dabel geschrieben:
Dabel, Poststation -
1 Meile südöstlich von Sternberg, an der Sternberg - Dobbertiner Chaussee, von welcher sich kurz vor Dabel die Chaussee nach Parchim abzweigt, bei einem kleinen See, Dorf mit Kirche, Schule (2), 9 Erbpächtern, 13 Büdnern (1 Schmied und 1 Krüger), 34 Häuslern, 453 Einw.
Darze b/Parchim
Eine knappe Beschreibung der Ortschaft findet man in Raabes Vaterlandskunde von 1894:
Darze bei Parchim, 1 Meile nordöstlich von dieser Stadt, an der Parchim-Sternberger Chaussee, zwischen dem "Großen Moor" und dem
Großherzoglichen Forst Zölkow.
Pachthof von M. Kulow (Schmiede mit Krug), Forsthof, Schule, 3 Erbpächter. 90 (130) Einw.
770,8 ha, davon kommen auf den Pachthof 298 ha, nämlich Acker und Garten 248 ha, Wiese 36 ha, Weide 6 ha, Wald 8 ha.
Früher war hier ein See, der aber schon längst abgelassen und zu einer Wiese umgewandelt ist.
Demen b/Crivitz
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Demen geschrieben:
Demen, Poststation -
zwischen 2 kleinen Seen, 1 Meile nordöstlich von Crivitz, Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), 11 Erbpächtern (1 Krüger, 1 Schenkwirth), 8 Büdnern (1 Schmied, 1 Müller), 29 Häuslern (1 Schenkwirth), 365 (374) Einw.
Diemitz b/Canow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Diemitz geschrieben:
Diemitz bei Canow, 1 Meile südlich von Mirow in seenreicher, waldiger Gegend, zwischen dem Vilz- und dem Rochow-See. Dorf mit
Kirche, Schule, 7 Erbp., 1 Lehnbauer, 4 Büdnern, 1 Lehnbüdner, 4 Häusler (1 Krug), Holzwärter. 166 (187) Einw.
Das Kloster [Dobbertin] erwarb das Dorf 1282.
Dinnies b/Borkow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dinnies geschrieben:
Dinnies bei Borkow -in waldreicher Gegend, nordwestlich der Klein-Prützer See.
61 (74) Einw.
Dobbertin, Dorf
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dobbertin geschrieben:
Dobbertin, Poststation -
Amt, Kloster, Bauhof, Pfarrkirche, Schule (2), Forstinspection, Wassermühle, Wasser-Sägemühle, Kalkbrennerei, Schmiede, Krug, Fischer, Amtsjäger, Holzvogt, 7 Drittelhüfner. Dobbertin hält einen Jahrmarkt. 599 (647) Einw.
Dobbertin, Kloster
Dobbin b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dobbin geschrieben:
Dobbin bei Dobbertin -
1/2 Meile westlich von diesem Ort am Dobbertiner Klosterforst und einer großen Niederung, der "Dobbertiner Plage". Dorf mit 5 Erbpächtern, 3 Büdnern und Schule. 165 (223) Einw.
Garden b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Garden geschrieben:
Garden bei Zehna -
1 Meile nordwestlich von Dobbertin am Garder See. Nördlich der Lähnwitzer, südlich der Klosterforst. Dorf mit drei Erbpächtern, Erbmühle, Fischerei und Schule. 103 (79) Einw.
Gerdshagen b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Gerdshagen geschrieben:
Gerdshagen bei Zehna -
Pachthof von F. Sturms Erben, 9 Erbpächter (2 Schmiede), Schule, Pachthof und Dorf 241 (271) Einw.
- Gerdshaben-KA Dobbertin 925 (2002).jpg
- Gerdshaben-KA Dobbertin 926 (2002).jpg
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Groß Breesen b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Groß Breesen geschrieben:
Groß Breesen bei Zehna -
1 1/2 Meile nordöstlich von Dobbertin, 1/4 Meile von der Dobbertiner - Güstrower Chaussee. Westlich am Wege nach Klein Breesen der 69 m hohe Judenberg. Pachthof von E. Rahmmacher und Schule. 119 (149) Einw.
Jellen b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Jellen geschrieben:
Jellen bei Dobbertin -
3/4 Meile östlich von diesem Ort in der Schwinzer Heide. Kleiner Hof, Schule 30 (50) Einw.
Kirch Kogel b/Dobbertin
Die folgenden Informationen wurden von Martin Fritz aus Schwerin bereitgestellt. Vielen Dank dafür. Der Ort Kirch Kogel wurde 1303 als Gut des Fürsten Nicolaus von Werle urkundlich unter dem Namen Kerccowalk erwähnt. Das Wort Kowalk ist slawischen Ursprungs und bedeutet: Schmiedeort. Im Jahr 1435 kam das Dorf mit Unterbrechung bis 1937 in den Besitz des Klosters Dobbertin. Heute wird das Dorfbild durch den Gutshof mit Gutshaus aus dem Jahr 1840, die Kirche, den Pfarrhof und verschiedene Ziegelbauten vom ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jh. Bestimmt. Die Kirche ist ein gotischer Bau aus der Zeit um 1250. das Langhaus mit westlichem Turm wurde im späten 13. oder frühen 14. Jh. In Backsteinbauweise errichtet. 1880 erfolgte eine Restaurierung der Kirche im neugotischen Stil. Der nördlich der Kirche gelegene Pfarrhof ist ähnlich wie ein Guts- oder Bauernhof angelegt, da die Pfarrstelle mit einer Landwirtschaft gekoppelt war. Das Pfarrhaus ist ein stattlicher Barockbau in Fachwerkausführung aus dem Jahr 1780 und in seiner ursprünglichen Bausubstanz weitgehend unverändert geblieben. Heute wird überwiegend als Beherbergungsstätte für Rüstzeiten und Freizeitgruppen genutzt. Unmittelbar an das Dorf grenzt der Naturpark "Nossentiner / Schwinzer Heide" mit einer Fläche von 365km2. Über die Hälfte davon ist Wald mit 60 Seen. Besonders wertvolle Lebensräume wie Moore, Heide, Trockenrasen, Binnendünen und Feuchtwiesen sind z.T. als Naturschutzgebiete ausgewiesen.
Kleesten b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Kleesten geschrieben:
Kleesten bei Dobbertin -
1/2 Meile nordöstlich von diesem Ort an dem kleinen Kleister See. Südlich die Schwinzer Heide. Pachthof von F. Voß. 34 (56) Einw.
Klein Breesen b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Klein Breesen geschrieben:
Klein Breesen bei Zehna -
2 Meilen südlich von Güstrow, nahe der Güstrow - Dobbertiner Chaussee, südwestlich der Breeser See, nordöstlich der 69 m hohe Judenberg. Hof mit nachfolgendem Ort 87 (107) Einw.
Klein Upahl b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Klein Upahl geschrieben:
Klein Upahl bei Zehna -
1 3/4 Meile südwestlich von Güstrow am Upahler See in hügeliger, waldiger Gegend. Östlich der 100 m hohe Kalkberg und südlich der 95 m hohe Jasenberg am Lähnwitzer Forst. Pachthof von H. Wildfang, Schule. 147 (134) Einw.
Kläden b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Kläden geschrieben:
Kläden bei Dobbertin -
1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort, da wo die Dobbertin - Sternberger Chaussee in den Klosterforst eintritt. Förster, Fischer, Schule. 102 (22) Einw.
Lähnwitz b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lähnwitz geschrieben:
Lähnwitz bei Zehna -
Forsthof in einem schönen Waldthal. 18 (18) Einw.
(keine Fotos vorhanden)
Lärz b/Mirow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lärz geschrieben:
Lärz bei Mirow -
1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort zwischen der südlichen Müritz und der strelitzschen Grenze. Westlich die vom Tralow-See, vom "Thurm" und "Im langen Ort" gebildete Halbinsel "Lärzer Werder". Dorf mit Pfarrkirche, Schule, 2 Erbp., 23 Lehnbauern, 3 Erbkossaten, 7 Lehnkossaten (1 Schmied), 4 Lehnbüdnern, 2 Häuslern, 8 Lehnhäuslern, 1 Holzvogt, Krug. 369 (328) Einw.
Lenzen b/Tarnow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lenzen geschrieben:
Lenzen bei Tarnow -
2 Meilen südwestlich von Güstrow in waldiger Gegend am Lenzener See. Pachthof von Ferd. Busch. 61 (80) Einw.
Lexow b/Malchow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lexow geschrieben:
Lexow bei Malchow, 1 1/4 Meile nordwestlich von Röbel. Der Hof liegt etwa 1/4 Meile von der Röbel-Warener Chausse, das Dorf
südlich davon am Kressiner See. Zwischen Hof und Dorf der kleine Küchen-See und der 88 m hohe Stüde-Berg mit Hünengrab.
Pachthof von G. Sellschopp. 676,4 ha und zwar A. und G. 566,8 ha, W. 68,2 ha, Wd. 14 ha, U. 27,4 ha.
Dorf: 7 Erbpächter (1 Mühle), Schule. Die Kirche zu Lexow gehört zum Klosteramt Malchow. 163, 7 ha. Hof und Dorf 232 (252) Einw.
Die von Feldsteinen erbaute Kirche, welche aus den ältesten Zeiten der Christianisierung der Gegend stammt, erhielt 1887 bei einem Durchbau einen Thurm;
die 200 Jahre alte Kanzel blieb, sonst ist alles neu. Die Kirche ist keine Mutter-, sondern Filialkirche; das Kloster Malchow fand bei seiner Verlegung
dies Verhältnis vor; die Kirche hatte in älterer Zeit auch nur den Namen einer Kapelle.
Bereits am 29. Mai 1298 wird Lexow in einer alten Urkunde erwähnt. Zu dieser Zeit wurde ein Nonnenkloster von Röbel nach Alt-Malchow verlegt.
Seidem ist die Geschichte Lexows eng mit der Geschichte des Klosters verbunden. Der damalige in diesem Gebiet regierende <a
href="http://www.eMecklenburg.de/Niklot/i452.htm">Fürst Nikolaus von Werle</a> schenkte dem Kloster das Patronat über die Kirchen zu Alt-Malchow,
Neu-Malchow und Lexow. Den mit der Kirche Lexow verbundenen Grundbesitz gab das Kloster Malchow (spätestens) 1345 an das Kloster Dobbertin, das diesen
durch seinen Sandprobst über Jahrhunderte verwalten ließ. /Lisch/ nennt als Vorbesitzer der Klosterhufen zu Lexow vor 1345 die werleschen Vasallen
Hennekinus Budde und Gerhard Pape.
Carl Lexow aus Norwegen forscht, natürlich durch seinen Namen festgelegt, auch in Lexow und Umgebung. Er
übermittelte folgendes:
The genealogist Claus Josias v. Behr writes in his Mecklenburgisches Adelschronik that Günther, Herr von Werle und Treuherr zu
Magdeburg, a brother of fürst Johann II von Werle, in 1309 issues a Diploma about a dispute between himself and the von Lexow family. We do not know the
reason for this dispute, but it is reasonable to believe that it was about the estate and church of Lexow. Before being given to the Kloster Malchow as
Klosteramt in 1298 the estate was probably held as a fief by Hildebrand von Lexow. This knightly family held several neighbouring estates as fiefs
during the first part of the 14th Century, and one of these may have been granted in 1309 as a replacement for the loss of Lexow.==Die Dörfer==
Auf den Bildern erkennt man die typische Tafel an der Seite vieler Häuser mit der Aufschrift "K. A. D." (Klosteramt Dobbertin) und der Jahreszahl
der Erbauung des Gebäudes.
Lohmen b/Zehna
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lohmen geschrieben:
Lohmen bei Zehna -
1 Meile nördlich von Dobbertin am Lohmer See. Bei Lohmen vereinigen sich die drei von Dobbertin, Bützow und Güstrow kommenden Chausseen. Dorf mit Pfarrkirche, Schule, 7 Erbpächtern, 2 Büdnern, Krug. 217 (262) Einw.
Mestlin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Mestlin geschrieben:
Mestlin, Poststation -
1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs, da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede). Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. 295 (240) Einw.
Fotos siehe unter Mestlin
Mühlenhof b/Mestlin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Mühlenhof geschrieben:
Mühlenhof bei Mestlin -
1 1/4 Meile südwestlich von Goldberg am Mühlenholz, 1/4 Meile von der Parchim - Sternberger Chaussee in hügeliger, waldiger Gegend. Pachthof von B. Cabell und Schule. 69 (66) Einw.
Neu Sammit b/Krakow
Im Staatskalender für Mecklenburg-Schwerin 1803 wird Neu Sammit, damals zum Ritterschaftlichen Amt Lübz gehörig, erwähnt. Besitzer war Johann
Chr. Alex. Könemann, 1836 dann Dr. Georg Heinrich Franz Wertheimer. Eine knappe Beschreibung der Ortschaft findet man in Raabes Vaterlandskunde von
1894:
Neu Sammit bei Krakow (Kammerjunker O. C. H. G. v. Bülow), 3/4 Meile südwestlich von Krakow, am Südende des bei Alt Sammit
erwähnten Langsees, nahe der von Krakow nach Karow führenden und der von Dobbertin kommenden Chaussee. Hof, der mit dem nachfolgenden Ort 30 (59) Einw.
zählt.
Grüne Jäger bei Krakow, Kalkbrennerei.
Die Gegend von Neu Sammit ist wie die von Alt Sammit reich an Seen und Waldung. Nördöstlich der Schwarze See, südlich die Sammiter Tannen mit dem
Krummen See.
Wie man sieht, halbierte sich die Einwohnerzahl von Neu Sammit in 35 Jahren, vermutlich eine Folge der Emigration nach Amerika (1852 betrug die
Einwohnerzahl sogar noch 73).
Heutzutage (2002) ist wohl die Kinder- und Jugendbegegnungsstätte (75 Plätze) die bekannteste Einrichtung in der Ortschaft.
Neu Schwinz b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwinz geschrieben:
Schwinz bei Dobbertin -
1/2 Meile östlich von diesem Ort unweit des Goldberger Sees. Forsthof und Fischerei. 76 (80) Einw.
Neuhof b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Neuhof geschrieben:
Neuhof bei Dobbertin -
1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort unfern der Dobbertin - Sternberger Chaussee, die nahe (südlich) von Neuhof in den Dobbertiner Klosterhorst eintritt. 23 (9) Einw.
Nienhagen b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Nienhagen geschrieben:
Nienhagen bei Dobbertin -
1/2 Meile nordlich von diesem Ort an dem kleinen Nienhäger See, in den hier der Bresewitzer Bach fließt, und der Dobbertin - Güstrower Chaussee. Dorf mit 5 Erbpächtern. 38 (58) Einw.
Gibt es ein Ortseingangsschild für Nienhagen?
Oldenstorf b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Oldenstorf geschrieben:
Oldenstorf bei Dobbertin -
3/4 Meile nordöstlich von diesem Ort unfern der Dobbertiner - Güstrower Chausse und des Suckwitzer Sees, an einem Thorfthal, welches der Bresewitzer Bach durchfließt. Dorf mit 9 Erbpächtern und Schule. 128 (176) Einw.
Roez b/Malchow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Roez geschrieben:
Roez bei Malchow -
3/4 Meile südöstlich von Kloster Malchow in waldeliger Gegend an der Chaussee Malchow - Waren. Pachthof von P. Burchard (Schmiede), 80 (73) Einw.
Ruest b/Mestlin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Ruest geschrieben:
Ruest bei Mestlin -
1 1/4 Meile westlich von Dobbertin, 1/4 Meile von der Chausse Sternberg - Mestlin in hügeliger Gegend. Dorf mit Kirche, Schule, 26 Erbpächtern (1 Krug), Schmiede, hält 1 Jahrmarkt, 300 (443) Einw.
Fotos siehe unter Ruest
Rum Kogel b/Klein Tessin
Hallo, Rum Kogel liegt doch nicht bei KleinTessin !
... schreibt B. Szuszinski.
Tja, schaut man auf die Landkarte ist in der Nähe von Rum Kogel kein Klein Tessin zu entdecken, nur etwas um die Ecke Groß Tessin. Warum also Rum
Kogel bei Klein Tessin? Dazu folgender Erklärungsversuch:
Im Buch Raabe: Meckl. Vaterlandskunde 1894 steht geschrieben:
Rum-Kogel bei Klein-Tessin, 3/4 Meile westlich von Krakow auf einer Sandfläche in holzreicher Gegend (Cossen und Schwinzer
Heide). 86 (96) Einw.
Zu Klein-Tessin heißt es weiter:
Klein-Tessin, Poststation neben Groß-Tessin, an der "Großen" und der Lehnhorts-Wiese, südostlich der Cossen-See. Schule,
Schmiede. 87 (156) Einwohner.
1 Meile sind zu der Zeit etwa 7 km. Die Einwohnerzahl bezieht sich auf 1890 (1855). Auffallend ist der starke Rückgang der Einwohner in
Klein-Tessin - auf gut die Hälfte in 35 Jahren. Schauen wir weiter in die Geschichte. Der meckl. Staatskalender von 1910 erwähnt noch nebeneinander:
Groß-Tessin bei Krakow ...
Klein-Tessin bei Krakow, Schule, Schmiede ...
Klein Tessin gehörte damals zum Kirchspiel Bellin. Gehen wir in die Neuzeit: das Ortslexikon von 1954 erwähnt
Klein-Tesin noch als Ortsteil der Gemeinde Groß-Tessin. Im Ortslexikon von 1984 dagegen ist Klein Tessin nicht
mehr erwähnt. Aus all dem kann man nun schließen, daß Klein Tessin ein sogenannter "untergegangener" Ort ist,
der früher mal dicht bei Rum Kogel lag.
Übrigens, man darf natürlich nicht das im (ehemaligen) Ritterschaftsamt Lübz gelegene Klein Tessin mit dem Klein Tessin bei der Stadt Tessin
verwechseln.
J. Schnadt aus Potsdam löst das Geheimnis:
Sie fragen nach einem Kartenausschnitt. Klein Tessin ist auf einem
Kartenausschnitt zu sehen und zwar auf dem Blatt 2339 Krakow. Dieses können
Sie bei der Uni Greifswald anschauen:
<a href="http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/2339Krakow1919Kopie.jpg">
http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/2339Krakow1919Kopie.jpg</a>
Den Ort finden Sie bei Groß Tessin. Das Wort "Klein-" ist allerdings
wirklich sehr klein über der "Großen Wiese" geschrieben. Die Beschreibung
neben Groß Tessin passt zu Raabe.
In GOV finden Sie den Ort ebenfalls.
<a href="http://gov.genealogy.net/ShowObject.do?id=KLESINJO63CQ">
http://gov.genealogy.net/ShowObject.do?id=KLESINJO63CQ</a>
Schlowe b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schlowe geschrieben:
Schlowe bei Dabel -
an der Mildenitz, über welchen Fluß hier eine Brücke führt, 2 Meilen südöstlich von Sternberg (Hausgut), Stationsjäger, 2 Büdner, 8 Häusler (1 Schmied), 65 (32) Einw. Der Acker von Schlowe, welches ehemals Meierei von Woserin war, ist zu Woserin gelegt.
Schwarz b/Malchow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwarz geschrieben:
Schwarz bei Mirow -
fast 1 Meile südwestlich von Mirow am Schwarzer See. Südlich am Wege nach Schwarzenhof der 94 m hohe Mühlenberg. Dorf mit Pfarrkirche - Filiale von Lärz -, Schule, 30 Erbpächtern, 1 Pfarrhüfner, 8 Lehnbüdnern, 22 Lehnhäuslern (1 Schmied), 1 Fischer), Erbmühle, Krug. 349 (353) Einw.
Sehlsdorf b/Passow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Sehlsdorf geschrieben:
Seelstorf (früher Possehlsdorf) bei Passow - Poststation für die Holzwärterei ist Goldberg -, 1 Meile westlich von Goldberg am
Dobbertiner Klosterforst. Südöstlich am Wege nach Welzin der 87 m hohe Stüdenberg.
Pachthof von H. Bade. 480,4 ha und zwar Acker431,7 ha, Wald 20,1 ha, Weide 3,6 ha, U. 25 ha.
Dorf mit 4 Erbpächtern, Schule und Holzwärter.
Hof und Dorf 976,5 ha. 171 (178) Einw.
Sietow b/Röbel
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Sietow geschrieben:
Sietow bei Röbel -
Poststation für den Forsthof ist Malchow, 1 Meile nördlich von Röbel in angenehmer Lage. Der Hof liegt an der
Müritz; westlich davon und zwar dort, wo die von Röbel kommende Chaussee sich in die Chaussee nach Waren und
Malchow teilt, liegen Dorf und Forsthof, letzterer im Sietower Forst.
Dorf mit Pfarrkirche, Schule, Forsthof, 4 Erbpächtern. Die mit einer Orgel versehene Kirche ist 1872 restauriert
und hat ein wertvolles Altargemälde "Der Herr auf dem Meere" von Prof. Andreä. Die vier Erbpachthöfe bilden
Neu-Sietow an der Röbel-Malchower Chaussee. Sietow war 1300 Fürstensitz. Im genannten Jahre schenkte die
Herzogin Sophie v. Wenden es dem Marshall Johann v. Gehrde. Henning v. Gehrde, Sohn des Johann v. Gehrde,
tauschte Sietow 1442 dem Kloster Dobbertin gegen das Gut Baumgarten bei Waren um. Hof und Dorf 174 (156) Einw.
Spendin b/Dobbertin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Spendin geschrieben:
Spendin bei Dobbertin, 1/4 Meile nördlich von diesem Ort, zwischen der Dobbertin-Güstrower-Chaussee
und dem Spendiner See. Südlich die Spendiner Tannen. Pachthof von F. Voß. 50 (57) Einw.
Stralendorf b/Rom
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Stralendorf geschrieben:
Strahlendorf bei Rom, 3/4 Meile nordöstlich von Parchim, Dorf mit Schule, 10 Erbpächtern (1 Schenkw.), 7 Büdnern (1 Gastw., 1
Schenkw.), 21 Häusler und 279 (238) Einwohner.
Im Buch "Ruest - Chronik eines mecklenburgischen Dorfes; 650 Jahre: 1352 - 2002" (ISBN 3-935244-09-6, <a
href="http://www.mestlin.de/bestellung.htm">Bestellmöglichkeit</a>) wird über die adlige Familie Stralendorf / Strahlendorf geschrieben (Achtung,
hier wird nicht über die Kirche in Stralendorf, sondern in Ruest geschrieben):
Bauern von Adel
Im Jahr 1785 schreibt der Ruester Pastor auf Seite 101 der Pfarrchronik:
In einem andern Fenster an der Norder Seite sind noch zwey bemahlte Scheiben übrig, in welchen adliche Wapen wahrzunehmen. Das eine derselben ist der gewöhnliche Wapen der von Strahlendorff. Das andere <img src="image/fenster.jpg" align=left alt="Strahlendorf / Strahlendorf Fenster" width=160 height=240> ein mir unbekandtes. Unter demselben stehen die Nahmen Christopher Strahlendorff, und Hinrich Strahlendorff, samt der Jahreszahl 1666. Dies leitet auf die Vermuthung, dass die gleich nach Endigung des 30jährigen Krieges zu Rüest vorkommenden Strahlendorffs von würkl. adlicher Abkunft gewesen seyn müssen, welche durch unbekandte Zufälle von ihrem alten Glanz herabgekommen seyn mögen.
Auch /Schlie/ bemerkt 1901 die beschriebenen Wappenfenster: "in einem Nordfenster zwei kleine gemalte, aber verblichene unbekannte Wappen ohne Unterschrift" (Bild: Fenster in der Kirche - heute mit neuen Scheiben). Die Stra(h)lendorf(f)s waren eine alte mecklenburgische Adelsfamilie. Das Siegel des Heinrich von Strahlendorff war bereits im Jahr 1217 bekannt (/Jahrbuch/ 1887, Bild). <img src="image/wappen.gif" align=left alt="Stralendorf / Strahlendorf Wappen" width=160 height=162> Auch in /MUB/ werden die Strahlendorffs mehrfach erwähnt: Beim Grafen von Schwerin diente der eben erwähnte Heinrich. Nicolaus von Strahlendorf wird um 1250 als Ritter beim Grafen von Schwerin genannt, ein vermutlich anderer Nicolaus von Strahlendorf war um 1300 Knappe bei Heinrich II. von Mecklenburg. 200 Jahre später war ein Hans von Strahlendorff (1597 - 1632) Kgl. Schwedischer Rittmeister und sein Vetter Dietrich von Stralendorff Fürstlich Mecklenburgischer Hauptmann. Auch später hatten die Strahlendorffs wichtige Positionen in Mecklenburg inne. August Friedrich v. Strahlendorf auf Gamehl beispielsweise war von 1768 - 1774 Klosterhauptmann des Dobbertiner Klosters - also gewissermaßen oberster Verwalter des Mestliner Hofes und Verpächter der Ruester und Mestliner Bauernstellen.
Hinrich Strahlendorf (ca. 1603 - 1678) war zwischen 1649 und 1669 Schulze in Ruest. Seine Tochter Anna Elisabeth heiratete 1665 Jochim Wiese, ab 1670 Schulze in Ruest. Die Wieses waren dann bis mindestens 1773 Schulzen in Ruest. Die zweite Tochter von Hinrich Strahlendorff, Dorothea, heiratet 1666 Michel Soltau. Die Nachfahrentafel von Hinrich Strahlendorff:
1 Hinrich Strahlendorff, 1603 - 1678
...+Anna ?
...2 Dorothea Strahlendorff
......+Michel Soltau, 1624 - 1710
......3 Anna Dorothea Soltau, 1671 -
.........+Hinrich Zülock, 1670 -
......3 Hans Soltau, 1681 -
.........+Dorothea Westphal, 1686 -
...2 Anna Elisabeth Strahlendorf, 1640 - 1688
......+Jochim Wiese, 1636 - 1694
......3 Hans Paschen Wiese, 1667 - 1741
.........+Ilsabe Magdalena Stapelfeldt, 1671 - 1758
In Mecklenburg gibt es ein zweites Stralendorf etwa 8 km südwestlich von Schwerin. Das Schweriner Stralendorf ist ein eigenes Kirchspiel, das
Stralendorf bei Rom gehört zum Kirchspiel Lancken (Lanken).
Vimfow b/Mestlin
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Vimfow geschrieben:
Vimfow bei Mestlin (gewöhnlich "auf dem Fimfau" genannt), nahe (östlich) von Mestlin an der
Chaussee, die von Goldberg nach Mestlin führt. An der Chaussee westlich der Kiekberg, östlich der 92 m hohe Haid-Berg. Pachthof von H. Dehns. 72 (26) Einw.
Siehe auch unter Mestlin und Ruest.
Zehna b/Güstrow
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Zehna geschrieben:
Zehna, Poststation - 1 1/2 Meile südwestlich von Güstrow,
an dem kleinen Zehnaer See und der Chaussee Güstrow-Dobbertin, Hof, Kirche, Schule, Schmiede mit Krug. 169 (263) Einw.
Der Ort hat eine angenehme Lage, er befindet sich auf einem Höhenzuge etwa 90 m über dem Meere und gewährt zum Teil
überraschende Fernsichten. Auf dem Gipfel eines Hügels steht die sehr alte und feste, aus Felsen erbaute und mit
einer Orgel versehene Kirche, von deren Turm, der drei sehr stattliche Glocken enthält, man einerseits über Rostock
weg bis ans Meer, andererseits weit über Dobbertin und Goldberg hinaus sieht. Die Kirche stammt aus der Mitte des
13. Jahrhunderts und ist 1852 zuletzt gründlich restauriert; sie soll die höchstgelegene Mecklenburgs sein, und gehört
jedenfalls zu den freundlichsten Landkirchen des Landes.