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	<title>Gelbensande als fürstliche Residenz - Das Jagdschloss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Ortschroniken</subtitle>
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		<title>Windfluechtermv: /* Das Kriegsende */</title>
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		<updated>2024-04-14T09:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Das Kriegsende&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Auf den Bahngleisen in der Nähe des Schlosses steckte ein aus Pommern evakuiertes, aus zwei Eisenbahnzügen bestehendes Lazarett fest. Am Vormittag war der Zug von Tieffliegern beschossen worden. Der Lazarett-Kommandant hatte von dem ungenutzt stehenden Fürstenschloss erfahren. Kurzerhand ließ er die etwa 750 Verwundeten ausladen und richtete hier ein Hilfslazarett ein. Einer der Lazarettinsassen berichtet darüber fünfzig Jahre später: „Es war der Ort, in dem ich nach fast achtwöchiger Irrfahrt als schwerkranker, junger Soldat endlich erste Hilfe und Geborgenheit erleben durfte, nachdem ich aus dem Zug ausgeladen und hierher verlegt wurde. Dies geschah am 1.Mai 1945 unter dem Lärm krachender Granaten (Anm. Eine in der Nähe befindliche Artilleriebatterie hatte ihren Transport selbst gesprengt) schon in der Dunkelheit. Am Morgen des 2. Mai wurden wir durch Motorengeräusch geweckt und ich wusste, der Russe war da. Bange Minuten des Wartens. Wie werden sich die Sieger verhalten? Vorsorglich hatte ich in der Nacht noch die wertvollere meiner beiden Armbanduhren versteckt und die andere so gelagert, das sie leicht ins Blickfeld viel. Die russischen Soldaten kamen in mehreren Gruppen, mit umgehängten Maschinenpistolen durchsuchten sie den großen Saal nach Beutestücken unter ständigen „Uri, Uri“ Rufen. Ich lag mit hohem Fieber in meinem Lager und machte wohl einen schlechten Eindruck auf sie, Das Plakat mit der Aufschrift „Typhus - Seuchengefahr“ deutsch und russisch geschrieben, verfehlte wohl seine Wirkung nicht. Mit meiner Uhr verschwanden auch die Soldaten wieder. Ein Chefarzt hatte diese Seuchenwarnung wohl veranlasst oder selbst geschrieben, da er der russischen Sprache mächtig war und lange Jahre als Arzt in Petersburg ein Sanatorium geleitet hatte.“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;;Am 1. Mai 1945 schließlich hatte sich das Kriegsgeschehen auch unmittelbar in  den Gelbensander Raum ausgedehnt. Aus dem Odergebiet im Südosten stieß die Rote Armee an diesem Tage über Tribsees, Marlow, Tessin bis nach Rostock und Ribnitz vor. Am Abend dieses Tages stand der erste russische Panzer auf der Warnemünder Westmole und riegelte die Hafeneinfahrt ab. An jenem Tag drangen die russischen Truppen noch nicht in alle Heideortschaften vor, alle nach Westen führenden Verkehrswege waren jedoch für zurückflutende Flüchtlingstrecks und Militäreinheiten abgeriegelt. Auf den Bahngleisen in der Nähe des Schlosses steckte ein aus Pommern evakuiertes, aus zwei Eisenbahnzügen bestehendes Lazarett fest. Am Vormittag war der Zug von Tieffliegern beschossen worden. Der Lazarett-Kommandant hatte von dem ungenutzt stehenden Fürstenschloss erfahren. Kurzerhand ließ er die etwa 750 Verwundeten ausladen und richtete hier ein Hilfslazarett ein. Einer der Lazarettinsassen berichtet darüber fünfzig Jahre später: „Es war der Ort, in dem ich nach fast achtwöchiger Irrfahrt als schwerkranker, junger Soldat endlich erste Hilfe und Geborgenheit erleben durfte, nachdem ich aus dem Zug ausgeladen und hierher verlegt wurde. Dies geschah am 1.Mai 1945 unter dem Lärm krachender Granaten (Anm. Eine in der Nähe befindliche Artilleriebatterie hatte ihren Transport selbst gesprengt) schon in der Dunkelheit. Am Morgen des 2. Mai wurden wir durch Motorengeräusch geweckt und ich wusste, der Russe war da. Bange Minuten des Wartens. Wie werden sich die Sieger verhalten? Vorsorglich hatte ich in der Nacht noch die wertvollere meiner beiden Armbanduhren versteckt und die andere so gelagert, das sie leicht ins Blickfeld viel. Die russischen Soldaten kamen in mehreren Gruppen, mit umgehängten Maschinenpistolen durchsuchten sie den großen Saal nach Beutestücken unter ständigen „Uri, Uri“ Rufen. Ich lag mit hohem Fieber in meinem Lager und machte wohl einen schlechten Eindruck auf sie, Das Plakat mit der Aufschrift „Typhus - Seuchengefahr“ deutsch und russisch geschrieben, verfehlte wohl seine Wirkung nicht. Mit meiner Uhr verschwanden auch die Soldaten wieder. Ein Chefarzt hatte diese Seuchenwarnung wohl veranlasst oder selbst geschrieben, da er der russischen Sprache mächtig war und lange Jahre als Arzt in Petersburg ein Sanatorium geleitet hatte.“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Windfluechtermv</name></author>
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		<title>Windfluechtermv: /* Die fürstlichen Bewohner */</title>
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		<updated>2024-04-14T09:05:49Z</updated>

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Vorerst gänzlich enteignet nahm die Herzogsfamilie das Gastangebot des dänischen Königs als Schwager an, und lebte auf Schloss Sorgenfri in der Nähe Kopenhagens. Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der [[ &amp;quot;Vertrag zwischen dem Freistaat Mecklenburg-Schwerin und dem ehemaligen Landesherrn]], betreffend die Auseinandersetzungen über die vermögensrechtlichen Verhältnisse, sowie die von dem ehemaligen Landesherrn und den Mitgliedern der vormals landesherrlichen Familie abgegebenen Verzichts- und Anerkennungserklärungen&amp;quot; abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;:Als dann am 1.August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach wurde die Situation für die Großherzogin Anastasia, die ja eine nahe Verwandte des Zaren und damit der gegnerischen Kriegspartei war, unerträglich. Sie verlegte ihren Wohnsitz an die französische Mittelmeerküste nach Cannes, wo die herzogliche Familie ja bereits seit langem die Villa „Wenden“ besaß. Hier verbrachte sie die letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tode 1922:Hauptnutzer des Gelbensander Domizils war nun ihr Sohn, der Großherzog Friedrich Franz IV. zunächst bis zu seiner Abdankung und dem Ende auch seiner Monarchie am 14. November 1918. Vorerst gänzlich enteignet nahm die Herzogsfamilie das Gastangebot des dänischen Königs als Schwager an, und lebte auf Schloss Sorgenfri in der Nähe Kopenhagens. Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der [[ &amp;quot;Vertrag zwischen dem Freistaat Mecklenburg-Schwerin und dem ehemaligen Landesherrn]], betreffend die Auseinandersetzungen über die vermögensrechtlichen Verhältnisse, sowie die von dem ehemaligen Landesherrn und den Mitgliedern der vormals landesherrlichen Familie abgegebenen Verzichts- und Anerkennungserklärungen&amp;quot; abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Windfluechtermv</name></author>
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		<title>Windfluechtermv: /* Die fürstlichen Bewohner */</title>
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		<updated>2024-04-14T09:05:28Z</updated>

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Vorerst gänzlich enteignet nahm die Herzogsfamilie das Gastangebot des dänischen Königs als Schwager an, und lebte auf Schloss Sorgenfri in der Nähe Kopenhagens. Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der [[ &amp;quot;Vertrag zwischen dem Freistaat Mecklenburg-Schwerin und dem ehemaligen Landesherrn]], betreffend die Auseinandersetzungen über die vermögensrechtlichen Verhältnisse, sowie die von dem ehemaligen Landesherrn und den Mitgliedern der vormals landesherrlichen Familie abgegebenen Verzichts- und Anerkennungserklärungen&amp;quot; abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;:Als dann am 1.August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach wurde die Situation für die Großherzogin Anastasia, die ja eine nahe Verwandte des Zaren und damit der gegnerischen Kriegspartei war, unerträglich. Sie verlegte ihren Wohnsitz an die französische Mittelmeerküste nach Cannes, wo die herzogliche Familie ja bereits seit langem die Villa „Wenden“ besaß. Hier verbrachte sie die letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tode 1922:Hauptnutzer des Gelbensander Domizils war nun ihr Sohn, der Großherzog Friedrich Franz IV. zunächst bis zu seiner Abdankung und dem Ende auch seiner Monarchie am 14. November 1918. Vorerst gänzlich enteignet nahm die Herzogsfamilie das Gastangebot des dänischen Königs als Schwager an, und lebte auf Schloss Sorgenfri in der Nähe Kopenhagens. Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der [[ &amp;quot;Vertrag zwischen dem Freistaat Mecklenburg-Schwerin und dem ehemaligen Landesherrn]], betreffend die Auseinandersetzungen über die vermögensrechtlichen Verhältnisse, sowie die von dem ehemaligen Landesherrn und den Mitgliedern der vormals landesherrlichen Familie abgegebenen Verzichts- und Anerkennungserklärungen&amp;quot; abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Windfluechtermv</name></author>
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		<title>Windfluechtermv: /* Die fürstlichen Bewohner */</title>
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		<updated>2024-04-14T09:04:44Z</updated>

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Vorerst gänzlich enteignet nahm die Herzogsfamilie das Gastangebot des dänischen Königs als Schwager an, und lebte auf Schloss Sorgenfri in der Nähe Kopenhagens. Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der [[ &amp;quot;Vertrag zwischen dem Freistaat Mecklenburg-Schwerin und dem ehemaligen Landesherrn]], betreffend die Auseinandersetzungen über die vermögensrechtlichen Verhältnisse, sowie die von dem ehemaligen Landesherrn und den Mitgliedern der vormals landesherrlichen Familie abgegebenen Verzichts- und Anerkennungserklärungen&amp;quot; abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;:Als dann am 1.August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach wurde die Situation für die Großherzogin Anastasia, die ja eine nahe Verwandte des Zaren und damit der gegnerischen Kriegspartei war, unerträglich. 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Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der [[ &amp;quot;Vertrag zwischen dem Freistaat Mecklenburg-Schwerin und dem ehemaligen Landesherrn]], betreffend die Auseinandersetzungen über die vermögensrechtlichen Verhältnisse, sowie die von dem ehemaligen Landesherrn und den Mitgliedern der vormals landesherrlichen Familie abgegebenen Verzichts- und Anerkennungserklärungen&amp;quot; abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Windfluechtermv</name></author>
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		<title>Windfluechtermv: /* Die Baugeschichte */</title>
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		<author><name>Windfluechtermv</name></author>
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		<title>Windfluechtermv: /* Das Kriegsende */</title>
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		<author><name>Windfluechtermv</name></author>
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		<title>HildeStockmann am 29. Januar 2024 um 09:04 Uhr</title>
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		<updated>2024-01-29T09:04:25Z</updated>

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Auf den Bahngleisen in der Nähe des Schlosses steckte ein aus Pommern evakuiertes, aus zwei Eisenbahnzügen bestehendes Lazarett fest. Am Vormittag war der Zug von Tieffliegern beschossen worden. Der Lazarett-Kommandant hatte von dem ungenutzt stehenden Fürstenschloss erfahren. Kurzerhand ließ er die etwa 750 Verwundeten ausladen und richtete hier ein Hilfslazarett ein. Einer der Lazarettinsassen berichtet darüber fünfzig Jahre später: „Es war der Ort, in dem ich nach fast achtwöchiger Irrfahrt als schwerkranker, junger Soldat endlich erste Hilfe und Geborgenheit erleben durfte, nachdem ich aus dem Zug ausgeladen und hierher verlegt wurde. Dies geschah am 1.Mai 1945 unter dem Lärm krachender Granaten (Anm. Eine in der Nähe befindliche Artilleriebatterie hatte ihren Transport selbst gesprengt) schon in der Dunkelheit. Am Morgen des 2. Mai wurden wir durch Motorengeräusch geweckt und ich wusste, der Russe war da. Bange Minuten des Wartens. Wie werden sich die Sieger verhalten? Vorsorglich hatte ich in der Nacht noch die wertvollere meiner beiden Armbanduhren versteckt und die andere so gelagert, das sie leicht ins Blickfeld viel. Die russischen Soldaten kamen in mehreren Gruppen, mit umgehängten Maschinenpistolen durchsuchten sie den großen Saal nach Beutestücken unter ständigen „Uri, Uri“ Rufen. Ich lag mit hohem Fieber in meinem Lager und machte wohl einen schlechten Eindruck auf sie, Das Plakat mit der Aufschrift „Typhus - Seuchengefahr“ deutsch und russisch geschrieben, verfehlte wohl seine Wirkung nicht. Mit meiner Uhr verschwanden auch die Soldaten wieder. Ein Chefarzt hatte diese Seuchenwarnung wohl veranlasst oder selbst geschrieben, da er der russischen Sprache mächtig war und lange Jahre als Arzt in Petersburg ein Sanatorium geleitet hatte.“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;;Am 1. Mai 1945 schließlich hatte sich das Kriegsgeschehen auch unmittelbar in  den Gelbensander Raum ausgedehnt. Aus dem Odergebiet im Südosten stieß die Rote Armee an diesem Tage über Tribsees, Marlow, Tessin bis nach Rostock und Ribnitz vor. Am Abend dieses Tages stand der erste russische Panzer auf der Warnemünder Westmole und riegelte die Hafeneinfahrt ab. An jenem Tag drangen die russischen Truppen noch nicht in alle Heideortschaften vor, alle nach Westen führenden Verkehrswege waren jedoch für zurückflutende Flüchtlingstrecks und Militäreinheiten abgeriegelt. Auf den Bahngleisen in der Nähe des Schlosses steckte ein aus Pommern evakuiertes, aus zwei Eisenbahnzügen bestehendes Lazarett fest. Am Vormittag war der Zug von Tieffliegern beschossen worden. Der Lazarett-Kommandant hatte von dem ungenutzt stehenden Fürstenschloss erfahren. Kurzerhand ließ er die etwa 750 Verwundeten ausladen und richtete hier ein Hilfslazarett ein. Einer der Lazarettinsassen berichtet darüber fünfzig Jahre später: „Es war der Ort, in dem ich nach fast achtwöchiger Irrfahrt als schwerkranker, junger Soldat endlich erste Hilfe und Geborgenheit erleben durfte, nachdem ich aus dem Zug ausgeladen und hierher verlegt wurde. Dies geschah am 1.Mai 1945 unter dem Lärm krachender Granaten (Anm. Eine in der Nähe befindliche Artilleriebatterie hatte ihren Transport selbst gesprengt) schon in der Dunkelheit. Am Morgen des 2. Mai wurden wir durch Motorengeräusch geweckt und ich wusste, der Russe war da. Bange Minuten des Wartens. Wie werden sich die Sieger verhalten? Vorsorglich hatte ich in der Nacht noch die wertvollere meiner beiden Armbanduhren versteckt und die andere so gelagert, das sie leicht ins Blickfeld viel. Die russischen Soldaten kamen in mehreren Gruppen, mit umgehängten Maschinenpistolen durchsuchten sie den großen Saal nach Beutestücken unter ständigen „Uri, Uri“ Rufen. Ich lag mit hohem Fieber in meinem Lager und machte wohl einen schlechten Eindruck auf sie, Das Plakat mit der Aufschrift „Typhus - Seuchengefahr“ deutsch und russisch geschrieben, verfehlte wohl seine Wirkung nicht. Mit meiner Uhr verschwanden auch die Soldaten wieder. Ein Chefarzt hatte diese Seuchenwarnung wohl veranlasst oder selbst geschrieben, da er der russischen Sprache mächtig war und lange Jahre als Arzt in Petersburg ein Sanatorium geleitet hatte.“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<title>Windfluechtermv: /* Die fürstlichen Bewohner */</title>
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		<updated>2023-08-02T14:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die fürstlichen Bewohner&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Vorerst gänzlich enteignet nahm die Herzogsfamilie das Gastangebot des dänischen Königs als Schwager an, und lebte auf Schloss Sorgenfri in der Nähe Kopenhagens. Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* &lt;/del&gt;[[Vertrag, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„betreffend &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Auseinandersetzung &lt;/del&gt;über die vermögensrechtlichen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse“]] &lt;/del&gt;abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;:Als dann am 1.August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach wurde die Situation für die Großherzogin Anastasia, die ja eine nahe Verwandte des Zaren und damit der gegnerischen Kriegspartei war, unerträglich. Sie verlegte ihren Wohnsitz an die französische Mittelmeerküste nach Cannes, wo die herzogliche Familie ja bereits seit langem die Villa „Wenden“ besaß. Hier verbrachte sie die letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tode 1922:Hauptnutzer des Gelbensander Domizils war nun ihr Sohn, der Großherzog Friedrich Franz IV. zunächst bis zu seiner Abdankung und dem Ende auch seiner Monarchie am 14. November 1918. Vorerst gänzlich enteignet nahm die Herzogsfamilie das Gastangebot des dänischen Königs als Schwager an, und lebte auf Schloss Sorgenfri in der Nähe Kopenhagens. Während dieser Zeit führte der Oberhofmarschall Cuno von Rantzau in Schwerin Verhandlungen mit der neu gegründeten Landesregierung und es wurde der [[ &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/ins&gt;Vertrag &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zwischen dem Freistaat Mecklenburg-Schwerin und dem ehemaligen Landesherrn]]&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;betreffend &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Auseinandersetzungen &lt;/ins&gt;über die vermögensrechtlichen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse, sowie die von dem ehemaligen Landesherrn und den Mitgliedern der vormals landesherrlichen Familie abgegebenen Verzichts- und Anerkennungserklärungen&quot; &lt;/ins&gt;abgeschlossen. Hierin wurde als erstes das Wohnrecht im Jagdschloss Gelbensande zugesprochen, so dass die Familie Ende September 1919 aus dem dänischen Exil nach Mecklenburg zurückkehrte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr waren einige herzogliche Familienmitglieder per Verordnung des Freistaates Mecklenburg für einige Zeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, die einem Arrest gleich kam. Einer der Söhne, Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg schildert zu dieser Zeit: „Als wir in Warnemünde ankamen, warteten Autos auf uns, und zwar waren es die Autos meines Vaters aus Schwerin mit den dazugehörigen Chauffeuren, die inzwischen aber von der mecklenburgischen Regierung übernommen worden waren. Sie trugen keine Livree mehr, sondern normale blaue Anzüge mit einer blauen Chauffeurmütze. ... Die Dienerschaft, die in Sorgenfri bei uns gewesen war, ging zunächst mit nach Gelbensande. ...Mein Vater lebte hier völlig zurückgezogen. Es dauerte längere Zeit, bis er wieder ein Auto bekam, und er durfte sich nur im nächsten Umkreis bewegen, bis Rostock.“ Erst später erhielt er seine Freizügigkeit im Lande wieder. Gelbensande blieb jedoch einer seiner Hauptaufenthalte. Die private Zurückgezogenheit in der die Herzogsfamilie hier lebte, machte nun nur noch selten Schlagzeilen. Lediglich in den dreißiger Jahren weiß die Presse zu berichten, dass der frischgebackene Boxweltmeister Maxe Schmeling nach einem jagdlichen Schießwettbewerb in Heiligendamm einer Einladung zum Besuch der Fürstenfamilie in Gelbensande folgte, wo er mit dem Herzog auf Pirsch ging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Windfluechtermv</name></author>
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		<title>HildeStockmann am 14. Juni 2023 um 08:26 Uhr</title>
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		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<title>Windfluechtermv: /* Die fürstlichen Bewohner */</title>
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		<updated>2020-01-19T14:44:23Z</updated>

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Auf den Bahngleisen in der Nähe des Schlosses steckte ein aus Pommern evakuiertes, aus zwei Eisenbahnzügen bestehendes Lazarett fest. Am Vormittag war der Zug von Tieffliegern beschossen worden. Der Lazarett-Kommandant hatte von dem ungenutzt stehenden Fürstenschloss erfahren. Kurzerhand ließ er die etwa 750 Verwundeten ausladen und richtete hier ein Hilfslazarett ein. Einer der Lazarettinsassen berichtet darüber fünfzig Jahre später: „Es war der Ort, in dem ich nach fast achtwöchiger Irrfahrt als schwerkranker, junger Soldat endlich erste Hilfe und Geborgenheit erleben durfte, nachdem ich aus dem Zug ausgeladen und hierher verlegt wurde. Dies geschah am 1.Mai 1945 unter dem Lärm krachender Granaten (Anm. Eine in der Nähe befindliche Artilleriebatterie hatte ihren Transport selbst gesprengt) schon in der Dunkelheit. Am Morgen des 2. Mai wurden wir durch Motorengeräusch geweckt und ich wusste, der Russe war da. Bange Minuten des Wartens. Wie werden sich die Sieger verhalten? Vorsorglich hatte ich in der Nacht noch die wertvollere meiner beiden Armbanduhren versteckt und die andere so gelagert, das sie leicht ins Blickfeld viel. Die russischen Soldaten kamen in mehreren Gruppen, mit umgehängten Maschinenpistolen durchsuchten sie den großen Saal nach Beutestücken unter ständigen „Uri, Uri“ Rufen. Ich lag mit hohem Fieber in meinem Lager und machte wohl einen schlechten Eindruck auf sie, Das Plakat mit der Aufschrift „Typhus - Seuchengefahr“ deutsch und russisch geschrieben, verfehlte wohl seine Wirkung nicht. Mit meiner Uhr verschwanden auch die Soldaten wieder. Ein Chefarzt hatte diese Seuchenwarnung wohl veranlasst oder selbst geschrieben, da er der russischen Sprache mächtig war und lange Jahre als Arzt in Petersburg ein Sanatorium geleitet hatte.“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;;Am 1. Mai 1945 schließlich hatte sich das Kriegsgeschehen auch unmittelbar in  den Gelbensander Raum ausgedehnt. Aus dem Odergebiet im Südosten stieß die Rote Armee an diesem Tage über Tribsees, Marlow, Tessin bis nach Rostock und Ribnitz vor. Am Abend dieses Tages stand der erste russische Panzer auf der Warnemünder Westmole und riegelte die Hafeneinfahrt ab. An jenem Tag drangen die russischen Truppen noch nicht in alle Heideortschaften vor, alle nach Westen führenden Verkehrswege waren jedoch für zurückflutende Flüchtlingstrecks und Militäreinheiten abgeriegelt. Auf den Bahngleisen in der Nähe des Schlosses steckte ein aus Pommern evakuiertes, aus zwei Eisenbahnzügen bestehendes Lazarett fest. Am Vormittag war der Zug von Tieffliegern beschossen worden. Der Lazarett-Kommandant hatte von dem ungenutzt stehenden Fürstenschloss erfahren. Kurzerhand ließ er die etwa 750 Verwundeten ausladen und richtete hier ein Hilfslazarett ein. Einer der Lazarettinsassen berichtet darüber fünfzig Jahre später: „Es war der Ort, in dem ich nach fast achtwöchiger Irrfahrt als schwerkranker, junger Soldat endlich erste Hilfe und Geborgenheit erleben durfte, nachdem ich aus dem Zug ausgeladen und hierher verlegt wurde. Dies geschah am 1.Mai 1945 unter dem Lärm krachender Granaten (Anm. Eine in der Nähe befindliche Artilleriebatterie hatte ihren Transport selbst gesprengt) schon in der Dunkelheit. Am Morgen des 2. Mai wurden wir durch Motorengeräusch geweckt und ich wusste, der Russe war da. Bange Minuten des Wartens. Wie werden sich die Sieger verhalten? Vorsorglich hatte ich in der Nacht noch die wertvollere meiner beiden Armbanduhren versteckt und die andere so gelagert, das sie leicht ins Blickfeld viel. Die russischen Soldaten kamen in mehreren Gruppen, mit umgehängten Maschinenpistolen durchsuchten sie den großen Saal nach Beutestücken unter ständigen „Uri, Uri“ Rufen. Ich lag mit hohem Fieber in meinem Lager und machte wohl einen schlechten Eindruck auf sie, Das Plakat mit der Aufschrift „Typhus - Seuchengefahr“ deutsch und russisch geschrieben, verfehlte wohl seine Wirkung nicht. Mit meiner Uhr verschwanden auch die Soldaten wieder. 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