Mukran (Sassnitz)
Ist ein Ortsteil der Stadt Sassnitz auf der Insel Rügen.
1984 entstand in Mukran ein neuer Hafen für den Eisenbahnfährverkehr zwischen der DDR und der Sowjetunion. Nach 1991 wurde der Fährhafen Sassnitz für die Verbindungen in den gesamten Ostseeraum umstrukturiert.
Der Fährhafen Sassnitz im Ortsteil Mukran (Mukran Port) ist der östlichste Hafen Deutschlands für die Großschifffahrt.
Die Lage ermöglicht die kürzesten Seeverbindungen von Deutschland nach Schweden, Dänemark (Bornholm), Finnland, Russland und ins Baltikum. Der Hafen liegt an der Prorer Wiek unmittelbar an der offenen See und ermöglicht so der Schifffahrt eine unkomplizierte Ansteuerung.
Wassertiefen von 10 1⁄2 m machen den Hafen für alle im Ostseeraum agierenden Schiffsklassen zugänglich. 2013 betrug der Gesamtumschlag im Hafen Sassnitz-Mukran 3,2 Mio. Tonnen (t)(2012: 3,5 Mio. t, 2011: 4,9 Mio. t)
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Mukran 2005
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Mukran 2005
Gas Anlandung zur Weiterleitung nach Lubmin
- 2026 28. Mai Ostseezeitung von Andreas Meyer
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- Umstrittenes LNG-Terminal auf Rügen soll ausgebaut werden
2025 deckte das Terminal in Mukran drei Prozent des deutschen Gasbedarfs / Bundesregierung hält Rügen für unverzichtbar / Binz hat damit seinen Frieden gemacht – zum Teil jedenfalls
Am Sehnsuchtsort zehntausender Urlauber ist Deutschlands „Zeitenwende” sogar vom Strand aus zu sehen – als riesige blaue Stahlwand. So hoch wie ein siebenstöckiges Gebäude, hell erleuchtet in jeder Nacht, fest vertäut im Fährhafen bei Sassnitz. Seit zwei Jahren gehört dieser Anblick zu Rügen wie die grünen Buchenwälder und die Schönheit der Kreideküste.
2025 war das Terminal erstmals ganzjährig in Betrieb. 26,5 Terawattstunden Erdgas wurden von Rügen aus ins deutsche Netz eingespeist. Das sind rund 2,6 Milliarden Kubikmeter. Das geht sowohl aus Daten des Branchenverbandes „Gas Infrastructure Europe“ (GIE) als auch aus der Transparenz-Datenbank Entsog hervor.
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Dem Tourismus auf Rügen hat das LNG-Terminal jedenfalls nicht geschadet.
Im Jahr 2025 fuhr Binz sogar einen Übernachtungsrekord ein. 2,7 Millionen Übernachtungen zählte das Ostseebad, 13,5 Prozent mehr als im vorherigen Rekordjahr 2019.