Aktuell fortlaufende Chronik von Fürstenhagen: Unterschied zwischen den Versionen

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:Der alte Fischer Ribbeck aus Carwitz karrte in einer hellen Nacht seine Fische, seinen Maränenfang, nach Hause. Da begegneten ihm zur Mitternachtsstunde zwei schöne, feine, weißgekleidete Damen auf dem Weg. Er wunderte sich, sie so spät allein auf der Landstraße zu treffen, meinte, sie müssten sich wohl verirrt haben und fragte, wie weit sie denn noch wollten. Da antwortetet die eine: "Wir kommen von Wittenborn  
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:Der alte Fischer Ribbeck aus Carwitz karrte in einer hellen Nacht seine Fische, seinen Maränen-Fang, nach Hause. Da begegneten ihm zur Mitternachtsstunde zwei schöne, feine, weiß gekleidete Damen auf dem Weg. Er wunderte sich, sie so spät allein auf der Landstraße zu treffen, meinte, sie müssten sich wohl verirrt haben und fragte, wie weit sie denn noch wollten. Da antwortetet die eine: "Wir kommen von Wittenborn und wollen nach Schloss Fürstenhagen" und das klang so bestimmt, dass er nicht zu wiedersprechen wagte. Er antwortete nur : "Nun so geht und hindert mich nicht". Er sah den beiden Frauen nach, wie sie durch die stille, dunkle Nacht davongingen. Plötzlich, als die Augen nur noch die Schatten wahrnahmen, wurde es hell. Deutlich sah der Fischer Schloss Fürstenhagen vor sich, eine Tür ging auf und die Frauen gingen hinein. Mit einem furchtbaren Knall schloss sich die Tür, es wurde finster wie zuvor und der Spuk war vorbei.
  
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;Der Drache von Fürstenhagen
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:In Fürstenhagen wohnte ein Büdner, der wurde reich und reicher ohne Mühe. Er hatte eines Tages entdeckt, dass in der alten Scheune, die er selten zu benutzen pflegte, ein Drache seine Wohnung aufgeschlagen hatte, ein großes Tier mit langem Schwanz und dickem Kopf. Da da er ihn in Frieden hausen ließ und nicht verjagte, auch dafür sorgte, dass er nicht durch andere gestört wurde, so trug ihm der Drache täglich Lebensmittel, Gerste, Getreide, Erbsen und was er gerade nötig hatte, zu, so dass es ihm nicht fehlen konnte und er bald der reichste Mann in Fürstenhagen war. Ein Nachbar, der ihn mit Neid beobachtete, wollte den Drachen bei sich auf seinem Hofe zum Abladen bringen. Er wusste auch das Mittel dazu, vergaß aber, sich selbst dabei unters Dach zu stellen, und so überschüttete ihn der Drache mit Läusen, so dass er von oben bis unten damit bedeckt war.
  
 
==Flurnamen auf der Fürstenhäger Feldmark==
 
==Flurnamen auf der Fürstenhäger Feldmark==

Aktuelle Version vom 16. August 2019, 07:58 Uhr

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Kenndaten der Ortschronik
OrtFürstenhagen
Zeitlicher Schwerpunktfortlaufend
Urheberrechte..
Erstellungszeitraumseit 2018
Publikationsdatumveröffentlicht
Inhaltliche KategorisierungGeschichte des Dorfes Fürstenhagen
Status (Ampelsystem)in fortlaufender Bearbeitung


Die Geschichte von Fürstenhagen

Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.

Fürstenhagen im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)

Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)

bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)

bis zur Reichseinigung (bis 1871)

Kaiserreich (1871-1918)

Weimarer Republik (1918-1933)

Drittes Reich (1933-1945)

SBZ und DDR (1945-1990)

die heutige Zeit

Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:

z.B.

Herkunft und erste Erwähnung von Fürstenhagen

Die alte Schule

Die Kirche

Opfer von Krieg und Gewalt aus Wittenhagen

Napoleonische Zeit

Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.

Befreiungskriege

Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71

Erster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)

Sagen, Geschichten und Legenden rund um Fürstenhagen

Schloß Fürstenhagen
Der alte Fischer Ribbeck aus Carwitz karrte in einer hellen Nacht seine Fische, seinen Maränen-Fang, nach Hause. Da begegneten ihm zur Mitternachtsstunde zwei schöne, feine, weiß gekleidete Damen auf dem Weg. Er wunderte sich, sie so spät allein auf der Landstraße zu treffen, meinte, sie müssten sich wohl verirrt haben und fragte, wie weit sie denn noch wollten. Da antwortetet die eine: "Wir kommen von Wittenborn und wollen nach Schloss Fürstenhagen" und das klang so bestimmt, dass er nicht zu wiedersprechen wagte. Er antwortete nur : "Nun so geht und hindert mich nicht". Er sah den beiden Frauen nach, wie sie durch die stille, dunkle Nacht davongingen. Plötzlich, als die Augen nur noch die Schatten wahrnahmen, wurde es hell. Deutlich sah der Fischer Schloss Fürstenhagen vor sich, eine Tür ging auf und die Frauen gingen hinein. Mit einem furchtbaren Knall schloss sich die Tür, es wurde finster wie zuvor und der Spuk war vorbei.
Der Drache von Fürstenhagen
In Fürstenhagen wohnte ein Büdner, der wurde reich und reicher ohne Mühe. Er hatte eines Tages entdeckt, dass in der alten Scheune, die er selten zu benutzen pflegte, ein Drache seine Wohnung aufgeschlagen hatte, ein großes Tier mit langem Schwanz und dickem Kopf. Da da er ihn in Frieden hausen ließ und nicht verjagte, auch dafür sorgte, dass er nicht durch andere gestört wurde, so trug ihm der Drache täglich Lebensmittel, Gerste, Getreide, Erbsen und was er gerade nötig hatte, zu, so dass es ihm nicht fehlen konnte und er bald der reichste Mann in Fürstenhagen war. Ein Nachbar, der ihn mit Neid beobachtete, wollte den Drachen bei sich auf seinem Hofe zum Abladen bringen. Er wusste auch das Mittel dazu, vergaß aber, sich selbst dabei unters Dach zu stellen, und so überschüttete ihn der Drache mit Läusen, so dass er von oben bis unten damit bedeckt war.

Flurnamen auf der Fürstenhäger Feldmark