Stäbelow: Unterschied zwischen den Versionen

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==Das Wappen von Stäbelow==
==Das Wappen von Stäbelow==
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:„In Blau drei zusammengewachsene, fächerförmig gestellte goldene Ähren.“
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:Das Wappen wurde 2003 durch den Landrat an den Bürgermeister für die Gemeinde übergeben. Die drei Ähren symbolisieren die Zusammengehörigkeit der drei Orte der Gemeinde. Sie deuten auf die landwirtschaftliche Prägung der Dörfer hin.
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==Kurztext zum Ort==
==Kurztext zum Ort==


Auszug aus "Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade" 1894:
;Auszug aus "Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade" 1894, Seite 737
 
:"Stäbelow bei Rostock, eineinviertel Meile südwestlich von der Stadt an der Rostock-Gamehler Chaussee an einem Bache, Dorf mit Kirche - Filiale von Parkentin -, Schule, 8 Erbpächter, 12 Büttner, 20 Häuslern (ein Krüger, ein Schenkwirt), ein Holzwärter. 301 (Erhebung von 1890) 238 (Erhebung von 1864) Einwohner."
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==Aktuell fortlaufende digitale Chronik von Stäbelow==
==Aktuell fortlaufende digitale Chronik von Stäbelow==
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==Stäbelow im Spiegel von Karten und Luftbildern==
==Stäbelow im Spiegel von Karten und Luftbildern==
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Datei:Doberan Kirchspiel Hoinkhusen 1700.jpg | Auszug aus der Hoinkhusen-Karte (1700)


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Aktuelle Version vom 16. April 2026, 16:50 Uhr


Kenndaten des Orts
Name (heute)Stäbelow
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl18198
VerwaltungsamtAmt Warnow West
LandkreisRostock
Zahlen
Einwohner1064 (2019, Ortschronik)
KoordinatenBreite: 54.0406 / Länge: 12.0225

Das Dorf Stäbelow liegt ca 4 km südwestlich von Rostock, westlich der B 103, nördich der A20, ca. 8 km südöstlich von Bad Doberan. Zur Gemeinde Stäbelow gehören die Dörfer Stäbelow, Bliesekow und Wilsen. Verwaltet wird die Gemeinde vom Amt Warnow West mit Sitz in Kritzmow.


Geographische Lage



-Größere Karte von Stäbelow anzeigen-


Einführende Information

Stäbelow wurde 1192 erstmals mit dem slawischen Ortsnamen Stubelowe erwähnt.
Ab 1307 war der Ort Klostergut des Zisterzienserklosters Bad Doberan.
Nach dessen Auflösung fiel der Ort 1552 in landesherrlichen Besitz und wurde vom Domanialamt Schwaan verwaltet.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts beginnen Drainagearbeiten und der Waidbach wird begradigt.
Leibeigene werden in den Kriegsdienst verkauft.
1782 wird in Stäbelow eine Schule erwähnt.
Ab 1818 nach Aufhebung der Leibeigenschaft werden Pachtverträge zwischen Landesherrn und Stäbelower Bauern mit strengen Auflagen geschlossen.
1871 pflanzen die Bürger eine Friedenseiche anlässlich des Deutsch-französischen Krieges und des Versailler Vertrages.
Im ersten und zweiten Weltkrieg sind Gefallene zu verzeichnen, eine Kriegerverein und ein Frauenverein organisieren in den Zwischenkriegsjahren das Gedenken.
Nach dem zweiten Weltkrieg verdoppelt sich die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge/Vertriebene/Umsiedler auf 540 Personen.
Landwirte verlassen Anfang der 1950er Jahre die DDR, 1955 LPG-Gründung, Auflösung 1990, Wiedereinrichter bewirtschaften das Land.
Dreh des DEFA-Mehrteilers "Schlösser und Katen" in Stäbelow.
Ab 1968 Munitionslager Rostocks im Fahrenholzer Wald, 1996 Rückbau der Anlagen.
Nach der politischen Wende 1990 große Arbeitslosigkeit und Ansiedlung von Betrieben im Ort, Straßen werden ausgebaut, die Schule wird Gemeindezentrum, der Kindergarten wird erneuert.
2003 erhält Stäbelow ein neues Gemeindewappen.
Kulturverein und Heimatverein werden gegründet.
Initiativen gegen Windkraftanlagen setzen sich ein, Windkraftanlagen werden gebaut.

Das Wappen von Stäbelow

Wappen von Stäbelow
Blasonierung
„In Blau drei zusammengewachsene, fächerförmig gestellte goldene Ähren.“
Bedeutung
Das Wappen wurde 2003 durch den Landrat an den Bürgermeister für die Gemeinde übergeben. Die drei Ähren symbolisieren die Zusammengehörigkeit der drei Orte der Gemeinde. Sie deuten auf die landwirtschaftliche Prägung der Dörfer hin.


Kurztext zum Ort

Auszug aus "Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe Ausgabe Gustav Quade" 1894, Seite 737
"Stäbelow bei Rostock, eineinviertel Meile südwestlich von der Stadt an der Rostock-Gamehler Chaussee an einem Bache, Dorf mit Kirche - Filiale von Parkentin -, Schule, 8 Erbpächter, 12 Büttner, 20 Häuslern (ein Krüger, ein Schenkwirt), ein Holzwärter. 301 (Erhebung von 1890) 238 (Erhebung von 1864) Einwohner."

Aktuell fortlaufende digitale Chronik von Stäbelow

Stäbelow im Spiegel von Karten und Luftbildern

Bildergalerie

Ortschronik/en von Stäbelow

Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.

  • Amt Warnow-West (Hg.): Chronik: Gemeinde Stäbelow mit den Orten Bliesekow, Stäbelow und Wilsen. Hahn, Rostock-Elmenhorst 2007, 139 Seiten.

Weiterführende Information zu Stäbelow

Kontakte

Bisher pflegt noch niemand die Chronik von Stäbelow im Portal. Über Interessenten an der chronistischen Arbeit über Stäbelow freuen wird uns.

Kontakt: schroeder@heimatverband-mv.de oder windfluechterMV@gmail.com