Fortlaufende Ortschronik Korswandt und Ulrichshorst: Unterschied zwischen den Versionen

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Söhne: Karl, Franz und Fritz
 
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Fritz Falk und Ehefrau Gertrud geb. Appelhagen
 
Fritz Falk und Ehefrau Gertrud geb. Appelhagen
 
 
 
Dorfstraße
 
 
Ücker Dirk und Frau Petra geb. Wiedemann
 
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Kinder: Karsten, Kirsten und Carola
 
Kinder: Karsten, Kirsten und Carola

Aktuelle Version vom 24. Januar 2022, 17:18 Uhr


Kenndaten der Ortschronik
OrtKorswandt
Zeitlicher Schwerpunktfortlaufend
Urheberrechte
Erstellungszeitraumseit 2020
Publikationsdatumveröffentlicht
Inhaltliche KategorisierungGeschichte der Gemeinde Korswandt
Status (Ampelsystem)in fortlaufender Bearbeitung



Zur Gemeinde Korswandt gehört der Ortsteil Ulrichshorst.

Korswandt und Ulrichshorst im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)

Korswandt

1243 Ersterwähnung - Geschenk von Barnim I. an das Kloster Grobe, dazu gehört auch der Bach Lassovnisza (Bäcke), der Berg Szampisca (im Süden des Thurbruchs) und der Wolgastsee.

1313 Streit wegen der Fischerei auf dem Zerninsee mit dem Kloster Dargun, Besitzer von Garz.

1360 Herzog Wartislaw von Pommern erlegt im Thurbruch den letzten Auerochsen - auch Thur genannt.

1390 Streit zwischen Korswandt, Reymar von Neuenkirchen auf Mellenthin und dem Dorf Swine wegen des zwischen ihnen liegenden Gehölzes. Die Urkunde wurde ausgefertigt. “an der Stode, de dar het de Bolbrügghe” - Bollbrügge südlich des Kesselsees.

1468 Pudagla kauft Corswandt, Zirchow und Sennin.

Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)

Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)

Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)

Korswandt

1693 Einwohner: 1. Christopher Drickel ist ein Kossat, 2. Petter Paal und 3. Michel Perewitz sind Vollbauern und habengleichbiel Land zu bewirtschaften. 4. Michel Sonnenberg ist ein Heidereiter. 5. Marten Redz und 6. Hans Schwichtenberg sind Kossaten. 7. Michel Pahl ist Einlieger, der für Tagelohn dient.

Das Dorf Corswantz ist ein Amtsdorf, belegen auf dem Lande Ysdom im Amt Pudagla. Dessen Lage ist im Kronwald bei der Swinska Heide und verläuft mit seinen Grenzen zum Süden zusammen mit Zircko und Gartz, zum Osten und Norden mit der Krohheide. Zum Westen hin liegt das Große Ture Moor und Koten See. Eine Kirche ist nicht im Dorf, sondern sie gehen nach Zirco.

Bis zur Reichseinigung (1720 bis 1871)

Korswandt

1779 Corschwant ½ Meile von Swienemünde gegen Westen, in der Heide, an dem Gotmersee, hat 2 Bauern, 3 Cosäthen, 7 Büdner, 1 Oberförster, und ist zu Zirchow in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Zwischen diesem Dorfe, welches schlechten Acker hat, und der Stadt Swienemünde lieget die königliche Corschwanter Fichtenheide, und in derselben ein Teerofen.

1858 Bauerdorf nach Zirchow eingepfarrt, hat eine Vereinschule mit Ulrichshorst gemeinschaftlich, 2 Bauerhöfe, 3 Kossäthenhöfe, 27 Büdner, eine ehem. Königliche Oberförsterei, eine bestehende Königliche Unterförsterei. Die beiden Bauernhöfe sind mit der ehem. Oberförsterei zu einer größeren Besitzung vereinigt. 33 Wohnhäuser mit 332 Einwohnern sind vorhanden.

Ulrichshorst

1774 Ersterwähnung

1779 ein Colonistendorf ½ Meile von Swienemünde gegen Westen ohnweit Corschwant, woselbst in 15 Häusern 30 Familien, und zwar in einem jeden Hause 2 Familien wohnen. Der König bewilligte, um das Thurbruch trocken und nutzbar zu machen, ein Capital von 10475 Rthlr., durch deren Anwendung vor einigen Jahren, unter der Aufsicht des königlichen Geheimen-Ober-Finanz-Krieges- und Domainenrathes von Brenkenhof, ein Strich des Landes von 6134 Morgen 86 ½ Ruthen durch die Ablaßung des Gotmer- und Cachlinschen Sees gewonnen worden. An diesem Bruche ist zugleich diese Colonie von 30 Familien angesetzet worden, von welchen eine jede 6 Morgen an Wiesen und einiges Gartenland erhalten hat, und dafür Grundgeld und Wiesenzins entrichtet. Die sämtlichen Einwohner des Dorfes besitzen insgesamt 324 Morgen 156 Ruthen an Wiesen, und außerdem ist ihnen ein von dem Thurbruche übrig gebliebener Platz von 46 Morgen ebenfalls für einen bestimmten Zins in Erbpacht überlassen worden. Diese Colonie ist nebst einem Landmesser, welcher sich hier angebauet, und noch 2 Familien auf seine Kosten angesetzet hat, zu Zirchow in der Uesedomschen Synode eingepfarret.

1858 eine Colonie im Thurbruch nach Zirchow eingepfarrt, bestehend aus 33 Colonisten – Stellen, 1 Müller und 17 Büdnern. In der letzten Zeit sind der Feldmark noch hinzugekommen: ein Teil eines parzellierten Bauernhofes von Zirchow nebst der Forstweide – Abfindungsfläche. In der Colonie befinden sich 57 Wohnhäuser mit 359 Einwohnern.

Kaiserreich (1871-1918)

Ulrichshorst

1897 Großbrand im Ort

Weimarer Republik (1918-1933)

Drittes Reich (1933-1945)

1937 Der Ortsname wird offiziell nun mit K geschrieben.

SBZ und DDR (1945-1990)

1968 Straße mit Bitumendecke belegt von Ulrichshorst nach Reetzow

die heutige Zeit

2005 die Verwaltung wird vom Amt Usedom-Süd übernommen. Vorher Amt Ahlbeck bis Stettiner Haff

2009 Golfplatz wird eröffnet - Baltic Hills Golf Usedom Korswandt

2011 577 Einwohner

Korswandt in der Zeitung 1998 bis 2014


Ulrichshorst in der Zeitung 1997 - 2016

Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:

Chronik Sammlung Dirk Wiedemann

Durch seine Familienforschung hat er auch aufgeschrieben, was andere Dorfbewohner bereits gesammlet hatten. Es sind such die Orte Caseburg, Ulrichshorst, Gothen, Mellenthin, Dewichow, Fuhlensee, Friedrichsthal, Kamminke und Swinemünde erwähnt. Außerdem wird über die letzten Kriegstage beschrichtet.

Försterei Korswandt

Revierförsterei Korswandt

1800 - Forstinspektion Swinemünde mit 5 Oberförstereien: Caseburg, Corswandt, Warnow, Neuhaus, Pudagla -

1819 - Caseburg und Corswandt werden zur Oberförsterei Friedrichsthal -

1946 - Rest von Friedrichsthal (Reviere Kamminke und Korswandt) und Pudagla gehören zum Kreisforstamt Usedom, ab

1950 Kreisoberförsterei Usedom, ab

1952 zum Staatlichen Forstwirtschaftsbertrieb Wolgast -

1963 Übernahme der Revierförster, Bauernförster und Privatförster durch die StFB (Staatliche Forstbehörde).


Die Häuser und deren Bewohner von Ulrichshorst

Dorfstraße 2 (während des 2. Weltkrieges erbaut)

Martin Kurth und Frau Lina Kinder: Anneliese, Lieselotte, Martin, Bertold - Bertold Kurth und Frau Annemarie geb. Schmidt

Dorfstraße 3a (1989 erbaut)

Olaf Diebenow und Frau Sabine geb. Wirth - Kinder Nicole, Hannes, Hubert

Dorfstraße 3

1935 - 1950 Hans Brendemühl und Frau Anna - Kinder Krimhilde, Christel, Eberhardt,- Pflegesohn Hans-Joachim Kroll

1951 - ... Johannes Malzahn und Frau Elisabeth - Kinder Hans-Werner, Annemarie, Klaus,- Martin, Roland, Marina - danach Otto Riedel und Frau Edith geb. Barbknecht - danach Harald Rehfeldt und Frau Roswitha geb. Gentz - deren Kinder Maria und Elisa

Dorfstraße 4

1934 abgebrannt Friedericke Schmidt - deren Tochter Martha Schmidt - deren Sohn Max Schmidt und Frau Else geb. Schünemann - deren Tochter Ilse, Edith und Ingeburg - Max Brandenburg und Frau Edith geb. Schmidt - deren Sohn Dietmar Brandenburg und Frau Renate - deren Sohn Karsten -

Dorfstraße 5

Erich Brandenburg und Frau Grete Tochter Erna, verzogen nach Dewichow Ludwig Stohecker und Frau Erna - Deren Sohn Günter - 1934 verzogen

Ab 1934 Albert Labahn und Frau Grete geb. Lehmann - Deren Kinder Ruth, Christel, Siegfried, Günther, Eva - Siegfried Labahn und Frau Hilde geb. Dittmann - Kinder: Eveline, Fred, Jürgen, Monika, Gerald, Frank -

Dorfstraße 6

Ab 1920: Schönlein Wilhelm und Frau Elisabeth - Schönlein Luise - Ab 1934: Johann Kracht und Frau Maria geb. Fink - Otto Diebenow und Frau Luise geb. Koltermann - Deren Sohn Kurt und Frau Mariechen geb. Droese - Deren Kinder Udo, Angela, Olaf, Anke -

Dorfstraße 7

Ernst Koch und Frau Lina geb. Meisner - Deren Tochter Helene Neubauer - Mieter: Artur Lindengrün und Frau Mathilde - Ab 1964: Emma Nagorsnik - Untermieter: Ilse Maaß - Heinrich Wolf und Frau Olga - Alice Sieler

Dorfstraße 8

Paul Bluhm Tochter Gertrud und Ehemann Willi Küster - deren Tochter Frieda verw. Fröhlich und Ehemann Bertold - Sohn Horst Peters und Frau Inge - Kinder: Udo und Gundula - Udo Peters und Frau Kathrin - Kinder: Erik und Ariane -

Dorfstraße 9

Blunk Samuel Handke und Frau Marie- Sohn Willi Handke und Frau Hedwig geb. Fröhlich - Söhne Wilfried und Eckard - Nach 1945: Herbert und Helena Maß und Tochter Ilse -

Dorfstraße 10

Fritz Hellwig Tochter Martha und ehemann Emil Behm - Kinder: Gerhard, Hertha und Konrad - Konrad Behm und Frau Anni - Kinder: Brigitte, Helma - Helma und Ehemann Bodo Siewert - Kinder Gunnar und Jenny

Dorfstraße 11

Gühlke Mieter: Dittmeier Hans und Ehefrau Käthe Kinder Ronald, Reginald, Renate und Ursula Mieter. Willi Genz und Ehefrau Christel Kinder Günther, Dieter, Heidi Walter Berger und Frau Irmgard geb. Gentz, 2. Ehefrau Emma Dessen Sohn Hans Berger und Frau Petra, geb. Bluhm Töchter: Ulrike und Stefanie

Dorfstraße 12

Eugen Rust (Mühlenbesitzer) 1950 verstorben Und dessen Schwestern Frieda Stegemann und Klara Buchholz Ab 1939 Mieter: Willi Marose und Frau Anna geb. Eichmann Kinder Paul und Ursula Else Stelter und Kinder Horst, Heinz Christa und Elfriede Ab 1939 Willi Genz und Frau Christel geb. Labahn, verw. Schimmel Tochter Heidrun und Ehemann Fritz Gamradt Deren Kinder Mathias und Ricarda

Dorfstraße 13

1896 abgebrannt Stall und Scheune durch Blitzschlag 1934 abgebrannt. Karl und Alwine Gamradt geb. Runge Kinder: Erna, Helmut, Herta, Helene Erna und Ehemann Karl Knüppel Kinder: Hans, Ursula, Karl-Heinz, Günther, Werner

Ursula und Ehemann Hans-Joachim Blessin Tochter Gabriele

Seit 1996 im ausgebauten Stallgebäude: Gabriele und Ehemann Frank Jagusch Sohn Enrico

Dorfstraße 14

Strehlow Albert Berndt und Frau Ida Fritz Grundig und Frau Martha Sohn Rüdiger Stelter und Frau Ilona Söhne: Enrico und Thomas Ab 1981: Walter Ewert und Frau Gerda Tochter Heike

Dorfstraße 15

Herrmann und Wilhelm Wiedemann und Ehefrau Gertrud Mieter: Hans Knüppel und Ehefrau Ilse geb. Schmidt Tochter Margitta

Werner Zehm und Frau Senta geb. Dittmann Kinder: Ronald, Gerda und Sabine Gerda und Ehemann Friedhelm Raddatz Sohn Mathias

Dorfstraße 16

Otto Dittmann und Frau Hedwig geb. Schütt Töchter: Senta und Hilde

Siegfried Labahn und Frau Hilde Kinder: Evi, Fred, Jürgen, Monika, Gerald, Frank

Albert Labahn und Frau Grete Günther Pigolla und Frau Ruth geb. Labahn

Am Kamp Nr. 2

Albert Genz Frau Gnuschke als Mieter Mieter: Pohl Reinhard und ehefrau Rosa Sohn Reinhold Arnold Genz und Frau Margot Töchter: Simone und Kristin

Am Kamp Nr. 6

Franz Genz und Frau Albertine Kinder: alfred, Elli, Selma, Minna, Lisbeth Johnnes Lempke Fritz Salewski und Ehefrau Elli geb. Genz Kinder: Nobert, Uwe, Margit, Eleonore, Manfred

Am Kamp Nr. 12

Wilhelm Schünemann und Frau Grete geb. Gentz Kinder: Edith, Otto, Gerda Edith Schünemann Sohn Gerd und Frau Christiane Deren Töchter Ivonne und Jeanette

Am Kamp Nr. 17

Auguste Runge und Ehemann Johann Mieter: Minna Retzlaff und Willi Kinder: Herta, Heinz, Wolfgang Mieter: Willi Hagen und Frau Kinder: Ruth, Heinz, Willi, Renate, Werner, Jürgen Mieter: Hilde Schrang und Kinder Ab 1955: Hans Knüppel und Frau Ilse geb. Schmidt Tochter Margitta

Am Kamp Nr. 3
1997 erbaut

Wolfgang Öllermann und Frau Mutter Herta und Sohn

Feuerwehrklubraum: früher Armenhaus und Kindergarten

Dorfstraße 22

Besitzer: Fleischermeister Homann aus Swinemünde 1936 verkauft an Wilhelm Lange und Frau Ida Söhne: Alfred und Werner Henriette und Günther Lenz Siegfried Droese und Frau Hannelore geb. Seeck Kinder: Detlef, Karena und Silke

Dorfstraße 23

August Fromholz Tochter Minna Schulz und Sohn Bis 1935: Mieter: Otto Böckler und Frau Selma Mieter: Munda Mundt und Sohn Herbert

Günther Koltz und Frau Walli geb. Fröhlich Kinder: Gerhardt, Harald und Marianne Axell Stendel und Frau Marianne geb. Koltz Töchter: Anett und Berit

Dorfstraße 24

Hermann Wiedemann und Frau Martha Kinder: Herrmann, Else, Ferdinand, Elfriede, Mariechen, Anna Anfang achtziger Jahre abgerissen Jürgen Labahn und Frau Marita Kinder: Robert und Nicole Jörg Seiffert und Frau Sabine Kinder Silvio und Sebastian

Dorfstraße 25

Franz Bluhm und Frau Lina, geb. Pieper Tochter Minna und Ehemann Hans Sohn Heinz Küster Sohn Frank Küster und Frau Doris Sohn David

Dorfstraße 26

1908 abgebrannt Arthur Bluhm und Frau Elise geb. Laß Walter Tetzen und Frau Hertha geb. Bluhm Ab 1935: Otto Bluhm und Frau Hedwig geb. Dürrkop Kinder Heinz und Lottchen Heinz Bluhm und Frau Ingeburg geb. Wiedemann Töchter: Marlene und Ilona

Dorfstraße 27

1908 abgebrannt und aufgebaut Karl Brandenburg und Frau Anna geb. Laß, verw. Schmehling Sohn: Richard Schmehling Tochter Elli und Ehemann Hugo Knüppel Tochter: Renate und Gisela Mario Labahn und Frau Sybille geb. Grummt Kinder: Giudo und Christin

Dorfstraße 28

1908 abgebrannt Julius Fröhlich und Frau Agnes, geb. Blunk Kinder: Gustav, Julius, Hedwig, Herrmann, Richard, Käthe, Willy, Erna, Gustav Fröhlich und Frau Frieda Julius Fröhlich und Frau Erna geb. Neumann Sohn Lothar Uwe und Gundula Öllermann und Kinder Remo und Silvia Besitzer ab 1.1.96: Gerhardt Koltz und Frau Helga geb. Ullrich Sohn Mario

Dorfstraße 29

1908 abgebrannt Wilhelm Holtz und Frau Bertha Wilhelm Holtz jun. Und Frau Emma geb. Kohn Kinder: Christel, Karl, Hilde Karl Holtz und Grau Gerda Kinder: Doris, Bärbel und Petra Als Mieter: 1961 - 1970: Hans Radtke und Frau Ursula Und Kinder Bodo und Silvia Ferienheim Imperhandel Immobiliengesellschaft

Dorfstraße 30

Karl Küster Frau Hedwig Koltz, geb. Küster und Ehemann Herrmann Kinder: Günther, Gerda, Erich, Alice Erich Koltz und Frau Anneliese Alice Sieler geb. Koltz und Sohn Manfred Volker Zimmermann und Frau Beate geb. Friedrich Sohn Robert

Dorfstraße 31

Otto Barkow und Frau Anna geb. Uck Söhne: Otto, Ernst, Heinz Steffen Emil und Frau Bertha Pflegetochter: Gisela Litzkobi geb. Hahn und Ehemann Heinz Tochter: Marion

Dorfstraße 32

Frau Titelfitz 1922: Fritz Eckert und Frau Albertine geb. Gamradt Tochter: Margaretha und Ehemann Richard Fröhlich Kinder Walli und Kurt Kurt Fröhlich und Frau Hanna geb. Pirwitz Kinder: Margit und Steffen

Dorfstraße 33

Albertine Pieper deren Töchter Helena und Ehemann Fritz Schmidt deren Tochter Erna und Ehemann Hans Butz deren Sohn Hans-Gerhardt Verkauft an Henry Parlow und Frau Birgit Söhne: Ronny und Markus

Dorfstraße 34

Friederike Gohr geb. Balzer Deren Tochter: Frieda Gohr und Tochter Olga Gohr und Ehemann Helmut Gamradt Pflegesohn: Manfred Gohr Helene Rubach geb. Gamradt Fred Liermann und Frau Kathrin Sohn Mathias

Dorfstraße 35

Herrmann Schnudel Karl Mäusig und Frau Mary Karl Schumacher und Frau Klara Deren Neffe: Herbert Mundt und Frau Erika geb. Reinöl Deren Sohn Thomas und Frau Anette geb. Plötz Deren Kinder Karolin und Florian

Dorfstraße 36

Max Blunk und Frau Agnes Deren Nichte Erna Grummt, geb. Fröhlich Deren Sohn Dieter Grummt und Frau Giesela geb. Knüppel Deren Töchter Kirsten und Sybille

Dorfstraße 37

Rudolf Genz und Frau Luise geb. Schröder Deren Sohn Reinhold Genz und Frau Alwine geb. Gühlke Deren Kinder: Trudchen, Erich, Reinhold, Walter, Willi, Helga Helga geb. Genz und Ehemann Herbert Kartheus Deren Söhne Herbert und Günther Günther Karthens und Frau Antje Deren Tochter Kathrin

Dorfstraße 38

Reinhold Pieper und Frau Gertrud geb. Krüger Robert Miersch Bertha Tesch Schwiegertochter Meta Tesch und Sohn Heinz Ingrid Lemke und Ehemann Paul 2. Ehemann Konrad Reiter Söhne: Holger und Jörg Jörg Reiter und Lebenskameradin Bianka und Sohn Andy

Dorfstraße 39

Ludwig Pirwitz Herrmann Gentz dessen Sohn Wilhelm Gentz und Frau Anna geb.Jühlke deren KinderLieschen,Irmgard,Otto Otto Gentz und Frau Lieschen geb.Lange Kinder:Arnold,Hartmut,Roswitha Pflegesohn Hans Berger

Dorfstraße 40

Gertrud Wiedemann geb,Strohecker deren Sohn Wilhelm Wiedemann und Frau Anna Geb. Zastrow deren Kinder Ingeburg,Gertrud,Wilhelm,Günther,Bruno,,Arno Wilhelm Jun. und Frau Brigitte geb.Fiedler deren Kinder Dietmar,Uwe,Petra und Dirk

Dorfstraße 41

Eigentümer: Wilhelm Wiedemann und Wilhelm Lange und Frau Ida geb. Seeck Mieter: Walter Holzheimer und Frau Lieschen Töchter: Johanna und Elfriede Bruno Sanitz und Frau Gertrud geb. Wiedemann Uwe Wiedemann

Dorfstraße 42

Friedrich Pieper und Frau Ida geb. Wiedemann Töchter: Lina und Minna und Ehemann Richard Nass deren Tochter Ingrid und Ehemann Otto Meier deren Töchter: Marion und Gudrun Ausbau Scheune: Karl Josef Wurzel und Ehefrau Gudrun geb. Meier Töchter: Mandy und Claudia

Dorfstraße 43

Karl Rubach und Frau Elise geb. Bluhm Tochter Meta und Ehemann Franz Behm Enkelsohn Horst Wiedemann und Frau Elfriede geb. Henning deren Kinder Nora und Lutz

Dorfstraße 44

Ausbau Stall Helmut Wachtel und Ehefrau Haus Robert Jühlke und Frau Lina geb. Genz und Schwester Minna Parl geb. Genz Otto Jühlke und Frau Marta geb. Fröhlich deren Söhne Willi und Otto Willi Jühlke und Frau Johanna geb. Erdmann deren Söhne Ronald und Eckbert Brumm C.F. und Ehefrau

Dorfstraße 45

Otto Wegner und Frau Minna geb. Schultz Sohn Otto Wegner Junior und Frau Hedwig geb. Strehlow Sohn Reinhardt Wegner und Frau Rita geb. Droese Töchter: Ingeborg und Elli

Ausbauscheune

Fred Labahn und Frau Ingeborg geb. Wegner Kinder: Kerstin und Jörg

Dorfstraße 46

Martin Pieper Familie Gerda Droese ca. 1920 verzogen ins Ruhrgebiet Albert Schröder und Frau Frieda geb. Fick Kinder: Asta, Magarete und Gerhard Asta und Ehemann Erwin Wendt Tochter Resi

Dorfstraße 47

Karl Weichbrodt und Frau Alwine geb. Gloede Arthur Bluhm Sohn Otto Bluhm und Frau Hedwig Kinder Heinz und Lottchen bis 1935 Mieter: Krause Mieter: Ferdinand Rudolfs und Ehefrau Gertrud Kinder: Thea, Wolfgang und Bernd Mieter: Hermann Fertig und Frau Herta geb. Bluhm Tochter Lisa Dietmar Wiedemann und Frau Bianka geb. Lettner Sohn Daniel

Dorfstraße 48

Elternhaus von Albert Schröder Herrmann Fröhlich und Frau Ida geb.Krüger Sohn: Werner Fröhlich und Frau Emma geb. Arndt Tochter Betti und Ehemann Alex Gasmann Kinder: Rudi, Wilfried, Sieglinde, und Reiner Rudi Gassmann und Frau Erika geb. Wallow Tochter Yvonne

Dorfstraße 49

Richard Pieper dessen Sohn Otto Pieper und Frau Hilde geb. Holtz deren Söhne Jürgen und Egon Egon Pieper und Frau Inge geb. Zeplin deren Söhne Rüdiger und Thomas Ausbau Stall: Thomas Pieper

Dorfstraße 50

Karl Genz und Frau Marta geb. Laß Tochter Rößchen und Ehemann Richard Fink Söhne: Gerhard und Reinhold verzogen nach Liepe Werner Genz und Frau Alma geb. Hagemann deren Sohn Reinhard Genz und Frau Christel geb. Florin Töchter: Britta und Birgit Britta und Ehemann Guido Lange Kinder: Sandra und Hendrik

Dorfstraße 51

Otto Reimann und Frau Berta Kinder: Adele, Otto Junior und Kurt Kurt Reimann und Frau Gertrud geb. Rojek Söhne: Georg, Gerhard und Hartmut Hartmut Reimann und Frau Heidrun Kinder: Cindy und Christian Gerhard Reimann und Elke Wolf

Dorfstraße 52

Karl Bluhm und Frau Maria geb. Gloede Fritz Küster und Frau Pauline geb. Bluhm Mieter: 1931 bis 1938 Gustav Kempke und Frau Emma und Anna Schmehling Ab 1938: Otto Lempke und Frau Adele geb. Reimann Söhne: Paul und Wilhelm Wilhelm Lempcke und Frau Karin geb. Wergin Kinder: Sven, Peggy und Stefanie

Dorfstraße 53

1929 erbaut: Hermann Wegner und Frau Wilhelmine Söhne: Karl und Fritz Fritz Wegner und Frau Gertrud geb. Wolf deren Tochter Trudchen und Ehemann Willi Argens deren Sohn: Wolfgang und Ehefrau Adelheid deren Kinder: Anke und Torsten Torsten Argens und Frau Michaela geb. Schütze Tochter: Sandra

Dorfstraße 54

Hermann Schröder und Frau Anna geb. Seeck Kinder: Helmut und Lieschen Helmut Seeck und Frau Frieda geb. Baer Tochter: Irmgard, Hannelore, Sieglinde Sieglinde und Ehemann Norbert Haß Sohn Rokko

Dorfstraße 55

Wilhelm Becker und Schwester Katarina Wilhelm Becker und Frau Else geb. Wegner 1984 Joachim Parlow und Frau Gabriele geb. Lenz Sohn Rene Enkeltochter Gabriele

Dorfstraße 56

Franz und Ida Schmehling Sohn Otto und Frau Anna Sohn Richard verzogen 1935 nach Korswandt Untermieter: Franz Pieper und Frau Ida geb. Schröder Kinder: Elsbeth, Lottchen und Franz Martin Kurt und Frau Lina geb. Salchow Kinder: Anneliese, Martin, Berthold und Lieselotte Johann Nagorsnik und Frau Anna geb. Wiedemann Ab 1950: Wilhelm Adermann und Frau Anna geb. Hagemann Ab 1970 Hans Radtke und Frau Ursula geb. Marose Kinder: Bodo und Silvia

Dorfstraße 57

Wilhelm Falk und Frau Berta geb. Laß Söhne: Karl, Franz und Fritz Fritz Falk und Ehefrau Gertrud geb. Appelhagen Ücker Dirk und Frau Petra geb. Wiedemann Kinder: Karsten, Kirsten und Carola

Dorfstraße 58

Franz Holtz und Frau Erna geb. Schumacher Tochter: Anni Georg Hesse und Frau Holtz Söhne: Wolfgang und Rudi Wolfgang Hesse und Frau Renate

Dorfstraße 59

Johann Schumacher und Frau Marta und Schwester Lieschen Tochter: Frieda Schumacher und Ehemann Ludwig Lorenz Sohn: Manfred Lorenz und Frau Elise geb. Wiedemann Kinder: Fred, Ralf und Carola

Der Wolgastsee

Idyll am Wolgastsee

1955 Idyll
1966 Idyll Eingang
1966 Rückseite
1968
1968 Straßenseite
1980 Idyll am Wolgastsee

Das "Idyll am Wolgastsee" wurde 1924 erbaut. Bauherr war Herr Karl Rossow. Übernommen wurde es dann von Herrn Kurt Wehrmann (genaues Datum nicht bekannt). Erst 1935, mit Herrn Emil Schaefer erlangte das "Idyll am Wolgastsee" seinen Ruf von einem idyllischen Plätzchen im Hinterland der Seebäder.

Hier versammelte man sich, um zu feiern (Schützenplatz ganz in der Nähe) oder um Kaffe zu trinken. Dazu waren Gartenmöbel direkt am See aufgestellt. Dort konnte man die herrliche Aussicht genießen. Regelmäßig kamen Kutschen und Reiterpärchen an, die an der Gartenmöbellaube ("Iltisfalle") ausspannen konnten. Dann kam der Krieg, die Verpflegung der Gäste wurde immer schwieriger.

Am 5. Mai 1945 zog die Rote Armee in unser Gebiet. Der Krieg war zu Ende, doch es gab weiterhin große Schwierigkeiten. Zahlreiche Korswandter und Ulrichshorster mußten den Plünderungen und Vergewaltigungen machtlos zusehen. So wurde auch das "Idyll am Wolgastsee" ausgeplündert. Es hieß nun von vorn anzufangen.

Im Sommer 1946 wurde das "Idyll am Wolgastsee" von Therese und Ilse Schaefer mit Musik der Kapelle "Ücker" neu eröffnet. Das Geschäft lief schleppend an, doch schon bald waren erste Erfolge zu sehen. Der Lebensmut der Leute war da und mit ihm die Lust wieder zu feiern, zu tanzen und zu lachen. Zu dieser Zeit gab es alles auf Zuteilung - z. B. Kaffee, Schnaps Bier. Jetzt kam es darauf an, gut handeln zu können. Damals kostete 1 Bier 0,43 Mark und eine Limo 0,17 Mark.

So um 1950 kamen dann die ersten Kinder ins Haus. Es waren Kinder von Arbeitern aus der Zuckerfabrik Anklam, aus Bitterfeld, der Möbelfabrik Anklam, aus Potsdam und anderswo. In einem Durchgang waren 50 bis 60 Kinder im "Idyll am Wolgastsee" untergebracht. Später wurde auch die Gartenlaube als Essenraum und auch als Schlafsaal genutzt. In der Vor- und Nachsaison kamen ganz kleine Kinder, die noch nicht zur Schule gingen.

Im Oktober 1960 wurde das "Idyll am Wolgastsee" aus persönlichen Gründen geschlossen. Neuer Besitzer war dann die Konsumgenossenschaft (kurz "Konsum" genannt) und später dann der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (kurz "FDGB" genannt).

Von 1977/78 bis Februar 1990 wurde im "Idyll am Wolgastsee" regelmäßig Fasching gefeiert. Ab 1988 mit eigenem Prinzenpaar und eigenem Programm!

Im Frühjahr 1990 (nach der sogenannten "Wende") übernahm die "Treuhand" (Treuhändlerische Verwaltungsgesellschaft) das "Idyll am Wolgastsee".

Im Mai 1992 (nach vergeblichen Bemühungen Einheimischer Interessenten,) versuchte ein Herr Seifert aus den alten Bundesländern das "Idyll am Wolgastsee" zu nutzen. Im Herbst 1992 gibt Herr Seifert wieder auf. Das "Idyll am Wolgastsee" bleibt bis August 1995 geschlossen.

Im September eröffneten dann die Familien Jahnke und Alt, das "Idyll am Wolgastsee". Total umgebaut und renoviert erstrahlt es wieder in altem neuem Glanz. Von außen, fast wie in alten Zeiten. Auch der Karneval zieht wieder in Korswandt ein. Im November 1995 spendiert die Geschäftsleitung des "Idyll am Wolgastsee" Freibier für alle Karnevalisten und deren Gefolge, anläßlich des ersten Karnevals nach Wiedereröffnung des Hauses.

Die Schule

Opfer von Krieg und Gewalt aus ...

Napoleonische Zeit

Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.

Befreiungskriege

Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71

Erster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

Sagen, Geschichten und Legenden rund um Korswandt und Ulrichshorst

Die Sage vom Wolgastsee

Vor ungefähr 1000 Jahren soll hier eine weiße Prinzessin gewohnt haben. Das Mädchen soll das schönste Kind der Welt gewesen sein, weiß wie Schnee und Augen wie Sterne am Himmel. Die Mutter der Prinzessin stammte aus Rußland von der Wolga und war verheiratet mit einem schwedischen Königssohn, der ihr in der Mitte des Sees ein weißes Schloß erbaute (daher der Name weiße Prinzessin), um sie vor Überfällen zu schützen. Denn die Störtebeckerschen Räuber, die auf dem Jordansee hausten, hatten auch hier bei Heringsdorf einen Unterschlupf. 17 Jahre hatten die beiden glücklich hier zusammen gelebt. Eines Tages fuhr nun das Königspaar mit seinem goldenen Kahn zur Swine hinein am Bollkanal entlang. Als sie an der Bollbrücke vorbeikamen, begegnete ihnen die wilde Jagd. Seitdem blieb das Königspaar verschwunden.

Die kleine Prinzessin wartete von Jahr zu Jahr auf die Rückkehr ihrer Eltern. Sie war damals im Alter von zwölf Jahren ein wunderschönes Kind (sie soll 115 Jahre alt geworden und im Herbst gestorben sein). Das Schloß ist dann in einer Johannisnacht versunken und zwar in der Mitte des Sees, aber jeden Ostermorgen, wenn die Sonne am Himmel tanzt und man über der tiefsten Stelle des Sees ist, sieht man das Schloß sich in der Tiefe spiegeln...

Man sagt sogar, daß ein unterirdischer Gang unter dem See vorhanden war. An einem Landvorsprung hat eine Eiche etwa 12 Meter Umfang gestanden, von der drei unterirdische Gänge liefen, deren einer zum Schloß führte. In dieser Eiche wohnte ein Zwerg, der die Prinzessin jeder Weise beschützte. In der Richtung rechts von der Eiche, am Berge, sollen große schwedische Schätze gelagert haben, wieder weiter links ein großes Bernsteinlager, in welchem der Zwerg arbeitete. Man behauptet, daß die Bernsteinhexe vom Streckelsberg Verbindung mit der Prinzessin hatte. Oft kam auch hier die wilde Jagd vorbei, konnte aber dem Zwerg nie etwas anhaben. Nach Jahren versuchten Corswandter und Ulrichshorster, den Schatz zu heben. Sie hatten alle Vorsichtsmaßregeln getroffen, da fing es in der Eiche an zu klopfen und als die Leute von ihrem Vorhaben nicht abgingen, kam der Zwerg. Seine Augen blitzten wie Feuer und sprühten Funken über die Ruhestörer, die schnellstens die Flucht ergriffen. Später soll noch einmal eine Räuberbande versucht haben, die Schätze zu heben; aber da kam die wilde Jagd und riß ihnen die Köpfe herunter, so daß allen bis auf den heutigen Tag der Mut vergangen ist, die Schätze anzueignen. Der Schatz lag wieder friedlich da, der See glitzerte und die Wasserrosen leuchteten mit all ihrer Schönheit über die sanft kräuselnden Wasser. Noch heute soll diese königlichen Blüten niemand abpflücken, wenn er nicht Todes sterben will; denn es wird gesagt, das der Zwerg den Goldschatz in den See versenkt habe und daß die traumschönen Blüten der Wasserrosen die Schönheit des Schatzes ans Licht trügen...

Ein kleines Mädchen von Corswandt fand einmal auf dem Wege, an dem jetzt das Wasserwerk liegt, viele vier und fünfblättrigen Kleeblätter, von denen sie sich die Taschen voll pflückte. Als sie nach Hause ging, setzte sie sich müde auf einen Stein und sah plötzlich an der Stelle, wo sie die Kleeblätter gepflückt hatte, ein großes, hell brennendes Feuer. Als sie nach Hause kam, erzählte sie dies ihrer Mutter, die mehr dahinter vermutete und sich einen Sack nahm und mit diesem und der Tochter zu der Stelle zurückeilte. Dort aber sah sie zu ihrem großen Schreck einen Zwerg mit einem langen Bart sitzen. Die Kleine nahm allen Mut zusammen und sagte: "Guten Tag, lieber Zwerg!" Dieser antwortete: "Schönen Dank, mein Kind! Komm gib mir einmal den Sack, den Deine Mutter mitgebracht hat." Das Kind gab ihm den Sack und der Zwerg nieste dreimal hinein und sprach: "Wenn Du vor Sonnenaufgang nicht sprichst, so wird in diesem Sack lauter Gold und Edelstein sein. Geh nun und sei schweigsam!" Zu Hause angekommen, sagte aber das Kind zu seiner Mutter: "Gib mir den Sack!" Da schwoll der Sack mit einmal ganz dick an, so sehr, daß er platzte und heraus spritzte die ganze Stube voll Wasser und in der Mitte saß ein Frosch, der quakte: "Wat hevt ji nich dat Mul holn! Wat hevt ji nich dat Mul holn! nu ist ut, nu ist ut, ut, ut!"---

Das ist die Geschichte von dem niesenden Zwerg und von dem Verlust des Goldes und Geschmeides. Eine Perle unseres Waldes und unserer Heimat aber strahlt heute wie ehedem in alter Pracht und Schönheit und erfreut viele Augen und macht viele Herzen glücklich.

Das ist der herrliche Wolgastsee! ---