Das Forstrevier Torfbrücke: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ortschroniken
Zur Navigation springen Zur Suche springen
 
Zeile 36: Zeile 36:
 
"Das Forstrevier Torfbrücke ist mit 740 ha Kiefernfläche das größte Kiefernrevier der Rostocker Heide.
 
"Das Forstrevier Torfbrücke ist mit 740 ha Kiefernfläche das größte Kiefernrevier der Rostocker Heide.
 
In Torfbrücke fehlen den Kiefern die Altersklassen 81-120, von denen 1929 nur 20 ha vorhanden waren gegen 200 ha normal. ... Der Grund ist nicht ersichtlich. Vieleicht litten die in den Jahren 1840-1860 aufgeforsteten Blößen unter dem wachsenden Wildstand oder nach Aufforstung der vorgefundenen Räumden mit Kiefern wurde mehr Laubholz gepflanzt, da die Rostocker häufig die Bevorzugung der Kiefer bemängeln. Dieses Manko hat sich aber schon jetzt so gebessert, daß nur die Altersklassen 101-120 schwach datiert ist, aber durch "über 120" reichlich ersetzt wird.
 
In Torfbrücke fehlen den Kiefern die Altersklassen 81-120, von denen 1929 nur 20 ha vorhanden waren gegen 200 ha normal. ... Der Grund ist nicht ersichtlich. Vieleicht litten die in den Jahren 1840-1860 aufgeforsteten Blößen unter dem wachsenden Wildstand oder nach Aufforstung der vorgefundenen Räumden mit Kiefern wurde mehr Laubholz gepflanzt, da die Rostocker häufig die Bevorzugung der Kiefer bemängeln. Dieses Manko hat sich aber schon jetzt so gebessert, daß nur die Altersklassen 101-120 schwach datiert ist, aber durch "über 120" reichlich ersetzt wird.
Torfbrücke zeichnet sich durch die besten und mildesten Furniereichen aus. In dem Laubholzstrich, muß, wird man der Traubeneiche einen Vorrang einräumen müssen. In Torfbrücke ist nicht mehr viel Buchenfläche in Nadelhoz umzuwandeln.
+
Torfbrücke zeichnet sich durch die besten und mildesten Furniereichen aus. In dem Laubholzstrich wird man der Traubeneiche einen Vorrang einräumen müssen. In Torfbrücke ist nicht mehr viel Buchenfläche in Nadelhoz umzuwandeln.
  
 
==Sagen, Geschichten und Legenden aus dem Revier Torfbrücke==  
 
==Sagen, Geschichten und Legenden aus dem Revier Torfbrücke==  
  
 
[[Category:Flurnamen]]
 
[[Category:Flurnamen]]

Aktuelle Version vom 22. September 2021, 07:31 Uhr

Flurnamenkarte des Reviers Torfbrücke 1926 (Quelle: Ludwig Krause "Die Rostocker Heide im Spiegel ihrer Orts- Forst- und Flurnamen"

Name/erstes Vorkommen

Ur- und frühgeschichtliche Funde

Die acht Hufen des Doberaner Klosters

Die untergegangene Schäferei "auf dem Born"

Die Stromgrabenmündung (nördlichster Punkt Rostocks, und die Sperrwerke

Die Forstwirtschaft im Revier Torfbrücke

Das untergegangene Dorf Müggenburg

Der Garthe-Stein

Der Krause-Stein

Vom Naturfreundehaus Uhlenflucht zum Zeltplatz Uhlenflucht

Das Förstergrab Schmidt-Wulffen

Am Ort der eingezäunten, mit einem Holzkreuz versehenen, Grabstelle ist der Torfbrücker Revierförster Schmidt-Wulffen am 1. Mai 1945 mit seiner Familie in den Freitod gegangen. Die Familie fand hier ihre letzte Ruhe.

Die Rosenortbude

Der Vermessungsturm

Sturmhochwasser und Küstenschutz

Titaneisensand und Sensenstreicher

Forstinspektor Ch. Bencard 1952 zum Revier Torfbrücke

"Das Forstrevier Torfbrücke ist mit 740 ha Kiefernfläche das größte Kiefernrevier der Rostocker Heide. In Torfbrücke fehlen den Kiefern die Altersklassen 81-120, von denen 1929 nur 20 ha vorhanden waren gegen 200 ha normal. ... Der Grund ist nicht ersichtlich. Vieleicht litten die in den Jahren 1840-1860 aufgeforsteten Blößen unter dem wachsenden Wildstand oder nach Aufforstung der vorgefundenen Räumden mit Kiefern wurde mehr Laubholz gepflanzt, da die Rostocker häufig die Bevorzugung der Kiefer bemängeln. Dieses Manko hat sich aber schon jetzt so gebessert, daß nur die Altersklassen 101-120 schwach datiert ist, aber durch "über 120" reichlich ersetzt wird. Torfbrücke zeichnet sich durch die besten und mildesten Furniereichen aus. In dem Laubholzstrich wird man der Traubeneiche einen Vorrang einräumen müssen. In Torfbrücke ist nicht mehr viel Buchenfläche in Nadelhoz umzuwandeln.

Sagen, Geschichten und Legenden aus dem Revier Torfbrücke