Zwischenablage Ramelow bei Friedland: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 26. Februar 2026, 21:29 Uhr

Die Zwischenablage wird genutzt, um selbst gefundene Bausteine zu parken, oder von anderen Chronisten zugearbeitete Bausteine zur Übermittlung hier einzusetzen.

2026 27.Februar Ostseezeitung

von Tobias Holtz

Ramelow bei Friedland Jahrzehntelang sah es so aus, als ob das denkmalgeschützte Gutshaus in dem kleinen Dorf Ramelow bei Friedland (Mecklenburgische Seenplatte) nicht mehr zu retten wäre. Immerhin galt der um 1780 erbaute Fachwerkbau zuletzt als akut einsturzgefährdet. Seit Januar 2025 gibt es neue Interessenten.

Zur Geschichte des Gutshauses

Das Gutshaus wurde um 1780 von Graf Friedrich II. von Hahn erbaut. Er hatte die Güter 1769 geerbt. Das Gut Ramelow war an Heinrich Hellwich verpachtet. Nach Friedrich von Hahns Tod 1805 kam Ramelow in die Hände des Stargarder Erblandmarschalls Cuno Paris von Hahn. 1815 ging ein Teil der Hahn’schen Güter in Konkurs und Ramelow wurde verkauft. Zunächst wurde Heinrich Hase der Gutsbesitzer, 1821 erwarb dann Johann Emanuel Hoth den Besitz. Drei Generationen hielten das geschichtsträchtige Gut, bis es 1895 wieder zum Konkurs kam. Dieses Mal kaufte es der Schönberger Bürgermeister Ludwig Bicker Ramelow, dessen Enkel der letzte Besitzer war. Dieser wurde mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Zuge der Bodenreform enteignet. Die Ländereien des Gutshofes wurden parzelliert und an Neusiedler aufgeteilt. Teile der Wirtschaftsgebäude wurden abgetragen und die Steine für Neusiedlerhäuser genutzt. Das Gutshaus wurde nach dem Krieg als Kindergarten, Schule und Verwaltungsgebäude genutzt.

Bis 1973 wurde die vorhandene Gärtnerei genossenschaftlich betrieben. Von 1990 bis 2006 war die Treuhand Gutseigentümerin.