Kossaten

Aus Ortschroniken
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Kossaten (auch Kötter, Kätner) waren
im Mittelalter und der frühen Neuzeit meist slawische, später deutsche Kleinbauern in Mecklenburg, Pommern und Brandenburg.
Sie besaßen eine Kate (kleines Haus) mit wenig Land, oft am Dorfrand, und verdingten sich als Tagelöhner oder Handwerker auf Bauern- und Herrenhöfen, da ihr Land nicht zur Eigenversorgung ausreicht.
Vielfach wurden Kossaten auch in Gebieten der Forstwirtschaft angesiedelt um Hand- und Spanndienste in der Waldbewirtschaftung, Viehhaltung in der Waldweide sowie andere Forstarbeiten zu übernehmen.