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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-24T12:24:14Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Sch%C3%BCtzler&amp;diff=148531</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Schützler</title>
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		<updated>2026-05-28T09:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: Die Seite wurde neu angelegt: „Autor Schlie“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Autor Schlie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148530</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-05-28T09:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg.Kirche am Abend.jpg|mini|Kirche am Abbend&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148529</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148529"/>
		<updated>2026-05-28T09:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg.Kirche am Abend.jpg|mini|Kirche am Abbend &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148528</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148528"/>
		<updated>2026-05-28T09:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eickelberg-Pforte..jpg|mini|Autor Koppe]]&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg.Kirche am Abend.jpg|mini|Kirche am Abbend &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg-Pforte..jpg&amp;diff=148527</id>
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		<updated>2026-05-28T09:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pforte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148526"/>
		<updated>2026-05-28T09:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg.Kirche am Abend.jpg|mini|Kirche am Abbend &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg.Kirche_am_Abend.jpg&amp;diff=148525</id>
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		<updated>2026-05-28T09:30:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kirche am Abend&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148524</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148524"/>
		<updated>2026-05-28T09:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche_Innen.jpg|mini|Kirche Innen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148523</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148523"/>
		<updated>2026-05-28T09:19:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche innen.jpg|mini|Kirche Innen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148522</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-05-28T09:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche aus Schlie 1901.jpg|mini|Ansicht 1901&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
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		<title>Datei:Eickelberg-Kirche aus Schlie 1901.jpg</title>
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		<updated>2026-05-28T09:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;aus Schlie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148520"/>
		<updated>2026-05-28T09:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
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 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148519</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148519"/>
		<updated>2026-05-28T09:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg|mini|Blick zur Orgelempore]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg-Kirche_Blick_zur_Orgelempore.jpg&amp;diff=148518</id>
		<title>Datei:Eickelberg-Kirche Blick zur Orgelempore.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg-Kirche_Blick_zur_Orgelempore.jpg&amp;diff=148518"/>
		<updated>2026-05-28T09:06:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Autor: Koppe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148517</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148517"/>
		<updated>2026-05-28T09:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eickelberg-Fünte.jpg|mini|Fünte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg-F%C3%BCnte.jpg&amp;diff=148516</id>
		<title>Datei:Eickelberg-Fünte.jpg</title>
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		<updated>2026-05-28T09:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Autor Koppe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148513</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148513"/>
		<updated>2026-05-28T07:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=148512</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-05-28T07:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Historische Quellen verzeichnen den Besitz und die Rechte der Familie Zernin in dieser Epoche neben Eickelberg und Eickhof auch in Orten wie Zernin, Görnow, Warnow, Katelbogen, Zepelin, Labenz, Laase, Schependorf und Wiperstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; Vollelektrizität Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30.12.1952&#039;&#039;&#039; Gründung LPG &amp;quot;Neues Deutschland&amp;quot; Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Auflösung der Gemeinde. Zusammenschluss Großgemeinde Warnow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22.08.1954&#039;&#039;&#039; Eröffnung eines Erntekindergartens Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;07.10.1958&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss der LPG &amp;quot;Einheit&amp;quot; Eickhof/ Klein Raden mit der LPG Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; Auflösung der Schule Eickelberg alle Schüler gehen in die Warnower Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Alle Ortsteile werden an das zentrale Wassernetz Warnow angeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Auflösung der LPG. Rückübertragung von Privateigentum und Bodenreformland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten zufolge gab es in der Eickelberger Kirche seit Claus von Lützow (1548 - 1588) eine feste Sitzordnung. Demnach saßen rechts vom Altar der Patron und seine Angehörigen, ihnen gegenüber der Küster und dessen Familie. Die einfachen Gemeindemitglieder hatten ebenfalls bestimmte Plätze. Von Westen aus gesehen saßen links die Leute aus Eickhof und Eickelberg und rechts die Kirchgänger aus Groß Labenz und Klein Görnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Beide Grabplatten lagen früher vor dem Altar über einer dort befindlichen Familiengruft der Lützows.&lt;br /&gt;
Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Oben die Inschrift entspricht der auf den Grabplatten. Die Widmung lautet: YND HADT SEINZ VIELGELIERTE HAVSFRAWE BARBARA WANGELIN DIS EFHTTAFIVY SETZEN LASSEN 1599. Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern. Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Erinnerungstafeln. 1. Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. 2. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg. Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell war der Friedhof aufgeteilt in verschiedene Bereiche entsprechend den zur Pfarre Eickelberg gehörenden Dörfern Eickhof / Eickelberg sowie Klein Görnow / Groß Labenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Plebans, Dietrich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541/42, Unbekannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Lüring, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Brach in Eickelberg ein Feuer aus, das Pfarrgebäude und Küsterhaus wurden total zerstört, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus erbaut, 1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren (1970?) abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade- Bützow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz. Die Freiherren zu Wartenberg und Penzlin entstammen dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht derer von Maltzan (auch Maltzahn, Molzahn). Die Namensgebung geht auf das Jahr 1530 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten, LPG Büro, Herberge und Konsum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin (ein Vasall des Bischofs von Schwerin und der Fürsten von Mecklenburg) Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. 1285 erhielt es der Ritter Johann v. Zernin von dem Bischofe zu Lehn.&lt;br /&gt;
Aber schon am 25. April 1285 musste ein Streit zwischen den Fürsten von Mecklenburg und dem Bischofe von Schwerin über die Erbauung der &amp;quot;neuen Burg&amp;quot; geschlichtet werden, dass der Ritter von Zernin sich verpflichten musste, die aufgeführte Feste abzubrechen und mit der Schleifung nicht eher aufzuhören, bis auch der ganze Graben der Erde gleich gemacht sei.&lt;br /&gt;
Dieser Graben ist höchst wahrscheinlich der noch fließende oben so genannte Burggraben und Mühlgraben, welcher sich von dem östlichen Warnow arm abzweigt. Zu der Schleifung der Burg wird es aber nicht gekommen sein, da das ganze 14. Jahrhundert die Burg als ein mächtiges Schloss und der Sitz einer Vogtei ist. Der Grund der langen Streitigkeiten zwischen den Fürsten und den Bischöfen war, dass nach einem Zeugenverhör vom Jahre 1355 die Burg Eickhof auf der Grenze des Fürstenthum, Mecklenburg und des Bisthums Schwerin erbaut war und dass ein Theil des Grundes und Bodens den Fürsten von Mecklenburg, der andere den Bischöfen von Schwerin gehörte, also der jeweilige Inhaber der Burg Vasall zugleich dieser beiden Herren war. Die Grenze zwischen dem Fürstenthum Mecklenburg und dem Bisthum Schwerin ging also mitten durch den Eickhof. Eickhof war wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Mecklenburg, Dobin, Warnow (Eickhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Ekelenbergh&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekelenbergh ist eine alte mittelalterliche Namensform, die je nach historischem und geografischem Kontext &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;zwei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; unterschiedliche Bedeutungen haben kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historischer Name für Eickelberg (Mecklenburg). In mecklenburgischen Urkunden (u.a. aus dem 13. Jahrhundert) taucht die Form Ekelenbergh (später Eikelberg) als lateinisch/niederdeutsche Bezeichnung für das heutige Eickelberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Historisch wird der Name vom altdeutschen Wort Eikel (Eiche) abgeleitet und bedeutet folglich &amp;quot;Eichenberg&amp;quot;. Die Region hat eine tiefgreifende mittelalterliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mittelalterlicher Name für Eckernförde (Schleswig-Holstein). In historischen Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert (z. B. von 1349) wurde auch die Stadt Eckernförde als Ekelenbergh (oder Ekerenvorde) bezeichnet.#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Hierbei handelt es sich um eine Fehlschreibung oder alternative Form des ursprünglichen Namens Ekerenvorde, was sich von der Eckernburg (der &amp;quot;Eichhörnchenburg&amp;quot;) und einer Furt ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Namensform Eghove&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Eghove“ stammt aus dem Niederdeutschen und bezeichnet historisch eine abhängige Hofstelle. Er setzt sich aus der Vorsilbe „Egel-“ (häufig ein Eigenname oder Flurname) und der Endung „-hove“ (für Hof) zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung und Herkunft der Wortbestandteile&lt;br /&gt;
-hove (Hof): Bezeichnet im Niederdeutschen einen Hof oder kleinere landwirtschaftliche Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidung: Während ein „Hof“ früher meist den großen Haupthof/Herrenhof meinte, stand „Hove“ für die davon abhängigen, kleineren Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage zwischen Sternberg und Groß Görnnow (in der Nähe von Eickelberg). Ältester gemeinsamer Tagungsort der Landstände (des Landtags) war die Sagsdorfer Brücke bei Sternberg - später Sternberg selbst.&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gab es noch aus wendischer Zeit einen Landtag, in dem die Landstände - nach der Christianisierung - bestehend aus den Prälaten, der Ritterschaft und den Städten vertreten waren. Mecklenburg war im Mittelalter in drei Kreise aufgeteilt, den Mecklenburgischen (das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin bildend), den Wendischen (der kleinere östliche Teil von Mecklenburg und den Stargardschen Kreis (in etwa das Land Strelitz). Jeder Kreis wurde durch seinen Marschall vertreten.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten hatte der Landmarschall als Befehlshaber des Lehnsaufgebotes die Fahne des Herzogs von Mecklenburg zu verwalten und im Kampf zu führen.&lt;br /&gt;
Es gab in Mecklenburg im Gegensatz zu anderen Ländern kein absolutes Fürstentum. Der Landtag beschloss über Krieg, Frieden, Steuern, Gesetze, Privilegien verschiedene Verwaltungsaufgaben, am wichtigsten aber über die Abgaben, so dass stets eine gewisse Abhängigkeit der Herzöge bestand. Allerdings wurde die Verwaltung des Landes durch den Landtag sehr kostensparend geführt.&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen wurden damals unter freiem Himmel durchgeführt und dauerten jeweils nur einen Tag.&lt;br /&gt;
Ein letzter großer Akt mecklenburgischer Landespolitik an der Sagsdorfer Brücke war 1549 die Entscheidung gegen das Augsburger Interim des römisch-deutschen Kaisers Karl V., welches dem Protestantismus Einhalt gebieten sollte. An die landesgeschichtliche Bedeutung der Sagsdorfer Brücke erinnert bis heute ein Denkmal, der Reformationsstein, und ein Fresko im Turm der Sternberger Kirche. Das Bild wurde im Jahr 1896 von Fritz Greve gemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene Messing Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Pfauenfedern in Wappen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern in Wappen sind klassische heraldische Symbole, die eine Reihe von positiven Eigenschaften und Bedeutungen transportieren. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern stehen oft für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz und Vornehmheit: Der Pfau, der seine Federn ausbreitet, wird seit langem als Sinnbild für Stolz und Schönheit betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wachsamkeit: Die „Augen“ der Pfauenfedern gelten als Symbole für Wachsamkeit und allsehende Weisheit, die böse Geister abwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit und Treue: Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Symbolik stehen sie oft für Treue und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfauenfedern symbolisieren Glück, Eleganz, Schönheit, Unsterblichkeit, Wiedergeburt, Königtum, Reichtum oder göttliche Weiblichkeit . In der griechischen Mythologie stehen sie für Schutz, im Buddhismus hingegen für Weisheit und Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Pfauenfedern unglaublich schön sind, gilt es als Unglücksbringer, sie ins Haus zu bringen . Das „Auge“ auf der Feder soll den bösen Blick symbolisieren, der über das Haus wacht und den Bewohnern Unglück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Aufsatz 8, Bd. 36, Georg Christian Friedrich Lisch: Eickhof und Warnow, von 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Pfauenfedern im Wappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet Schlagwort: Wappen + Name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Wangelin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Wangelin_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.amt-penzliner-land.de/Amt/Gemeinden/Stadt-Penzlin/Penzliner-Historie/Maltza-h-n/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Adel_Mecklenburgs_Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147940</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147940"/>
		<updated>2026-05-12T09:04:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg|mini|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg&amp;diff=147939</id>
		<title>Datei:Eickelberg-Epitaoh.jpg</title>
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		<updated>2026-05-12T09:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Epitaph&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147938</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-05-12T09:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: &lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-Kirche 2026.jpg|mini|Kirche im Jahr 2026&lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg-Kirche_2026.jpg&amp;diff=147937</id>
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		<updated>2026-05-12T09:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Autor Klaus Kudde&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147936</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147936"/>
		<updated>2026-05-12T08:57:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: &lt;br /&gt;
Datei:Eickelber.Altar.jpg|mini|Altar&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelber.Altar.jpg&amp;diff=147935</id>
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		<updated>2026-05-12T08:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Autor Klaus Kudde&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
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	<entry>
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		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-05-12T08:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: &lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirche vor der Renovierung&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147933</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147933"/>
		<updated>2026-05-12T08:51:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Eickelberg Kirche innen.jpg &lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
[[Datei:Eickelberg-früher.jpg|mini|Eicklberger Kirch vor der Renovierung]]&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg-fr%C3%BCher.jpg&amp;diff=147932</id>
		<title>Datei:Eickelberg-früher.jpg</title>
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		<updated>2026-05-12T08:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Klaus Kudde, Eickelberg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147931</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147931"/>
		<updated>2026-05-12T08:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Eickelberg Kirche innen.jpg &lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147930</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-05-12T08:33:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Eickelberg Kirche innen &lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147929</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147929"/>
		<updated>2026-05-12T08:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147928</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147928"/>
		<updated>2026-05-12T08:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Qualitz Forsthaus0001.jpg|thumb|400px|links|Qualitz Forsthaus Quelle unbekannt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147927</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-05-12T08:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt Stand Dez. 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg und Eickhof&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
im bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab zeugt, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg und Eickhof waren 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
Entfernung Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof 2 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
[[Datei:Eickelberg Kirche Innen.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Qualitz Forsthaus0001.jpg|thumb|400px|links|Qualitz Forsthaus Quelle unbekannt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg)&#039;&#039;&#039; zum ersten mal urkundlich (Parochie*) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel* Eickelberg zugeordnet wurden, die Familie von Zernin* Gründer des Ortes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ende 13.Jh./Anfang des 14.Jh.&#039;&#039;&#039; bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin. &#039;&#039;&#039;13. Jh./14.Jh.&#039;&#039;&#039; Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin. &#039;&#039;&#039;1336`&#039;&#039;&#039; Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie*, Patronat* übernimmt der Knappe Werner von Zernin. &#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; Großteil Zerninscher Besitz geht an die Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. &#039;&#039;&#039;1355 - 1409&#039;&#039;&#039; Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow. &#039;&#039;&#039;1409 - 1494&#039;&#039;&#039; Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht). &#039;&#039;&#039;1494 - 1945&#039;&#039;&#039; Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow, die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen. &#039;&#039;&#039;1590&#039;&#039;&#039; Umwandlung in ein Mannlehn*. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. &#039;&#039;&#039;Zwischen 1783/1796&#039;&#039;&#039; Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche Eickelberg&#039;&#039;&#039; einschiffiger, turmlos, Backsteingotik, Sakralbau, dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt, Schildbögen vorhanden, (geplanter Gewölbebau ?), flachen Holzdecke, 1902 wurde unter der alten Decke eine zweite Holzdecke angebracht, Nord- und Südfassade mit spitzbogigen vermauerten Portale beidseitig, Sakristei-Anbauten zu erkennen, Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche, Fenster sind spitzbogig, Turm- der vermutlich 1654 einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut. Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk. 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet. Ostgiebel wurde erneuert.&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; musste eine der beiden Glocken zum Einschmelzen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhaltenen Einrichtungsgegenständen&#039;&#039;&#039;, spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region). Zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;, zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. Ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
Auf dem Epitaph der sechste Sohn von links - Christoph aus dem Hause Eickhof-Bakendorf ist nach Schweden ausgewandert, wurde 1658 Hofmarschall der Königin Hedwig Elionore, 1665 Hofmarschall von König Karl XI. von Schweden, 1660 schwedischer Adliger. Diese Linie ist erloschen. Zwei Erinnerungstafeln, Zur Erinnerung an Otto Eduard August von Lützow., am 18.11.1870 an seinen Wunden in Berlin verstorben. Zur Erinnerung an Carl - Wippert von Lützow geb.11.10.1910, gefallen 9.12.1942 in Sorokino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kanzel&#039;&#039;&#039; vom Ende des 16. Jahrhunderts. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Besonderheit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück Altar wurde entfernt die Kanzel wurde mittig im Altar 1668 eingefügt. Kanzel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet (versetzt) an die Nordwand. Reste der ehemals vorhandenen Orgel (Gehlsdorfer Firma Börger) sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; zwei Grabplatten der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914, Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich.&lt;br /&gt;
Ehrenstein mit Tafel folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
Hier sind die Särge aus dem Gr. Görnower Erbbegräbnis von 1902 zur Erde bestattet. Mit ihnen&lt;br /&gt;
Christian Stüdemann von Ehrenstein geb.25.07.1664, gest.25.02.1734,&lt;br /&gt;
Eva Margaretha geborene von Freyburg, geb. 16.04.1672, gest. 06.08.1748&lt;br /&gt;
und einige Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geistliche Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1318 Plebans, Dietrich 1541/42, Unbekannt, ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg, 1654 Wilhelm Löwe, 1666 Dietrich Holst, 1676 Jakops Lohrmann, 1690 Christian Ulrici, 1703 Lüring, 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt, ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg, 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn, Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.09.1841&#039;&#039;&#039; Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt, während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus,&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben, 1960er Jahren abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg, 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg. Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler- Zernin, 1945-1970 Probst Johannes Wegener- Qualitz, 1977-1979 Probst Joachim Meyer- Baumgarten, 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter- Lohmen, 1980-1986 Pastor Benkendorff- Tarnow, 1986-1989 Pastor Flade- Bützow, 1990-1998 Pastor Glöckner- Baumgarten, 1998-2002 Pastor Schur- Tarnow, 2003-???? Pastorin Helga Müller- Baumgarten, 2020 -    Pastor Dr. Michael Fiedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase zusammen, Penzin getrennt, 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt, 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam. Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; mit Dienstende Probst Wegener. Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg. Bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde. 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Schätz man eine Sanierung auf etwa 87000 Mark. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Notsicherung des Daches, die 1998-2000 umgesetzt wurde. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;30.09.2018&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; saniert wieder eingeweiht. Sanierungskosten rund 300000 Euro, davon 100000 vom Kirchenkreis Mecklenburg, 51000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm, 129600 Euro Leader Mittel (Leader- Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute Kunstkirche&#039;&#039;&#039; es finden Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten, Taufen und weitere Aktivitäten statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gutshaus&#039;&#039;&#039; älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh.. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1830 und 1840&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; umbau zum Herrenhaus, erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz, wird saniert, steht auf der &amp;quot;Roten  Liste&amp;quot; Stiftung Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow. Diese Linie der Lützows (Eickhof/Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen), von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Penzlin, Stargrad&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Im Jahr 1997&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Gutshaus&#039;&#039;&#039; finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Rosskastanien-Allee&#039;&#039;&#039; von Eickelberg &amp;lt;--&amp;gt; Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eghove (Eickhof)&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow. Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof baute 1284 Ritter Johann von Zernin Ritterburg an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof. Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen von Mecklenburg (Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1344&#039;&#039;&#039; wird Schloss Eickhof erwähnt. Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut, nach 1945 Schloss (Burg) abgerissen, abgetragen. Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert&#039;&#039;&#039; Naturdorf Eickhof&lt;br /&gt;
Angebote: Übernachtungen, Kanuverleih, Naturdorf für Kids, Pferde Naturdorf, Outdoor- Aktivitäten&lt;br /&gt;
https://www.auf-nach-mv.de/reiseziele/a-naturdorf-eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; 25.11.1344 erstmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloss Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei. Eickhof eine Schmiede mit Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchspiel&#039;&#039;&#039; ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. &#039;&#039;&#039;Vikarie&#039;&#039;&#039; bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus. &#039;&#039;&#039;Patronat&#039;&#039;&#039; bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution. &#039;&#039;&#039;Mannlehen&#039;&#039;&#039; wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear (Abstammungsordnung (Deszendenz), bei der Verwandtschaft, Erbe, Namen und soziale Zugehörigkeit ausschließlich über die männliche Linie, also vom Vater an den Sohn, weitergegeben werden) vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Zernin&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Adelsgeschlecht niederdeutschen Ursprungs, das sich nach dem Dorf Zernin bei Bützow benannte.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Wappen: a) ein Flügelpaar, b) ein Löwe.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Zernin&#039;&#039;&#039; in Eickhof (1280 - 1315), Ritter, 1289 auf dem Reichstag in Erfurt, Verfügte über Besitz in Groß und Klein Görnow. Veräußerte Rechte in Holzendorf,Groß Görnow, Eickelberg, Zernin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Totenbruch — Klocksee.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg 1915 Seite 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag zur Flurnamenforschung.&lt;br /&gt;
Von M. Hillmann (Warnkenhagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg bei Warnow gehörte zu meinen Dienstländereien das Totenbruch, eine Wiese, die an der Grenze der Feldmark Al.-Görnow liegt,&lt;br /&gt;
unmittelbar an der von Eickelberg nach diesem Dorfe führenden Landstraße. Ich&lt;br /&gt;
vermutete, der Name dieser Wiese stamme vielleicht daher, dass hier etwa in&lt;br /&gt;
Kriegszeiten Menschen beerdigt seien, oder dass bei irgend einem räuberischen&lt;br /&gt;
Überfall hier jemand seine letzte Ruhestätte gefunden habe. Es ließ sich jedoch&lt;br /&gt;
keinerlei Überlieferung auftreiben, die solche Annahme hätte stützen können.&lt;br /&gt;
Noch schwieriger war die Erklärung des Namens für den am Wege nach&lt;br /&gt;
Gr.-Labenz gelegenen Klocksee. Hier bot sich allerdings die Sage als Führerin&lt;br /&gt;
an. Es sollen früher einmal die Eickelberger Kirchenglocken vom Turme in&lt;br /&gt;
diesen See geschleudert sein usw.; kurz und gut Vineta in Eickelberger Aufmachung.&lt;br /&gt;
Außerdem hätte auch die große Entfernung, die von der Kirche bis zum Klocksee&lt;br /&gt;
in der Luftlinie doch immerhin zirka 600 m beträgt, die Geschichtlichkeit des Vorfalls sehr bedenklich erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt glaube ich eine zuverlässige Erklärung beider Namen gefunden zu&lt;br /&gt;
haben. Auf dem Wege von Warnkenhagen (R. A. Güstrow) nach Striesenow&lt;br /&gt;
liegt der Totenberg (dodenbarg), ziemlich steil und im Winter oft unpassierbar.&lt;br /&gt;
Da hier häufig Fuhrwerke sich festgefahren oder sonst Havarie gehabt haben,&lt;br /&gt;
könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass der mit Recht unbeliebte Berg&lt;br /&gt;
schon öfter Menschen zum Tode gebracht habe, aber die Bedeutung seines Namens&lt;br /&gt;
ist eine andere. Das wird aus dem zweiten Namen G l o c k e n b e r g (Klokkenbarg)&lt;br /&gt;
erkennbar, der für die Stelle ebenso gebräuchlich ist wie die Bezeichnung Totenberg.&lt;br /&gt;
Auf meine Erkundigung nach der Bedeutung des Namens Glockenberg wurde&lt;br /&gt;
mir die äußerst sachliche Erklärung gegeben, dass bei Beerdigungen die Glocken¬&lt;br /&gt;
läuter vom Turme hier auf diesem Berge die von Richtung Striesenow kommenden&lt;br /&gt;
Leichen zuerst auf Warnkenhäger Gebiet sichtete, und dann beginne das Geläut.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grenze der Feldmark liegt zirka 300 m weiter, ist aber eben wegen&lt;br /&gt;
des Glockenberges vom Kirchorte nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz dieselben Verhältnisse treffen auf das Totenbruch und den Klocksee&lt;br /&gt;
von Eickelberg zu. Das Totenbruch bildet die Grenze gegen Al.-Görnow (Gross Görnow), und&lt;br /&gt;
beim Überschreiten derselben beginnt das Trauergeläut. Der Klocksee grenzt&lt;br /&gt;
allerdings nicht gegen Gr.-Labenz, aber in seiner Höhe wird der Leichenzug beim verlassen des Waldes zuerst für die Beobachter sichtbar, und dann werden die Glocken in Bewegung gesetzt. Man darf dagegen nicht einwenden, dass heute&lt;br /&gt;
weder Totenbruch noch Klocksee von dem hölzernen Glockenturme aus zu sehen&lt;br /&gt;
sind, der vor 11 Jahren erbaut ist. Die Kirche hat früher einen hohen Turm&lt;br /&gt;
gehabt, dessen Fundamente auf dem Kirchhofe noch erkennbar sind. In der&lt;br /&gt;
Jetztzeit geht gewöhnlich jemand aus dem Sterbeorte etwas vor dem Leichenzuge&lt;br /&gt;
fort, um den Glockenläutern das Zeichen zum Beginn ihrer Tätigkeit zu geben,&lt;br /&gt;
und so beginnt das Trauergeläute auch heute noch, wenn die Leiche beim Toten¬&lt;br /&gt;
bruch oder beim Klocksee angelangt ist.&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, auch an anderen Orten die mit Glocken- oder&lt;br /&gt;
Toten- zusammengesetzten Flurnamen nach ihrer örtlichen Lage daraufhin anzu¬&lt;br /&gt;
sehen, ob die im vorstehenden gegebene Erklärung auch auf sie zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sagsdorfer Brücke&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Laage zwischen Gross Görnow und Sternberg&lt;br /&gt;
https://www.google.com/search?client=opera&amp;amp;q=sargdorfer+brücke&amp;amp;sourceid=opera&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die deutsche Flagge (Schwarz-Rot-Gold)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat ihre Wurzeln in den Befreiungskriegen (1813–1815), maßgeblich beeinflusst durch das Lützowsche Freikorps. Deren Uniformen – schwarze Röcke, rote Aufschläge, goldene Knöpfe – prägten die Farben, die später als Symbol für Einheit und Freiheit der Burschenschaften (1817) und der 1848er Revolution bekannt wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Verbindung zwischen Lützow und Schwarz-Rot-Gold:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Truppe: Das Freikorps unter Adolf von Lützow bestand aus Freiwilligen, die gegen Napoleon kämpften, und war sehr populär.&lt;br /&gt;
Die Uniformfarben: Schwarze Uniformen, rote Vorstöße und goldene (Messing-)Knöpfe bildeten die Basis.&lt;br /&gt;
Symbolik: Die Farben wurden als &amp;quot;Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten (Rot) ans goldene Licht der Freiheit&amp;quot; interpretiert.&lt;br /&gt;
Fahne: Eine Fahne der Lützower (schwarz-rot mit goldenen Fransen) wurde bereits 1813 in Dresden gesichtet.&lt;br /&gt;
Tradition: Die Farben wurden von Studenten der Jenaer Urburschenschaft (viele waren Lützower Jäger) übernommen und beim Wartburgfest 1817 als Symbol der Einigkeit populär gemacht. &lt;br /&gt;
Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden schließlich 1848 von der Nationalversammlung als Farben des Deutschen Bundes festgelegt und sind heute die Farben der Bundesrepublik Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lützows wilde Jagd&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Lützows wilde Jagd“ stammt aus der Feder von Theodor Körner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?&lt;br /&gt;
Hör’s näher und näher brausen.&lt;br /&gt;
Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n,&lt;br /&gt;
Und gellende Hörner schallen darein&lt;br /&gt;
Und erfüllen die Seele mit Grausen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zieht dort rasch durch den finstern Wald&lt;br /&gt;
Und streift von Bergen zu Bergen?&lt;br /&gt;
Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt;&lt;br /&gt;
Das Hurra jauchzt und die Büchse knallt;&lt;br /&gt;
Es fallen die fränkischen Schergen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein,&lt;br /&gt;
Der Wütrich geborgen sich meinte;&lt;br /&gt;
Da naht es schnell mit Gewitterschein&lt;br /&gt;
Und wirft sich mit rüst’gen Armen hinein&lt;br /&gt;
Und springt ans Ufer der Feinde.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was braust dort im Tale die laute Schlacht,&lt;br /&gt;
Was schlagen die Schwerter zusammen?&lt;br /&gt;
Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,&lt;br /&gt;
Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht&lt;br /&gt;
Und lodert in blutigen Flammen.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:&lt;br /&gt;
Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
Unter winselnde Feinde gebettet?&lt;br /&gt;
Es zuckt der Tod auf dem Angesicht;&lt;br /&gt;
Doch die wackern Herzen erzittern nicht.&lt;br /&gt;
Das Vaterland ist ja gerettet.&lt;br /&gt;
Und wenn ihr die schwarzen Gefall’nen fragt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wilde Jagd und die deutsche Jagd&lt;br /&gt;
Auf Henkersblut und Tyrannen!&lt;br /&gt;
Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!&lt;br /&gt;
Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,&lt;br /&gt;
Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.&lt;br /&gt;
Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:&lt;br /&gt;
Das war Lützows wilde, verwegene Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Körner verfasste das Lied 1813 (er fiel im selben Jahr) in Bezug auf das Lützowsche Freikorps. Bei der Suche nach einer deutschen nationalen Identität griff er deutlich Motive der &amp;quot;Wilden Jagd&amp;quot; auf. Diese Volkssage beschreibt eine Gruppe von mythischen Jägern, die besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (den Rauhnächten) durch die Lüfte jagen.&lt;br /&gt;
Nach Körners Tod wurde das Gedicht 1814 in veränderter Form von Carl Maria von Weber vertont und entwickelte sich zu einem bis heute beliebten Chorlied, das auch unter den Titeln &amp;quot;Lützows wilde, verwegene Jagd&amp;quot; und &amp;quot;Was glänzt dort vom Walde?&amp;quot; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Adolf_Wilhelm_von_Lützow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Lützow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Lützow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://www.vonluetzow.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Maltzahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Maltzahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Hahn&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Hahn_(kurländisches_Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bülow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bülow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Behr&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Behr_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?scope=internal&amp;amp;navigationSearch=true&amp;amp;query=+Bibow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von Bibow&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; https://de.wikipedia.org/wiki/Bibow_(Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)#Steckbrief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kirchberg, Mecklenburgische Reimchronik, hg. v. Christa Cordshagen &amp;amp; Roderich Schmidt, Köln, Weimar &amp;amp; Wien 1997.&lt;br /&gt;
Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Heinrich_Zernin_(1302_1308)&lt;br /&gt;
https://adel-mecklenburgs.fandom.com/de/wiki/Spezial:Suche?query=zernin&amp;amp;scope=internal&amp;amp;contentType=&amp;amp;ns%5B0%5D=0&amp;amp;ns%5B1%5D=2900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg_Kirche_Innen.jpg&amp;diff=147926</id>
		<title>Datei:Eickelberg Kirche Innen.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Eickelberg_Kirche_Innen.jpg&amp;diff=147926"/>
		<updated>2026-05-12T08:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eickelberger Kirche 2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147046</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147046"/>
		<updated>2026-04-21T16:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg und Eickhoh */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
in bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof waren  1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;. Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147045</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-04-21T16:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickhoh ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
in bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof waren  1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;. Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147044</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147044"/>
		<updated>2026-04-21T16:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg und Eickho ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15 km) und Sternberg (etwa 8 km),&lt;br /&gt;
in bevölkerungsarmen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof waren  1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;. Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147043</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147043"/>
		<updated>2026-04-21T14:10:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg - Ortschronik/en */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Eickelberg und Eickhof - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;. Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147042</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147042"/>
		<updated>2026-04-21T13:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;. Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147041</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147041"/>
		<updated>2026-04-21T13:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg - Ortschronik/en */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden &lt;br /&gt;
die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)                                                                                                                                           &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;. Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147040</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147040"/>
		<updated>2026-04-21T13:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg - Ortschronik/en */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden &lt;br /&gt;
die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)                                                                                                                                           &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt, als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden die von Zernin Gründer des Ortes 13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche mit Beteiligung derer von Zernin 13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von Zernin 1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin 1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen und auch Eickelberg bewirtschaften. 1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow 1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht) 1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür Schloss und Vogtei Grabow eintauschen 1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz Eickelberg und dessen Kirchlehn ein. zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau dreiseitigen Ostschluss durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?) flachen Holzdecke Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche Fenster sind spitzbogig Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk 1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region) zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588) die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix. Inschrift auf beiden gleich: &amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN . D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;. Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte: &amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;. ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin) mit Relief-Darstellungen (1590). Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel, die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde. Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914 Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, gest. 29.12. 1945 Eickelberg und ein Grabstein Mühlenpächter zu Eickhof Hermann Hülling geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg 1318 Plebans Dietrich 1541/42 Unbekannt ab 1622 lt. Akten 1622- 1653 Gabriel Rosenberg 1654 Wilhelm Löwe 1666 Dietrich Holst 1676 Jakops Lohrmann 1690 Christian Ulrici 1703 Lüring 1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt ???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg 1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt. Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet. 1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben 1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: 1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt 1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt 1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg 1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren 1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin 1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz 1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten 1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen 1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow 1986-1989 Pastor Flade, Bützow 1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten 1998-2002 Pastor Schur, Tarnow 2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde Zernin. 1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde 1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark 1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut 1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde 2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen, Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar. 30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau, 18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten 1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920. Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz wird saniert steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen) von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow. 1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. 1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach) Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt, ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde 2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt Ende 19.Jh. abgebrannt teilweise wieder aufgebaut nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt. Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle 25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow, nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten. 15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut 09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875) heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. -Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen. -Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte, oft verbunden mit einem Haus -Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution -Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen -Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet - Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: -Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901 Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim, Lübz und Plau Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow Willkommen auf der Website der Familie von Lützow https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871 Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof 1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
     als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden  &lt;br /&gt;
     die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
    mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
     Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
     Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
     und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
            Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
     Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918 ) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
     Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
     Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl- Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)&lt;br /&gt;
                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Schwerin Mecklenburg Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147039</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147039"/>
		<updated>2026-04-21T13:50:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
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 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden &lt;br /&gt;
die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)                                                                                                                                           &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
     als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden  &lt;br /&gt;
     die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
    mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
     Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
     Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
     und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
            Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
     Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918 ) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
     Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
     Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl- Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)&lt;br /&gt;
                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Schwerin Mecklenburg Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147038</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147038"/>
		<updated>2026-04-21T13:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden &lt;br /&gt;
die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
     Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
     Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)                                                                                                                                           &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
     als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden  &lt;br /&gt;
     die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
    mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
     Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
     Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
     und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
            Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
     Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918 ) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
     Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
     Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl- Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)&lt;br /&gt;
                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Schwerin Mecklenburg Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147037</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147037"/>
		<updated>2026-04-21T13:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.82%2C53.77%2C11.83%2C53.78&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
     als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden  &lt;br /&gt;
     die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
    mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
     Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
     Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
     und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
            Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
     Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
     Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
     Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl-Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)                                                                                                                                           &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Mecklenburg - Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
     als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden  &lt;br /&gt;
     die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
    mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
     Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
     Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
     und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
            Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
     Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918 ) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
     Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
     Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl- Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)&lt;br /&gt;
                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Schwerin Mecklenburg Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147036</id>
		<title>Eickelberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147036"/>
		<updated>2026-04-21T13:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg - Ortschronik/en */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 Kirchspiel Ekelenbergh (Eickelberg) zum ersten mal urkundlich (Parochie) erwähnt,&lt;br /&gt;
     als die Dörfer Groß- und Klein Görnow dem Kirchenspiel Eickelberg zugeordnet wurden  &lt;br /&gt;
     die von Zernin Gründer des Ortes &lt;br /&gt;
13. Jh. / Anfang des 14. Jh. bauen Zisterzienser Mönche eine Backsteinkirche&lt;br /&gt;
    mit Beteiligung derer von Zernin&lt;br /&gt;
13. Jh. /14.Jh. Eickelberg, Eickhof und weitere Orte in Besitz der Familie von &lt;br /&gt;
     Zernin &lt;br /&gt;
1336 Konrad und Bernhard Plessen Stiftung einer Vikarie, Patronat übernimmt der Knappe Werner von Zernin&lt;br /&gt;
1344 Großteil Zerninscher Besitz geht an Fürsten (Mecklenburg) Albrecht und  &lt;br /&gt;
     Johann, die ihn an die von Bülow verpfänden, die die Burg Eickhof beziehen&lt;br /&gt;
     und auch Eickelberg bewirtschaften.&lt;br /&gt;
1355 - 1409 Eickelberg mit Vogtei im Pfandbesitz derer von Bülow&lt;br /&gt;
1409 - 1494 Pfandbesitz derer von Bibow (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)             &lt;br /&gt;
1494 - 1945 Eickelberg und Eickhof im Besitz der Familie von Lützow die dafür   &lt;br /&gt;
            Schloss und Vogtei Grabow eintauschen&lt;br /&gt;
1590 Umwandlung in ein Mannlehn. Von Lützows treten damit auch in den Besitz                                                       &lt;br /&gt;
     Eickelberg und dessen Kirchlehn ein.&lt;br /&gt;
zwischen 1783/1796 Gutshof Eickelberg als Nebengut eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirche Eickelberg&lt;br /&gt;
einschiffige, turmloser, Backsteingotik, Sakralbau&lt;br /&gt;
dreiseitigen Ostschluss&lt;br /&gt;
durch Strebepfeiler bewehrt (geplanter Gewölbebau ?)&lt;br /&gt;
flachen Holzdecke&lt;br /&gt;
Nord- und Südfassade mit spitzbogige vermauerte Portale&lt;br /&gt;
beidseitig Sakristei-Anbauten zu erkennen&lt;br /&gt;
Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Fenster sind spitzbogig&lt;br /&gt;
Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden, &lt;br /&gt;
anstelle des Turms wurde auf dem Westende des Daches ein Ausbau für zwei Glocken (große Glocke Ø 1,20m, kleine Ø 1,07m) angebaut&lt;br /&gt;
Glockenläuten (Erschütterungen) führten zu Schäden am Mauerwerk&lt;br /&gt;
1902 wurde freistehender Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche errichtet&lt;br /&gt;
Ostgiebel wurde erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erhaltenen Einrichtungsgegenständen&lt;br /&gt;
spätromanische Granit Fünte (Taufbecken Ø 1,18m), 12. Jh. (wohl das älteste Kunstwerk der Region)&lt;br /&gt;
zwei Grabplatten (zeigen dieselben Figuren) der Familie von Lützow im Renaissance-Stil (1588)&lt;br /&gt;
die kleine 1,50m lang 1,20m breit mit Kruzifix, die Große 2,24m lang 1,24m breit ohne Kruzifix.&lt;br /&gt;
Inschrift auf beiden gleich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ANNO 1588 DEN 30.JVLY IST DRT EDLE VND ERNVESTER CLAWES LVTZOW ZU HVLTZBORG SALICH IN GODT ENTSLAFEN&lt;br /&gt;
. D . S. G. G. S .(Deren Seele Gott Gnädig Sei) &amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich auf der kleineren Grabplatte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;CHRISTUS IST MEIN LEBEN, STERBEN MEIN GEWINN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
ein Claus von Lützow gewidmetes Epitaphe (gestiftet von Gemahlin Barbara v. Wangelin)&lt;br /&gt;
mit Relief-Darstellungen (1590).&lt;br /&gt;
Mitte eine Darstellung des Jüngsten Gerichts,&lt;br /&gt;
darunter links C. v. Lützow mit seinen 8 Söhnen, rechts Barbara mit 2 Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
Besonderheit Altar und Kanzel ein Körper, Mittelstück bildete die Kanzel,&lt;br /&gt;
die Anfang des 20. Jahrhunderts (1902) umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Reste der ehemals vorhandenen Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof zwei Grabplatte der letzten beiden Erblandmarschälle von Mecklenburg&lt;br /&gt;
Carl Friedrich Ludwig von Lützow geb. Potsdam d. 28.10.1844, gest. Dobbertin d. 16.01.1914&lt;br /&gt;
Hans von Lützow (letzter Erblandmarschall von 1914 - 1918 ) geb. Eickelberg 22.05.1873, &lt;br /&gt;
gest. 29.12. 1945 Eickelberg &lt;br /&gt;
und ein Grabstein&lt;br /&gt;
Mühlenpächter zu Eickhof&lt;br /&gt;
Hermann Hülling&lt;br /&gt;
geb. 24.09.1889, gefallen 17.09.1914 Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geistliche Eickelberg&lt;br /&gt;
1318 Plebans Dietrich&lt;br /&gt;
1541/42 Unbekannt&lt;br /&gt;
ab 1622 lt. Akten&lt;br /&gt;
1622- 1653 Gabriel Rosenberg&lt;br /&gt;
1654 Wilhelm Löwe&lt;br /&gt;
1666 Dietrich Holst&lt;br /&gt;
1676 Jakops Lohrmann&lt;br /&gt;
1690 Christian Ulrici&lt;br /&gt;
1703 Lüring&lt;br /&gt;
1727 Valentin Detlev Lüring Sohn 22 Jahre alt&lt;br /&gt;
???? Joh.Friedr. Röhring verwaltet Laase und Eickelberg&lt;br /&gt;
1761 Schwerdtfeger, Vater und Sohn&lt;br /&gt;
     Vater Anton August Schwerdfeger seit 1773 Pastor Eickelberg und Laase&lt;br /&gt;
     Wohnort Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.09.1841 Pfarrgebäude und Küsterhaus in Eickelberg abgebrannt während Pastor &lt;br /&gt;
Schwerdtfeger den Erntedankgottesdienst in Laase abhielt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Dokumente und Schriften wurden vernichtet.&lt;br /&gt;
1848 neues Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950er Jahren aufgegeben&lt;br /&gt;
1960er Jahren abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbuchsabschrift aus dem Superintendentur Archiv behandelt: &lt;br /&gt;
1740-1761 Eickelberg und Laase, Penzin getrennt&lt;br /&gt;
1761-1786 Eickelberg und Laase getrennt &lt;br /&gt;
1786-1841 Eickelberg und Laase gemeinsam&lt;br /&gt;
Das Original von 1841 an enthält Eickelberg und Laase zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898-1910 Max C. Frz. Hillmann Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
1911-1929 Probst Ludwig Köhler letzter Pastor Eickelberg&lt;br /&gt;
Ab dann Verwaltung der Pfarrstelle Eickelberg durch folgende Pastoren&lt;br /&gt;
1929-1945 Probst Ludwig Köhler, Zernin&lt;br /&gt;
1945-1970 Probst Johannes Wegener, Qualitz&lt;br /&gt;
1977-1979 Probst Joachim Meyer, Baumgarten&lt;br /&gt;
1979-1980 Pastor Karl- Heinz Schröter, Lohmen&lt;br /&gt;
1980-1986 Pastor Benkendorff, Tarnow&lt;br /&gt;
1986-1989 Pastor Flade, Bützow&lt;br /&gt;
1990-1998 Pastor Glöckner, Baumgarten&lt;br /&gt;
1998-2002 Pastor Schur, Tarnow&lt;br /&gt;
2003-???? Pastorin Helga Müller, Baumgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 mit Dienstende Probst Wegener Eingliederung Eickelberg in die Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
Zernin.&lt;br /&gt;
1970 endet Kirchenregisterbuch von Eickelberg&lt;br /&gt;
bis 1971 Eickelberg eigenständige ruhende Kirchengemeinde &lt;br /&gt;
1977 Pfarrstelle Zernin nicht wieder besetzt (letzter Pastor, Falb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche 30 Jahre unbenutzt, zerfiel zusehends, es kam zu Plünderungen &lt;br /&gt;
und Diebstählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
südliche Vorhalle und Sakristei wurden abgerissen und als Baumaterial benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Restaurierungskosten etwa 87000 Mark&lt;br /&gt;
1995 Glockenstuhl von 1902 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
1996 Notsicherung, die 1998-2000 umgesetzt wurde&lt;br /&gt;
2010 Kirche sanierungsbedürftig (Risse bis ins Fundament, Ausbrüche und Fehlstellen,&lt;br /&gt;
Schäden an Stützpfeiler, Fenster und Fußboden. Innenraum nur noch teilweise benutzbar.&lt;br /&gt;
30.09.2018 saniert wieder eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Kunstkirche&lt;br /&gt;
Konzerte, Vorträge, Ausstellungen, teilweise Andachten und weitere Aktivitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Gutshaus&lt;br /&gt;
älteste Teil war ein Lehmfachwerkbau,&lt;br /&gt;
18.Jh. Verwalterhaus, Fachwerkbau mit Feldsteinsockel und Giebelverkleidung aus Schieferplatten&lt;br /&gt;
1830 und 1840 umbau zum Herrenhaus    &lt;br /&gt;
erweitert Ende des 19. Jh., sowie 1920.&lt;br /&gt;
Nach Leerstand seit den 1990er in Privatbesitz&lt;br /&gt;
wird saniert&lt;br /&gt;
steht auf &amp;quot;Roten&amp;quot; Liste Stiftung Kulturerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg 1840 bis 1945 Hauptsitz der Familie von Lützow  &lt;br /&gt;
Diese Linie der Lützows (Eickhof/ Eickelberg) stellten einen von drei mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Erblandmarschällen (könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen)&lt;br /&gt;
von 1494 bis 1918 im Mecklenburgischen Kreis&lt;br /&gt;
Wenden (östlicher Teil von Mecklenburg)- die von Maltzan&lt;br /&gt;
Penzlin, Stargrad (Stargardischer Kreis)- Reichsfreiherren zu Wartenberg und Penzlin die von Behr (später an die von Hahn) auf Pleetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblandmarschallämter (bis 1918, Ende der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des zweiten Weltkrieges Eickhof/Eickelberg und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst im Besitz derer von Lützow.&lt;br /&gt;
1945 Die Familie von Lützow wird im Zuge der Bodenreform enteignet. &lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde das Gutshaus zu DDR-Zeiten bis 1986 unter anderem als Schule, Wohnraum, Kindergarten und Konsum genutzt. &lt;br /&gt;
1987 Gutshaus wird bei einer Kampfgruppen Übung beschädigt (Fenster, Dach)&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 diente es als Filmkulisse (Das Geheimnis der Kormoraninsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutshaus finden Lesungen, Konzerte und andere Aktivitäten statt,&lt;br /&gt;
ist Bestandteil der Mittsommerremise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof wurde&lt;br /&gt;
2019 vom BUND zur Allee des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1344 wird Schloss Eickhof erwähnt&lt;br /&gt;
Ende 19.Jh. abgebrannt &lt;br /&gt;
teilweise wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
nach 1945 (abgerissen) Burg abgetragen&lt;br /&gt;
Die verbliebenen baulichen Reste wurden teils für andere Zwecke genutzt, und der Standort war durch Ruinen geprägt.&lt;br /&gt;
Wasserburg/ Schloss Eickhof heute nur noch ein bewachsener Hügel der an die einstige Wasserburg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 bis 1945 die von Lützow Eigentümer des Gutes Eickhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter (Eickhof, Eickelberg) und Haus Groß Salitz zusammen über 1.000 Hektar Land und Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühle  &lt;br /&gt;
25.11.1344 ertmalig erwähnt in einem Pfändungsvertrag zwischen&lt;br /&gt;
Fürsten Albrecht und Johann an Heinrich von Bülow,&lt;br /&gt;
nebst Schloß Eickhof, Eikelberg und Labenz, sowie 8 Hufen zu Laase &lt;br /&gt;
und alle Hebungen zu Nakensdorf und Holdorf und Boden aus den Kirchspielen Bruel, Penzin und Sülten.&lt;br /&gt;
15.01.1841 abgebrannt, lt. Dorfchronik, im August 1841 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
09.11.1885 wiederholt abgebrannt, Juni 1886 wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mecklenburgisches Urkundenbuch Band (M.U.B.) IX, S. 594, Urkunde 6458, von 1875)&lt;br /&gt;
                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
heute saniertes Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
##############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg hatte eine Stellmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickhof einen Schmiede mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen       &lt;br /&gt;
Amtspflichten ausüben darf; es bezeichnete ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie),&lt;br /&gt;
in dem mehrere Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
-Wappen von Lützow: Das Geschlecht führte zwei verschiedene Wappen: ein Flügelpaar oder einen Löwen.&lt;br /&gt;
-Vikarie bezeichnet historisch eine kirchliche Stiftung oder Pfründe, die das Vermögen zur Unterhaltung eines Vikars (Stellvertreters) darstellte,&lt;br /&gt;
oft verbunden mit einem Haus&lt;br /&gt;
-Patronat bezeichnet allgemein eine Schutzherrschaft, Schirmherrschaft oder die Förderung durch eine einflussreiche Person oder Institution&lt;br /&gt;
-Die Familie von Bülow ist ein uraltes mecklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert (erwähnt 1154) bei Rehna liegen&lt;br /&gt;
-Mannlehen wurde im alten Recht des Heiligen Römischen Reiches unter dem Feudalismus seit dem Hochmittelalter&lt;br /&gt;
im 12. Jahrhundert das patrilinear vererbte Lehen gegen Heerfolge bezeichnet&lt;br /&gt;
- Erblandmarschall könnte man heute etwa als &amp;quot;Sprecher des Landtags&amp;quot; bezeichnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###############################################################################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mario Niemann Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Biographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Staatskalender Schwerin Mecklenburg Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin 1901&lt;br /&gt;
Bd. 4 : Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow,&lt;br /&gt;
Goldberg, Parchim, Lübz und Plau&lt;br /&gt;
Seite 148-153 Eickelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Lützow&lt;br /&gt;
Willkommen auf der Website der Familie von Lützow&lt;br /&gt;
https://www.vonluetzow.de/page/page-3/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dr. Georg Christian Friedrich Lisch&lt;br /&gt;
Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147035</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-04-21T13:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Eickelberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eghove (Eickhof) ist ein Ortsteil von Warnow, nahe bei Bützow&lt;br /&gt;
Burg (Wasserburg)/Gut Eickhof&lt;br /&gt;
1284 Ritter Johann von Zernin baut Wasserburg (Ritterburg) an der Warnow (auf ehemaligen wendischen Burgwall ?), nennt sie Burg Eickhof&lt;br /&gt;
Burg Eickhof wichtiges Glied großer Landesburgen Ratzeburg, Gadebusch, Meklenburg, Dobin, Warnow (Eikhof), Bützow, Güstrow (und Bisdede), Werle, Kessin, Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147034</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-04-21T13:34:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Großer Text== Eickelberg == */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.7747/11.8217&amp;quot;&amp;gt;Größere Karte von Eickelberg bei OpenStreetMap anzeigen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147033</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-04-21T13:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
=&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Großer Text&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;== Eickelberg ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Eickelberg&amp;diff=147032</id>
		<title>Eickelberg</title>
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		<updated>2026-04-21T13:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Eickelberg&lt;br /&gt;
 | plz = 18249&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_B%C3%BCtzow-Land Bützow-Land]&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 918 (Gemeinde insgesamt 2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7747&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8217&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--OpenStreetMap: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7747/11.8217 Breite: 53.7747 Länge: 11.8217]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Eickelberg, &lt;br /&gt;
Ortsteil der Gemeinde Warnow &lt;br /&gt;
Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eickelberg liegt im oberen Warnowtal, zwischen Bützow (etwa 15km) und Sternberg (etwa 8km),&lt;br /&gt;
in Bevölkerung armen, ruhigen, landschaftlich schön gelegenen Sternberger Seenland,&lt;br /&gt;
geprägt durch die Dorfkirche und das Gutshaus. &lt;br /&gt;
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück wovon das Großsteingrab Eickelberg,&lt;br /&gt;
ein etwa 9 Meter langes Ganggrab, das 1966 untersucht wurde und Funde wie Tongefäße und Feuersteingeräte hervorbrachte.&lt;br /&gt;
In der slawischen Zeit hielten sich vermutlich Wenden im oberen Warnowtal auf, worauf Burg („Burgwall“) in Eickhof ? hindeuten. &lt;br /&gt;
Eickelberg, Eickhof 1494 - 1945 im Besitz des Adelsgeschlecht von Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &#039;&#039;&#039;Eickelberg&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eickelberg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Eickelberg - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Eickelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Eickelberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/EICERGJO53VS Eickelberg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Warnow_(bei_B%C3%BCtzow) Eickelberg, Ortsteil der Gemeinde Warnow bei Bützow in Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:schuetzler@qualitz.de?Subject=Fragen%20zu%20Eickelberg Ernst Schützler, Qualitz]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Qualitz&amp;diff=145592</id>
		<title>Chronik von Qualitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Qualitz&amp;diff=145592"/>
		<updated>2026-04-06T08:52:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Zeittafel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Qualitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zusammengestellt von Hilde Besemer, aktualisiert von Gudrun [[Benutzer:Schützler|Schützler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 3000-2000 vuZ 	&lt;br /&gt;
: Die ersten  Besiedlungsnachweise stammen von den Germanen mit dem Stamm der Warnen, die Ihre Toten in Totenhäusern aus riesigen Steinblöcken bestatteten.  Heute sind diese als [[Hünengräber und Steinsetzungen#P - R|Großsteingräber]] bekannt.  Qualitz war früher reich an diesen Gräbern, die auf eine dichte Besiedlung in der damaligen Zeit schließen lassen.  Um 400 vor [nach, Red.] der Zeitwende scheinen die Germanen das Land verlassen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 600&lt;br /&gt;
: Die Wenden besiedelten das Gebiet.  Aus der Zeit stammt der Ursprung des Ortsnamens mit dem ersten Namen Chualitz, der vom altpolnischen Personennamen Chwal oder vom tschechischen Chval  herrührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 928 	&lt;br /&gt;
: Die Sachsen fallen unter Führung von Heinrich I ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1233&lt;br /&gt;
: Die älteste noch erhaltene Urkunde ist auf den 8.7.1233 datiert. In dieser wird die Qualitzer Kirche zum erstenmal genannt.  Brunward, Bischof von Schwerin, bewidmet das Kloster Rühn und gibt auch dem Kloster die Banne in einigen  Kirchen im Umland, u.a. auch in Chualiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche_Qualitz.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1329&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde wird erstmalig in heutiger Schreibweise, Qualitz, genannt.  Aus einem Brief geht hervor, dass der Bischof Johannes von Schwerin Eigentümer ist und für 500 lübsche Mark die Dörfer Mankmoos und Qualitz versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1500-1542 	&lt;br /&gt;
: Die letzten katholischen Geistlichen, Soldeke und Körte sind an der Kirche tätig.  Die Fläche von Qualitz entspricht etwa 552 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1542&lt;br /&gt;
: Vom ersten protestantischen Pastor Renwart wird berichtet, er sei der untüchtigste und ungelehrteste Geistliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1620 &lt;br /&gt;
: Gleich zu Beginn des dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wird das Dorf fast vollständig verwüstet und ausgeplündert.  Krieg und Pest beherrschen die Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1625 	&lt;br /&gt;
: Die Schule wird erstmals erwähnt, ein Fachwerkbau mit Strohdach.  Der Küster des Dorfes ist auch Lehrer und die Erziehung der Kinder ausschließlich Sache der Kirche.  Schwedenkönig Gustav Adolf ergreift Besitz über dieses Gebiet und Qualitz wird wieder dem Amt Bützow zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1642 &lt;br /&gt;
: Die Schule steht aus Mangel an Kindern leer, im Ort gibt es nur noch 96 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1673 	&lt;br /&gt;
: Das Pfarrhaus brennt ab und wird aus den Mitteln einer Kollekte, gesammelt in ganz Mecklenburg, wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1712 	&lt;br /&gt;
: Das Dorf hat wieder unter Kriegswirren zu leiden.  Fast die ganze sächsische Armee zieht durch Qualitz.  Ein katholischer Fahnenjunker prügelt den Pastor Engel grausam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1720&lt;br /&gt;
: Vereinzelt werden in den Wäldern noch Wölfe gesehen und weithin ist deren Geheul zwischen Wendorf und Qualitz zu hören.  Die Wälder waren so dicht, daß man sie kaum durchdringen konnte.  In ihnen lebten viele Schlangen und Otter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1854&lt;br /&gt;
: Das Pfarrhaus brennt erneut ab.  Das neue Pfarrhaus wird noch im gleichen Jahr unter Pastor Brandt an der heutigen Stelle errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1859&lt;br /&gt;
: Dem ältesten noch erhaltenen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 31.10. 1859 kann man u.a. entnehmen: wer sich verpflichtete, eine von den &amp;quot;Armen Witwen&amp;quot; zeit ihres Lebens in seiner Wohnung aufzunehmen und dass man das Mädchen Dorothea Christens, die Mutter dreier unehelicher Kinder, von der man befürchten müsse, dass sie wegen unvertilgbarer Unzucht noch mehrere in die Welt setze, ins Dorf hinein nehme und ihr Wohnung und Acker verleihe, damit sie die Pflicht spürt, ihre Kinder zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1860&lt;br /&gt;
: Von 1860-1865 werden nur die Beiträge zum Armengeld protokolliert.  Danach werden bis 1875 gar keine Aufzeichnungen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1880&lt;br /&gt;
: Aus einigen Protokollen geht hervor, dass ein von der Gemeinde eingesetzter Nachtwächter für die nächtliche Sicherheit der Dorfbewohner zuständig war.  Gegen ein jährliches Entgelt von 240 Mark und 10 qR Ackerland zu 0,93 M hat der Nachtwächter von Ostern bis Michaelis Abends 10 Uhr bis Morgens 3 Uhr, und von Michaelis bis Ostern von Abends 10 Uhr bis Morgens 4 Uhr zu wachen und sich nicht von der Straße zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1885&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde beschließt den Bau eines Eiskellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1890&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde zählt 345 Einwohner, davon 107 Kinder.&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde beschließt zur Verbesserung der Schulräume den Einbau von Doppelfenstern, um eine gleichmäßige Wärme im ganzen Schulzimmer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1895&lt;br /&gt;
: Renovierungsarbeiten in der Kirche werden begonnen, die Holzdecke wird erneuert und erhöht, womit die Schwüle bei Überfüllung der Kirche beseitigt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1899&lt;br /&gt;
: Der Bau des ersten Straßenabschnittes wird beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1901&lt;br /&gt;
: Der erste Vertrag für Kiesabbau wird abgeschlossen.  Die Gemeinde kann diese solange bewirtschaften, bis sie erschöpft ist.  Ein telegraphischer Anschluß nach Baumgarten wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1905&lt;br /&gt;
: Ein weiterer Abschnitt der Straße wird gebaut.  Straßenbauprojekte zu anderen Gemeinden, wie Warnow, Warin- Qualitz- Jabelitz, werden ins Auge gefaßt, um Anschluß an die Straßenverbindung Neukloster-Bützow zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1915&lt;br /&gt;
: In einem Rundschreiben des Oberkirchenrates wird gesagt, dass in Mecklenburg die Kriminalität von Jugendlichen am größten in Deutschland sei (4 mal höher), auch bei denen, die 12-18 Jahre alt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1917&lt;br /&gt;
: Die beiden großen Glocken der Kirche müssen zu Kriegszwecken abgeliefert werden.  Im ersten Weltkrieg fallen 20 Männer der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1921 	&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde beschließt eine Vergnügungssteuer und eine Fremdenwohnsteuer einzuführen, um weitere Einnahmen zu erhalten, zum Beispiel für den Straßenbau.  Zur Deckung von Lösch- und Lehrmitteln wird eine außerordentliche Gemeindesteuer sowie eine Rindviehsteuer eingeführt.  Qualitz hat ein reges Gemeindeleben, außer dem Kriegerverein gibt es noch den Sportverein, den Gesangsverein „Frohsinn“ und den Pfeifenclub „Rauchwolke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1927&lt;br /&gt;
: Am 11. Oktober wird die freiwillige Feuerwehr Qualitz mit einer Stärke von 22 Kameraden gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1931  	&lt;br /&gt;
: Zur Beleuchtung der Straße werden 9 Lampen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1933&lt;br /&gt;
: Am 23. Juli findet in Qualitz eine große 700-Jahrfeier statt.  Viele Einwohner beteiligen sich.  Zum Festprogramm gehören Vorträge, ein Festgottesdienst, die Pflanzung einer „Hitlereiche“ und ein Festumzug.  Junge Leute führen ein Festpiel auf, dass über die Zeit der Einwanderung der Westfalen und über die Gründung der Kirche beerichtet.&lt;br /&gt;
: Im Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Qualitz vom 15. Juli 1933  wird von Pastor Johannes Wegener aus der 700-jährigen Geschichte von Qualitz berichtet.  Herr Dr. Trost aus Bützow gibt einen Überblick über die Vorgechichte zu Qualitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1939-1945 	&lt;br /&gt;
: Nachdem in Deutschland der bisher verheerendste Krieg begonnen hatte, werden die meisten Männer des Dorfes zum Kriegsdienst eingezogen.  Zur Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe werden Zwangsarbeiter aus Frankreich, Polen und Rußland eingesetzt.  Viele Flüchtlingsfamilien aus den ostdeutschen Gebieten werden im Dorf untergebracht, so dass die Einwohneranzahl im Jahr 1945 von 400 auf 1100 steigt.  Äußerlich bleibt das Dorf von Kriegszerstörungen verschont.  Aber gefallen und vermisst werden 25 Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1945&lt;br /&gt;
: Eine der ersten Maßnahmen der deutschen Zivilverwaltung ist die Bodenreform.  Alle Güter und Bauernhöfe über 100 ha werden entschädigungslos enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1945-1990 	&lt;br /&gt;
: Die Umgestaltung des Dorfes nach Prinzipien des Sozialismus bringt viele Veränderungen für die Einwohner des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1953&lt;br /&gt;
: verlassen einige Bauern aus politischen und wirtschaftlichen Gründen das Dorf.  In diesem Jahr wird die LPG &amp;quot;1.Mai&amp;quot; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1954&lt;br /&gt;
: wird der erste Kindergarten eingerichtet.  Die LPG vergrößert ihren Eigentum.  Es entstehen neue Stallanlagen.  Die Verbindungsstraßen zu den umliegenden Orten werden  befestigt. &lt;br /&gt;
: Von 1950 bis 1960 verlassen nochmals ca. 80 Qualitzer Einwohner den Ort und ziehen in den &amp;quot;Westen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1960&lt;br /&gt;
: die landwirtschaftlichen Flächen werden vollgenossenschaftlich bewirtschaftet.  Im Dorf werden bauliche Maßnahmen vorgenommen: Umbau des Saales der Gaststätte, Kindergarten, Wasseranschluß für alle Haushalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1972&lt;br /&gt;
: Die LPG  wird in die Bereiche Tier- und Pflanzenproduktion getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1985&lt;br /&gt;
: feiert Qualitz 750-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; nach 1990&lt;br /&gt;
: Nach der Wiedervereinigung gibt es in Qualitz nur noch einen Landwirtschaftsbetrieb (Degenhardt Lenga).  Viele Häuser im Ort wurden saniert und sind wieder Privateigentum.  Die Einwohnerzahl sank zwischen 1990 und 1997 von 265 auf 220.  In den Folgejahren konnten Zuzüge verzeichnet werden, so dass Qualitz wieder 260 Einwohner hat (Stand 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1999&lt;br /&gt;
: Qualitz verliert den Status als eigenständige Gemeinde und gehört zur Gemeinde Baumgarten des Amtes Steintanz-Warnowtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2004&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde Baumgarten mit dem Ort Qualitz wird im Zuge der Schließung des Amtes Steintanz-Warnowtal dem Amt Bützow-Land angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2004&lt;br /&gt;
: Festgottesdienst in der Kirche Qualitz nach Restaurierungsarbeiten&lt;br /&gt;
: 150 Jahre Pfarrhaus Qualitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2007&lt;br /&gt;
: Einweihung des Natur- und Kulturtreffs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2008&lt;br /&gt;
: 775-Jahr-Feier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2014&lt;br /&gt;
: Gründung des Allerhand e.V.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Qualitz&amp;diff=145591</id>
		<title>Chronik von Qualitz</title>
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		<updated>2026-04-06T08:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützler: /* Zeittafel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Qualitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zusammengestellt von Hilde Besemer, aktualisiert von Gudrun [[Benutzer:Schützler|Schützler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 3000-2000 vuZ 	&lt;br /&gt;
: Die ersten  Besiedlungsnachweise stammen von den Germanen mit dem Stamm der Warnen, die Ihre Toten in Totenhäusern aus riesigen Steinblöcken bestatteten.  Heute sind diese als [[Hünengräber und Steinsetzungen#P - R|Großsteingräber]] bekannt.  Qualitz war früher reich an diesen Gräbern, die auf eine dichte Besiedlung in der damaligen Zeit schließen lassen.  Um 400 vor [nach, Red.] der Zeitwende scheinen die Germanen das Land verlassen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 600&lt;br /&gt;
: Die Wenden besiedelten das Gebiet.  Aus der Zeit stammt der Ursprung des Ortsnamens mit dem ersten Namen Chualitz, der vom altpolnischen Personennamen Chwal oder vom tschechischen Chval  herrührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 928 	&lt;br /&gt;
: Die Sachsen fallen unter Führung von Heinrich I ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1233&lt;br /&gt;
: Die älteste noch erhaltene Urkunde ist auf den 8.7.1233 datiert. In dieser wird die Qualitzer Kirche zum erstenmal genannt.  Brunward, Bischof von Schwerin, bewidmet das Kloster Rühn und gibt auch dem Kloster die Banne in einigen  Kirchen im Umland, u.a. auch in Chualiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche_Qualitz.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1329&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde wird erstmalig in heutiger Schreibweise, Qualitz, genannt.  Aus einem Brief geht hervor, dass der Bischof Johannes von Schwerin Eigentümer ist und für 500 lübsche Mark die Dörfer Mankmoos und Qualitz versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1500-1542 	&lt;br /&gt;
: Die letzten katholischen Geistlichen, Soldeke und Körte sind an der Kirche tätig.  Die Fläche von Qualitz entspricht etwa 552 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1542&lt;br /&gt;
: Vom ersten protestantischen Pastor Renwart wird berichtet, er sei der untüchtigste und ungelehrteste Geistliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1620 &lt;br /&gt;
: Gleich zu Beginn des dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wird das Dorf fast vollständig verwüstet und ausgeplündert.  Krieg und Pest beherrschen die Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1625 	&lt;br /&gt;
: Die Schule wird erstmals erwähnt, ein Fachwerkbau mit Strohdach.  Der Küster des Dorfes ist auch Lehrer und die Erziehung der Kinder ausschließlich Sache der Kirche.  Schwedenkönig Gustav Adolf ergreift Besitz über dieses Gebiet und Qualitz wird wieder dem Amt Bützow zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1642 &lt;br /&gt;
: Die Schule steht aus Mangel an Kindern leer, im Ort gibt es nur noch 96 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1673 	&lt;br /&gt;
: Das Pfarrhaus brennt ab und wird aus den Mitteln einer Kollekte, gesammelt in ganz Mecklenburg, wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1712 	&lt;br /&gt;
: Das Dorf hat wieder unter Kriegswirren zu leiden.  Fast die ganze sächsische Armee zieht durch Qualitz.  Ein katholischer Fahnenjunker prügelt den Pastor Engel grausam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1720&lt;br /&gt;
: Vereinzelt werden in den Wäldern noch Wölfe gesehen und weithin ist deren Geheul zwischen Wendorf und Qualitz zu hören.  Die Wälder waren so dicht, daß man sie kaum durchdringen konnte.  In ihnen lebten viele Schlangen und Otter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1854&lt;br /&gt;
: Das Pfarrhaus brennt erneut ab.  Das neue Pfarrhaus wird noch im gleichen Jahr unter Pastor Brandt an der heutigen Stelle errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1859&lt;br /&gt;
: Dem ältesten noch erhaltenen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 31.10. 1859 kann man u.a. entnehmen: wer sich verpflichtete, eine von den &amp;quot;Armen Witwen&amp;quot; zeit ihres Lebens in seiner Wohnung aufzunehmen und dass man das Mädchen Dorothea Christens, die Mutter dreier unehelicher Kinder, von der man befürchten müsse, dass sie wegen unvertilgbarer Unzucht noch mehrere in die Welt setze, ins Dorf hinein nehme und ihr Wohnung und Acker verleihe, damit sie die Pflicht spürt, ihre Kinder zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1860&lt;br /&gt;
: Von 1860-1865 werden nur die Beiträge zum Armengeld protokolliert.  Danach werden bis 1875 gar keine Aufzeichnungen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1880&lt;br /&gt;
: Aus einigen Protokollen geht hervor, dass ein von der Gemeinde eingesetzter Nachtwächter für die nächtliche Sicherheit der Dorfbewohner zuständig war.  Gegen ein jährliches Entgelt von 240 Mark und 10 qR Ackerland zu 0,93 M hat der Nachtwächter von Ostern bis Michaelis Abends 10 Uhr bis Morgens 3 Uhr, und von Michaelis bis Ostern von Abends 10 Uhr bis Morgens 4 Uhr zu wachen und sich nicht von der Straße zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1885&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde beschließt den Bau eines Eiskellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1890&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde zählt 345 Einwohner, davon 107 Kinder.&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde beschließt zur Verbesserung der Schulräume den Einbau von Doppelfenstern, um eine gleichmäßige Wärme im ganzen Schulzimmer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1895&lt;br /&gt;
: Renovierungsarbeiten in der Kirche werden begonnen, die Holzdecke wird erneuert und erhöht, womit die Schwüle bei Überfüllung der Kirche beseitigt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1899&lt;br /&gt;
: Der Bau des ersten Straßenabschnittes wird beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1901&lt;br /&gt;
: Der erste Vertrag für Kiesabbau wird abgeschlossen.  Die Gemeinde kann diese solange bewirtschaften, bis sie erschöpft ist.  Ein telegraphischer Anschluß nach Baumgarten wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1905&lt;br /&gt;
: Ein weiterer Abschnitt der Straße wird gebaut.  Straßenbauprojekte zu anderen Gemeinden, wie Warnow, Warin- Qualitz- Jabelitz, werden ins Auge gefaßt, um Anschluß an die Straßenverbindung Neukloster-Bützow zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1915&lt;br /&gt;
: In einem Rundschreiben des Oberkirchenrates wird gesagt, dass in Mecklenburg die Kriminalität von Jugendlichen am größten in Deutschland sei (4 mal höher), auch bei denen, die 12-18 Jahre alt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1917&lt;br /&gt;
: Die beiden großen Glocken der Kirche müssen zu Kriegszwecken abgeliefert werden.  Im ersten Weltkrieg fallen 20 Männer der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1921 	&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde beschließt eine Vergnügungssteuer und eine Fremdenwohnsteuer einzuführen, um weitere Einnahmen zu erhalten, zum Beispiel für den Straßenbau.  Zur Deckung von Lösch- und Lehrmitteln wird eine außerordentliche Gemeindesteuer sowie eine Rindviehsteuer eingeführt.  Qualitz hat ein reges Gemeindeleben, außer dem Kriegerverein gibt es noch den Sportverein, den Gesangsverein „Frohsinn“ und den Pfeifenclub „Rauchwolke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1927&lt;br /&gt;
: Am 11. Oktober wird die freiwillige Feuerwehr Qualitz mit einer Stärke von 22 Kameraden gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1931  	&lt;br /&gt;
: Zur Beleuchtung der Straße werden 9 Lampen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1933&lt;br /&gt;
: Am 23. Juli findet in Qualitz eine große 700-Jahrfeier statt.  Viele Einwohner beteiligen sich.  Zum Festprogramm gehören Vorträge, ein Festgottesdienst, die Pflanzung einer „Hitlereiche“ und ein Festumzug.  Junge Leute führen ein Festpiel auf, dass über die Zeit der Einwanderung der Westfalen und über die Gründung der Kirche beerichtet.&lt;br /&gt;
: Im Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Qualitz vom 15. Juli 1933  wird von Pastor Johannes Wegener aus der 700-jährigen Geschichte von Qualitz berichtet.  Herr Dr. Trost aus Bützow gibt einen Überblick über die Vorgechichte zu Qualitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1939-1945 	&lt;br /&gt;
: Nachdem in Deutschland der bisher verheerendste Krieg begonnen hatte, werden die meisten Männer des Dorfes zum Kriegsdienst eingezogen.  Zur Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe werden Zwangsarbeiter aus Frankreich, Polen und Rußland eingesetzt.  Viele Flüchtlingsfamilien aus den ostdeutschen Gebieten werden im Dorf untergebracht, so dass die Einwohneranzahl im Jahr 1945 von 400 auf 1100 steigt.  Äußerlich bleibt das Dorf von Kriegszerstörungen verschont.  Aber gefallen und vermisst werden 25 Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1945&lt;br /&gt;
: Eine der ersten Maßnahmen der deutschen Zivilverwaltung ist die Bodenreform.  Alle Güter und Bauernhöfe über 100 ha werden entschädigungslos enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1945-1990 	&lt;br /&gt;
: Die Umgestaltung des Dorfes nach Prinzipien des Sozialismus bringt viele Veränderungen für die Einwohner des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1953&lt;br /&gt;
: verlassen einige Bauern aus politischen und wirtschaftlichen Gründen das Dorf.  In diesem Jahr wird die LPG &amp;quot;1.Mai&amp;quot; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1954&lt;br /&gt;
: wird der erste Kindergarten eingerichtet.  Die LPG vergrößert ihren Eigentum.  Es entstehen neue Stallanlagen.  Die Verbindungsstraßen zu den umliegenden Orten werden  befestigt. &lt;br /&gt;
: Von 1950 bis 1960 verlassen nochmals ca. 80 Qualitzer Einwohner den Ort und ziehen in den &amp;quot;Westen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1960&lt;br /&gt;
: die landwirtschaftlichen Flächen werden vollgenossenschaftlich bewirtschaftet.  Im Dorf werden bauliche Maßnahmen vorgenommen: Umbau des Saales der Gaststätte, Kindergarten, Wasseranschluß für alle Haushalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1972&lt;br /&gt;
: Die LPG  wird in die Bereiche Tier- und Pflanzenproduktion getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1985&lt;br /&gt;
: feiert Qualitz 750-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; nach 1990&lt;br /&gt;
: Nach der Wiedervereinigung gibt es in Qualitz nur noch einen Landwirtschaftsbetrieb (Degenhardt Lenga).  Viele Häuser im Ort wurden saniert und sind wieder Privateigentum.  Die Einwohnerzahl sank zwischen 1990 und 1997 von 265 auf 220.  In den Folgejahren konnten Zuzüge verzeichnet werden, so dass Qualitz wieder 260 Einwohner hat (Stand 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1999&lt;br /&gt;
: Qualitz verliert den Status als eigenständige Gemeinde und gehört zur Gemeinde Baumgarten des Amtes Steintanz-Warnowtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2004&lt;br /&gt;
: Die Gemeinde Baumgarten mit dem Ort Qualitz wird im Zuge der Schließung des Amtes Steintanz-Warnowtal dem Amt Bützow-Land angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2004&lt;br /&gt;
: Festgottesdienst in der Kirche Qualitz nach Restaurierungsarbeiten&lt;br /&gt;
: 150 Jahre Pfarrhaus Qualitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2007&lt;br /&gt;
: Einweihung des Natur- und Kulturtreffs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2008&lt;br /&gt;
: 775-Jahr-Feier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Gründung des Allerhand e.V.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schützler</name></author>
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