Eickelberg: Unterschied zwischen den Versionen

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==Einführende Information==
==Einführende Information==
=== Eickelberg ===
=== Eickelberg und Eickhof ===


Ortsteil der Gemeinde Warnow  
Ortsteile der Gemeinde Warnow  
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern


Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,
in bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus.  
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus.  
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten.  
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten.  
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.
Eickelberg, Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.
 
 
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,
als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden
die von Zernin Gründer des Ortes
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche
mit Beteiligung derer von Zernin
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von
Zernin
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  
Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen
und auch Eickelberg bewirtschaften.
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)           
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür 
Schloss und Vogtei Grabow eintauschen
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                     
Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet
 
-Kirche Eickelberg
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau
dreiseitigen Ostschluss
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)
flachen Holzdecke
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche
Fenster sind spitzbogig
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden,
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet
Ostgiebel wurde erneuert
 
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.
Inschrift auf beiden gleich:
"ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) ".
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:
"CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN".
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)
mit Relief-Darstellungen (1590).
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.
 
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.
Reste der ehemals vorhandenen Orgel
 
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873,
gest. 29.12. 1945 Eickelberg
und ein Grabstein
Mühlenpächter zu Eickhof
Hermann Hülling
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich
 
-Geistliche Eickelberg
1318 Plebans Dietrich
1541/42 Unbekannt
ab 1622 lt. Akten
1622- 1653 Gabriel Rosenberg
1654 Wilhelm Löwe
1666 Dietrich Holst
1676 Jakops Lohrmann
1690 Christian Ulrici
1703 Lüring
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn
Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase
Wohnort Eickelberg
 
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.
1848 neues Pfarrhaus
 
1950er Jahren aufgegeben
1960er Jahren abgerissen
 
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt:
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen
 
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow
1986-1989 Pastor Flade, Bützow
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten
 
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde
Zernin.
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)
 
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen
und Diebstählen.
 
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt
 
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht
 
Heute Kunstkirche
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten
 
-Gutshaus
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus   
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz
wird saniert
steht auf "Roten" Liste Stiftung Kulturerbe
 
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow 
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als "Sprecher des Landtags" bezeichnen)
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz
 
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.
 
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet.
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt.
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).
 
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,
ist Bestandteil der Mittsommerremise.
 
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.
 
 
 
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock
 
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt
Ende 19.Jh. abgebrannt
teilweise wieder aufgebaut
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.
 
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof
 
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.
 
 
 
Wassermühle 
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut
 
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)                                                                                                                                         
heute saniertes Denkmal
 
Eickelberg hatte eine Stellmacherei
Eickhof einen Schmiede mit Krug
 
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen     
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,
oft verbunden mit einem Haus
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als "Sprecher des Landtags" bezeichnen
 
Quellen:
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien
 
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin
 
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau
Seite 148-153 Eickelberg
 
-von Lützow
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/
 
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock


==Kurztext zum Ort==
==Kurztext zum Ort==
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==Eickelberg - Ortschronik/en==
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes. Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. 13. Jh./14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin. 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. Zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.


-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert


-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: "ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) ". Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: "CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN". ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: "ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) ", zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: "CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN". Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts. Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel


Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich


Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.


-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus


19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.


1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusmmen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.


Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten.


1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).
 
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)


Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.


südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.


1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark. 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde. 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht.


Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten.


-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf "Roten" Liste Stiftung Kulturerbe
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf "Roten" Liste Stiftung Kulturerbe.


Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als "Sprecher des Landtags" bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als "Sprecher des Landtags" bezeichnen)., von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.


Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.


Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).


Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.


Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg <--> Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.
 
 
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock


1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.


1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baut 1284 Ritter von Johann von Zernin Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).


Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 (abgerissen), Burg abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.


1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.


Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut
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Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal


Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof einen Schmiede mit Krug.


-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als "Sprecher des Landtags" bezeichnen
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen. -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.


Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien

Aktuelle Version vom 21. April 2026, 19:08 Uhr


Kenndaten des Orts
Name (heute)Eickelberg
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl18249
VerwaltungsamtBützow-Land
LandkreisLandkreis Rostock
Zahlen
Einwohner918 (Gemeinde insgesamt 2024)
KoordinatenBreite: 53.7747 / Länge: 11.8217


Geographische Lage

Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen

Einführende Information

Eickelberg und Eickhof

Ortsteile der Gemeinde Warnow Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern

Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km), in bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland, geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg, ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte. In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. Eickelberg, Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.

Kurztext zum Ort

Seite xxx Eickelberg ...

Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern

Bildergalerie

Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en

1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes. Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. 13. Jh./14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin. 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. Zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.

-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert

-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: "ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) ", zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: "CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN". Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts. Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel

Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich

-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.

19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus

1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.

Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusmmen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.

1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten.

1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).

Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.

Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.

1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark. 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde. 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht.

Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten.

-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf "Roten" Liste Stiftung Kulturerbe.

Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als "Sprecher des Landtags" bezeichnen)., von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.

Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.

Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).

Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.

Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg <--> Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.


Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baut 1284 Ritter von Johann von Zernin Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).

1344 wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 (abgerissen), Burg abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.

1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.

Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut

Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal

Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof einen Schmiede mit Krug.

-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen. -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.

Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien

-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin

-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg

-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/

-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock






Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.

Weiterführende Information zu Eickelberg

Kontakt

Ernst Schützler, Qualitz