Zemitz: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Osten grenzt die Gemeinde an den [[Peenestrom]]. Durch das Gemeindegebiet fließt der Brebowbach zum Peenestrom. Einzig nennenswerter See ist der Hohe See beim Ortsteil Hohensee. Südöstlich von Zemitz liegt die höchste Erhebung im Gemeindegebiet, der 43 m ü. NHN hohe Rauhe Berg.
  
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==Kurztext zum Ort==
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Die zahlreichen Bodenfunde aus dem Neolithikum (5500 bis 1800 vdZ) mit den Großsteingräbern an der Grenze zur Gemarkung Bauer/Wehrland und die darauf folgenden Hügelgräber aus der Bronzezeit (1800 bis 600 vdZ) deuten auf eine frühe Besiedlung der Gegend hin. Slawische Siedlungsbefunde, wie der Ortsname vermittelt, sind noch unzureichend. Für die frühdeutsche Zeit gibt es nordwestlich vom ehemaligen Gut den Verdacht einer Turmhügelburg, das muss noch archäologisch bestätigt werden.
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Zemitz wurde '''1504''' erstmals als „Sumentz“ urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs und leitet sich von Semlja für Erde ab. 1504 besaß ein Krienker Brünnig [[Neuendorf Insel Usedom|Lepel]] das gesamte Gut Zemitz. Bis '''1843''' besaß die Familie von Lepel das Gut. Dann wechselten viele Male die Besitzer von Zemitz.
  
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Im Jahr '''1901''' wurde das Gut Zemitz aufgesiedelt, es entstanden die weit verteilten Siedlungen an den Ausfallstraßen. Das Gut blieb aber noch als Resthof präsent. Das Gutshaus wurde um '''2003''' abgerissen.
  
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==Zemitz im Spiegel von Karten und Luftbildern==
  
 
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Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  <span style="color:#0B0B61>blauer Schrift</span>  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In <span style="color:#FF0000">roter Schrift</span> gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.
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* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Zemitz]]
 
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Zemitz]]
  
==Weiterführende Information zu Musterdorf==
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==Weiterführende Information zu Zemitz==
  
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]
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* [https://gov.genealogy.net/item/show/ZEMIT1JO63VX Zemitz in gov.genealogy.net]
 
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Zemitz Zemitz bei Wikipedia]
 
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Zemitz Zemitz bei Wikipedia]
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* [http://www.amt-am-peenestrom.de/ Webseite des Amtes]
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* Kirche St. Michael in Zemitz
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michael_(Zemitz) St. Michael bei Wikipedia]
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* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]
 
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]
  
 
==Kontakte==
 
==Kontakte==

Aktuelle Version vom 13. Januar 2026, 13:21 Uhr


Kenndaten des Orts
Name (heute)Zemitz
Regionale Einordnung (heute)
Postleitzahl17440
VerwaltungsamtAm Peenestrom Sitz Wolgast
LandkreisVorpommern-Greifswald
Zahlen
Einwohner595 (2024)
KoordinatenBreite: 54.155685 / Länge: 012.304276


Zemitz befindet sich etwa sieben Kilometer südlich von Wolgast und sieben Kilometer nördlich von Lassan.

Geographische Lage

Einführende Information

Im Osten grenzt die Gemeinde an den Peenestrom. Durch das Gemeindegebiet fließt der Brebowbach zum Peenestrom. Einzig nennenswerter See ist der Hohe See beim Ortsteil Hohensee. Südöstlich von Zemitz liegt die höchste Erhebung im Gemeindegebiet, der 43 m ü. NHN hohe Rauhe Berg.

Kurztext zum Ort

Wikipedia:

Die zahlreichen Bodenfunde aus dem Neolithikum (5500 bis 1800 vdZ) mit den Großsteingräbern an der Grenze zur Gemarkung Bauer/Wehrland und die darauf folgenden Hügelgräber aus der Bronzezeit (1800 bis 600 vdZ) deuten auf eine frühe Besiedlung der Gegend hin. Slawische Siedlungsbefunde, wie der Ortsname vermittelt, sind noch unzureichend. Für die frühdeutsche Zeit gibt es nordwestlich vom ehemaligen Gut den Verdacht einer Turmhügelburg, das muss noch archäologisch bestätigt werden. Zemitz wurde 1504 erstmals als „Sumentz“ urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs und leitet sich von Semlja für Erde ab. 1504 besaß ein Krienker Brünnig Lepel das gesamte Gut Zemitz. Bis 1843 besaß die Familie von Lepel das Gut. Dann wechselten viele Male die Besitzer von Zemitz.

Im Jahr 1901 wurde das Gut Zemitz aufgesiedelt, es entstanden die weit verteilten Siedlungen an den Ausfallstraßen. Das Gut blieb aber noch als Resthof präsent. Das Gutshaus wurde um 2003 abgerissen.

Zemitz im Spiegel von Karten und Luftbildern

Bildergalerie

Zeitungsausschnitte

Zemitz - Ortschronik/en

Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.

Weiterführende Information zu Zemitz

  • [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]

Kontakte