F.C. Witte "Warnemünde meiner Jugend!"

Aus Ortschroniken
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Warnemünde meiner Jugend!

In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war es nicht Sitte, große Reisen zu machen, waren doch die Transportmittel, von wenigen Eisenbahnen und Chausseen abgesehen, noch immer verhältnismäßig geringfügig. Wohl haben meine Eltern teils allein, teils in Begleitung lieber Verwandter hier und da größere Reisen gemacht, so nach der Schweiz, sogar nach Italien, zu einer Zeit, wo die Unterkunftsmöglichkeiten noch sehr beschränkt waren. Aber das sind Ausnahmen gewesen, die damals in Bekanntenkreisen verhältnismäßiges Aufsehen erregten. Der natürliche Ort für den Rostocker, sich auszuruhn und frische Luft einzuatmen, die übrigens auch in Rostock bei den damals noch zahlreich vorhandenen Gärten gegeben war, das ist Warnemünde gewesen, allerdings nicht das Warnemünde von heute, sondern das vor fünfzig und sechzig Jahren. Man mietete hauptsächlich in der Vorderreihe, plattdeutsch Vörreig, ein ganzes, allerdings kleines Haus, während die Warnemünder Besitzer sich in das Hinterhaus an der Hinterreihe, plattdeutsch Achterreig, zurückzogen. Beide Häuschen waren durch einen Gang und eine Küche miteinander verbunden. Vor den Vorderhäusern befand sich eine, bei den vornehmeren Häusern schon aus Holz hergestellte Veranda, während die primitiveren Häuser solche aus Segeltuch und dazu einen Fußboden aus spitzen Pflastersteinen besaßen. Wir wohnten in meiner Jugend 4. Quartier Nr. 38, heute am Strom Nr. 90 genannt, bei der alten Frau Mussäus, einem seit vielen Generationen in Warnemünde ansässigen Geschlecht.

Zu meiner Jugendzeit gab es bereits Dampferverbindungen zwischen Rostock und seinem Hafenorte, während in den fünfziger Jahren die Übersiedlung der Familien nebst allem was für einen Sommeraufenthalt notwendig war, demnach vor allen Dingen Betten und Bettzeug, auf den Jollen in die wege geleitet wurde. Von den Dampfern sind mir im Gedächtnis geblieben der stattliche „Phönix“ mit seinem trefflichen Kapitän Ohlerich, der vor der Vogtei anlegte und als der vornehmste und geräumigste der damaligen Raddampfer galt. Weiter fuhr der „Delphin“, ein eigentümliches längliches Fahrzeug mit zwei Masten und großem Schornstein, das ursprünglich kleiner war, dann aber durch Zerschneidung in zwei Teile und Einsetzung eines Mittelteils verlängert wurde. Sehr beliebt war der „Kurier“, der stolz an seinem Schornstein ein Posthorn trug und sich dadurch zur Vermittlung des Briefverkehrs, er trug auch einen besonderen Reichspostbriefkasten, anempfahl. Weiter der kleine biedere „Widder“ mit seinem prächtigen, höchst originellen Kapitän Schmidt, und später gab es noch die „Anna“, die „Elsa“, den „Merkur“ den „Vorwärts“ und den „Georg“. Alle diese Namen sind mir gut im Gedächtnis geblieben. Das Vorderteil der Schiffe, namentlich der kleineren, war stets für das Gepäck der Badegäste reserviert, während die Passagiere sich auf dem Hinterteil des Dampfers oder in den Kajüten aufhielten. Man zahlte damals für die Fahrt vier Schillinge; im Dutzend war es billiger, und diese Billette galten, was sehr verständig war, für sämtliche Schiffe. Eine solche Fahrt dauerte eine gute Stunde und war für uns Jungs ein beliebtes Erlebnis. Wie gesagt, waren die Aufenthaltsräume im 4.Quartier Nr. 38 sehr primitiv; eine kleine Veranda, dunkle dahinter gelegene Zimmer, ein eigentümlicher Hof, mit dem für das Leben unentbehrlichen , mit einem herzförmigen Ausschnitt versehenen Blockhaus. Aber was gab es in den Ferien für einen schöneren Aufenthalt, als sich in Warnemünde umherzutummeln, den ganzen Tag am Strande, das heißt, hauptsächlich an der Warnow zu liegen und ab und zu auch bei dem abschüssigen Terrain in ein Wasserloch zu fallen, ohne daß aber ein lebensgefährlicher Unfall dadurch entstand. Auf den grünen Rasenplätzen vor den Häusern wurde das damals sehr beliebte Krokettspiel betreiben, wobei es allerdings ohne gelegentliche Differenzen nicht abging. Gewiß gab es schon zwei Molen, und zwar eine Ostmole und eine Westmole. Diese Westmole war etwa halb so lang wie die jetzige. An ihrem Ende führte ein hölzerner Steg in die Warnowmündung hinein mit einer etwas verlängerten Bank, die aber so angebracht war, daß man nicht auf die See, sondern in den Fluß, auf Warnemünde und auf die in der Ferne blinkenden Kirchtürme Rostocks sah. Damals war es noch nicht Sitte, daß man auf der eben angelegten Bismarkpromenade, die bis vor Hübners Hotel führte, spazieren ging oder sich etwa gar am Strande der Ostsee lagerte. Das wäre ein Verstoß gegen die Sitte gewesen, der kaum gutzumachen war. Der Seestrand war lediglich für kleine Kinder reserviert, die dort ihre Burgen bauten, lustig mit den Schaufeln spielten, aber sich nicht etwa die Schuhe und Strümpfe auszogen und im Wasser herumpaddelten. Solche für die Gesundheit zweifelhaften Dinge wurden damals unterlassen. Der Hauptspaziergang meiner Jugend war am Warnowufer entlang nach dem sogenannten Rostocker Ende, das heißt nach dem Durchstich, der mit Umgebung der alten Warnow vom Breitling zur Warnowmündung führte. Dort am Ende bei der Lichtbake stand eine einzelne Bank. Auf diese Bank sich eine Zeitlang hinzusetzen und auf den Breitling zu schauen, das war die eigentliche Erholung in meiner Jugendzeit. Die Eltern setzten sich abends nach Tisch auf eine geräumige Bank, die zwischen den Räumen vor dem Hause stand, und dort führte man dann beschauliche Gespräche miteinander.

Auch eine Kurkapelle gab es schon. Sie spielte zweimal in der Woche, Mittwochs und Sonnabends, und zwar in der Vogtei, dem jetzigen Verwaltungsgebäude, gegenüber der neuen Eisenbahnbrücke. Der Wirt Degner führte mit seiner Gattin eine ganz vorzügliche Küche, und die gekochten oder gebratenen Maischollen dieser Küche schmecken mir heute in der Erinnerung noch besonders gut. Musikdirektor Voß, mecklenburgisch traulich „Vössing“ genannt, saß mit seinen Künstlern auf einer erhöhten Estrade und verschönte den Materialismus durch seine Weisen, die weltenfern von dem heutigen Jazz und ähnlichen Klängen abstachen. Oben auf einer Borte befand sich ein Champagnerpfropfen, der uns Jungens ganz besonders interessierte, denn er stammte von einem Essen her, das zu Ehren des Großherzogs Friedrich Franz I. Gegeben war; bis fast an die Decke war er geflogen und dort liegen geblieben. Soviel ich weiß, liegt er auch heute noch dort. Sehr schön waren die Stromfahrten, bei denen die Jollen mit Girlanden, Blumen und Lampions auf das lieblichste geschmückt wurden und in einer langen Reihe hinter einem mit Musikern besetzten Führerboot entlangfuhren. Auf der Ostmole gab es brennende Teertonnen und ein prächtiges Feuerwerk. Alles, was es an Warnemünder oder Rostocker Zuschauern gab, hatte sich eingefunden und verharrte in andächtigem Schweigen, nur unterbrochen durch die Ahs und Ohs, wenn die Raketen hoch am Nachthimmel emporstiegen. Auch die großherzogliche Familie pflegte zu einer solchen Stromfahrt vom Heiligendamm herüberzukommen. Damals ging es noch sehr manierlich zu. In jedem Boote befanden sich vielerlei Blumensträuße, die man sich gegenseitig zuwarf, namentlich wenn man Bekannte entdeckte, aber nicht so, daß man die Blumen vorher naß machte, oder wie ich es später erlebte, daß man sich gegenseitig mit Kellen voll Wasser überschüttete. Damals war die Zeit noch nachahmenswert, gesittet.

Auch Tanz gab es in Warnemünde, aber in streng geordneter Form, nicht so wie heute, daß aus jedem Lokal einem seltsame Töne entgegenklingen und daß man nicht davor zurückschreckt, in mehr oder weniger anziehenden Badekostümen am offenen Strande seine Kunststücke auszuführen. Vielmehr wurde ursprünglich nur an einem Abend der Woche, nämlich am Donnerstag von acht bis zehn Uhr in Stralendorfs Hotel ein Kränzchen abgehalten. Später kam noch der Montag mit den gleichen Stunden hinzu. Zu diesem Tanz kamen die Rostocker und zwar ganz bestimmte, in der Geselligkeit angesehene Persönlichkeiten gleichsam als Tanzordner hinüber und brachten einige auserlesene tanzfähige Herren mit. Die Warnemünder Badegästge waren mit ihren erwachsenen Töchtern, nicht etwa mit den halberwachsenen, eingeladen; sie erschienen aber nicht in hellen Haufen, sondern nur in wenigen Exemplaren, die Töchter immer unter strenger Bewachung der Mütter. Jeder, der kam, stellte sich dem anderen vor, so wie es sich damals gehörte, und ein Tanzordner regelte die einzelnen Tänze. Wir sind damals nie mehr als drei oder vier Karrees im Lancier gewesen. Erst nach der Erbauung des Hotels Berringer, das für Warnemünde geradezu als ein Wunderwerk galt, als diese Abende von einer größeren Menge Badegästen besucht wurden, hat man davon abgesehen, sich allgemein gegenseitig vorzustellen. Aber noch in den achtziger Jahren ist der Tanz immern ordnungsgemäß, das heißt unter Leitung eines Rostocker, der Gesellschaft angehörenden Salonlöwen vorgenommen, Außer diesen beiden Tagen Montags und Donnerstags wurde in meiner Jugend in Warnemünde nicht getanzt.

Ich erinnere mich dabei noch eines ganz besonderen, allerdings in gewisser Hinsicht tragischen Erlebnisses. Wir hatten bei Strahlendorf, ich war damals Primaner des Stettiner Gymnasiums, bis etwa zehn Uhr getanzt und uns dann zur Ruhe begeben. Um zehneinhalb Uhr wurde ich geweckt durch unser treues Hausmädchen Rike mit dem Schreckensruf „Es brennt!“ „Wo brennt es?“ war die bange Frage. „Im Hamburgerr Hof“, dem späteren Hotel Heldt gegenüber den älteren Anlagen in der Bismarckstraße. Wir zogen uns notdürftig an, eilten in die Brandstätte und fanden das ganze Hotel bereits in Flammen. Was aber sehr traurig bei dieser Sache war und in meinen Erinnerungen nicht unerwähnt bleiben darf, das war die Tatsache, daß man allerdings einen Gegenstand gerettet hatte, nämlich das reich besetzte Büfett des Hotels, dieses in die Anlagen schleppte und sich dort gütlich tat an den Schnäpsen und Likören, während von einem Eingreifen einer Feuerwehr, so etwas gab es damals noch kaum in Warnemünde, nicht die Rede war. Ich sehe immer noch vor mir das zornglühende, vor Aufregung zitternde Angesicht des braven, unvergessenen Lotsenkommandeurs Stephan Janzen, dem ein Ehrendenkmal zu setzen nicht notwendig ist, wie er seinen Landsleuten zurief: „Helft, rettet.“ Aber ich will nicht weiter über diesen selbst erlebten Augenblick sprechen, weil ich mich darüber schämen muß. Erst als die Rostocker Feuerwehr eintraf, sprach man sogar davon, daß der eine oder andere Schlauch durchschnitten wurde, gelang es, das Feuer zu dämpfen, aber das Hotel war bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Von den Badegästen, die nur ganz notdürftig bekleidet waren, konnte ich einige in das benachbarte Schulhaus, das damals noch einen Stock niedriger war, als es heute ist, bringen und erntete dafür den Dank einer der Damen, die zu mir sagte: „Sie sind wohl der Herr Lehrer?“ „Ach nein“, war meine Antwort, soweit habe ich es noch nicht gebracht und werde es wohl auch nie bringen.“ Unmittelbar neben dem „Hamburger Hof“ wohnte meine nun auch schon lange verstorbene Tante Marie Witte, die Schwester meines Vaters, im Stöllin´schen Hause, bei meinem ehemaligen unvergessenen Privatlehrer. Obgleich die brennenden Balken ständig auf die Veranda fielen und es in dem Zimmer unserer Tante schon sehr heiß war, jeden Augenblick konnte die Wand durchbrennen, wollte sie nicht das Zimmer verlassen, sondern sie harrte treu aus und wurde nur mit Mühe und Not von mir und meinen Freunden herausgebracht, in der einen Hand die Rostocker Zeitung, in der anderen ihr Chignon. Alle anderen Besitztümer blieben liegen und glücklicherweise auch vom Feuer verschont.

Die Badeanstalten, die streng geschlossen waren, d.h. Die eine nur dem weiblichen, die andere nur dem männlichen Geschlecht zugänglich, lagen gegenüber der jetzigen Seestraße und zwar zunächst dem Ort die Damenbadeanstalt und etwas weiter hinaus die Herrenbadeanstalt. Man kannte damals noch keine Badekostüme, sondern man ging meistens ins Wasser so, wie einen die Natur geschaffen hatte; es gab ja auch keine zudringlichen Blicke. Von der Promenade in die Herrenbadeanstalt führte ein Steg, der dadurch besonders in meiner Erinnerung haftet, daß unterhalb des Stegs sich die Warnemünder männliche Jugend ansammelte und jeden Badegast mit den klassischen Worten begrüßte: „Schilling in de Grappel, Schilling in de Grappel.“ Das sollte heißen, daß man einen Schilling, also sechs Pfennige, weit in den Seesand hineinwerfen sollte und sich dann alle Warnemünder Jungs darauf losstürzten, um sich des wertvollen Geldstücks zu bemächtigen. So waren die Belustigungen der damaligen Zeit mit den heutigen nicht zu vergleichen.

Eins aber war für uns Heranwachsende ganz besonders eindrucksvoll, das war die Kost. Sie war billig, und sie war sehr reichlich. Morgens um siebeneinhalb Uhr gab es Kaffee mit Semmeln, Butter und Brot wie heute. Dann wurde gebadet, und um zehn Uhr gab es ein Frühstück von einer Köstlichkeit, daß mir noch heute bei der bloßen Aufzählung das Wasser im Munde zusammenläuft. Da gab es die schönsten Flundern von einer Größe, die heute als Zauberei erscheinen würde, Spickaale von einer außerordentlichen Länge und Dicke, Krabben, aber nicht die häßlichen grauen Nordseekrabben, sondern die prächtigen roten Ostseekrabben, die zum größten Teil noch im Breitling gefischt wurden, in beliebiger Menge, herrliches Weißbrot und Schwarzbrot, Mettwurst, Leberwurst, geräucherten Schinken, gekochten Schinken, Käse aller Sorten, überhaupt alles, was ein mecklenburgisches, ein Rostocker Herz sich ausdenken konnte. Und was hatte man für einen fabelhaften Appetit in damaliger Zeit, vor allem in den Ferien, wenn man nicht bloß an Schule oder gelegentlich auch an das Nachsitzen zu denken hatte! Man sollte meinen, daß wir nach Einnahme diese frühstücks nun völlig erschlagen gewesen wären. Das war aber nicht der Fall, vielmehr erinnere ich mich , daß ich manchmal um 11 Uhr im Hotel Pavillon gesessen habe und mir dort für 4 Schillinge gleich fünfundzwanzig Pfenningen eine Riesenportion Krabben mit Butter und Brot, soviel man wollte, und einer herrlichen Papierserviette, die besonderen Eindruck auf mich machte, erwarb. Überhaupt Hotel Pavillon verbunden später mit Hotel Berringer!! Der Wirt, Herr Berringer, war ein ganz hervorragender Fachmann, der von seiner Gattin in vorbildlicher Weise unterstützt wurde. Dort war ja die erste und einzige Konditorei Warnemündes. Dort unter den Kolonnaden spielte eigentlich im Sommer nachmittags die Kurkapelle, und dann gab es Punschtorte. Ich wiederhole noch einmal: Punschtorte von einer Schönheit, einer Süße, einem Schmelz, von dem die heutige Jugend auch gar keine Ahnung mehr hat. Weiter gab es Baumkuchen; oh, welche Baumkuchen! Auf dem Berringer´schen Büfett standen mehr als zwanzig von riesenhafter Größe, alle von Frau Berringer selbst angefertigt und ihren kunstverständigen Mitarbeitern. Und an einem einzigen schönen Nachmittag waren alle Baumkuchen und alle Punschtorten verschwunden, das heißt den Rostocker Mägen einverleibt. Die Portion und was für eine Portion, kostete nur vier Schillinge. Mag sein, daß alles dieses, was ich hier erzähle, belächelt wird, daß man all das, was heute ist, viel schöner findet, die Jazzmusik, das Sich hinlagern am Strande in allerlei seltsamen Kostümen, das ewige Tanzen und was sonst dazu gehört, das Flirten und die weiten Wanderungen am Meer entlang, das mag alles sein. Aber damals war es ruhig, die Zahl der Badegäste überstieg den Sommer niemals zwei- bis dreitausend. Damals schlief man ungestört einen nicht von Sorgen gestörten Schlaf; man tummelte sich in allerlei Ruderböten auf der Warnow, man fuhr hinaus mit dem Rettungsboot, wenn es galt, bei Sturm die damals zahlreichen Segelschiffe in den Hafen zu bringen.

Der Lotsenkommandeur hatte mir als einem guten Schwimmer ganz ausnahmsweise die Erlaubnis dazu erteilt. Man ging sinnend das Rostocker Ende entlang und warf auch wohl einen Blick in die berühmte Warnemünder Kneipe von Peter Jungmann, einer Gestalt, die von ihren Bekannten niemals vergessen wird, und schließlich saß man auf der Bank am Rostocker Ende und schaute auf den vom Monde bestrahlten Breitling, und dann fühlte man sich glücklich. Man war ein Kind und blieb ein Kind während dieser köstlichen Warnemünder Ferienwochen. Sie werden von mir auch heute noch dankbarst gleichsam als eine Art Medizin empfunden.