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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter „Versionsgeschichte“ das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter „Diskussion“ gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!!! fortlaufende Bearbeitung !!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;26. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Im SLB vom 26.1.1929 wird von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der nächste Punkt der Tagesordnung behandelt den Antrag des Dr. Goldberg, Neuhaus zu parzellieren. Er will dort über 1000 Parzellen einrichten, möchte also ein Konkurrenzunternehmen contra Falkenberg schaffen. Die Versammlung ist geschlossen für Ablehnung des Antrages. Vor allen würde durch die Bevölkerung dieses Landstriches der Fortführung der Bäderbahn Tür und Tor geöffnet. Dies müsse auf alle Fälle vermieden werden. Der Antrag wird einstimmig abgelehnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;28. Februar 1929&#039;&#039;&#039; Am 28. 2 1929 berichtet der SLB von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz vom 27.2.1929:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;„ Neuhaus wird parzelliert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der gestrigen öffentlichen Sitzung des Stadtparlaments wurde die Parzellierung des Gutes Neuhaus einstimmig beschlossen. Endlich einmal ein werbender Titel in dem Haushalt der Stadt, denn der Rat ist beim Entwurf des Vertrages mit dem Besitzer Dr. Goldberg vorsichtig gewesen indem er auch an direkte Einnahmen für den Stadtsäckel gedacht hat. Durch jede verkaufte Parzelle in Größe von 250 Quadratmetern hat die Stadt eine einmalige Einnahme von 10 M, dazu kommt eine laufende Abgabe von 5 M jährlich pro Parzelle an die Stadtkasse und die Zahlung der Grundbuchsgebühren. Es ist also sicher anzunehmen, daß es Dr. Goldberg leicht sein wird, das Gelände zu verkaufen. Es sind Häuslereien vorgesehen in Form von Eigenheimen und Pensionen. Größere Bauten unterliegen der Genehmigung durch den Rat. Das vorgesehene Gelände liegt nördlich des Weges zum Kurhaus und reicht bis an die Dierhäger Grenze heran, nordwestlich vom Fischländer Weg. Vorläufig sind 500 000 qm für diesen Zweck vorgesehen. Der Rat ist in allen Dingen äußerst vorsichtig gewesen und hat alle evtl. Schwierigkeiten in Betracht gezogen so daß in der Kanon- und Jagdfrage auf alle Fälle die bisherigen Einnahmen bestehen bleiben. Allein ins Hintertreffen gekommen ist durch den neuen Plan die Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz, denn es ist sicher, daß die Parzellen von Neuhaus leichter zu verkaufen sind, wie die öden Strecken auf den Stadtwiesen. Aus diesem Grunde haben auch mit Herrn Falkenberg erneute Verhandlungen stattgefunden, und man hat einen Zusatzvertrag geschlossen, der den Gründer von Ostseebad Ribnitz vor Schaden bewahren soll. Vor allen Dingen soll ein unlauterer Wettbewerb von vorherein unmöglich gemacht werden. Des weiteren soll weiterhin die Werbetrommel gemeinsam gerührt werden. Leider lag zu der gestrigen Sitzung der Vertragsentwurf Stadt contra Falkenberg noch nicht vor. Er soll aber fertig sein. Auf alle Fälle aber müssen wir feststellen, daß sich der Geschäftsgeist im Rathaus regt, und daß der Rat drauf und dran ist, die Geschicke unserer Stadt kaufmännisch zu lenken. ………&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Oktober 1929&#039;&#039;&#039; Schreiben von Dr. Leo Goldberg an den Ribnitzer Stadtrat C. Michelsen mit der Bitte an die Stadt Ribnitz, sich an der Finanzierung des Ostseebades Neuhaus zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sehr geehrter Herr Stadtrat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich komme auf unsere Unterhaltung vom 19. X. betr. Beleihung bzw. Beteiligung im Ostseebad Neuhaus und erlaube mir Ihnen Folgendes zu unterbreiten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;III.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Abfindung des im Juni aufgenommenen Kredits wird ein Sozius gesucht, welcher sich mit 280000 RM beteiligt und bekommt dafür die Hälfte von Neuhaus (ohne Kurhaus und Bollhagen welche mit eine Hypothek von 170000RM zu 6 % pro anno bis 1 Juli 1932 belastet sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;VII.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da Sie, sehr geehrter Stadtrat zu Neuhaus und zu mir das Vertrauen haben, so bitte ich sie höflichst bei der Direktion Ihrer Bank einen Zwischenkredit in Höhe von 150000RM auf ein Jahr zu erwirken. Ich bewillige 10 bis 12 %% pro anno und dann noch eine Gewinnbeteiligung, welche den Zinssatz verdreifachen wird. Als Sicherheit bekommt die Bank 1) die erste Hypothek auf das Parzellierungs Gelände aus Neuhaus 2) Die Restgelder der schon getätigten Kaufverträge und 3) bei jedem Parzellenverkauf einen entsprechenden Teil der Bargelder. Die Vorteile der Bank sind folgende: Sie bekommt das ganze Inkasso der Restgelder und ausserdem verpflichtet sich Neuhaus den ganzen Umsatz vom Parzellierungsgeschäft durch Ihre Bank zu führen. Dabei wird die Bank einen großen Kundenkreis erwerben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;IX.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da die Verhandlungen mit der Stadt lange dauern werden, so ist der Zwischenkredit für mich jetzt das einfachste. – Ich hoffe dass Sie diesbezügliche Schritte sofort unternehmen werden und zeichne mit vorzüglicher Hochachtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr Leo Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neuhaus an 20.X.29. -“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fundstelle: Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<updated>2026-04-12T10:26:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter „Versionsgeschichte“ das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter „Diskussion“ gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!!! fortlaufende Bearbeitung !!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;26. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Im SLB vom 26.1.1929 wird von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der nächste Punkt der Tagesordnung behandelt den Antrag des Dr. Goldberg, Neuhaus zu parzellieren. Er will dort über 1000 Parzellen einrichten, möchte also ein Konkurrenzunternehmen contra Falkenberg schaffen. Die Versammlung ist geschlossen für Ablehnung des Antrages. Vor allen würde durch die Bevölkerung dieses Landstriches der Fortführung der Bäderbahn Tür und Tor geöffnet. Dies müsse auf alle Fälle vermieden werden. Der Antrag wird einstimmig abgelehnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;28. Februar 1929&#039;&#039;&#039; Am 28. 2 1929 berichtet der SLB von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz vom 27.2.1929:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;„ Neuhaus wird parzelliert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der gestrigen öffentlichen Sitzung des Stadtparlaments wurde die Parzellierung des Gutes Neuhaus einstimmig beschlossen. Endlich einmal ein werbender Titel in dem Haushalt der Stadt, denn der Rat ist beim Entwurf des Vertrages mit dem Besitzer Dr. Goldberg vorsichtig gewesen indem er auch an direkte Einnahmen für den Stadtsäckel gedacht hat. Durch jede verkaufte Parzelle in Größe von 250 Quadratmetern hat die Stadt eine einmalige Einnahme von 10 M, dazu kommt eine laufende Abgabe von 5 M jährlich pro Parzelle an die Stadtkasse und die Zahlung der Grundbuchsgebühren. Es ist also sicher anzunehmen, daß es Dr. Goldberg leicht sein wird, das Gelände zu verkaufen. Es sind Häuslereien vorgesehen in Form von Eigenheimen und Pensionen. Größere Bauten unterliegen der Genehmigung durch den Rat. Das vorgesehene Gelände liegt nördlich des Weges zum Kurhaus und reicht bis an die Dierhäger Grenze heran, nordwestlich vom Fischländer Weg. Vorläufig sind 500 000 qm für diesen Zweck vorgesehen. Der Rat ist in allen Dingen äußerst vorsichtig gewesen und hat alle evtl. Schwierigkeiten in Betracht gezogen so daß in der Kanon- und Jagdfrage auf alle Fälle die bisherigen Einnahmen bestehen bleiben. Allein ins Hintertreffen gekommen ist durch den neuen Plan die Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz, denn es ist sicher, daß die Parzellen von Neuhaus leichter zu verkaufen sind, wie die öden Strecken auf den Stadtwiesen. Aus diesem Grunde haben auch mit Herrn Falkenberg erneute Verhandlungen stattgefunden, und man hat einen Zusatzvertrag geschlossen, der den Gründer von Ostseebad Ribnitz vor Schaden bewahren soll. Vor allen Dingen soll ein unlauterer Wettbewerb von vorherein unmöglich gemacht werden. Des weiteren soll weiterhin die Werbetrommel gemeinsam gerührt werden. Leider lag zu der gestrigen Sitzung der Vertragsentwurf Stadt contra Falkenberg noch nicht vor. Er soll aber fertig sein. Auf alle Fälle aber müssen wir feststellen, daß sich der Geschäftsgeist im Rathaus regt, und daß der Rat drauf und dran ist, die Geschicke unserer Stadt kaufmännisch zu lenken. ………&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Oktober 1921&#039;&#039;&#039; Schreiben von Dr. Leo Goldberg an den Ribnitzer Stadtrat C. Michelsen mit der Bitte an die Stadt Ribnitz, sich an der Finanzierung des Ostseebades Neuhaus zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Sehr geehrter Herr Stadtrat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich komme auf unsere Unterhaltung vom 19. X. betr. Beleihung bzw. Beteiligung im Ostseebad Neuhaus und erlaube mir Ihnen Folgendes zu unterbreiten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;III.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Abfindung des im Juni aufgenommenen Kredits wird ein Sozius gesucht, welcher sich mit 280000 RM beteiligt und bekommt dafür die Hälfte von Neuhaus (ohne Kurhaus und Bollhagen welche mit eine Hypothek von 170000RM zu 6 % pro anno bis 1 Juli 1932 belastet sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<updated>2026-04-12T10:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter „Versionsgeschichte“ das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter „Diskussion“ gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!!! fortlaufende Bearbeitung !!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;26. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Im SLB vom 26.1.1929 wird von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der nächste Punkt der Tagesordnung behandelt den Antrag des Dr. Goldberg, Neuhaus zu parzellieren. Er will dort über 1000 Parzellen einrichten, möchte also ein Konkurrenzunternehmen contra Falkenberg schaffen. Die Versammlung ist geschlossen für Ablehnung des Antrages. Vor allen würde durch die Bevölkerung dieses Landstriches der Fortführung der Bäderbahn Tür und Tor geöffnet. Dies müsse auf alle Fälle vermieden werden. Der Antrag wird einstimmig abgelehnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;28. Februar 1929&#039;&#039;&#039; Am 28. 2 1929 berichtet der SLB von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz vom 27.2.1929:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;„ Neuhaus wird parzelliert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der gestrigen öffentlichen Sitzung des Stadtparlaments wurde die Parzellierung des Gutes Neuhaus einstimmig beschlossen. Endlich einmal ein werbender Titel in dem Haushalt der Stadt, denn der Rat ist beim Entwurf des Vertrages mit dem Besitzer Dr. Goldberg vorsichtig gewesen indem er auch an direkte Einnahmen für den Stadtsäckel gedacht hat. Durch jede verkaufte Parzelle in Größe von 250 Quadratmetern hat die Stadt eine einmalige Einnahme von 10 M, dazu kommt eine laufende Abgabe von 5 M jährlich pro Parzelle an die Stadtkasse und die Zahlung der Grundbuchsgebühren. Es ist also sicher anzunehmen, daß es Dr. Goldberg leicht sein wird, das Gelände zu verkaufen. Es sind Häuslereien vorgesehen in Form von Eigenheimen und Pensionen. Größere Bauten unterliegen der Genehmigung durch den Rat. Das vorgesehene Gelände liegt nördlich des Weges zum Kurhaus und reicht bis an die Dierhäger Grenze heran, nordwestlich vom Fischländer Weg. Vorläufig sind 500 000 qm für diesen Zweck vorgesehen. Der Rat ist in allen Dingen äußerst vorsichtig gewesen und hat alle evtl. Schwierigkeiten in Betracht gezogen so daß in der Kanon- und Jagdfrage auf alle Fälle die bisherigen Einnahmen bestehen bleiben. Allein ins Hintertreffen gekommen ist durch den neuen Plan die Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz, denn es ist sicher, daß die Parzellen von Neuhaus leichter zu verkaufen sind, wie die öden Strecken auf den Stadtwiesen. Aus diesem Grunde haben auch mit Herrn Falkenberg erneute Verhandlungen stattgefunden, und man hat einen Zusatzvertrag geschlossen, der den Gründer von Ostseebad Ribnitz vor Schaden bewahren soll. Vor allen Dingen soll ein unlauterer Wettbewerb von vorherein unmöglich gemacht werden. Des weiteren soll weiterhin die Werbetrommel gemeinsam gerührt werden. Leider lag zu der gestrigen Sitzung der Vertragsentwurf Stadt contra Falkenberg noch nicht vor. Er soll aber fertig sein. Auf alle Fälle aber müssen wir feststellen, daß sich der Geschäftsgeist im Rathaus regt, und daß der Rat drauf und dran ist, die Geschicke unserer Stadt kaufmännisch zu lenken. ………&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Oktober 1921&#039;&#039;&#039; Schreiben von Dr. Leo Goldberg an den Ribnitzer Stadtrat C. Michelsen mit der Bitte an die Stadt Ribnitz, sich an der Finanzierung des Ostseebades Neuhaus zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter „Versionsgeschichte“ das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter „Diskussion“ gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!!! fortlaufende Bearbeitung !!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;26. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Im SLB vom 26.1.1929 wird von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der nächste Punkt der Tagesordnung behandelt den Antrag des Dr. Goldberg, Neuhaus zu parzellieren. Er will dort über 1000 Parzellen einrichten, möchte also ein Konkurrenzunternehmen contra Falkenberg schaffen. Die Versammlung ist geschlossen für Ablehnung des Antrages. Vor allen würde durch die Bevölkerung dieses Landstriches der Fortführung der Bäderbahn Tür und Tor geöffnet. Dies müsse auf alle Fälle vermieden werden. Der Antrag wird einstimmig abgelehnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;28. Februar 1929&#039;&#039;&#039; Am 28. 2 1929 berichtet der SLB von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ribnitz vom 27.2.1929:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;„ Neuhaus wird parzelliert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der gestrigen öffentlichen Sitzung des Stadtparlaments wurde die Parzellierung des Gutes Neuhaus einstimmig beschlossen. Endlich einmal ein werbender Titel in dem Haushalt der Stadt, denn der Rat ist beim Entwurf des Vertrages mit dem Besitzer Dr. Goldberg vorsichtig gewesen indem er auch an direkte Einnahmen für den Stadtsäckel gedacht hat. Durch jede verkaufte Parzelle in Größe von 250 Quadratmetern hat die Stadt eine einmalige Einnahme von 10 M, dazu kommt eine laufende Abgabe von 5 M jährlich pro Parzelle an die Stadtkasse und die Zahlung der Grundbuchsgebühren. Es ist also sicher anzunehmen, daß es Dr. Goldberg leicht sein wird, das Gelände zu verkaufen. Es sind Häuslereien vorgesehen in Form von Eigenheimen und Pensionen. Größere Bauten unterliegen der Genehmigung durch den Rat. Das vorgesehene Gelände liegt nördlich des Weges zum Kurhaus und reicht bis an die Dierhäger Grenze heran, nordwestlich vom Fischländer Weg. Vorläufig sind 500 000 qm für diesen Zweck vorgesehen. Der Rat ist in allen Dingen äußerst vorsichtig gewesen und hat alle evtl. Schwierigkeiten in Betracht gezogen so daß in der Kanon- und Jagdfrage auf alle Fälle die bisherigen Einnahmen bestehen bleiben. Allein ins Hintertreffen gekommen ist durch den neuen Plan die Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz, denn es ist sicher, daß die Parzellen von Neuhaus leichter zu verkaufen sind, wie die öden Strecken auf den Stadtwiesen. Aus diesem Grunde haben auch mit Herrn Falkenberg erneute Verhandlungen stattgefunden, und man hat einen Zusatzvertrag geschlossen, der den Gründer von Ostseebad Ribnitz vor Schaden bewahren soll. Vor allen Dingen soll ein unlauterer Wettbewerb von vorherein unmöglich gemacht werden. Des weiteren soll weiterhin die Werbetrommel gemeinsam gerührt werden. Leider lag zu der gestrigen Sitzung der Vertragsentwurf Stadt contra Falkenberg noch nicht vor. Er soll aber fertig sein. Auf alle Fälle aber müssen wir feststellen, daß sich der Geschäftsgeist im Rathaus regt, und daß der Rat drauf und dran ist, die Geschicke unserer Stadt kaufmännisch zu lenken. ………&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=145597</id>
		<title>Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<updated>2026-04-06T09:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter „Versionsgeschichte“ das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter „Diskussion“ gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<updated>2026-04-06T09:29:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbemerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<updated>2026-04-06T09:20:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
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 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Neuhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Neuhäuser-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Neuhäuser Feldmark==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Das_Ostseebad_Ribnitz_-_Ortsgeschichte_bis_1958&amp;diff=145593</id>
		<title>Das Ostseebad Ribnitz - Ortsgeschichte bis 1958</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Das_Ostseebad_Ribnitz_-_Ortsgeschichte_bis_1958&amp;diff=145593"/>
		<updated>2026-04-06T09:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Ostseebad Dierhagen, Ortsteil Dierhagen Ost&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Darß/Fischland&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = noch einfügen &lt;br /&gt;
 | lat= 54.3089&lt;br /&gt;
 | lon = 12.3531&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Ostseebad Ribnitz ist seit dem 1. Januar 1959 der Ortsteil Dierhagen Ost der Gemeinde Ostseebad Dierhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.3089,12.3531,15z E 012°35&#039;31&#039;&#039; / N 054°30&#039;89&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung zur Bezeichnung &#039;&#039;&amp;quot;Ostseebad Ribnitz&amp;quot;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an verwendete Herr W. Falkenberg, sein privates Unternehmen Zentralverwaltung, der Rat der Stadt Ribnitz und verschiedene Zeitungen für die entstehende Erholungssiedlung auf den Ribnitzer Stadtwiesen die Bezeichnung „Ostseebad Ribnitz“. Ein amtliche Legimitation lag dafür jedoch in den ersten Jahren nicht vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jan Berg hat dazu in einem Artikel in der Ostseezeitung über die damit verbundenen Komplikationen berichtet. Mit seiner freundlichen Genehmigung zitiere ich nachfolgend einen Teil dieses Aufsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„… Und nun auch noch das. Im April 1934 wendet sich der Landesverkehrsverband Mecklenburg (Tourismusverband) an den Verkehrsverein in Ribnitz und untersagt die weitere Verwendung des Namens „Ostseebad“ in „allen Werbeschriften“ und der öffentlichen Kommunikation. Schilder und Plakate sind zu entfernen. Es darf ferner nicht mehr damit geworben werden, dass dort keine Kurtaxe erhoben wird. Denn die Nutzung der Bezeichnung „Seebad“ erfolgt in Ribnitz missbräuchlich, weil keine „für den Betrieb des Seebades erforderlichen Einrichtungen getroffen (wurden) und in gebrauchsfähiger und gebrauchsüblicher Form (unterhalten werden)“. In Ribnitz zeigt man sich von diesem Schreiben unbeeindruckt und betreibt weiter „lebhafte Propaganda für das sogenannte ,Ostseebad Ribnitz‘“. Sehr zum Unmut der benachbarten Ostseebäder, die sich darüber beschweren. Auch der von der Post verwendete Briefstempel mit der Bezeichnung „Ostseebad Ribnitz“ wird weiterverwendet. Im Mai und Juni erreichen neuerliche Briefe vom Landesverkehrsverband die Boddenstadt. Sie bleiben ohne Reaktion. Der alternative Vorschlag, die Parzellen doch in „Kolonie Ribnitz“ umzubenennen, verhallt ungehört. Zugegebenermaßen plagen die Stadt zu diesem Zeitpunkt ganz andere Sorgen. Der Bürgermeister wird im März 1934 des Amtes enthoben, die Stadt bis zum Jahresende von zwei kommissarischen Bürgermeistern verwaltet. Ribnitz ist hoch verschuldet. Die Zahlungsunfähigkeit droht. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erst Ende Juni 1934 bemüßigt sich der Vorsitzende des Ribnitzer Verkehrsvereins, Rechtsanwalt Paul Spiegelberg, auf die Schreiben zu reagieren. Spiegelberg sieht keine Veranlassung irgendetwas zu ändern: „… Im übrigen vertreten wir die Ansicht, dass das Ostseebad Ribnitz ebenso gut und vielleicht noch besser als mancher andere Ort die Bezeichnung ,Ostseebad‘ tragen kann. Wasserleitung, elektrisches Licht, Arzt, Post, gute Verbindung, gute Gaststätten und gute Pensionshäuser sind vorhanden, der Strand ist in Ordnung und wir wüssten nicht, was dort fehlen sollte.“ Der Landesverkehrsverband beißt auf Granit.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bevor man sich genötigt sieht, „die mecklenburgische Regierung zum Einschreiten zu veranlassen“, wendet sich der Landesverband in seiner Verzweiflung an den Ribnitzer Studiendirektor Julius Warnkroß. Er möge sich des Themas annehmen. Doch auch Warnkroß kann kein Umdenken herbeiführen. Aber der Druck seitens der politischen Entscheidungsträger erhöht sich. Im November 1934 greift die Stadtverwaltung das Thema auf und tritt in Kontakt mit Falkenberg. Hauptargument der „Gegner der Bezeichnung ,Ostseebad‘ (sei) die fehlende Kurtaxe“. Die Verträge besagen jedoch, dass die Kurtaxe in der Pachtzinssumme enthalten sei. Hierzu möge sich Falkenberg umgehend äußern, weil ein offizieller Entzug der Ortsbezeichnung nun wie ein Damoklesschwert über der Siedlung schwebt. Der Vorgang wird wieder und wieder vorgelegt, letztmalig im Juni 1936. Falkenberg schweigt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Februar 1938 entscheidet das Rostocker Landgericht zu Gunsten der Stadt Ribnitz und gegen Falkenberg. Seit 1939 wird im Ostseebad Ribnitz offiziell eine Kurtaxe eingeführt. Die Bezeichnung „Ostseebad“ ist gesichert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ostseebad Ribnitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1927&#039;&#039;&#039; Die Geschichte des Ostseebades Ribnitz beginnt am 3. November 1927 in der Gaststätte „Bürgerhalle“ (heute „Stadtkulturhaus“) in Ribnitz. Der Vorstand des Verkehrsvereins Ribnitz hatte dazu an diesem Tag für „abends 8.15 Uhr“  zu einer „Großen öffentlichen Versammlung“ eingeladen. Einziges Thema war: „Ribnitz als Ostseebad“. Stadtrat a. D. Wilhelm  Falkenberg sprach vor den Zuhören über die Idee der Errichtung eines Ostseebades  nach ganz modernen Grundsätzen. In diesem neuen Ostseebad dürften nur kleine „Einfamilienhäuser, Ferienhäuser, Altersheime usw.“ gebaut werden. Sie sollten Naturfreunden und Freunden stiller und behaglicher Ruhe Gelegenheit bieten, sich mit ihren Familien zu erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Falkenberg verfügte jedoch nicht über eigenen Grund und Boden für ein solches Vorhaben. Er pachtete deshalb am 29. November 1927 zum Zweck der Parzellierung und Weiterverpachtung als Einzelparzellen vom Rat der Stadt Ribnitz das Gelände der Stadtwiesen (ca. 16.000 Morgen) zwischen Dierhagen und Wustrow für eine jährliche Pacht von 1.100 RM. Eigens für diesen Geschäftsvorgang gründete Falkenberg die Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Firma verwendete er von Anfang an bei jedem Schriftverkehr und bei allen Werbebroschüren das Wappen der Stadt Ribnitz mit dem Zusatz „Ostseebad Ribnitz i. M. Zentralverwaltung“. Als Büroadresse wurde „Ribnitz, Rathaus, Zimmer 15, Fernsprecher: Ribnitz 178“ angegeben und als Unterschrift  war stets „Stadtrat a. D. Falkenberg“ zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Bei vielen Interessenten für die Pachtparzellen auf der Stadtwiese musste daher zwangsläufig der Eindruck entstehen, es handele sich hier um ein Unternehmen des Rates der Stadt und Falkenberg sei ein ehemaliger Stadtrat von Ribnitz. &lt;br /&gt;
Offenbar hat das Ministerium des Innern in Schwerin diesen Zustand missbilligt, denn der Rat der Stadt Ribnitz sieht sich veranlasst, in einem Schreiben vom 10. Oktober 1928 an das Ministerium zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen. Es heißt dort: „ …Niemand hat behauptet, dass der Stadtrat a. D. Falkenberg ein Stadtrat der Stadt Ribnitz sei. Auf den Briefen der Stadtverwaltung unterschreibt er stets nur als Stadtrat a. D., dies wird immer von dem Maschinenschreiber mit vorgeschrieben, sodass kein Irrtum entstehen kann.“  &lt;br /&gt;
Der Rat der Stadt Ribnitz mit dem Bürgermeister Dr. Düffert begünstigte jedoch das rein private Unternehmen sehr stark. Problemlos konnte Falkenberg das Stadtwappen weiter führen und Büroräume im Rathaus nutzen. &lt;br /&gt;
Der Oberstaatsanwalt beim Landgericht in Rostock hielt das für unangebracht. In einem Schreiben vom 30. März 1929 an das Ministerium des Inneren in Schwerin regt er unter Bezugnahme auf § 61 der Städteordnung vom 18. Juli 1919 hinsichtlich der Art und Weise der Reklame für das Privatunternehmen Falkenberg ein Eingreifen an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039; Schwierig gestalteten sich inzwischen die Pachtverhältnisse. Die von den Interessenten erworbenen Pachtparzellen konnten vom jeweiligen Pächter zur Erlangung von Baugeld nicht belastet werden. Um diese Möglichkeit zu schaffen, war ein weiterer Vertrag erforderlich.&lt;br /&gt;
Dieser, am 6. März 1929 abgeschlossen, sah die Möglichkeit vor, dass einzelne Flächen aus dem Gesamtvertrag vom 29. November 1927 an die Stadt Ribnitz zurückgegeben werden konnten und die Stadt dem Parzellenbesitzer dafür das Erbbaurecht gewährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtrat a. D. Falkenberg warb weiterhin in den Tagezeitungen  für seine Idee vom „Neuen Ostseebad, das ein Bad des großen Stiles“ werden sollte.&lt;br /&gt;
In einer dieser Werbungen hieß es: „Auf dem Gelände der Kolonie, die eine Längenausdehnung von ca. 8 km hat, können 7000 – 8000 Eigenheime errichtet werden. Eine 3 – 4fache Menge an Gelände steht  für die Weiterentwicklung zur Verfügung. … ein Heil- und Segensbad soll es sein und werden, ein Musterbad für andere Seebäder, ein Kulturbad im wahrsten Sinne des Wortes, Frohsinn, Lebensfreude und Heiterkeit sollen gehegt und gepflegt werden in einem einzigen großen Gesellschaftshaus, das Alter und Jugend in herzlichster Gemeinschaft umschließen soll…“ &lt;br /&gt;
Und der Rostocker Anzeiger vom 19. Januar 1928 teilt seinen Lesern unter dem Titel „Das Projekt eines neuen Ostseebades“ mit: „Die Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz gibt kostenlos Gelände auf  99 Jahre her. … (um) nach bodenreformerischen Grundsätzen das Gelände an jedermann kostenlos abzugeben, um darauf ein Ostseebad entstehen zu lassen, das völlig abweicht von bisherigen Ostseebad-Anlagen.“ &lt;br /&gt;
Bei so vielen Versprechungen ist es nicht verwunderlich, dass in demselben Artikel am Ende zusammengefasst wird: „In der Tat sind bereits gegen 1000 Parzellen angefordert aus ganz Deutschland.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; Trotz aller Schwierigkeiten und Unklarheiten nahm die entstehende Erholungskolonie anfangs eine rasche Entwicklung. Ende des Jahres 1930 konnte Falkenberg deshalb in seiner neuesten Broschüre werbewirksam feststellen: „Erst drei Jahre sind nach der Gründung des Ostseebades Ribnitz verflossen. Diese Jahre haben bewiesen, dass die Sehnsucht nach Eigen- und Erholungs-Häuschen in besonders von der Natur bevorzugten Gegenden lebhaft im deutschen Volksempfinden eingewurzelt ist. … Die neue Beton-Auto-Straße Ribnitz – Wustrow – Althagen führt durch die ganze neue Kolonie und ist von jedem Hause leicht zu erreichen. Die Siedlung ist durch die Überlandzentrale des Elektrizitätswerkes Rostock mit elektrischem Licht (in Kabeln verlegt) versehen. – Eine Wasserleitung ist vorhanden. … Die Lebensmittelversorgung ist erstklassig organisiert, man bringt alles, was man zum Leben braucht, zu mäßigen Preisen in´s Haus. Es bestehen bereits 70 Häuser, von denen 20 auch im Winter bewohnt sind. Einzelne Hausbesitzer geben Zimmer oder ihre ganzen Häuser zu günstigen Bedingungen ab. – Während der Hauptzeit finden … Veranstaltungen aller Art statt.“  &lt;br /&gt;
Die fertig gestellten Häuser „Haus Windhuk“ (heute „Haus Windhook“), „Haus Julia“, „Haus Ingeborg“, „Haus Roswitha“, das Haus „Restaurant Meeresklause Café Kaufhaus Paul Gloede“ und das auf dem Territorium von Dierhagen gelegene „Haus Erna“ sowie weitere kleinere Erholungshäuschen sind in dieser Broschüre als Einzel- bzw. Übersichtsfotos zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Paul Kühl beurteilt  in seiner „Geschichte der Stadt und des Klosters Ribnitz“ 1933 die Entwicklung des Ostseebades Ribnitz Erfolg versprechend: „Immerhin wird aber die Fischlandchaussee einige  Bedeutung für Ribnitz behalten, da sie die Stadt mit dem in den letzten Jahren auf dem nördlichen Teil der Stadtwiese entstandenen neuen Ostseebad Ribnitz und dem aufstrebenden Dierhagen verbindet, dessen Ausbau zum modernen Badeort, vorläufig als Strandkolonie, hinter den waldreichen Dünen begonnen hat. Zweifellos war die Gründung dieser Sommerfrischen- und Wochenendsiedlung Ribnitz ein glücklicher Griff. Die oft von Miesmachern geäußerte Frage, ob der unternehmungslustige Schöpfer des Ostseebades Ribnitz, Stadtrat Falkenberg, oder die Stadt Ribnitz in Zukunft Nutzen oder Nachteil davon haben werden, ist bei der augenblicklichen schlechten allgemeinen Wirtschaftslage nicht mit Sicherheit zu beantworten. Auch in Zukunft werden die Badegäste und Bewohner des neuen Bades ihren Konsum wenigstens zum Teil in Ribnitz decken müssen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So positiv ist der „unternehmenslustige Schöpfer“ aber doch wohl nicht zu sehen, denn die Entwicklung  des Ostseebades Ribnitz verlief durchaus nicht reibungslos und Falkenberg wurde bereits im Sommer 1928 mit ersten Beschwerden und Klagen wegen falscher Versprechungen und nicht voraussehbarer zusätzlicher Kosten konfrontiert. Schlechte Wege, fehlende Straßenbeleuchtung und die Zerstörung der Dünenlandschaft riefen auch immer mehr den Unmut der Parzellenpächter  hervor. Ein Bebauungsplan lag nicht vor und die Einhaltung baupolizeilicher Bestimmungen war nicht in jedem Falle gewährleistet. &lt;br /&gt;
All das führte dazu, dass am 19. Juli 1929 unter Teilnahme von Vertretern des Mecklenburg-Schwerinschen Ministeriums des Inneren, des Rates der Stadt Ribnitz und natürlich des Unternehmers Falkenberg  eine örtliche Besichtigung des im Ausbau begriffenen Ostseebades Ribnitz für notwendig erachtet wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Vertreter der Landesregierung stellten klare Forderungen:&lt;br /&gt;
-	Gewährleistung einer brauchbaren zentralen Wasserversorgung&lt;br /&gt;
-	Einwandfreie Beseitigung der Fäkalien&lt;br /&gt;
-	Beachtung der baupolizeilichen Verordnungen&lt;br /&gt;
-	Wahrung der Interessen des Dünenschutzes&lt;br /&gt;
-	Vorlage eines Bebauungsplanes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine grundlegende Besserung der Situation durch Falkenberg nicht erfolgte, sah sich die Hochbauabteilung des Finanzministeriums in Schwerin am 15. Januar 1930 veranlasst, den Rat der Stadt Ribnitz ernstlich an die Ausübung der ihm übertragenen Pflichten zu mahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich ist Stadtrat a. D. Falkenberg – unlauteres Handeln sei ihm gar nicht unterstellt – an der Vielfalt der Aufgaben gescheitert.&lt;br /&gt;
Die Erfüllung der oben genannten Forderungen bedurfte großer  organisatorischer Anstrengungen. Das schaffte er nicht und außerdem setzten ihm die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise erheblich zu. &lt;br /&gt;
Sein Unternehmen geriet Anfang der dreißiger Jahre immer mehr in Schieflage, bis hin zum Konkursverfahren. &lt;br /&gt;
Einige Pächter waren nicht mehr in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Viele Parzellenbesitzer gaben ihre Parzellen auch wieder mit der Begründung zurück, dass die abgeschlossenen einfachen Pachtverträge aus der Zeit vom 29. November 1927 bis 6. März 1929 in zweiter Instanz vom Landgericht Berlin Mitte für ungültig erklärt worden waren. &lt;br /&gt;
Andererseits wurden Pachtzahlungen aber auch bewusst als Reaktion darauf einbehalten, dass viele Siedler ihre durch die Werbeversprechen für das Ostseebad Ribnitz erweckten Erwartungen nicht erfüllt sahen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre Interessen nachhaltiger vertreten zu können, gründeten sie einen durch einen Beschluss des Amtsgerichtes Barth eingetragenen „Parzellenbesitzer-Verband E.V. Ostseebad Ribnitz i.M.“ mit dem Vorsitzenden A. O. Drechsler, Baurat a. D. (Brit. Ind.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Verein stand in Konfrontation zu W. Falkenberg. In vielen Rundschreiben und einer Denkschrift aus dem Jahr 1933 kommt dies klar zum Ausdruck. So schreibt der Vorsitzende des Verbandes am 1. März 1933: „Bisher waren wir Pachtzahler nur diejenigen, die ihren Verpflichtungen nachkamen. Die Tatsache, dass Gegenleistungen zu leisten sind, das das Bad innerhalb drei Jahren ausgebaut werden sollte, ist mit großem Geschick in den Hintergrund gedrängt worden, so das viele überhaupt gar nicht mehr daran denken, sondern sich schon an die Behauptung gewöhnt haben, das sie für ihre M 60.- nur ihre Parzelle zu erhalten haben und sonst weiter nichts mehr.“ In der anhängenden Denkschrift ist zu lesen: „Las man die Prospekte durch, die vorzüglich geschrieben und aufgemacht, die Vorteile des neu zu gründenden Bades in das allerbeste Licht stellten, so sah man, das die weitgehendsten Versprechungen gemacht wurden. – Kommt der Besucher nach diesen Jahren wiederum in die Gegend, so sieht er schon von weitem, das eine ganze Anzahl von Häusern auf den Wiesen entstanden sind, ein Beweis für den Willen so vieler Siedler sich hier ein Heim zu schaffen und ihrerseits die ihnen im Vertrag aufgelegten Verpflichtungen zu erfüllen. Blickt der Besucher jedoch umher, um wenigstens einige der versprochenen Annehmlichkeiten des neu geschaffenen Bades zu suchen, so wird er leider völlig enttäuscht sein. – Mit einem Wort: das Bad bietet einen vernachlässigten und verlotterten Anblick, ein bedauerliches Zeugnis für die Unfähigkeit der Zentralverwaltung wenigsten einigermaßen ihren Versprechungen nachzukommen. Man muss sich fragen, was ist mit den Pachtgeldern geschehen, die einen bedeutenden Betrag ausmachten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zustandsbild trug auch die Situation der Trinkwasserversorgung bei. Die in Aussicht gestellte zentrale Wasserleitung war nicht vollständig fertig gestellt. Falkenberg  schloss im Jahr 1930 mit der Firma „Niedermeyer &amp;amp; Goetze Ges. m. b. H., Stettin, Schuhstraße 4“ einen Vertrag  zur Errichtung eines Wasserwerkes. Der Bau wurde auf dem heutigen Grundstück An der Düne 4 mit einem Kostenaufwand von 28.612,52 RM realisiert. Jedoch nur wenige Parzellenbesitzer schlossen sich an diese Anlage an, da allein die reinen Anschlusskosten schon wesentlich höher waren als anfangs hinsichtlich der gesamten Kosten gesagt worden war. Da hieß es, dass die Wasserversorgung und die Herstellung von Kläranlagen durch die Zentralverwaltung erfolgen würden und die Kosten hierfür sich auf insgesamt 250 RM pro Anschluss belaufen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1931 traf die Weltwirtschaftskrise auch die Firma „Niedermeyer &amp;amp; Goetze, Ges. m. b. H., Stettin“. Sie ging in Konkurs. Der Konkursverwalter  Jankowski teilte den angeschlossenen Wasserabnehmern am 1. April 1933 mit, dass zum 30. Juni 1933 das Wasserwerk abgestellt wird. Nach der erfolgten Abschaltung nahmen jedoch einige Siedler ohne eine entsprechende Berechtigung die Anlage wieder in Betrieb. &lt;br /&gt;
Hieraus entwickelte sich ein sehr schnell eskalierender Konflikt. In einer einstweiligen Verfügung des Amtsgerichtes Ribnitz vom 12. Juli 1933 wurde den beteiligten Siedlern die Inbetriebnahme mit der Begründung  verboten, in der Siedlung des Ostseebades seien genügend Pumpen vorhanden. &lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf beschäftigte diese Angelegenheit sogar den Landrat des Amtes Rostock sowie das Ministerium des Inneren in Schwerin. Als Verwalter der Konkursmasse der Firma „Niedermeyer &amp;amp; Goetze“ bemühte sich Jankowski von Ende 1931 an rechtzeitig um einen Verkauf des Wasserwerkes, erhielt jedoch keine Angebote. Letztendlich entschloss sich der Rat der Stadt Ribnitz zum Kauf. Er erwarb die Anlage am 15. August 1933 zum Preis von 2.500 RM und begründete am 23. August 1933 den Kauf in einem Schreiben an das Schweriner Innenministerium wie folgt: „Die Bemühungen des Rates, den Konkursverwalter des Konkursverfahrens über das Vermögen des Stadtrates a. D. Falkenberg zum Ankauf des Wasserwerkes zu veranlassen, sind fehlgeschlagen, obwohl nach diessseitiger Ansicht der Konkursverwalter das Wasserwerk kaufen musste, da er das Ostseebad Ribnitz weiterverwaltet. Aus polizeilichen Gründen konnte die Stilllegung des Wasserwerkes nicht geduldet werden, sodass nunmehr der Rat gezwungen wurde, das Wasserwerk käuflich zu erwerben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierig erwies sich auch die unterschiedliche Interessenlage zwischen den Parzellenpächtern und den ständigen Einwohnern des Bades. Letztere bildeten im Sommer 1933 einen Siedlerverein mit Obersteiger a. D. Böhnke als Vorsitzenden. Beide Vereine waren untereinander zerstritten und nicht selten mussten die unterschiedlichen Standpunkte mit richterlicher Hilfe geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungsübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 schuf eine völlig neue Situation. Falkenberg hatte ganz offensichtlich im Ribnitzer Rathaus nicht mehr die erforderliche Rückendeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem umfangreichen Schriftgut wird ersichtlich, dass der Rat und die Bürgermeister – insbesondere  Dr. Wegner – nunmehr bestrebt waren, wieder das Hoheitsrecht über das Ostseebad Ribnitz zu erlangen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Akten weisen aus, dass die Gauleitung der NSDAP diese Vorgehensweise forderte. Deutlich wird das in einem Schreiben des Landrates des Kreises Rostock vom 15. September 1937 an das „Meckl.  Staatsministerium, Abteilung Inneres, Schwerin“ über eine Unterredung mit Dr. Wegner, dem Bürgermeister von Ribnitz. Ergebnis dieses Gesprächs: „In dieser Badekolonie seien kleine, zumeist unansehnliche Häuschen errichtet worden; die Zahl betrage ungefähr 70. Ihm (Bürgermeister der Stadt Ribnitz Herr Dr. Wegner) sei bei der Übernahme des Amtes als Bürgermeister von der Gauleitung Mecklenburg-Lübeck der Auftrag erteilt, soweit wie möglich die Hoheitsrechte an dem Ostseebad Ribnitz wieder herzustellen, und alles daran zu setzen, um dem Beschwerdeführer (Herr Wilhelm Falkenberg) eine weitere Betätigung in der Badekolonie Ostseebad Ribnitz zu unterbinden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen  Bedingungen konnten alle Versuche Falkenbergs, sein Unternehmen weiterzuführen, keinen Erfolg haben. Der zum Ende des Konkursverfahrens erzielte Vergleich und der Versuch der Gründung einer GmbH konnten daran auch nichts ändern. Aufgrund der zugespitzten Verhältnisse stellte der Konkursverwalter für die Zentralverwaltung Ostseebad Ribnitz am 24. Mai 1937 seine Tätigkeiten ein. An Falkenberg schreibt er: „Ich lege daher mit dem heutigen Tage jedwede Tätigkeit für Sie nieder und muß Sie weiter bitten, auch dafür zu sorgen, daß mein Amt als Treuhänder für Ihren Zwangsvergleich sein Ende findet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bisher Gesagte könnte vermuten lassen, die Bewohner des neuen Ostseebades Ribnitz und ihre Gäste hätten in dieser konfliktreichen Zeit ein höchst unzufriedenes Leben geführt, die gewünschte Erholung wäre kaum zu spüren gewesen.&lt;br /&gt;
Mit vollem Recht – gestützt auf viele Zeugnisse – kann jedoch festgestellt werden, dass dies keinesfalls so war. Gemessen an der Gesamtzahl der Bewohner und Gäste betraf der Streit, die Besprechungen, die Versammlungen doch nur eine geringe Zahl der Bewohner, der Eigentümer der Parzellen und der Pächter. Sie hatten den Ärger und die zusätzliche Arbeit, aber selbst von denen waren nicht alle in gleichem Maße betroffen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es kann deshalb festgestellt werden: Völlig unbeeindruckt von all den Schwierigkeiten beim langsamen Wachsen des Ostseebades Ribnitz war es für viele Menschen ein Ort der Ruhe, des Besinnens, aber auch ein Ort voller Fröhlichkeit und Frohsinn – ein wunderbarer Erholungsort. Viele Karten und Briefe, Erzählungen und nette Zeilen in den Gästebüchern lassen Bilder unbeschwerter Urlaubstage entstehen. &lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Gedicht eines unbekannten Verfassers – mögen die Verse auch ein wenig holpern - spürt man dessen große Liebe für dieses Land zwischen Meer und Bodden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R i b n i t z s o m m e r 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Wie liebt man dieses Stückchen Land,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das auf das Meer und auf den Bodden sieht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt wohl über dieser ganzen Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein grün und golden Blitzen, das den Dingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die sonst alltäglich, schenkt Besonderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir, um Post zu holen und zu bringen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch knöcheltiefen Sand zum Kaufmann traben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hering, Stiefel, alles hat, was fehlt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir unsere einzige Verbindung haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dieser so kulturbeleckten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir liegen blinzelnd, faul und braun am Meere,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das laute Weltgeschehen ist so weit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und fern von uns; wir fassen kaum die Schwere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in dieser losgelösten Einsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spüren nur des Strandes heisse Stille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazwischen ab und zu ein Mövenschrein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben nur in einer Sonnenfülle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Welt erscheint so einfach und so rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind naturhaft nah der ganzen Welt-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie anders ist das Rauschen uns vertraut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Meer und Kiefern nachts in unserem Zelt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das wir im Schutz der Dünen aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So manchmal abends aus dem Haus wir schleichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum stillen Zelt bei dem Wachholderstrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zweige leise an die Zeltbahn streichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir liegen in dem warmen Abendhauch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum mächtgen Sternenhimmel die Gesichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von irgendwo brüllt Vieh auf Weiden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dierhagen löscht ganz langsam seine Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In grossen scharfen Linien dort sich scheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kirchturm und die Dächer aus dem Dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit drüben auf der Strasse leuchten Wagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
scheinwerfend, schnell verschwindend im Gefunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sternennacht. Die weichen Lüfte tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht ein Geräusch. Der Mond geht auf, ganz weit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und hell ist nächtlich stilles Land umflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sitzen, reden und vergessen Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis endlich sich das schmale Zelt geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges geriet die Entwicklung des Ostseebades Ribnitz dann immer mehr ins Stocken und auch danach waren andere Herausforderungen zu bewältigen. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten in der sich gerade erst entwickelnden DDR waren so gering, dass an einen weiteren Ausbau des Ostseebades Ribnitz nicht zu denken war. &lt;br /&gt;
Inzwischen waren aber auch grundlegend neue Verwaltungsstrukturen geschaffen worden, die maßgebend den weiteren Verlauf bestimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 erfolgte die Zusammenlegung des mecklenburgischen Ribnitz mit dem pommerschen Damgarten zur neuen Stadt Ribnitz-Damgarten. Mit der Neugliederung der Länder in 14 Bezirke und der Bildung auch neuer Kreise wird Ribnitz-Damgarten 1952 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestrebungen gingen jetzt dahin, Dierhagen als Mittelpunkt eines größeren Badeortes durch Eingemeindungen zu stärken. Der Kreistag Ribnitz-Damgarten beschloss daher am 18. Oktober 1955: „Um eine neue zusammenhängende Bädergemeinde am Ostseestrand zu schaffen, wird das Ostseebad Ribnitz und die Gemeinde Dändorf mit der Gemarkung Neuhaus der Gemeinde Dierhagen angegliedert. (Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gemeindevertretung)“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in den beteiligten Gemeinden stieß diese neue Ausrichtung auf starken Widerstand, so dass letztendlich erst nach heftigen Auseinandersetzungen die Gemeindevertretung Dierhagen am 24. April 1958 und die Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten am 21. Mai 1958 dazu ihre Zustimmung gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Am 26. August 1958 beschloss der Kreistag Ribnitz-Damgarten die Umgestaltung des Ostseebades Ribnitz in den neuen Ortsteil Dierhagen Ost der Gemeinde Dierhagen mit der Begründung: „die Gemeinde Dierhagen entwickelt sich immer mehr zu einem größeren Erholungszentrum des FDGB. Der Ortsteil Ostseebad Ribnitz liegt ca. 12 – 15 km von der Kreisstadt Ribnitz-Damgarten entfernt und nur 1 – 2 km von der Gemeinde Dierhagen. Um eine zentrale Bäderverwaltung und Saisongestaltung zu erreichen, ist es zweckmäßig, die Eingliederung durchzuführen.“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 1. Januar 1959 ist das ehemalige Ostseebad Ribnitz ein Ortsteil der Gemeinde Ostseebad Dierhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke Frau Jana Behnke vom Stadtarchiv der Stadt Ribnitz-Damgarten und Frau Hannelore Ursula Krüger, Enkelin von Obersteiger a. D. Böhnke, in Dierhagen Ost für die freundliche Unterstützung bei den Recherchen zu diesem Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostseebad Ribnitz im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dierhagen_Ost_.jpg| Luftaufnahme Dierhagen Ost (ehem. Ostseebad Ribnitz) April 2007 Foto: Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebad_Ribnitz_Luftaufnahme_Klinke_%26_Co_.jpg| Luftaufnahme des Ostseebades Ribnitz um 1935 Postkarte Sammlung: Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik vom Ostseebad Ribnitz==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Ostseebad Ribnitz (Autor Rainer Lorenz)]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Ostseebad Ribnitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Der erste Dampfer in Ribnitz]]&lt;br /&gt;
* [ Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Arbeit zur Ortsgeschichte, oder generell zur Historie des Ostseebades Ribnitz bin ich sehr dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontakt über E-Mail: [mailto:Rainer.24@t-online.de Rainer.24@t-online.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145322</id>
		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145322"/>
		<updated>2026-03-31T11:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Neuhaus ist seit dem 1. April 1938 Ortsteil der Gemeinde Dändorf. Dändorf wiederum wurde am 12. August 1965 ein Ortsteil der Gemeinde Ostseebad Dierhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Neuhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
   Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145321</id>
		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
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		<updated>2026-03-31T11:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Einführende Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Neuhaus ist seit dem 1. April 1938 Ortsteil der Gemeinde Dändorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Neuhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
   Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145320</id>
		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145320"/>
		<updated>2026-03-31T11:14:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Kontakte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Neuhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
   Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
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		<updated>2026-03-31T11:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Kontakte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Neuhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
. Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
   Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
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		<updated>2026-03-31T11:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Kontakte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Neuhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
Rainer.24@t-online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=145317</id>
		<title>Zugang: Alphabetischer Ortsindex</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=145317"/>
		<updated>2026-03-31T11:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* M-O */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; Hinweis&lt;br /&gt;
: Orte mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0000FF&amp;quot;&amp;gt; blau &amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen sind im Portal bearbeitet, mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;rot&amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen befinden sich in Vorbereitung und werden in nächster Zeit zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Musterdorf&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Die Vorlage &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039; bitte &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#008000&amp;quot;&amp;gt; als Kopiervorlage verwenden&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;, die es dem Chronisten einfach machen soll, mittels &amp;quot;copy and paste&amp;quot; (Auswählen (Strg+A), Kopieren (Strg+C) und Einfügen (Strg+V)), strukturierte Kopierbausteine zur Verfügung zu haben.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A-B ==&lt;br /&gt;
* [[Adamshoffnung]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Ahrenshoop]] [PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Alt-Bartelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Altentreptow]] (PLZ 17087) *&lt;br /&gt;
* [[Altheide]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Althof]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan) &lt;br /&gt;
* [[Altkalen]] (PLZ 17179)&lt;br /&gt;
* [[Alt Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Meteln]] (PLZ 19069) *&lt;br /&gt;
* [[Alt Vorwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Anklam]] (Hansestadt) (PLZ 17389) *&lt;br /&gt;
* [[Babst]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Bad Kleinen]] (PLZ 23996) &lt;br /&gt;
* [[Bad Sülze]] (PLZ 18334) *&lt;br /&gt;
* [[Bäbelin]]&lt;br /&gt;
* [[Bansin Seebad]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Bantin]]  &lt;br /&gt;
* [[Barnsdorf]] (Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Bartelshagen I]] (Ortsteil der Stadt Marlow) (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Bartenshagen]]&lt;br /&gt;
* [[Basse]] (PLZ 17179)*&lt;br /&gt;
* [[Baumgarten]] (PLZ 18246) *&lt;br /&gt;
* [[Beckendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Beckerwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Behnkenhagen]] (Ortsteil von Rövershagen) (PLZ 18182)  *&lt;br /&gt;
* [[Below]]&lt;br /&gt;
* [[Bengerstorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Benitz]] (PLZ 18258) *&lt;br /&gt;
* [[Bentwisch]]&lt;br /&gt;
* [[Bennin]]  (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Bentzin]] (PLZ 17129) *&lt;br /&gt;
* [[Benz bei Wismar]] (PLZ 23970)&lt;br /&gt;
* [[Benz Usedom]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Bergen auf Rügen]] (PLZ 18528) *&lt;br /&gt;
* [[Bernitt]]&lt;br /&gt;
* [[Bernstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Besitz]] *&lt;br /&gt;
* [[Biestorf]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Billenhagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Blankenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Blankenhagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Bobzin bei Lübz]] (PLZ 19386) *&lt;br /&gt;
* [[Böhlendorf]] (PLZ 18334) *&lt;br /&gt;
* [[Bömitz]] (PLZ 17390 Ortsteil von Rubkow) *&lt;br /&gt;
* [[Börgerende-Rethwisch]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Boizenburg/Elbe]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Bolland]]&lt;br /&gt;
* [[Boltenhagen]] (PLZ 23946)&lt;br /&gt;
* [[Borg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Bretzin]]&lt;br /&gt;
* [[Brinckmansdorf]] *&lt;br /&gt;
* [[Brookhusen]] (PLZ 18258) *&lt;br /&gt;
* [[Brüel]]&lt;br /&gt;
* [[Buggenhagen]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Bützow]] (PLZ 18246) *&lt;br /&gt;
* [[Bussewitz]] (PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== C-E ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cammin]] (PLZ 18195 bei Tessin) *&lt;br /&gt;
* [[Carolinenhof bei Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Carwitz]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Neubukow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Satow]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Conow]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Cordshagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Dändorf]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Danneborth]]&lt;br /&gt;
* [[Dänschenburg]] (PLZ 18337 Ortsteil der Stadt Marlow) *&lt;br /&gt;
* [[Dalwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dargen]] (PLZ 17419, 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Dargun]] (PLZ 17159) *&lt;br /&gt;
* [[Darß und Zingst]]&lt;br /&gt;
* [[Dassow]] (PLZ 23942) *&lt;br /&gt;
* [[Daugzin]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Demmin]] (Hansestadt) (PLZ 17109) *&lt;br /&gt;
* [[Dersekow]] (PLZ 19498) *&lt;br /&gt;
* [[Diedrichshagen]] (PLZ 18119) *&lt;br /&gt;
* [[Diedrichshagen, Gemeinde Rüting]] (PLZ 23946) *&lt;br /&gt;
* [[Dierhagen]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Dobbertin]] (PLZ 19399) &lt;br /&gt;
* [[Doberan (Bad)]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Dreetz]]&lt;br /&gt;
* [[Dreilützow]] (PLZ 19243) *&lt;br /&gt;
* [[Drüschow (Wüstung)]] &lt;br /&gt;
* [[Duckwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dümmer]] (PLZ 19073)*&lt;br /&gt;
* [[Dummerstorf]] (PLZ 18196) *&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg]]&lt;br /&gt;
* [[Elmenhorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F-G==&lt;br /&gt;
* [[Fahren]]&lt;br /&gt;
* [[Feldberg]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Ferdinandshof]]&lt;br /&gt;
* [[Franzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Frauenmark]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Freest]]&lt;br /&gt;
* [[Freienhagen (Wendisch-Priborn)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedland]] (PLZ 17098) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof (Wüstung)]] (PLZ 17179) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsruhe]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Fürstenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Rügen]] (untergegangener Kleinstaat)&lt;br /&gt;
* [[Gadebusch]] (PLZ 19205) *&lt;br /&gt;
* [[Gägelow]]&lt;br /&gt;
* [[Galenbeck]] (PLZ 17099) *&lt;br /&gt;
* [[Gallentin]]&lt;br /&gt;
* [[Gallin bei Lübz|Gallin]] bei Lübz (PLZ 19386) *&lt;br /&gt;
* [[Gamehl]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Ganzlin]]&lt;br /&gt;
* [[Garvensdorf]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Garz (Rügen)]] (PLZ 18574) *&lt;br /&gt;
* [[Garz (Usedom)]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Gehlsdorf]] (PLZ 18147 Ortsteil der Hansestadt Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Gelbensande]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Genzkow]] (PLZ 17098 Ortsteil von Friedland) *&lt;br /&gt;
* [[Gerdeswalde]] (PLZ 18519) *&lt;br /&gt;
* [[Glashagen]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Glasin]]&lt;br /&gt;
* [[Gnevsdorf]] bei Plau am See (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Gnoien]] (PLZ 17179) &lt;br /&gt;
* [[Goldberg (Stadt)]]&lt;br /&gt;
* [[Goldberg bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Goldebee]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Goldenbow]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Gollwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Goritz]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Gottesgabe]]&lt;br /&gt;
* [[Görslow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Graal-Müritz]] Ostseeheilbad (PLZ 18181) *&lt;br /&gt;
* [[Grabow]]&lt;br /&gt;
* [[Gralow]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Grabow (Elde)]] (PLZ 19300) *&lt;br /&gt;
* [[Gramzow]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Boizenburg]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Lübz|Granzin]] bei Lübz (PLZ 19386)&lt;br /&gt;
* [[Grebbin]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] (Hansestadt) &lt;br /&gt;
* [[Gresenhorst]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Greven bei Lübz|Greven]] bei Lübz (PLZ 19386) *&lt;br /&gt;
* [[Grevesmühlen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Bengerstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Godems]] (PLZ 19372) *&lt;br /&gt;
* [[Groß Raden]] (PLZ 19406 Ortsteil von Sternberg) *&lt;br /&gt;
* [[Groß Schoritz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Stresow auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Tessin]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Güstrow]] (PLZ 18273)&lt;br /&gt;
* [[Gutow]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Gützkow]] (PLZ 17506) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==H-J==&lt;br /&gt;
* [[Hanshagen]]  (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Hanstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hastorf]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Häschendorf]] (Ortsteil von [[Mönchhagen]], PLZ: 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Heiligendamm]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Heiligenhagen]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]] (PLZ 17419, 17424 und 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Hermannshagen]] (Ortsteil von [[Bernitt]])&lt;br /&gt;
* [[Hinrichshagen]] (PLZ 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Hirschburg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)*&lt;br /&gt;
* [[Hoben]]&lt;br /&gt;
* [[Hohendorf (Wolgast)]] (PLZ 17438) *&lt;br /&gt;
* [[Hohenfelde]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Hoppenrade]] (PLZ 18292) *&lt;br /&gt;
* [[Hornstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hundorf]] (PLZ 19069) *&lt;br /&gt;
* [[Insel Hiddensee]] (PLZ 18565) &lt;br /&gt;
* [[Ivenack]] (PLZ 17153) *&lt;br /&gt;
* [[Jabelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Jameln]]&lt;br /&gt;
* [[Jarmen]] (PLZ 17126) *&lt;br /&gt;
* [[Jesendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jördenstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jörnstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgenshagen]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgeshof]] (PLZ 18146)  *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==K-L==&lt;br /&gt;
* [[Kalsow]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Kamin]]&lt;br /&gt;
* [[Kamminke]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Karlsburg]] (PLZ 17495) *&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]] (PLZ 17449) *&lt;br /&gt;
* [[Karbow (Gemeinde Neu Boltenhagen)]]&lt;br /&gt;
* [[Karow]]&lt;br /&gt;
* [[Karstorf]] (PLZ 17166 Ortsteil von Hohen Demzin)  *&lt;br /&gt;
* [[Katelbogen]] (Ortsteil der Gemeinde Baumgarten)&lt;br /&gt;
* [[Katzow]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Kavelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kemnitz bei Greifswald]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Kirchdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kirch Mulsow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Kirch Rosin]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Klein Belitz]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Bengerstorf]] &lt;br /&gt;
* [[Klein Mulsow]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Zetelvitz]] (PLZ 17121 Ortsteil von Sassen-Trantow) *&lt;br /&gt;
* [[Kleinen (Bad)]]&lt;br /&gt;
* [[Klingendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Klinken]]&lt;br /&gt;
* [[Klockenhagen]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Klütz]] (PLZ 23948) *&lt;br /&gt;
* [[Kobrow]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Körkwitz]] (PLZ 18311)&lt;br /&gt;
* [[Konow]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Korswandt]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Koserow]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Kösterbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Krakow am See]] (PLZ18292)&lt;br /&gt;
* [[Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Kreckow]]&lt;br /&gt;
* [[Krempin]]&lt;br /&gt;
* [[Krickow]]&lt;br /&gt;
* [[Kritzmow]] (PLZ 17198) *&lt;br /&gt;
* [[Kröpelin]] (PLZ 18236) *&lt;br /&gt;
* [[Kröslin]]  (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Krummin]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Krüselin (Wüstung)/ Krüseliner Mühle]] *&lt;br /&gt;
* [[Krusenfelde]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Krusenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Krusenkrien]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Kühlungsborn]]&lt;br /&gt;
* [[Laage]] (PLZ 18299]&lt;br /&gt;
* [[Laase]] (PLZ 18246 Ortsteil der Gemeinde Baumgarten) &lt;br /&gt;
* [[Landsdorf]] &lt;br /&gt;
* [[Lassahn]] (PLZ 19246)&lt;br /&gt;
* [[Lassan]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Leezen]] (PLZ 19067)&lt;br /&gt;
* [[Lenz-Süd]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Lichtenhagen Dorf]]&lt;br /&gt;
* [[Loddin]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Loitz]] (PLZ 17121) *&lt;br /&gt;
* [[Löbnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Löcknitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lübkow]] (PLZ 17217) *&lt;br /&gt;
* [[Lübow]] (PLZ 23972) *&lt;br /&gt;
* [[Lübz]] (PLZ 19368) *&lt;br /&gt;
* [[Lüderstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Lühburg]] (PLZ 17179) * &lt;br /&gt;
* [[Luplow]] (PLZ 17091) *&lt;br /&gt;
* [[Lütow]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==M-O==&lt;br /&gt;
* [[Malchin]] &lt;br /&gt;
* [[Malchow]] (PLZ 17213)	&lt;br /&gt;
* [[Mandelshagen]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Marienehe]] (PLZ 18069)	&lt;br /&gt;
* [[Markgrafenheide]] (PLZ 18146 Ortsteil von Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Marlow]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Matgendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Mechow]] (PLZ 17258) *&lt;br /&gt;
* [[Mellenthin]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Menzlin a.d.Peene]]&lt;br /&gt;
* [[Mestlin]] (PLZ 19374) *&lt;br /&gt;
* [[Mölschow]] (PLZ 17449) *&lt;br /&gt;
* [[Mönchhagen]] (Amt Rostocker Heide, PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Mueß]] (Ortsteil von Schwerin)&lt;br /&gt;
* [[Mühl Rosin]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Nehringen]]&lt;br /&gt;
* [[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neubukow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Neu Boltenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Neuburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neuendorf bei Rostock]] (Ortsteil von Brodersdorf, PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Neu Gülze]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus Ortsteil von Dierhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Neuhof]] (Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) (PLZ 18311)*&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Feldberg]] (Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Neu Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Neukloster]] (PLZ 23992) *&lt;br /&gt;
* [[Neumühle]]&lt;br /&gt;
* [[Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Nevern]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Niederhagen]] (Ortsteil von Rövershagen]&lt;br /&gt;
* [[Niehagen/ Fischland]]&lt;br /&gt;
* [[Niendorf bei Neuhaus/Elbe|Niendorf bei Neuhaus/Elbe]] (PLZ 19273) *&lt;br /&gt;
* [[Nienhagen, Ostseebad]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Nuetschow]]&lt;br /&gt;
* [[Nustrow]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Oberhagen]] (Ortsteil von Rövershagen)&lt;br /&gt;
* [[Boltenhagen|Ostseebad Boltenhagen]] (PLZ 23946)&lt;br /&gt;
* [[Owstin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==P-R==&lt;br /&gt;
* [[Panschenhagen]] (PLZ 17194 Ortsteil von Grabowhöfe) *&lt;br /&gt;
* [[Panstorf]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Panzow]]&lt;br /&gt;
* [[Papendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Parchim]]&lt;br /&gt;
* [[Parchow]] (PLZ 18230) *&lt;br /&gt;
* [[Peenemünde]] (PLZ 17449) &lt;br /&gt;
* [[Peez]]&lt;br /&gt;
* [[Penkun]]&lt;br /&gt;
* [[Penzin]]&lt;br /&gt;
* [[Pennewitt]]&lt;br /&gt;
* [[Perniek]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf b. Malchow]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Neubrandenburg]] (PLZ 17091) *&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin|Pinnow-Petersberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnowhof]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Plath]] (PLZ 17349) *&lt;br /&gt;
* [[Plauerhagen]] (PLZ 19395) *&lt;br /&gt;
* [[Poischendorf]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Poppendorf]] (PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Preensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Prerow]]&lt;br /&gt;
* [[Proseken]] (PLZ 23968)&lt;br /&gt;
* [[Pudagla]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Purkshof]] *&lt;br /&gt;
* [[Qualitz]] (PLZ 18249) *&lt;br /&gt;
* [[Quilow]] (PLZ 17390 Ortsteil von Groß Polzin) *&lt;br /&gt;
* [[Raben-Steinfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Ramin]] (PLZ 17321) *&lt;br /&gt;
* [[Rampe]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Rankwitz]] (PLZ 17406) *&lt;br /&gt;
* [[Rappenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Rastow]] (PLZ 19077) *&lt;br /&gt;
* [[Ravensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ravensruh]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Reddelich]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Reinstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Remplin]] (PLZ 17139) *&lt;br /&gt;
* [[Repnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Rerik]]&lt;br /&gt;
* [[Retschow]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Ribnitz-Damgarten]] (PLZ 18311) *&lt;br /&gt;
* [[Richtenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Roidin]] (PLZ 17111) *&lt;br /&gt;
* [[Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Rossow]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Rostock|Rostock]] (Hansestadt) *&lt;br /&gt;
* [[Rostocker Heide (Landschaft)]] *&lt;br /&gt;
* [[Rostocker-Wulfshagen]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Rothen]] (PLZ 19406) *&lt;br /&gt;
* [[Rövershagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Rubkow]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Rügkamp]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Rühn]]&lt;br /&gt;
* [[Ruest]] (PLZ 19374) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagard auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Samow]] *&lt;br /&gt;
* [[Sandhagen]] *&lt;br /&gt;
* [[Sanitz]] (PLZ 18190)&lt;br /&gt;
* [[Sassnitz auf Rügen]] (PLZ 18546)&lt;br /&gt;
* [[Satow]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Sauzin]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Schaprode]] (PLZ 18569) *&lt;br /&gt;
* [[Schependorf]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Schildfeld]] (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Schlieffenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Schmadebeck]] (PLZ 18236) *&lt;br /&gt;
* [[Schmakentin]]&lt;br /&gt;
* [[Schmarl]] (PLZ 18106) *&lt;br /&gt;
* [[Schwaan]] (PLZ 18258) *&lt;br /&gt;
* [[Schwanheide]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Schwarbe]] Ortsteil von Altenkirchen (Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Schwerin]] *&lt;br /&gt;
* [[Sellin]] *&lt;br /&gt;
* [[Sellin bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Spiegelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Spornitz]] (PLZ 19372) *&lt;br /&gt;
* [[Stäbelow]] (PLZ 18198) *&lt;br /&gt;
* [[Stavenhagen]] (Reuterstadt, PLZ 17153) *&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf]] (PLZ 19273) *&lt;br /&gt;
* [[Steffenshagen]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Steinfurth]] (PLZ 17495 Ortsteil Karlsburg) *&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Bützow]]&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Kirch Mulsow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Sternberg]]&lt;br /&gt;
* [[Stilow]] (Ortsteil Brünzow)&lt;br /&gt;
* [[Stolpe]] (auf Usedom) (PLZ 17406) *&lt;br /&gt;
* [[Stolpe (an der Peene)]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Schwerin)]]&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Parchim)]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] (Hansestadt) *&lt;br /&gt;
* [[Strameuß]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Strasburg]] (Uckermark) (PLZ 17335) *&lt;br /&gt;
* [[Strelitz]] (Stadtteil von [[Neustrelitz]])&lt;br /&gt;
* [[Strietfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Stubbendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Stülow]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Stuthof]] (PZL 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Swantow]] (Ortsteil von Poseritz) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T ==&lt;br /&gt;
* [[Tarnow]]&lt;br /&gt;
* [[Techentin]] *&lt;br /&gt;
* [[Teldau]] (PLZ 19273)&lt;br /&gt;
* [[Tellow]]&lt;br /&gt;
* [[Tempel]] (PLZ 18311) *&lt;br /&gt;
* [[Tempzin]]&lt;br /&gt;
* [[Tessin]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Tessin-Kuhlenfeld]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Teterow]] (PLZ 17166) *&lt;br /&gt;
* [[Teusin]] (PLZ 17111) *&lt;br /&gt;
* [[Thelkow]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Thulendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Timmendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Tollow]]&lt;br /&gt;
* [[Torfbrücke]] (PLZ 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Trantow]] (PLZ 17121) *&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]] (PLZ 17449) *&lt;br /&gt;
* [[Tressow]]&lt;br /&gt;
* [[Tribohm]]&lt;br /&gt;
* [[Triwalk]] (PLZ 23972) &lt;br /&gt;
* [[Tüschow]] (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Tüzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-V ==&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Ueckermünde]] (PLZ 17373) * &lt;br /&gt;
* [[Usedom Stadt]] (PLZ 17406] *&lt;br /&gt;
* [[Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Velgast]]&lt;br /&gt;
* [[Vellahn]]&lt;br /&gt;
* [[Ventschow]]&lt;br /&gt;
* [[Vilz]] (PLZ 18195)&lt;br /&gt;
* [[Vippernitz]]&lt;br /&gt;
* [[Vogtshagen]] (PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Volkenshagen]] (PLZ 18184 Ortsteil von Klein Kussewitz) *&lt;br /&gt;
* [[Völkshagen]] (PLZ 18337 Ortsteil von Marlow) *&lt;br /&gt;
* [[Vorder Bollhagen]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W-Z ==&lt;br /&gt;
* [[Waase/Ummanz]]&lt;br /&gt;
* [[Wakenstädt Ortsteil von Gadebusch]]&lt;br /&gt;
* [[Wahlendow]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Walkendorf]] (PLZ 17179) *&lt;br /&gt;
* [[Wangelin]]&lt;br /&gt;
* [[Wanzka]] (PLZ 17237 Ortsteil von Blankensee) *&lt;br /&gt;
* [[Wardow]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Waren (Müritz)]] (PLZ 17192) *&lt;br /&gt;
* [[Warnow]]&lt;br /&gt;
* [[Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Warkstorf]] (PLZ 23970) (Ortsteil von Benz bei Wismar) *&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen]] (Landkreis Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen bei Glasin|Warnkenhagen]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Warnemünde]] (PLZ 181119 Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Wendorf]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Weisin]]&lt;br /&gt;
* [[Werle]]&lt;br /&gt;
* [[Wesselsdorf]] &lt;br /&gt;
* [[Wiebendorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Wiek]] (PLZ 18556 Insel Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Wiethagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Wilhelminenhof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelmshof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Willershagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Gelbensande) *&lt;br /&gt;
* [[Wilmshagen]] (PLZ 18311) *&lt;br /&gt;
* [[Wilsen]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Wismar|Wismar]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Wittenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Woldegk]]&lt;br /&gt;
* [[Wolgast]] (PLZ 17438) *&lt;br /&gt;
* [[Woltow]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Wrangelsburg]] (PLZ 17495) *&lt;br /&gt;
* [[Wusterhusen]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Wustrow (Ostseebad)]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Wustrow, Halbinsel]] (PLZ 18230  Ortsteil von Ostseebad Rerik) *&lt;br /&gt;
* [[Zahrensdorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Zarfzow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarnekow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarrentin]]&lt;br /&gt;
* [[Zehna]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Zepelin]]&lt;br /&gt;
* [[Ziegendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Zielow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziesow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziethen (bei Anklam)]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Zemitz]] (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
* [[Zemmin]] (PLZ 17129 Ortsteil von Bentzin) *&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] (PLZ 17454) *&lt;br /&gt;
* [[Zirchow]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Zirkow]] (PLZ 18528 Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Zittow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Züssow]] (PLZ 17495) *&lt;br /&gt;
* [[Zurow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wüstungen (verschwundene Orte)==&lt;br /&gt;
* [[Aldehusen]] (Nähe von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Korswandt Ulrichshorst]; gegen 1400 verfallen)&lt;br /&gt;
* [[Bollhagen]] (Wüstung) *&lt;br /&gt;
* [[Camic/Kameke]] in [[Pudagla]] aufgegangen&lt;br /&gt;
* [[Cölpin]] (1421; wüst nach 1648; [[Loddin]] OT [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%B6lpinsee_Gemeinde_Loddin_auf_Usedom Kölpinsee] 1895 an der Stelle errichtet)&lt;br /&gt;
* [[Depersdorf]] (bei Tessin)&lt;br /&gt;
* [[Depzow/Depzower Mühle (Wüstung)]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]] *&lt;br /&gt;
* [[Drüschow]] (bei [[Buschmühlen]])&lt;br /&gt;
* [[Finkenberg]] (bei [[Mönchhagen]]; PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof (Wüstung)]] (bei Walkendorf, Geburtsort von Richard Wossidlo)&lt;br /&gt;
* [[Fuhlensee]] bei Kaseburg/Insel Usedom - 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
* [[Glambeck]] Insel Hiddensee - um 1710 desolat - später entfernt Neuendorf gegründet&lt;br /&gt;
* [[Gnecov]] (bei [[Krummin]] 1230 und 1288 genannt)&lt;br /&gt;
* [[Hammelstall]] (umbenannt 1908 in [[Trassenheide]])&lt;br /&gt;
* [[Henningsberg]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Hohen Schlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Karlsruh]] (Gutsvorwerk zwischen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Benz_und_den_Ortsteilen Balm] und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow] - Wüstung - erstmals 1860 als „Carlsruhe“ erwähnt. 1925 letzte Erwähnung. (durch Blitzschlag abgebrannt) &lt;br /&gt;
* [[Krüselin]] bei Feldberg/ Feldberger Seenland *&lt;br /&gt;
* [[Kumtzin]] (bei [[Krienke]])&lt;br /&gt;
* [[Lichow]] (1241 erwähnt; nach 1251 nicht mehr; heute Ackerstück-Flurname Leichow südlich von [[Liepe]])&lt;br /&gt;
* [[Luteborg]] (lag in der Nähe von Cachlin, 1407 Erwähnung, 1858 während des Nordischen Krieges wüst, heute Feldmark [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Dargen_und_den_Ortsteilen. Kachlin]) &lt;br /&gt;
* [[Müggenburg]] (Rostocker Heide, 1790 untergegangen) [[&amp;quot;Das untergegangene Dorf Müggenburg&amp;quot;]] *&lt;br /&gt;
* [[Palsin]] (1267 erstmals „Paulzin“, lag zwischen Morgenitz und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Mellenthin] - Wüstung).  &lt;br /&gt;
* [[Redomi]] (ein Teil des jetzigen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow])&lt;br /&gt;
* [[Rossenthin]] (wüst Nähe von [[Benz Usedom]])&lt;br /&gt;
* [[Schönberg]] (wüst, nordwestlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Sophienhof und die kalten Hufen]] (wüst, südöstlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf|Steder]] (in Niendorf bei Neuhaus/Elbe aufgegangen) *&lt;br /&gt;
* [[Steinort]] gehörte früher zu [[Pütnitz]] &lt;br /&gt;
* [[Vineta Forschungen Geschichte]]   &lt;br /&gt;
* [[Wendorf]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Woizke]] auch Woitzig bei Kaseburg Insel Usedom 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Literatur Hinweise verschwundene Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von der Via Regia zur Autobahn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Von der Via Regia zur Autobahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Vom Dampfross zum ICE - Eisenbahngeschichte in MV]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kartographie und Vermessungswesen in Mecklenburg und Pommern]]==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=145316</id>
		<title>Zugang: Alphabetischer Ortsindex</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=145316"/>
		<updated>2026-03-31T11:02:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* M-O */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; Hinweis&lt;br /&gt;
: Orte mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0000FF&amp;quot;&amp;gt; blau &amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen sind im Portal bearbeitet, mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;rot&amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen befinden sich in Vorbereitung und werden in nächster Zeit zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Musterdorf&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Die Vorlage &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039; bitte &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#008000&amp;quot;&amp;gt; als Kopiervorlage verwenden&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;, die es dem Chronisten einfach machen soll, mittels &amp;quot;copy and paste&amp;quot; (Auswählen (Strg+A), Kopieren (Strg+C) und Einfügen (Strg+V)), strukturierte Kopierbausteine zur Verfügung zu haben.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A-B ==&lt;br /&gt;
* [[Adamshoffnung]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Ahrenshoop]] [PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Alt-Bartelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Altentreptow]] (PLZ 17087) *&lt;br /&gt;
* [[Altheide]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Althof]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan) &lt;br /&gt;
* [[Altkalen]] (PLZ 17179)&lt;br /&gt;
* [[Alt Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Meteln]] (PLZ 19069) *&lt;br /&gt;
* [[Alt Vorwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Anklam]] (Hansestadt) (PLZ 17389) *&lt;br /&gt;
* [[Babst]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Bad Kleinen]] (PLZ 23996) &lt;br /&gt;
* [[Bad Sülze]] (PLZ 18334) *&lt;br /&gt;
* [[Bäbelin]]&lt;br /&gt;
* [[Bansin Seebad]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Bantin]]  &lt;br /&gt;
* [[Barnsdorf]] (Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Bartelshagen I]] (Ortsteil der Stadt Marlow) (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Bartenshagen]]&lt;br /&gt;
* [[Basse]] (PLZ 17179)*&lt;br /&gt;
* [[Baumgarten]] (PLZ 18246) *&lt;br /&gt;
* [[Beckendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Beckerwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Behnkenhagen]] (Ortsteil von Rövershagen) (PLZ 18182)  *&lt;br /&gt;
* [[Below]]&lt;br /&gt;
* [[Bengerstorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Benitz]] (PLZ 18258) *&lt;br /&gt;
* [[Bentwisch]]&lt;br /&gt;
* [[Bennin]]  (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Bentzin]] (PLZ 17129) *&lt;br /&gt;
* [[Benz bei Wismar]] (PLZ 23970)&lt;br /&gt;
* [[Benz Usedom]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Bergen auf Rügen]] (PLZ 18528) *&lt;br /&gt;
* [[Bernitt]]&lt;br /&gt;
* [[Bernstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Besitz]] *&lt;br /&gt;
* [[Biestorf]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Billenhagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Blankenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Blankenhagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Bobzin bei Lübz]] (PLZ 19386) *&lt;br /&gt;
* [[Böhlendorf]] (PLZ 18334) *&lt;br /&gt;
* [[Bömitz]] (PLZ 17390 Ortsteil von Rubkow) *&lt;br /&gt;
* [[Börgerende-Rethwisch]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Boizenburg/Elbe]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Bolland]]&lt;br /&gt;
* [[Boltenhagen]] (PLZ 23946)&lt;br /&gt;
* [[Borg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Bretzin]]&lt;br /&gt;
* [[Brinckmansdorf]] *&lt;br /&gt;
* [[Brookhusen]] (PLZ 18258) *&lt;br /&gt;
* [[Brüel]]&lt;br /&gt;
* [[Buggenhagen]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Bützow]] (PLZ 18246) *&lt;br /&gt;
* [[Bussewitz]] (PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== C-E ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cammin]] (PLZ 18195 bei Tessin) *&lt;br /&gt;
* [[Carolinenhof bei Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Carwitz]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Neubukow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Satow]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Conow]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Cordshagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Dändorf]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Danneborth]]&lt;br /&gt;
* [[Dänschenburg]] (PLZ 18337 Ortsteil der Stadt Marlow) *&lt;br /&gt;
* [[Dalwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dargen]] (PLZ 17419, 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Dargun]] (PLZ 17159) *&lt;br /&gt;
* [[Darß und Zingst]]&lt;br /&gt;
* [[Dassow]] (PLZ 23942) *&lt;br /&gt;
* [[Daugzin]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Demmin]] (Hansestadt) (PLZ 17109) *&lt;br /&gt;
* [[Dersekow]] (PLZ 19498) *&lt;br /&gt;
* [[Diedrichshagen]] (PLZ 18119) *&lt;br /&gt;
* [[Diedrichshagen, Gemeinde Rüting]] (PLZ 23946) *&lt;br /&gt;
* [[Dierhagen]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Dobbertin]] (PLZ 19399) &lt;br /&gt;
* [[Doberan (Bad)]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Dreetz]]&lt;br /&gt;
* [[Dreilützow]] (PLZ 19243) *&lt;br /&gt;
* [[Drüschow (Wüstung)]] &lt;br /&gt;
* [[Duckwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dümmer]] (PLZ 19073)*&lt;br /&gt;
* [[Dummerstorf]] (PLZ 18196) *&lt;br /&gt;
* [[Eickelberg]]&lt;br /&gt;
* [[Elmenhorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F-G==&lt;br /&gt;
* [[Fahren]]&lt;br /&gt;
* [[Feldberg]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Ferdinandshof]]&lt;br /&gt;
* [[Franzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Frauenmark]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Freest]]&lt;br /&gt;
* [[Freienhagen (Wendisch-Priborn)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedland]] (PLZ 17098) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof (Wüstung)]] (PLZ 17179) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsruhe]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Fürstenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Rügen]] (untergegangener Kleinstaat)&lt;br /&gt;
* [[Gadebusch]] (PLZ 19205) *&lt;br /&gt;
* [[Gägelow]]&lt;br /&gt;
* [[Galenbeck]] (PLZ 17099) *&lt;br /&gt;
* [[Gallentin]]&lt;br /&gt;
* [[Gallin bei Lübz|Gallin]] bei Lübz (PLZ 19386) *&lt;br /&gt;
* [[Gamehl]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Ganzlin]]&lt;br /&gt;
* [[Garvensdorf]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Garz (Rügen)]] (PLZ 18574) *&lt;br /&gt;
* [[Garz (Usedom)]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Gehlsdorf]] (PLZ 18147 Ortsteil der Hansestadt Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Gelbensande]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Genzkow]] (PLZ 17098 Ortsteil von Friedland) *&lt;br /&gt;
* [[Gerdeswalde]] (PLZ 18519) *&lt;br /&gt;
* [[Glashagen]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Glasin]]&lt;br /&gt;
* [[Gnevsdorf]] bei Plau am See (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Gnoien]] (PLZ 17179) &lt;br /&gt;
* [[Goldberg (Stadt)]]&lt;br /&gt;
* [[Goldberg bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Goldebee]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Goldenbow]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Gollwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Goritz]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Gottesgabe]]&lt;br /&gt;
* [[Görslow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Graal-Müritz]] Ostseeheilbad (PLZ 18181) *&lt;br /&gt;
* [[Grabow]]&lt;br /&gt;
* [[Gralow]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Grabow (Elde)]] (PLZ 19300) *&lt;br /&gt;
* [[Gramzow]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Boizenburg]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Lübz|Granzin]] bei Lübz (PLZ 19386)&lt;br /&gt;
* [[Grebbin]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] (Hansestadt) &lt;br /&gt;
* [[Gresenhorst]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Greven bei Lübz|Greven]] bei Lübz (PLZ 19386) *&lt;br /&gt;
* [[Grevesmühlen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Bengerstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Godems]] (PLZ 19372) *&lt;br /&gt;
* [[Groß Raden]] (PLZ 19406 Ortsteil von Sternberg) *&lt;br /&gt;
* [[Groß Schoritz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Stresow auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Tessin]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Güstrow]] (PLZ 18273)&lt;br /&gt;
* [[Gutow]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Gützkow]] (PLZ 17506) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==H-J==&lt;br /&gt;
* [[Hanshagen]]  (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Hanstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hastorf]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Häschendorf]] (Ortsteil von [[Mönchhagen]], PLZ: 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Heiligendamm]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Heiligenhagen]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]] (PLZ 17419, 17424 und 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Hermannshagen]] (Ortsteil von [[Bernitt]])&lt;br /&gt;
* [[Hinrichshagen]] (PLZ 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Hirschburg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)*&lt;br /&gt;
* [[Hoben]]&lt;br /&gt;
* [[Hohendorf (Wolgast)]] (PLZ 17438) *&lt;br /&gt;
* [[Hohenfelde]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Hoppenrade]] (PLZ 18292) *&lt;br /&gt;
* [[Hornstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hundorf]] (PLZ 19069) *&lt;br /&gt;
* [[Insel Hiddensee]] (PLZ 18565) &lt;br /&gt;
* [[Ivenack]] (PLZ 17153) *&lt;br /&gt;
* [[Jabelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Jameln]]&lt;br /&gt;
* [[Jarmen]] (PLZ 17126) *&lt;br /&gt;
* [[Jesendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jördenstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jörnstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgenshagen]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgeshof]] (PLZ 18146)  *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==K-L==&lt;br /&gt;
* [[Kalsow]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Kamin]]&lt;br /&gt;
* [[Kamminke]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Karlsburg]] (PLZ 17495) *&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]] (PLZ 17449) *&lt;br /&gt;
* [[Karbow (Gemeinde Neu Boltenhagen)]]&lt;br /&gt;
* [[Karow]]&lt;br /&gt;
* [[Karstorf]] (PLZ 17166 Ortsteil von Hohen Demzin)  *&lt;br /&gt;
* [[Katelbogen]] (Ortsteil der Gemeinde Baumgarten)&lt;br /&gt;
* [[Katzow]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Kavelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kemnitz bei Greifswald]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Kirchdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kirch Mulsow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Kirch Rosin]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Klein Belitz]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Bengerstorf]] &lt;br /&gt;
* [[Klein Mulsow]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Zetelvitz]] (PLZ 17121 Ortsteil von Sassen-Trantow) *&lt;br /&gt;
* [[Kleinen (Bad)]]&lt;br /&gt;
* [[Klingendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Klinken]]&lt;br /&gt;
* [[Klockenhagen]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Klütz]] (PLZ 23948) *&lt;br /&gt;
* [[Kobrow]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Körkwitz]] (PLZ 18311)&lt;br /&gt;
* [[Konow]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Korswandt]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Koserow]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Kösterbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Krakow am See]] (PLZ18292)&lt;br /&gt;
* [[Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Kreckow]]&lt;br /&gt;
* [[Krempin]]&lt;br /&gt;
* [[Krickow]]&lt;br /&gt;
* [[Kritzmow]] (PLZ 17198) *&lt;br /&gt;
* [[Kröpelin]] (PLZ 18236) *&lt;br /&gt;
* [[Kröslin]]  (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Krummin]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Krüselin (Wüstung)/ Krüseliner Mühle]] *&lt;br /&gt;
* [[Krusenfelde]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Krusenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Krusenkrien]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Kühlungsborn]]&lt;br /&gt;
* [[Laage]] (PLZ 18299]&lt;br /&gt;
* [[Laase]] (PLZ 18246 Ortsteil der Gemeinde Baumgarten) &lt;br /&gt;
* [[Landsdorf]] &lt;br /&gt;
* [[Lassahn]] (PLZ 19246)&lt;br /&gt;
* [[Lassan]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Leezen]] (PLZ 19067)&lt;br /&gt;
* [[Lenz-Süd]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Lichtenhagen Dorf]]&lt;br /&gt;
* [[Loddin]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Loitz]] (PLZ 17121) *&lt;br /&gt;
* [[Löbnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Löcknitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lübkow]] (PLZ 17217) *&lt;br /&gt;
* [[Lübow]] (PLZ 23972) *&lt;br /&gt;
* [[Lübz]] (PLZ 19368) *&lt;br /&gt;
* [[Lüderstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Lühburg]] (PLZ 17179) * &lt;br /&gt;
* [[Luplow]] (PLZ 17091) *&lt;br /&gt;
* [[Lütow]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==M-O==&lt;br /&gt;
* [[Malchin]] &lt;br /&gt;
* [[Malchow]] (PLZ 17213)	&lt;br /&gt;
* [[Mandelshagen]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Marienehe]] (PLZ 18069)	&lt;br /&gt;
* [[Markgrafenheide]] (PLZ 18146 Ortsteil von Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Marlow]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Matgendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Mechow]] (PLZ 17258) *&lt;br /&gt;
* [[Mellenthin]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Menzlin a.d.Peene]]&lt;br /&gt;
* [[Mestlin]] (PLZ 19374) *&lt;br /&gt;
* [[Mölschow]] (PLZ 17449) *&lt;br /&gt;
* [[Mönchhagen]] (Amt Rostocker Heide, PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Mueß]] (Ortsteil von Schwerin)&lt;br /&gt;
* [[Mühl Rosin]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Nehringen]]&lt;br /&gt;
* [[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neubukow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Neu Boltenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Neuburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neuendorf bei Rostock]] (Ortsteil von Brodersdorf, PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Neu Gülze]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus]]  (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
* [[Neuhof]] (Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) (PLZ 18311)*&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Feldberg]] (Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Neu Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Neukloster]] (PLZ 23992) *&lt;br /&gt;
* [[Neumühle]]&lt;br /&gt;
* [[Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Nevern]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Niederhagen]] (Ortsteil von Rövershagen]&lt;br /&gt;
* [[Niehagen/ Fischland]]&lt;br /&gt;
* [[Niendorf bei Neuhaus/Elbe|Niendorf bei Neuhaus/Elbe]] (PLZ 19273) *&lt;br /&gt;
* [[Nienhagen, Ostseebad]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Nuetschow]]&lt;br /&gt;
* [[Nustrow]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Oberhagen]] (Ortsteil von Rövershagen)&lt;br /&gt;
* [[Boltenhagen|Ostseebad Boltenhagen]] (PLZ 23946)&lt;br /&gt;
* [[Owstin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==P-R==&lt;br /&gt;
* [[Panschenhagen]] (PLZ 17194 Ortsteil von Grabowhöfe) *&lt;br /&gt;
* [[Panstorf]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Panzow]]&lt;br /&gt;
* [[Papendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Parchim]]&lt;br /&gt;
* [[Parchow]] (PLZ 18230) *&lt;br /&gt;
* [[Peenemünde]] (PLZ 17449) &lt;br /&gt;
* [[Peez]]&lt;br /&gt;
* [[Penkun]]&lt;br /&gt;
* [[Penzin]]&lt;br /&gt;
* [[Pennewitt]]&lt;br /&gt;
* [[Perniek]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf b. Malchow]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Neubrandenburg]] (PLZ 17091) *&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin|Pinnow-Petersberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnowhof]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Plath]] (PLZ 17349) *&lt;br /&gt;
* [[Plauerhagen]] (PLZ 19395) *&lt;br /&gt;
* [[Poischendorf]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Poppendorf]] (PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Preensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Prerow]]&lt;br /&gt;
* [[Proseken]] (PLZ 23968)&lt;br /&gt;
* [[Pudagla]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Purkshof]] *&lt;br /&gt;
* [[Qualitz]] (PLZ 18249) *&lt;br /&gt;
* [[Quilow]] (PLZ 17390 Ortsteil von Groß Polzin) *&lt;br /&gt;
* [[Raben-Steinfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Ramin]] (PLZ 17321) *&lt;br /&gt;
* [[Rampe]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Rankwitz]] (PLZ 17406) *&lt;br /&gt;
* [[Rappenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Rastow]] (PLZ 19077) *&lt;br /&gt;
* [[Ravensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ravensruh]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Reddelich]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Reinstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Remplin]] (PLZ 17139) *&lt;br /&gt;
* [[Repnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Rerik]]&lt;br /&gt;
* [[Retschow]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Ribnitz-Damgarten]] (PLZ 18311) *&lt;br /&gt;
* [[Richtenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Roidin]] (PLZ 17111) *&lt;br /&gt;
* [[Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Rossow]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Rostock|Rostock]] (Hansestadt) *&lt;br /&gt;
* [[Rostocker Heide (Landschaft)]] *&lt;br /&gt;
* [[Rostocker-Wulfshagen]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Rothen]] (PLZ 19406) *&lt;br /&gt;
* [[Rövershagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Rubkow]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Rügkamp]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Rühn]]&lt;br /&gt;
* [[Ruest]] (PLZ 19374) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagard auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Samow]] *&lt;br /&gt;
* [[Sandhagen]] *&lt;br /&gt;
* [[Sanitz]] (PLZ 18190)&lt;br /&gt;
* [[Sassnitz auf Rügen]] (PLZ 18546)&lt;br /&gt;
* [[Satow]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Sauzin]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Schaprode]] (PLZ 18569) *&lt;br /&gt;
* [[Schependorf]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Schildfeld]] (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Schlieffenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Schmadebeck]] (PLZ 18236) *&lt;br /&gt;
* [[Schmakentin]]&lt;br /&gt;
* [[Schmarl]] (PLZ 18106) *&lt;br /&gt;
* [[Schwaan]] (PLZ 18258) *&lt;br /&gt;
* [[Schwanheide]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Schwarbe]] Ortsteil von Altenkirchen (Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Schwerin]] *&lt;br /&gt;
* [[Sellin]] *&lt;br /&gt;
* [[Sellin bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Spiegelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Spornitz]] (PLZ 19372) *&lt;br /&gt;
* [[Stäbelow]] (PLZ 18198) *&lt;br /&gt;
* [[Stavenhagen]] (Reuterstadt, PLZ 17153) *&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf]] (PLZ 19273) *&lt;br /&gt;
* [[Steffenshagen]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Steinfurth]] (PLZ 17495 Ortsteil Karlsburg) *&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Bützow]]&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Kirch Mulsow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Sternberg]]&lt;br /&gt;
* [[Stilow]] (Ortsteil Brünzow)&lt;br /&gt;
* [[Stolpe]] (auf Usedom) (PLZ 17406) *&lt;br /&gt;
* [[Stolpe (an der Peene)]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Schwerin)]]&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Parchim)]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] (Hansestadt) *&lt;br /&gt;
* [[Strameuß]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Strasburg]] (Uckermark) (PLZ 17335) *&lt;br /&gt;
* [[Strelitz]] (Stadtteil von [[Neustrelitz]])&lt;br /&gt;
* [[Strietfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Stubbendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Stülow]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Stuthof]] (PZL 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Swantow]] (Ortsteil von Poseritz) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T ==&lt;br /&gt;
* [[Tarnow]]&lt;br /&gt;
* [[Techentin]] *&lt;br /&gt;
* [[Teldau]] (PLZ 19273)&lt;br /&gt;
* [[Tellow]]&lt;br /&gt;
* [[Tempel]] (PLZ 18311) *&lt;br /&gt;
* [[Tempzin]]&lt;br /&gt;
* [[Tessin]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Tessin-Kuhlenfeld]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Teterow]] (PLZ 17166) *&lt;br /&gt;
* [[Teusin]] (PLZ 17111) *&lt;br /&gt;
* [[Thelkow]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Thulendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Timmendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Tollow]]&lt;br /&gt;
* [[Torfbrücke]] (PLZ 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Trantow]] (PLZ 17121) *&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]] (PLZ 17449) *&lt;br /&gt;
* [[Tressow]]&lt;br /&gt;
* [[Tribohm]]&lt;br /&gt;
* [[Triwalk]] (PLZ 23972) &lt;br /&gt;
* [[Tüschow]] (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Tüzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-V ==&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Ueckermünde]] (PLZ 17373) * &lt;br /&gt;
* [[Usedom Stadt]] (PLZ 17406] *&lt;br /&gt;
* [[Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Velgast]]&lt;br /&gt;
* [[Vellahn]]&lt;br /&gt;
* [[Ventschow]]&lt;br /&gt;
* [[Vilz]] (PLZ 18195)&lt;br /&gt;
* [[Vippernitz]]&lt;br /&gt;
* [[Vogtshagen]] (PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Volkenshagen]] (PLZ 18184 Ortsteil von Klein Kussewitz) *&lt;br /&gt;
* [[Völkshagen]] (PLZ 18337 Ortsteil von Marlow) *&lt;br /&gt;
* [[Vorder Bollhagen]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W-Z ==&lt;br /&gt;
* [[Waase/Ummanz]]&lt;br /&gt;
* [[Wakenstädt Ortsteil von Gadebusch]]&lt;br /&gt;
* [[Wahlendow]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Walkendorf]] (PLZ 17179) *&lt;br /&gt;
* [[Wangelin]]&lt;br /&gt;
* [[Wanzka]] (PLZ 17237 Ortsteil von Blankensee) *&lt;br /&gt;
* [[Wardow]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Waren (Müritz)]] (PLZ 17192) *&lt;br /&gt;
* [[Warnow]]&lt;br /&gt;
* [[Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Warkstorf]] (PLZ 23970) (Ortsteil von Benz bei Wismar) *&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen]] (Landkreis Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen bei Glasin|Warnkenhagen]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Warnemünde]] (PLZ 181119 Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Wendorf]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Weisin]]&lt;br /&gt;
* [[Werle]]&lt;br /&gt;
* [[Wesselsdorf]] &lt;br /&gt;
* [[Wiebendorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Wiek]] (PLZ 18556 Insel Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Wiethagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Wilhelminenhof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelmshof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Willershagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Gelbensande) *&lt;br /&gt;
* [[Wilmshagen]] (PLZ 18311) *&lt;br /&gt;
* [[Wilsen]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Wismar|Wismar]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Wittenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Woldegk]]&lt;br /&gt;
* [[Wolgast]] (PLZ 17438) *&lt;br /&gt;
* [[Woltow]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Wrangelsburg]] (PLZ 17495) *&lt;br /&gt;
* [[Wusterhusen]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Wustrow (Ostseebad)]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Wustrow, Halbinsel]] (PLZ 18230  Ortsteil von Ostseebad Rerik) *&lt;br /&gt;
* [[Zahrensdorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Zarfzow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarnekow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarrentin]]&lt;br /&gt;
* [[Zehna]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Zepelin]]&lt;br /&gt;
* [[Ziegendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Zielow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziesow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziethen (bei Anklam)]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Zemitz]] (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
* [[Zemmin]] (PLZ 17129 Ortsteil von Bentzin) *&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] (PLZ 17454) *&lt;br /&gt;
* [[Zirchow]] (PLZ 17419) *&lt;br /&gt;
* [[Zirkow]] (PLZ 18528 Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Zittow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Züssow]] (PLZ 17495) *&lt;br /&gt;
* [[Zurow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wüstungen (verschwundene Orte)==&lt;br /&gt;
* [[Aldehusen]] (Nähe von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Korswandt Ulrichshorst]; gegen 1400 verfallen)&lt;br /&gt;
* [[Bollhagen]] (Wüstung) *&lt;br /&gt;
* [[Camic/Kameke]] in [[Pudagla]] aufgegangen&lt;br /&gt;
* [[Cölpin]] (1421; wüst nach 1648; [[Loddin]] OT [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%B6lpinsee_Gemeinde_Loddin_auf_Usedom Kölpinsee] 1895 an der Stelle errichtet)&lt;br /&gt;
* [[Depersdorf]] (bei Tessin)&lt;br /&gt;
* [[Depzow/Depzower Mühle (Wüstung)]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]] *&lt;br /&gt;
* [[Drüschow]] (bei [[Buschmühlen]])&lt;br /&gt;
* [[Finkenberg]] (bei [[Mönchhagen]]; PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof (Wüstung)]] (bei Walkendorf, Geburtsort von Richard Wossidlo)&lt;br /&gt;
* [[Fuhlensee]] bei Kaseburg/Insel Usedom - 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
* [[Glambeck]] Insel Hiddensee - um 1710 desolat - später entfernt Neuendorf gegründet&lt;br /&gt;
* [[Gnecov]] (bei [[Krummin]] 1230 und 1288 genannt)&lt;br /&gt;
* [[Hammelstall]] (umbenannt 1908 in [[Trassenheide]])&lt;br /&gt;
* [[Henningsberg]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Hohen Schlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Karlsruh]] (Gutsvorwerk zwischen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Benz_und_den_Ortsteilen Balm] und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow] - Wüstung - erstmals 1860 als „Carlsruhe“ erwähnt. 1925 letzte Erwähnung. (durch Blitzschlag abgebrannt) &lt;br /&gt;
* [[Krüselin]] bei Feldberg/ Feldberger Seenland *&lt;br /&gt;
* [[Kumtzin]] (bei [[Krienke]])&lt;br /&gt;
* [[Lichow]] (1241 erwähnt; nach 1251 nicht mehr; heute Ackerstück-Flurname Leichow südlich von [[Liepe]])&lt;br /&gt;
* [[Luteborg]] (lag in der Nähe von Cachlin, 1407 Erwähnung, 1858 während des Nordischen Krieges wüst, heute Feldmark [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Dargen_und_den_Ortsteilen. Kachlin]) &lt;br /&gt;
* [[Müggenburg]] (Rostocker Heide, 1790 untergegangen) [[&amp;quot;Das untergegangene Dorf Müggenburg&amp;quot;]] *&lt;br /&gt;
* [[Palsin]] (1267 erstmals „Paulzin“, lag zwischen Morgenitz und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Mellenthin] - Wüstung).  &lt;br /&gt;
* [[Redomi]] (ein Teil des jetzigen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow])&lt;br /&gt;
* [[Rossenthin]] (wüst Nähe von [[Benz Usedom]])&lt;br /&gt;
* [[Schönberg]] (wüst, nordwestlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Sophienhof und die kalten Hufen]] (wüst, südöstlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf|Steder]] (in Niendorf bei Neuhaus/Elbe aufgegangen) *&lt;br /&gt;
* [[Steinort]] gehörte früher zu [[Pütnitz]] &lt;br /&gt;
* [[Vineta Forschungen Geschichte]]   &lt;br /&gt;
* [[Wendorf]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Woizke]] auch Woitzig bei Kaseburg Insel Usedom 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Literatur Hinweise verschwundene Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von der Via Regia zur Autobahn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Von der Via Regia zur Autobahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Vom Dampfross zum ICE - Eisenbahngeschichte in MV]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kartographie und Vermessungswesen in Mecklenburg und Pommern]]==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145315</id>
		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145315"/>
		<updated>2026-03-31T11:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Neuhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=145314</id>
		<title>Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<updated>2026-03-31T10:53:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von ...===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus XYZ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Xyz-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Musterdorfer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Ortschronik  | ort = Neuhaus   | zeit = 1588 - 1938  | urheberrechte = Rainer Lorenz  | erstellung = 2026  | publikation =   | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus  | status = in fortlaufender Bearbeitung }}  ==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==   Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.  ===... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===   ===Reformation und Nachreformationszeit (…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus &lt;br /&gt;
 | zeit = 1588 - 1938&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Neuhaus (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
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===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
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===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
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===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
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===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von ...===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus XYZ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Xyz-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Musterdorfer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Musterdorf - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<updated>2026-03-31T10:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Achtung: Bitte diese Seiten nicht bearbeiten, vielmehr ab Infobox als Bausteine kopieren und in eine neue Seite einfügen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = &lt;br /&gt;
 | zeit = &lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = &lt;br /&gt;
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 | inhalt = Geschichte der Gemeinde&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von ... (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
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===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
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===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
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===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
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===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
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===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von ...===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
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==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus XYZ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Xyz-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Musterdorfer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145310</id>
		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
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		<updated>2026-03-31T10:42:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuhaus - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Neuhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Neuhaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Musterdorf - Fortlaufende Ortschronik</title>
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		<updated>2026-03-31T10:33:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Achtung: Bitte diese Seiten nicht bearbeiten, vielmehr ab Infobox als Bausteine kopieren und in eine neue Seite einfügen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Neuhaus&lt;br /&gt;
 | zeit = 1588-1938; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Neuhaus&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von ... (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
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===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von ...===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus XYZ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Xyz-er Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Musterdorfer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Musterdorf&amp;diff=145308</id>
		<title>Musterdorf</title>
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		<updated>2026-03-31T10:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = &lt;br /&gt;
 | plz = &lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = &lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte auch die Musterseite zur fortlaufenden Chronik übernehmen, hier: [[Musterdorf - Fortlaufende Ortschronik]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Musterdorf&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterdorf im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterdorf - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Musterdorf - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Musterdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Musterdorf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = &lt;br /&gt;
 | plz = &lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = &lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Musterdorf&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterdorf im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Musterdorf - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Musterdorf - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Musterdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuhaus_Ortsteil_von_Dierhagen&amp;diff=145304</id>
		<title>Neuhaus Ortsteil von Dierhagen</title>
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		<updated>2026-03-31T09:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Ort  | name = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen  | plz = 18347  | verwaltungsamt =   | landkreis = Vorpommern-Rügen  | einwohner =   | lat=   | lon =  | zoom = 13 }}    ==Geographische Lage==  * Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]  ==Einführende Information==  ==Das Wappen von Musterdorf==  wenn vorhanden  ==Kurztext zum Ort==    Seite xxx &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musterdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ...  ==Musterdorf im Spiege…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
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 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Musterdorf&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterdorf im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Musterdorf - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Musterdorf - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Musterdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Musterdorf</title>
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		<updated>2026-03-31T09:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Neuhaus Ortsteil von Dierhagen&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= &lt;br /&gt;
 | lon =&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.xxx/12.xxx Breite: 54.xxxx Länge: 11.xxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Musterdorf&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterdorf im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musterdorf - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Musterdorf - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Musterdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Musterdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/CORGENJO64DD Musterdorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Musterdorf bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Ostseebad_Ribnitz_(Autor_Rainer_Lorenz)&amp;diff=93761</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Ostseebad Ribnitz (Autor Rainer Lorenz)</title>
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		<updated>2023-08-19T19:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
 | zeit = 1927&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2010&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Ribnitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;* Deutsches Reich bis 1945&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Geschichte des &amp;quot;Ostseebades Ribnitz&amp;quot; als Chronologie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;!!! Eine notwendige Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039; In den folgenden Ausführungen werden sehr oft zur Person Wilhelm Falkenberg bei den verwendeten Zitaten Zusätze wie z. Bsp. &#039;&#039;„Stadtrat“&#039;&#039; oder &#039;&#039;„Stadtrat a. D.“&#039;&#039; genannt. &#039;&#039;&#039;Richtig ist, dass er zu keinem Zeitpunkt ein Stadtrat in Ribnitz war.&#039;&#039;&#039; Am 3. Januar 1934 führt W. Falkenberg selbst in einem Schreiben an das Mecklenburgische Ministerium des Inneren dazu aus:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ebenso unwahr ist, daß von mir je der Glaube erweckt worden ist, ich sei Stadtrat in Ribnitz gewesen und ich führe die Siedlung für die Stadt durch.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Stadt- und Landbote&amp;quot; Nr. 257 vom 3. November 1927 lädt mit einer Annonce seine Leser zu einer abendlichen Veranstaltung ein: &#039;&#039;&amp;quot;Donnerstag, den 3. November, abends 8.15 Uhr    Große öffentliche Versammlung in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;.  Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht über das Thema: Ribnitz als Ostseebad    Besonders auch die Inhaber von Erbland auf den Ribnitzer Stadtwiesen werden gebeten, v o l l z ä h l i g zu erscheinen.   Der Verkehrsverein, e. V. Der Vorstand&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt- und Landbote 3. November 1927.jpg|thumb|400px|rechts|Stadt- und Landbote  3. November 1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht vor den Zuhören im Saal der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot; abends über seine Idee von einer zukünftigen Errichtung eines Ostseebades; gestaltet nach ganz modernen Grundsätzen. Nur kleine Einfamilienhäuser, Ferienhäuser und Altersheime sollten entstehen und Naturfreunden und Freunden stiller und behaglicher Ruhe Gelegenheit bieten, sich selbst und auch mit ihren Familien zu erholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der „Stadt- und Landbote“ berichtet sehr leidenschaftlich und optimistisch von der Zusammenkunft am 3. November 1927 in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;. &#039;&#039;&amp;quot;Ribnitz als Ostseebad. Eine wohl noch nie erlebte Einmütigkeit herrschte in der gestrigen öffentlichen Versammlung, in der Stadtrat a. D. F a l k e n b e r g seinen angekündigten Vortrag über die Parzellierung unserer Fischland-Stadtwiesen zur Einrichtung eines Ostseebades hielt. Man merkte, daß es allen Besuchern, ob arm oder reich, am Herzen liegt, mitzuhelfen bei der Verwirklichung dieser Idee, die der Stadt vielleicht einmal bessere Zeiten bringen könnte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetenversammlung am 10. November 1927 wurde dann über die Idee für ein „Ostseebad Ribnitz“ und den abzuschließenden Pachtvertrag recht ausführlich diskutiert und der SLB berichtete darüber in seiner Ausgabe vom 11.11.1927: &#039;&#039;&amp;quot;Das Seebad Ribnitz gesichert. Die Verpachtung eines Teiles des Geländes von der Stadt genehmigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits am 17. November 1927 beschließt die Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung, Herrn Falkenberg einen Teil der Stadtwiesen für jährlich zu zahlende 1100 RM zur Anlegung einer Seebadkolonie auf 30 Jahre zum Zweck der Parzellierung und Weiterverpachtung als Einzelparzellen zu verpachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;18. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 18. November 1927 beginnen die erforderlichen und von Herrn Falkenberg beauftragten Vermessungsarbeiten auf den Ribnitzer Stadtwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 29. November 1927 wird der entsprechende Pachtvertrag vor dem Notar Paul Spiegelberg abgeschlossen und wie folgt unterzeichnet: für die Stadt Ribnitz &#039;&#039;Dr. Düffert&#039;&#039; und &#039;&#039;C. Jürss&#039;&#039; und als Pächter &#039;&#039;Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im § 1  dieses Vertrages ist u. a. festgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stadt Ribnitz verpachtet den Streifen der Stadtwiese zwischen den Feldmarken Ostseebad Wustrow und Ostseebad Dierhagen einerseits und der Ostsee und einer geraden Linie, die auf der Grenze zwischen dem Haffviertel und Seeviertel nordwärts bis an die Wustrower Weide gezogen wird, andererseits gelegen, auf 30 Jahre und zwar vom 1. Januar 1928 bis 31. Dezember 1957 zwecks Anlegen einer Seebad Kolonie die kurz im folgenden Vertrag als „Seebad Ribnitz“ bezeichnet werden soll, an Herrn Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr 1928&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Zum Jahresauftakt 1928 richtet Herr Falkenberg am 7. Januar 1928 gemeinsam mit dem Segel-Club ein &#039;&#039;„1. Strandfest“&#039;&#039; aus. Für die geladenen Gäste sind in den Räumen des &#039;&#039;„Schützenhauses“&#039;&#039; für das Ostseebad geplante Anlagen und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Strandpromenade und das Kurhaus, dargestellt und in einer Annonce im SLB vom 6.Januar 1928 werden für die Teilnehmer dieses abendlichen Festes – &#039;&#039;abends 8 Uhr&#039;&#039; - lukrative Tombola-Gewinne ausgelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Am 17. Januar schreibt der SLB: &#039;&#039;„Wie wir erfahren, herrscht nach den Parzellen auf dem für diese Zwecke abgetretenen Landstreifen der Stadtwiesen eine sehr starke Nachfrage. Aus allen Teilen unserer deutschen Heimat laufen fortwährend Anfragen ein, und man nennt uns deren Zahl auf über 800.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Der „Rostocker Anzeiger“ Nr. 16 vom 19.1.1928 berichtet recht ausführlich über den &#039;&#039;„höchst interessanten Versuch … in unserem Nachbarort Ribnitz … ein neues Ostseebad anzulegen“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Sehr zügig arbeitet W. Falkenberg an der Realisierung der Erschaffung der Badekolonie. Auf sein Betreiben hin wird, um für weniger finanzkräftige Parzellenbewerber die Errichtung eines kleinen Häuschens zu ermöglichen, am 19. Januar 1928 eine Baufinanzierungs-Genossenschaft für das Ostseebad Ribnitz gegründet. Die Zentralverwaltung hat dazu die Einwohner der Stadt in das Hotel „Zur Sonne“ eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Bereits zu Beginn des Jahres 1928 gibt es in der Ribnitzer Bürgerschaft jedoch nicht nur uneingeschränkte Zustimmung zum zukünftigen Ostseebad auf der Stadtwiese, sondern auch ablehnende und kritische Meinungen dazu. Und es wird auch auf mögliche Gefahren hingewiesen. Ein leider nicht namentlich im SLB vom 24. Januar 1928 genannter Besucher der oben genannten Gründungsversammlung mahnt: &#039;&#039;„Die Stadtväter dürfen nie vergessen, daß es sich um Ribnitzer Grund und Boden handelt und das alte ehrliche Renommee der Stadt auf dem Spiele steht.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Die am 19. Januar 1928 gegründete Baufinanzierungs-Genossenschaft führt am 7. Februar 1928 im Hotel „Zur Sonne“ die 1. Generalversammlung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Aufsichtsrat gehören an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Falkenberg     Inhaber der Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“,&lt;br /&gt;
Max Kogge                   Inhaber der Buchdruckerei in der Reinhold-Nizze-Straße, (u. a. Druck des SLB),&lt;br /&gt;
Herr Barg                    Schiffsingenieur  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand wird gebildet von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Michelsen              Stadtverordneter,&lt;br /&gt;
Paul Spiegelberg           Rechtsanwalt,&lt;br /&gt;
Gustav Demmler           Inhaber der Buch- und Papierhandlung in der Langen Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Neben dem Bau der neuen „Kunststraße“ von Körkwitz bis Wustrow wird in den Gemeinden auf der Halbinsel und besonders auch in Ribnitz über den Bau einer Eisenbahnstrecke in diesem Territorium sehr stark diskutiert. Am 29. Februar 1928 findet in Dierhagen im „Bruß Hotel“ dazu eine Beratung statt. Unter der Überschrift: &#039;&#039;„Die Weiterführung der Bäderbahn nach dem Fischland an der Einmütigkeit der Ribnitzer Bürger gescheitert“&#039;&#039; berichtet der SLB vom 1. März darüber. Unter anderem wird auch angemerkt: &#039;&#039;„… fuhren gestern Nachmittag 2.10 Uhr 21 Herren aus allen Ständen unserer Stadt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ nach Dierhagen, um an der um 5 Uhr angesetzten Versammlung teilzunehmen. Vorher wurden unter Führung von Stadtrat Falkenberg die Stadtwiesen besichtigt, auf denen dereinst die Kolonie entstehen soll.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. März 1928&#039;&#039;&#039; Die erste Hälfte des Monats März 1928 ist in Dierhagen noch von sehr winterlichen Bedingungen geprägt. Alle baulichen Aktivitäten auf dem Gelände der Badekolonie auf der Stadtwiese ruhen. Der &#039;&#039;Seebäderdienst „Fischland“ G. m. b. H.&#039;&#039; veröffentlicht trotzdem im SLB am 1. März 1928 seinen Fahrplan &#039;&#039;„Zur Besichtigung des Geländes des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Da die im Bau befindliche befestigte &#039;&#039;„Kunststraße“&#039;&#039; zwischen Dierhagen und Wustrow noch nicht fertiggestellt ist kommt nur eine Dampferfahrt auf dem Bodden in Ufernähe zur Stadtwiese wohl als die beste Möglichkeit, das vorgesehene Gelände in Augenschein zu nehmen, infrage. Im Gegensatz zu heute ist damals die Wiese völlig baum- und strauchlos und so vollständig einsehbar. Aufgrund des starken Frostes und der damit verbundenen Vereisung des Boddens können die Fahrten jedoch noch nicht erfolgen und auch die geplanten Arbeiten auf der Stadtwiese ruhen Mitte März des Jahres 1928 immer noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März 1928&#039;&#039;&#039; So recht zufriedenstellen ist für Herrn Falkenberg das Ergebnis dieser Beratung am 29. Februar nicht, denn für seine geplante Ferienkolonie, das &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039;, wäre ein direkter Bahnanschluss von enormen Vorteil. So legte er in einem längeren Artikel im SLB vom 7. März 1928 nochmals ausführlich seinen Standpunkt zur Bäderbahn dar, in der Hoffnung, &#039;&#039;„… die an dem Bahnbau interessierte Ribnitzer und Fischländer Bevölkerung zu einer einmütigen Stellungnahme zur Bahnfrage zu bringen.“&#039;&#039; Ihm ist aber auch klar, dass eine Linienführung vom Darß entlang der Küste bis zur Einbindung an die bereits am 1. Juli 1925 offiziell eröffnete normalspurige Eisenbahnstrecke von Rostock bis Müritz (Bau und Betriebsführung der Bahn durch die Fa. Lenz &amp;amp; Co. als Gesellschafter der Februar 1925 gegründeten Mecklenburgischen Bäderbahn AG) keinen Anschluß für die Stadt Ribnitz bringen würde. So formuliert er dann auch zum Schluss seines Artikels: &#039;&#039;„Alle beteiligten Kreise werden sich mit aller Kraft für die Schaffung einer rentablen und wirtschaftlichen Bahnlinie für die Stadt Ribnitz und das Fischland einsetzen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22. März 1928&#039;&#039;&#039; Die Zentralverwaltung des Ostseebades, der im Rathaus der Stadt Ribnitz Büroräume zur Nutzung bereitgestellt worden waren, hat die Wintermonate intensiv genutzt, um Werbebroschüren und diverse Drucksachen zu erstellen sowie Annoncen in verschiedenen Tageszeitungen zu schalten. Der dadurch ausgelösten Nachfrage von Bauwilligen und Gewerbetreibenden konnte durch Zuweisung  entsprechender Parzellen entsprochen werden.&lt;br /&gt;
Einige kleinere Artikel im SLB zum Ende des Monats März, so u. a. am 22.03.1928, gehen darauf näher ein:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Betrifft Ostseebad Ribnitz. Von der Zentralverwaltung geht uns folgende Notiz zu:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da sich die Anfragen auswärtiger Gewerbetreibender, die sich in der Kolonie niederlassen wollen, von Tag zu Tag häufen, stellen wir es allen Ribnitzer Geschäftsleuten anheim, sich bis zum 1. n. Mts. bei uns im Rathaus, Zimmer 15, zwecks Zuteilung von Parzellen zu melden, da es nur so möglich ist, die Ribnitzer Geschäftsleute unserem Versprechen gemäß an erster Stelle zu berücksichtigen. Gleichzeitig regen wir wiederholt an, Geschäftskarten und Drucksachen bei uns auszulegen, zwecks Weitergabe an die Interessenten, bei denen oft die Ansicht herrscht, daß die Ribnitzer Geschäftswelt nicht leistungsfähig sei.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;25. März 1928&#039;&#039;&#039; Offensichtlich sind die ersten Broschüren recht schnell vergriffen und Herr Falkenberg sieht sich veranlasst eine neue Auflage zu erstellen. Jedoch ist er wohl mit dem Engagement der Ribnitzer Geschäftswelt für seine Idee, ein Ostseebad zu schaffen, nicht zufrieden und er wirbt im SLB am 25.03.1928 nochmals für sein Vorhaben: &#039;&#039;„Da die erste Auflage unserer Drucksachen bereits vergriffen ist und wir zur Neuanfertigung schreiten müssen, fordern wir alle diejenigen Ribnitzer Geschäftsleute, die bei der ersten Auflage mit der Begründung, nicht rechtzeitig benachrichtigt worden zu sein, seinerzeit die Zahlung der anteiligen Anzeigengebühr ablehnten, auf, sich bei uns bis zum 27. d. Mts. zu melden; andernfalls werden ihre Namen in den neuen Werbeschriften nicht mehr erscheinen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Und im zweiten Teil dieses Artikels bringt der SLB zum Ausdruck, dass er voller Überzeugung hinter dem Vorhaben &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039; steht: &#039;&#039;„Auch wir möchten an den fortschrittlichen Geist unserer Geschäftswelt appellieren, daß sie die günstige Reklamegelegenheit nicht vorübergehen läßt. Es ist selbstverständlich, daß die Zentralverwaltung nur solche Firmen dem großen Interessentenkreis empfehlen wird, die durch einen kleinen Kostenzuschuß am Gelingen der Sache beigetragen haben. Es dürfte sich daher bei der erneuten Drucklegung der Werbeschrift kein Handwerker und kein Geschäftsmann ausschließen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. März 1928&#039;&#039;&#039; Herr Falkenberg ist in Schwerin zu zwei Unterredungen. Er trifft sich mit dem Ministerpräsidenten und mit Herrn Wachenhusen vom Architektenbüro „Holthey u. Wachenhusen“. (Anmerkung: In einem Schreiben vom 24. März 1928 vom Architektenbüro an Herrn Falkenberg werden diese Termine bestätigt; ob sie auch realisiert wurden kann bisher nicht belegt werden!)&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31. März 1928&#039;&#039;&#039; Am 31. März 1928 wird in Ribnitz 11:15 Uhr in der Amtsstube des Bürgermeisters in einer erhebenden Feier das 25jährige Amtsjubiläum des Stadtoberhauptes, des Bürgermeister Dr. Carl Düffert, würdevoll begangen. &#039;&#039;„Herr Stadtrat J ü r ß, als Aeltester des Rates, sprach herzliche Worte, die der Bürgermeister mit warm empfundenen Dankesworten erwiderte.“&#039;&#039; – so berichtete der SLB in seiner Ausgabe vom 4. April 1928, und weiter: &#039;&#039;„Den Glückwunsch der Zentralverwaltung überbrachten die Herren Stadtrat F a l k e n b e r g, Schiffsingenieur B a r g und Rechtsanwalt S p i e g e l b e r g. Der erstere richtete an den Bürgermeister herzliche Worte des Dankes für das zielbewußte Eintreten für das Gelingen des Ostseebades und überreichte ein herrliches Blumenarrangement.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. April 1928&#039;&#039;&#039; Der Architekt W. Wachenhusen, Reg.-Baumeister a. D, in Schwerin i.M., Strempelplatz 21 bietet „Herrn Stadtrat Falkenberg“ in Ribnitz in seiner Eigenschaft als „Schlaraffe“ in einem Schreiben vom 19. April 1928 an, in der Schlaraffenzeitung einen für die Idee der Schaffung eines neuen Ostseebades – Ostseebad Ribnitz – werbenden Artikel zu veröffentlichen. Einen entsprechenden Textvorschlag legt er diesem Brief mit der Überschrift: &#039;&#039;„Ein deutsches L e t c h w o r t h !  Schlaraffen hört!“&#039;&#039; bei. Zur im Jahr 1903 ca. 50 Kilometer südlich von London entstandenen Englischen Gartenstadt Letchworth  schreibt er: &#039;&#039;„… wo auf 9000 Parzellen ebensoviel Familien ihr Eigenheim, teils nur für zeitweilige Erholung, teils für dauernden Aufenthalt haben. Eine solche Anlage ist im Entstehen an der schönsten Stelle des ganzen Deutschen Ostseestrandes, auf der Halbinsel Fischland, gegenüber der alten Mecklenburg-Pommerschen Grenzstadt Ribnitz.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Gleichzeitig bedankt sich Herr Wachenhusen in diesem Schreiben für die neue Übersendung der Adressen von Bauinteressenten, denen er selbstverständlich sofort Bewerbungsschreiben seiner Firma (Architektenbüro Holthey u. Wachenhusen) zugesendet hat.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung des Autors: Die Schlaraffia ist ein Männerbund mit Mitgliedern in gesicherten Positionen. Sie ist eine weltweite Vereinigung. Gegründet wurde sie am 10. Oktober 1859 in Prag und die Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor bestimmen das Vereinsleben. Innerhalb des Bundes wird deutsch gesprochen, für einige alltägliche Dinge gibt es jedoch eigene Ausdrücke – das Schlaraffenlatein. Der Uhu als schlaraffisches Symbol steht für Weisheit, Humor und Tugend.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. April 1928&#039;&#039;&#039; Neben seiner Tätigkeit als Stadtverordneter ist Herr Michelsen auch Mitarbeiter der Zentralverwaltung Ostseebad Ribnitz und führt in dieser Funktion deren Finanzgeschäfte. Im SLB vom 21. April 1928 veröffentlicht er einen Artikel, in dem er seine volle Zustimmung für das zu schaffende Ostseebad zum Ausdruck bringt und auch sein Unverständnis darüber äußert, dass es noch Ribnitzer Bürger gibt, die dieses Vorhaben ablehnen. Anfangs zitiert er aus einem Brief eines Berliner Fabrikbesitzers: &#039;&#039;„Die von Ihnen meines Wissens zum ersten Male durchgeführte Idee der Besiedelung ist s o   b e g r ü ß e n s w e r t, daß ich hoffe, mit meinem Beitritt und der Landhinnahme an einem der neuartigsten und sozial auf höchster Stufe stehenden Beginnen teilzuhaben.“&#039;&#039; Und etwas weiter schreibt er dann von einem Erlebnis, dass er am Vormittag des Ostersonntages (8. April 1928) bei einer Fahrt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ hatte. An Bord unterhält er sich mit einem Herren, einem Chemiker aus Altona: &#039;&#039;„Zu meinem Entsetzen erfuhr ich bei dieser Gelegenheit, daß am Tage vorher im „Kaiserhof“&#039;&#039; (Hotel am Anfang der Langen Straße, Ecke Bahnhofstraße) &#039;&#039;zwei Ribnitzer Herren das Gebiet unseres Ostseebades derartig schlecht gemacht hatten, daß er auf Grund des Gehörten entschlossen gewesen wäre, ohne Besichtigung des Geländes wieder abzureisen; lediglich, um die Reise nicht umsonst gemacht zu haben, sei er mitgefahren.“&#039;&#039; Und weiter schreibt er: &#039;&#039;„…eins muß und kann man von jedem d e n k e n d e n  Ribnitzer v e r l a n g e n , nämlich, daß er sich hütet, in einem öffentlichen Lokale die E n t w i c k l u n g   u n s e r e s   O s t s e e b a d e s   d u r c h   b ö s w i l l i g e   R e d e n   z u   u n t e r b i n d e n.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieses Artikels ist noch folgende Bemerkung. &#039;&#039;„… daß nicht nur auf Ribnitzer, sondern auch auf Dierhäger und Neuhäuser Gebiet gebaut wird.“&#039;&#039; Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aufgrund der Hinweise in mehreren einsehbaren Akten bekannt, dass die Zentralverwaltung auch den Bau von Häusern auf Dierhäger Gebieten unterstützte. Auch findet sich in den Unterlagen ein Hinweis darauf, dass ein entsprechender Pachtvertrag zwischen der Zentralverwaltung und der Gemeinde Dierhagen im Februar 1928 abgeschlossen wurde. Leider konnte dieser selbst bisher nicht gefunden werden. Die Frage, ob die Bautätigkeiten auf dem der Stadt Ribnitz gehörenden Gelände der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen auch mit Aktivitäten der Zentralverwaltung im Zusammenhang stehen, kann gegenwärtig noch nicht eindeutig beantwortet, nur vermutet werden. Aus einigen Unterlagen geht hervor, dass seitens des Unternehmers W. Falkenberg daran ein großes Interesse bestanden hat. Entsprechenden Verträge hierzu wurden auch vorbereitet. Eine Parzellierung mit dem Ziel der Anlegung einer Erholungskolonie auf den der Stadt Ribnitz gehörenden Flächen in der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen wurde jedoch von der Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung erst am 26. Februar 1929 genehmigt; jedoch nicht für die Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“ von Herrn Falkenberg, sondern für den Unternehmer Dr. Leo Goldberg, damit er dort nach seinen Vorstellungen ein „Bad der Intelligenz und Finanzen“ entstehen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. April 1928&#039;&#039;&#039; Im Frühjahr 1928 herrscht in der Stadt Ribnitz unter deren Einwohner offensichtlich ein großes Interesse daran, sich selbst ein Bild von dem Teil der Stadtwiese zu verschaffen, auf dem begonnen wird eine Kolonie von Erholungsbauten zu errichten. Die Reise über Land bis dorthin ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr beschwerlich – an der neuen Betonstraße wird noch gebaut. Daher bietet sich als bessere Alternative eine Schiffsfahrt über den Bodden an und es werden infolge der großen Nachfrage Sonderfahrten zusätzlich zu bestehenden Linienfahrten organisiert, so auch am 29. April 1928: &#039;&#039;„Der Seebäderdienst „Fischland“ veranstaltet am Sonntagvormittag 8 Uhr eine S o n d e r f a h r t  nach Dierhagen zur Besichtigung der neuen Bauten auf den Stadtwiesn.“&#039;&#039;, so informiert der SLB vom 28. April 1928 seine Leser. (Eine kleine Anmerkung! In dem Artikel steht wirklich „Stadtwiesn“ und nicht „Stadtwiesen“. War hier der Schreibfehlerteufel am Werk oder hatte der SLB einen aus Bayern stammenden Mitarbeiter?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Mai 1928&#039;&#039;&#039; Der in Laage ansässige Architekt Paul Korff, der besonders in der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts in Mecklenburg und Pommern, aber auch in den angrenzenden Regionen bis hin ins Baltikum, eine sehr bedeutende Rolle bei der Projektierung und beim Bau von Guts- und Herrenhäusern sowie Geschäfts- und Sakralbauten innehatte, beantragt eine Genehmigung zur Errichtung eines Ferienhauses für sich und seine Familie im Ostseebad Ribnitz. Diese wurde offensichtlich erteilt. Das Aufstellen des Hauses aus bereits vorgefertigten Elementen erfolgte recht zügig und am 2. Juli 1928 war es fertiggestellt. Ein Aktenvermerk mit diesem Datum in der Bauakte für dieses Grundstück bestätigt dies: &#039;&#039;„… der Gebrauchsabnahme steht im allgemeinen nichts im Wege …“.&#039;&#039; Lediglich zur Heizungsanlage wird bemerkt:&#039;&#039; „… sind jedoch die sich nicht in genügender Entfernung befindlichen Holzteile feuersicher zu verkleiden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;12. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Vom Ostseebad Ribnitz. Macht man heute eine Wanderung hinter der hohen Dünenkette des Dierhäger und Ribnitzer Gebiets auf dem Fischland, so ist man überrascht über das, was dort auf dem öden Lande entstanden ist. Schmucke, kleine Häuschen reihen sich da wie eine Perlenkette aneinander.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt ein längerer Artikel im SLB vom 12. Juli 1928 und auch im weiter Textverlauf wird mit sehr wohlklingenden Ausdrücken und in den höchsten Tönen die entstehende Badekolonie beschrieben. Und etwas weiter wird resümiert: &#039;&#039;„Es ist ein wonniges Plätzchen für die pflastermüden Großstädter, der hier wieder aufatmen kann und neuen Mut zur Arbeit schöpft. Ruhe und Frieden, reine Luft und unbegrenzte Freiheit paaren sich hier zu einer richtigen Sommerfrische.“&#039;&#039; Leider ist nicht vermerkt, wer diese Sätze formuliert hat, sie könnten aus der „Zentralverwaltung“ selbst stammen. Aus allen Artikeln im SLB in diesem Zeitraum geht hervor, dass diese lokale Tageszeitung bedingungslos hinter dem privat organisierten Projekt „Ostseebad“ des Herrn Wilhelm Falkenberg steht und jedwede Form der Kritik daran verurteilt wird: &#039;&#039;„Um so weniger kann man verstehen, daß es in Ribnitz immer noch Leute gibt, die gegen den Ostseebadgedanken Sturm laufen, …“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt jedoch auch den tatsächlichen Stand der Bebauung im Sommer des Jahres 1928: &#039;&#039;„Aber nicht nur Wohnhäuser gibt es hier, sondern auch ein kleines, sauberes Cafe hat bereits seine Pforten geöffnet und ladet zum würzigen Getränk ein. Weiter nach Wustrow ist auf der Stadtwiese ein kleines Viereck entstanden, indem sogar ein Kaufmannsgeschäft vorhanden ist:…“&#039;&#039;, sowie&#039;&#039; „… Schon stehen auf dem Ostseebadgebiet 20 fertige Häuser …“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Sommers 1928 gibt die Zentralverwaltung eine neue Werbebroschüre heraus. Im Gegensatz zur ersten Ausgabe vom Anfang des Jahres, in der im Bildteil nur landschaftliche Motive und Fotos vom Ribnitzer Hafen, der städtischen Uferpromenade und vom Strandbad Köppenberg zu sehen sind, kann man nunmehr auf den Abbildungen fertiggestellte Häuser sehen. Es sind dies die Bauten von: Holzhausbau Hans Schmähling, Darmstadt sowie Reg.-Baumeister K. Beckmann, Berlin. Ein nächstes Foto zeigt die Häuser der Fonitram G.m.b.H. Rostock (insgesamt fünf Häuser) und ein drittes, betitelt mit „Bauten auf der Stadtwiese“, das Vorgängerhaus der späteren Gaststätte „Ostseeklause“ (heute Amselweg 2), sowie noch die Gebäude von Familie Gloede (heute Mittelweg 1) und von Familie Domke (heute Mittelweg 2), zusammen also zehn Häuser. Nach der bisherigen Auswertung der erhalten gebliebenen Bauzeichnungen kommen dazu noch drei Häuser, und zwar von Herrn Hoffmann, Familie Gerloff und von Familie Korff – so sind also 13 bebaute Grundstücke gegenwärtig nachweisbar. Die fehlenden sieben Grundstücke sind aus heutiger Sicht leider nur Gegenstand von nicht belegbaren Vermutungen.&lt;br /&gt;
Das kleine, saubere Cafe, das im Zitat erwähnt wird ist wohl das westlichste, auf Dierhäger Flur befindliche Haus der Fonitram G.m.b.H. Ob der Betreiber sofort von Anfang an Herr Dürkop war ist nicht belegt; denn erst in der Dierhäger Badebroschüre Ausgabe 1930 annonciert er: „Strandkaffee Dierhagen  Herrlich an den Dünen gelegen  Zimmer mit Veranda und voller Pension  Blick auf See und Bodden  Auskunft erteilt gern  Walter Dürkop“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eine Anmerkung zur Bedeutung der Fonitram G.m.b.H in den 20iger Jahren bei der Entstehung von Wochenendsiedlungen in Deutschland: In mehreren Fachzeitschriften wird in dieser Zeit über die Rostocker Firma Fonitram berichtet. Aber auch in neuerer Literatur findet man Hinweise zur Fonitram-Bauweise. Im „Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte“ Band 66, erschienen im Jahr 2015 wird die Vorreiterrolle des Rostocker Unternehmen bei der Entwicklung von Erholungsbauten noch einmal besonders gewürdigt. Im Zusammenhang mit der historischen Betrachtung der Planungen und der Realisierungen von Erholungskolonien im Großraum Berlin und im Besonderen rund um den Groß Glienicker See wird auf ein großzügiges Wochenendhaus eingegangen, wie es auch schon in ähnlicher Form auf der Berliner Wochenendausstellung &lt;br /&gt;
(vom 16. April bis 12. Juni 1927) gezeigt wurde. &#039;&#039;„Es war ein Produkt der Fonitram-Gesellschaft in Rostock, einem der Pioniere in der Herstellung vorgefertigter Wochenendhäuser. … Die Fonitram-Bauweise war ein System aus genormten Bauelementen. Dabei wurden „besonders feuerfeste Wandplatten (Holzbeton) an der Tragkonstruktion befestigt, wodurch 12 cm tiefe, isolierende Hohlräume entstanden, die innen von 1 cm starken Gabun-Sperrholzplatten abgeschlossen wurden“... Das System bot die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedener Größen und Grundrisse zu realisieren.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „Kaufmannsgeschäft“ im „kleinen Viereck auf der Stadtwiese“ aus dem obigen Zitat ist bestimmt das Haus von Herrn Paul Gloede gemeint. Herr Gloede war ein Ribnitzer Kaufmann und betrieb als Stammgeschäft einen Laden in Ribnitz, Damgartner Chaussee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wir glauben bestimmt, daß hier auf Ribnitzer und Dierhäger Gebiet in einigen Jahren ein Ostseebad entstehen wird, das alle Nachbarorte weit in den Schatten stellen wird.“&#039;&#039; Unter &#039;&#039;„Unser Ostseebad“&#039;&#039; berichtet der SLB an diesem Tag über den &#039;&#039;„äußerst regen“&#039;&#039; Besucherverkehr in der entstehenden Erholungskolonie. Hunderte von Fremden durchwanderten täglich die Siedlung und die Zentralverwaltung sowie auch die auf dem Gelände beschäftigten Handwerksmeister stünden diesen gern zur Verfügung. Alle Besucher wären von dem &#039;&#039;„Ostseebadgedanken“&#039;&#039; begeistert und so einige würden an Ort und Stelle auch sofort in einem eingerichteten Baubüro einen Pachtvertrag abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit werden die Besucher wohl auch eine der ersten von der Zentralverwaltung herausgegebenen und in der Buchdruckerei Georg Haak (Ihn. Max Kogge) in Ribnitz gefertigten Werbebroschüre erhalten haben. Beim darin Blättern und beim Anblick des im Mittelteil abgedruckten &#039;&#039;„Bebauungsplan des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039; wird so mancher von ihnen überwältigt gewesen sein vom gigantischen Ausmaß des geplanten neuen Ostseebades – „Da will ich mit dabei sein!“ werden viele gedacht und sofort einen Pachtvertrag unterzeichnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. August 1928&#039;&#039;&#039; Der Amtsausschuss des Amtes Rostock unternimmt an diesem Tag eine Rundfahrt durch mehrere Amtsgemeinden. &#039;&#039;„In Ribnitz wurde im Hotel zur Sonne ein kleiner Imbiß eingenommen und dann fuhr man zur Besichtigung der neu erbauten Betonstrecke Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt der Teil der Berichterstattung über den Verlauf des Nachmittages dieser Tour im SLB vom 30. August 1928. Der Amtshauptmann, Herr Adolf Ihlefeld, würdigt besonders die Bauweise und die Bedeutung der neuen Straße. &#039;&#039;„Das Amt könne insofern stolz sein, als hier zum ersten Male in Deutschland eine größere Strecke als Betonstraße ausgebaut sei.“&#039;&#039; und &#039;&#039;„ … wies darauf hin, das hier unmittelbaren im Anschluß an den Bau, oder sogar vorauseilend die Notwendigkeit der Chaussee bewiesen sei durch die Entstehung des Ostseebades Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Nach seinen Worten, die er an die Anwesenden und besonders an die am Bau beteiligten Vertreter des Amtes und der Baufirma richtete, wurde das neue Teilstück von Ribnitz bis nach Dierhagen für den Verkehr freigegeben. Mit großem Interesse besichtigten die Vertreter des Amtes Rostock daran anschließend das im Entstehen begriffene Ostseebad Ribnitz. Allgemeine Anerkennung fand der breite, steinfreie Strand an der Küste vor Dierhagen. Nachdem sie sich auch vom Fortschritt der Planierungsarbeiten an der Trasse der noch fertigzustellenden Strecke Dierhagen  Wustrow überzeugen konnten formuliert der SLB abschließend in dem Artikel: &#039;&#039;„Vollbefriedigt von dem Gesehenen wurde abends 6 Uhr die Rückfahrt angetreten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Dezember 1928&#039;&#039;&#039; Trotz aller mahnenden Worte, von den Vertretern der Stadt Ribnitz als auch in mehreren Artikeln der Lokalzeitung, verstummten die Stimmen nicht, die der Entstehung der Badekolonie auf der Stadtwiese recht kritisch gegenüberstanden. Unter der Überschrift „Aus der Tätigkeit der Stadtverwaltung“ berichtet der SLB vom 20. Dezember 1928 unter anderem davon, dass der Amtshauptmann Ihlefeld gemeinsam mit Stadtrat Michelsen am Tag zuvor das Ostseebad Ribnitz besuchten, um sich über den aktuellen Zustand des Areals zu informieren. Konkreter Anlass war eine Beschwerde der Gemeinde Wustrow, die angegeben hatte, dass &#039;&#039;„ … die Zufahrtswege zur Stadtwiese … durch Buschwerk unterbrochen würden.“&#039;&#039; Die Herren überzeugten sich davon und meinten, die Hindernisse seien recht kurzfristig zu beseitigen. Auch die wilden Gerüchte, die Ferienhäuser hätten beim letzten Herbsthochwasser unter Wasser gestanden, so stellten sie fest, seien völlig aus der Luft gegriffen. &#039;&#039;„Nicht ein Haus ist auch nur annähernd vom Hochwasser berührt. Das Wasser hätte ruhig noch zirka 50 cm höher steigen können.“&#039;&#039; Der Artikel endet mit der Ausführung, dass &#039;&#039;„noch weiteren unverantwortlichen Gerüchten die in unserer Stadt über die Verwaltung des Ostseebades kreisen“&#039;&#039; entschieden entgegenzutreten sei. &#039;&#039;„Die Verbreiter übler Nachreden, die ja so gern Gläubige finden, seien also eindringlichst gewarnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr 1929&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Unterstützung des Rates und der Stadtverordneten von Ribnitz und auch mit viel Zuspruch der Einwohner konnte Herr Falkenberg im Zeitraum von Ende 1927 bis Ende 1928 an der Realisierung seines Traumes von einer Erholungskolonie auf den Ribnitzer Stadtwiesen arbeiten. Im Laufe des Jahres 1929 ändert sich diese Situation jedoch schleichend und er verliert zunehmend die anfangs vorbehaltlose Zustimmung für sein privat geführtes Unternehmen „Zentralverwaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;23. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Bereits im Januar 1929 zeichnet sich dieses ab. Im Stadt- und Landboten vom 25. Januar 1929 wird recht ausführlich von der Stadtverordnetenversammlung vom 23. Januar berichtet und besonders ein Satz davon benennt die Problematik recht drastisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wenn die Stadt jetzt nun den Erbauern sogleich das Erbbaurecht erteilen würde, so tritt aber das ein, was man vermeiden wollte, nämlich, das Minderbemittelte sich auf den Stadtwiesen häuslich niederlassen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich 20 Häuser, meist sehr kleine, waren bisher fertiggestellt und die erhofften zusätzlichen Gewinne für die Handwerksbetriebe und Händler der Stadt hatten sich nicht eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. März 1929&#039;&#039;&#039; Vor dem Ribnitzer Notar Paul Spiegelberg unterzeichnen Herr Bürgermeister Dr. Carl Düffert, Herr Stadtrat Berthold Ladwig und Herr Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg einen Änderungsvertrag einschließlich der Anlage „Erbbauvertrag“ zu dem am 29. November 1927 abgeschlossenen Pachtvertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über das neue Ostseebad Ribnitz schreibt 1933 Dr. phil. Paul Kühl:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zweifellos war die Gründung dieser Sommerfrischen- und Wochenendsiedlung Ribnitz ein glücklicher Griff. Die oft von Miesmachern geäußerte Frage, ob der unternehmungslustige Schöpfer des Ostseebades Ribnitz, Stadtrat Falkenberg, oder die Stadt Ribnitz in Zukunft Nutzen oder Nachteil davon haben werden, ist bei der augenblicklichen schlechten allgemeinen Wirtschaftslage nicht mit Sicherheit zu beantworten. Auch in Zukunft werden die Badegäste und Bewohner des neuen Bades ihren Konsum wenigstens zum Teil in Ribnitz decken müssen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SBZ und DDR bis 1990&lt;br /&gt;
* Die heutige Zeit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Ostseebad_Ribnitz_(Autor_Rainer_Lorenz)&amp;diff=93760</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Ostseebad Ribnitz (Autor Rainer Lorenz)</title>
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		<updated>2023-08-19T19:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
 | zeit = 1927&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2010&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Ribnitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;* Deutsches Reich bis 1945&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Geschichte des &amp;quot;Ostseebades Ribnitz&amp;quot; als Chronologie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;!!! Eine notwendige Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039; In den folgenden Ausführungen werden sehr oft zur Person Wilhelm Falkenberg bei den verwendeten Zitaten Zusätze wie z. Bsp. &#039;&#039;„Stadtrat“&#039;&#039; oder &#039;&#039;„Stadtrat a. D.“&#039;&#039; genannt. &#039;&#039;&#039;Richtig ist, dass er zu keinem Zeitpunkt ein Stadtrat in Ribnitz war.&#039;&#039;&#039; Am 3. Januar 1934 führt W. Falkenberg selbst in einem Schreiben an das Mecklenburgische Ministerium des Inneren dazu aus:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ebenso unwahr ist, daß von mir je der Glaube erweckt worden ist, ich sei Stadtrat in Ribnitz gewesen und ich führe die Siedlung für die Stadt durch.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Stadt- und Landbote&amp;quot; Nr. 257 vom 3. November 1927 lädt mit einer Annonce seine Leser zu einer abendlichen Veranstaltung ein: &#039;&#039;&amp;quot;Donnerstag, den 3. November, abends 8.15 Uhr    Große öffentliche Versammlung in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;.  Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht über das Thema: Ribnitz als Ostseebad.    Besonders auch die Inhaber von Erbland auf den Ribnitzer Stadtwiesen werden gebeten, v o l l z ä h l i g zu erscheinen.   Der Verkehrsverein, e. V. Der Vorstand&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt- und Landbote 3. November 1927.jpg|thumb|400px|rechts|Stadt- und Landbote  3. November 1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht vor den Zuhören im Saal der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot; abends über seine Idee von einer zukünftigen Errichtung eines Ostseebades; gestaltet nach ganz modernen Grundsätzen. Nur kleine Einfamilienhäuser, Ferienhäuser und Altersheime sollten entstehen und Naturfreunden und Freunden stiller und behaglicher Ruhe Gelegenheit bieten, sich selbst und auch mit ihren Familien zu erholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der „Stadt- und Landbote“ berichtet sehr leidenschaftlich und optimistisch von der Zusammenkunft am 3. November 1927 in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;. &#039;&#039;&amp;quot;Ribnitz als Ostseebad. Eine wohl noch nie erlebte Einmütigkeit herrschte in der gestrigen öffentlichen Versammlung, in der Stadtrat a. D. F a l k e n b e r g seinen angekündigten Vortrag über die Parzellierung unserer Fischland-Stadtwiesen zur Einrichtung eines Ostseebades hielt. Man merkte, daß es allen Besuchern, ob arm oder reich, am Herzen liegt, mitzuhelfen bei der Verwirklichung dieser Idee, die der Stadt vielleicht einmal bessere Zeiten bringen könnte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetenversammlung am 10. November 1927 wurde dann über die Idee für ein „Ostseebad Ribnitz“ und den abzuschließenden Pachtvertrag recht ausführlich diskutiert und der SLB berichtete darüber in seiner Ausgabe vom 11.11.1927: &#039;&#039;&amp;quot;Das Seebad Ribnitz gesichert. Die Verpachtung eines Teiles des Geländes von der Stadt genehmigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits am 17. November 1927 beschließt die Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung, Herrn Falkenberg einen Teil der Stadtwiesen für jährlich zu zahlende 1100 RM zur Anlegung einer Seebadkolonie auf 30 Jahre zum Zweck der Parzellierung und Weiterverpachtung als Einzelparzellen zu verpachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;18. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 18. November 1927 beginnen die erforderlichen und von Herrn Falkenberg beauftragten Vermessungsarbeiten auf den Ribnitzer Stadtwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 29. November 1927 wird der entsprechende Pachtvertrag vor dem Notar Paul Spiegelberg abgeschlossen und wie folgt unterzeichnet: für die Stadt Ribnitz &#039;&#039;Dr. Düffert&#039;&#039; und &#039;&#039;C. Jürss&#039;&#039; und als Pächter &#039;&#039;Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im § 1  dieses Vertrages ist u. a. festgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stadt Ribnitz verpachtet den Streifen der Stadtwiese zwischen den Feldmarken Ostseebad Wustrow und Ostseebad Dierhagen einerseits und der Ostsee und einer geraden Linie, die auf der Grenze zwischen dem Haffviertel und Seeviertel nordwärts bis an die Wustrower Weide gezogen wird, andererseits gelegen, auf 30 Jahre und zwar vom 1. Januar 1928 bis 31. Dezember 1957 zwecks Anlegen einer Seebad Kolonie die kurz im folgenden Vertrag als „Seebad Ribnitz“ bezeichnet werden soll, an Herrn Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr 1928&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Zum Jahresauftakt 1928 richtet Herr Falkenberg am 7. Januar 1928 gemeinsam mit dem Segel-Club ein &#039;&#039;„1. Strandfest“&#039;&#039; aus. Für die geladenen Gäste sind in den Räumen des &#039;&#039;„Schützenhauses“&#039;&#039; für das Ostseebad geplante Anlagen und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Strandpromenade und das Kurhaus, dargestellt und in einer Annonce im SLB vom 6.Januar 1928 werden für die Teilnehmer dieses abendlichen Festes – &#039;&#039;abends 8 Uhr&#039;&#039; - lukrative Tombola-Gewinne ausgelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Am 17. Januar schreibt der SLB: &#039;&#039;„Wie wir erfahren, herrscht nach den Parzellen auf dem für diese Zwecke abgetretenen Landstreifen der Stadtwiesen eine sehr starke Nachfrage. Aus allen Teilen unserer deutschen Heimat laufen fortwährend Anfragen ein, und man nennt uns deren Zahl auf über 800.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Der „Rostocker Anzeiger“ Nr. 16 vom 19.1.1928 berichtet recht ausführlich über den &#039;&#039;„höchst interessanten Versuch … in unserem Nachbarort Ribnitz … ein neues Ostseebad anzulegen“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Sehr zügig arbeitet W. Falkenberg an der Realisierung der Erschaffung der Badekolonie. Auf sein Betreiben hin wird, um für weniger finanzkräftige Parzellenbewerber die Errichtung eines kleinen Häuschens zu ermöglichen, am 19. Januar 1928 eine Baufinanzierungs-Genossenschaft für das Ostseebad Ribnitz gegründet. Die Zentralverwaltung hat dazu die Einwohner der Stadt in das Hotel „Zur Sonne“ eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Bereits zu Beginn des Jahres 1928 gibt es in der Ribnitzer Bürgerschaft jedoch nicht nur uneingeschränkte Zustimmung zum zukünftigen Ostseebad auf der Stadtwiese, sondern auch ablehnende und kritische Meinungen dazu. Und es wird auch auf mögliche Gefahren hingewiesen. Ein leider nicht namentlich im SLB vom 24. Januar 1928 genannter Besucher der oben genannten Gründungsversammlung mahnt: &#039;&#039;„Die Stadtväter dürfen nie vergessen, daß es sich um Ribnitzer Grund und Boden handelt und das alte ehrliche Renommee der Stadt auf dem Spiele steht.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Die am 19. Januar 1928 gegründete Baufinanzierungs-Genossenschaft führt am 7. Februar 1928 im Hotel „Zur Sonne“ die 1. Generalversammlung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Aufsichtsrat gehören an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Falkenberg     Inhaber der Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“,&lt;br /&gt;
Max Kogge                   Inhaber der Buchdruckerei in der Reinhold-Nizze-Straße, (u. a. Druck des SLB),&lt;br /&gt;
Herr Barg                    Schiffsingenieur  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand wird gebildet von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Michelsen              Stadtverordneter,&lt;br /&gt;
Paul Spiegelberg           Rechtsanwalt,&lt;br /&gt;
Gustav Demmler           Inhaber der Buch- und Papierhandlung in der Langen Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Neben dem Bau der neuen „Kunststraße“ von Körkwitz bis Wustrow wird in den Gemeinden auf der Halbinsel und besonders auch in Ribnitz über den Bau einer Eisenbahnstrecke in diesem Territorium sehr stark diskutiert. Am 29. Februar 1928 findet in Dierhagen im „Bruß Hotel“ dazu eine Beratung statt. Unter der Überschrift: &#039;&#039;„Die Weiterführung der Bäderbahn nach dem Fischland an der Einmütigkeit der Ribnitzer Bürger gescheitert“&#039;&#039; berichtet der SLB vom 1. März darüber. Unter anderem wird auch angemerkt: &#039;&#039;„… fuhren gestern Nachmittag 2.10 Uhr 21 Herren aus allen Ständen unserer Stadt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ nach Dierhagen, um an der um 5 Uhr angesetzten Versammlung teilzunehmen. Vorher wurden unter Führung von Stadtrat Falkenberg die Stadtwiesen besichtigt, auf denen dereinst die Kolonie entstehen soll.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. März 1928&#039;&#039;&#039; Die erste Hälfte des Monats März 1928 ist in Dierhagen noch von sehr winterlichen Bedingungen geprägt. Alle baulichen Aktivitäten auf dem Gelände der Badekolonie auf der Stadtwiese ruhen. Der &#039;&#039;Seebäderdienst „Fischland“ G. m. b. H.&#039;&#039; veröffentlicht trotzdem im SLB am 1. März 1928 seinen Fahrplan &#039;&#039;„Zur Besichtigung des Geländes des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Da die im Bau befindliche befestigte &#039;&#039;„Kunststraße“&#039;&#039; zwischen Dierhagen und Wustrow noch nicht fertiggestellt ist kommt nur eine Dampferfahrt auf dem Bodden in Ufernähe zur Stadtwiese wohl als die beste Möglichkeit, das vorgesehene Gelände in Augenschein zu nehmen, infrage. Im Gegensatz zu heute ist damals die Wiese völlig baum- und strauchlos und so vollständig einsehbar. Aufgrund des starken Frostes und der damit verbundenen Vereisung des Boddens können die Fahrten jedoch noch nicht erfolgen und auch die geplanten Arbeiten auf der Stadtwiese ruhen Mitte März des Jahres 1928 immer noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März 1928&#039;&#039;&#039; So recht zufriedenstellen ist für Herrn Falkenberg das Ergebnis dieser Beratung am 29. Februar nicht, denn für seine geplante Ferienkolonie, das &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039;, wäre ein direkter Bahnanschluss von enormen Vorteil. So legte er in einem längeren Artikel im SLB vom 7. März 1928 nochmals ausführlich seinen Standpunkt zur Bäderbahn dar, in der Hoffnung, &#039;&#039;„… die an dem Bahnbau interessierte Ribnitzer und Fischländer Bevölkerung zu einer einmütigen Stellungnahme zur Bahnfrage zu bringen.“&#039;&#039; Ihm ist aber auch klar, dass eine Linienführung vom Darß entlang der Küste bis zur Einbindung an die bereits am 1. Juli 1925 offiziell eröffnete normalspurige Eisenbahnstrecke von Rostock bis Müritz (Bau und Betriebsführung der Bahn durch die Fa. Lenz &amp;amp; Co. als Gesellschafter der Februar 1925 gegründeten Mecklenburgischen Bäderbahn AG) keinen Anschluß für die Stadt Ribnitz bringen würde. So formuliert er dann auch zum Schluss seines Artikels: &#039;&#039;„Alle beteiligten Kreise werden sich mit aller Kraft für die Schaffung einer rentablen und wirtschaftlichen Bahnlinie für die Stadt Ribnitz und das Fischland einsetzen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22. März 1928&#039;&#039;&#039; Die Zentralverwaltung des Ostseebades, der im Rathaus der Stadt Ribnitz Büroräume zur Nutzung bereitgestellt worden waren, hat die Wintermonate intensiv genutzt, um Werbebroschüren und diverse Drucksachen zu erstellen sowie Annoncen in verschiedenen Tageszeitungen zu schalten. Der dadurch ausgelösten Nachfrage von Bauwilligen und Gewerbetreibenden konnte durch Zuweisung  entsprechender Parzellen entsprochen werden.&lt;br /&gt;
Einige kleinere Artikel im SLB zum Ende des Monats März, so u. a. am 22.03.1928, gehen darauf näher ein:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Betrifft Ostseebad Ribnitz. Von der Zentralverwaltung geht uns folgende Notiz zu:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da sich die Anfragen auswärtiger Gewerbetreibender, die sich in der Kolonie niederlassen wollen, von Tag zu Tag häufen, stellen wir es allen Ribnitzer Geschäftsleuten anheim, sich bis zum 1. n. Mts. bei uns im Rathaus, Zimmer 15, zwecks Zuteilung von Parzellen zu melden, da es nur so möglich ist, die Ribnitzer Geschäftsleute unserem Versprechen gemäß an erster Stelle zu berücksichtigen. Gleichzeitig regen wir wiederholt an, Geschäftskarten und Drucksachen bei uns auszulegen, zwecks Weitergabe an die Interessenten, bei denen oft die Ansicht herrscht, daß die Ribnitzer Geschäftswelt nicht leistungsfähig sei.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;25. März 1928&#039;&#039;&#039; Offensichtlich sind die ersten Broschüren recht schnell vergriffen und Herr Falkenberg sieht sich veranlasst eine neue Auflage zu erstellen. Jedoch ist er wohl mit dem Engagement der Ribnitzer Geschäftswelt für seine Idee, ein Ostseebad zu schaffen, nicht zufrieden und er wirbt im SLB am 25.03.1928 nochmals für sein Vorhaben: &#039;&#039;„Da die erste Auflage unserer Drucksachen bereits vergriffen ist und wir zur Neuanfertigung schreiten müssen, fordern wir alle diejenigen Ribnitzer Geschäftsleute, die bei der ersten Auflage mit der Begründung, nicht rechtzeitig benachrichtigt worden zu sein, seinerzeit die Zahlung der anteiligen Anzeigengebühr ablehnten, auf, sich bei uns bis zum 27. d. Mts. zu melden; andernfalls werden ihre Namen in den neuen Werbeschriften nicht mehr erscheinen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Und im zweiten Teil dieses Artikels bringt der SLB zum Ausdruck, dass er voller Überzeugung hinter dem Vorhaben &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039; steht: &#039;&#039;„Auch wir möchten an den fortschrittlichen Geist unserer Geschäftswelt appellieren, daß sie die günstige Reklamegelegenheit nicht vorübergehen läßt. Es ist selbstverständlich, daß die Zentralverwaltung nur solche Firmen dem großen Interessentenkreis empfehlen wird, die durch einen kleinen Kostenzuschuß am Gelingen der Sache beigetragen haben. Es dürfte sich daher bei der erneuten Drucklegung der Werbeschrift kein Handwerker und kein Geschäftsmann ausschließen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. März 1928&#039;&#039;&#039; Herr Falkenberg ist in Schwerin zu zwei Unterredungen. Er trifft sich mit dem Ministerpräsidenten und mit Herrn Wachenhusen vom Architektenbüro „Holthey u. Wachenhusen“. (Anmerkung: In einem Schreiben vom 24. März 1928 vom Architektenbüro an Herrn Falkenberg werden diese Termine bestätigt; ob sie auch realisiert wurden kann bisher nicht belegt werden!)&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31. März 1928&#039;&#039;&#039; Am 31. März 1928 wird in Ribnitz 11:15 Uhr in der Amtsstube des Bürgermeisters in einer erhebenden Feier das 25jährige Amtsjubiläum des Stadtoberhauptes, des Bürgermeister Dr. Carl Düffert, würdevoll begangen. &#039;&#039;„Herr Stadtrat J ü r ß, als Aeltester des Rates, sprach herzliche Worte, die der Bürgermeister mit warm empfundenen Dankesworten erwiderte.“&#039;&#039; – so berichtete der SLB in seiner Ausgabe vom 4. April 1928, und weiter: &#039;&#039;„Den Glückwunsch der Zentralverwaltung überbrachten die Herren Stadtrat F a l k e n b e r g, Schiffsingenieur B a r g und Rechtsanwalt S p i e g e l b e r g. Der erstere richtete an den Bürgermeister herzliche Worte des Dankes für das zielbewußte Eintreten für das Gelingen des Ostseebades und überreichte ein herrliches Blumenarrangement.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. April 1928&#039;&#039;&#039; Der Architekt W. Wachenhusen, Reg.-Baumeister a. D, in Schwerin i.M., Strempelplatz 21 bietet „Herrn Stadtrat Falkenberg“ in Ribnitz in seiner Eigenschaft als „Schlaraffe“ in einem Schreiben vom 19. April 1928 an, in der Schlaraffenzeitung einen für die Idee der Schaffung eines neuen Ostseebades – Ostseebad Ribnitz – werbenden Artikel zu veröffentlichen. Einen entsprechenden Textvorschlag legt er diesem Brief mit der Überschrift: &#039;&#039;„Ein deutsches L e t c h w o r t h !  Schlaraffen hört!“&#039;&#039; bei. Zur im Jahr 1903 ca. 50 Kilometer südlich von London entstandenen Englischen Gartenstadt Letchworth  schreibt er: &#039;&#039;„… wo auf 9000 Parzellen ebensoviel Familien ihr Eigenheim, teils nur für zeitweilige Erholung, teils für dauernden Aufenthalt haben. Eine solche Anlage ist im Entstehen an der schönsten Stelle des ganzen Deutschen Ostseestrandes, auf der Halbinsel Fischland, gegenüber der alten Mecklenburg-Pommerschen Grenzstadt Ribnitz.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Gleichzeitig bedankt sich Herr Wachenhusen in diesem Schreiben für die neue Übersendung der Adressen von Bauinteressenten, denen er selbstverständlich sofort Bewerbungsschreiben seiner Firma (Architektenbüro Holthey u. Wachenhusen) zugesendet hat.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung des Autors: Die Schlaraffia ist ein Männerbund mit Mitgliedern in gesicherten Positionen. Sie ist eine weltweite Vereinigung. Gegründet wurde sie am 10. Oktober 1859 in Prag und die Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor bestimmen das Vereinsleben. Innerhalb des Bundes wird deutsch gesprochen, für einige alltägliche Dinge gibt es jedoch eigene Ausdrücke – das Schlaraffenlatein. Der Uhu als schlaraffisches Symbol steht für Weisheit, Humor und Tugend.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. April 1928&#039;&#039;&#039; Neben seiner Tätigkeit als Stadtverordneter ist Herr Michelsen auch Mitarbeiter der Zentralverwaltung Ostseebad Ribnitz und führt in dieser Funktion deren Finanzgeschäfte. Im SLB vom 21. April 1928 veröffentlicht er einen Artikel, in dem er seine volle Zustimmung für das zu schaffende Ostseebad zum Ausdruck bringt und auch sein Unverständnis darüber äußert, dass es noch Ribnitzer Bürger gibt, die dieses Vorhaben ablehnen. Anfangs zitiert er aus einem Brief eines Berliner Fabrikbesitzers: &#039;&#039;„Die von Ihnen meines Wissens zum ersten Male durchgeführte Idee der Besiedelung ist s o   b e g r ü ß e n s w e r t, daß ich hoffe, mit meinem Beitritt und der Landhinnahme an einem der neuartigsten und sozial auf höchster Stufe stehenden Beginnen teilzuhaben.“&#039;&#039; Und etwas weiter schreibt er dann von einem Erlebnis, dass er am Vormittag des Ostersonntages (8. April 1928) bei einer Fahrt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ hatte. An Bord unterhält er sich mit einem Herren, einem Chemiker aus Altona: &#039;&#039;„Zu meinem Entsetzen erfuhr ich bei dieser Gelegenheit, daß am Tage vorher im „Kaiserhof“&#039;&#039; (Hotel am Anfang der Langen Straße, Ecke Bahnhofstraße) &#039;&#039;zwei Ribnitzer Herren das Gebiet unseres Ostseebades derartig schlecht gemacht hatten, daß er auf Grund des Gehörten entschlossen gewesen wäre, ohne Besichtigung des Geländes wieder abzureisen; lediglich, um die Reise nicht umsonst gemacht zu haben, sei er mitgefahren.“&#039;&#039; Und weiter schreibt er: &#039;&#039;„…eins muß und kann man von jedem d e n k e n d e n  Ribnitzer v e r l a n g e n , nämlich, daß er sich hütet, in einem öffentlichen Lokale die E n t w i c k l u n g   u n s e r e s   O s t s e e b a d e s   d u r c h   b ö s w i l l i g e   R e d e n   z u   u n t e r b i n d e n.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieses Artikels ist noch folgende Bemerkung. &#039;&#039;„… daß nicht nur auf Ribnitzer, sondern auch auf Dierhäger und Neuhäuser Gebiet gebaut wird.“&#039;&#039; Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aufgrund der Hinweise in mehreren einsehbaren Akten bekannt, dass die Zentralverwaltung auch den Bau von Häusern auf Dierhäger Gebieten unterstützte. Auch findet sich in den Unterlagen ein Hinweis darauf, dass ein entsprechender Pachtvertrag zwischen der Zentralverwaltung und der Gemeinde Dierhagen im Februar 1928 abgeschlossen wurde. Leider konnte dieser selbst bisher nicht gefunden werden. Die Frage, ob die Bautätigkeiten auf dem der Stadt Ribnitz gehörenden Gelände der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen auch mit Aktivitäten der Zentralverwaltung im Zusammenhang stehen, kann gegenwärtig noch nicht eindeutig beantwortet, nur vermutet werden. Aus einigen Unterlagen geht hervor, dass seitens des Unternehmers W. Falkenberg daran ein großes Interesse bestanden hat. Entsprechenden Verträge hierzu wurden auch vorbereitet. Eine Parzellierung mit dem Ziel der Anlegung einer Erholungskolonie auf den der Stadt Ribnitz gehörenden Flächen in der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen wurde jedoch von der Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung erst am 26. Februar 1929 genehmigt; jedoch nicht für die Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“ von Herrn Falkenberg, sondern für den Unternehmer Dr. Leo Goldberg, damit er dort nach seinen Vorstellungen ein „Bad der Intelligenz und Finanzen“ entstehen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. April 1928&#039;&#039;&#039; Im Frühjahr 1928 herrscht in der Stadt Ribnitz unter deren Einwohner offensichtlich ein großes Interesse daran, sich selbst ein Bild von dem Teil der Stadtwiese zu verschaffen, auf dem begonnen wird eine Kolonie von Erholungsbauten zu errichten. Die Reise über Land bis dorthin ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr beschwerlich – an der neuen Betonstraße wird noch gebaut. Daher bietet sich als bessere Alternative eine Schiffsfahrt über den Bodden an und es werden infolge der großen Nachfrage Sonderfahrten zusätzlich zu bestehenden Linienfahrten organisiert, so auch am 29. April 1928: &#039;&#039;„Der Seebäderdienst „Fischland“ veranstaltet am Sonntagvormittag 8 Uhr eine S o n d e r f a h r t  nach Dierhagen zur Besichtigung der neuen Bauten auf den Stadtwiesn.“&#039;&#039;, so informiert der SLB vom 28. April 1928 seine Leser. (Eine kleine Anmerkung! In dem Artikel steht wirklich „Stadtwiesn“ und nicht „Stadtwiesen“. War hier der Schreibfehlerteufel am Werk oder hatte der SLB einen aus Bayern stammenden Mitarbeiter?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Mai 1928&#039;&#039;&#039; Der in Laage ansässige Architekt Paul Korff, der besonders in der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts in Mecklenburg und Pommern, aber auch in den angrenzenden Regionen bis hin ins Baltikum, eine sehr bedeutende Rolle bei der Projektierung und beim Bau von Guts- und Herrenhäusern sowie Geschäfts- und Sakralbauten innehatte, beantragt eine Genehmigung zur Errichtung eines Ferienhauses für sich und seine Familie im Ostseebad Ribnitz. Diese wurde offensichtlich erteilt. Das Aufstellen des Hauses aus bereits vorgefertigten Elementen erfolgte recht zügig und am 2. Juli 1928 war es fertiggestellt. Ein Aktenvermerk mit diesem Datum in der Bauakte für dieses Grundstück bestätigt dies: &#039;&#039;„… der Gebrauchsabnahme steht im allgemeinen nichts im Wege …“.&#039;&#039; Lediglich zur Heizungsanlage wird bemerkt:&#039;&#039; „… sind jedoch die sich nicht in genügender Entfernung befindlichen Holzteile feuersicher zu verkleiden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;12. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Vom Ostseebad Ribnitz. Macht man heute eine Wanderung hinter der hohen Dünenkette des Dierhäger und Ribnitzer Gebiets auf dem Fischland, so ist man überrascht über das, was dort auf dem öden Lande entstanden ist. Schmucke, kleine Häuschen reihen sich da wie eine Perlenkette aneinander.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt ein längerer Artikel im SLB vom 12. Juli 1928 und auch im weiter Textverlauf wird mit sehr wohlklingenden Ausdrücken und in den höchsten Tönen die entstehende Badekolonie beschrieben. Und etwas weiter wird resümiert: &#039;&#039;„Es ist ein wonniges Plätzchen für die pflastermüden Großstädter, der hier wieder aufatmen kann und neuen Mut zur Arbeit schöpft. Ruhe und Frieden, reine Luft und unbegrenzte Freiheit paaren sich hier zu einer richtigen Sommerfrische.“&#039;&#039; Leider ist nicht vermerkt, wer diese Sätze formuliert hat, sie könnten aus der „Zentralverwaltung“ selbst stammen. Aus allen Artikeln im SLB in diesem Zeitraum geht hervor, dass diese lokale Tageszeitung bedingungslos hinter dem privat organisierten Projekt „Ostseebad“ des Herrn Wilhelm Falkenberg steht und jedwede Form der Kritik daran verurteilt wird: &#039;&#039;„Um so weniger kann man verstehen, daß es in Ribnitz immer noch Leute gibt, die gegen den Ostseebadgedanken Sturm laufen, …“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt jedoch auch den tatsächlichen Stand der Bebauung im Sommer des Jahres 1928: &#039;&#039;„Aber nicht nur Wohnhäuser gibt es hier, sondern auch ein kleines, sauberes Cafe hat bereits seine Pforten geöffnet und ladet zum würzigen Getränk ein. Weiter nach Wustrow ist auf der Stadtwiese ein kleines Viereck entstanden, indem sogar ein Kaufmannsgeschäft vorhanden ist:…“&#039;&#039;, sowie&#039;&#039; „… Schon stehen auf dem Ostseebadgebiet 20 fertige Häuser …“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Sommers 1928 gibt die Zentralverwaltung eine neue Werbebroschüre heraus. Im Gegensatz zur ersten Ausgabe vom Anfang des Jahres, in der im Bildteil nur landschaftliche Motive und Fotos vom Ribnitzer Hafen, der städtischen Uferpromenade und vom Strandbad Köppenberg zu sehen sind, kann man nunmehr auf den Abbildungen fertiggestellte Häuser sehen. Es sind dies die Bauten von: Holzhausbau Hans Schmähling, Darmstadt sowie Reg.-Baumeister K. Beckmann, Berlin. Ein nächstes Foto zeigt die Häuser der Fonitram G.m.b.H. Rostock (insgesamt fünf Häuser) und ein drittes, betitelt mit „Bauten auf der Stadtwiese“, das Vorgängerhaus der späteren Gaststätte „Ostseeklause“ (heute Amselweg 2), sowie noch die Gebäude von Familie Gloede (heute Mittelweg 1) und von Familie Domke (heute Mittelweg 2), zusammen also zehn Häuser. Nach der bisherigen Auswertung der erhalten gebliebenen Bauzeichnungen kommen dazu noch drei Häuser, und zwar von Herrn Hoffmann, Familie Gerloff und von Familie Korff – so sind also 13 bebaute Grundstücke gegenwärtig nachweisbar. Die fehlenden sieben Grundstücke sind aus heutiger Sicht leider nur Gegenstand von nicht belegbaren Vermutungen.&lt;br /&gt;
Das kleine, saubere Cafe, das im Zitat erwähnt wird ist wohl das westlichste, auf Dierhäger Flur befindliche Haus der Fonitram G.m.b.H. Ob der Betreiber sofort von Anfang an Herr Dürkop war ist nicht belegt; denn erst in der Dierhäger Badebroschüre Ausgabe 1930 annonciert er: „Strandkaffee Dierhagen  Herrlich an den Dünen gelegen  Zimmer mit Veranda und voller Pension  Blick auf See und Bodden  Auskunft erteilt gern  Walter Dürkop“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eine Anmerkung zur Bedeutung der Fonitram G.m.b.H in den 20iger Jahren bei der Entstehung von Wochenendsiedlungen in Deutschland: In mehreren Fachzeitschriften wird in dieser Zeit über die Rostocker Firma Fonitram berichtet. Aber auch in neuerer Literatur findet man Hinweise zur Fonitram-Bauweise. Im „Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte“ Band 66, erschienen im Jahr 2015 wird die Vorreiterrolle des Rostocker Unternehmen bei der Entwicklung von Erholungsbauten noch einmal besonders gewürdigt. Im Zusammenhang mit der historischen Betrachtung der Planungen und der Realisierungen von Erholungskolonien im Großraum Berlin und im Besonderen rund um den Groß Glienicker See wird auf ein großzügiges Wochenendhaus eingegangen, wie es auch schon in ähnlicher Form auf der Berliner Wochenendausstellung &lt;br /&gt;
(vom 16. April bis 12. Juni 1927) gezeigt wurde. &#039;&#039;„Es war ein Produkt der Fonitram-Gesellschaft in Rostock, einem der Pioniere in der Herstellung vorgefertigter Wochenendhäuser. … Die Fonitram-Bauweise war ein System aus genormten Bauelementen. Dabei wurden „besonders feuerfeste Wandplatten (Holzbeton) an der Tragkonstruktion befestigt, wodurch 12 cm tiefe, isolierende Hohlräume entstanden, die innen von 1 cm starken Gabun-Sperrholzplatten abgeschlossen wurden“... Das System bot die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedener Größen und Grundrisse zu realisieren.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „Kaufmannsgeschäft“ im „kleinen Viereck auf der Stadtwiese“ aus dem obigen Zitat ist bestimmt das Haus von Herrn Paul Gloede gemeint. Herr Gloede war ein Ribnitzer Kaufmann und betrieb als Stammgeschäft einen Laden in Ribnitz, Damgartner Chaussee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wir glauben bestimmt, daß hier auf Ribnitzer und Dierhäger Gebiet in einigen Jahren ein Ostseebad entstehen wird, das alle Nachbarorte weit in den Schatten stellen wird.“&#039;&#039; Unter &#039;&#039;„Unser Ostseebad“&#039;&#039; berichtet der SLB an diesem Tag über den &#039;&#039;„äußerst regen“&#039;&#039; Besucherverkehr in der entstehenden Erholungskolonie. Hunderte von Fremden durchwanderten täglich die Siedlung und die Zentralverwaltung sowie auch die auf dem Gelände beschäftigten Handwerksmeister stünden diesen gern zur Verfügung. Alle Besucher wären von dem &#039;&#039;„Ostseebadgedanken“&#039;&#039; begeistert und so einige würden an Ort und Stelle auch sofort in einem eingerichteten Baubüro einen Pachtvertrag abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit werden die Besucher wohl auch eine der ersten von der Zentralverwaltung herausgegebenen und in der Buchdruckerei Georg Haak (Ihn. Max Kogge) in Ribnitz gefertigten Werbebroschüre erhalten haben. Beim darin Blättern und beim Anblick des im Mittelteil abgedruckten &#039;&#039;„Bebauungsplan des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039; wird so mancher von ihnen überwältigt gewesen sein vom gigantischen Ausmaß des geplanten neuen Ostseebades – „Da will ich mit dabei sein!“ werden viele gedacht und sofort einen Pachtvertrag unterzeichnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. August 1928&#039;&#039;&#039; Der Amtsausschuss des Amtes Rostock unternimmt an diesem Tag eine Rundfahrt durch mehrere Amtsgemeinden. &#039;&#039;„In Ribnitz wurde im Hotel zur Sonne ein kleiner Imbiß eingenommen und dann fuhr man zur Besichtigung der neu erbauten Betonstrecke Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt der Teil der Berichterstattung über den Verlauf des Nachmittages dieser Tour im SLB vom 30. August 1928. Der Amtshauptmann, Herr Adolf Ihlefeld, würdigt besonders die Bauweise und die Bedeutung der neuen Straße. &#039;&#039;„Das Amt könne insofern stolz sein, als hier zum ersten Male in Deutschland eine größere Strecke als Betonstraße ausgebaut sei.“&#039;&#039; und &#039;&#039;„ … wies darauf hin, das hier unmittelbaren im Anschluß an den Bau, oder sogar vorauseilend die Notwendigkeit der Chaussee bewiesen sei durch die Entstehung des Ostseebades Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Nach seinen Worten, die er an die Anwesenden und besonders an die am Bau beteiligten Vertreter des Amtes und der Baufirma richtete, wurde das neue Teilstück von Ribnitz bis nach Dierhagen für den Verkehr freigegeben. Mit großem Interesse besichtigten die Vertreter des Amtes Rostock daran anschließend das im Entstehen begriffene Ostseebad Ribnitz. Allgemeine Anerkennung fand der breite, steinfreie Strand an der Küste vor Dierhagen. Nachdem sie sich auch vom Fortschritt der Planierungsarbeiten an der Trasse der noch fertigzustellenden Strecke Dierhagen  Wustrow überzeugen konnten formuliert der SLB abschließend in dem Artikel: &#039;&#039;„Vollbefriedigt von dem Gesehenen wurde abends 6 Uhr die Rückfahrt angetreten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Dezember 1928&#039;&#039;&#039; Trotz aller mahnenden Worte, von den Vertretern der Stadt Ribnitz als auch in mehreren Artikeln der Lokalzeitung, verstummten die Stimmen nicht, die der Entstehung der Badekolonie auf der Stadtwiese recht kritisch gegenüberstanden. Unter der Überschrift „Aus der Tätigkeit der Stadtverwaltung“ berichtet der SLB vom 20. Dezember 1928 unter anderem davon, dass der Amtshauptmann Ihlefeld gemeinsam mit Stadtrat Michelsen am Tag zuvor das Ostseebad Ribnitz besuchten, um sich über den aktuellen Zustand des Areals zu informieren. Konkreter Anlass war eine Beschwerde der Gemeinde Wustrow, die angegeben hatte, dass &#039;&#039;„ … die Zufahrtswege zur Stadtwiese … durch Buschwerk unterbrochen würden.“&#039;&#039; Die Herren überzeugten sich davon und meinten, die Hindernisse seien recht kurzfristig zu beseitigen. Auch die wilden Gerüchte, die Ferienhäuser hätten beim letzten Herbsthochwasser unter Wasser gestanden, so stellten sie fest, seien völlig aus der Luft gegriffen. &#039;&#039;„Nicht ein Haus ist auch nur annähernd vom Hochwasser berührt. Das Wasser hätte ruhig noch zirka 50 cm höher steigen können.“&#039;&#039; Der Artikel endet mit der Ausführung, dass &#039;&#039;„noch weiteren unverantwortlichen Gerüchten die in unserer Stadt über die Verwaltung des Ostseebades kreisen“&#039;&#039; entschieden entgegenzutreten sei. &#039;&#039;„Die Verbreiter übler Nachreden, die ja so gern Gläubige finden, seien also eindringlichst gewarnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr 1929&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Unterstützung des Rates und der Stadtverordneten von Ribnitz und auch mit viel Zuspruch der Einwohner konnte Herr Falkenberg im Zeitraum von Ende 1927 bis Ende 1928 an der Realisierung seines Traumes von einer Erholungskolonie auf den Ribnitzer Stadtwiesen arbeiten. Im Laufe des Jahres 1929 ändert sich diese Situation jedoch schleichend und er verliert zunehmend die anfangs vorbehaltlose Zustimmung für sein privat geführtes Unternehmen „Zentralverwaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;23. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Bereits im Januar 1929 zeichnet sich dieses ab. Im Stadt- und Landboten vom 25. Januar 1929 wird recht ausführlich von der Stadtverordnetenversammlung vom 23. Januar berichtet und besonders ein Satz davon benennt die Problematik recht drastisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wenn die Stadt jetzt nun den Erbauern sogleich das Erbbaurecht erteilen würde, so tritt aber das ein, was man vermeiden wollte, nämlich, das Minderbemittelte sich auf den Stadtwiesen häuslich niederlassen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich 20 Häuser, meist sehr kleine, waren bisher fertiggestellt und die erhofften zusätzlichen Gewinne für die Handwerksbetriebe und Händler der Stadt hatten sich nicht eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. März 1929&#039;&#039;&#039; Vor dem Ribnitzer Notar Paul Spiegelberg unterzeichnen Herr Bürgermeister Dr. Carl Düffert, Herr Stadtrat Berthold Ladwig und Herr Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg einen Änderungsvertrag einschließlich der Anlage „Erbbauvertrag“ zu dem am 29. November 1927 abgeschlossenen Pachtvertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über das neue Ostseebad Ribnitz schreibt 1933 Dr. phil. Paul Kühl:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zweifellos war die Gründung dieser Sommerfrischen- und Wochenendsiedlung Ribnitz ein glücklicher Griff. Die oft von Miesmachern geäußerte Frage, ob der unternehmungslustige Schöpfer des Ostseebades Ribnitz, Stadtrat Falkenberg, oder die Stadt Ribnitz in Zukunft Nutzen oder Nachteil davon haben werden, ist bei der augenblicklichen schlechten allgemeinen Wirtschaftslage nicht mit Sicherheit zu beantworten. Auch in Zukunft werden die Badegäste und Bewohner des neuen Bades ihren Konsum wenigstens zum Teil in Ribnitz decken müssen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SBZ und DDR bis 1990&lt;br /&gt;
* Die heutige Zeit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=83756</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-03-17T16:37:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Die heutige Zeit (ab 1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 1. November 1878 gründeten die Gemeinden Dierhagen und Dändorf einen Spritzenverband. Das Statut des Verbandes regelte das Verhalten über die gemeinschaftlichen Löschgeräte sowie über die Pflichten bei den Einsätzen. Die neue von Pferden gezogene Handdruckspritze wurde im Spritzenschuppen in Dierhagen stationiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fertigstellung des Hafens in Dierhagen 1888&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 35)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 13. Januar 1910 diskutierte der Gemeindevorstand über einen Neubau des Schulhauses. Zur Debatte standen zwei Vorschläge: 1. die alte Schule abzureißen, 2. beide Gebäude abreißen. In dem Neubau sollten zwei Klassenzimmer, eine größere Wohnung für den Hauptlehrer, eine kleinere für den zweiten Lehrer und ein Zimmer für den Navigationsunterricht geschaffen werden. Die Verantwortlichen entschieden sich für den zweiten Vorschlag. Der Bauplatz für das neue Gebäude reichte nicht ganz. Mit dem Grundstücksnachbarn wurde eine Einigung erzielt, es wurden Teile der Grundstücke getauscht. Der Neubau der Schule wurde ausgeschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die neue Schule war 1912 fertig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In einem kleinen Raum in der damaligen Büdnerei Kirchstraße 67 wurde 1948 der erste Kindergarten des Ortes für ca. 40 Kinder eingerichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 43)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Februar&#039;&#039;&#039;           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März&#039;&#039;&#039;		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Juli&#039;&#039;&#039;		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sommer&#039;&#039;&#039;	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;August&#039;&#039;&#039;		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16.8.2011&#039;&#039;&#039;       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;November&#039;&#039;&#039;	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Ostseebad_Ribnitz_(Autor_Rainer_Lorenz)&amp;diff=82966</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Ostseebad Ribnitz (Autor Rainer Lorenz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Ostseebad_Ribnitz_(Autor_Rainer_Lorenz)&amp;diff=82966"/>
		<updated>2023-03-03T16:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
 | zeit = 1927&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2010&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Ribnitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;* Deutsches Reich bis 1945&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Geschichte des &amp;quot;Ostseebades Ribnitz&amp;quot; als Chronologie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;!!! Eine notwendige Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039; In den folgenden Ausführungen werden sehr oft zur Person Wilhelm Falkenberg bei den verwendeten Zitaten Zusätze wie z. Bsp. &#039;&#039;„Stadtrat“&#039;&#039; oder &#039;&#039;„Stadtrat a. D.“&#039;&#039; genannt. &#039;&#039;&#039;Richtig ist, dass er zu keinem Zeitpunkt ein Stadtrat in Ribnitz war.&#039;&#039;&#039; Am 3. Januar 1934 führt W. Falkenberg selbst in einem Schreiben an das Mecklenburgische Ministerium des Inneren dazu aus:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ebenso unwahr ist, daß von mir je der Glaube erweckt worden ist, ich sei Stadtrat in Ribnitz gewesen und ich führe die Siedlung für die Stadt durch.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Stadt- und Landbote&amp;quot; Nr. 257 vom 3. November 1927 lädt mit einer Annonce seine Leser zu einer abendlichen Veranstaltung ein: &#039;&#039;&amp;quot;Donnerstag, den 3. November, abends 8.15 Uhr    Große öffentliche Versammlung in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;.  Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht über das Thema: Ribnitz als Ostseebad    Besonders auch die Inhaber von Erbland auf den Ribnitzer Stadtwiesen werden gebeten, v o l l z ä h l i g zu erscheinen.   Der Verkehrsverein, e. V. Der Vorstand&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt- und Landbote 3. November 1927.jpg|thumb|400px|rechts|Stadt- und Landbote  3. November 1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht vor den Zuhören im Saal der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot; abends über seine Idee von einer zukünftigen Errichtung eines Ostseebades; gestaltet nach ganz modernen Grundsätzen. Nur kleine Einfamilienhäuser, Ferienhäuser und Altersheime sollten entstehen und Naturfreunden und Freunden stiller und behaglicher Ruhe Gelegenheit bieten, sich selbst und auch mit ihren Familien zu erholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der „Stadt- und Landbote“ berichtet sehr leidenschaftlich und optimistisch von der Zusammenkunft am 3. November 1927 in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;. &#039;&#039;&amp;quot;Ribnitz als Ostseebad. Eine wohl noch nie erlebte Einmütigkeit herrschte in der gestrigen öffentlichen Versammlung, in der Stadtrat a. D. F a l k e n b e r g seinen angekündigten Vortrag über die Parzellierung unserer Fischland-Stadtwiesen zur Einrichtung eines Ostseebades hielt. Man merkte, daß es allen Besuchern, ob arm oder reich, am Herzen liegt, mitzuhelfen bei der Verwirklichung dieser Idee, die der Stadt vielleicht einmal bessere Zeiten bringen könnte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetenversammlung am 10. November 1927 wurde dann über die Idee für ein „Ostseebad Ribnitz“ und den abzuschließenden Pachtvertrag recht ausführlich diskutiert und der SLB berichtete darüber in seiner Ausgabe vom 11.11.1927: &#039;&#039;&amp;quot;Das Seebad Ribnitz gesichert. Die Verpachtung eines Teiles des Geländes von der Stadt genehmigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits am 17. November 1927 beschließt die Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung, Herrn Falkenberg einen Teil der Stadtwiesen für jährlich zu zahlende 1100 RM zur Anlegung einer Seebadkolonie auf 30 Jahre zum Zweck der Parzellierung und Weiterverpachtung als Einzelparzellen zu verpachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;18. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 18. November 1927 beginnen die erforderlichen und von Herrn Falkenberg beauftragten Vermessungsarbeiten auf den Ribnitzer Stadtwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 29. November 1927 wird der entsprechende Pachtvertrag vor dem Notar Paul Spiegelberg abgeschlossen und wie folgt unterzeichnet: für die Stadt Ribnitz &#039;&#039;Dr. Düffert&#039;&#039; und &#039;&#039;C. Jürss&#039;&#039; und als Pächter &#039;&#039;Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im § 1  dieses Vertrages ist u. a. festgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stadt Ribnitz verpachtet den Streifen der Stadtwiese zwischen den Feldmarken Ostseebad Wustrow und Ostseebad Dierhagen einerseits und der Ostsee und einer geraden Linie, die auf der Grenze zwischen dem Haffviertel und Seeviertel nordwärts bis an die Wustrower Weide gezogen wird, andererseits gelegen, auf 30 Jahre und zwar vom 1. Januar 1928 bis 31. Dezember 1957 zwecks Anlegen einer Seebad Kolonie die kurz im folgenden Vertrag als „Seebad Ribnitz“ bezeichnet werden soll, an Herrn Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr 1928&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Zum Jahresauftakt 1928 richtet Herr Falkenberg am 7. Januar 1928 gemeinsam mit dem Segel-Club ein &#039;&#039;„1. Strandfest“&#039;&#039; aus. Für die geladenen Gäste sind in den Räumen des &#039;&#039;„Schützenhauses“&#039;&#039; für das Ostseebad geplante Anlagen und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Strandpromenade und das Kurhaus, dargestellt und in einer Annonce im SLB vom 6.Januar 1928 werden für die Teilnehmer dieses abendlichen Festes – &#039;&#039;abends 8 Uhr&#039;&#039; - lukrative Tombola-Gewinne ausgelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Am 17. Januar schreibt der SLB: &#039;&#039;„Wie wir erfahren, herrscht nach den Parzellen auf dem für diese Zwecke abgetretenen Landstreifen der Stadtwiesen eine sehr starke Nachfrage. Aus allen Teilen unserer deutschen Heimat laufen fortwährend Anfragen ein, und man nennt uns deren Zahl auf über 800.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Der „Rostocker Anzeiger“ Nr. 16 vom 19.1.1928 berichtet recht ausführlich über den &#039;&#039;„höchst interessanten Versuch … in unserem Nachbarort Ribnitz … ein neues Ostseebad anzulegen“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Sehr zügig arbeitet W. Falkenberg an der Realisierung der Erschaffung der Badekolonie. Auf sein Betreiben hin wird, um für weniger finanzkräftige Parzellenbewerber die Errichtung eines kleinen Häuschens zu ermöglichen, am 19. Januar 1928 eine Baufinanzierungs-Genossenschaft für das Ostseebad Ribnitz gegründet. Die Zentralverwaltung hat dazu die Einwohner der Stadt in das Hotel „Zur Sonne“ eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Bereits zu Beginn des Jahres 1928 gibt es in der Ribnitzer Bürgerschaft jedoch nicht nur uneingeschränkte Zustimmung zum zukünftigen Ostseebad auf der Stadtwiese, sondern auch ablehnende und kritische Meinungen dazu. Und es wird auch auf mögliche Gefahren hingewiesen. Ein leider nicht namentlich im SLB vom 24. Januar 1928 genannter Besucher der oben genannten Gründungsversammlung mahnt: &#039;&#039;„Die Stadtväter dürfen nie vergessen, daß es sich um Ribnitzer Grund und Boden handelt und das alte ehrliche Renommee der Stadt auf dem Spiele steht.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Die am 19. Januar 1928 gegründete Baufinanzierungs-Genossenschaft führt am 7. Februar 1928 im Hotel „Zur Sonne“ die 1. Generalversammlung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Aufsichtsrat gehören an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Falkenberg     Inhaber der Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“,&lt;br /&gt;
Max Kogge                   Inhaber der Buchdruckerei in der Reinhold-Nizze-Straße, (u. a. Druck des SLB),&lt;br /&gt;
Herr Barg                    Schiffsingenieur  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand wird gebildet von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Michelsen              Stadtverordneter,&lt;br /&gt;
Paul Spiegelberg           Rechtsanwalt,&lt;br /&gt;
Gustav Demmler           Inhaber der Buch- und Papierhandlung in der Langen Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Neben dem Bau der neuen „Kunststraße“ von Körkwitz bis Wustrow wird in den Gemeinden auf der Halbinsel und besonders auch in Ribnitz über den Bau einer Eisenbahnstrecke in diesem Territorium sehr stark diskutiert. Am 29. Februar 1928 findet in Dierhagen im „Bruß Hotel“ dazu eine Beratung statt. Unter der Überschrift: &#039;&#039;„Die Weiterführung der Bäderbahn nach dem Fischland an der Einmütigkeit der Ribnitzer Bürger gescheitert“&#039;&#039; berichtet der SLB vom 1. März darüber. Unter anderem wird auch angemerkt: &#039;&#039;„… fuhren gestern Nachmittag 2.10 Uhr 21 Herren aus allen Ständen unserer Stadt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ nach Dierhagen, um an der um 5 Uhr angesetzten Versammlung teilzunehmen. Vorher wurden unter Führung von Stadtrat Falkenberg die Stadtwiesen besichtigt, auf denen dereinst die Kolonie entstehen soll.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. März 1928&#039;&#039;&#039; Die erste Hälfte des Monats März 1928 ist in Dierhagen noch von sehr winterlichen Bedingungen geprägt. Alle baulichen Aktivitäten auf dem Gelände der Badekolonie auf der Stadtwiese ruhen. Der &#039;&#039;Seebäderdienst „Fischland“ G. m. b. H.&#039;&#039; veröffentlicht trotzdem im SLB am 1. März 1928 seinen Fahrplan &#039;&#039;„Zur Besichtigung des Geländes des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Da die im Bau befindliche befestigte &#039;&#039;„Kunststraße“&#039;&#039; zwischen Dierhagen und Wustrow noch nicht fertiggestellt ist kommt nur eine Dampferfahrt auf dem Bodden in Ufernähe zur Stadtwiese wohl als die beste Möglichkeit, das vorgesehene Gelände in Augenschein zu nehmen, infrage. Im Gegensatz zu heute ist damals die Wiese völlig baum- und strauchlos und so vollständig einsehbar. Aufgrund des starken Frostes und der damit verbundenen Vereisung des Boddens können die Fahrten jedoch noch nicht erfolgen und auch die geplanten Arbeiten auf der Stadtwiese ruhen Mitte März des Jahres 1928 immer noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März 1928&#039;&#039;&#039; So recht zufriedenstellen ist für Herrn Falkenberg das Ergebnis dieser Beratung am 29. Februar nicht, denn für seine geplante Ferienkolonie, das &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039;, wäre ein direkter Bahnanschluss von enormen Vorteil. So legte er in einem längeren Artikel im SLB vom 7. März 1928 nochmals ausführlich seinen Standpunkt zur Bäderbahn dar, in der Hoffnung, &#039;&#039;„… die an dem Bahnbau interessierte Ribnitzer und Fischländer Bevölkerung zu einer einmütigen Stellungnahme zur Bahnfrage zu bringen.“&#039;&#039; Ihm ist aber auch klar, dass eine Linienführung vom Darß entlang der Küste bis zur Einbindung an die bereits am 1. Juli 1925 offiziell eröffnete normalspurige Eisenbahnstrecke von Rostock bis Müritz (Bau und Betriebsführung der Bahn durch die Fa. Lenz &amp;amp; Co. als Gesellschafter der Februar 1925 gegründeten Mecklenburgischen Bäderbahn AG) keinen Anschluß für die Stadt Ribnitz bringen würde. So formuliert er dann auch zum Schluss seines Artikels: &#039;&#039;„Alle beteiligten Kreise werden sich mit aller Kraft für die Schaffung einer rentablen und wirtschaftlichen Bahnlinie für die Stadt Ribnitz und das Fischland einsetzen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22. März 1928&#039;&#039;&#039; Die Zentralverwaltung des Ostseebades, der im Rathaus der Stadt Ribnitz Büroräume zur Nutzung bereitgestellt worden waren, hat die Wintermonate intensiv genutzt, um Werbebroschüren und diverse Drucksachen zu erstellen sowie Annoncen in verschiedenen Tageszeitungen zu schalten. Der dadurch ausgelösten Nachfrage von Bauwilligen und Gewerbetreibenden konnte durch Zuweisung  entsprechender Parzellen entsprochen werden.&lt;br /&gt;
Einige kleinere Artikel im SLB zum Ende des Monats März, so u. a. am 22.03.1928, gehen darauf näher ein:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Betrifft Ostseebad Ribnitz. Von der Zentralverwaltung geht uns folgende Notiz zu:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da sich die Anfragen auswärtiger Gewerbetreibender, die sich in der Kolonie niederlassen wollen, von Tag zu Tag häufen, stellen wir es allen Ribnitzer Geschäftsleuten anheim, sich bis zum 1. n. Mts. bei uns im Rathaus, Zimmer 15, zwecks Zuteilung von Parzellen zu melden, da es nur so möglich ist, die Ribnitzer Geschäftsleute unserem Versprechen gemäß an erster Stelle zu berücksichtigen. Gleichzeitig regen wir wiederholt an, Geschäftskarten und Drucksachen bei uns auszulegen, zwecks Weitergabe an die Interessenten, bei denen oft die Ansicht herrscht, daß die Ribnitzer Geschäftswelt nicht leistungsfähig sei.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;25. März 1928&#039;&#039;&#039; Offensichtlich sind die ersten Broschüren recht schnell vergriffen und Herr Falkenberg sieht sich veranlasst eine neue Auflage zu erstellen. Jedoch ist er wohl mit dem Engagement der Ribnitzer Geschäftswelt für seine Idee, ein Ostseebad zu schaffen, nicht zufrieden und er wirbt im SLB am 25.03.1928 nochmals für sein Vorhaben: &#039;&#039;„Da die erste Auflage unserer Drucksachen bereits vergriffen ist und wir zur Neuanfertigung schreiten müssen, fordern wir alle diejenigen Ribnitzer Geschäftsleute, die bei der ersten Auflage mit der Begründung, nicht rechtzeitig benachrichtigt worden zu sein, seinerzeit die Zahlung der anteiligen Anzeigengebühr ablehnten, auf, sich bei uns bis zum 27. d. Mts. zu melden; andernfalls werden ihre Namen in den neuen Werbeschriften nicht mehr erscheinen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Und im zweiten Teil dieses Artikels bringt der SLB zum Ausdruck, dass er voller Überzeugung hinter dem Vorhaben &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039; steht: &#039;&#039;„Auch wir möchten an den fortschrittlichen Geist unserer Geschäftswelt appellieren, daß sie die günstige Reklamegelegenheit nicht vorübergehen läßt. Es ist selbstverständlich, daß die Zentralverwaltung nur solche Firmen dem großen Interessentenkreis empfehlen wird, die durch einen kleinen Kostenzuschuß am Gelingen der Sache beigetragen haben. Es dürfte sich daher bei der erneuten Drucklegung der Werbeschrift kein Handwerker und kein Geschäftsmann ausschließen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. März 1928&#039;&#039;&#039; Herr Falkenberg ist in Schwerin zu zwei Unterredungen. Er trifft sich mit dem Ministerpräsidenten und mit Herrn Wachenhusen vom Architektenbüro „Holthey u. Wachenhusen“. (Anmerkung: In einem Schreiben vom 24. März 1928 vom Architektenbüro an Herrn Falkenberg werden diese Termine bestätigt; ob sie auch realisiert wurden kann bisher nicht belegt werden!)&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31. März 1928&#039;&#039;&#039; Am 31. März 1928 wird in Ribnitz 11:15 Uhr in der Amtsstube des Bürgermeisters in einer erhebenden Feier das 25jährige Amtsjubiläum des Stadtoberhauptes, des Bürgermeister Dr. Carl Düffert, würdevoll begangen. &#039;&#039;„Herr Stadtrat J ü r ß, als Aeltester des Rates, sprach herzliche Worte, die der Bürgermeister mit warm empfundenen Dankesworten erwiderte.“&#039;&#039; – so berichtete der SLB in seiner Ausgabe vom 4. April 1928, und weiter: &#039;&#039;„Den Glückwunsch der Zentralverwaltung überbrachten die Herren Stadtrat F a l k e n b e r g, Schiffsingenieur B a r g und Rechtsanwalt S p i e g e l b e r g. Der erstere richtete an den Bürgermeister herzliche Worte des Dankes für das zielbewußte Eintreten für das Gelingen des Ostseebades und überreichte ein herrliches Blumenarrangement.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. April 1928&#039;&#039;&#039; Der Architekt W. Wachenhusen, Reg.-Baumeister a. D, in Schwerin i.M., Strempelplatz 21 bietet „Herrn Stadtrat Falkenberg“ in Ribnitz in seiner Eigenschaft als „Schlaraffe“ in einem Schreiben vom 19. April 1928 an, in der Schlaraffenzeitung einen für die Idee der Schaffung eines neuen Ostseebades – Ostseebad Ribnitz – werbenden Artikel zu veröffentlichen. Einen entsprechenden Textvorschlag legt er diesem Brief mit der Überschrift: &#039;&#039;„Ein deutsches L e t c h w o r t h !  Schlaraffen hört!“&#039;&#039; bei. Zur im Jahr 1903 ca. 50 Kilometer südlich von London entstandenen Englischen Gartenstadt Letchworth  schreibt er: &#039;&#039;„… wo auf 9000 Parzellen ebensoviel Familien ihr Eigenheim, teils nur für zeitweilige Erholung, teils für dauernden Aufenthalt haben. Eine solche Anlage ist im Entstehen an der schönsten Stelle des ganzen Deutschen Ostseestrandes, auf der Halbinsel Fischland, gegenüber der alten Mecklenburg-Pommerschen Grenzstadt Ribnitz.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Gleichzeitig bedankt sich Herr Wachenhusen in diesem Schreiben für die neue Übersendung der Adressen von Bauinteressenten, denen er selbstverständlich sofort Bewerbungsschreiben seiner Firma (Architektenbüro Holthey u. Wachenhusen) zugesendet hat.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung des Autors: Die Schlaraffia ist ein Männerbund mit Mitgliedern in gesicherten Positionen. Sie ist eine weltweite Vereinigung. Gegründet wurde sie am 10. Oktober 1859 in Prag und die Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor bestimmen das Vereinsleben. Innerhalb des Bundes wird deutsch gesprochen, für einige alltägliche Dinge gibt es jedoch eigene Ausdrücke – das Schlaraffenlatein. Der Uhu als schlaraffisches Symbol steht für Weisheit, Humor und Tugend.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. April 1928&#039;&#039;&#039; Neben seiner Tätigkeit als Stadtverordneter ist Herr Michelsen auch Mitarbeiter der Zentralverwaltung Ostseebad Ribnitz und führt in dieser Funktion deren Finanzgeschäfte. Im SLB vom 21. April 1928 veröffentlicht er einen Artikel, in dem er seine volle Zustimmung für das zu schaffende Ostseebad zum Ausdruck bringt und auch sein Unverständnis darüber äußert, dass es noch Ribnitzer Bürger gibt, die dieses Vorhaben ablehnen. Anfangs zitiert er aus einem Brief eines Berliner Fabrikbesitzers: &#039;&#039;„Die von Ihnen meines Wissens zum ersten Male durchgeführte Idee der Besiedelung ist s o   b e g r ü ß e n s w e r t, daß ich hoffe, mit meinem Beitritt und der Landhinnahme an einem der neuartigsten und sozial auf höchster Stufe stehenden Beginnen teilzuhaben.“&#039;&#039; Und etwas weiter schreibt er dann von einem Erlebnis, dass er am Vormittag des Ostersonntages (8. April 1928) bei einer Fahrt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ hatte. An Bord unterhält er sich mit einem Herren, einem Chemiker aus Altona: &#039;&#039;„Zu meinem Entsetzen erfuhr ich bei dieser Gelegenheit, daß am Tage vorher im „Kaiserhof“&#039;&#039; (Hotel am Anfang der Langen Straße, Ecke Bahnhofstraße) &#039;&#039;zwei Ribnitzer Herren das Gebiet unseres Ostseebades derartig schlecht gemacht hatten, daß er auf Grund des Gehörten entschlossen gewesen wäre, ohne Besichtigung des Geländes wieder abzureisen; lediglich, um die Reise nicht umsonst gemacht zu haben, sei er mitgefahren.“&#039;&#039; Und weiter schreibt er: &#039;&#039;„…eins muß und kann man von jedem d e n k e n d e n  Ribnitzer v e r l a n g e n , nämlich, daß er sich hütet, in einem öffentlichen Lokale die E n t w i c k l u n g   u n s e r e s   O s t s e e b a d e s   d u r c h   b ö s w i l l i g e   R e d e n   z u   u n t e r b i n d e n.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieses Artikels ist noch folgende Bemerkung. &#039;&#039;„… daß nicht nur auf Ribnitzer, sondern auch auf Dierhäger und Neuhäuser Gebiet gebaut wird.“&#039;&#039; Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aufgrund der Hinweise in mehreren einsehbaren Akten bekannt, dass die Zentralverwaltung auch den Bau von Häusern auf Dierhäger Gebieten unterstützte. Auch findet sich in den Unterlagen ein Hinweis darauf, dass ein entsprechender Pachtvertrag zwischen der Zentralverwaltung und der Gemeinde Dierhagen im Februar 1928 abgeschlossen wurde. Leider konnte dieser selbst bisher nicht gefunden werden. Die Frage, ob die Bautätigkeiten auf dem der Stadt Ribnitz gehörenden Gelände der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen auch mit Aktivitäten der Zentralverwaltung im Zusammenhang stehen, kann gegenwärtig noch nicht eindeutig beantwortet, nur vermutet werden. Aus einigen Unterlagen geht hervor, dass seitens des Unternehmers W. Falkenberg daran ein großes Interesse bestanden hat. Entsprechenden Verträge hierzu wurden auch vorbereitet. Eine Parzellierung mit dem Ziel der Anlegung einer Erholungskolonie auf den der Stadt Ribnitz gehörenden Flächen in der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen wurde jedoch von der Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung erst am 26. Februar 1929 genehmigt; jedoch nicht für die Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“ von Herrn Falkenberg, sondern für den Unternehmer Dr. Leo Goldberg, damit er dort nach seinen Vorstellungen ein „Bad der Intelligenz und Finanzen“ entstehen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. April 1928&#039;&#039;&#039; Im Frühjahr 1928 herrscht in der Stadt Ribnitz unter deren Einwohner offensichtlich ein großes Interesse daran, sich selbst ein Bild von dem Teil der Stadtwiese zu verschaffen, auf dem begonnen wird eine Kolonie von Erholungsbauten zu errichten. Die Reise über Land bis dorthin ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr beschwerlich – an der neuen Betonstraße wird noch gebaut. Daher bietet sich als bessere Alternative eine Schiffsfahrt über den Bodden an und es werden infolge der großen Nachfrage Sonderfahrten zusätzlich zu bestehenden Linienfahrten organisiert, so auch am 29. April 1928: &#039;&#039;„Der Seebäderdienst „Fischland“ veranstaltet am Sonntagvormittag 8 Uhr eine S o n d e r f a h r t  nach Dierhagen zur Besichtigung der neuen Bauten auf den Stadtwiesn.“&#039;&#039;, so informiert der SLB vom 28. April 1928 seine Leser. (Eine kleine Anmerkung! In dem Artikel steht wirklich „Stadtwiesn“ und nicht „Stadtwiesen“. War hier der Schreibfehlerteufel am Werk oder hatte der SLB einen aus Bayern stammenden Mitarbeiter?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Mai 1928&#039;&#039;&#039; Der in Laage ansässige Architekt Paul Korff, der besonders in der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts in Mecklenburg und Pommern, aber auch in den angrenzenden Regionen bis hin ins Baltikum, eine sehr bedeutende Rolle bei der Projektierung und beim Bau von Guts- und Herrenhäusern sowie Geschäfts- und Sakralbauten innehatte, beantragt eine Genehmigung zur Errichtung eines Ferienhauses für sich und seine Familie im Ostseebad Ribnitz. Diese wurde offensichtlich erteilt. Das Aufstellen des Hauses aus bereits vorgefertigten Elementen erfolgte recht zügig und am 2. Juli 1928 war es fertiggestellt. Ein Aktenvermerk mit diesem Datum in der Bauakte für dieses Grundstück bestätigt dies: &#039;&#039;„… der Gebrauchsabnahme steht im allgemeinen nichts im Wege …“.&#039;&#039; Lediglich zur Heizungsanlage wird bemerkt:&#039;&#039; „… sind jedoch die sich nicht in genügender Entfernung befindlichen Holzteile feuersicher zu verkleiden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;12. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Vom Ostseebad Ribnitz. Macht man heute eine Wanderung hinter der hohen Dünenkette des Dierhäger und Ribnitzer Gebiets auf dem Fischland, so ist man überrascht über das, was dort auf dem öden Lande entstanden ist. Schmucke, kleine Häuschen reihen sich da wie eine Perlenkette aneinander.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt ein längerer Artikel im SLB vom 12. Juli 1928 und auch im weiter Textverlauf wird mit sehr wohlklingenden Ausdrücken und in den höchsten Tönen die entstehende Badekolonie beschrieben. Und etwas weiter wird resümiert: &#039;&#039;„Es ist ein wonniges Plätzchen für die pflastermüden Großstädter, der hier wieder aufatmen kann und neuen Mut zur Arbeit schöpft. Ruhe und Frieden, reine Luft und unbegrenzte Freiheit paaren sich hier zu einer richtigen Sommerfrische.“&#039;&#039; Leider ist nicht vermerkt, wer diese Sätze formuliert hat, sie könnten aus der „Zentralverwaltung“ selbst stammen. Aus allen Artikeln im SLB in diesem Zeitraum geht hervor, dass diese lokale Tageszeitung bedingungslos hinter dem privat organisierten Projekt „Ostseebad“ des Herrn Wilhelm Falkenberg steht und jedwede Form der Kritik daran verurteilt wird: &#039;&#039;„Um so weniger kann man verstehen, daß es in Ribnitz immer noch Leute gibt, die gegen den Ostseebadgedanken Sturm laufen, …“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt jedoch auch den tatsächlichen Stand der Bebauung im Sommer des Jahres 1928: &#039;&#039;„Aber nicht nur Wohnhäuser gibt es hier, sondern auch ein kleines, sauberes Cafe hat bereits seine Pforten geöffnet und ladet zum würzigen Getränk ein. Weiter nach Wustrow ist auf der Stadtwiese ein kleines Viereck entstanden, indem sogar ein Kaufmannsgeschäft vorhanden ist:…“&#039;&#039;, sowie&#039;&#039; „… Schon stehen auf dem Ostseebadgebiet 20 fertige Häuser …“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Sommers 1928 gibt die Zentralverwaltung eine neue Werbebroschüre heraus. Im Gegensatz zur ersten Ausgabe vom Anfang des Jahres, in der im Bildteil nur landschaftliche Motive und Fotos vom Ribnitzer Hafen, der städtischen Uferpromenade und vom Strandbad Köppenberg zu sehen sind, kann man nunmehr auf den Abbildungen fertiggestellte Häuser sehen. Es sind dies die Bauten von: Holzhausbau Hans Schmähling, Darmstadt sowie Reg.-Baumeister K. Beckmann, Berlin. Ein nächstes Foto zeigt die Häuser der Fonitram G.m.b.H. Rostock (insgesamt fünf Häuser) und ein drittes, betitelt mit „Bauten auf der Stadtwiese“, das Vorgängerhaus der späteren Gaststätte „Ostseeklause“ (heute Amselweg 2), sowie noch die Gebäude von Familie Gloede (heute Mittelweg 1) und von Familie Domke (heute Mittelweg 2), zusammen also zehn Häuser. Nach der bisherigen Auswertung der erhalten gebliebenen Bauzeichnungen kommen dazu noch drei Häuser, und zwar von Herrn Hoffmann, Familie Gerloff und von Familie Korff – so sind also 13 bebaute Grundstücke gegenwärtig nachweisbar. Die fehlenden sieben Grundstücke sind aus heutiger Sicht leider nur Gegenstand von nicht belegbaren Vermutungen.&lt;br /&gt;
Das kleine, saubere Cafe, das im Zitat erwähnt wird ist wohl das westlichste, auf Dierhäger Flur befindliche Haus der Fonitram G.m.b.H. Ob der Betreiber sofort von Anfang an Herr Dürkop war ist nicht belegt; denn erst in der Dierhäger Badebroschüre Ausgabe 1930 annonciert er: „Strandkaffee Dierhagen  Herrlich an den Dünen gelegen  Zimmer mit Veranda und voller Pension  Blick auf See und Bodden  Auskunft erteilt gern  Walter Dürkop“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eine Anmerkung zur Bedeutung der Fonitram G.m.b.H in den 20iger Jahren bei der Entstehung von Wochenendsiedlungen in Deutschland: In mehreren Fachzeitschriften wird in dieser Zeit über die Rostocker Firma Fonitram berichtet. Aber auch in neuerer Literatur findet man Hinweise zur Fonitram-Bauweise. Im „Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte“ Band 66, erschienen im Jahr 2015 wird die Vorreiterrolle des Rostocker Unternehmen bei der Entwicklung von Erholungsbauten noch einmal besonders gewürdigt. Im Zusammenhang mit der historischen Betrachtung der Planungen und der Realisierungen von Erholungskolonien im Großraum Berlin und im Besonderen rund um den Groß Glienicker See wird auf ein großzügiges Wochenendhaus eingegangen, wie es auch schon in ähnlicher Form auf der Berliner Wochenendausstellung &lt;br /&gt;
(vom 16. April bis 12. Juni 1927) gezeigt wurde. &#039;&#039;„Es war ein Produkt der Fonitram-Gesellschaft in Rostock, einem der Pioniere in der Herstellung vorgefertigter Wochenendhäuser. … Die Fonitram-Bauweise war ein System aus genormten Bauelementen. Dabei wurden „besonders feuerfeste Wandplatten (Holzbeton) an der Tragkonstruktion befestigt, wodurch 12 cm tiefe, isolierende Hohlräume entstanden, die innen von 1 cm starken Gabun-Sperrholzplatten abgeschlossen wurden“... Das System bot die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedener Größen und Grundrisse zu realisieren.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „Kaufmannsgeschäft“ im „kleinen Viereck auf der Stadtwiese“ aus dem obigen Zitat ist bestimmt das Haus von Herrn Paul Gloede gemeint. Herr Gloede war ein Ribnitzer Kaufmann und betrieb als Stammgeschäft einen Laden in Ribnitz, Damgartner Chaussee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wir glauben bestimmt, daß hier auf Ribnitzer und Dierhäger Gebiet in einigen Jahren ein Ostseebad entstehen wird, das alle Nachbarorte weit in den Schatten stellen wird.“&#039;&#039; Unter &#039;&#039;„Unser Ostseebad“&#039;&#039; berichtet der SLB an diesem Tag über den &#039;&#039;„äußerst regen“&#039;&#039; Besucherverkehr in der entstehenden Erholungskolonie. Hunderte von Fremden durchwanderten täglich die Siedlung und die Zentralverwaltung sowie auch die auf dem Gelände beschäftigten Handwerksmeister stünden diesen gern zur Verfügung. Alle Besucher wären von dem &#039;&#039;„Ostseebadgedanken“&#039;&#039; begeistert und so einige würden an Ort und Stelle auch sofort in einem eingerichteten Baubüro einen Pachtvertrag abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit werden die Besucher wohl auch eine der ersten von der Zentralverwaltung herausgegebenen und in der Buchdruckerei Georg Haak (Ihn. Max Kogge) in Ribnitz gefertigten Werbebroschüre erhalten haben. Beim darin Blättern und beim Anblick des im Mittelteil abgedruckten &#039;&#039;„Bebauungsplan des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039; wird so mancher von ihnen überwältigt gewesen sein vom gigantischen Ausmaß des geplanten neuen Ostseebades – „Da will ich mit dabei sein!“ werden viele gedacht und sofort einen Pachtvertrag unterzeichnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. August 1928&#039;&#039;&#039; Der Amtsausschuss des Amtes Rostock unternimmt an diesem Tag eine Rundfahrt durch mehrere Amtsgemeinden. &#039;&#039;„In Ribnitz wurde im Hotel zur Sonne ein kleiner Imbiß eingenommen und dann fuhr man zur Besichtigung der neu erbauten Betonstrecke Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt der Teil der Berichterstattung über den Verlauf des Nachmittages dieser Tour im SLB vom 30. August 1928. Der Amtshauptmann, Herr Adolf Ihlefeld, würdigt besonders die Bauweise und die Bedeutung der neuen Straße. &#039;&#039;„Das Amt könne insofern stolz sein, als hier zum ersten Male in Deutschland eine größere Strecke als Betonstraße ausgebaut sei.“&#039;&#039; und &#039;&#039;„ … wies darauf hin, das hier unmittelbaren im Anschluß an den Bau, oder sogar vorauseilend die Notwendigkeit der Chaussee bewiesen sei durch die Entstehung des Ostseebades Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Nach seinen Worten, die er an die Anwesenden und besonders an die am Bau beteiligten Vertreter des Amtes und der Baufirma richtete, wurde das neue Teilstück von Ribnitz bis nach Dierhagen für den Verkehr freigegeben. Mit großem Interesse besichtigten die Vertreter des Amtes Rostock daran anschließend das im Entstehen begriffene Ostseebad Ribnitz. Allgemeine Anerkennung fand der breite, steinfreie Strand an der Küste vor Dierhagen. Nachdem sie sich auch vom Fortschritt der Planierungsarbeiten an der Trasse der noch fertigzustellenden Strecke Dierhagen  Wustrow überzeugen konnten formuliert der SLB abschließend in dem Artikel: &#039;&#039;„Vollbefriedigt von dem Gesehenen wurde abends 6 Uhr die Rückfahrt angetreten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Dezember 1928&#039;&#039;&#039; Trotz aller mahnenden Worte, von den Vertretern der Stadt Ribnitz als auch in mehreren Artikeln der Lokalzeitung, verstummten die Stimmen nicht, die der Entstehung der Badekolonie auf der Stadtwiese recht kritisch gegenüberstanden. Unter der Überschrift „Aus der Tätigkeit der Stadtverwaltung“ berichtet der SLB vom 20. Dezember 1928 unter anderem davon, dass der Amtshauptmann Ihlefeld gemeinsam mit Stadtrat Michelsen am Tag zuvor das Ostseebad Ribnitz besuchten, um sich über den aktuellen Zustand des Areals zu informieren. Konkreter Anlass war eine Beschwerde der Gemeinde Wustrow, die angegeben hatte, dass &#039;&#039;„ … die Zufahrtswege zur Stadtwiese … durch Buschwerk unterbrochen würden.“&#039;&#039; Die Herren überzeugten sich davon und meinten, die Hindernisse seien recht kurzfristig zu beseitigen. Auch die wilden Gerüchte, die Ferienhäuser hätten beim letzten Herbsthochwasser unter Wasser gestanden, so stellten sie fest, seien völlig aus der Luft gegriffen. &#039;&#039;„Nicht ein Haus ist auch nur annähernd vom Hochwasser berührt. Das Wasser hätte ruhig noch zirka 50 cm höher steigen können.“&#039;&#039; Der Artikel endet mit der Ausführung, dass &#039;&#039;„noch weiteren unverantwortlichen Gerüchten die in unserer Stadt über die Verwaltung des Ostseebades kreisen“&#039;&#039; entschieden entgegenzutreten sei. &#039;&#039;„Die Verbreiter übler Nachreden, die ja so gern Gläubige finden, seien also eindringlichst gewarnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr 1929&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Unterstützung des Rates und der Stadtverordneten von Ribnitz und auch mit viel Zuspruch der Einwohner konnte Herr Falkenberg im Zeitraum von Ende 1927 bis Ende 1928 an der Realisierung seines Traumes von einer Erholungskolonie auf den Ribnitzer Stadtwiesen arbeiten. Im Laufe des Jahres 1929 ändert sich diese Situation jedoch schleichend und er verliert zunehmend die anfangs vorbehaltlose Zustimmung für sein privat geführtes Unternehmen „Zentralverwaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;23. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Bereits im Januar 1929 zeichnet sich dieses ab. Im Stadt- und Landboten vom 25. Januar 1929 wird recht ausführlich von der Stadtverordnetenversammlung vom 23. Januar berichtet und besonders ein Satz davon benennt die Problematik recht drastisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wenn die Stadt jetzt nun den Erbauern sogleich das Erbbaurecht erteilen würde, so tritt aber das ein, was man vermeiden wollte, nämlich, das Minderbemittelte sich auf den Stadtwiesen häuslich niederlassen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich 20 Häuser, meist sehr kleine, waren bisher fertiggestellt und die erhofften zusätzlichen Gewinne für die Handwerksbetriebe und Händler der Stadt hatten sich nicht eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. März 1929&#039;&#039;&#039; Vor dem Ribnitzer Notar Paul Spiegelberg unterzeichnen Herr Bürgermeister Dr. Carl Düffert, Herr Stadtrat Berthold Ladwig und Herr Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg einen Änderungsvertrag einschließlich der Anlage „Erbbauvertrag“ zu dem am 29. November 1927 abgeschlossenen Pachtvertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über das neue Ostseebad Ribnitz schreibt 1933 Dr. phil. Paul Kühl:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zweifellos war die Gründung dieser Sommerfrischen- und Wochenendsiedlung Ribnitz ein glücklicher Griff. Die oft von Miesmachern geäußerte Frage, ob der unternehmungslustige Schöpfer des Ostseebades Ribnitz, Stadtrat Falkenberg, oder die Stadt Ribnitz in Zukunft Nutzen oder Nachteil davon haben werden, ist bei der augenblicklichen schlechten allgemeinen Wirtschaftslage nicht mit Sicherheit zu beantworten. Auch in Zukunft werden die Badegäste und Bewohner des neuen Bades ihren Konsum wenigstens zum Teil in Ribnitz decken müssen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SBZ und DDR bis 1990&lt;br /&gt;
* Die heutige Zeit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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		<title>Fortlaufende Ortschronik Ostseebad Ribnitz (Autor Rainer Lorenz)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
 | zeit = 1927&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2010&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Ribnitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;* Deutsches Reich bis 1945&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Geschichte des &amp;quot;Ostseebades Ribnitz&amp;quot; als Chronologie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;!!! Eine notwendige Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039; In den folgenden Ausführungen werden sehr oft zur Person Wilhelm Falkenberg bei den verwendeten Zitaten Zusätze wie z. Bsp. &#039;&#039;„Stadtrat“&#039;&#039; oder &#039;&#039;„Stadtrat a. D.“&#039;&#039; genannt. &#039;&#039;&#039;Richtig ist, dass er zu keinem Zeitpunkt ein Stadtrat in Ribnitz war.&#039;&#039;&#039; Am 3. Januar 1934 führt W. Falkenberg selbst in einem Schreiben an das Mecklenburgische Ministerium des Inneren dazu aus:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ebenso unwahr ist, daß von mir je der Glaube erweckt worden ist, ich sei Stadtrat in Ribnitz gewesen und ich führe die Siedlung für die Stadt durch.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Stadt- und Landbote&amp;quot; Nr. 257 vom 3. November 1927 lädt mit einer Annonce seine Leser zu einer abendlichen Veranstaltung ein: &#039;&#039;&amp;quot;Donnerstag, den 3. November, abends 8.15 Uhr    Große öffentliche Versammlung in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;.  Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht über das Thema: Ribnitz als Ostseebad    Besonders auch die Inhaber von Erbland auf den Ribnitzer Stadtwiesen werden gebeten, v o l l z ä h l i g zu erscheinen.   Der Verkehrsverein, e. V. Der Vorstand&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt- und Landbote 3. November 1927.jpg|thumb|400px|rechts|Stadt- und Landbote  3. November 1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht vor den Zuhören im Saal der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot; abends über seine Idee von einer zukünftigen Errichtung eines Ostseebades; gestaltet nach ganz modernen Grundsätzen. Nur kleine Einfamilienhäuser, Ferienhäuser und Altersheime sollten entstehen und Naturfreunden und Freunden stiller und behaglicher Ruhe Gelegenheit bieten, sich selbst und auch mit ihren Familien zu erholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der „Stadt- und Landbote“ berichtet sehr leidenschaftlich und optimistisch von der Zusammenkunft am 3. November 1927 in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;. &#039;&#039;&amp;quot;Ribnitz als Ostseebad. Eine wohl noch nie erlebte Einmütigkeit herrschte in der gestrigen öffentlichen Versammlung, in der Stadtrat a. D. F a l k e n b e r g seinen angekündigten Vortrag über die Parzellierung unserer Fischland-Stadtwiesen zur Einrichtung eines Ostseebades hielt. Man merkte, daß es allen Besuchern, ob arm oder reich, am Herzen liegt, mitzuhelfen bei der Verwirklichung dieser Idee, die der Stadt vielleicht einmal bessere Zeiten bringen könnte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetenversammlung am 10. November 1927 wurde dann über die Idee für ein „Ostseebad Ribnitz“ und den abzuschließenden Pachtvertrag recht ausführlich diskutiert und der SLB berichtete darüber in seiner Ausgabe vom 11.11.1927: &#039;&#039;&amp;quot;Das Seebad Ribnitz gesichert. Die Verpachtung eines Teiles des Geländes von der Stadt genehmigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits am 17. November 1927 beschließt die Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung, Herrn Falkenberg einen Teil der Stadtwiesen für jährlich zu zahlende 1100 RM zur Anlegung einer Seebadkolonie auf 30 Jahre zum Zweck der Parzellierung und Weiterverpachtung als Einzelparzellen zu verpachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;18. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 18. November 1927 beginnen die erforderlichen und von Herrn Falkenberg beauftragten Vermessungsarbeiten auf den Ribnitzer Stadtwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 29. November 1927 wird der entsprechende Pachtvertrag vor dem Notar Paul Spiegelberg abgeschlossen und wie folgt unterzeichnet: für die Stadt Ribnitz &#039;&#039;Dr. Düffert&#039;&#039; und &#039;&#039;C. Jürss&#039;&#039; und als Pächter &#039;&#039;Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im § 1  dieses Vertrages ist u. a. festgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stadt Ribnitz verpachtet den Streifen der Stadtwiese zwischen den Feldmarken Ostseebad Wustrow und Ostseebad Dierhagen einerseits und der Ostsee und einer geraden Linie, die auf der Grenze zwischen dem Haffviertel und Seeviertel nordwärts bis an die Wustrower Weide gezogen wird, andererseits gelegen, auf 30 Jahre und zwar vom 1. Januar 1928 bis 31. Dezember 1957 zwecks Anlegen einer Seebad Kolonie die kurz im folgenden Vertrag als „Seebad Ribnitz“ bezeichnet werden soll, an Herrn Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Zum Jahresauftakt 1928 richtet Herr Falkenberg am 7. Januar 1928 gemeinsam mit dem Segel-Club ein &#039;&#039;„1. Strandfest“&#039;&#039; aus. Für die geladenen Gäste sind in den Räumen des &#039;&#039;„Schützenhauses“&#039;&#039; für das Ostseebad geplante Anlagen und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Strandpromenade und das Kurhaus, dargestellt und in einer Annonce im SLB vom 6.Januar 1928 werden für die Teilnehmer dieses abendlichen Festes – &#039;&#039;abends 8 Uhr&#039;&#039; - lukrative Tombola-Gewinne ausgelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Am 17. Januar schreibt der SLB: &#039;&#039;„Wie wir erfahren, herrscht nach den Parzellen auf dem für diese Zwecke abgetretenen Landstreifen der Stadtwiesen eine sehr starke Nachfrage. Aus allen Teilen unserer deutschen Heimat laufen fortwährend Anfragen ein, und man nennt uns deren Zahl auf über 800.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Der „Rostocker Anzeiger“ Nr. 16 vom 19.1.1928 berichtet recht ausführlich über den &#039;&#039;„höchst interessanten Versuch … in unserem Nachbarort Ribnitz … ein neues Ostseebad anzulegen“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Sehr zügig arbeitet W. Falkenberg an der Realisierung der Erschaffung der Badekolonie. Auf sein Betreiben hin wird, um für weniger finanzkräftige Parzellenbewerber die Errichtung eines kleinen Häuschens zu ermöglichen, am 19. Januar 1928 eine Baufinanzierungs-Genossenschaft für das Ostseebad Ribnitz gegründet. Die Zentralverwaltung hat dazu die Einwohner der Stadt in das Hotel „Zur Sonne“ eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Bereits zu Beginn des Jahres 1928 gibt es in der Ribnitzer Bürgerschaft jedoch nicht nur uneingeschränkte Zustimmung zum zukünftigen Ostseebad auf der Stadtwiese, sondern auch ablehnende und kritische Meinungen dazu. Und es wird auch auf mögliche Gefahren hingewiesen. Ein leider nicht namentlich im SLB vom 24. Januar 1928 genannter Besucher der oben genannten Gründungsversammlung mahnt: &#039;&#039;„Die Stadtväter dürfen nie vergessen, daß es sich um Ribnitzer Grund und Boden handelt und das alte ehrliche Renommee der Stadt auf dem Spiele steht.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Die am 19. Januar 1928 gegründete Baufinanzierungs-Genossenschaft führt am 7. Februar 1928 im Hotel „Zur Sonne“ die 1. Generalversammlung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Aufsichtsrat gehören an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Falkenberg     Inhaber der Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“,&lt;br /&gt;
Max Kogge                   Inhaber der Buchdruckerei in der Reinhold-Nizze-Straße, (u. a. Druck des SLB),&lt;br /&gt;
Herr Barg                    Schiffsingenieur  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand wird gebildet von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Michelsen              Stadtverordneter,&lt;br /&gt;
Paul Spiegelberg           Rechtsanwalt,&lt;br /&gt;
Gustav Demmler           Inhaber der Buch- und Papierhandlung in der Langen Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Neben dem Bau der neuen „Kunststraße“ von Körkwitz bis Wustrow wird in den Gemeinden auf der Halbinsel und besonders auch in Ribnitz über den Bau einer Eisenbahnstrecke in diesem Territorium sehr stark diskutiert. Am 29. Februar 1928 findet in Dierhagen im „Bruß Hotel“ dazu eine Beratung statt. Unter der Überschrift: &#039;&#039;„Die Weiterführung der Bäderbahn nach dem Fischland an der Einmütigkeit der Ribnitzer Bürger gescheitert“&#039;&#039; berichtet der SLB vom 1. März darüber. Unter anderem wird auch angemerkt: &#039;&#039;„… fuhren gestern Nachmittag 2.10 Uhr 21 Herren aus allen Ständen unserer Stadt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ nach Dierhagen, um an der um 5 Uhr angesetzten Versammlung teilzunehmen. Vorher wurden unter Führung von Stadtrat Falkenberg die Stadtwiesen besichtigt, auf denen dereinst die Kolonie entstehen soll.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. März 1928&#039;&#039;&#039; Die erste Hälfte des Monats März 1928 ist in Dierhagen noch von sehr winterlichen Bedingungen geprägt. Alle baulichen Aktivitäten auf dem Gelände der Badekolonie auf der Stadtwiese ruhen. Der &#039;&#039;Seebäderdienst „Fischland“ G. m. b. H.&#039;&#039; veröffentlicht trotzdem im SLB am 1. März 1928 seinen Fahrplan &#039;&#039;„Zur Besichtigung des Geländes des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Da die im Bau befindliche befestigte &#039;&#039;„Kunststraße“&#039;&#039; zwischen Dierhagen und Wustrow noch nicht fertiggestellt ist kommt nur eine Dampferfahrt auf dem Bodden in Ufernähe zur Stadtwiese wohl als die beste Möglichkeit, das vorgesehene Gelände in Augenschein zu nehmen, infrage. Im Gegensatz zu heute ist damals die Wiese völlig baum- und strauchlos und so vollständig einsehbar. Aufgrund des starken Frostes und der damit verbundenen Vereisung des Boddens können die Fahrten jedoch noch nicht erfolgen und auch die geplanten Arbeiten auf der Stadtwiese ruhen Mitte März des Jahres 1928 immer noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März 1928&#039;&#039;&#039; So recht zufriedenstellen ist für Herrn Falkenberg das Ergebnis dieser Beratung am 29. Februar nicht, denn für seine geplante Ferienkolonie, das &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039;, wäre ein direkter Bahnanschluss von enormen Vorteil. So legte er in einem längeren Artikel im SLB vom 7. März 1928 nochmals ausführlich seinen Standpunkt zur Bäderbahn dar, in der Hoffnung, &#039;&#039;„… die an dem Bahnbau interessierte Ribnitzer und Fischländer Bevölkerung zu einer einmütigen Stellungnahme zur Bahnfrage zu bringen.“&#039;&#039; Ihm ist aber auch klar, dass eine Linienführung vom Darß entlang der Küste bis zur Einbindung an die bereits am 1. Juli 1925 offiziell eröffnete normalspurige Eisenbahnstrecke von Rostock bis Müritz (Bau und Betriebsführung der Bahn durch die Fa. Lenz &amp;amp; Co. als Gesellschafter der Februar 1925 gegründeten Mecklenburgischen Bäderbahn AG) keinen Anschluß für die Stadt Ribnitz bringen würde. So formuliert er dann auch zum Schluss seines Artikels: &#039;&#039;„Alle beteiligten Kreise werden sich mit aller Kraft für die Schaffung einer rentablen und wirtschaftlichen Bahnlinie für die Stadt Ribnitz und das Fischland einsetzen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22. März 1928&#039;&#039;&#039; Die Zentralverwaltung des Ostseebades, der im Rathaus der Stadt Ribnitz Büroräume zur Nutzung bereitgestellt worden waren, hat die Wintermonate intensiv genutzt, um Werbebroschüren und diverse Drucksachen zu erstellen sowie Annoncen in verschiedenen Tageszeitungen zu schalten. Der dadurch ausgelösten Nachfrage von Bauwilligen und Gewerbetreibenden konnte durch Zuweisung  entsprechender Parzellen entsprochen werden.&lt;br /&gt;
Einige kleinere Artikel im SLB zum Ende des Monats März, so u. a. am 22.03.1928, gehen darauf näher ein:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Betrifft Ostseebad Ribnitz. Von der Zentralverwaltung geht uns folgende Notiz zu:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da sich die Anfragen auswärtiger Gewerbetreibender, die sich in der Kolonie niederlassen wollen, von Tag zu Tag häufen, stellen wir es allen Ribnitzer Geschäftsleuten anheim, sich bis zum 1. n. Mts. bei uns im Rathaus, Zimmer 15, zwecks Zuteilung von Parzellen zu melden, da es nur so möglich ist, die Ribnitzer Geschäftsleute unserem Versprechen gemäß an erster Stelle zu berücksichtigen. Gleichzeitig regen wir wiederholt an, Geschäftskarten und Drucksachen bei uns auszulegen, zwecks Weitergabe an die Interessenten, bei denen oft die Ansicht herrscht, daß die Ribnitzer Geschäftswelt nicht leistungsfähig sei.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;25. März 1928&#039;&#039;&#039; Offensichtlich sind die ersten Broschüren recht schnell vergriffen und Herr Falkenberg sieht sich veranlasst eine neue Auflage zu erstellen. Jedoch ist er wohl mit dem Engagement der Ribnitzer Geschäftswelt für seine Idee, ein Ostseebad zu schaffen, nicht zufrieden und er wirbt im SLB am 25.03.1928 nochmals für sein Vorhaben: &#039;&#039;„Da die erste Auflage unserer Drucksachen bereits vergriffen ist und wir zur Neuanfertigung schreiten müssen, fordern wir alle diejenigen Ribnitzer Geschäftsleute, die bei der ersten Auflage mit der Begründung, nicht rechtzeitig benachrichtigt worden zu sein, seinerzeit die Zahlung der anteiligen Anzeigengebühr ablehnten, auf, sich bei uns bis zum 27. d. Mts. zu melden; andernfalls werden ihre Namen in den neuen Werbeschriften nicht mehr erscheinen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Und im zweiten Teil dieses Artikels bringt der SLB zum Ausdruck, dass er voller Überzeugung hinter dem Vorhaben &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039; steht: &#039;&#039;„Auch wir möchten an den fortschrittlichen Geist unserer Geschäftswelt appellieren, daß sie die günstige Reklamegelegenheit nicht vorübergehen läßt. Es ist selbstverständlich, daß die Zentralverwaltung nur solche Firmen dem großen Interessentenkreis empfehlen wird, die durch einen kleinen Kostenzuschuß am Gelingen der Sache beigetragen haben. Es dürfte sich daher bei der erneuten Drucklegung der Werbeschrift kein Handwerker und kein Geschäftsmann ausschließen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. März 1928&#039;&#039;&#039; Herr Falkenberg ist in Schwerin zu zwei Unterredungen. Er trifft sich mit dem Ministerpräsidenten und mit Herrn Wachenhusen vom Architektenbüro „Holthey u. Wachenhusen“. (Anmerkung: In einem Schreiben vom 24. März 1928 vom Architektenbüro an Herrn Falkenberg werden diese Termine bestätigt; ob sie auch realisiert wurden kann bisher nicht belegt werden!)&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31. März 1928&#039;&#039;&#039; Am 31. März 1928 wird in Ribnitz 11:15 Uhr in der Amtsstube des Bürgermeisters in einer erhebenden Feier das 25jährige Amtsjubiläum des Stadtoberhauptes, des Bürgermeister Dr. Carl Düffert, würdevoll begangen. &#039;&#039;„Herr Stadtrat J ü r ß, als Aeltester des Rates, sprach herzliche Worte, die der Bürgermeister mit warm empfundenen Dankesworten erwiderte.“&#039;&#039; – so berichtete der SLB in seiner Ausgabe vom 4. April 1928, und weiter: &#039;&#039;„Den Glückwunsch der Zentralverwaltung überbrachten die Herren Stadtrat F a l k e n b e r g, Schiffsingenieur B a r g und Rechtsanwalt S p i e g e l b e r g. Der erstere richtete an den Bürgermeister herzliche Worte des Dankes für das zielbewußte Eintreten für das Gelingen des Ostseebades und überreichte ein herrliches Blumenarrangement.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. April 1928&#039;&#039;&#039; Der Architekt W. Wachenhusen, Reg.-Baumeister a. D, in Schwerin i.M., Strempelplatz 21 bietet „Herrn Stadtrat Falkenberg“ in Ribnitz in seiner Eigenschaft als „Schlaraffe“ in einem Schreiben vom 19. April 1928 an, in der Schlaraffenzeitung einen für die Idee der Schaffung eines neuen Ostseebades – Ostseebad Ribnitz – werbenden Artikel zu veröffentlichen. Einen entsprechenden Textvorschlag legt er diesem Brief mit der Überschrift: &#039;&#039;„Ein deutsches L e t c h w o r t h !  Schlaraffen hört!“&#039;&#039; bei. Zur im Jahr 1903 ca. 50 Kilometer südlich von London entstandenen Englischen Gartenstadt Letchworth  schreibt er: &#039;&#039;„… wo auf 9000 Parzellen ebensoviel Familien ihr Eigenheim, teils nur für zeitweilige Erholung, teils für dauernden Aufenthalt haben. Eine solche Anlage ist im Entstehen an der schönsten Stelle des ganzen Deutschen Ostseestrandes, auf der Halbinsel Fischland, gegenüber der alten Mecklenburg-Pommerschen Grenzstadt Ribnitz.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Gleichzeitig bedankt sich Herr Wachenhusen in diesem Schreiben für die neue Übersendung der Adressen von Bauinteressenten, denen er selbstverständlich sofort Bewerbungsschreiben seiner Firma (Architektenbüro Holthey u. Wachenhusen) zugesendet hat.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung des Autors: Die Schlaraffia ist ein Männerbund mit Mitgliedern in gesicherten Positionen. Sie ist eine weltweite Vereinigung. Gegründet wurde sie am 10. Oktober 1859 in Prag und die Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor bestimmen das Vereinsleben. Innerhalb des Bundes wird deutsch gesprochen, für einige alltägliche Dinge gibt es jedoch eigene Ausdrücke – das Schlaraffenlatein. Der Uhu als schlaraffisches Symbol steht für Weisheit, Humor und Tugend.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. April 1928&#039;&#039;&#039; Neben seiner Tätigkeit als Stadtverordneter ist Herr Michelsen auch Mitarbeiter der Zentralverwaltung Ostseebad Ribnitz und führt in dieser Funktion deren Finanzgeschäfte. Im SLB vom 21. April 1928 veröffentlicht er einen Artikel, in dem er seine volle Zustimmung für das zu schaffende Ostseebad zum Ausdruck bringt und auch sein Unverständnis darüber äußert, dass es noch Ribnitzer Bürger gibt, die dieses Vorhaben ablehnen. Anfangs zitiert er aus einem Brief eines Berliner Fabrikbesitzers: &#039;&#039;„Die von Ihnen meines Wissens zum ersten Male durchgeführte Idee der Besiedelung ist s o   b e g r ü ß e n s w e r t, daß ich hoffe, mit meinem Beitritt und der Landhinnahme an einem der neuartigsten und sozial auf höchster Stufe stehenden Beginnen teilzuhaben.“&#039;&#039; Und etwas weiter schreibt er dann von einem Erlebnis, dass er am Vormittag des Ostersonntages (8. April 1928) bei einer Fahrt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ hatte. An Bord unterhält er sich mit einem Herren, einem Chemiker aus Altona: &#039;&#039;„Zu meinem Entsetzen erfuhr ich bei dieser Gelegenheit, daß am Tage vorher im „Kaiserhof“&#039;&#039; (Hotel am Anfang der Langen Straße, Ecke Bahnhofstraße) &#039;&#039;zwei Ribnitzer Herren das Gebiet unseres Ostseebades derartig schlecht gemacht hatten, daß er auf Grund des Gehörten entschlossen gewesen wäre, ohne Besichtigung des Geländes wieder abzureisen; lediglich, um die Reise nicht umsonst gemacht zu haben, sei er mitgefahren.“&#039;&#039; Und weiter schreibt er: &#039;&#039;„…eins muß und kann man von jedem d e n k e n d e n  Ribnitzer v e r l a n g e n , nämlich, daß er sich hütet, in einem öffentlichen Lokale die E n t w i c k l u n g   u n s e r e s   O s t s e e b a d e s   d u r c h   b ö s w i l l i g e   R e d e n   z u   u n t e r b i n d e n.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieses Artikels ist noch folgende Bemerkung. &#039;&#039;„… daß nicht nur auf Ribnitzer, sondern auch auf Dierhäger und Neuhäuser Gebiet gebaut wird.“&#039;&#039; Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aufgrund der Hinweise in mehreren einsehbaren Akten bekannt, dass die Zentralverwaltung auch den Bau von Häusern auf Dierhäger Gebieten unterstützte. Auch findet sich in den Unterlagen ein Hinweis darauf, dass ein entsprechender Pachtvertrag zwischen der Zentralverwaltung und der Gemeinde Dierhagen im Februar 1928 abgeschlossen wurde. Leider konnte dieser selbst bisher nicht gefunden werden. Die Frage, ob die Bautätigkeiten auf dem der Stadt Ribnitz gehörenden Gelände der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen auch mit Aktivitäten der Zentralverwaltung im Zusammenhang stehen, kann gegenwärtig noch nicht eindeutig beantwortet, nur vermutet werden. Aus einigen Unterlagen geht hervor, dass seitens des Unternehmers W. Falkenberg daran ein großes Interesse bestanden hat. Entsprechenden Verträge hierzu wurden auch vorbereitet. Eine Parzellierung mit dem Ziel der Anlegung einer Erholungskolonie auf den der Stadt Ribnitz gehörenden Flächen in der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen wurde jedoch von der Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung erst am 26. Februar 1929 genehmigt; jedoch nicht für die Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“ von Herrn Falkenberg, sondern für den Unternehmer Dr. Leo Goldberg, damit er dort nach seinen Vorstellungen ein „Bad der Intelligenz und Finanzen“ entstehen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. April 1928&#039;&#039;&#039; Im Frühjahr 1928 herrscht in der Stadt Ribnitz unter deren Einwohner offensichtlich ein großes Interesse daran, sich selbst ein Bild von dem Teil der Stadtwiese zu verschaffen, auf dem begonnen wird eine Kolonie von Erholungsbauten zu errichten. Die Reise über Land bis dorthin ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr beschwerlich – an der neuen Betonstraße wird noch gebaut. Daher bietet sich als bessere Alternative eine Schiffsfahrt über den Bodden an und es werden infolge der großen Nachfrage Sonderfahrten zusätzlich zu bestehenden Linienfahrten organisiert, so auch am 29. April 1928: &#039;&#039;„Der Seebäderdienst „Fischland“ veranstaltet am Sonntagvormittag 8 Uhr eine S o n d e r f a h r t  nach Dierhagen zur Besichtigung der neuen Bauten auf den Stadtwiesn.“&#039;&#039;, so informiert der SLB vom 28. April 1928 seine Leser. (Eine kleine Anmerkung! In dem Artikel steht wirklich „Stadtwiesn“ und nicht „Stadtwiesen“. War hier der Schreibfehlerteufel am Werk oder hatte der SLB einen aus Bayern stammenden Mitarbeiter?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Mai 1928&#039;&#039;&#039; Der in Laage ansässige Architekt Paul Korff, der besonders in der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts in Mecklenburg und Pommern, aber auch in den angrenzenden Regionen bis hin ins Baltikum, eine sehr bedeutende Rolle bei der Projektierung und beim Bau von Guts- und Herrenhäusern sowie Geschäfts- und Sakralbauten innehatte, beantragt eine Genehmigung zur Errichtung eines Ferienhauses für sich und seine Familie im Ostseebad Ribnitz. Diese wurde offensichtlich erteilt. Das Aufstellen des Hauses aus bereits vorgefertigten Elementen erfolgte recht zügig und am 2. Juli 1928 war es fertiggestellt. Ein Aktenvermerk mit diesem Datum in der Bauakte für dieses Grundstück bestätigt dies: &#039;&#039;„… der Gebrauchsabnahme steht im allgemeinen nichts im Wege …“.&#039;&#039; Lediglich zur Heizungsanlage wird bemerkt:&#039;&#039; „… sind jedoch die sich nicht in genügender Entfernung befindlichen Holzteile feuersicher zu verkleiden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;12. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Vom Ostseebad Ribnitz. Macht man heute eine Wanderung hinter der hohen Dünenkette des Dierhäger und Ribnitzer Gebiets auf dem Fischland, so ist man überrascht über das, was dort auf dem öden Lande entstanden ist. Schmucke, kleine Häuschen reihen sich da wie eine Perlenkette aneinander.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt ein längerer Artikel im SLB vom 12. Juli 1928 und auch im weiter Textverlauf wird mit sehr wohlklingenden Ausdrücken und in den höchsten Tönen die entstehende Badekolonie beschrieben. Und etwas weiter wird resümiert: &#039;&#039;„Es ist ein wonniges Plätzchen für die pflastermüden Großstädter, der hier wieder aufatmen kann und neuen Mut zur Arbeit schöpft. Ruhe und Frieden, reine Luft und unbegrenzte Freiheit paaren sich hier zu einer richtigen Sommerfrische.“&#039;&#039; Leider ist nicht vermerkt, wer diese Sätze formuliert hat, sie könnten aus der „Zentralverwaltung“ selbst stammen. Aus allen Artikeln im SLB in diesem Zeitraum geht hervor, dass diese lokale Tageszeitung bedingungslos hinter dem privat organisierten Projekt „Ostseebad“ des Herrn Wilhelm Falkenberg steht und jedwede Form der Kritik daran verurteilt wird: &#039;&#039;„Um so weniger kann man verstehen, daß es in Ribnitz immer noch Leute gibt, die gegen den Ostseebadgedanken Sturm laufen, …“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt jedoch auch den tatsächlichen Stand der Bebauung im Sommer des Jahres 1928: &#039;&#039;„Aber nicht nur Wohnhäuser gibt es hier, sondern auch ein kleines, sauberes Cafe hat bereits seine Pforten geöffnet und ladet zum würzigen Getränk ein. Weiter nach Wustrow ist auf der Stadtwiese ein kleines Viereck entstanden, indem sogar ein Kaufmannsgeschäft vorhanden ist:…“&#039;&#039;, sowie&#039;&#039; „… Schon stehen auf dem Ostseebadgebiet 20 fertige Häuser …“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Sommers 1928 gibt die Zentralverwaltung eine neue Werbebroschüre heraus. Im Gegensatz zur ersten Ausgabe vom Anfang des Jahres, in der im Bildteil nur landschaftliche Motive und Fotos vom Ribnitzer Hafen, der städtischen Uferpromenade und vom Strandbad Köppenberg zu sehen sind, kann man nunmehr auf den Abbildungen fertiggestellte Häuser sehen. Es sind dies die Bauten von: Holzhausbau Hans Schmähling, Darmstadt sowie Reg.-Baumeister K. Beckmann, Berlin. Ein nächstes Foto zeigt die Häuser der Fonitram G.m.b.H. Rostock (insgesamt fünf Häuser) und ein drittes, betitelt mit „Bauten auf der Stadtwiese“, das Vorgängerhaus der späteren Gaststätte „Ostseeklause“ (heute Amselweg 2), sowie noch die Gebäude von Familie Gloede (heute Mittelweg 1) und von Familie Domke (heute Mittelweg 2), zusammen also zehn Häuser. Nach der bisherigen Auswertung der erhalten gebliebenen Bauzeichnungen kommen dazu noch drei Häuser, und zwar von Herrn Hoffmann, Familie Gerloff und von Familie Korff – so sind also 13 bebaute Grundstücke gegenwärtig nachweisbar. Die fehlenden sieben Grundstücke sind aus heutiger Sicht leider nur Gegenstand von nicht belegbaren Vermutungen.&lt;br /&gt;
Das kleine, saubere Cafe, das im Zitat erwähnt wird ist wohl das westlichste, auf Dierhäger Flur befindliche Haus der Fonitram G.m.b.H. Ob der Betreiber sofort von Anfang an Herr Dürkop war ist nicht belegt; denn erst in der Dierhäger Badebroschüre Ausgabe 1930 annonciert er: „Strandkaffee Dierhagen  Herrlich an den Dünen gelegen  Zimmer mit Veranda und voller Pension  Blick auf See und Bodden  Auskunft erteilt gern  Walter Dürkop“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eine Anmerkung zur Bedeutung der Fonitram G.m.b.H in den 20iger Jahren bei der Entstehung von Wochenendsiedlungen in Deutschland: In mehreren Fachzeitschriften wird in dieser Zeit über die Rostocker Firma Fonitram berichtet. Aber auch in neuerer Literatur findet man Hinweise zur Fonitram-Bauweise. Im „Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte“ Band 66, erschienen im Jahr 2015 wird die Vorreiterrolle des Rostocker Unternehmen bei der Entwicklung von Erholungsbauten noch einmal besonders gewürdigt. Im Zusammenhang mit der historischen Betrachtung der Planungen und der Realisierungen von Erholungskolonien im Großraum Berlin und im Besonderen rund um den Groß Glienicker See wird auf ein großzügiges Wochenendhaus eingegangen, wie es auch schon in ähnlicher Form auf der Berliner Wochenendausstellung &lt;br /&gt;
(vom 16. April bis 12. Juni 1927) gezeigt wurde. &#039;&#039;„Es war ein Produkt der Fonitram-Gesellschaft in Rostock, einem der Pioniere in der Herstellung vorgefertigter Wochenendhäuser. … Die Fonitram-Bauweise war ein System aus genormten Bauelementen. Dabei wurden „besonders feuerfeste Wandplatten (Holzbeton) an der Tragkonstruktion befestigt, wodurch 12 cm tiefe, isolierende Hohlräume entstanden, die innen von 1 cm starken Gabun-Sperrholzplatten abgeschlossen wurden“... Das System bot die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedener Größen und Grundrisse zu realisieren.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „Kaufmannsgeschäft“ im „kleinen Viereck auf der Stadtwiese“ aus dem obigen Zitat ist bestimmt das Haus von Herrn Paul Gloede gemeint. Herr Gloede war ein Ribnitzer Kaufmann und betrieb als Stammgeschäft einen Laden in Ribnitz, Damgartner Chaussee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wir glauben bestimmt, daß hier auf Ribnitzer und Dierhäger Gebiet in einigen Jahren ein Ostseebad entstehen wird, das alle Nachbarorte weit in den Schatten stellen wird.“&#039;&#039; Unter &#039;&#039;„Unser Ostseebad“&#039;&#039; berichtet der SLB an diesem Tag über den &#039;&#039;„äußerst regen“&#039;&#039; Besucherverkehr in der entstehenden Erholungskolonie. Hunderte von Fremden durchwanderten täglich die Siedlung und die Zentralverwaltung sowie auch die auf dem Gelände beschäftigten Handwerksmeister stünden diesen gern zur Verfügung. Alle Besucher wären von dem &#039;&#039;„Ostseebadgedanken“&#039;&#039; begeistert und so einige würden an Ort und Stelle auch sofort in einem eingerichteten Baubüro einen Pachtvertrag abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit werden die Besucher wohl auch eine der ersten von der Zentralverwaltung herausgegebenen und in der Buchdruckerei Georg Haak (Ihn. Max Kogge) in Ribnitz gefertigten Werbebroschüre erhalten haben. Beim darin Blättern und beim Anblick des im Mittelteil abgedruckten &#039;&#039;„Bebauungsplan des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039; wird so mancher von ihnen überwältigt gewesen sein vom gigantischen Ausmaß des geplanten neuen Ostseebades – „Da will ich mit dabei sein!“ werden viele gedacht und sofort einen Pachtvertrag unterzeichnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. August 1928&#039;&#039;&#039; Der Amtsausschuss des Amtes Rostock unternimmt an diesem Tag eine Rundfahrt durch mehrere Amtsgemeinden. &#039;&#039;„In Ribnitz wurde im Hotel zur Sonne ein kleiner Imbiß eingenommen und dann fuhr man zur Besichtigung der neu erbauten Betonstrecke Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt der Teil der Berichterstattung über den Verlauf des Nachmittages dieser Tour im SLB vom 30. August 1928. Der Amtshauptmann, Herr Adolf Ihlefeld, würdigt besonders die Bauweise und die Bedeutung der neuen Straße. &#039;&#039;„Das Amt könne insofern stolz sein, als hier zum ersten Male in Deutschland eine größere Strecke als Betonstraße ausgebaut sei.“&#039;&#039; und &#039;&#039;„ … wies darauf hin, das hier unmittelbaren im Anschluß an den Bau, oder sogar vorauseilend die Notwendigkeit der Chaussee bewiesen sei durch die Entstehung des Ostseebades Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Nach seinen Worten, die er an die Anwesenden und besonders an die am Bau beteiligten Vertreter des Amtes und der Baufirma richtete, wurde das neue Teilstück von Ribnitz bis nach Dierhagen für den Verkehr freigegeben. Mit großem Interesse besichtigten die Vertreter des Amtes Rostock daran anschließend das im Entstehen begriffene Ostseebad Ribnitz. Allgemeine Anerkennung fand der breite, steinfreie Strand an der Küste vor Dierhagen. Nachdem sie sich auch vom Fortschritt der Planierungsarbeiten an der Trasse der noch fertigzustellenden Strecke Dierhagen  Wustrow überzeugen konnten formuliert der SLB abschließend in dem Artikel: &#039;&#039;„Vollbefriedigt von dem Gesehenen wurde abends 6 Uhr die Rückfahrt angetreten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Dezember 1928&#039;&#039;&#039; Trotz aller mahnenden Worte, von den Vertretern der Stadt Ribnitz als auch in mehreren Artikeln der Lokalzeitung, verstummten die Stimmen nicht, die der Entstehung der Badekolonie auf der Stadtwiese recht kritisch gegenüberstanden. Unter der Überschrift „Aus der Tätigkeit der Stadtverwaltung“ berichtet der SLB vom 20. Dezember 1928 unter anderem davon, dass der Amtshauptmann Ihlefeld gemeinsam mit Stadtrat Michelsen am Tag zuvor das Ostseebad Ribnitz besuchten, um sich über den aktuellen Zustand des Areals zu informieren. Konkreter Anlass war eine Beschwerde der Gemeinde Wustrow, die angegeben hatte, dass &#039;&#039;„ … die Zufahrtswege zur Stadtwiese … durch Buschwerk unterbrochen würden.“&#039;&#039; Die Herren überzeugten sich davon und meinten, die Hindernisse seien recht kurzfristig zu beseitigen. Auch die wilden Gerüchte, die Ferienhäuser hätten beim letzten Herbsthochwasser unter Wasser gestanden, so stellten sie fest, seien völlig aus der Luft gegriffen. &#039;&#039;„Nicht ein Haus ist auch nur annähernd vom Hochwasser berührt. Das Wasser hätte ruhig noch zirka 50 cm höher steigen können.“&#039;&#039; Der Artikel endet mit der Ausführung, dass &#039;&#039;„noch weiteren unverantwortlichen Gerüchten die in unserer Stadt über die Verwaltung des Ostseebades kreisen“&#039;&#039; entschieden entgegenzutreten sei. &#039;&#039;„Die Verbreiter übler Nachreden, die ja so gern Gläubige finden, seien also eindringlichst gewarnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr 1929&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Unterstützung des Rates und der Stadtverordneten von Ribnitz und auch mit viel Zuspruch der Einwohner konnte Herr Falkenberg im Zeitraum von Ende 1927 bis Ende 1928 an der Realisierung seines Traumes von einer Erholungskolonie auf den Ribnitzer Stadtwiesen arbeiten. Im Laufe des Jahres 1929 ändert sich diese Situation jedoch schleichend und er verliert zunehmend die anfangs vorbehaltlose Zustimmung für sein privat geführtes Unternehmen „Zentralverwaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;23. Januar 1929&#039;&#039;&#039; Bereits im Januar 1929 zeichnet sich dieses ab. Im Stadt- und Landboten vom 25. Januar 1929 wird recht ausführlich von der Stadtverordnetenversammlung vom 23. Januar berichtet und besonders ein Satz davon benennt die Problematik recht drastisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wenn die Stadt jetzt nun den Erbauern sogleich das Erbbaurecht erteilen würde, so tritt aber das ein, was man vermeiden wollte, nämlich, das Minderbemittelte sich auf den Stadtwiesen häuslich niederlassen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich 20 Häuser, meist sehr kleine, waren bisher fertiggestellt und die erhofften zusätzlichen Gewinne für die Handwerksbetriebe und Händler der Stadt hatten sich nicht eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. März 1929&#039;&#039;&#039; Vor dem Ribnitzer Notar Paul Spiegelberg unterzeichnen Herr Bürgermeister Dr. Carl Düffert, Herr Stadtrat Berthold Ladwig und Herr Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg einen Änderungsvertrag einschließlich der Anlage „Erbbauvertrag“ zu dem am 29. November 1927 abgeschlossenen Pachtvertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über das neue Ostseebad Ribnitz schreibt 1933 Dr. phil. Paul Kühl:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zweifellos war die Gründung dieser Sommerfrischen- und Wochenendsiedlung Ribnitz ein glücklicher Griff. Die oft von Miesmachern geäußerte Frage, ob der unternehmungslustige Schöpfer des Ostseebades Ribnitz, Stadtrat Falkenberg, oder die Stadt Ribnitz in Zukunft Nutzen oder Nachteil davon haben werden, ist bei der augenblicklichen schlechten allgemeinen Wirtschaftslage nicht mit Sicherheit zu beantworten. Auch in Zukunft werden die Badegäste und Bewohner des neuen Bades ihren Konsum wenigstens zum Teil in Ribnitz decken müssen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SBZ und DDR bis 1990&lt;br /&gt;
* Die heutige Zeit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82249</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T13:40:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* SBZ und DDR (bis 1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 1. November 1878 gründeten die Gemeinden Dierhagen und Dändorf einen Spritzenverband. Das Statut des Verbandes regelte das Verhalten über die gemeinschaftlichen Löschgeräte sowie über die Pflichten bei den Einsätzen. Die neue von Pferden gezogene Handdruckspritze wurde im Spritzenschuppen in Dierhagen stationiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fertigstellung des Hafens in Dierhagen 1888&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 35)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 13. Januar 1910 diskutierte der Gemeindevorstand über einen Neubau des Schulhauses. Zur Debatte standen zwei Vorschläge: 1. die alte Schule abzureißen, 2. beide Gebäude abreißen. In dem Neubau sollten zwei Klassenzimmer, eine größere Wohnung für den Hauptlehrer, eine kleinere für den zweiten Lehrer und ein Zimmer für den Navigationsunterricht geschaffen werden. Die Verantwortlichen entschieden sich für den zweiten Vorschlag. Der Bauplatz für das neue Gebäude reichte nicht ganz. Mit dem Grundstücksnachbarn wurde eine Einigung erzielt, es wurden Teile der Grundstücke getauscht. Der Neubau der Schule wurde ausgeschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die neue Schule war 1912 fertig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In einem kleinen Raum in der damaligen Büdnerei Kirchstraße 67 wurde 1948 der erste Kindergarten des Ortes für ca. 40 Kinder eingerichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 43)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82248</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T13:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* SBZ und DDR (bis 1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 1. November 1878 gründeten die Gemeinden Dierhagen und Dändorf einen Spritzenverband. Das Statut des Verbandes regelte das Verhalten über die gemeinschaftlichen Löschgeräte sowie über die Pflichten bei den Einsätzen. Die neue von Pferden gezogene Handdruckspritze wurde im Spritzenschuppen in Dierhagen stationiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fertigstellung des Hafens in Dierhagen 1888&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 35)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 13. Januar 1910 diskutierte der Gemeindevorstand über einen Neubau des Schulhauses. Zur Debatte standen zwei Vorschläge: 1. die alte Schule abzureißen, 2. beide Gebäude abreißen. In dem Neubau sollten zwei Klassenzimmer, eine größere Wohnung für den Hauptlehrer, eine kleinere für den zweiten Lehrer und ein Zimmer für den Navigationsunterricht geschaffen werden. Die Verantwortlichen entschieden sich für den zweiten Vorschlag. Der Bauplatz für das neue Gebäude reichte nicht ganz. Mit dem Grundstücksnachbarn wurde eine Einigung erzielt, es wurden Teile der Grundstücke getauscht. Der Neubau der Schule wurde ausgeschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die neue Schule war 1912 fertig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In einem kleinen Raum in der damaligen Büdnerei Kirchstraße 67 wurde 1948 der erste Kindergarten des Ortes für ca. 40 Kinder eingerichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82247</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T13:32:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 1. November 1878 gründeten die Gemeinden Dierhagen und Dändorf einen Spritzenverband. Das Statut des Verbandes regelte das Verhalten über die gemeinschaftlichen Löschgeräte sowie über die Pflichten bei den Einsätzen. Die neue von Pferden gezogene Handdruckspritze wurde im Spritzenschuppen in Dierhagen stationiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fertigstellung des Hafens in Dierhagen 1888&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 35)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 13. Januar 1910 diskutierte der Gemeindevorstand über einen Neubau des Schulhauses. Zur Debatte standen zwei Vorschläge: 1. die alte Schule abzureißen, 2. beide Gebäude abreißen. In dem Neubau sollten zwei Klassenzimmer, eine größere Wohnung für den Hauptlehrer, eine kleinere für den zweiten Lehrer und ein Zimmer für den Navigationsunterricht geschaffen werden. Die Verantwortlichen entschieden sich für den zweiten Vorschlag. Der Bauplatz für das neue Gebäude reichte nicht ganz. Mit dem Grundstücksnachbarn wurde eine Einigung erzielt, es wurden Teile der Grundstücke getauscht. Der Neubau der Schule wurde ausgeschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die neue Schule war 1912 fertig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82246</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T13:26:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fertigstellung des Hafens in Dierhagen 1888&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 35)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 13. Januar 1910 diskutierte der Gemeindevorstand über einen Neubau des Schulhauses. Zur Debatte standen zwei Vorschläge: 1. die alte Schule abzureißen, 2. beide Gebäude abreißen. In dem Neubau sollten zwei Klassenzimmer, eine größere Wohnung für den Hauptlehrer, eine kleinere für den zweiten Lehrer und ein Zimmer für den Navigationsunterricht geschaffen werden. Die Verantwortlichen entschieden sich für den zweiten Vorschlag. Der Bauplatz für das neue Gebäude reichte nicht ganz. Mit dem Grundstücksnachbarn wurde eine Einigung erzielt, es wurden Teile der Grundstücke getauscht. Der Neubau der Schule wurde ausgeschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die neue Schule war 1912 fertig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82245</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82245"/>
		<updated>2023-02-20T13:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 13. Januar 1910 diskutierte der Gemeindevorstand über einen Neubau des Schulhauses. Zur Debatte standen zwei Vorschläge: 1. die alte Schule abzureißen, 2. beide Gebäude abreißen. In dem Neubau sollten zwei Klassenzimmer, eine größere Wohnung für den Hauptlehrer, eine kleinere für den zweiten Lehrer und ein Zimmer für den Navigationsunterricht geschaffen werden. Die Verantwortlichen entschieden sich für den zweiten Vorschlag. Der Bauplatz für das neue Gebäude reichte nicht ganz. Mit dem Grundstücksnachbarn wurde eine Einigung erzielt, es wurden Teile der Grundstücke getauscht. Der Neubau der Schule wurde ausgeschrieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die neue Schule war 1912 fertig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82244</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T13:11:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die neue Schule war 1912 fertig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82234</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T12:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82233</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82233"/>
		<updated>2023-02-20T12:19:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82232</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82232"/>
		<updated>2023-02-20T12:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82231</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T12:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* bis zur Reichseinigung (1871) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82230</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T12:14:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1850 wurde auf dem Platz vor der alten Schule ein kleines massives Schulhaus gebaut. Das Gebäude hatte ein Klassenzimmer&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82225</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T12:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Milchhandel eröffnete Wilhelm Knappe 1935. Mit einem weißen geschlossenen Pferdefuhrwerk mit blauer Schrift: „Molkereiprodukte Wilhelm Knappe“ fuhren er bzw. Luise Knappe morgens durch Dierhagen, Ostseebad Ribnitz, Dierhagen/Strandkolonie und Neuhaus, um Milchprodukte anzubieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82224</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T12:02:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82223</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82223"/>
		<updated>2023-02-20T12:01:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Deutsches Reich (bis 1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1908 wurde am Strand der „Strandpavillon“ in Verbindung mit einem Warmbad errichtet. Er lag direkt auf der Düne, ungefähr 30 Meter von der Böschung entfernt, und diente vorrangig der Versorgung der Badegäste mit Speisen und Getränken. Im Uferbereich gab es eine Herren- und eine Damenbadeanstalt, die von einem Pächter betrieben wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=82222</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-20T11:42:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1859&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am 10. August 1859 brach kurz nach Mittag auf einem Gehöft ein Feuer aus. Kinder hatten mit Feuer gespielt. Es griff schnell um sich und vernichtete in zwei Stunden 10 Bauerngehöfte und 42 Büdnereien. Der größte Teil der sehr guten Ernte wurde fast vollständig vernichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=81852</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-14T09:03:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Die heutige Zeit (ab 1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Januar&#039;&#039;&#039;		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch  &lt;br /&gt;
                        Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=81851</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-14T08:57:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch  &lt;br /&gt;
                        Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Dierhagen&amp;diff=81850</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Dierhagen</title>
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		<updated>2023-02-14T08:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: /* Die heutige Zeit (ab 1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | zeit = 1311&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Mitglieder der Arbeitsgruppe Dörpgeschicht Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Dierhagen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung des Ortes Dierhagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;16. August 1311&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dierhagen wird als Deerhagen am 16. August 1311 in einer Urkunde erstmalig genannt. Darin bestätigt der Dänenkönig, der im Besitz der Herrschaft Rostock war und deren Grenzen bis an die Recknitz reichte, der Stadt Ribnitz, dass ihre Waldungen bis zur Grenze von „Deerhagen“ reichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätes Mittelalter (um 1200 bis 1517) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erhielt 1323 die Herrschaft Rostock zu erblichen Lehen. Im selben Jahr stiftete er in Ribnitz ein Nonnenkloster. Die Gemahlin Heinrichs schenkte dem Kloster 1327 das Dorf Dierhagen und den abseits gen Dändorf liegenden Hof Klein Dierhagen mit dem Gestüt. Die Dierhäger waren damit dem Kloster verpflichtet, sie mussten dem Kloster Abgaben leisten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation und Nachreformationszeit (1517 - 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1595&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitz des Klosters ist in Inventarien von 1595 und 1620 festgehalten. 1959 wird das Gestüt in Klein Dierhagen noch erwähnt: Es wurden 52 Stuten und zwei Hengste gehalten. 1620 wird das Gestüt nicht mehr genannt. Es ist Ende des 16. Jahrhunderts eingegangen. Genannt wird dafür der Hof Klein Dierhagen, auf dem ein Pächter Ackerbau und Viehzucht betrieb. In Groß Dierhagen werden 22 Anwesen aufgeführt, die von Großfamilien bewohnt wurden. Diese Großfamilien ernährten sich von der Viehzucht, dem Ackerbau und dem Fischfang. In den genannten Inventarien werden die Anzahl des gehaltenen Viehs, die Größe der Gebäude und die Einfriedungen der Hofstellen aufgeführt. Genannt sind auch die Gärten, die mit „Kohlhof“ bezeichnet werden. Erwähnt wird, das am Ende des Dorfes die Kapelle steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenige Jahre nach der Überlassung an die Stände begannen die Bemühungen der Landesfürsten, den Besitz des Klosters Ribnitz zurück zu gewinnen. Eine Einigung über den Rückkauf konnte erst im Jahr 1669 erzielt werden. Der Landesherr Christian Ludwig I. kaufte Groß- und Klein-Dierhagen zurück. Dierhagen war nun herzogliches Amtsdorf. Herzoglicher Verwalter war der Amtshauptmann in Ribnitz. Dem unterstand der Dorfschulze, der für die Verwaltung des Dorfes verantwortlich war.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Pächter vom Hof Klein Dierhagen bekam Schwierigkeiten, er musste den Hof 1675 aufgeben. Im selben Jahr pachteten die Dierhäger Hauswirte (so wurden die Bauern genannt), gemeinsam den Hof für drei Jahre. Der Vertrag ist immer wieder verlängert worden bis zur Regulierung der Feldmark am Anfang des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1311 - 2011 Ostseebad Dierhagen Festschrift Seite 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bis zur Reichseinigung (1871) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR (bis 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heutige Zeit (ab 1990) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar		Seekabel vom Offshore-Windpark Baltic I zur &lt;br /&gt;
Übergabestation Markgrafenheide vor Dierhagen verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar           Baubeginn Salzhafen Dändorf als Mosaikstein der touristischen Infrastruktur&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
März		Eröffnung des 1,463 km langen Radweges von Dierhagen Strand nach&lt;br /&gt;
Neuhaus zwischen Ahornstraße und Birkenallee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		Eröffnung des Geschichtspfades mit 37 Stationen, gekennzeichnet durch  &lt;br /&gt;
                        Granitsäulen mit Tontafeln der Pötterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli		Mitarbeiter des Bauhofes retten das Schweinswal-Babys Mimi mit Hilfe einer&lt;br /&gt;
		Baggerschaufel. Leider wird Mimi im Oktober tot in einem Fischernetz vor&lt;br /&gt;
Warnemünde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer	Der Regensommer bricht alle negativen Rekorde und führt zu einer &lt;br /&gt;
		katastrophalen Lage. Auch der vorbereitete Festplatz ist überflutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August		Festwoche  zum 700. Geburtstag unserer Gemeinde mit großem Festumzug  &lt;br /&gt;
und zahlreichen Veranstaltungen, Herausgabe einer Festschrift 1311 - 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8.2011       Würdigung von Bäckermeister Karl Boldt als 1. Ehrenbürger der Gemeinde für&lt;br /&gt;
seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Ortschronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November	Umstellung der Wärmeerzeugung in den  gemeindeeigenen Wohnblöcken auf  &lt;br /&gt;
die Brennwerttechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Ostseebad_Ribnitz_(Autor_Rainer_Lorenz)&amp;diff=81821</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Ostseebad Ribnitz (Autor Rainer Lorenz)</title>
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		<updated>2023-02-13T16:37:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RainerLorenz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
 | zeit = 1927&amp;amp;ndash;fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Rainer Lorenz&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2010&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Ostseebad Ribnitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich auch zu bereits fertigen Teilen immer wieder neue Aspekte ergeben sowie auch Fehler entdeckt werden können, ist zu empfehlen, beim Arbeiten mit dieser Chronik sich jeweils unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Versionsgeschichte&amp;amp;ldquo; das Veröffentlichungsdatum und ggf. die Kommentare zur Bearbeitung anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt können die Hinweise gern unter dem Reiter &amp;amp;bdquo;Diskussion&amp;amp;ldquo; gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;* Deutsches Reich bis 1945&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Geschichte des &amp;quot;Ostseebades Ribnitz&amp;quot; als Chronologie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;!!! Eine notwendige Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039; In den folgenden Ausführungen werden sehr oft zur Person Wilhelm Falkenberg bei den verwendeten Zitaten Zusätze wie z. Bsp. &#039;&#039;„Stadtrat“&#039;&#039; oder &#039;&#039;„Stadtrat a. D.“&#039;&#039; genannt. &#039;&#039;&#039;Richtig ist, dass er zu keinem Zeitpunkt ein Stadtrat in Ribnitz war.&#039;&#039;&#039; Am 3. Januar 1934 führt W. Falkenberg selbst in einem Schreiben an das Mecklenburgische Ministerium des Inneren dazu aus:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ebenso unwahr ist, daß von mir je der Glaube erweckt worden ist, ich sei Stadtrat in Ribnitz gewesen und ich führe die Siedlung für die Stadt durch.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Stadt- und Landbote&amp;quot; Nr. 257 vom 3. November 1927 lädt mit einer Annonce seine Leser zu einer abendlichen Veranstaltung ein: &#039;&#039;&amp;quot;Donnerstag, den 3. November, abends 8.15 Uhr    Große öffentliche Versammlung in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;.  Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht über das Thema: Ribnitz als Ostseebad    Besonders auch die Inhaber von Erbland auf den Ribnitzer Stadtwiesen werden gebeten, v o l l z ä h l i g zu erscheinen.   Der Verkehrsverein, e. V. Der Vorstand&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt- und Landbote 3. November 1927.jpg|thumb|400px|rechts|Stadt- und Landbote  3. November 1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Herr Stadtrat a. D. Falkenberg spricht vor den Zuhören im Saal der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot; abends über seine Idee von einer zukünftigen Errichtung eines Ostseebades; gestaltet nach ganz modernen Grundsätzen. Nur kleine Einfamilienhäuser, Ferienhäuser und Altersheime sollten entstehen und Naturfreunden und Freunden stiller und behaglicher Ruhe Gelegenheit bieten, sich selbst und auch mit ihren Familien zu erholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der „Stadt- und Landbote“ berichtet sehr leidenschaftlich und optimistisch von der Zusammenkunft am 3. November 1927 in der &amp;quot;Bürgerhalle&amp;quot;. &#039;&#039;&amp;quot;Ribnitz als Ostseebad. Eine wohl noch nie erlebte Einmütigkeit herrschte in der gestrigen öffentlichen Versammlung, in der Stadtrat a. D. F a l k e n b e r g seinen angekündigten Vortrag über die Parzellierung unserer Fischland-Stadtwiesen zur Einrichtung eines Ostseebades hielt. Man merkte, daß es allen Besuchern, ob arm oder reich, am Herzen liegt, mitzuhelfen bei der Verwirklichung dieser Idee, die der Stadt vielleicht einmal bessere Zeiten bringen könnte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetenversammlung am 10. November 1927 wurde dann über die Idee für ein „Ostseebad Ribnitz“ und den abzuschließenden Pachtvertrag recht ausführlich diskutiert und der SLB berichtete darüber in seiner Ausgabe vom 11.11.1927: &#039;&#039;&amp;quot;Das Seebad Ribnitz gesichert. Die Verpachtung eines Teiles des Geländes von der Stadt genehmigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. November 1927&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits am 17. November 1927 beschließt die Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung, Herrn Falkenberg einen Teil der Stadtwiesen für jährlich zu zahlende 1100 RM zur Anlegung einer Seebadkolonie auf 30 Jahre zum Zweck der Parzellierung und Weiterverpachtung als Einzelparzellen zu verpachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;18. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 18. November 1927 beginnen die erforderlichen und von Herrn Falkenberg beauftragten Vermessungsarbeiten auf den Ribnitzer Stadtwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. November 1927&#039;&#039;&#039; Am 29. November 1927 wird der entsprechende Pachtvertrag vor dem Notar Paul Spiegelberg abgeschlossen und wie folgt unterzeichnet: für die Stadt Ribnitz &#039;&#039;Dr. Düffert&#039;&#039; und &#039;&#039;C. Jürss&#039;&#039; und als Pächter &#039;&#039;Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im § 1  dieses Vertrages ist u. a. festgeschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stadt Ribnitz verpachtet den Streifen der Stadtwiese zwischen den Feldmarken Ostseebad Wustrow und Ostseebad Dierhagen einerseits und der Ostsee und einer geraden Linie, die auf der Grenze zwischen dem Haffviertel und Seeviertel nordwärts bis an die Wustrower Weide gezogen wird, andererseits gelegen, auf 30 Jahre und zwar vom 1. Januar 1928 bis 31. Dezember 1957 zwecks Anlegen einer Seebad Kolonie die kurz im folgenden Vertrag als „Seebad Ribnitz“ bezeichnet werden soll, an Herrn Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Zum Jahresauftakt 1928 richtet Herr Falkenberg am 7. Januar 1928 gemeinsam mit dem Segel-Club ein &#039;&#039;„1. Strandfest“&#039;&#039; aus. Für die geladenen Gäste sind in den Räumen des &#039;&#039;„Schützenhauses“&#039;&#039; für das Ostseebad geplante Anlagen und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Strandpromenade und das Kurhaus, dargestellt und in einer Annonce im SLB vom 6.Januar 1928 werden für die Teilnehmer dieses abendlichen Festes – &#039;&#039;abends 8 Uhr&#039;&#039; - lukrative Tombola-Gewinne ausgelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;17. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Am 17. Januar schreibt der SLB: &#039;&#039;„Wie wir erfahren, herrscht nach den Parzellen auf dem für diese Zwecke abgetretenen Landstreifen der Stadtwiesen eine sehr starke Nachfrage. Aus allen Teilen unserer deutschen Heimat laufen fortwährend Anfragen ein, und man nennt uns deren Zahl auf über 800.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Der „Rostocker Anzeiger“ Nr. 16 vom 19.1.1928 berichtet recht ausführlich über den &#039;&#039;„höchst interessanten Versuch … in unserem Nachbarort Ribnitz … ein neues Ostseebad anzulegen“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Sehr zügig arbeitet W. Falkenberg an der Realisierung der Erschaffung der Badekolonie. Auf sein Betreiben hin wird, um für weniger finanzkräftige Parzellenbewerber die Errichtung eines kleinen Häuschens zu ermöglichen, am 19. Januar 1928 eine Baufinanzierungs-Genossenschaft für das Ostseebad Ribnitz gegründet. Die Zentralverwaltung hat dazu die Einwohner der Stadt in das Hotel „Zur Sonne“ eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24. Januar 1928&#039;&#039;&#039; Bereits zu Beginn des Jahres 1928 gibt es in der Ribnitzer Bürgerschaft jedoch nicht nur uneingeschränkte Zustimmung zum zukünftigen Ostseebad auf der Stadtwiese, sondern auch ablehnende und kritische Meinungen dazu. Und es wird auch auf mögliche Gefahren hingewiesen. Ein leider nicht namentlich im SLB vom 24. Januar 1928 genannter Besucher der oben genannten Gründungsversammlung mahnt: &#039;&#039;„Die Stadtväter dürfen nie vergessen, daß es sich um Ribnitzer Grund und Boden handelt und das alte ehrliche Renommee der Stadt auf dem Spiele steht.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Die am 19. Januar 1928 gegründete Baufinanzierungs-Genossenschaft führt am 7. Februar 1928 im Hotel „Zur Sonne“ die 1. Generalversammlung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Aufsichtsrat gehören an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Falkenberg     Inhaber der Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“,&lt;br /&gt;
Max Kogge                   Inhaber der Buchdruckerei in der Reinhold-Nizze-Straße, (u. a. Druck des SLB),&lt;br /&gt;
Herr Barg                    Schiffsingenieur  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand wird gebildet von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Michelsen              Stadtverordneter,&lt;br /&gt;
Paul Spiegelberg           Rechtsanwalt,&lt;br /&gt;
Gustav Demmler           Inhaber der Buch- und Papierhandlung in der Langen Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. Februar 1928&#039;&#039;&#039; Neben dem Bau der neuen „Kunststraße“ von Körkwitz bis Wustrow wird in den Gemeinden auf der Halbinsel und besonders auch in Ribnitz über den Bau einer Eisenbahnstrecke in diesem Territorium sehr stark diskutiert. Am 29. Februar 1928 findet in Dierhagen im „Bruß Hotel“ dazu eine Beratung statt. Unter der Überschrift: &#039;&#039;„Die Weiterführung der Bäderbahn nach dem Fischland an der Einmütigkeit der Ribnitzer Bürger gescheitert“&#039;&#039; berichtet der SLB vom 1. März darüber. Unter anderem wird auch angemerkt: &#039;&#039;„… fuhren gestern Nachmittag 2.10 Uhr 21 Herren aus allen Ständen unserer Stadt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ nach Dierhagen, um an der um 5 Uhr angesetzten Versammlung teilzunehmen. Vorher wurden unter Führung von Stadtrat Falkenberg die Stadtwiesen besichtigt, auf denen dereinst die Kolonie entstehen soll.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. März 1928&#039;&#039;&#039; Die erste Hälfte des Monats März 1928 ist in Dierhagen noch von sehr winterlichen Bedingungen geprägt. Alle baulichen Aktivitäten auf dem Gelände der Badekolonie auf der Stadtwiese ruhen. Der &#039;&#039;Seebäderdienst „Fischland“ G. m. b. H.&#039;&#039; veröffentlicht trotzdem im SLB am 1. März 1928 seinen Fahrplan &#039;&#039;„Zur Besichtigung des Geländes des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Da die im Bau befindliche befestigte &#039;&#039;„Kunststraße“&#039;&#039; zwischen Dierhagen und Wustrow noch nicht fertiggestellt ist kommt nur eine Dampferfahrt auf dem Bodden in Ufernähe zur Stadtwiese wohl als die beste Möglichkeit, das vorgesehene Gelände in Augenschein zu nehmen, infrage. Im Gegensatz zu heute ist damals die Wiese völlig baum- und strauchlos und so vollständig einsehbar. Aufgrund des starken Frostes und der damit verbundenen Vereisung des Boddens können die Fahrten jedoch noch nicht erfolgen und auch die geplanten Arbeiten auf der Stadtwiese ruhen Mitte März des Jahres 1928 immer noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März 1928&#039;&#039;&#039; So recht zufriedenstellen ist für Herrn Falkenberg das Ergebnis dieser Beratung am 29. Februar nicht, denn für seine geplante Ferienkolonie, das &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039;, wäre ein direkter Bahnanschluss von enormen Vorteil. So legte er in einem längeren Artikel im SLB vom 7. März 1928 nochmals ausführlich seinen Standpunkt zur Bäderbahn dar, in der Hoffnung, &#039;&#039;„… die an dem Bahnbau interessierte Ribnitzer und Fischländer Bevölkerung zu einer einmütigen Stellungnahme zur Bahnfrage zu bringen.“&#039;&#039; Ihm ist aber auch klar, dass eine Linienführung vom Darß entlang der Küste bis zur Einbindung an die bereits am 1. Juli 1925 offiziell eröffnete normalspurige Eisenbahnstrecke von Rostock bis Müritz (Bau und Betriebsführung der Bahn durch die Fa. Lenz &amp;amp; Co. als Gesellschafter der Februar 1925 gegründeten Mecklenburgischen Bäderbahn AG) keinen Anschluß für die Stadt Ribnitz bringen würde. So formuliert er dann auch zum Schluss seines Artikels: &#039;&#039;„Alle beteiligten Kreise werden sich mit aller Kraft für die Schaffung einer rentablen und wirtschaftlichen Bahnlinie für die Stadt Ribnitz und das Fischland einsetzen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;22. März 1928&#039;&#039;&#039; Die Zentralverwaltung des Ostseebades, der im Rathaus der Stadt Ribnitz Büroräume zur Nutzung bereitgestellt worden waren, hat die Wintermonate intensiv genutzt, um Werbebroschüren und diverse Drucksachen zu erstellen sowie Annoncen in verschiedenen Tageszeitungen zu schalten. Der dadurch ausgelösten Nachfrage von Bauwilligen und Gewerbetreibenden konnte durch Zuweisung  entsprechender Parzellen entsprochen werden.&lt;br /&gt;
Einige kleinere Artikel im SLB zum Ende des Monats März, so u. a. am 22.03.1928, gehen darauf näher ein:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Betrifft Ostseebad Ribnitz. Von der Zentralverwaltung geht uns folgende Notiz zu:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da sich die Anfragen auswärtiger Gewerbetreibender, die sich in der Kolonie niederlassen wollen, von Tag zu Tag häufen, stellen wir es allen Ribnitzer Geschäftsleuten anheim, sich bis zum 1. n. Mts. bei uns im Rathaus, Zimmer 15, zwecks Zuteilung von Parzellen zu melden, da es nur so möglich ist, die Ribnitzer Geschäftsleute unserem Versprechen gemäß an erster Stelle zu berücksichtigen. Gleichzeitig regen wir wiederholt an, Geschäftskarten und Drucksachen bei uns auszulegen, zwecks Weitergabe an die Interessenten, bei denen oft die Ansicht herrscht, daß die Ribnitzer Geschäftswelt nicht leistungsfähig sei.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;25. März 1928&#039;&#039;&#039; Offensichtlich sind die ersten Broschüren recht schnell vergriffen und Herr Falkenberg sieht sich veranlasst eine neue Auflage zu erstellen. Jedoch ist er wohl mit dem Engagement der Ribnitzer Geschäftswelt für seine Idee, ein Ostseebad zu schaffen, nicht zufrieden und er wirbt im SLB am 25.03.1928 nochmals für sein Vorhaben: &#039;&#039;„Da die erste Auflage unserer Drucksachen bereits vergriffen ist und wir zur Neuanfertigung schreiten müssen, fordern wir alle diejenigen Ribnitzer Geschäftsleute, die bei der ersten Auflage mit der Begründung, nicht rechtzeitig benachrichtigt worden zu sein, seinerzeit die Zahlung der anteiligen Anzeigengebühr ablehnten, auf, sich bei uns bis zum 27. d. Mts. zu melden; andernfalls werden ihre Namen in den neuen Werbeschriften nicht mehr erscheinen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Und im zweiten Teil dieses Artikels bringt der SLB zum Ausdruck, dass er voller Überzeugung hinter dem Vorhaben &#039;&#039;„Ostseebad Ribnitz“&#039;&#039; steht: &#039;&#039;„Auch wir möchten an den fortschrittlichen Geist unserer Geschäftswelt appellieren, daß sie die günstige Reklamegelegenheit nicht vorübergehen läßt. Es ist selbstverständlich, daß die Zentralverwaltung nur solche Firmen dem großen Interessentenkreis empfehlen wird, die durch einen kleinen Kostenzuschuß am Gelingen der Sache beigetragen haben. Es dürfte sich daher bei der erneuten Drucklegung der Werbeschrift kein Handwerker und kein Geschäftsmann ausschließen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. März 1928&#039;&#039;&#039; Herr Falkenberg ist in Schwerin zu zwei Unterredungen. Er trifft sich mit dem Ministerpräsidenten und mit Herrn Wachenhusen vom Architektenbüro „Holthey u. Wachenhusen“. (Anmerkung: In einem Schreiben vom 24. März 1928 vom Architektenbüro an Herrn Falkenberg werden diese Termine bestätigt; ob sie auch realisiert wurden kann bisher nicht belegt werden!)&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31. März 1928&#039;&#039;&#039; Am 31. März 1928 wird in Ribnitz 11:15 Uhr in der Amtsstube des Bürgermeisters in einer erhebenden Feier das 25jährige Amtsjubiläum des Stadtoberhauptes, des Bürgermeister Dr. Carl Düffert, würdevoll begangen. &#039;&#039;„Herr Stadtrat J ü r ß, als Aeltester des Rates, sprach herzliche Worte, die der Bürgermeister mit warm empfundenen Dankesworten erwiderte.“&#039;&#039; – so berichtete der SLB in seiner Ausgabe vom 4. April 1928, und weiter: &#039;&#039;„Den Glückwunsch der Zentralverwaltung überbrachten die Herren Stadtrat F a l k e n b e r g, Schiffsingenieur B a r g und Rechtsanwalt S p i e g e l b e r g. Der erstere richtete an den Bürgermeister herzliche Worte des Dankes für das zielbewußte Eintreten für das Gelingen des Ostseebades und überreichte ein herrliches Blumenarrangement.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. April 1928&#039;&#039;&#039; Der Architekt W. Wachenhusen, Reg.-Baumeister a. D, in Schwerin i.M., Strempelplatz 21 bietet „Herrn Stadtrat Falkenberg“ in Ribnitz in seiner Eigenschaft als „Schlaraffe“ in einem Schreiben vom 19. April 1928 an, in der Schlaraffenzeitung einen für die Idee der Schaffung eines neuen Ostseebades – Ostseebad Ribnitz – werbenden Artikel zu veröffentlichen. Einen entsprechenden Textvorschlag legt er diesem Brief mit der Überschrift: &#039;&#039;„Ein deutsches L e t c h w o r t h !  Schlaraffen hört!“&#039;&#039; bei. Zur im Jahr 1903 ca. 50 Kilometer südlich von London entstandenen Englischen Gartenstadt Letchworth  schreibt er: &#039;&#039;„… wo auf 9000 Parzellen ebensoviel Familien ihr Eigenheim, teils nur für zeitweilige Erholung, teils für dauernden Aufenthalt haben. Eine solche Anlage ist im Entstehen an der schönsten Stelle des ganzen Deutschen Ostseestrandes, auf der Halbinsel Fischland, gegenüber der alten Mecklenburg-Pommerschen Grenzstadt Ribnitz.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Gleichzeitig bedankt sich Herr Wachenhusen in diesem Schreiben für die neue Übersendung der Adressen von Bauinteressenten, denen er selbstverständlich sofort Bewerbungsschreiben seiner Firma (Architektenbüro Holthey u. Wachenhusen) zugesendet hat.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung des Autors: Die Schlaraffia ist ein Männerbund mit Mitgliedern in gesicherten Positionen. Sie ist eine weltweite Vereinigung. Gegründet wurde sie am 10. Oktober 1859 in Prag und die Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor bestimmen das Vereinsleben. Innerhalb des Bundes wird deutsch gesprochen, für einige alltägliche Dinge gibt es jedoch eigene Ausdrücke – das Schlaraffenlatein. Der Uhu als schlaraffisches Symbol steht für Weisheit, Humor und Tugend.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. April 1928&#039;&#039;&#039; Neben seiner Tätigkeit als Stadtverordneter ist Herr Michelsen auch Mitarbeiter der Zentralverwaltung Ostseebad Ribnitz und führt in dieser Funktion deren Finanzgeschäfte. Im SLB vom 21. April 1928 veröffentlicht er einen Artikel, in dem er seine volle Zustimmung für das zu schaffende Ostseebad zum Ausdruck bringt und auch sein Unverständnis darüber äußert, dass es noch Ribnitzer Bürger gibt, die dieses Vorhaben ablehnen. Anfangs zitiert er aus einem Brief eines Berliner Fabrikbesitzers: &#039;&#039;„Die von Ihnen meines Wissens zum ersten Male durchgeführte Idee der Besiedelung ist s o   b e g r ü ß e n s w e r t, daß ich hoffe, mit meinem Beitritt und der Landhinnahme an einem der neuartigsten und sozial auf höchster Stufe stehenden Beginnen teilzuhaben.“&#039;&#039; Und etwas weiter schreibt er dann von einem Erlebnis, dass er am Vormittag des Ostersonntages (8. April 1928) bei einer Fahrt mit dem Motorschiff „Onkel Fritz“ hatte. An Bord unterhält er sich mit einem Herren, einem Chemiker aus Altona: &#039;&#039;„Zu meinem Entsetzen erfuhr ich bei dieser Gelegenheit, daß am Tage vorher im „Kaiserhof“&#039;&#039; (Hotel am Anfang der Langen Straße, Ecke Bahnhofstraße) &#039;&#039;zwei Ribnitzer Herren das Gebiet unseres Ostseebades derartig schlecht gemacht hatten, daß er auf Grund des Gehörten entschlossen gewesen wäre, ohne Besichtigung des Geländes wieder abzureisen; lediglich, um die Reise nicht umsonst gemacht zu haben, sei er mitgefahren.“&#039;&#039; Und weiter schreibt er: &#039;&#039;„…eins muß und kann man von jedem d e n k e n d e n  Ribnitzer v e r l a n g e n , nämlich, daß er sich hütet, in einem öffentlichen Lokale die E n t w i c k l u n g   u n s e r e s   O s t s e e b a d e s   d u r c h   b ö s w i l l i g e   R e d e n   z u   u n t e r b i n d e n.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieses Artikels ist noch folgende Bemerkung. &#039;&#039;„… daß nicht nur auf Ribnitzer, sondern auch auf Dierhäger und Neuhäuser Gebiet gebaut wird.“&#039;&#039; Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aufgrund der Hinweise in mehreren einsehbaren Akten bekannt, dass die Zentralverwaltung auch den Bau von Häusern auf Dierhäger Gebieten unterstützte. Auch findet sich in den Unterlagen ein Hinweis darauf, dass ein entsprechender Pachtvertrag zwischen der Zentralverwaltung und der Gemeinde Dierhagen im Februar 1928 abgeschlossen wurde. Leider konnte dieser selbst bisher nicht gefunden werden. Die Frage, ob die Bautätigkeiten auf dem der Stadt Ribnitz gehörenden Gelände der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen auch mit Aktivitäten der Zentralverwaltung im Zusammenhang stehen, kann gegenwärtig noch nicht eindeutig beantwortet, nur vermutet werden. Aus einigen Unterlagen geht hervor, dass seitens des Unternehmers W. Falkenberg daran ein großes Interesse bestanden hat. Entsprechenden Verträge hierzu wurden auch vorbereitet. Eine Parzellierung mit dem Ziel der Anlegung einer Erholungskolonie auf den der Stadt Ribnitz gehörenden Flächen in der Gemeinde Neuhaus/Bollhagen wurde jedoch von der Ribnitzer Stadtverordnetenversammlung erst am 26. Februar 1929 genehmigt; jedoch nicht für die Firma „Zentralverwaltung des Ostseebades Ribnitz“ von Herrn Falkenberg, sondern für den Unternehmer Dr. Leo Goldberg, damit er dort nach seinen Vorstellungen ein „Bad der Intelligenz und Finanzen“ entstehen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;29. April 1928&#039;&#039;&#039; Im Frühjahr 1928 herrscht in der Stadt Ribnitz unter deren Einwohner offensichtlich ein großes Interesse daran, sich selbst ein Bild von dem Teil der Stadtwiese zu verschaffen, auf dem begonnen wird eine Kolonie von Erholungsbauten zu errichten. Die Reise über Land bis dorthin ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr beschwerlich – an der neuen Betonstraße wird noch gebaut. Daher bietet sich als bessere Alternative eine Schiffsfahrt über den Bodden an und es werden infolge der großen Nachfrage Sonderfahrten zusätzlich zu bestehenden Linienfahrten organisiert, so auch am 29. April 1928: &#039;&#039;„Der Seebäderdienst „Fischland“ veranstaltet am Sonntagvormittag 8 Uhr eine S o n d e r f a h r t  nach Dierhagen zur Besichtigung der neuen Bauten auf den Stadtwiesn.“&#039;&#039;, so informiert der SLB vom 28. April 1928 seine Leser. (Eine kleine Anmerkung! In dem Artikel steht wirklich „Stadtwiesn“ und nicht „Stadtwiesen“. War hier der Schreibfehlerteufel am Werk oder hatte der SLB einen aus Bayern stammenden Mitarbeiter?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Mai 1928&#039;&#039;&#039; Der in Laage ansässige Architekt Paul Korff, der besonders in der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts in Mecklenburg und Pommern, aber auch in den angrenzenden Regionen bis hin ins Baltikum, eine sehr bedeutende Rolle bei der Projektierung und beim Bau von Guts- und Herrenhäusern sowie Geschäfts- und Sakralbauten innehatte, beantragt eine Genehmigung zur Errichtung eines Ferienhauses für sich und seine Familie im Ostseebad Ribnitz. Diese wurde offensichtlich erteilt. Das Aufstellen des Hauses aus bereits vorgefertigten Elementen erfolgte recht zügig und am 2. Juli 1928 war es fertiggestellt. Ein Aktenvermerk mit diesem Datum in der Bauakte für dieses Grundstück bestätigt dies: &#039;&#039;„… der Gebrauchsabnahme steht im allgemeinen nichts im Wege …“.&#039;&#039; Lediglich zur Heizungsanlage wird bemerkt:&#039;&#039; „… sind jedoch die sich nicht in genügender Entfernung befindlichen Holzteile feuersicher zu verkleiden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;12. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Vom Ostseebad Ribnitz. Macht man heute eine Wanderung hinter der hohen Dünenkette des Dierhäger und Ribnitzer Gebiets auf dem Fischland, so ist man überrascht über das, was dort auf dem öden Lande entstanden ist. Schmucke, kleine Häuschen reihen sich da wie eine Perlenkette aneinander.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt ein längerer Artikel im SLB vom 12. Juli 1928 und auch im weiter Textverlauf wird mit sehr wohlklingenden Ausdrücken und in den höchsten Tönen die entstehende Badekolonie beschrieben. Und etwas weiter wird resümiert: &#039;&#039;„Es ist ein wonniges Plätzchen für die pflastermüden Großstädter, der hier wieder aufatmen kann und neuen Mut zur Arbeit schöpft. Ruhe und Frieden, reine Luft und unbegrenzte Freiheit paaren sich hier zu einer richtigen Sommerfrische.“&#039;&#039; Leider ist nicht vermerkt, wer diese Sätze formuliert hat, sie könnten aus der „Zentralverwaltung“ selbst stammen. Aus allen Artikeln im SLB in diesem Zeitraum geht hervor, dass diese lokale Tageszeitung bedingungslos hinter dem privat organisierten Projekt „Ostseebad“ des Herrn Wilhelm Falkenberg steht und jedwede Form der Kritik daran verurteilt wird: &#039;&#039;„Um so weniger kann man verstehen, daß es in Ribnitz immer noch Leute gibt, die gegen den Ostseebadgedanken Sturm laufen, …“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschreibt jedoch auch den tatsächlichen Stand der Bebauung im Sommer des Jahres 1928: &#039;&#039;„Aber nicht nur Wohnhäuser gibt es hier, sondern auch ein kleines, sauberes Cafe hat bereits seine Pforten geöffnet und ladet zum würzigen Getränk ein. Weiter nach Wustrow ist auf der Stadtwiese ein kleines Viereck entstanden, indem sogar ein Kaufmannsgeschäft vorhanden ist:…“&#039;&#039;, sowie&#039;&#039; „… Schon stehen auf dem Ostseebadgebiet 20 fertige Häuser …“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Stadtarchiv Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Sommers 1928 gibt die Zentralverwaltung eine neue Werbebroschüre heraus. Im Gegensatz zur ersten Ausgabe vom Anfang des Jahres, in der im Bildteil nur landschaftliche Motive und Fotos vom Ribnitzer Hafen, der städtischen Uferpromenade und vom Strandbad Köppenberg zu sehen sind, kann man nunmehr auf den Abbildungen fertiggestellte Häuser sehen. Es sind dies die Bauten von: Holzhausbau Hans Schmähling, Darmstadt sowie Reg.-Baumeister K. Beckmann, Berlin. Ein nächstes Foto zeigt die Häuser der Fonitram G.m.b.H. Rostock (insgesamt fünf Häuser) und ein drittes, betitelt mit „Bauten auf der Stadtwiese“, das Vorgängerhaus der späteren Gaststätte „Ostseeklause“ (heute Amselweg 2), sowie noch die Gebäude von Familie Gloede (heute Mittelweg 1) und von Familie Domke (heute Mittelweg 2), zusammen also zehn Häuser. Nach der bisherigen Auswertung der erhalten gebliebenen Bauzeichnungen kommen dazu noch drei Häuser, und zwar von Herrn Hoffmann, Familie Gerloff und von Familie Korff – so sind also 13 bebaute Grundstücke gegenwärtig nachweisbar. Die fehlenden sieben Grundstücke sind aus heutiger Sicht leider nur Gegenstand von nicht belegbaren Vermutungen.&lt;br /&gt;
Das kleine, saubere Cafe, das im Zitat erwähnt wird ist wohl das westlichste, auf Dierhäger Flur befindliche Haus der Fonitram G.m.b.H. Ob der Betreiber sofort von Anfang an Herr Dürkop war ist nicht belegt; denn erst in der Dierhäger Badebroschüre Ausgabe 1930 annonciert er: „Strandkaffee Dierhagen  Herrlich an den Dünen gelegen  Zimmer mit Veranda und voller Pension  Blick auf See und Bodden  Auskunft erteilt gern  Walter Dürkop“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eine Anmerkung zur Bedeutung der Fonitram G.m.b.H in den 20iger Jahren bei der Entstehung von Wochenendsiedlungen in Deutschland: In mehreren Fachzeitschriften wird in dieser Zeit über die Rostocker Firma Fonitram berichtet. Aber auch in neuerer Literatur findet man Hinweise zur Fonitram-Bauweise. Im „Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte“ Band 66, erschienen im Jahr 2015 wird die Vorreiterrolle des Rostocker Unternehmen bei der Entwicklung von Erholungsbauten noch einmal besonders gewürdigt. Im Zusammenhang mit der historischen Betrachtung der Planungen und der Realisierungen von Erholungskolonien im Großraum Berlin und im Besonderen rund um den Groß Glienicker See wird auf ein großzügiges Wochenendhaus eingegangen, wie es auch schon in ähnlicher Form auf der Berliner Wochenendausstellung &lt;br /&gt;
(vom 16. April bis 12. Juni 1927) gezeigt wurde. &#039;&#039;„Es war ein Produkt der Fonitram-Gesellschaft in Rostock, einem der Pioniere in der Herstellung vorgefertigter Wochenendhäuser. … Die Fonitram-Bauweise war ein System aus genormten Bauelementen. Dabei wurden „besonders feuerfeste Wandplatten (Holzbeton) an der Tragkonstruktion befestigt, wodurch 12 cm tiefe, isolierende Hohlräume entstanden, die innen von 1 cm starken Gabun-Sperrholzplatten abgeschlossen wurden“... Das System bot die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedener Größen und Grundrisse zu realisieren.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „Kaufmannsgeschäft“ im „kleinen Viereck auf der Stadtwiese“ aus dem obigen Zitat ist bestimmt das Haus von Herrn Paul Gloede gemeint. Herr Gloede war ein Ribnitzer Kaufmann und betrieb als Stammgeschäft einen Laden in Ribnitz, Damgartner Chaussee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. Juli 1928&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wir glauben bestimmt, daß hier auf Ribnitzer und Dierhäger Gebiet in einigen Jahren ein Ostseebad entstehen wird, das alle Nachbarorte weit in den Schatten stellen wird.“&#039;&#039; Unter &#039;&#039;„Unser Ostseebad“&#039;&#039; berichtet der SLB an diesem Tag über den &#039;&#039;„äußerst regen“&#039;&#039; Besucherverkehr in der entstehenden Erholungskolonie. Hunderte von Fremden durchwanderten täglich die Siedlung und die Zentralverwaltung sowie auch die auf dem Gelände beschäftigten Handwerksmeister stünden diesen gern zur Verfügung. Alle Besucher wären von dem &#039;&#039;„Ostseebadgedanken“&#039;&#039; begeistert und so einige würden an Ort und Stelle auch sofort in einem eingerichteten Baubüro einen Pachtvertrag abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit werden die Besucher wohl auch eine der ersten von der Zentralverwaltung herausgegebenen und in der Buchdruckerei Georg Haak (Ihn. Max Kogge) in Ribnitz gefertigten Werbebroschüre erhalten haben. Beim darin Blättern und beim Anblick des im Mittelteil abgedruckten &#039;&#039;„Bebauungsplan des Ostseebades Ribnitz“&#039;&#039; wird so mancher von ihnen überwältigt gewesen sein vom gigantischen Ausmaß des geplanten neuen Ostseebades – „Da will ich mit dabei sein!“ werden viele gedacht und sofort einen Pachtvertrag unterzeichnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;27. August 1928&#039;&#039;&#039; Der Amtsausschuss des Amtes Rostock unternimmt an diesem Tag eine Rundfahrt durch mehrere Amtsgemeinden. &#039;&#039;„In Ribnitz wurde im Hotel zur Sonne ein kleiner Imbiß eingenommen und dann fuhr man zur Besichtigung der neu erbauten Betonstrecke Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Mit diesen Worten beginnt der Teil der Berichterstattung über den Verlauf des Nachmittages dieser Tour im SLB vom 30. August 1928. Der Amtshauptmann, Herr Adolf Ihlefeld, würdigt besonders die Bauweise und die Bedeutung der neuen Straße. &#039;&#039;„Das Amt könne insofern stolz sein, als hier zum ersten Male in Deutschland eine größere Strecke als Betonstraße ausgebaut sei.“&#039;&#039; und &#039;&#039;„ … wies darauf hin, das hier unmittelbaren im Anschluß an den Bau, oder sogar vorauseilend die Notwendigkeit der Chaussee bewiesen sei durch die Entstehung des Ostseebades Ribnitz   Dierhagen.“&#039;&#039; Nach seinen Worten, die er an die Anwesenden und besonders an die am Bau beteiligten Vertreter des Amtes und der Baufirma richtete, wurde das neue Teilstück von Ribnitz bis nach Dierhagen für den Verkehr freigegeben. Mit großem Interesse besichtigten die Vertreter des Amtes Rostock daran anschließend das im Entstehen begriffene Ostseebad Ribnitz. Allgemeine Anerkennung fand der breite, steinfreie Strand an der Küste vor Dierhagen. Nachdem sie sich auch vom Fortschritt der Planierungsarbeiten an der Trasse der noch fertigzustellenden Strecke Dierhagen  Wustrow überzeugen konnten formuliert der SLB abschließend in dem Artikel: &#039;&#039;„Vollbefriedigt von dem Gesehenen wurde abends 6 Uhr die Rückfahrt angetreten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;20. Dezember 1928&#039;&#039;&#039; Trotz aller mahnenden Worte, von den Vertretern der Stadt Ribnitz als auch in mehreren Artikeln der Lokalzeitung, verstummten die Stimmen nicht, die der Entstehung der Badekolonie auf der Stadtwiese recht kritisch gegenüberstanden. Unter der Überschrift „Aus der Tätigkeit der Stadtverwaltung“ berichtet der SLB vom 20. Dezember 1928 unter anderem davon, dass der Amtshauptmann Ihlefeld gemeinsam mit Stadtrat Michelsen am Tag zuvor das Ostseebad Ribnitz besuchten, um sich über den aktuellen Zustand des Areals zu informieren. Konkreter Anlass war eine Beschwerde der Gemeinde Wustrow, die angegeben hatte, dass &#039;&#039;„ … die Zufahrtswege zur Stadtwiese … durch Buschwerk unterbrochen würden.“&#039;&#039; Die Herren überzeugten sich davon und meinten, die Hindernisse seien recht kurzfristig zu beseitigen. Auch die wilden Gerüchte, die Ferienhäuser hätten beim letzten Herbsthochwasser unter Wasser gestanden, so stellten sie fest, seien völlig aus der Luft gegriffen. &#039;&#039;„Nicht ein Haus ist auch nur annähernd vom Hochwasser berührt. Das Wasser hätte ruhig noch zirka 50 cm höher steigen können.“&#039;&#039; Der Artikel endet mit der Ausführung, dass &#039;&#039;„noch weiteren unverantwortlichen Gerüchten die in unserer Stadt über die Verwaltung des Ostseebades kreisen“&#039;&#039; entschieden entgegenzutreten sei. &#039;&#039;„Die Verbreiter übler Nachreden, die ja so gern Gläubige finden, seien also eindringlichst gewarnt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. März 1929&#039;&#039;&#039; Vor dem Ribnitzer Notar Paul Spiegelberg unterzeichnen Herr Bürgermeister Dr. Carl Düffert, Herr Stadtrat Berthold Ladwig und Herr Stadtrat a. D. Wilhelm Falkenberg einen Änderungsvertrag einschließlich der Anlage „Erbbauvertrag“ zu dem am 29. November 1927 abgeschlossenen Pachtvertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über das neue Ostseebad Ribnitz schreibt 1933 Dr. phil. Paul Kühl:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zweifellos war die Gründung dieser Sommerfrischen- und Wochenendsiedlung Ribnitz ein glücklicher Griff. Die oft von Miesmachern geäußerte Frage, ob der unternehmungslustige Schöpfer des Ostseebades Ribnitz, Stadtrat Falkenberg, oder die Stadt Ribnitz in Zukunft Nutzen oder Nachteil davon haben werden, ist bei der augenblicklichen schlechten allgemeinen Wirtschaftslage nicht mit Sicherheit zu beantworten. Auch in Zukunft werden die Badegäste und Bewohner des neuen Bades ihren Konsum wenigstens zum Teil in Ribnitz decken müssen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SBZ und DDR bis 1990&lt;br /&gt;
* Die heutige Zeit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RainerLorenz</name></author>
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