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* [[chronologischer Abriss der Geschichte Blankenhagens]]
Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:
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==Chronologischer Abriss der Geschichte Blankenhagens==
* [[Chronologischer Abriss der Geschichte Blankenhagens]]


==* [[Die Kirche]]==
==Die Kirche==


* [[Die Kirche]] von Blankenhagen


==Die Mühlen==
==Die Mühlen von Blankenhagen==


===Die Wassermühle===
===Die Wassermühle===
[[Datei:Blankenhagen Wassermühle um 1930.JPG|thumb|250px|rechts|Die inzwischen abgerissene Wassermühle von Blankenhagen ]]
[[Datei:Blankenhagen Wassermühle um 1930.JPG|thumb|250px|rechts|Das inzwischen abgerissene Wohnhaus des einstigen Wassermühlengehöftes von Blankenhagen ]]
;Die erste Erwähnung der Mühle erfolgt schon im Jahre 1421, als Albrecht Herzog zu Mecklenburg , „… das Dorf Blankenhagen in der Vogtei Ribnitz  mit der Mühle daselbst“ (an besagter Stelle) an den Oberbürgermeister Hinrich Katzow der Stadt Rostock verpfändet.
:Auch bei der Verpfändung 1670 an die Witwe des Eckhardt von der Lühe wird die Wasser- und Windmühle erwähnt. Diesmal wird sie nicht mitverpfändet.
 
;04. November 1761
:erster Pachtvertrag für Müller Hingst
 
;07. November 1797
:wird in Unterlagen über den Holzverschlag für die Blankenhäger Wassermühle der Müller Joachim Möller genannt
 
;1816
:Vererbpachtung der Wind- und Wassermühle an Müller Pingel
 
;1835
:Aufhebung des Blankenhäger Mahlzwanges
 
;1836
:Zeitpächter Müller Schmidt
 
;1855
:kauft Gastwirt Joachim Griebenitz aus Rövershagen die Erb- Wind- und Wassermühle
 
;1856
:Weiterverkauf an Carl Brockmann, in dessen Familie dann auch verbleibt
 
;1920
:wird in Versicherungsunterlagen das Alter der zu versichernden Wassermühle mit 86 Jahren angegeben, demzufolge muss dieses Gebäude um 1833 neu erbaut worden sein.
 
;Auf dem Erbhof sind 1920 zudem noch vorhanden:
 
:Wohnhaus - 76 Jahre alt, also um 1830 erbaut Fachwerk und massiv, Dachung aus Ziegeln
:daran Backhausanbau - 37 Jahre alt, also um 1869 erbaut
:Viehhaus - 85 Jahre alt, also um 1835 erbaut Fachwerk mit Rohrdach, Anbau Pappdach
:daran Holzstall, 1878 erbaut
:Wagenschauer - 1890 erbaut, Steinfachwerk, Dachpappe
:Scheune - 1909 erbaut, massiv, Dachpappe mit Pferde- und Schweinestal
 
;In Versicherungsunterlagen von 1929 wird die Wassermühle folgendermaßen beschrieben:
 
;
:1. Etage, Fachwerk, Rohrdach, Petroleumlicht
 
;Das mit Rohr gedeckte Viehhaus liegt 2 m entfernt.
 
;Mitversichert waren:
:1. 1 oberschlächtiges Wasserrad (Ein oberschlächtiges Wasserrad ist ein Wasserrad, bei dem das Wasser von oben auf das Rad geleitet wird – meist über eine Rinne oder ein Gerinne. Das Wasser fällt also auf die Oberseite der Schaufeln, wodurch die Schwerkraft zusätzlich zur Strömungskraft wirkt) von
:3,15 m Durchmesser; 1,20 m breit aus Holz mit hölzernen Schaufeln, einer hölzernen Welle, zwei Lagern, zwei hölzernen Zahnrädern und zwei hölzernen Stirnrädern einschließlich Aufstellung
 
:2. 1 Schrotgang mit 2 Mühlsteinen von 1,1 m Durchmesser
 
:3. 1 eiserne Transmissionswelle von 45 mm und 10 m Länge einschließlich Lager
 
:4. 1 Lichtstromzähler
 
:5. 1 Verteilungstafel
 
:6. 1 Leitungsmast mit Isolatoren, 1 Kraftanschluss 
 
:1938 überlässt die damalige Besitzerin der Erbpachthufe Nr. 11 einen Teil des Teiches in Größe von 180 R (Längenmaß) an die Gemeinde, die diese Fläche zuschütten wollte. Dafür übernahm die Gemeinde die Entschlammung des völlig versandeten Teiches und ersetzte die Wehre in dem verbleibenden Teil des Teiches, um die Wasserzufuhr zur Wassermühle zu garantieren.
 
:Seit 1947 wurden sowohl die Windmühle, als auch das Mühlengehöft mit Wassermühle und Bäckereibetrieb sowie die landwirtschaftliche Nutzung an unterschiedliche Nutzer verpachtet.
:Im Pachtvertrag über die Windmühle hieß es, dass die Windmühle bisher stillgelegen hat und daher nicht betriebsfertig war.
:Mühleninventar war nicht vorhanden. Der Pächter war für die Einrichtung der Mühle verantwortlich.
 
:Der Bäckereibetrieb auf dem Mühlengehöft, der zu der Zeit vom Bäckermeister Kessler genutzt wurde, musste wegen baulicher Mängel schließen.
:Zum späteren Neubau einer Bäckerei erwarben Bäckermeister Herbert Kessler und seine Frau 1948 ein Landstück aus der Hufe XI.
;Dies war die heutige Bäckerei Andreas Lange. Den Eingang zur Bäckerei stellte eine reich verzierte Holztür dar, die nach dem Abriss des Gebäudes ins Freilichtmuseum Klockenhagen kam. 
 
 


===Die Windmühle===
===Die Windmühle===
====Die ehemalige Volkssternwarte "Valentina Tereschkowa" in der Windmühle====
====Die ehemalige Volkssternwarte "Valentina Tereschkowa" in der Windmühle====


==Die Schule==
===Die Wassermühle===


==Die Blankenhäger Schule==


==Die Schmieden==
==Die Schmieden==
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==Krüge und Gaststätten==
==Krüge und Gaststätten==


==* [[Bedeutende Persönlichkeiten]]==
==Bedeutende Blankenhäger Persönlichkeiten==
 
* [[Bedeutende Blankenhäger Persönlichkeiten]]
 
==Blankenhagen in Sagen, Geschichten und Legenden==
 
* [[Blankenhagen in Sagen, Geschichten und Legenden]]


==* [[Blankenhagen in Sagen, Geschichten und Legenden]]==
==Blankenhäger Flurnamen==


Die Listen der 1928 von Dr. Paul Babendererde gesammelten Blankenhäger Flurnamen
[[Datei:Blankenhagen Flu01.jpg|450px|links|Blankenhagen Flurnamen 01]]
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[[Datei:Blankenhagen Flu03.jpg|450px|links|Blankenhagen Flurnamen 03]]
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==Flurnamen==
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Version vom 14. Juni 2026, 18:21 Uhr

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Chronologischer Abriss der Geschichte Blankenhagens

Die Kirche

Die Mühlen von Blankenhagen

Die Wassermühle

Das inzwischen abgerissene Wohnhaus des einstigen Wassermühlengehöftes von Blankenhagen
Die erste Erwähnung der Mühle erfolgt schon im Jahre 1421, als Albrecht Herzog zu Mecklenburg , „… das Dorf Blankenhagen in der Vogtei Ribnitz mit der Mühle daselbst“ (an besagter Stelle) an den Oberbürgermeister Hinrich Katzow der Stadt Rostock verpfändet.
Auch bei der Verpfändung 1670 an die Witwe des Eckhardt von der Lühe wird die Wasser- und Windmühle erwähnt. Diesmal wird sie nicht mitverpfändet.
04. November 1761
erster Pachtvertrag für Müller Hingst
07. November 1797
wird in Unterlagen über den Holzverschlag für die Blankenhäger Wassermühle der Müller Joachim Möller genannt
1816
Vererbpachtung der Wind- und Wassermühle an Müller Pingel
1835
Aufhebung des Blankenhäger Mahlzwanges
1836
Zeitpächter Müller Schmidt
1855
kauft Gastwirt Joachim Griebenitz aus Rövershagen die Erb- Wind- und Wassermühle
1856
Weiterverkauf an Carl Brockmann, in dessen Familie dann auch verbleibt
1920
wird in Versicherungsunterlagen das Alter der zu versichernden Wassermühle mit 86 Jahren angegeben, demzufolge muss dieses Gebäude um 1833 neu erbaut worden sein.
Auf dem Erbhof sind 1920 zudem noch vorhanden
Wohnhaus - 76 Jahre alt, also um 1830 erbaut Fachwerk und massiv, Dachung aus Ziegeln
daran Backhausanbau - 37 Jahre alt, also um 1869 erbaut
Viehhaus - 85 Jahre alt, also um 1835 erbaut Fachwerk mit Rohrdach, Anbau Pappdach
daran Holzstall, 1878 erbaut
Wagenschauer - 1890 erbaut, Steinfachwerk, Dachpappe
Scheune - 1909 erbaut, massiv, Dachpappe mit Pferde- und Schweinestal
In Versicherungsunterlagen von 1929 wird die Wassermühle folgendermaßen beschrieben
1. Etage, Fachwerk, Rohrdach, Petroleumlicht
Das mit Rohr gedeckte Viehhaus liegt 2 m entfernt.
Mitversichert waren
1. 1 oberschlächtiges Wasserrad (Ein oberschlächtiges Wasserrad ist ein Wasserrad, bei dem das Wasser von oben auf das Rad geleitet wird – meist über eine Rinne oder ein Gerinne. Das Wasser fällt also auf die Oberseite der Schaufeln, wodurch die Schwerkraft zusätzlich zur Strömungskraft wirkt) von
3,15 m Durchmesser; 1,20 m breit aus Holz mit hölzernen Schaufeln, einer hölzernen Welle, zwei Lagern, zwei hölzernen Zahnrädern und zwei hölzernen Stirnrädern einschließlich Aufstellung
2. 1 Schrotgang mit 2 Mühlsteinen von 1,1 m Durchmesser
3. 1 eiserne Transmissionswelle von 45 mm und 10 m Länge einschließlich Lager
4. 1 Lichtstromzähler
5. 1 Verteilungstafel
6. 1 Leitungsmast mit Isolatoren, 1 Kraftanschluss
1938 überlässt die damalige Besitzerin der Erbpachthufe Nr. 11 einen Teil des Teiches in Größe von 180 R (Längenmaß) an die Gemeinde, die diese Fläche zuschütten wollte. Dafür übernahm die Gemeinde die Entschlammung des völlig versandeten Teiches und ersetzte die Wehre in dem verbleibenden Teil des Teiches, um die Wasserzufuhr zur Wassermühle zu garantieren.
Seit 1947 wurden sowohl die Windmühle, als auch das Mühlengehöft mit Wassermühle und Bäckereibetrieb sowie die landwirtschaftliche Nutzung an unterschiedliche Nutzer verpachtet.
Im Pachtvertrag über die Windmühle hieß es, dass die Windmühle bisher stillgelegen hat und daher nicht betriebsfertig war.
Mühleninventar war nicht vorhanden. Der Pächter war für die Einrichtung der Mühle verantwortlich.
Der Bäckereibetrieb auf dem Mühlengehöft, der zu der Zeit vom Bäckermeister Kessler genutzt wurde, musste wegen baulicher Mängel schließen.
Zum späteren Neubau einer Bäckerei erwarben Bäckermeister Herbert Kessler und seine Frau 1948 ein Landstück aus der Hufe XI.
Dies war die heutige Bäckerei Andreas Lange. Den Eingang zur Bäckerei stellte eine reich verzierte Holztür dar, die nach dem Abriss des Gebäudes ins Freilichtmuseum Klockenhagen kam.


Die Windmühle

Die ehemalige Volkssternwarte "Valentina Tereschkowa" in der Windmühle

Die Wassermühle

Die Blankenhäger Schule

Die Schmieden

Krüge und Gaststätten

Bedeutende Blankenhäger Persönlichkeiten

Blankenhagen in Sagen, Geschichten und Legenden

Blankenhäger Flurnamen

Die Listen der 1928 von Dr. Paul Babendererde gesammelten Blankenhäger Flurnamen

Blankenhagen Flurnamen 01
Blankenhagen Flurnamen 01
Blankenhagen Flurnamen 02
Blankenhagen Flurnamen 02
Blankenhagen Flurnamen 03
Blankenhagen Flurnamen 03
Blankenhagen Flurnamen 04
Blankenhagen Flurnamen 04
Blankenhagen Flurnamen 05
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Blankenhagen Flurnamen 06
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Blankenhagen Flurnamen 07
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