Laase: Unterschied zwischen den Versionen

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KlausKoppe (Diskussion | Beiträge)
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'''''Friedhof'''''
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Friedhof ist von einer Findlingsmauer in Trockenbauweise (Trockenbauweise Stein auf Stein ohne Mörtel, Beton oder Putz (siehe auch Bauten Maya, Azteken, Inkas) umgeben.
Friedhof ist von einer Findlingsmauer in Trockenbauweise (Trockenbauweise Stein auf Stein ohne Mörtel, Beton oder Putz (siehe auch Bauten Maya, Azteken, Inkas) umgeben.
Grabsteine entlang der Kirchhofsmauer erzählen Geschichten zurück bis Anfang des 19.Jh
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Version vom 25. Juli 2026, 22:50 Uhr


Kenndaten des Orts
Name (heute)Laase
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl18246
VerwaltungsamtBützow-Land
LandkreisRostock
Zahlen
Einwohner
KoordinatenBreite: 53.79992 / Länge: 11.82114


  • Ich bedanke mich besonders bei Frau Dr. Margot Krempien für die Zustimmung Ihr Buch "Laase: Zur Geschichte eines ehemaligen mecklenburgischen Stifts- und Gutsdorfes" als Quelle zu benutzen. K.-D. Koppe

Geographische Lage von Laase



-Größere Karte von Laase anzeigen-


Einführende Information

Laase Ortsteil der Gemeinde Baumgarten im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe von Eickelberg, Eickhof, Warnow und Bützow

Wappen Baumgarten

Der Name des Dorfes Laase ist slawischen Ursprungs. Der Name leitet sich vom altslawischen Wort lěsъ (bzw. dem polnischen las) für Wald oder lazu für Rodeland ab. Laase bedeutet demnach „Siedlung im Wald“ oder „Waldort“.

  • Kurztext zu Laase

Laase liegt in Mecklenburg am Baltisch-Mitteldeutschen Jakobsweg (Abschnitt Rostock–Bad Wilsnack) und am historischen Birgitta-Jakobsweg. Der Weg ist durchgehend mit stilisierten weißen Birgittenkreuzen auf Jakobsmuscheln und gelben Pfeilen markiert. 2023 feierte Laase seine 775-jährige urkundliche Ersterwähnung. Laase war zunächst ein Stiftsgut der Bischöfe von Schwerin und später ein ritterschaftliches Gut verschiedener adliger Familien.

(Pilgerweg der Heiligen Birgitta von Schweden: Er empfindet die Route nach Santiago de Compostela nach - von Saßnitz auf Rügen führt er westwärts über die Barlachstadt Güstrow weiter bis nach Niedersachsen. Im Norden von Baumgarten verbindet noch ein weiterer kleiner Pilgerweg, der Kloster- oder Lilienweg, die Klöster in Neukloster und Rühn).

https://www.jakobsweg.de/birgitta-jakobsweg-folge-der-heiligen-birgitta-durch-norddeutschland/

https://pilger-im-norden.de/baltisch-mitteldeutscher-pilgerweg/

Laase im Spiegel von Karten und Luftbildern


Bildergalerie zu Laase


Laase - Ortschronik

erste Besitzer von Laase Schweriner Bischöfe

1248 übergabe (4 bzw. 9 Hufe aus Laase) an Collegiatstiftzu Bützow

1248 die von Zernin erste Lehnsbesitzer von Laase (eine Hufe vom Bischof als Lehn erhalten)

1270 Bischof Hermann von Schwerin ordnet an dass Domherr Gotghemak d. Ä. vier Hufen in Laase erhält, wurde schon 22 Jahre früher dem Stift Bützow überwiesen durch Bischof Wilhelm, siehe 1248

1330 überlässt die Familie von Zernin der auf Gross -Labenz angesessenen Wismar'schen Familie Burmeister eine Hufe in Laase

1331 Wismarer Bürger Burmeister erhält eine Hufe zu Laase

1343 Fürsten Albrecht und Johann von Mecklenburg gelangen zu einem großen Teil in den Besitz derer von Zernin.

1343 aber erscheint das Dorf Laase zum ersten Mal als Nebengut von Eickhof, indem Herzog Albrecht sowohl dieses als auch das Dorf Labenz und acht Hufen in Laase an Reimar von Bülow verpfändet.

1372 das Schweriner Domkapitel tritt in den Pfandbesitz vorübergehend ein

???? drei Hufen zu Laase kommen in den Besitz der Herren von Negendank die sie

1413 denen von Barner überlassen

1494 von Lützow im Besitz der Vogtei Eickhof, stellten Anspruch auf den Besitz der Hufe Laase

16.zehntes Jahrhundert Prozess mit den Herren von Lützow, die von 1494 an in den Besitz der Vogtei Eickhof gelangt sind

1647 Laase an Familie Reppenhagen

1651 Laase an die von Wackerbarth

1659 von Plessen erwirbt Laase

1682 Familie Brandt

1698 Familie Müller

1734 Von Plessen wieder im Besitz von Laase

1781-1793 Laase im Besitz derer von Lützow

1829 Laase an die von Buch, durch Verwandschaft mit den von Lützow

1834 Joachim Bernhard Peltz

1845 wird Heinrich Zander dessen Rechtsnachfolger

1872 Franz Emil Jensen

1876- 1945 Familie Vedoua im Besitz von Laase


Kirche

Frühgotische Saalkirche (Feldsteinkirche) mit Sakristei wurde im 14. Jahrhundert erbaut Untersuchungen am Dachstuhl weisen auf einen Vorgängerbau als Stabbohlenbauwerk (hölzerne Dorfkirche) hin, die auf das Jahr 1243 hinweist. Als Erweiterung der Sitzplätze wurden Ende des 19.Jh. eine Empore mit Außenzugang sowie Stützmauern zur Stabilisierung der Ostseite in Ziegelbauweise angefügt.

2001-2005 durch Spenden und mit Unterstützung der Stiftung Denkmalschutz umfassend gesichert und restauriert.

Geistliche

Mittelalter keine Unterlagen

1651 bis 1680 ist Wilhelm Satz Pastor zu Laase

1680 bis 1702 Justus Sieverts

1702 bis 1723 Joh. Friedr. Stavenhagen

1726 folgt Joh. Friedrich Röhring, Kirchen zu Laase und Eickelberg bis 1761 mit einander verbunden

ab 1761 hat Laase wieder einen eigene Pastor. Pastor Anton August Schwerdtfeger.

1786 Laase und Eickelberg Kirchen zusammen verwaltet.

1794 folgt der Sohn Aug. Christian Ludw. Schwerdtfege


Inventar

Fünte (Taufbecken)




Frühromanische Granitfünte, in Stein-auf-Stein Klopftechnik hergestellt, besteht nur noch aus der Kuppa und ist auf die Zeit von vor 1160 datiert, stand und wurde vor der Kirche benutzt.

Eucharistieschrank- Darstellung des “Christus als Schmerzensmann”, mit den Marterwerkzeugen, auf der Innenseite des Sakramentsschrankes aus dem 14. Jahrhundert. Die Figur hebt sich von einem rothen Grunde mit goldenen Sternen ab, wie dies von 1350 bis 1430 weithin beliebt war.

  • Eucharistieschrank- Aufbewahrung der Eucharistie wird in der Kirche als Tabernakel oder Sakramentshaus bezeichnet.
  • Tabernakel: Ein kleiner, oft reich verzierter Wandschrank oder Kasten auf dem Altar oder in einer Seitenkapelle.
  • Zweck: Darin werden die nach der Messe übrig gebliebenen geweihten Hostien (der Leib Christi) für die Kommunion Kranker oder zur stillen Anbetung aufbewahrt.
  • Ewiges Licht: Eine kleine Lampe in der Nähe zeigt an, dass der Tabernakel gefüllt ist.


Altarschrein




Von dem mittelalterlichen Altarschrein blieben die Figuren der Maria und des Jesus erhalten. Die Figuren des Nikolas und der Katharina wurden 1979 gestohlen. Sie wurden 2002 als Kopien gestiftet.

Laase-Kruzifix




Ein kleines Kruzifix wird auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts datiert.

Turm, so breit wie das Kirchenschiff, trägt einen Pyramidenhelm

Chor besitzt einen Giebel mit Backsteinblenden

Die heutige Glocke (Dm. 0,86 m), wurde 1852 unter dem Patronat des Heinrich Zander aus einer älteren Glocke von P. M. Hausbrandt in Wismar umgegossen



Friedhof Friedhof ist von einer Findlingsmauer in Trockenbauweise (Trockenbauweise Stein auf Stein ohne Mörtel, Beton oder Putz (siehe auch Bauten Maya, Azteken, Inkas) umgeben. Grabsteine entlang der Kirchhofsmauer erzählen Geschichten zurück bis Anfang des 19.Jh

Linde älter über 500 Jahre alt




Reste einer vermutlich über 500-jährigen Linde (Naturdenkmal), die immer noch Blätter austreibt.


Schule






Gutshaus





Wissenswert

Quellen

Dr. Margot Krempien Buch "Laase: Zur Geschichte eines ehemaligen mecklenburgischen Stifts- und Gutsdorfes"

Staatskalender Mecklenburg - Schwerin

Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin Plau Seite

Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg

Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871

Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen & Roderich Schmidt, Köln, Weimar & Wien 1997.

G.Ch.F. Lisch Meklenburg in Bildern (G.Ch.F. Lisch- Mecklenburg immer ohne "c" publiziert)

Die Wappen des Mecklenburger Adels 1858

Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871

https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_l/gutshaus_laase_bei_buetzow

https://www.kirche-mv.de/buetzow/kirche-vor-ort/laase

https://www.buetzow-schwaan.de/laase.htm

https://www.google.com/search?client=opera&q=Jacobsweg+Laase+mecklenburg&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8&sei=krJTaq_vGJGP7NYP4LiS6AQ

https://www.kirche-mv.de/buetzow/pilger-willkommen

https://www.jakobsweg.de/birgitta-jakobsweg-folge-der-heiligen-birgitta-durch-norddeutschland/

https://www.google.com/search?client=opera&q=pilgerweg+zeichen&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8#sv=CAMSZxowKg5zOXRuVFdlOG9Nd1M1TTIOczl0blRXZThvTXdTNU06DmFFMVJGa1RyRVVOdDhNIAQqLwobX2tSSlZhdXVIQjdpTjdOWVAyTVNaNlEwXzQ5Eg5zOXRuVFdlOG9Nd1M1TRgAMAEYByC1sefPCEoIEAEYASABKAE

https://www.youtube.com/watch?v=F9awuLnnc1I&time_continue=113&source_ve_path=NzY3NTg&embeds_referring_euri=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2Fsearch%3Fclient%3Dopera%26q%3DLaase%26sourceid%3Dopera%26ie%3DUTF-8%26oe%3DUTF-8%26sei%3DIEZSapvOOfSAxc8P9snH4A4&themeRefresh=1 2802025 interwiev m. krembien


https://www.facebook.com/MFP.Tellow/posts/das-kleine-dorf-laase-liegt-am-rande-des-warnowtales-zwischen-warin-und-bützowla/1453812306782619/

https://de.wikipedia.org/wiki/Stralendorff

Weiterführende Information zu Laase

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