Ludwig Krause

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Rostocker Heide

Krause, Ludwig (Johann Eduard), Archivar, Bibliothekar
Ludwig Krause

geb. 9.3.1863 Stade (Niedersachsen) gest. 1.4.1924 Rostock

Vater: (Karl Ernst) Hermann K., Philologe, Pädagoge

Bruder: Ernst (Hans Ludwig) K., Mediziner, Botaniker

Bruder: Hermann (August) K., Jurist, Verwaltungsbeamter

1872-1882 Gymnasium in Rostock; 1882-1885 Jurastudium (ohne Examen) in Göttingen und Rostock (Korps Visigothia); 1985-1906 Volontär, dann stellvertretender Direktor bei der Feuer- Versicherungs-Sozietät Rostock; 1888/89 Einjährig-Freiwilliger; 1907-1917 Zweiter Stadtarchivar im Ratsarchiv Rostock; 1917-1924 Landesarchivar und Direktor der Bibliothek der Ritter und Landschaft in Rostock; 1919 Dr. h. c. der Universität Rostock; Mitglied des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde und des Heimatbundes Mecklenburg; 1899 Mitglied, 1924 Ehrenmitglied des Vereins für Rostocks Altertümer; Mitglied des Plattdeutschen Verbandes und der Plattdeutschen Gilde; »Der älteste Baum unserer Flora. Taxus baccata L. in Mönkhagen« (1883); »Rostocker Weinbuch von 1382-1391« (1908); »Alterthümer in der Umgegend von Rostock, östlich der Warnow« in »Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde« (1894); »In Rostock im 17. Jahrhundert vorkommende Obstsorten und Küchenkräuter« in »Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg« (1895); »Aus Peter Laurembergs Tagebuch. Beitrag zur Geschichte des Garten-, namentlich Obstbaus zu Rostock während der Zeit des Dreißigjährigen Krieges«(1895), »Zur Geschichte des Gaunerwesens und Verbrecheraberglaubens in Norddeutschland im 16. Jahrhundert« (1912), »Kulturgeschichtliches aus Warnemünde« (1915), »Die alte Warnow-Mündung und der ursprüngliche Hafen in Warnemünde (1924), »Zur Rostocker Topographie« (1925) und »Die Rostocker Heide im Spiegel ihrer Orts-, Forst- und Flurnamen« (1926) in »Beiträge zur Geschichte der Stadt Rostock«; Gedenkstein in der Rostocker Heide; Nachlass (incl. Krausesche Fundchronik) in Rostock; Wissenschaftliche Tagebücher (1876-1923) im Stadtarchiv Rostock; blieb unverheiratet und lebte nach dem Tod der Mutter (1906) allein mit seiner Schwester Johanna (1865-1924) in Rostock; Selbstmord (wie auch die Schwester).