'''Chronologie und fortlaufende Ortschronik von Ribnitz'''

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Chronologischer Abriss der Geschichte von Ribnitz Um die Ribnitzer Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.


Ortschronik Ribnitz spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517)

1210 Älteste sichere Urkunde über Ribnitz (HE)

1230 um Baubeginn an der Ribnitzer Stadtkirche (HE)

1233 Ribnitz erstmalig als Stadt bezeichnet (HE)

1257 Ribnitz bedient sich des lübischen Rechts (HE)

1286 Ribnitz kauft die Recknitzbrücke (HE)

1290 Rostocker Tor zum ersten Mal genannt (HE)

1311 Erik von Dänemark bestätigt Ribnitzer Rechte (HE)

1322 Witzlaw von Pommern wird durch Heinrich II. (der Löwe) von Mecklenburg bei Ribnitz besiegt (HE)

1323 Stiftungsjahr des St. Klarenklosters (HE)

1330 Weihe der Klosterkirche (HE)

1339 Ribnitz kauft die Dörfer Klockenhagen und Schmachthagen (HE)

1384 Großer Brand von Ribnitz (HE)

1395 um Zerstörung der Durchfahrt zur Ostsee am Permin bei Wustrow (HE)

1408 Die Pest wütet in der Stadt (HE)

1412 Bestätigung des Strandrechts fürs Kloster (HE)

1455 Riesenbrand. Die Stradt brennt bis auf ein Haus ab (HE)

1455 Ribnitz erhält die Geleitsfähigkeit (HE)

1456 Ältestes Stadtbuch von Ribnitz (HE)

1514 Erste Erwähnung der Schützengilde (HE)

Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)

1526 Die Klockenhäger Klosterbauern begehren gegen das Kloster auf (HE)

1528 Erwähnung der ersten Märkte in Ribnitz (HE)

1537 Schlimmes Brand und Pestjahr (HE)

1539 - 1586 Amtszeit der Äbtissin Prinzessin Ursula (HE)

1556 Stadtkirche wird evangelisch (HE)

1558 und 1577 Vergleiche zwischen Stadt und Kloster (HE)

1572, 1.März Beschwerde an Herzog Johann Albrecht und den Amtshauptmann zu Ribnitz wegen unerlaubtem Holzfällen in der Rostocker Heide im Strombruch. (Rostocker Extractus Libri Missivarum de anno 1572) 1572, 28.Juni "Ribbeniciensis" schenken zum Petri-Turmbau 20 Stück eichenes Bauholz. (Rostocker Extractus Libri Missivarum de anno 1572)

1577 Sturmflut (HE)

1582 Pest (HE)

1586 Äbtissin Ursula stirbt und das Kloster wird evangelisch (HE)

1588 Einführung der neuen Bürgersprache (HE)

1591 Grenzvertrag zwischen Mecklenburg und Pommern (Malchiner Grenzrezess) (HE)

1599 Übergabe des Klosters an die mecklenburgischen Stände und Umwandlung in ein Damenstift (HE)

1624 - 1626 Pestjahre, 448 Menschen sterben (HE)

1625 Sturmflut (HE)

1626 Ribnitzer Pestordnung (HE)

1630 Gustav Adolf von Schweden erobert Ribnitz (HE)

1632 Ribnitzer Kleiderordnung (HE)

Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)

1678 Schwedengeneral von Königsmark erstürmt Ribnitz (HE)

1688 Große Beschwerde der Bürger über die Bürgermeister (HE)

1704 Bildung einer neuen Schützengilde (HE)

1724 Erbauung des Gerichtsgebäudes (HE)

1733 Beide Bürgermeister gefangen (HE)

1748 Die Ribnitzer Bürger begehren gegen den Rat auf (HE)

1759 Großer Brande - Von 325 Häusern werden 300 eingeäschert (HE)

1788 Während des russisch-schwedischen Krieges erwerben über 200 Schiffer aus Vorpommern das Bürgerrrecht in Ribnitz (HE)

1793 Handwerkerunruhen (HE)

1806 Die Franzosen besetzen auch die Stadt Ribnitz (HE)

1809 Von jetzt ab nur ein Bürgermeister (HE)

1809 Ferdinand von Schill in Ribnitz, die Schillschen Husaren erkämpfen den Übergang an der Recknitz (HE)

Bis zur Reichseinigung (bis 1871)

1832 Cholera-Epedemie (HE)

1832 - 1834 Schul- und Rathausbau (HE)

1835 Neue Stadtverfassung (HE)

1835 - 1870 Dr. med. Nizze Bürgermeister (HE)

1839 Gründung der Sparkasse (HE)

1840 J.H. Wilken gründet in Ribnitz eine zweite Segelschiffswerft. (HE)

1840 Die Stadtwälle werden abgetragen (HE)

1842 Fertigstellung der Chaussee Ribnitz - Rostock (HE)

1847 Erste Zeitung in Ribnitz gedruckt (HE)

1848 Aufstellung einer Bürgerwehr (HE)

1855 Großer Scheunenbrand (HE)

1864 Ribnitz erhält Gasbeleuchtung (HE)

1870 - 1902 Dr. Reinhold Nizze Bürgermeister (HE)

1870 Der Stadtpark wird angelegt (HE)

1871 Gründung der Realschule (HE)

Deutsches Reich bis 1918

Die Ribnitzer Mühle

1872 November Große Sturmflut (HE)

1881 Der Raddampfer "Verein" eröffnet eine ständige Verbindung zum Fischland (HE)

1888 Ribnitz bekommt eine Bahnverbindung und seinen Bahnhof (HE)

1890 Weiterführung der Bahnstrecke von Ribnitz nach Stralsund

1904 Silvesterstturmflut (HE)

1905 Errichtung der Gerberschen Höheren Töchter-Schule (HE)

1908 Dr. Anschütz ist erster Autofahrer in Ribnitz (HE)

1913 Sturmflut (HE)

Deutsches Reich bis 1945

1919 Neue Städteordnung eingeführt und eine Stadtverordnetenversammlung gebildet (HE)

1920 Aufhebung des Damenstiftes (HE)

1923 Ribnitz erhält elektrisches Licht (HE)

1928 Entstehung des Ostseebades Ribnitz (HE)

1929 Hundertjahrfeier des Kinderfestes (HE)

1929 Ankauf von Freudenberg (HE)

1929 Eröffnung der Fischland-Chaussee (HE)

1930 Bau des Ribnitzer Wasserwerkes (HE)

1931 Wasserleitung in Betrieb (HE)

1932 Die Stadt Ribnitz ist zahlungsunfähig (HE)

1932 Der Goldschmied Kramer entwickelt den Fischlandschmuck (HE)

1933 700-Jahrfeier der Stadt (HE)

1935 Bau der Walter Bachmann Flugzeugwwerke (HE)

1935 Der Goldschmied Kramer entwickelt den Fischland-Schmuck (HE)

1935 Die hölzerne Recknitzbrücke wird durch eine Hubbrücke ersetzt (HE)

1937 Bau von Siedlungshäusern in Ribnitz und Damgarten (HE)

1939 Richard Wossidlo wird auf dem Ribnitzer Friedhof beigesetzt (HE)

1945 1.Mai Die Ribnitzer Bevölkerung verhindert die Erschießung von KZ-Haftlingen aus dem Lager Barth auf dem Marktplatz (HE)

1945 8.Mai Ende des zweiten Weltkrieges (HE)

SBZ und DDR bis 1950

1948 Gründung des VEB Fischlandschmuck in Fortsetzung der Tradition der Firma Kramer (HE)

1950 Vereinigung der Städte Ribnitz und Damgarten (HE)

Weiter folgende Chronologie ab 1950 unter der gemeinsamen Stadtgeschichtsschreibung von Ribnitz-Damgarten !

Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:

Das Klarissen-Kloster

Die Stadtkirche

Die Ribnitzer Stadtwaldungen

Angesichts der von der Fläche bedeutend größeren benachbarten Rostocker- und Fürstlichen Heide vollzog sich am nordöstlichen Rande, im Kommunalwald der Stadt Ribnitz eine häufig zu wenig beachtete eigenständige jahrhundertelange entwicklung. Schon im Jahre 1272 findet der große Kern der heutigen städtischen Waldungen erstmals Erwähnung.
Am 12. September 1618 ließ Herzog Johann Albrecht II. an den Amtmann Restorff und den Rat zu Ribnitz eine Verordnung wegen der Jagd ergehen, die nach altem Recht jedem Ribnitzer Bürger lediglich noch auf der Stadtwiese und dem Ribnitzer Binnensee die Ausübung der niederen Jagd erlaubte. Die herzogliche Bestimmung, Freunde oder andere Schützen nicht mit auf die Jagd zu nehmen, wurde erneuert und dadurch erweitert, dass das Mitführen von Jagdtüchern, Fangnetzen und Hunden nicht mehr gestattet wurde.
Ein Vertrag vom 25. November 1772 regelte die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen den herzoglichen und den Ribnitzer Waldungen. Darin war auch festgeschrieben, dass dem Landesfürsten in den städtischen Waldungen das alleinige Jagdrecht oblag (nachdem eigentlich mit dem Landesgrundgesetzlichen Erbvergleich 1755 selbst das Recht der Hohen Jagd seitens der Landesfürsten in ritterschaftlichen und städtischen Wildbahnen abgeschafft worden war und ihm somit hier gar keine jagdlichen Rechte mehr oblagen !), aber der Stadt wenigstens ein Teil des Wildbrets daraus zustehe. In der praktischen Umsetzung dieser Übereinkunft jedoch gab es immer wieder Konfliktstoff zwischen den herzoglichen Beamten des Amtes Hirschburg und den Vertretern der Stadt. Um Pfingsten des Jahres 1775 ließ der herzogliche Hirsxchburger Amtmann Brandt

Torfgewinnung im Ribnitzeer Moor

Die Bachmann-Werke

Von Kramers Fischlandschmuck bis VEB Ostseeschmuck

Das Deutsche Bernsteinmuseum