Fortlaufende Chronik von Blankenhagen

Aus Ortschroniken
Version vom 14. Juni 2026, 19:05 Uhr von HildeStockmann (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:

Chronologischer Abriss der Geschichte Blankenhagens

Die Kirche

Die Mühlen von Blankenhagen

Die Wassermühle

Das inzwischen abgerissene Wohnhaus des einstigen Wassermühlengehöftes von Blankenhagen
Die erste Erwähnung der Mühle erfolgt schon im Jahre 1421, als Albrecht Herzog zu Mecklenburg , „… das Dorf Blankenhagen in der Vogtei Ribnitz mit der Mühle daselbst“ (an besagter Stelle) an den Oberbürgermeister Hinrich Katzow der Stadt Rostock verpfändet.
Auch bei der Verpfändung 1670 an die Witwe des Eckhardt von der Lühe wird die Wasser- und Windmühle erwähnt. Diesmal wird sie nicht mitverpfändet.
04. November 1761
erster Pachtvertrag für Müller Hingst
07. November 1797
wird in Unterlagen über den Holzverschlag für die Blankenhäger Wassermühle der Müller Joachim Möller genannt
1816
Vererbpachtung der Wind- und Wassermühle an Müller Pingel
1835
Aufhebung des Blankenhäger Mahlzwanges
1836
Zeitpächter Müller Schmidt
1855
kauft Gastwirt Joachim Griebenitz aus Rövershagen die Erb- Wind- und Wassermühle
1856
Weiterverkauf an Carl Brockmann, in dessen Familie dann auch verbleibt
1920
wird in Versicherungsunterlagen das Alter der zu versichernden Wassermühle mit 86 Jahren angegeben, demzufolge muss dieses Gebäude um 1833 neu erbaut worden sein.
Auf dem Erbhof sind 1920 zudem noch vorhanden
Wohnhaus - 76 Jahre alt, also um 1830 erbaut Fachwerk und massiv, Dachung aus Ziegeln
daran Backhausanbau - 37 Jahre alt, also um 1869 erbaut
Viehhaus - 85 Jahre alt, also um 1835 erbaut Fachwerk mit Rohrdach, Anbau Pappdach
daran Holzstall, 1878 erbaut
Wagenschauer - 1890 erbaut, Steinfachwerk, Dachpappe
Scheune - 1909 erbaut, massiv, Dachpappe mit Pferde- und Schweinestal
In Versicherungsunterlagen von 1929 wird die Wassermühle folgendermaßen beschrieben
1. Etage, Fachwerk, Rohrdach, Petroleumlicht
Das mit Rohr gedeckte Viehhaus liegt 2 m entfernt.
Mitversichert waren
1. 1 oberschlächtiges Wasserrad (Ein oberschlächtiges Wasserrad ist ein Wasserrad, bei dem das Wasser von oben auf das Rad geleitet wird – meist über eine Rinne oder ein Gerinne. Das Wasser fällt also auf die Oberseite der Schaufeln, wodurch die Schwerkraft zusätzlich zur Strömungskraft wirkt) von
3,15 m Durchmesser; 1,20 m breit aus Holz mit hölzernen Schaufeln, einer hölzernen Welle, zwei Lagern, zwei hölzernen Zahnrädern und zwei hölzernen Stirnrädern einschließlich Aufstellung
2. 1 Schrotgang mit 2 Mühlsteinen von 1,1 m Durchmesser
3. 1 eiserne Transmissionswelle von 45 mm und 10 m Länge einschließlich Lager
4. 1 Lichtstromzähler
5. 1 Verteilungstafel
6. 1 Leitungsmast mit Isolatoren, 1 Kraftanschluss
1938 überlässt die damalige Besitzerin der Erbpachthufe Nr. 11 einen Teil des Teiches in Größe von 180 R (Längenmaß) an die Gemeinde, die diese Fläche zuschütten wollte. Dafür übernahm die Gemeinde die Entschlammung des völlig versandeten Teiches und ersetzte die Wehre in dem verbleibenden Teil des Teiches, um die Wasserzufuhr zur Wassermühle zu garantieren.
Seit 1947 wurden sowohl die Windmühle, als auch das Mühlengehöft mit Wassermühle und Bäckereibetrieb sowie die landwirtschaftliche Nutzung an unterschiedliche Nutzer verpachtet.
Im Pachtvertrag über die Windmühle hieß es, dass die Windmühle bisher stillgelegen hat und daher nicht betriebsfertig war.
Mühleninventar war nicht vorhanden. Der Pächter war für die Einrichtung der Mühle verantwortlich.
Der Bäckereibetrieb auf dem Mühlengehöft, der zu der Zeit vom Bäckermeister Kessler genutzt wurde, musste wegen baulicher Mängel schließen.
Zum späteren Neubau einer Bäckerei erwarben Bäckermeister Herbert Kessler und seine Frau 1948 ein Landstück aus der Hufe XI.
Dies war die heutige Bäckerei Andreas Lange. Den Eingang zur Bäckerei stellte eine reich verzierte Holztür dar, die nach dem Abriss des Gebäudes ins Freilichtmuseum Klockenhagen kam.


Die Windmühle

Die ehemalige Volkssternwarte "Valentina Tereschkowa" in der Windmühle

Die Wassermühle

Die Blankenhäger Schule

Die Schmieden

Krüge und Gaststätten

Bedeutende Blankenhäger Persönlichkeiten

Blankenhagen in Sagen, Geschichten und Legenden

Blankenhäger Flurnamen

Die Listen der 1928 von Dr. Paul Babendererde gesammelten Blankenhäger Flurnamen

Blankenhagen Flurnamen 01
Blankenhagen Flurnamen 01
Blankenhagen Flurnamen 02
Blankenhagen Flurnamen 02
Blankenhagen Flurnamen 03
Blankenhagen Flurnamen 03
Blankenhagen Flurnamen 04
Blankenhagen Flurnamen 04
Blankenhagen Flurnamen 05
Blankenhagen Flurnamen 05
Blankenhagen Flurnamen 06
Blankenhagen Flurnamen 06
Blankenhagen Flurnamen 07
Blankenhagen Flurnamen 07