Arbeitsordner Bentwisch: Unterschied zwischen den Versionen
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;Grewolls Auszug Bentwisch | |||
:Hirsch, Emanuel | |||
Theologe | |||
geb. 14.6.1888 Bentwisch | |||
gest. 17.7.1972 Göttingen | |||
Vater: Albert H., Theologe | |||
:1906-1911 Theologiestudium in Berlin; beschäftigte | |||
sich mit Kant und Fichte; 1913 Promotion, 1914 | |||
Habilitation und Privatdozent in Bonn; vertrat dort in | |||
den Kriegsjahren die beiden abwesenden Professoren | |||
für Kirchengeschichte; 1921 ordentlicher Professor | |||
der Kirchengeschichte, 1936-1945 ordentlicher | |||
Professor der Systematischen Theologie in Göttingen; | |||
1933-1945 Dekan; wegen eines Augenleidens 1945 | |||
vorzeitig pensioniert; 1921-1930 Herausgeber | |||
der »Theologischen Literaturzeitung«; 1934-1943 | |||
Herausgeber der »Deutschen Theologie. Monatsschrift | |||
für die evangelische Kirche«; Übersetzer der Schriften | |||
Sören Kierkegaards aus dem Dänischen sowie Autor | |||
religiöser Romane; »Die Religionsphilosophie Fichtes | |||
zur Zeit des Atheismusstreites« (Diss., 1914); | |||
»Die Theologie des Andreas Osiander« (1919); | |||
»Deutschlands Schicksal. Staat, Volk und Menschheit | |||
im Lichte einer ethischen Geschichtsansicht« | |||
(1920); »Schöpfung und Sünde in der natürlich- | |||
geschichtlichen Wirklichkeit des einzelnen Menschen« | |||
(1931); »Geschichte der neuern evangelischen | |||
Theologie« (5 Bde.; 1949-1954); »Das Herz in der | |||
Truhe« (1953); »Der Heckenrosengang« (1954); »Die | |||
Brautfahrt und andere wunderliche Geschichten« | |||
(1960). | |||
Hundt, Friedrich (Georg Ludwig) | |||
Pädagoge | |||
geb. 3.3.1809 Bakendorf | |||
gest. 13.12.1891 Wismar | |||
Vater: Johann Heinrich Christian H., Gutspächter | |||
Erster Unterricht durch Hauslehrer; Privatschule in | |||
Doberan und Gymnasium in Schwerin; Hauslehrer | |||
bei Präpositus Friedrich Crull in Bentwisch (bei | |||
Rostock); 1831 Lehrerseminar Ludwigslust; 1833 | |||
Kantor in Neubukow; 1838 in Stavenhagen; 1848 | |||
Schriftführer im Reformverein; 1862 Lehrer, Organist | |||
und Küster in Levin (bei Dargun); gründete dort einen | |||
Gesangverein; zum 50-jährigen Amtsjubiläum 1883 | |||
Silberner Orden am Bande; 1887 Wohnsitz in Wismar | |||
und Mitglied des Lehrervereins; in zweiter Ehe (1862) | |||
mit Dorothea Marie Sophie Reuter, einer Cousine Fritz | |||
Reuters, verheiratet. | |||
Kröger, Wilhelm | |||
Parteifunktionär, Parlamentarier | |||
geb. 23.1.1873 Bentwisch | |||
gest. 13.10.1932 Rostock | |||
1879-1887 Volksschule in Rostock; 1887- | |||
1889 Tischlerlehre; Wanderschaft; bis 1890 | |||
Vertrauensmann auf der Neptunwerft Rostock; | |||
1900-1905 nebenamtlich Gauleiter des | |||
Holzarbeiterverbandes und Vorsitzender der Filiale | |||
in Rostock; 1905-1932 Bezirksparteisekretär | |||
für Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz | |||
in Rostock und zugleich Vorsitzender der | |||
Landesorganisation der SPD; 1919/20 Mitglied | |||
des verfassungsgebenden Landtages von | |||
Mecklenburg-Schwerin (SPD; Präsident); 1919/20 | |||
Mitglied der Nationalversammlung; 1920-1932 | |||
Mitglied des Deutschen Reichstages; 1920-1932 | |||
Mitglied des zentralen Parteiausschusses; bis | |||
1932 Mitglied des Bezirksvorstandes der SAJ, des | |||
Reichsausschusses des Reichsbanners Schwarz-Rot- | |||
Gold und Vorsitzender des Bezirksausschusses der | |||
Arbeiterwohlfahrt. | |||
Strempel, (Johann) Carl (Friedrich) | |||
Mediziner | |||
geb. 20.8.1800 Bössow | |||
gest. 29.8.1872 Ludwigslust | |||
begr. Bentwisch | |||
Vater: Friedrich Gabriel S., Theologe, Pädagoge | |||
Schule in Friedland und Gymnasium in Rostock; | |||
1818 Medizin- und Naturwissenschaftsstudium | |||
in Rostock, ab 1919 in Berlin; 1822 Promotion in | |||
Berlin; praktischer Arzt in Schwerin und Rostock; | |||
1825 Habilitation und Privatdozent; 1826 rätlicher | |||
ordentlicher Professor der Medizin in Rostock; | |||
unter seiner Leitung 1831 Reorganisation und | |||
Neuordnung der naturwissenschaftlichen Sammlungen | |||
(Naturhistorisches Museum, Chemisches Laboratorium | |||
und Astronomisches Observatorium), 1832/33 Rektor; | |||
ab 1830 Mitglied der neu errichteten Medizinal- | |||
Kommission; Begründer des Medizinischen Instituts | |||
und Tätigkeit am Städtischen Krankenhaus in | |||
Rostock; gründete 1828 eine medizinisch-chirurgische | |||
Privatklinik und 1837 eine Geburtshilfe-Klinik und | |||
Unterrichtsanstalt für Hebammen; um die Entwicklung | |||
der Geburtshilfe verdient; die von ihm geplante | |||
Entbindungsanstalt wurde 1859 in Rostock eröffnet; | |||
förderte die Einrichtung des Naturhistorischen | |||
Museums, des Chemischen Laboratoriums | |||
und des Astronomischen Observatoriums; | |||
1838 Obermedizinalrat; legte seine Ämter aus | |||
gesundheitlichen Gründen 1862 nieder; 1872 | |||
50-jähriges Doktorjubiläum; Wohnsitz in Ludwiglust; | |||
Straßenbenennung in Rostock; »Filicum Berolinensium | |||
synopsis« (Diss., 1822); »Observationes de | |||
morbo qui delirium tremens appellatur« (1826); | |||
»Untersuchungen über Arznei-Taxen mit besonderer | |||
Hinsicht auf die ältere Preussische, Hannöversche und | |||
auf die neue Preussische Arznei-Taxe« (1833); Reste | |||
seines Grabmals 1988 von Bentwisch auf den Alten | |||
Friedhof in Rostock umgesetzt (heute Lindenpark, | |||
Sonderparkteil). | |||
Version vom 4. August 2026, 17:18 Uhr
erster Termin 4.7.2026
nächster Termin erste Oktober-Hälfte
- To do Liste
- -Wappen genehmigen Bürgermeister
- -Kartenauszüge: Schmettau, Hoinkhusen, Top
- - Raabe / Quade
- - Grewolls
- -KFC alle Ortsteile extrahieren
- - fortlaufende Chronik vorbereiten
- -Schlie einpflegen
- Grewolls Auszug Bentwisch
- Hirsch, Emanuel
Theologe geb. 14.6.1888 Bentwisch gest. 17.7.1972 Göttingen Vater: Albert H., Theologe
- 1906-1911 Theologiestudium in Berlin; beschäftigte
sich mit Kant und Fichte; 1913 Promotion, 1914 Habilitation und Privatdozent in Bonn; vertrat dort in den Kriegsjahren die beiden abwesenden Professoren für Kirchengeschichte; 1921 ordentlicher Professor der Kirchengeschichte, 1936-1945 ordentlicher Professor der Systematischen Theologie in Göttingen; 1933-1945 Dekan; wegen eines Augenleidens 1945 vorzeitig pensioniert; 1921-1930 Herausgeber der »Theologischen Literaturzeitung«; 1934-1943 Herausgeber der »Deutschen Theologie. Monatsschrift für die evangelische Kirche«; Übersetzer der Schriften Sören Kierkegaards aus dem Dänischen sowie Autor religiöser Romane; »Die Religionsphilosophie Fichtes zur Zeit des Atheismusstreites« (Diss., 1914); »Die Theologie des Andreas Osiander« (1919); »Deutschlands Schicksal. Staat, Volk und Menschheit im Lichte einer ethischen Geschichtsansicht« (1920); »Schöpfung und Sünde in der natürlich- geschichtlichen Wirklichkeit des einzelnen Menschen« (1931); »Geschichte der neuern evangelischen Theologie« (5 Bde.; 1949-1954); »Das Herz in der Truhe« (1953); »Der Heckenrosengang« (1954); »Die Brautfahrt und andere wunderliche Geschichten« (1960).
Hundt, Friedrich (Georg Ludwig) Pädagoge geb. 3.3.1809 Bakendorf gest. 13.12.1891 Wismar Vater: Johann Heinrich Christian H., Gutspächter Erster Unterricht durch Hauslehrer; Privatschule in Doberan und Gymnasium in Schwerin; Hauslehrer bei Präpositus Friedrich Crull in Bentwisch (bei Rostock); 1831 Lehrerseminar Ludwigslust; 1833 Kantor in Neubukow; 1838 in Stavenhagen; 1848 Schriftführer im Reformverein; 1862 Lehrer, Organist und Küster in Levin (bei Dargun); gründete dort einen Gesangverein; zum 50-jährigen Amtsjubiläum 1883 Silberner Orden am Bande; 1887 Wohnsitz in Wismar und Mitglied des Lehrervereins; in zweiter Ehe (1862) mit Dorothea Marie Sophie Reuter, einer Cousine Fritz Reuters, verheiratet.
Kröger, Wilhelm Parteifunktionär, Parlamentarier geb. 23.1.1873 Bentwisch gest. 13.10.1932 Rostock 1879-1887 Volksschule in Rostock; 1887- 1889 Tischlerlehre; Wanderschaft; bis 1890 Vertrauensmann auf der Neptunwerft Rostock; 1900-1905 nebenamtlich Gauleiter des Holzarbeiterverbandes und Vorsitzender der Filiale in Rostock; 1905-1932 Bezirksparteisekretär für Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Rostock und zugleich Vorsitzender der Landesorganisation der SPD; 1919/20 Mitglied des verfassungsgebenden Landtages von Mecklenburg-Schwerin (SPD; Präsident); 1919/20 Mitglied der Nationalversammlung; 1920-1932 Mitglied des Deutschen Reichstages; 1920-1932 Mitglied des zentralen Parteiausschusses; bis 1932 Mitglied des Bezirksvorstandes der SAJ, des Reichsausschusses des Reichsbanners Schwarz-Rot- Gold und Vorsitzender des Bezirksausschusses der Arbeiterwohlfahrt.
Strempel, (Johann) Carl (Friedrich) Mediziner geb. 20.8.1800 Bössow gest. 29.8.1872 Ludwigslust begr. Bentwisch Vater: Friedrich Gabriel S., Theologe, Pädagoge Schule in Friedland und Gymnasium in Rostock; 1818 Medizin- und Naturwissenschaftsstudium in Rostock, ab 1919 in Berlin; 1822 Promotion in Berlin; praktischer Arzt in Schwerin und Rostock; 1825 Habilitation und Privatdozent; 1826 rätlicher ordentlicher Professor der Medizin in Rostock; unter seiner Leitung 1831 Reorganisation und Neuordnung der naturwissenschaftlichen Sammlungen (Naturhistorisches Museum, Chemisches Laboratorium und Astronomisches Observatorium), 1832/33 Rektor; ab 1830 Mitglied der neu errichteten Medizinal- Kommission; Begründer des Medizinischen Instituts und Tätigkeit am Städtischen Krankenhaus in Rostock; gründete 1828 eine medizinisch-chirurgische Privatklinik und 1837 eine Geburtshilfe-Klinik und Unterrichtsanstalt für Hebammen; um die Entwicklung der Geburtshilfe verdient; die von ihm geplante Entbindungsanstalt wurde 1859 in Rostock eröffnet; förderte die Einrichtung des Naturhistorischen Museums, des Chemischen Laboratoriums und des Astronomischen Observatoriums; 1838 Obermedizinalrat; legte seine Ämter aus gesundheitlichen Gründen 1862 nieder; 1872 50-jähriges Doktorjubiläum; Wohnsitz in Ludwiglust; Straßenbenennung in Rostock; »Filicum Berolinensium synopsis« (Diss., 1822); »Observationes de morbo qui delirium tremens appellatur« (1826); »Untersuchungen über Arznei-Taxen mit besonderer Hinsicht auf die ältere Preussische, Hannöversche und auf die neue Preussische Arznei-Taxe« (1833); Reste seines Grabmals 1988 von Bentwisch auf den Alten Friedhof in Rostock umgesetzt (heute Lindenpark, Sonderparkteil).