Ahrenshoop - Fortlaufende Ortschronik: Unterschied zwischen den Versionen

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==Die Geschichte von Ahrenshoop - Chronologie==
 
==Die Geschichte von Ahrenshoop - Chronologie==
  
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===[[Chronologie des Ortes Ahrenshoop]]===
  
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===[[Chronologie der Ahrenshooper Künstlerkolonie]]===
  
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==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==
  
===Ahrenshoop im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===
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z.B.
  
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===Herkunft und erste Erwähnung von ...===
  
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===
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====Der Paetow-Hof====
 
 
 
 
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===
 
 
 
 
 
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===
 
 
 
 
 
===Kaiserreich (1871-1918)===
 
 
 
;1882
 
:Carl Malchin in Ahrenshoop
 
 
 
;1892
 
:Professor Paul Müller-Kempf sowie Berta und Anna Gerresheim lassen in Ahrenshoop bauen
 
 
 
;1894
 
:Elisabeth van Eicken läßt sich endgültig in Ahrenshoop nieder
 
:Paul müller-Kempf baut für seine Malschule das Haus Lukas
 
 
 
;1985
 
:Fritz Grebe, Fritz Wachenhusen, Hugo Richter.Lefensdorf und Martin Körte bauen in Ahrenshoop
 
 
 
;1904
 
:Hugo Richter-Levensdorf stirbt in Ahrenshoop
 
 
 
;1909
 
:Bau des Kunstkatens
 
 
 
;1918
 
:Der Kunstkaten geht in fremde Hände über
 
 
 
;1919
 
:Das Ehepaar Jaenichen.Woermann zieht nach Wustrow
 
 
 
;1922
 
:Gründung der "Bunten Stube"
 
 
 
;1925
 
:Alfred Partikel baut in Ahrenshoop
 
 
 
;1930
 
:Gerhard Hauptmann in Ahrenshoop
 
 
 
1939
 
:Hermann Abeking gestorben
 
  
;1945, Mai
+
====Die Schifferkirche Ahrenshoop===
:Alfred Partikel verschwindet spurlos
+
;Die Schifferkirche Ahrenshoop ist ein Kirchenbau, der von dem Architekten Hardt-Waltherr Hämer in der Gemeinde Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst 1950/51 konzipiert und errichtet wurde.
  
;1946, ab
+
;Geschichte
:Der Kultubund pflegt die künstlerische Tradition Ahrenshoops
 
:Nach 18 Jahren erste Ausstellung im Kunstkaten
 
  
;1951
+
:Bereits im September 1949 gab der damalige für Ahrenshoop zuständige Prerower Pastor Wilhelm Pless einen Vorentwurf für einen Kirchenbau in Planung.
:Albert Schäfer-Ast gestorben
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:Der zufällig in Ahrenshoop weilende Architekturstudent Hämer wurde beim Pastor vorstellig, und nach Genehmigung durch Hämers Professor, der ebenfalls an einem Entwurf interessiert war, fertigte er den Entwurf.
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:Die Kirchgemeinde hatte bereits ein Baugrundstück.
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:Dieses musste auf Druck der Behörden getauscht werden, überhaupt war der Beginn des Baus von vielen Restriktionen der kirchenfeindlichen staatlichen Organe der DDR geprägt.
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:Dies führte sogar zu Beschlagnahmungen von Baumaterialien an der innerdeutschen Grenze und Baustopps, weil plötzlich die gesamte Gemeinde als unter Denkmalschutz stehend erklärt wurde.
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:Der Bauplatz liegt unterhalb des im 19. Jahrhundert angelegten Friedhofs am östlichen Dorfrand, am Fuß des 15 Meter hohen Schifferbergs, der höchsten Erhebung in Ahrenshoop.
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:Die Kirche wurde am 14. Oktober 1951 eingeweiht.
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:Als Folge des Geld- und Materialmangels während des Baus in den Nachkriegsjahren sowie der intensiven Nutzung und der fehlenden Instandsetzungskapazitäten während der DDR-Zeit zeigte die Kirche beim 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2001 starke Schäden.
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:Es wurde ein Förderverein gegründet, der die Sanierung in die Wege leiten sollte.
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:Hardt-Waltherr Hämer, der Architekt von 1950, wurde mit einer umfassenden Erneuerung beauftragt.
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:Zielsetzung war „das Bewahren und Wiederherstellen der historischen Substanz bei Ertüchtigung der Grundanforderungen an Sicherheit und betriebliche Funktion“.
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:Die Baumaßnahmen begannen 2005.
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:Die Kirche wurde im Zuge dieser Arbeiten um einen Gelenkbinder und ein weiteres Joch nach Osten erweitert.
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:Auch eine Art Glockenstapel wurde im Zuge dieser Arbeiten neben der Kirche errichtet.
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;Architektur der Kirche
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:Die Kirche besteht aus zunächst sechs, nach der Erweiterung sieben Dreigelenkbindern aus Holz mit Stahllaschen.
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:Spitzbögen vermitteln einen gotischen Eindruck.
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:Die hölzernen Rippen sind im Innern, aber auch von außen sichtbar.
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:Sie führen aus dem Reetdach in das Fundament aus Betonbrocken.
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:Das Innere der Kirche ist mit Ziegelsteinen gepflastert, der Altarbereich ist gegenüber dem Kirchenraum leicht erhöht.
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:Die Wände und Decken bestehen aus übereinander gestülpten Brettern.
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:Der westliche Giebel ist vollständig verglast und verfügt über eine kleine Empore. Das östliche Joch ist durch die bestehende Altarwand vom Kirchenraum getrennt und bietet Platz für eine Sakristei und das Pfeifenwerk der neuen Orgel.
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:Zwei hohe, schmale Fensterbahnen links und rechts sorgen für Licht am Altar.
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:Die Kirche hat jetzt eine Außenlänge von 15 Metern und eine Breite von acht Metern, die Höhe bis zum Dachfirst beträgt acht Meter, bis zur Traufenunterkante knapp zwei Meter.[1]
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:Südlich neben der Kirche steht auf einem mandelförmigen Steinsockel ein hölzerner Glockenstuhl mit drei Glocken der Glockengießerei Bachert, die in den Tönen fis², a² und d³ gestimmt sind.
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;Der Glockenstuhl
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:ist zwischen zwei hohe, zueinander gebogene leicht geneigte Platten aus Cortenstahl gestellt, die an zwei Seiten Schallöffnungen freilassen und an Arbeiten von Richard Serra erinnern.
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:Der Entwurf stammt ebenfalls von Architekt Hämer.
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;Ausstattung
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:Die Taufschale mit Ständer der Bildhauerin Doris Oberländer-Seeberg
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:Die Westfassade trägt auf dem Dachfirst ein Kreuz, über der Eingangstür ist das Christusmonogramm ☧ mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega (Α und Ω) angebracht.
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:Die begrenzten Finanzmittel zwangen den Architekten zu äußerster Sparsamkeit und Improvisation:
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:Die Marmorplatte des ursprünglichen Altars war die Schreibtischplatte seines Vaters in Prerow, die Taufschale war eine Schüssel, die seine Mutter aus Russland mitgebracht hatte.
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:Der Dorfschmied stellte die Kerzenhalter an den Kirchenbänken sowie das Kreuz am First her und Hämer die Altarleuchter.
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:Die Bildhauerin Doris Oberländer-Seeberg sorgte für die Inneneinrichtung der Kapelle und benutzte dafür eine am Bauplatz gefällte Pappel.
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:Dazu gehören der Ständer für die Taufschale, die Kanzel mit Worten und den Symbolen der vier Evangelisten und die Stirnwand mit einem Kreuz und der ins Holz eingekerbten Inschrift „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben – niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh 14,6 LUT)
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:Vier Schiffsmodelle hängen von der Decke herab: sie symbolisieren Glaube, Liebe, Hoffnung und Frieden und wurden vom Ahrenshooper Kapitän Heinrich Voss in den 1950er-Jahren gebaut und gestiftet.
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:Der Altar wurde im Zuge der Erweiterungsmaßnahme durch einen hölzernen Altar ersetzt.
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;Orgel
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:Orgel mit Spieltisch und geöffnetem Pfeifenwerk
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:Zunächst bekam die Kirche ein Orgel-Positiv mit fünf Registern und geteilter Schleiflade, gebaut von Alexander Schuke (Potsdam).
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:Es war an der Westseite auf der Empore angebracht und wurde im Juni 2013 an die Dorfkirche in Mescherin (Uckermark) abgegeben.
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:Im Januar 2013 wurde in Ahrenshoop eine neue Orgel der Orgelwerkstatt Wegscheider eingeweiht. Das Instrument verfügt über zwölf Register auf zum Teil geteilten Windladen, die in mechanischer Traktur auf einem Manual und Pedal spielbar sind.
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:Das Pfeifenwerk ist hinter der hölzernen Altarwand links vom Altar angeordnet, so dass die Orgel keinen Prospekt hat.
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:Der Spieltisch steht im Kirchenraum in Höhe des Pfeifenwerks vor dem Altarpodest, die Abstrakten verlaufen durch einen Schacht unter dem Podest.[2]
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:Manual C–f3 ,  Bordun 16′ , Principal 8′ , Gedackt 8′ (B / D) , Gambe 8′ , Unda maris 8′ ab g° (Schwebung) , Octave 4′ , Rohrflöte 4′ (B / D) , Nasat 3′ ab c1 ,Terz 1 3⁄5′ ab c1 , Octave 2′ , Progressio harm. 2-3f. , Oboe 8′ , Pedal C–d1 , Subbaß 16′ (Wechselschleife mit Bordun 16′) , Cello 8′ (Wechselschleife mit Gambe 8′) , Fagott 8′ (Wechselschleife mit Oboe 8′) , Koppel: I / P
  
;1956
+
;Gemeinde
:Beginn des Deichbaus auf dem Darß und in Ahrenshoop
+
:Die evangelische Kirchengemeinde gehört seit 2012 zur Propstei Stralsund im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.
:Fritz Koch-Gotha in Althagen verstorben
+
:Vorher gehörte sie zum Kirchenkreis Stralsund der Pommerschen Evangelischen Kirche.
:Erich Theodor Holz in Wustrow verstorben
 
  
;1958
+
:(Abfrage Wikipedia 24.2.2026)
:Johannes R. Becher, Präsident des Kulturbundes und erster Kultusminister der DDR verstorben
 
 
 
;1959
 
:Fertigstellung der Straße von Ahrenshoop nach Born
 
:Bau der Wasserleitung in Ahrenshoop
 
 
 
;1960
 
:Die Malerin Hedwig Woermann gestorben
 
 
 
;!968
 
:Dora Koch-Stetter (Corinth-Schülerin) in Althagen verstorben
 
 
 
;1970
 
:Hedwig Holz-Sommer verestorben
 
 
 
;1974
 
:Brand im Kunstkaten
 
 
 
;1976
 
Arnold Klünder verstorben
 
 
 
;1977
 
:Wiedereröffnung des Kunstkatens mit erweitertem Anbau
 
 
 
;1981
 
:Gerhard Marks gestorben
 
 
 
===Weimarer Republik (1918-1933)===
 
 
 
 
 
===Drittes Reich (1933-1945)===
 
 
 
 
 
===SBZ und DDR (1945-1990)===
 
 
 
 
 
===Die heutige Zeit===
 
 
 
 
 
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==
 
 
 
z.B.
 
 
 
===Herkunft und erste Erwähnung von ...===
 
 
 
====Der Paetow-Hof====
 
  
 
==== Die Ahrenshooper Mühle ====
 
==== Die Ahrenshooper Mühle ====
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===Die mecklenburgisch-pommersche (deutsch-schwedische) Grenze===
 
===Die mecklenburgisch-pommersche (deutsch-schwedische) Grenze===
 +
 +
===Küste, Küstenschutz, Sturmfluten===
  
 
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Ahrenshoop ==
 
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Ahrenshoop ==

Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 14:21 Uhr


Kenndaten der Ortschronik
OrtAhrenshoop
Zeitlicher Schwerpunkt1875-1960; fortlaufend
Urheberrechtexx
Erstellungszeitraumseit 2026
Publikationsdatumveröffentlicht
Inhaltliche KategorisierungGeschichte des Künstlerortes Ahrenshoop
Status (Ampelsystem)in fortlaufender Bearbeitung


Die Geschichte von Ahrenshoop - Chronologie

Chronologie des Ortes Ahrenshoop

Chronologie der Ahrenshooper Künstlerkolonie

Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:

z.B.

Herkunft und erste Erwähnung von ...

Der Paetow-Hof

=Die Schifferkirche Ahrenshoop

Die Schifferkirche Ahrenshoop ist ein Kirchenbau, der von dem Architekten Hardt-Waltherr Hämer in der Gemeinde Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst 1950/51 konzipiert und errichtet wurde.
Geschichte
Bereits im September 1949 gab der damalige für Ahrenshoop zuständige Prerower Pastor Wilhelm Pless einen Vorentwurf für einen Kirchenbau in Planung.
Der zufällig in Ahrenshoop weilende Architekturstudent Hämer wurde beim Pastor vorstellig, und nach Genehmigung durch Hämers Professor, der ebenfalls an einem Entwurf interessiert war, fertigte er den Entwurf.
Die Kirchgemeinde hatte bereits ein Baugrundstück.
Dieses musste auf Druck der Behörden getauscht werden, überhaupt war der Beginn des Baus von vielen Restriktionen der kirchenfeindlichen staatlichen Organe der DDR geprägt.
Dies führte sogar zu Beschlagnahmungen von Baumaterialien an der innerdeutschen Grenze und Baustopps, weil plötzlich die gesamte Gemeinde als unter Denkmalschutz stehend erklärt wurde.
Der Bauplatz liegt unterhalb des im 19. Jahrhundert angelegten Friedhofs am östlichen Dorfrand, am Fuß des 15 Meter hohen Schifferbergs, der höchsten Erhebung in Ahrenshoop.
Die Kirche wurde am 14. Oktober 1951 eingeweiht.
Als Folge des Geld- und Materialmangels während des Baus in den Nachkriegsjahren sowie der intensiven Nutzung und der fehlenden Instandsetzungskapazitäten während der DDR-Zeit zeigte die Kirche beim 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2001 starke Schäden.
Es wurde ein Förderverein gegründet, der die Sanierung in die Wege leiten sollte.
Hardt-Waltherr Hämer, der Architekt von 1950, wurde mit einer umfassenden Erneuerung beauftragt.
Zielsetzung war „das Bewahren und Wiederherstellen der historischen Substanz bei Ertüchtigung der Grundanforderungen an Sicherheit und betriebliche Funktion“.
Die Baumaßnahmen begannen 2005.
Die Kirche wurde im Zuge dieser Arbeiten um einen Gelenkbinder und ein weiteres Joch nach Osten erweitert.
Auch eine Art Glockenstapel wurde im Zuge dieser Arbeiten neben der Kirche errichtet.
Architektur der Kirche
Die Kirche besteht aus zunächst sechs, nach der Erweiterung sieben Dreigelenkbindern aus Holz mit Stahllaschen.
Spitzbögen vermitteln einen gotischen Eindruck.
Die hölzernen Rippen sind im Innern, aber auch von außen sichtbar.
Sie führen aus dem Reetdach in das Fundament aus Betonbrocken.
Das Innere der Kirche ist mit Ziegelsteinen gepflastert, der Altarbereich ist gegenüber dem Kirchenraum leicht erhöht.
Die Wände und Decken bestehen aus übereinander gestülpten Brettern.
Der westliche Giebel ist vollständig verglast und verfügt über eine kleine Empore. Das östliche Joch ist durch die bestehende Altarwand vom Kirchenraum getrennt und bietet Platz für eine Sakristei und das Pfeifenwerk der neuen Orgel.
Zwei hohe, schmale Fensterbahnen links und rechts sorgen für Licht am Altar.
Die Kirche hat jetzt eine Außenlänge von 15 Metern und eine Breite von acht Metern, die Höhe bis zum Dachfirst beträgt acht Meter, bis zur Traufenunterkante knapp zwei Meter.[1]
Südlich neben der Kirche steht auf einem mandelförmigen Steinsockel ein hölzerner Glockenstuhl mit drei Glocken der Glockengießerei Bachert, die in den Tönen fis², a² und d³ gestimmt sind.
Der Glockenstuhl
ist zwischen zwei hohe, zueinander gebogene leicht geneigte Platten aus Cortenstahl gestellt, die an zwei Seiten Schallöffnungen freilassen und an Arbeiten von Richard Serra erinnern.
Der Entwurf stammt ebenfalls von Architekt Hämer.
Ausstattung
Die Taufschale mit Ständer der Bildhauerin Doris Oberländer-Seeberg
Die Westfassade trägt auf dem Dachfirst ein Kreuz, über der Eingangstür ist das Christusmonogramm ☧ mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega (Α und Ω) angebracht.
Die begrenzten Finanzmittel zwangen den Architekten zu äußerster Sparsamkeit und Improvisation:
Die Marmorplatte des ursprünglichen Altars war die Schreibtischplatte seines Vaters in Prerow, die Taufschale war eine Schüssel, die seine Mutter aus Russland mitgebracht hatte.
Der Dorfschmied stellte die Kerzenhalter an den Kirchenbänken sowie das Kreuz am First her und Hämer die Altarleuchter.
Die Bildhauerin Doris Oberländer-Seeberg sorgte für die Inneneinrichtung der Kapelle und benutzte dafür eine am Bauplatz gefällte Pappel.
Dazu gehören der Ständer für die Taufschale, die Kanzel mit Worten und den Symbolen der vier Evangelisten und die Stirnwand mit einem Kreuz und der ins Holz eingekerbten Inschrift „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben – niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh 14,6 LUT)
Vier Schiffsmodelle hängen von der Decke herab: sie symbolisieren Glaube, Liebe, Hoffnung und Frieden und wurden vom Ahrenshooper Kapitän Heinrich Voss in den 1950er-Jahren gebaut und gestiftet.
Der Altar wurde im Zuge der Erweiterungsmaßnahme durch einen hölzernen Altar ersetzt.
Orgel
Orgel mit Spieltisch und geöffnetem Pfeifenwerk
Zunächst bekam die Kirche ein Orgel-Positiv mit fünf Registern und geteilter Schleiflade, gebaut von Alexander Schuke (Potsdam).
Es war an der Westseite auf der Empore angebracht und wurde im Juni 2013 an die Dorfkirche in Mescherin (Uckermark) abgegeben.
Im Januar 2013 wurde in Ahrenshoop eine neue Orgel der Orgelwerkstatt Wegscheider eingeweiht. Das Instrument verfügt über zwölf Register auf zum Teil geteilten Windladen, die in mechanischer Traktur auf einem Manual und Pedal spielbar sind.
Das Pfeifenwerk ist hinter der hölzernen Altarwand links vom Altar angeordnet, so dass die Orgel keinen Prospekt hat.
Der Spieltisch steht im Kirchenraum in Höhe des Pfeifenwerks vor dem Altarpodest, die Abstrakten verlaufen durch einen Schacht unter dem Podest.[2]
Manual C–f3 , Bordun 16′ , Principal 8′ , Gedackt 8′ (B / D) , Gambe 8′ , Unda maris 8′ ab g° (Schwebung) , Octave 4′ , Rohrflöte 4′ (B / D) , Nasat 3′ ab c1 ,Terz 1 3⁄5′ ab c1 , Octave 2′ , Progressio harm. 2-3f. , Oboe 8′ , Pedal C–d1 , Subbaß 16′ (Wechselschleife mit Bordun 16′) , Cello 8′ (Wechselschleife mit Gambe 8′) , Fagott 8′ (Wechselschleife mit Oboe 8′) , Koppel: I / P
Gemeinde
Die evangelische Kirchengemeinde gehört seit 2012 zur Propstei Stralsund im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.
Vorher gehörte sie zum Kirchenkreis Stralsund der Pommerschen Evangelischen Kirche.
(Abfrage Wikipedia 24.2.2026)

Die Ahrenshooper Mühle

Das Fischerdorf

Krüge und Gaststätten

Die Künstlerkolonie

Die mecklenburgisch-pommersche (deutsch-schwedische) Grenze

Küste, Küstenschutz, Sturmfluten

Bedeutende Persönlichkeiten aus Ahrenshoop

Opfer von Krieg und Gewalt aus Ahrenshoop

Napoleonische Zeit

Befreiungskriege

Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71

Erster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)

Sagen, Geschichten und Legenden rund um Ahrenshoop

Flurnamen auf der Ahrenshooper Feldmark

Chronistenkontakt

windfluechterMV@gmail.com