Jarmen - Fortlaufende Ortschronik: Unterschied zwischen den Versionen
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'''1945''' Ende der preußischen Provinz Pommern; Jarmen kommt in die sowjetische Besatzungszone | |||
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Version vom 12. August 2026, 08:16 Uhr
| Kenndaten der Ortschronik | |
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| Ort | Jarmen |
| Zeitlicher Schwerpunkt | |
| Urheberrechte | |
| Erstellungszeitraum | |
| Publikationsdatum | |
| Inhaltliche Kategorisierung | Geschichte der Gemeinde |
| Status (Ampelsystem) | in fortlaufender Bearbeitung |
... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)
Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)
unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)
1648–1720 Schwedisch-Pommern – nach dem Dreißigjährigen Krieg fällt Vorpommern größtenteils an Schweden
unter Preußen (1720 - 1813)
1720 Jarmen kommt zu Preußen – im Frieden von Stockholm erhält Preußen Vorpommern südlich der Peene
1720–1815 Preußisches Pommern; Jarmen gehört zum preußischen Staat
Bis zur Reichseinigung (bis 1871)
1815 Nach den Napoleonischen Kriegen wird die preußische Verwaltung neu geordnet; Jarmen gehört zur Provinz Pommern
1815–1871 Preußisches Pommern innerhalb des Königreichs Preußen
1863 Jarmen erhält Stadtrecht
1871 Preußen bleibt bestehen, Jarmen wird zugleich Teil des Deutschen Kaiserreichs
Kaiserreich (1871-1918)
1918 Ende der preußischen Monarchie; Jarmen bleibt Teil des Freistaats Preußen
Weimarer Republik (1918-1933)
Drittes Reich (1933-1945)
1933–1945 Jarmen gehört weiterhin zu Preußen, jetzt unter der NS-Herrschaft
SBZ und DDR (1945-1990)
1945 Ende der preußischen Provinz Pommern; Jarmen kommt in die sowjetische Besatzungszone
Die heutige Zeit
- 2026 12. August Ostseezeitung von Lukas Fürstenberg
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- Kreisverkehr in Jarmen ist fertig
Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmer in Jarmen: Die größte Kreuzung der Peenestadt an der L35/Ecke Anklamer Straße ist ab Donnerstag (13. August) nach rund einem Jahr Bauzeit wieder befahrbar. Der von der Stadt lang ersehnte Kreisverkehr ist endlich Realität. In der Mitte prankt eine Miniaturausgabe der Peenebrücke. Am Donnerstag wird das Bauwerk feierlich eingeweiht. Bürgermeister André Werner ist mit dem Bau des neuen Verkehrsknotenpunktes mehr als zufrieden. Die Straße verbindet nicht nur Greifswald mit Neubrandenburg, sie dient auch als wichtiger Anschluss an das Fernstraßen- und regionale Straßennetz.
„Das Problem lag für die Einheimischen oft darin, dass, wenn man aus Jarmen herausfahren wollte, die Kreuzung sehr schwer einsehbar war, weil die Straße dort knickt“, so der Bürgermeister. Wiederholt sei es an dieser Stelle zu Unfällen gekommen, außerdem sei die Straße stark befahren. Bis zu 6000 Autos täglich hätten sie vor Baubeginn passiert. „Es musste gehandelt werden, auch zur Sicherheit der Pendler“, so Werner.
Doch dieses Projekt umzusetzen hat einige Zeit gedauert. Laut Werner setze sich die Stadt mittlerweile schon mehr als 20 Jahre für den Bau des Kreisverkehrs ein. Wirklich konkret wurde es jedoch erst vor vier Jahren. Auch, weil die Kreuzung vorher nicht als Unfallhäufungsstelle galt. Dies ist nur der Fall, wenn sich dort pro Jahr drei Unfälle mit Schwerverletzten ereignen. „Ich erinnere mich noch, wie wir mit dem damaligen Wirtschaftsminister, Reinhard Meyer, eine Begehung hatten. Da kam ein Lkw vorbeigefahren und wir mussten von der Straße springen. Daraufhin meinte er: Hier muss gehandelt werden“, so Werner.
Am 25. August 2025 fand der erste Spatenstich im Beisein des aktuellen Wirtschaftsministers, Dr. Wolfgang Blank (parteilos), statt. Damals waren noch 1,62 Millionen Euro für das Projekt vorgesehen, schlussendlich kostete das Vorhaben rund 1,74 Millionen Euro. „Das Land trägt 1,2 Millionen Euro. Wir selbst hätten rund 400.000 Euro tragen müssen, was die Stadt Jarmen auch getan hätte. Das Land kam uns jedoch noch einmal mit einer Straßenbauförderung in Höhe von 252.000 Euro entgegen“, informiert der Bürgermeister.
Für die Bevölkerung Jarmens sei das Projekt laut Werner eine Herzensangelegenheit gewesen, die endlich abgeschlossen wurde. Einheimische und Besucher können nun sicher in Jarmen rein und wieder rausfahren.