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==Kurztext zum Ort== | |||
Ummanz ist rund 20 Quadratkilometer groß. | |||
'''Ummanz:''' war zunächst keine eigene Ortschaft. Das Gut Ummanz war ein nördlicher Teil von Waase. Das Gut war in den 1920er Jahren mit dem dazugehörigen Nachbarort Moordorf verbunden. Hier weideten über 800 Schafe auf den Wiesen am Kubitzer Bodden. | |||
==Waase in der Zeitung== | |||
;2026 17. Juni Ostseezeitung von Christian Rödel | |||
:;Historischer Fischkutter ist zurück im Wasser | |||
Als schwimmender Museumsort soll der Ummanzer Kutter „Minna Elisabeth“ künftig in See stechen. Die Gesamtkosten für die Sanierung des 1933 in [[Kröslin|Freest]] gebauten Kutters mit der offiziellen Bezeichnung UMM55 belaufen sich auf 260.000 Euro. Die Gemeinde war mit einem Eigenanteil von 10 Prozent als Kofinanzierung mit im Boot. | |||
„Einige Leute haben es nicht verstanden, dass wir den alten Fischkutter für so viel Geld restaurieren, aber für uns ist er ein erhaltenswertes Stück Heimatgeschichte und Tradition, die nicht verloren gehen darf“, sagte Holger Kliewe, Bürgermeister von Ummanz. | |||
Kutter wurde auf [[Insel Rügen|Rügen]]er Werft flottgemacht | |||
Das Besondere an dem auf der Lauterbacher Werft „Bootsbau Rügen“ rekonstruierten Kutter ist sein umweltfreundlicher Antrieb – ein 50-kW-Elektromotor. „Er kann bis zu sechs Stunden fahren, bevor er wieder an die Ladestation muss“, informiert Björn Meyer von der Lauterbacher Werft, der die „Minna Elisabeth“ nach einigen Probefahrten in den Focker Strom steuerte. | |||
Mit großem Bahnhof wurde der schmuck aufgemöbelte Fischkutter in dieser Woche seiner Bestimmung übergeben. Er kann für wissenschaftliche Zwecke unter anderem für das Thünen-Institut und Bildungsfahrten für Schulklassen und Umweltverbände genutzt werden. | |||
Unter den Gästen war nicht nur Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD), sondern auch der 73-jährige Ummanzer Fischer Detlef Dietrich. Er war jahrzehntelang mit der „Minna Elisabeth“ unterwegs, um seinem traditionellen Handwerk nachzugehen. | |||
Heute betreibt Detlef Diedrich die Fischerei nur noch im Nebenerwerb. Der zweite Kutter namens UMM6 bleibt als Ausstellungsobjekt zur Ummanzer Fischereigeschichte im Hafen von Waase. | |||
Um die Attraktivität von Ummanz weiter zu erhöhen, soll der Hafen von Waase als touristischer Anziehungspunkt im Rahmen des Traditions- und Innovationskonzeptes „Boddenfischerei“ weiterentwickelt werden. | |||
Vor dem Kuttertermin eröffnete Landwirtschaftsminister Till Backhaus durch einen symbolischen Scherenschnitt die neu gepflasterte Straße nach Freesenort, wo drei Familien leben. | |||
==Weiterführende Information zu Ummanz== | |||
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ummanz Insel Ummanz bei Wikipedia] | |||
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase] | |||
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Waase Waase bei Wikipedia] | |||
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Freesenort Freesenort bei Wikipedia] | |||
[[Kategorie:Insel]] | [[Kategorie:Insel]] | ||
Aktuelle Version vom 17. Juni 2026, 13:11 Uhr
Die Insel Ummanz
liegt in der Ostsee, westlich vorgelagert vor der Insel Rügen, und gehört wie diese zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist die fünftgrößte deutsche Ostseeinsel.
Sie zählt zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
Von 1341 an befand sich die Insel im Besitz des Heiliggeisthospitals zu Stralsund. Somit übten im Auftrag der kirchlichen Stiftung für Jahrhunderte die Stralsunder Bürger die Herrschaft auf der Insel aus.
Die Insel ist seit 1901 über eine 250 Meter lange Brücke bei Waase erreichbar.
Der größte Ort der Insel ist das Kirchdorf Waase, außerdem liegen auf Ummanz die kleinen Ortschaften Haide, Markow, Suhrendorf, Freesenort, Tankow und Wusse.
Kurztext zum Ort
Ummanz ist rund 20 Quadratkilometer groß.
Ummanz: war zunächst keine eigene Ortschaft. Das Gut Ummanz war ein nördlicher Teil von Waase. Das Gut war in den 1920er Jahren mit dem dazugehörigen Nachbarort Moordorf verbunden. Hier weideten über 800 Schafe auf den Wiesen am Kubitzer Bodden.
Waase in der Zeitung
- 2026 17. Juni Ostseezeitung von Christian Rödel
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- Historischer Fischkutter ist zurück im Wasser
Als schwimmender Museumsort soll der Ummanzer Kutter „Minna Elisabeth“ künftig in See stechen. Die Gesamtkosten für die Sanierung des 1933 in Freest gebauten Kutters mit der offiziellen Bezeichnung UMM55 belaufen sich auf 260.000 Euro. Die Gemeinde war mit einem Eigenanteil von 10 Prozent als Kofinanzierung mit im Boot.
„Einige Leute haben es nicht verstanden, dass wir den alten Fischkutter für so viel Geld restaurieren, aber für uns ist er ein erhaltenswertes Stück Heimatgeschichte und Tradition, die nicht verloren gehen darf“, sagte Holger Kliewe, Bürgermeister von Ummanz. Kutter wurde auf Rügener Werft flottgemacht
Das Besondere an dem auf der Lauterbacher Werft „Bootsbau Rügen“ rekonstruierten Kutter ist sein umweltfreundlicher Antrieb – ein 50-kW-Elektromotor. „Er kann bis zu sechs Stunden fahren, bevor er wieder an die Ladestation muss“, informiert Björn Meyer von der Lauterbacher Werft, der die „Minna Elisabeth“ nach einigen Probefahrten in den Focker Strom steuerte.
Mit großem Bahnhof wurde der schmuck aufgemöbelte Fischkutter in dieser Woche seiner Bestimmung übergeben. Er kann für wissenschaftliche Zwecke unter anderem für das Thünen-Institut und Bildungsfahrten für Schulklassen und Umweltverbände genutzt werden.
Unter den Gästen war nicht nur Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD), sondern auch der 73-jährige Ummanzer Fischer Detlef Dietrich. Er war jahrzehntelang mit der „Minna Elisabeth“ unterwegs, um seinem traditionellen Handwerk nachzugehen.
Heute betreibt Detlef Diedrich die Fischerei nur noch im Nebenerwerb. Der zweite Kutter namens UMM6 bleibt als Ausstellungsobjekt zur Ummanzer Fischereigeschichte im Hafen von Waase. Um die Attraktivität von Ummanz weiter zu erhöhen, soll der Hafen von Waase als touristischer Anziehungspunkt im Rahmen des Traditions- und Innovationskonzeptes „Boddenfischerei“ weiterentwickelt werden.
Vor dem Kuttertermin eröffnete Landwirtschaftsminister Till Backhaus durch einen symbolischen Scherenschnitt die neu gepflasterte Straße nach Freesenort, wo drei Familien leben.