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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-17T00:29:51Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Teterow</title>
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		<updated>2023-11-25T15:07:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: /* Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Bearbeiter) Wilfried Steinmüller&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Teterow&lt;br /&gt;
 | plz = 17166&lt;br /&gt;
 | Stadt Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 8604 (Stand 2015)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.7757488&lt;br /&gt;
 | lon = 12.5786651&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}:&#039;&#039;&#039;„Wek Lüd sünd klauk, un wek sünd doesig,&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;un wek de sünd wat aewernäsig&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;- Lat´t ehr spijöken, Kinnings, lat´t&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;De Klock het lürrt, de Häkt is fat´t!“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
- Städtische Weisheit auf den Markt gestellt, an der selbst Fritz Reuter seine Freude gehabt hätte. Viele Teterower haben sich den Spruch vom Hechtbrunnen zur Lebensmaxime gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Städtchen Teterow liegt am Westrand der Mecklenburgischen Schweiz, östlich der Autobahn A19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759 Breite: 53.7727 Länge: 12.5759] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.484073638916017%2C53.73977713062668%2C12.667751312255861%2C53.80561827989847&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.77271061456346%2C12.575912475585938&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Teterow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Ortsteile==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niendorf===&lt;br /&gt;
* [[Niendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pampow===&lt;br /&gt;
* [[Pampow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teschow===&lt;br /&gt;
* [[Teschow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgegrabenfelde===&lt;br /&gt;
* [[Abgegrabenfelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung zur Frühgeschichte Teterows==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu nachfolgend angeführten Quellen ist der Hinweis erforderlich, daß eine große Zahl heute tätiger Regionalhistoriker die Meinung vertritt, daß es sich bei der Teterower Burganlage wohl eher nicht um die in frühen Quellen genannte Burg Othimars handelt und diese eher mit der wendischen Burganlage von Behren-Lübchin in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappenbeschreibung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Wappen OKR.jpg|thumb|200px|Wappen von Teterow nach Teske]]&lt;br /&gt;
In gold der vorwärts gekehrte, stahlblaue Kübelhelm der Werle´schen Fürsten mit zwei an gekreuzten Stangen befestigten, natürlich gefärbten Pfauenrosen; über letzteren ein blauer Stern, zu den Seiten des Helms je ein rotes Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow-Schmettau_Sect._VI.png|thumb|500px|rechts|Teterow auf einem Auszug des Schmettau-Kartenwerks von 1792]]&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; (S.434-438):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Teterow&#039;&#039;&#039; (vom wendischen &amp;quot;Teter&amp;quot; = Auerhahn, und owe, - welches letztere gleich ist dem deutschen &amp;quot;-heim&amp;quot;), in einer der fruchtbarsten und angenehmsten Gegenden des Landes, liegt in einer kesselartigen Vertiefung, die im Nordosten, Westen, Süden und Osten von Höhenzügen umgeben und nur nordwärts des nordöstlich von der Stadt belegenen Sees von ausgedehnten Niederungen begrenzt wird. Von 1/8 Meile entfernten, zur Zierde teilweise mit Holz bepflanzten Heidberge und der östlich fast eine Meile entfernte, bewaldete hohe Pohnsdorfer Berg; ferner das sogenannte Hohe Holz und der Glasower Berg, von welchen aus man besonders lohnende Fernsichten hat. Man glaubt sich dort in eine Thüringer Landschaft versetzt und ist überrascht, derartiges in unserm flachen Lande zu sehen. Sehr romantisch liegt im Teterower See der sogenannte Burgwall, eine Insel, die für Alterthums-Forscher nicht bloß wegen des darauf noch befindlichen Burgwalls, sondern auch wegen der gut erhaltenen Reste der beiden Dämme, welche die Verbindung mit dem Festlande herstellten, besonderes Interesse bietet. Die Heidberge gewähren sowohl für geologische, wie auch für botanische Forschungen manches an eigenthümlicher und werthvoller Ausbeute. Die Stadt wird vom Kötelschen Bach durchflossen, der sich 1000 Schritte unterhalb der Stadt in den See ergießt und in der Stadt die Wassermühle treibt. Durch drei Vorstädte und zwei alte Thore stellt sich die Stadt ziemlich ansehnlich dar, wogegen die Kirche mit niedriger Thurmspitze sie eben nicht bedeutend präsentirt.&lt;br /&gt;
Teterow hat 1890  6215 Einwohner, 1855 4499 Einwohner, darunter 1890 74, 1855 99 Juden, ferner 778 Häuser. Die Versicherungssumme der inn der städtischen Brandsocietät versicherten, auf dem 2764,5 ha umfassenden Stadtgebiet gelegenen Gelände betrug nach dem Abschluß von Ostern 1891  4 253 300 Mark.&lt;br /&gt;
Die Stadt ist fast kreisrund und die Straßen sind, wenn auch nur schmal, doch ziemlich regelmäßig angelegt und theilweise gut gepflastert. Die Hauptstraße, in die Malchiner und Rostocker Straße zerfallend, durchschneidet die Stadt in der MItte von Nordnordost nach Südsüdwest, führt über den höher gelegenen viereckigen Marktplatz und verbindet die beiden Thore, das Rostocker und Malchiner Thor; der Thurm des letzteren dient als Gefängnis. von der Malchiner Straße führt die Warensche Straße nach der Warenschen Vorstadt und Chaussee, welche letztere wegen ihrer freundlichen Aussicht auf die Stadt und den See einen beliebten Spaziergang bildet.&lt;br /&gt;
Am Markt liegt das Rathaus, ein unansehnliches, nach dem großen Brande vom Jahre 1700 wieder aufgebautes Gebäude, welches nebst zwei Privathäusern den Markt von dem Kirchplatz scheidet.&lt;br /&gt;
Die Kirche, altgothisch, wurde in den Jahren 1877 bis 1880 mit einem Kostenaufwand von 70 000 Mark im Innern erneuert und mit neuem Stuhlwerk, Altar und Kanzel im gothischen Stil ausgestattet, das nödlich gelegene Seitenschiff wurde wesentlich verbreitert und mit zwei Emporen versehen. Ein neues Altarbild von künstlerischem Werth, eine Kopie nach Plockhorst, den auferstandenen Heiland darstellend, schmückt den Altar. 1891 wurde das Gotteshaus mit einer neuen Orgel geziert und hat es jetzt also eine durchweg würdige und schöne innere Ausstattung. In einer Abseite befand sich früher ein Altarbild, grausame Marterungen darstellend, die von dem Wendenkönig Crito (Kruko) auf Rügen an den ersten Bekennern des Christenthums verübt sein sollen. Das Bild ist jetzt völlig defect in der Rumpelkammer, da ihm kein besonderer historischer oder künstlerischer Werth beizumessen war. Dagegen sind bei Gelegenheit der erwähnten Erneuerungsbauten an der Decke oberhalb des Altarraums alte Deckenmalereien, von Mönchshand stammend, wieder zum Vorschein gekommen und sorgfältig von Künstlerhand restauriert worden. Allerdings haben dieselben wenig künstlerischen, aber wohl kunstgeschichtlichen Werth und bieten mit ihrer paradoxen und doch wiederum in der ganzen Zusammenstellung und Gruppirung nicht ungenialen Auffassung immerhin ein gewisses Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Rostocker Vorstadt liegt das &#039;&#039;&#039;Schützenhaus&#039;&#039;&#039; mit einem hübschen Garten. In der Malchiner Vorstadt ist &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; der sogenannte &#039;&#039;&#039;Armenhof&#039;&#039;&#039; erbaut, worin sich eine Anzahl Benefiziaten der Armenkasse befindet. Einen besonderes freundlichen Eindruck machen die auf dem sogenannten Schulcamp erbauten, mitten in Parkanlagen liegenden &#039;&#039;&#039;drei Schulhäuser&#039;&#039;&#039;. Das erste derselben ist in den Jahren &#039;&#039;&#039;1859/60&#039;&#039;&#039;, das zweite in den Jahren &#039;&#039;&#039;1884/85&#039;&#039;&#039; und das dritte, der Kleinkinderschule dienende Haus im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; erbaut worden. In der &#039;&#039;&#039;Rostocker Vorstadt&#039;&#039;&#039; befindet sich das im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; neu erbaute, geräumige und in seinen inneren Einrichtungen allen sanitären Anforderungen der Neuzeit entsprechende &#039;&#039;&#039;Krankenhaus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wilhelmplatz in der Nähe des Bahnhofs, von parkartigen Anpflanzungen umgeben, befindet sich das &#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; errichtete &#039;&#039;&#039;Kriegerdenkmal&#039;&#039;&#039;. Auf hoher, schlanker, granitner Säule erhebt sich die eiserne, vergoldete Statue der Siegesgöttin. dieses Denkmal nimmt noch um deswillen ein besonderes Interesse in Anspruch, als dasselbe trotz seinere großen Dimensionen aus einem einzigen, auf der Rothspalker Feldmark hier in Mecklenburg gehobenen Granitstein gearbeitet werden konnte, ein Stein, der offenbar zu den größten Findlingen gehört, welche bisher in Mecklenburg zu Tage gefördert wurden. Teterow ist Sitz eines &#039;&#039;&#039;Amtsgerichts&#039;&#039;&#039;, zweier vereinter &#039;&#039;&#039;ritterschaftlicher Polizeiämter&#039;&#039;&#039; (Teterow und Grubenhagen),eines &#039;&#039;&#039;Post- und Telegraphenamts&#039;&#039;&#039; I. Classe, eines &#039;&#039;&#039;Armen- und Krankenhauses&#039;&#039;&#039;, eines &#039;&#039;&#039;Vorschußvereins&#039;&#039;&#039; e.G. und einer am 11. November &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; errichteten &#039;&#039;&#039;Ersparniscasse&#039;&#039;&#039;, in die am 1. Januar &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039;  787 020 Mark eingelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow am Mühlenteich Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow, am Mühlenteich, Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;werthvollste Nahrungsquelle&#039;&#039;&#039; für die Stadt bildet außer den zahlreichen ritterschaflichen Gütern der Umgegend - an kleinen ländlichen Besitzern fehlt es sehr - ihre eigens überaus fruchtbare &#039;&#039;&#039;Feldmark&#039;&#039;&#039;, deren Werth durch die sie durchschneidenden Chausseen und die nicht unbedeutenden Fortschritte des städtischen  Ackerbaus sehr erhöht ist. In Folge der guten &#039;&#039;&#039;Verkehrswege&#039;&#039;&#039; hat sich Teterow auch in gewerblicher und industrieeller Beziehung nicht unbedeutend erhoben. Was die Verkehrswege anbelangt, so war vor Allem die Eisenbahn für die Entwicklung Teterows von hoher Bedeutung. Am 15. November &#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; erhält Teterow eine &#039;&#039;&#039;Eisenbahnverbindung&#039;&#039;&#039; nach Güstrow (29 km) und über Malchin (14 km) bis Neubrandenburg. Diese Bahn wurde später bis zur preußischen Grenze fortgesetzt, so daß Teterow vom 1. Januar &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; ab nach Osten, wie vorher schon nach Westen Anschluß an das deutsche Eisenbahnnetz erhielt. Am 5. November 1884 erhielt Teterow auch Eisenbahnverbindung mit der nördlich gelegenen Nachbarstadt Gnoien (26,5 km) Secundärbetrieb). Chausseeverbindung besitzt Teterow gleichfalls mit Gnoien, ferner mit Güstrow (28 km) und Malchin (15 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An &#039;&#039;&#039;gewerblichen und gemeinnützigen Anlagen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender die folgenden auf: 2 Maschinenfabriken die Erb-(Wasser-)Mühle, 2 Dampfsägereien, 1 Dampfbrauerei, 1 Genossenschafts-Dampf-Molkerei, 1 Gasanstalt, 1 Zuckerfabrik, 10 Gastwirthschaften, darunter eine Herberge zur Heimath, 12 Schenkwirthschaften und 1 Badehaus. Unter den gemeinnützigen Anlagen ist besonders die &#039;&#039;&#039;Wasserleitung&#039;&#039;&#039; bemerkenswerth. Die Stadt hatte schon &#039;&#039;&#039;1840&#039;&#039;&#039; eine Wasserleitung und eine zweite 1849 für die Rostocker Vorstadt. Beide Leitungen empfingen ihr Wasser aus entfernten Quellen, da es in Teterow selber an gutem Trinkwasser völlig mangelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wasserverhältnisse&#039;&#039;&#039; waren aber trotz jener beiden Wasserleitungen nicht recht befriedigenden. Da wurde Anfangs der 60er Jahre beim Bau der Friedrich-Franz-Bahn auf der Teterower Feldmark eine Quelle bloßgelegt, welche in einer Stunde 3000 Cubik-Fuß Wasser lieferte. Die Stadtverwaltung entschloß sich nun, die neu entdeckte Quelle nach der Stadt leiten zu lassen. Ober-Baurath Moore aus Berlin übernahm die Ausführung, die im Jahre 1866 beschafft wurde und einen Kostenaufwand von rund 115 000 Mark verursachte. Seit dieser Zeit sind die Wasserverhältnisse in Teterow ausgezeichnet. Die Quelle, die etwa 1/4 Meile von der Stadt entfernt in der Richtung auf Güstrow liegt, ist von außerordentlicher Ergiebigkeit, daß sie nicht nur den Wasserbedarf der Stadt reichlich deckt, sondern, wie die zahlreichen Springbrunnen zeigen, auch dem Luxus einen bedeutenden Spielraum läßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Altstadt Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow Altstadt Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teterow zeichnet daher durch &#039;&#039;&#039;Sicherheit vor Feuergefahr&#039;&#039;&#039; und durch Reinlichkeit vor vielen Städten rühmlich aus, und dem ehemals angewandten &#039;&#039;&#039;Spruch: &amp;quot;Tetero a tetero steriore nomen habit&#039;&#039;&#039;, d.h. Teterow habe seinen Namen von gräßlichem Schmutz, ist längst jeder Boden entzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gasbeleuchtung&#039;&#039;&#039; hat Teterow seit dem 29. September 1862. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den großen &#039;&#039;&#039;gewerblichen Betrieben&#039;&#039;&#039; ist folgendes mittheilenswerth: Die Eisengießerei, Maschinenfabrik und Dampfsägerei des Bauinspectors W. Müller beschäftigt durchschnittlich 70 Arbeiter und hat eine Dampfmaschine von 30, eine von 5 1/2 Pferdekräften. Aus dem Betrieb, zun dem eine Holzhandlung gehört, gehen u. A. Waggons, Sägegatter und landwirthschaftliche Maschinen hervor. Der Betrieb ist mit electrischer Beleuchtung versehen. - Die seit 30 Jahren besetehende eisengießerei und Maschinenfabrik der Gebr. Scheven beschäftigt durchschnittlich 35 Arbeiter, hat Dampfkraft von 10 Pferdestärken und liefert besonders Holzbearbeitungsmaschinen und einrichtungen von Sägemühlen. Noch sind folgende Betriebe zu erwähnen: Die seit 1880bestehende Cementdachplatten-Fabrik von Klement, welche durchschnittlich 12 und die 1882 gegründete Cementdachplatten- und Cementstein-Fabrik von G. Rathke, welche 22 - 24 Arbeiter beschäftigt; ferner die naher vor der Stadt auf dem Wege nach dem Hohen Holze gelegene Bornmühle, sowie eine z.Z. noch im Bau befindliche Dampfmühlen-Anlage des Müllermeisters Th. Martz, zwei Ziegeleien und zwei Mühlenbaubetriebe. - In den letzten Jahren hat u. A. das Pantoffelmachergewerbe einen nicht unbedeutenden Aufschwung genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Magistrat&#039;&#039;&#039; wird durch eigene Wahl unter Concurrenz des Bürgerausschusses ergänzt, vorbehaltlich jedoch des landesherrlichen Bestätigungsrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Bürgerausschuß&#039;&#039;&#039; besteht aus 16 Bürgerrepräsentanten, von welchen jährlich 4 ausscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Verfassung&#039;&#039;&#039; ist durch eine Stadtordnung von 1832 normirt, wozu noch 1848 einige Bestimmungen über die Repräsentantenwahl gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem &#039;&#039;&#039;Besitz der Stadt&#039;&#039;&#039; gehört der See mit der Burgwall-Insel. Durch die Senkung des Sees, die vor einiger Zeit eintrat, sind für die Stadt neue Wiesenflächen geschaffen. Die Burgwall-Insel wurde 1860 vom Archivrath Dr. Lisch untersucht. die Untersuchung hat mit großer Bestimmtheit ergeben, daß der Burgwall im Teterower See eine sehr große und ungewöhnlich wohlerhaltene wendische Fürstenburg gewesen ist, die Mitte des 12. Jahrhunderts zerstört sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kämmerei gehören ferner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Abgegrabenfelde bei Teterow (Gehöft), 4 Einwohner&lt;br /&gt;
Bornmühle bei Teterow (Mühle), 8 Einwohner&lt;br /&gt;
Hohe Holz bei Teterow (Stadtjäger, Schenkwirthschaft und Ziegelei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtsiegel&#039;&#039;&#039; führt nicht das alte ursprüngliche Stadtwappen, wie es sich in der Kirche noch befindet, sondern zeigt im runden Felde einen Kübelhelm mit zwei an über einander liegenden Stäben befestigten Pfauenrosen; zwischen den Wedeln ist ein Stern, an jeder Seite des Helms ein Kreuz. &lt;br /&gt;
Teterow hatte ein eheliches Erbrecht, dessen Anwendung im Laufe der Zeit in verschiedenen Punkten unsicher geworden war. Durch ein landesherrlich bestätigtes Statut vom 20. Juli 1868 erhielt dies Erbrecht eine neue Fassung. ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An der &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; sind zwei Prediger angestellt. Eigenartig sind die kirchlichen Vermögensverhältnisse. Es befinden sich in Teterow zwei Kirchencassen, das Kirchenaerar und die Kirchenökonomie mit verschiedenen Verwaltern. Die Oekonmie ist nächst der Stadt der größte Grundbesitzer der Stadt, sie hat etwa 20 Last, während zu den beiden Pfarren circa 5 Last Acker gehören. Das Aerar, weit weniger bemittelt als die Oeconomie, hat die Erhaltung des Gotteshauses, des Cantor- und des Küsterhauses zu bestreiten, doch wurde, sobald außerordentliche größere Aufgaben an dasselbe herantraten, die Oeconomie-Casse mit herangezogen, so hat z.B. die Oeconomie allein jene 70 000 Mark gezahlt, welche die Erneuerung der Kirche erforderte, während die neue Orgel auf Kosten des Aerars beschafft wurde. Die Oeconomie hat als Baulast die Erhaltung der beiden Pfarrhäuser zu tragen, so daß die Gemeinde, so lange die beiden Kassen in solventem Zustande sich befinden, keine kirchliche Baulast zu tragen braucht. Fraglich ist es, ob die Oeconomie fundationsmäßig verpflichtet ist, noch eine weitere Beisteuer zu den Schullasten zu leisten, als der zeitweilige status quo aufweist. Bei den darüber vor etwa 20 Jahren gepflogenen Verhandlungen war man nahe daran, eine Entscheidung darüber auf dem Prozeßwege herbeizuführen, doch hat man davon Abstand genommen. Bei dem vor ca. 8 Jahren erbauten zweiten neuen Schulhause hat die Oeconomie nichts beigesteuert, während sie zu dem in den Jahren 1859/1860 erbauten Schulhause einen namhaften Beitrag geleistet hat. Bei einem Lehrer-Collegium von 18 Lehrern und 3 Lehrerinnen steuert dir Oeconomie nur eine bestimmte Quote zu dem Gehalt von 4 Lehrern und von diesen 4 Lehrern sind 3 gleichzeitig Kirchendiener (Rector, Cantor, Küster). Dagegen trägt mit Genehmigung des Oberkirchenraths die Oeconomie nicht unwesentlich bei zur Kleinkinderschule, zur Herberge zur Heimat und zur Besoldung der Gemeinde-Diaconissin. Die Oeconomie ist zu dem großen Vermögen dadurch gelangt, daß sie zu Zeiten, wo der GRund und Boden sehr billig war, ihr Vermögen darin anlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039; hat Teterow eine höhere Knabenschule, an welcher 1 Director und 4 Lehrer wirken (seit Ostern 1892 ist dies Schule in einer Umwandlung zu einer - lateinlosen - Realschule begriffen), ferner die Bürgerschule mit 1 Rector, 1 Conrector, 14 Lehrern, 2 Hülfslehrern und 3 Handarbeitslehrerinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;milden Stiftungen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender an: die Baron v. Möller-Liliensternsche Stiftung zur Erziehung armer Kinder, das Armenstift (Burmeisterlehn), die Fiedlersche Schulstiftung, die Predigerwittwen-Stiftung und die Schullehrerwittwen-Stiftung. Außerdem bestehn noch ein Dähnsches, ein Sommersches und ein Boysches Schullegat; ferner das St. Georgs- und das Armbuden-Stift, beide Unterstützungszwecken dienend.&lt;br /&gt;
Terow dient seit alten Zeiten dem Volkswitze zur Zielscheibe, wie Schöppenstedt, Schilda, Polkwitz u.a. und die sogenannten Teterower Stücke sind in aller Munde, obgleich die jetzigen und muthmaßlich auchdie früheren Einwohner von Teterow mit reichlich ebenso viel Mutterwitz begabt sind wie ihre übrigen Landsleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow 1914.jpg|500px|rechts|Teterow 1914 Originalzeichnung von G. Schütz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte der Stadt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Teterow ist nicht, wie man gewöhnlich, z.B. auch im Staatskalender angegeben findet, erst &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; zu einer Stadt erhoben, denn die noch auf dem Rathause im Original befindliche Urkunde, durch welche Nicolaus von Werle &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; der Stadt 43 Hufen in dem angrenzenden damaligen Dorfe Baudorf abtritt, setzt eben die Stadt als bereits vorhanden voraus. Nach einer von dem Bürgermeister Palm Otte im Jahre &#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; verfaßten, aber nur noch in der &#039;&#039;&#039;1670&#039;&#039;&#039; durch den Stadtschreiber Joachim Schmidt davon angefertigten hochdeutschen Uebersetzung vorhandenen, im Rathauseaufbewahrten handschriftlichen Chronik soll Teterow schon von dem Obotritenfürsten Gottschalk gegründet sein, als derselbe hier nach einem glücklichen Feldzuge seine Krieger mit den Worten: &amp;quot;Tehet to Ro&amp;quot; (Ziehet zur Ruh !) entlassen habe, woraus der Name Teterow entstanden ist. Man ist hierbei freilich zu der Anahme gezwungen, daß Gottschalk´s Wenden deutsch verstanden haben. In Wahrheit mag die Stadt bald nach der ersten Landesteilung, also in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, durch den Fürsten Nicolaus I. von Werle gegründet worden sein. Im Jahre 1285 verkaufte der Fürst Heinrich von Werle an das Heiligen-Geist-Hospital zu Lübeck den Grundzins von 22 Hufen der Stadtfeldmark, welche Hufen vielleicht zu oben erwähntem Dorfe Bauhof gehörten; nach langen Streitigkeiten trat das genannte Hospital &#039;&#039;&#039;1610&#039;&#039;&#039; diesen Grundzins wieder an die Herzöge von Mecklenburg ab. Im Jahre &#039;&#039;&#039;1380&#039;&#039;&#039; verpfändete der Fürst Lorenz von Werle die Stadt an die Ritterfamilie Smeker, die im Mittelalter in der Gegend reich begütert war und namentlich Matgendorf und Wüstenfelde besaß. Sonst ist von den Schicksalen der Stadt wenig zu berichten. &#039;&#039;&#039;Große Feuersbrünste&#039;&#039;&#039; erlitt sie &#039;&#039;&#039;1632, 1700, 1722&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;1793&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow fortlaufende Chronik==&lt;br /&gt;
* [[Teterow fortlaufende Chronik|Teterow chronologisch und in Geschichte(n)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte regionalhistorische Arbeiten zu Teterow== &lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber nicht bekannt ist sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003655 &amp;quot;Die Gründung der Stadt Teterow&amp;quot; Karl Hoffmann 1930]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklbiii110/491340028.pdf Auszug aus Klüver, Hans Henrich &amp;quot;Beschreibung des Hertzogthums Mecklenburg und dazu gehöriger Länder und Oerter&amp;quot; Hamburg :  Wiering ,  1728 - 1729]&lt;br /&gt;
* [[Teterow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; Ostmecklenburgische Heimat - Serie ab 1932]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Teterower Stadtchronik von Gerhard Böhmer 1946/47]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Der Teterower Hecht&amp;quot; Fischer, Adolf-Friedrich. - In: Teterow - 1235-1960 - gestern, heute, morgen (1960), S.23-26]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Noch lebt der Hecht&amp;quot; Heinrich Alexander Stoll 1962]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mindestens drei neue Chroniken sind im Zuge des Städtebauförderprogramms entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Teterow==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Teterow Wikipedia Teterow]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/TETROWJO63GS genealogy.net Teterow-Seite]&lt;br /&gt;
* [http://www.teterow.de Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Historische_Informationen_von_Teterow  Teterow-Seite im Veikkos-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Bibliographie und digitale Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Teterower Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* [[Digitale Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Chroniken, oder generell zur Ortsgeschichte Teterows bin ich dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Steinmüller - Kontakt über meine E-Mail: [mailto:windfluechterMV@gmail.com windfluechterMV@gmail.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[+ interne Arbeitsablage zu Teterow]]==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow&amp;diff=100682</id>
		<title>Teterow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow&amp;diff=100682"/>
		<updated>2023-11-25T15:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: /* Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Bearbeiter) Wilfried Steinmüller&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Teterow&lt;br /&gt;
 | plz = 17166&lt;br /&gt;
 | Stadt Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 8604 (Stand 2015)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.7757488&lt;br /&gt;
 | lon = 12.5786651&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}:&#039;&#039;&#039;„Wek Lüd sünd klauk, un wek sünd doesig,&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;un wek de sünd wat aewernäsig&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;- Lat´t ehr spijöken, Kinnings, lat´t&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;De Klock het lürrt, de Häkt is fat´t!“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
- Städtische Weisheit auf den Markt gestellt, an der selbst Fritz Reuter seine Freude gehabt hätte. Viele Teterower haben sich den Spruch vom Hechtbrunnen zur Lebensmaxime gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Städtchen Teterow liegt am Westrand der Mecklenburgischen Schweiz, östlich der Autobahn A19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759 Breite: 53.7727 Länge: 12.5759] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.484073638916017%2C53.73977713062668%2C12.667751312255861%2C53.80561827989847&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.77271061456346%2C12.575912475585938&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Teterow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Ortsteile==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niendorf===&lt;br /&gt;
* [[Niendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pampow===&lt;br /&gt;
* [[Pampow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teschow===&lt;br /&gt;
* [[Teschow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgegrabenfelde===&lt;br /&gt;
* [[Abgegrabenfelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung zur Frühgeschichte Teterows==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu nachfolgend angeführten Quellen ist der Hinweis erforderlich, daß eine große Zahl heute tätiger Regionalhistoriker die Meinung vertritt, daß es sich bei der Teterower Burganlage wohl eher nicht um die in frühen Quellen genannte Burg Othimars handelt und diese eher mit der wendischen Burganlage von Behren-Lübchin in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappenbeschreibung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Wappen OKR.jpg|thumb|200px|Wappen von Teterow nach Teske]]&lt;br /&gt;
In gold der vorwärts gekehrte, stahlblaue Kübelhelm der Werle´schen Fürsten mit zwei an gekreuzten Stangen befestigten, natürlich gefärbten Pfauenrosen; über letzteren ein blauer Stern, zu den Seiten des Helms je ein rotes Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow-Schmettau_Sect._VI.png|thumb|500px|rechts|Teterow auf einem Auszug des Schmettau-Kartenwerks von 1792]]&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; (S.434-438):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Teterow&#039;&#039;&#039; (vom wendischen &amp;quot;Teter&amp;quot; = Auerhahn, und owe, - welches letztere gleich ist dem deutschen &amp;quot;-heim&amp;quot;), in einer der fruchtbarsten und angenehmsten Gegenden des Landes, liegt in einer kesselartigen Vertiefung, die im Nordosten, Westen, Süden und Osten von Höhenzügen umgeben und nur nordwärts des nordöstlich von der Stadt belegenen Sees von ausgedehnten Niederungen begrenzt wird. Von 1/8 Meile entfernten, zur Zierde teilweise mit Holz bepflanzten Heidberge und der östlich fast eine Meile entfernte, bewaldete hohe Pohnsdorfer Berg; ferner das sogenannte Hohe Holz und der Glasower Berg, von welchen aus man besonders lohnende Fernsichten hat. Man glaubt sich dort in eine Thüringer Landschaft versetzt und ist überrascht, derartiges in unserm flachen Lande zu sehen. Sehr romantisch liegt im Teterower See der sogenannte Burgwall, eine Insel, die für Alterthums-Forscher nicht bloß wegen des darauf noch befindlichen Burgwalls, sondern auch wegen der gut erhaltenen Reste der beiden Dämme, welche die Verbindung mit dem Festlande herstellten, besonderes Interesse bietet. Die Heidberge gewähren sowohl für geologische, wie auch für botanische Forschungen manches an eigenthümlicher und werthvoller Ausbeute. Die Stadt wird vom Kötelschen Bach durchflossen, der sich 1000 Schritte unterhalb der Stadt in den See ergießt und in der Stadt die Wassermühle treibt. Durch drei Vorstädte und zwei alte Thore stellt sich die Stadt ziemlich ansehnlich dar, wogegen die Kirche mit niedriger Thurmspitze sie eben nicht bedeutend präsentirt.&lt;br /&gt;
Teterow hat 1890  6215 Einwohner, 1855 4499 Einwohner, darunter 1890 74, 1855 99 Juden, ferner 778 Häuser. Die Versicherungssumme der inn der städtischen Brandsocietät versicherten, auf dem 2764,5 ha umfassenden Stadtgebiet gelegenen Gelände betrug nach dem Abschluß von Ostern 1891  4 253 300 Mark.&lt;br /&gt;
Die Stadt ist fast kreisrund und die Straßen sind, wenn auch nur schmal, doch ziemlich regelmäßig angelegt und theilweise gut gepflastert. Die Hauptstraße, in die Malchiner und Rostocker Straße zerfallend, durchschneidet die Stadt in der MItte von Nordnordost nach Südsüdwest, führt über den höher gelegenen viereckigen Marktplatz und verbindet die beiden Thore, das Rostocker und Malchiner Thor; der Thurm des letzteren dient als Gefängnis. von der Malchiner Straße führt die Warensche Straße nach der Warenschen Vorstadt und Chaussee, welche letztere wegen ihrer freundlichen Aussicht auf die Stadt und den See einen beliebten Spaziergang bildet.&lt;br /&gt;
Am Markt liegt das Rathaus, ein unansehnliches, nach dem großen Brande vom Jahre 1700 wieder aufgebautes Gebäude, welches nebst zwei Privathäusern den Markt von dem Kirchplatz scheidet.&lt;br /&gt;
Die Kirche, altgothisch, wurde in den Jahren 1877 bis 1880 mit einem Kostenaufwand von 70 000 Mark im Innern erneuert und mit neuem Stuhlwerk, Altar und Kanzel im gothischen Stil ausgestattet, das nödlich gelegene Seitenschiff wurde wesentlich verbreitert und mit zwei Emporen versehen. Ein neues Altarbild von künstlerischem Werth, eine Kopie nach Plockhorst, den auferstandenen Heiland darstellend, schmückt den Altar. 1891 wurde das Gotteshaus mit einer neuen Orgel geziert und hat es jetzt also eine durchweg würdige und schöne innere Ausstattung. In einer Abseite befand sich früher ein Altarbild, grausame Marterungen darstellend, die von dem Wendenkönig Crito (Kruko) auf Rügen an den ersten Bekennern des Christenthums verübt sein sollen. Das Bild ist jetzt völlig defect in der Rumpelkammer, da ihm kein besonderer historischer oder künstlerischer Werth beizumessen war. Dagegen sind bei Gelegenheit der erwähnten Erneuerungsbauten an der Decke oberhalb des Altarraums alte Deckenmalereien, von Mönchshand stammend, wieder zum Vorschein gekommen und sorgfältig von Künstlerhand restauriert worden. Allerdings haben dieselben wenig künstlerischen, aber wohl kunstgeschichtlichen Werth und bieten mit ihrer paradoxen und doch wiederum in der ganzen Zusammenstellung und Gruppirung nicht ungenialen Auffassung immerhin ein gewisses Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Rostocker Vorstadt liegt das &#039;&#039;&#039;Schützenhaus&#039;&#039;&#039; mit einem hübschen Garten. In der Malchiner Vorstadt ist &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; der sogenannte &#039;&#039;&#039;Armenhof&#039;&#039;&#039; erbaut, worin sich eine Anzahl Benefiziaten der Armenkasse befindet. Einen besonderes freundlichen Eindruck machen die auf dem sogenannten Schulcamp erbauten, mitten in Parkanlagen liegenden &#039;&#039;&#039;drei Schulhäuser&#039;&#039;&#039;. Das erste derselben ist in den Jahren &#039;&#039;&#039;1859/60&#039;&#039;&#039;, das zweite in den Jahren &#039;&#039;&#039;1884/85&#039;&#039;&#039; und das dritte, der Kleinkinderschule dienende Haus im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; erbaut worden. In der &#039;&#039;&#039;Rostocker Vorstadt&#039;&#039;&#039; befindet sich das im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; neu erbaute, geräumige und in seinen inneren Einrichtungen allen sanitären Anforderungen der Neuzeit entsprechende &#039;&#039;&#039;Krankenhaus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wilhelmplatz in der Nähe des Bahnhofs, von parkartigen Anpflanzungen umgeben, befindet sich das &#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; errichtete &#039;&#039;&#039;Kriegerdenkmal&#039;&#039;&#039;. Auf hoher, schlanker, granitner Säule erhebt sich die eiserne, vergoldete Statue der Siegesgöttin. dieses Denkmal nimmt noch um deswillen ein besonderes Interesse in Anspruch, als dasselbe trotz seinere großen Dimensionen aus einem einzigen, auf der Rothspalker Feldmark hier in Mecklenburg gehobenen Granitstein gearbeitet werden konnte, ein Stein, der offenbar zu den größten Findlingen gehört, welche bisher in Mecklenburg zu Tage gefördert wurden. Teterow ist Sitz eines &#039;&#039;&#039;Amtsgerichts&#039;&#039;&#039;, zweier vereinter &#039;&#039;&#039;ritterschaftlicher Polizeiämter&#039;&#039;&#039; (Teterow und Grubenhagen),eines &#039;&#039;&#039;Post- und Telegraphenamts&#039;&#039;&#039; I. Classe, eines &#039;&#039;&#039;Armen- und Krankenhauses&#039;&#039;&#039;, eines &#039;&#039;&#039;Vorschußvereins&#039;&#039;&#039; e.G. und einer am 11. November &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; errichteten &#039;&#039;&#039;Ersparniscasse&#039;&#039;&#039;, in die am 1. Januar &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039;  787 020 Mark eingelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow am Mühlenteich Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow, am Mühlenteich, Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;werthvollste Nahrungsquelle&#039;&#039;&#039; für die Stadt bildet außer den zahlreichen ritterschaflichen Gütern der Umgegend - an kleinen ländlichen Besitzern fehlt es sehr - ihre eigens überaus fruchtbare &#039;&#039;&#039;Feldmark&#039;&#039;&#039;, deren Werth durch die sie durchschneidenden Chausseen und die nicht unbedeutenden Fortschritte des städtischen  Ackerbaus sehr erhöht ist. In Folge der guten &#039;&#039;&#039;Verkehrswege&#039;&#039;&#039; hat sich Teterow auch in gewerblicher und industrieeller Beziehung nicht unbedeutend erhoben. Was die Verkehrswege anbelangt, so war vor Allem die Eisenbahn für die Entwicklung Teterows von hoher Bedeutung. Am 15. November &#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; erhält Teterow eine &#039;&#039;&#039;Eisenbahnverbindung&#039;&#039;&#039; nach Güstrow (29 km) und über Malchin (14 km) bis Neubrandenburg. Diese Bahn wurde später bis zur preußischen Grenze fortgesetzt, so daß Teterow vom 1. Januar &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; ab nach Osten, wie vorher schon nach Westen Anschluß an das deutsche Eisenbahnnetz erhielt. Am 5. November 1884 erhielt Teterow auch Eisenbahnverbindung mit der nördlich gelegenen Nachbarstadt Gnoien (26,5 km) Secundärbetrieb). Chausseeverbindung besitzt Teterow gleichfalls mit Gnoien, ferner mit Güstrow (28 km) und Malchin (15 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An &#039;&#039;&#039;gewerblichen und gemeinnützigen Anlagen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender die folgenden auf: 2 Maschinenfabriken die Erb-(Wasser-)Mühle, 2 Dampfsägereien, 1 Dampfbrauerei, 1 Genossenschafts-Dampf-Molkerei, 1 Gasanstalt, 1 Zuckerfabrik, 10 Gastwirthschaften, darunter eine Herberge zur Heimath, 12 Schenkwirthschaften und 1 Badehaus. Unter den gemeinnützigen Anlagen ist besonders die &#039;&#039;&#039;Wasserleitung&#039;&#039;&#039; bemerkenswerth. Die Stadt hatte schon &#039;&#039;&#039;1840&#039;&#039;&#039; eine Wasserleitung und eine zweite 1849 für die Rostocker Vorstadt. Beide Leitungen empfingen ihr Wasser aus entfernten Quellen, da es in Teterow selber an gutem Trinkwasser völlig mangelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wasserverhältnisse&#039;&#039;&#039; waren aber trotz jener beiden Wasserleitungen nicht recht befriedigenden. Da wurde Anfangs der 60er Jahre beim Bau der Friedrich-Franz-Bahn auf der Teterower Feldmark eine Quelle bloßgelegt, welche in einer Stunde 3000 Cubik-Fuß Wasser lieferte. Die Stadtverwaltung entschloß sich nun, die neu entdeckte Quelle nach der Stadt leiten zu lassen. Ober-Baurath Moore aus Berlin übernahm die Ausführung, die im Jahre 1866 beschafft wurde und einen Kostenaufwand von rund 115 000 Mark verursachte. Seit dieser Zeit sind die Wasserverhältnisse in Teterow ausgezeichnet. Die Quelle, die etwa 1/4 Meile von der Stadt entfernt in der Richtung auf Güstrow liegt, ist von außerordentlicher Ergiebigkeit, daß sie nicht nur den Wasserbedarf der Stadt reichlich deckt, sondern, wie die zahlreichen Springbrunnen zeigen, auch dem Luxus einen bedeutenden Spielraum läßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Altstadt Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow Altstadt Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teterow zeichnet daher durch &#039;&#039;&#039;Sicherheit vor Feuergefahr&#039;&#039;&#039; und durch Reinlichkeit vor vielen Städten rühmlich aus, und dem ehemals angewandten &#039;&#039;&#039;Spruch: &amp;quot;Tetero a tetero steriore nomen habit&#039;&#039;&#039;, d.h. Teterow habe seinen Namen von gräßlichem Schmutz, ist längst jeder Boden entzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gasbeleuchtung&#039;&#039;&#039; hat Teterow seit dem 29. September 1862. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den großen &#039;&#039;&#039;gewerblichen Betrieben&#039;&#039;&#039; ist folgendes mittheilenswerth: Die Eisengießerei, Maschinenfabrik und Dampfsägerei des Bauinspectors W. Müller beschäftigt durchschnittlich 70 Arbeiter und hat eine Dampfmaschine von 30, eine von 5 1/2 Pferdekräften. Aus dem Betrieb, zun dem eine Holzhandlung gehört, gehen u. A. Waggons, Sägegatter und landwirthschaftliche Maschinen hervor. Der Betrieb ist mit electrischer Beleuchtung versehen. - Die seit 30 Jahren besetehende eisengießerei und Maschinenfabrik der Gebr. Scheven beschäftigt durchschnittlich 35 Arbeiter, hat Dampfkraft von 10 Pferdestärken und liefert besonders Holzbearbeitungsmaschinen und einrichtungen von Sägemühlen. Noch sind folgende Betriebe zu erwähnen: Die seit 1880bestehende Cementdachplatten-Fabrik von Klement, welche durchschnittlich 12 und die 1882 gegründete Cementdachplatten- und Cementstein-Fabrik von G. Rathke, welche 22 - 24 Arbeiter beschäftigt; ferner die naher vor der Stadt auf dem Wege nach dem Hohen Holze gelegene Bornmühle, sowie eine z.Z. noch im Bau befindliche Dampfmühlen-Anlage des Müllermeisters Th. Martz, zwei Ziegeleien und zwei Mühlenbaubetriebe. - In den letzten Jahren hat u. A. das Pantoffelmachergewerbe einen nicht unbedeutenden Aufschwung genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Magistrat&#039;&#039;&#039; wird durch eigene Wahl unter Concurrenz des Bürgerausschusses ergänzt, vorbehaltlich jedoch des landesherrlichen Bestätigungsrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Bürgerausschuß&#039;&#039;&#039; besteht aus 16 Bürgerrepräsentanten, von welchen jährlich 4 ausscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Verfassung&#039;&#039;&#039; ist durch eine Stadtordnung von 1832 normirt, wozu noch 1848 einige Bestimmungen über die Repräsentantenwahl gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem &#039;&#039;&#039;Besitz der Stadt&#039;&#039;&#039; gehört der See mit der Burgwall-Insel. Durch die Senkung des Sees, die vor einiger Zeit eintrat, sind für die Stadt neue Wiesenflächen geschaffen. Die Burgwall-Insel wurde 1860 vom Archivrath Dr. Lisch untersucht. die Untersuchung hat mit großer Bestimmtheit ergeben, daß der Burgwall im Teterower See eine sehr große und ungewöhnlich wohlerhaltene wendische Fürstenburg gewesen ist, die Mitte des 12. Jahrhunderts zerstört sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kämmerei gehören ferner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Abgegrabenfelde bei Teterow (Gehöft), 4 Einwohner&lt;br /&gt;
Bornmühle bei Teterow (Mühle), 8 Einwohner&lt;br /&gt;
Hohe Holz bei Teterow (Stadtjäger, Schenkwirthschaft und Ziegelei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtsiegel&#039;&#039;&#039; führt nicht das alte ursprüngliche Stadtwappen, wie es sich in der Kirche noch befindet, sondern zeigt im runden Felde einen Kübelhelm mit zwei an über einander liegenden Stäben befestigten Pfauenrosen; zwischen den Wedeln ist ein Stern, an jeder Seite des Helms ein Kreuz. &lt;br /&gt;
Teterow hatte ein eheliches Erbrecht, dessen Anwendung im Laufe der Zeit in verschiedenen Punkten unsicher geworden war. Durch ein landesherrlich bestätigtes Statut vom 20. Juli 1868 erhielt dies Erbrecht eine neue Fassung. ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An der &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; sind zwei Prediger angestellt. Eigenartig sind die kirchlichen Vermögensverhältnisse. Es befinden sich in Teterow zwei Kirchencassen, das Kirchenaerar und die Kirchenökonomie mit verschiedenen Verwaltern. Die Oekonmie ist nächst der Stadt der größte Grundbesitzer der Stadt, sie hat etwa 20 Last, während zu den beiden Pfarren circa 5 Last Acker gehören. Das Aerar, weit weniger bemittelt als die Oeconomie, hat die Erhaltung des Gotteshauses, des Cantor- und des Küsterhauses zu bestreiten, doch wurde, sobald außerordentliche größere Aufgaben an dasselbe herantraten, die Oeconomie-Casse mit herangezogen, so hat z.B. die Oeconomie allein jene 70 000 Mark gezahlt, welche die Erneuerung der Kirche erforderte, während die neue Orgel auf Kosten des Aerars beschafft wurde. Die Oeconomie hat als Baulast die Erhaltung der beiden Pfarrhäuser zu tragen, so daß die Gemeinde, so lange die beiden Kassen in solventem Zustande sich befinden, keine kirchliche Baulast zu tragen braucht. Fraglich ist es, ob die Oeconomie fundationsmäßig verpflichtet ist, noch eine weitere Beisteuer zu den Schullasten zu leisten, als der zeitweilige status quo aufweist. Bei den darüber vor etwa 20 Jahren gepflogenen Verhandlungen war man nahe daran, eine Entscheidung darüber auf dem Prozeßwege herbeizuführen, doch hat man davon Abstand genommen. Bei dem vor ca. 8 Jahren erbauten zweiten neuen Schulhause hat die Oeconomie nichts beigesteuert, während sie zu dem in den Jahren 1859/1860 erbauten Schulhause einen namhaften Beitrag geleistet hat. Bei einem Lehrer-Collegium von 18 Lehrern und 3 Lehrerinnen steuert dir Oeconomie nur eine bestimmte Quote zu dem Gehalt von 4 Lehrern und von diesen 4 Lehrern sind 3 gleichzeitig Kirchendiener (Rector, Cantor, Küster). Dagegen trägt mit Genehmigung des Oberkirchenraths die Oeconomie nicht unwesentlich bei zur Kleinkinderschule, zur Herberge zur Heimat und zur Besoldung der Gemeinde-Diaconissin. Die Oeconomie ist zu dem großen Vermögen dadurch gelangt, daß sie zu Zeiten, wo der GRund und Boden sehr billig war, ihr Vermögen darin anlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039; hat Teterow eine höhere Knabenschule, an welcher 1 Director und 4 Lehrer wirken (seit Ostern 1892 ist dies Schule in einer Umwandlung zu einer - lateinlosen - Realschule begriffen), ferner die Bürgerschule mit 1 Rector, 1 Conrector, 14 Lehrern, 2 Hülfslehrern und 3 Handarbeitslehrerinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;milden Stiftungen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender an: die Baron v. Möller-Liliensternsche Stiftung zur Erziehung armer Kinder, das Armenstift (Burmeisterlehn), die Fiedlersche Schulstiftung, die Predigerwittwen-Stiftung und die Schullehrerwittwen-Stiftung. Außerdem bestehn noch ein Dähnsches, ein Sommersches und ein Boysches Schullegat; ferner das St. Georgs- und das Armbuden-Stift, beide Unterstützungszwecken dienend.&lt;br /&gt;
Terow dient seit alten Zeiten dem Volkswitze zur Zielscheibe, wie Schöppenstedt, Schilda, Polkwitz u.a. und die sogenannten Teterower Stücke sind in aller Munde, obgleich die jetzigen und muthmaßlich auchdie früheren Einwohner von Teterow mit reichlich ebenso viel Mutterwitz begabt sind wie ihre übrigen Landsleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow 1914.jpg|600px|rechts|Teterow 1914 Originalzeichnung von G. Schütz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte der Stadt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Teterow ist nicht, wie man gewöhnlich, z.B. auch im Staatskalender angegeben findet, erst &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; zu einer Stadt erhoben, denn die noch auf dem Rathause im Original befindliche Urkunde, durch welche Nicolaus von Werle &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; der Stadt 43 Hufen in dem angrenzenden damaligen Dorfe Baudorf abtritt, setzt eben die Stadt als bereits vorhanden voraus. Nach einer von dem Bürgermeister Palm Otte im Jahre &#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; verfaßten, aber nur noch in der &#039;&#039;&#039;1670&#039;&#039;&#039; durch den Stadtschreiber Joachim Schmidt davon angefertigten hochdeutschen Uebersetzung vorhandenen, im Rathauseaufbewahrten handschriftlichen Chronik soll Teterow schon von dem Obotritenfürsten Gottschalk gegründet sein, als derselbe hier nach einem glücklichen Feldzuge seine Krieger mit den Worten: &amp;quot;Tehet to Ro&amp;quot; (Ziehet zur Ruh !) entlassen habe, woraus der Name Teterow entstanden ist. Man ist hierbei freilich zu der Anahme gezwungen, daß Gottschalk´s Wenden deutsch verstanden haben. In Wahrheit mag die Stadt bald nach der ersten Landesteilung, also in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, durch den Fürsten Nicolaus I. von Werle gegründet worden sein. Im Jahre 1285 verkaufte der Fürst Heinrich von Werle an das Heiligen-Geist-Hospital zu Lübeck den Grundzins von 22 Hufen der Stadtfeldmark, welche Hufen vielleicht zu oben erwähntem Dorfe Bauhof gehörten; nach langen Streitigkeiten trat das genannte Hospital &#039;&#039;&#039;1610&#039;&#039;&#039; diesen Grundzins wieder an die Herzöge von Mecklenburg ab. Im Jahre &#039;&#039;&#039;1380&#039;&#039;&#039; verpfändete der Fürst Lorenz von Werle die Stadt an die Ritterfamilie Smeker, die im Mittelalter in der Gegend reich begütert war und namentlich Matgendorf und Wüstenfelde besaß. Sonst ist von den Schicksalen der Stadt wenig zu berichten. &#039;&#039;&#039;Große Feuersbrünste&#039;&#039;&#039; erlitt sie &#039;&#039;&#039;1632, 1700, 1722&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;1793&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow fortlaufende Chronik==&lt;br /&gt;
* [[Teterow fortlaufende Chronik|Teterow chronologisch und in Geschichte(n)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte regionalhistorische Arbeiten zu Teterow== &lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber nicht bekannt ist sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003655 &amp;quot;Die Gründung der Stadt Teterow&amp;quot; Karl Hoffmann 1930]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklbiii110/491340028.pdf Auszug aus Klüver, Hans Henrich &amp;quot;Beschreibung des Hertzogthums Mecklenburg und dazu gehöriger Länder und Oerter&amp;quot; Hamburg :  Wiering ,  1728 - 1729]&lt;br /&gt;
* [[Teterow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; Ostmecklenburgische Heimat - Serie ab 1932]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Teterower Stadtchronik von Gerhard Böhmer 1946/47]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Der Teterower Hecht&amp;quot; Fischer, Adolf-Friedrich. - In: Teterow - 1235-1960 - gestern, heute, morgen (1960), S.23-26]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Noch lebt der Hecht&amp;quot; Heinrich Alexander Stoll 1962]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mindestens drei neue Chroniken sind im Zuge des Städtebauförderprogramms entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Teterow==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Teterow Wikipedia Teterow]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/TETROWJO63GS genealogy.net Teterow-Seite]&lt;br /&gt;
* [http://www.teterow.de Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Historische_Informationen_von_Teterow  Teterow-Seite im Veikkos-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Bibliographie und digitale Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Teterower Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* [[Digitale Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Chroniken, oder generell zur Ortsgeschichte Teterows bin ich dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Steinmüller - Kontakt über meine E-Mail: [mailto:windfluechterMV@gmail.com windfluechterMV@gmail.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[+ interne Arbeitsablage zu Teterow]]==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow&amp;diff=100681</id>
		<title>Teterow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow&amp;diff=100681"/>
		<updated>2023-11-25T15:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: /* Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Bearbeiter) Wilfried Steinmüller&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Teterow&lt;br /&gt;
 | plz = 17166&lt;br /&gt;
 | Stadt Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 8604 (Stand 2015)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.7757488&lt;br /&gt;
 | lon = 12.5786651&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}:&#039;&#039;&#039;„Wek Lüd sünd klauk, un wek sünd doesig,&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;un wek de sünd wat aewernäsig&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;- Lat´t ehr spijöken, Kinnings, lat´t&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;De Klock het lürrt, de Häkt is fat´t!“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
- Städtische Weisheit auf den Markt gestellt, an der selbst Fritz Reuter seine Freude gehabt hätte. Viele Teterower haben sich den Spruch vom Hechtbrunnen zur Lebensmaxime gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Städtchen Teterow liegt am Westrand der Mecklenburgischen Schweiz, östlich der Autobahn A19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759 Breite: 53.7727 Länge: 12.5759] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.484073638916017%2C53.73977713062668%2C12.667751312255861%2C53.80561827989847&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.77271061456346%2C12.575912475585938&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Teterow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Ortsteile==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niendorf===&lt;br /&gt;
* [[Niendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pampow===&lt;br /&gt;
* [[Pampow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teschow===&lt;br /&gt;
* [[Teschow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgegrabenfelde===&lt;br /&gt;
* [[Abgegrabenfelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung zur Frühgeschichte Teterows==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu nachfolgend angeführten Quellen ist der Hinweis erforderlich, daß eine große Zahl heute tätiger Regionalhistoriker die Meinung vertritt, daß es sich bei der Teterower Burganlage wohl eher nicht um die in frühen Quellen genannte Burg Othimars handelt und diese eher mit der wendischen Burganlage von Behren-Lübchin in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappenbeschreibung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Wappen OKR.jpg|thumb|200px|Wappen von Teterow nach Teske]]&lt;br /&gt;
In gold der vorwärts gekehrte, stahlblaue Kübelhelm der Werle´schen Fürsten mit zwei an gekreuzten Stangen befestigten, natürlich gefärbten Pfauenrosen; über letzteren ein blauer Stern, zu den Seiten des Helms je ein rotes Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow-Schmettau_Sect._VI.png|thumb|500px|rechts|Teterow auf einem Auszug des Schmettau-Kartenwerks vom 1792]]&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; (S.434-438):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Teterow&#039;&#039;&#039; (vom wendischen &amp;quot;Teter&amp;quot; = Auerhahn, und owe, - welches letztere gleich ist dem deutschen &amp;quot;-heim&amp;quot;), in einer der fruchtbarsten und angenehmsten Gegenden des Landes, liegt in einer kesselartigen Vertiefung, die im Nordosten, Westen, Süden und Osten von Höhenzügen umgeben und nur nordwärts des nordöstlich von der Stadt belegenen Sees von ausgedehnten Niederungen begrenzt wird. Von 1/8 Meile entfernten, zur Zierde teilweise mit Holz bepflanzten Heidberge und der östlich fast eine Meile entfernte, bewaldete hohe Pohnsdorfer Berg; ferner das sogenannte Hohe Holz und der Glasower Berg, von welchen aus man besonders lohnende Fernsichten hat. Man glaubt sich dort in eine Thüringer Landschaft versetzt und ist überrascht, derartiges in unserm flachen Lande zu sehen. Sehr romantisch liegt im Teterower See der sogenannte Burgwall, eine Insel, die für Alterthums-Forscher nicht bloß wegen des darauf noch befindlichen Burgwalls, sondern auch wegen der gut erhaltenen Reste der beiden Dämme, welche die Verbindung mit dem Festlande herstellten, besonderes Interesse bietet. Die Heidberge gewähren sowohl für geologische, wie auch für botanische Forschungen manches an eigenthümlicher und werthvoller Ausbeute. Die Stadt wird vom Kötelschen Bach durchflossen, der sich 1000 Schritte unterhalb der Stadt in den See ergießt und in der Stadt die Wassermühle treibt. Durch drei Vorstädte und zwei alte Thore stellt sich die Stadt ziemlich ansehnlich dar, wogegen die Kirche mit niedriger Thurmspitze sie eben nicht bedeutend präsentirt.&lt;br /&gt;
Teterow hat 1890  6215 Einwohner, 1855 4499 Einwohner, darunter 1890 74, 1855 99 Juden, ferner 778 Häuser. Die Versicherungssumme der inn der städtischen Brandsocietät versicherten, auf dem 2764,5 ha umfassenden Stadtgebiet gelegenen Gelände betrug nach dem Abschluß von Ostern 1891  4 253 300 Mark.&lt;br /&gt;
Die Stadt ist fast kreisrund und die Straßen sind, wenn auch nur schmal, doch ziemlich regelmäßig angelegt und theilweise gut gepflastert. Die Hauptstraße, in die Malchiner und Rostocker Straße zerfallend, durchschneidet die Stadt in der MItte von Nordnordost nach Südsüdwest, führt über den höher gelegenen viereckigen Marktplatz und verbindet die beiden Thore, das Rostocker und Malchiner Thor; der Thurm des letzteren dient als Gefängnis. von der Malchiner Straße führt die Warensche Straße nach der Warenschen Vorstadt und Chaussee, welche letztere wegen ihrer freundlichen Aussicht auf die Stadt und den See einen beliebten Spaziergang bildet.&lt;br /&gt;
Am Markt liegt das Rathaus, ein unansehnliches, nach dem großen Brande vom Jahre 1700 wieder aufgebautes Gebäude, welches nebst zwei Privathäusern den Markt von dem Kirchplatz scheidet.&lt;br /&gt;
Die Kirche, altgothisch, wurde in den Jahren 1877 bis 1880 mit einem Kostenaufwand von 70 000 Mark im Innern erneuert und mit neuem Stuhlwerk, Altar und Kanzel im gothischen Stil ausgestattet, das nödlich gelegene Seitenschiff wurde wesentlich verbreitert und mit zwei Emporen versehen. Ein neues Altarbild von künstlerischem Werth, eine Kopie nach Plockhorst, den auferstandenen Heiland darstellend, schmückt den Altar. 1891 wurde das Gotteshaus mit einer neuen Orgel geziert und hat es jetzt also eine durchweg würdige und schöne innere Ausstattung. In einer Abseite befand sich früher ein Altarbild, grausame Marterungen darstellend, die von dem Wendenkönig Crito (Kruko) auf Rügen an den ersten Bekennern des Christenthums verübt sein sollen. Das Bild ist jetzt völlig defect in der Rumpelkammer, da ihm kein besonderer historischer oder künstlerischer Werth beizumessen war. Dagegen sind bei Gelegenheit der erwähnten Erneuerungsbauten an der Decke oberhalb des Altarraums alte Deckenmalereien, von Mönchshand stammend, wieder zum Vorschein gekommen und sorgfältig von Künstlerhand restauriert worden. Allerdings haben dieselben wenig künstlerischen, aber wohl kunstgeschichtlichen Werth und bieten mit ihrer paradoxen und doch wiederum in der ganzen Zusammenstellung und Gruppirung nicht ungenialen Auffassung immerhin ein gewisses Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Rostocker Vorstadt liegt das &#039;&#039;&#039;Schützenhaus&#039;&#039;&#039; mit einem hübschen Garten. In der Malchiner Vorstadt ist &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; der sogenannte &#039;&#039;&#039;Armenhof&#039;&#039;&#039; erbaut, worin sich eine Anzahl Benefiziaten der Armenkasse befindet. Einen besonderes freundlichen Eindruck machen die auf dem sogenannten Schulcamp erbauten, mitten in Parkanlagen liegenden &#039;&#039;&#039;drei Schulhäuser&#039;&#039;&#039;. Das erste derselben ist in den Jahren &#039;&#039;&#039;1859/60&#039;&#039;&#039;, das zweite in den Jahren &#039;&#039;&#039;1884/85&#039;&#039;&#039; und das dritte, der Kleinkinderschule dienende Haus im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; erbaut worden. In der &#039;&#039;&#039;Rostocker Vorstadt&#039;&#039;&#039; befindet sich das im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; neu erbaute, geräumige und in seinen inneren Einrichtungen allen sanitären Anforderungen der Neuzeit entsprechende &#039;&#039;&#039;Krankenhaus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wilhelmplatz in der Nähe des Bahnhofs, von parkartigen Anpflanzungen umgeben, befindet sich das &#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; errichtete &#039;&#039;&#039;Kriegerdenkmal&#039;&#039;&#039;. Auf hoher, schlanker, granitner Säule erhebt sich die eiserne, vergoldete Statue der Siegesgöttin. dieses Denkmal nimmt noch um deswillen ein besonderes Interesse in Anspruch, als dasselbe trotz seinere großen Dimensionen aus einem einzigen, auf der Rothspalker Feldmark hier in Mecklenburg gehobenen Granitstein gearbeitet werden konnte, ein Stein, der offenbar zu den größten Findlingen gehört, welche bisher in Mecklenburg zu Tage gefördert wurden. Teterow ist Sitz eines &#039;&#039;&#039;Amtsgerichts&#039;&#039;&#039;, zweier vereinter &#039;&#039;&#039;ritterschaftlicher Polizeiämter&#039;&#039;&#039; (Teterow und Grubenhagen),eines &#039;&#039;&#039;Post- und Telegraphenamts&#039;&#039;&#039; I. Classe, eines &#039;&#039;&#039;Armen- und Krankenhauses&#039;&#039;&#039;, eines &#039;&#039;&#039;Vorschußvereins&#039;&#039;&#039; e.G. und einer am 11. November &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; errichteten &#039;&#039;&#039;Ersparniscasse&#039;&#039;&#039;, in die am 1. Januar &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039;  787 020 Mark eingelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow am Mühlenteich Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow, am Mühlenteich, Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;werthvollste Nahrungsquelle&#039;&#039;&#039; für die Stadt bildet außer den zahlreichen ritterschaflichen Gütern der Umgegend - an kleinen ländlichen Besitzern fehlt es sehr - ihre eigens überaus fruchtbare &#039;&#039;&#039;Feldmark&#039;&#039;&#039;, deren Werth durch die sie durchschneidenden Chausseen und die nicht unbedeutenden Fortschritte des städtischen  Ackerbaus sehr erhöht ist. In Folge der guten &#039;&#039;&#039;Verkehrswege&#039;&#039;&#039; hat sich Teterow auch in gewerblicher und industrieeller Beziehung nicht unbedeutend erhoben. Was die Verkehrswege anbelangt, so war vor Allem die Eisenbahn für die Entwicklung Teterows von hoher Bedeutung. Am 15. November &#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; erhält Teterow eine &#039;&#039;&#039;Eisenbahnverbindung&#039;&#039;&#039; nach Güstrow (29 km) und über Malchin (14 km) bis Neubrandenburg. Diese Bahn wurde später bis zur preußischen Grenze fortgesetzt, so daß Teterow vom 1. Januar &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; ab nach Osten, wie vorher schon nach Westen Anschluß an das deutsche Eisenbahnnetz erhielt. Am 5. November 1884 erhielt Teterow auch Eisenbahnverbindung mit der nördlich gelegenen Nachbarstadt Gnoien (26,5 km) Secundärbetrieb). Chausseeverbindung besitzt Teterow gleichfalls mit Gnoien, ferner mit Güstrow (28 km) und Malchin (15 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An &#039;&#039;&#039;gewerblichen und gemeinnützigen Anlagen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender die folgenden auf: 2 Maschinenfabriken die Erb-(Wasser-)Mühle, 2 Dampfsägereien, 1 Dampfbrauerei, 1 Genossenschafts-Dampf-Molkerei, 1 Gasanstalt, 1 Zuckerfabrik, 10 Gastwirthschaften, darunter eine Herberge zur Heimath, 12 Schenkwirthschaften und 1 Badehaus. Unter den gemeinnützigen Anlagen ist besonders die &#039;&#039;&#039;Wasserleitung&#039;&#039;&#039; bemerkenswerth. Die Stadt hatte schon &#039;&#039;&#039;1840&#039;&#039;&#039; eine Wasserleitung und eine zweite 1849 für die Rostocker Vorstadt. Beide Leitungen empfingen ihr Wasser aus entfernten Quellen, da es in Teterow selber an gutem Trinkwasser völlig mangelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wasserverhältnisse&#039;&#039;&#039; waren aber trotz jener beiden Wasserleitungen nicht recht befriedigenden. Da wurde Anfangs der 60er Jahre beim Bau der Friedrich-Franz-Bahn auf der Teterower Feldmark eine Quelle bloßgelegt, welche in einer Stunde 3000 Cubik-Fuß Wasser lieferte. Die Stadtverwaltung entschloß sich nun, die neu entdeckte Quelle nach der Stadt leiten zu lassen. Ober-Baurath Moore aus Berlin übernahm die Ausführung, die im Jahre 1866 beschafft wurde und einen Kostenaufwand von rund 115 000 Mark verursachte. Seit dieser Zeit sind die Wasserverhältnisse in Teterow ausgezeichnet. Die Quelle, die etwa 1/4 Meile von der Stadt entfernt in der Richtung auf Güstrow liegt, ist von außerordentlicher Ergiebigkeit, daß sie nicht nur den Wasserbedarf der Stadt reichlich deckt, sondern, wie die zahlreichen Springbrunnen zeigen, auch dem Luxus einen bedeutenden Spielraum läßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Altstadt Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow Altstadt Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teterow zeichnet daher durch &#039;&#039;&#039;Sicherheit vor Feuergefahr&#039;&#039;&#039; und durch Reinlichkeit vor vielen Städten rühmlich aus, und dem ehemals angewandten &#039;&#039;&#039;Spruch: &amp;quot;Tetero a tetero steriore nomen habit&#039;&#039;&#039;, d.h. Teterow habe seinen Namen von gräßlichem Schmutz, ist längst jeder Boden entzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gasbeleuchtung&#039;&#039;&#039; hat Teterow seit dem 29. September 1862. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den großen &#039;&#039;&#039;gewerblichen Betrieben&#039;&#039;&#039; ist folgendes mittheilenswerth: Die Eisengießerei, Maschinenfabrik und Dampfsägerei des Bauinspectors W. Müller beschäftigt durchschnittlich 70 Arbeiter und hat eine Dampfmaschine von 30, eine von 5 1/2 Pferdekräften. Aus dem Betrieb, zun dem eine Holzhandlung gehört, gehen u. A. Waggons, Sägegatter und landwirthschaftliche Maschinen hervor. Der Betrieb ist mit electrischer Beleuchtung versehen. - Die seit 30 Jahren besetehende eisengießerei und Maschinenfabrik der Gebr. Scheven beschäftigt durchschnittlich 35 Arbeiter, hat Dampfkraft von 10 Pferdestärken und liefert besonders Holzbearbeitungsmaschinen und einrichtungen von Sägemühlen. Noch sind folgende Betriebe zu erwähnen: Die seit 1880bestehende Cementdachplatten-Fabrik von Klement, welche durchschnittlich 12 und die 1882 gegründete Cementdachplatten- und Cementstein-Fabrik von G. Rathke, welche 22 - 24 Arbeiter beschäftigt; ferner die naher vor der Stadt auf dem Wege nach dem Hohen Holze gelegene Bornmühle, sowie eine z.Z. noch im Bau befindliche Dampfmühlen-Anlage des Müllermeisters Th. Martz, zwei Ziegeleien und zwei Mühlenbaubetriebe. - In den letzten Jahren hat u. A. das Pantoffelmachergewerbe einen nicht unbedeutenden Aufschwung genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Magistrat&#039;&#039;&#039; wird durch eigene Wahl unter Concurrenz des Bürgerausschusses ergänzt, vorbehaltlich jedoch des landesherrlichen Bestätigungsrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Bürgerausschuß&#039;&#039;&#039; besteht aus 16 Bürgerrepräsentanten, von welchen jährlich 4 ausscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Verfassung&#039;&#039;&#039; ist durch eine Stadtordnung von 1832 normirt, wozu noch 1848 einige Bestimmungen über die Repräsentantenwahl gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem &#039;&#039;&#039;Besitz der Stadt&#039;&#039;&#039; gehört der See mit der Burgwall-Insel. Durch die Senkung des Sees, die vor einiger Zeit eintrat, sind für die Stadt neue Wiesenflächen geschaffen. Die Burgwall-Insel wurde 1860 vom Archivrath Dr. Lisch untersucht. die Untersuchung hat mit großer Bestimmtheit ergeben, daß der Burgwall im Teterower See eine sehr große und ungewöhnlich wohlerhaltene wendische Fürstenburg gewesen ist, die Mitte des 12. Jahrhunderts zerstört sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kämmerei gehören ferner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Abgegrabenfelde bei Teterow (Gehöft), 4 Einwohner&lt;br /&gt;
Bornmühle bei Teterow (Mühle), 8 Einwohner&lt;br /&gt;
Hohe Holz bei Teterow (Stadtjäger, Schenkwirthschaft und Ziegelei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtsiegel&#039;&#039;&#039; führt nicht das alte ursprüngliche Stadtwappen, wie es sich in der Kirche noch befindet, sondern zeigt im runden Felde einen Kübelhelm mit zwei an über einander liegenden Stäben befestigten Pfauenrosen; zwischen den Wedeln ist ein Stern, an jeder Seite des Helms ein Kreuz. &lt;br /&gt;
Teterow hatte ein eheliches Erbrecht, dessen Anwendung im Laufe der Zeit in verschiedenen Punkten unsicher geworden war. Durch ein landesherrlich bestätigtes Statut vom 20. Juli 1868 erhielt dies Erbrecht eine neue Fassung. ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An der &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; sind zwei Prediger angestellt. Eigenartig sind die kirchlichen Vermögensverhältnisse. Es befinden sich in Teterow zwei Kirchencassen, das Kirchenaerar und die Kirchenökonomie mit verschiedenen Verwaltern. Die Oekonmie ist nächst der Stadt der größte Grundbesitzer der Stadt, sie hat etwa 20 Last, während zu den beiden Pfarren circa 5 Last Acker gehören. Das Aerar, weit weniger bemittelt als die Oeconomie, hat die Erhaltung des Gotteshauses, des Cantor- und des Küsterhauses zu bestreiten, doch wurde, sobald außerordentliche größere Aufgaben an dasselbe herantraten, die Oeconomie-Casse mit herangezogen, so hat z.B. die Oeconomie allein jene 70 000 Mark gezahlt, welche die Erneuerung der Kirche erforderte, während die neue Orgel auf Kosten des Aerars beschafft wurde. Die Oeconomie hat als Baulast die Erhaltung der beiden Pfarrhäuser zu tragen, so daß die Gemeinde, so lange die beiden Kassen in solventem Zustande sich befinden, keine kirchliche Baulast zu tragen braucht. Fraglich ist es, ob die Oeconomie fundationsmäßig verpflichtet ist, noch eine weitere Beisteuer zu den Schullasten zu leisten, als der zeitweilige status quo aufweist. Bei den darüber vor etwa 20 Jahren gepflogenen Verhandlungen war man nahe daran, eine Entscheidung darüber auf dem Prozeßwege herbeizuführen, doch hat man davon Abstand genommen. Bei dem vor ca. 8 Jahren erbauten zweiten neuen Schulhause hat die Oeconomie nichts beigesteuert, während sie zu dem in den Jahren 1859/1860 erbauten Schulhause einen namhaften Beitrag geleistet hat. Bei einem Lehrer-Collegium von 18 Lehrern und 3 Lehrerinnen steuert dir Oeconomie nur eine bestimmte Quote zu dem Gehalt von 4 Lehrern und von diesen 4 Lehrern sind 3 gleichzeitig Kirchendiener (Rector, Cantor, Küster). Dagegen trägt mit Genehmigung des Oberkirchenraths die Oeconomie nicht unwesentlich bei zur Kleinkinderschule, zur Herberge zur Heimat und zur Besoldung der Gemeinde-Diaconissin. Die Oeconomie ist zu dem großen Vermögen dadurch gelangt, daß sie zu Zeiten, wo der GRund und Boden sehr billig war, ihr Vermögen darin anlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039; hat Teterow eine höhere Knabenschule, an welcher 1 Director und 4 Lehrer wirken (seit Ostern 1892 ist dies Schule in einer Umwandlung zu einer - lateinlosen - Realschule begriffen), ferner die Bürgerschule mit 1 Rector, 1 Conrector, 14 Lehrern, 2 Hülfslehrern und 3 Handarbeitslehrerinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;milden Stiftungen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender an: die Baron v. Möller-Liliensternsche Stiftung zur Erziehung armer Kinder, das Armenstift (Burmeisterlehn), die Fiedlersche Schulstiftung, die Predigerwittwen-Stiftung und die Schullehrerwittwen-Stiftung. Außerdem bestehn noch ein Dähnsches, ein Sommersches und ein Boysches Schullegat; ferner das St. Georgs- und das Armbuden-Stift, beide Unterstützungszwecken dienend.&lt;br /&gt;
Terow dient seit alten Zeiten dem Volkswitze zur Zielscheibe, wie Schöppenstedt, Schilda, Polkwitz u.a. und die sogenannten Teterower Stücke sind in aller Munde, obgleich die jetzigen und muthmaßlich auchdie früheren Einwohner von Teterow mit reichlich ebenso viel Mutterwitz begabt sind wie ihre übrigen Landsleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow 1914.jpg|600px|rechts|Teterow 1914 Originalzeichnung von G. Schütz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte der Stadt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Teterow ist nicht, wie man gewöhnlich, z.B. auch im Staatskalender angegeben findet, erst &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; zu einer Stadt erhoben, denn die noch auf dem Rathause im Original befindliche Urkunde, durch welche Nicolaus von Werle &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; der Stadt 43 Hufen in dem angrenzenden damaligen Dorfe Baudorf abtritt, setzt eben die Stadt als bereits vorhanden voraus. Nach einer von dem Bürgermeister Palm Otte im Jahre &#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; verfaßten, aber nur noch in der &#039;&#039;&#039;1670&#039;&#039;&#039; durch den Stadtschreiber Joachim Schmidt davon angefertigten hochdeutschen Uebersetzung vorhandenen, im Rathauseaufbewahrten handschriftlichen Chronik soll Teterow schon von dem Obotritenfürsten Gottschalk gegründet sein, als derselbe hier nach einem glücklichen Feldzuge seine Krieger mit den Worten: &amp;quot;Tehet to Ro&amp;quot; (Ziehet zur Ruh !) entlassen habe, woraus der Name Teterow entstanden ist. Man ist hierbei freilich zu der Anahme gezwungen, daß Gottschalk´s Wenden deutsch verstanden haben. In Wahrheit mag die Stadt bald nach der ersten Landesteilung, also in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, durch den Fürsten Nicolaus I. von Werle gegründet worden sein. Im Jahre 1285 verkaufte der Fürst Heinrich von Werle an das Heiligen-Geist-Hospital zu Lübeck den Grundzins von 22 Hufen der Stadtfeldmark, welche Hufen vielleicht zu oben erwähntem Dorfe Bauhof gehörten; nach langen Streitigkeiten trat das genannte Hospital &#039;&#039;&#039;1610&#039;&#039;&#039; diesen Grundzins wieder an die Herzöge von Mecklenburg ab. Im Jahre &#039;&#039;&#039;1380&#039;&#039;&#039; verpfändete der Fürst Lorenz von Werle die Stadt an die Ritterfamilie Smeker, die im Mittelalter in der Gegend reich begütert war und namentlich Matgendorf und Wüstenfelde besaß. Sonst ist von den Schicksalen der Stadt wenig zu berichten. &#039;&#039;&#039;Große Feuersbrünste&#039;&#039;&#039; erlitt sie &#039;&#039;&#039;1632, 1700, 1722&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;1793&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow fortlaufende Chronik==&lt;br /&gt;
* [[Teterow fortlaufende Chronik|Teterow chronologisch und in Geschichte(n)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte regionalhistorische Arbeiten zu Teterow== &lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber nicht bekannt ist sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003655 &amp;quot;Die Gründung der Stadt Teterow&amp;quot; Karl Hoffmann 1930]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklbiii110/491340028.pdf Auszug aus Klüver, Hans Henrich &amp;quot;Beschreibung des Hertzogthums Mecklenburg und dazu gehöriger Länder und Oerter&amp;quot; Hamburg :  Wiering ,  1728 - 1729]&lt;br /&gt;
* [[Teterow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; Ostmecklenburgische Heimat - Serie ab 1932]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Teterower Stadtchronik von Gerhard Böhmer 1946/47]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Der Teterower Hecht&amp;quot; Fischer, Adolf-Friedrich. - In: Teterow - 1235-1960 - gestern, heute, morgen (1960), S.23-26]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Noch lebt der Hecht&amp;quot; Heinrich Alexander Stoll 1962]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mindestens drei neue Chroniken sind im Zuge des Städtebauförderprogramms entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Teterow==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Teterow Wikipedia Teterow]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/TETROWJO63GS genealogy.net Teterow-Seite]&lt;br /&gt;
* [http://www.teterow.de Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Historische_Informationen_von_Teterow  Teterow-Seite im Veikkos-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Bibliographie und digitale Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Teterower Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* [[Digitale Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Chroniken, oder generell zur Ortsgeschichte Teterows bin ich dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Steinmüller - Kontakt über meine E-Mail: [mailto:windfluechterMV@gmail.com windfluechterMV@gmail.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[+ interne Arbeitsablage zu Teterow]]==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow&amp;diff=100680</id>
		<title>Teterow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow&amp;diff=100680"/>
		<updated>2023-11-25T15:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: /* Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Bearbeiter) Wilfried Steinmüller&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Teterow&lt;br /&gt;
 | plz = 17166&lt;br /&gt;
 | Stadt Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 8604 (Stand 2015)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.7757488&lt;br /&gt;
 | lon = 12.5786651&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}:&#039;&#039;&#039;„Wek Lüd sünd klauk, un wek sünd doesig,&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;un wek de sünd wat aewernäsig&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;- Lat´t ehr spijöken, Kinnings, lat´t&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;De Klock het lürrt, de Häkt is fat´t!“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
- Städtische Weisheit auf den Markt gestellt, an der selbst Fritz Reuter seine Freude gehabt hätte. Viele Teterower haben sich den Spruch vom Hechtbrunnen zur Lebensmaxime gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Städtchen Teterow liegt am Westrand der Mecklenburgischen Schweiz, östlich der Autobahn A19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759 Breite: 53.7727 Länge: 12.5759] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.484073638916017%2C53.73977713062668%2C12.667751312255861%2C53.80561827989847&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.77271061456346%2C12.575912475585938&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7727&amp;amp;amp;mlon=12.5759#map=13/53.7727/12.5759&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Teterow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Ortsteile==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niendorf===&lt;br /&gt;
* [[Niendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pampow===&lt;br /&gt;
* [[Pampow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teschow===&lt;br /&gt;
* [[Teschow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgegrabenfelde===&lt;br /&gt;
* [[Abgegrabenfelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung zur Frühgeschichte Teterows==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu nachfolgend angeführten Quellen ist der Hinweis erforderlich, daß eine große Zahl heute tätiger Regionalhistoriker die Meinung vertritt, daß es sich bei der Teterower Burganlage wohl eher nicht um die in frühen Quellen genannte Burg Othimars handelt und diese eher mit der wendischen Burganlage von Behren-Lübchin in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappenbeschreibung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Wappen OKR.jpg|thumb|200px|Wappen von Teterow nach Teske]]&lt;br /&gt;
In gold der vorwärts gekehrte, stahlblaue Kübelhelm der Werle´schen Fürsten mit zwei an gekreuzten Stangen befestigten, natürlich gefärbten Pfauenrosen; über letzteren ein blauer Stern, zu den Seiten des Helms je ein rotes Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachstehender Auszug legt den Status der Stadt Teterow im Jahre 1893 dar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow-Schmettau_Sect._VI.png|thumb|400px|rechts|Teterow auf einem Auszug des Schmettau-Kartenwerks vom 1792]]&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; (S.434-438):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Teterow&#039;&#039;&#039; (vom wendischen &amp;quot;Teter&amp;quot; = Auerhahn, und owe, - welches letztere gleich ist dem deutschen &amp;quot;-heim&amp;quot;), in einer der fruchtbarsten und angenehmsten Gegenden des Landes, liegt in einer kesselartigen Vertiefung, die im Nordosten, Westen, Süden und Osten von Höhenzügen umgeben und nur nordwärts des nordöstlich von der Stadt belegenen Sees von ausgedehnten Niederungen begrenzt wird. Von 1/8 Meile entfernten, zur Zierde teilweise mit Holz bepflanzten Heidberge und der östlich fast eine Meile entfernte, bewaldete hohe Pohnsdorfer Berg; ferner das sogenannte Hohe Holz und der Glasower Berg, von welchen aus man besonders lohnende Fernsichten hat. Man glaubt sich dort in eine Thüringer Landschaft versetzt und ist überrascht, derartiges in unserm flachen Lande zu sehen. Sehr romantisch liegt im Teterower See der sogenannte Burgwall, eine Insel, die für Alterthums-Forscher nicht bloß wegen des darauf noch befindlichen Burgwalls, sondern auch wegen der gut erhaltenen Reste der beiden Dämme, welche die Verbindung mit dem Festlande herstellten, besonderes Interesse bietet. Die Heidberge gewähren sowohl für geologische, wie auch für botanische Forschungen manches an eigenthümlicher und werthvoller Ausbeute. Die Stadt wird vom Kötelschen Bach durchflossen, der sich 1000 Schritte unterhalb der Stadt in den See ergießt und in der Stadt die Wassermühle treibt. Durch drei Vorstädte und zwei alte Thore stellt sich die Stadt ziemlich ansehnlich dar, wogegen die Kirche mit niedriger Thurmspitze sie eben nicht bedeutend präsentirt.&lt;br /&gt;
Teterow hat 1890  6215 Einwohner, 1855 4499 Einwohner, darunter 1890 74, 1855 99 Juden, ferner 778 Häuser. Die Versicherungssumme der inn der städtischen Brandsocietät versicherten, auf dem 2764,5 ha umfassenden Stadtgebiet gelegenen Gelände betrug nach dem Abschluß von Ostern 1891  4 253 300 Mark.&lt;br /&gt;
Die Stadt ist fast kreisrund und die Straßen sind, wenn auch nur schmal, doch ziemlich regelmäßig angelegt und theilweise gut gepflastert. Die Hauptstraße, in die Malchiner und Rostocker Straße zerfallend, durchschneidet die Stadt in der MItte von Nordnordost nach Südsüdwest, führt über den höher gelegenen viereckigen Marktplatz und verbindet die beiden Thore, das Rostocker und Malchiner Thor; der Thurm des letzteren dient als Gefängnis. von der Malchiner Straße führt die Warensche Straße nach der Warenschen Vorstadt und Chaussee, welche letztere wegen ihrer freundlichen Aussicht auf die Stadt und den See einen beliebten Spaziergang bildet.&lt;br /&gt;
Am Markt liegt das Rathaus, ein unansehnliches, nach dem großen Brande vom Jahre 1700 wieder aufgebautes Gebäude, welches nebst zwei Privathäusern den Markt von dem Kirchplatz scheidet.&lt;br /&gt;
Die Kirche, altgothisch, wurde in den Jahren 1877 bis 1880 mit einem Kostenaufwand von 70 000 Mark im Innern erneuert und mit neuem Stuhlwerk, Altar und Kanzel im gothischen Stil ausgestattet, das nödlich gelegene Seitenschiff wurde wesentlich verbreitert und mit zwei Emporen versehen. Ein neues Altarbild von künstlerischem Werth, eine Kopie nach Plockhorst, den auferstandenen Heiland darstellend, schmückt den Altar. 1891 wurde das Gotteshaus mit einer neuen Orgel geziert und hat es jetzt also eine durchweg würdige und schöne innere Ausstattung. In einer Abseite befand sich früher ein Altarbild, grausame Marterungen darstellend, die von dem Wendenkönig Crito (Kruko) auf Rügen an den ersten Bekennern des Christenthums verübt sein sollen. Das Bild ist jetzt völlig defect in der Rumpelkammer, da ihm kein besonderer historischer oder künstlerischer Werth beizumessen war. Dagegen sind bei Gelegenheit der erwähnten Erneuerungsbauten an der Decke oberhalb des Altarraums alte Deckenmalereien, von Mönchshand stammend, wieder zum Vorschein gekommen und sorgfältig von Künstlerhand restauriert worden. Allerdings haben dieselben wenig künstlerischen, aber wohl kunstgeschichtlichen Werth und bieten mit ihrer paradoxen und doch wiederum in der ganzen Zusammenstellung und Gruppirung nicht ungenialen Auffassung immerhin ein gewisses Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Rostocker Vorstadt liegt das &#039;&#039;&#039;Schützenhaus&#039;&#039;&#039; mit einem hübschen Garten. In der Malchiner Vorstadt ist &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; der sogenannte &#039;&#039;&#039;Armenhof&#039;&#039;&#039; erbaut, worin sich eine Anzahl Benefiziaten der Armenkasse befindet. Einen besonderes freundlichen Eindruck machen die auf dem sogenannten Schulcamp erbauten, mitten in Parkanlagen liegenden &#039;&#039;&#039;drei Schulhäuser&#039;&#039;&#039;. Das erste derselben ist in den Jahren &#039;&#039;&#039;1859/60&#039;&#039;&#039;, das zweite in den Jahren &#039;&#039;&#039;1884/85&#039;&#039;&#039; und das dritte, der Kleinkinderschule dienende Haus im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; erbaut worden. In der &#039;&#039;&#039;Rostocker Vorstadt&#039;&#039;&#039; befindet sich das im Jahre &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; neu erbaute, geräumige und in seinen inneren Einrichtungen allen sanitären Anforderungen der Neuzeit entsprechende &#039;&#039;&#039;Krankenhaus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wilhelmplatz in der Nähe des Bahnhofs, von parkartigen Anpflanzungen umgeben, befindet sich das &#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; errichtete &#039;&#039;&#039;Kriegerdenkmal&#039;&#039;&#039;. Auf hoher, schlanker, granitner Säule erhebt sich die eiserne, vergoldete Statue der Siegesgöttin. dieses Denkmal nimmt noch um deswillen ein besonderes Interesse in Anspruch, als dasselbe trotz seinere großen Dimensionen aus einem einzigen, auf der Rothspalker Feldmark hier in Mecklenburg gehobenen Granitstein gearbeitet werden konnte, ein Stein, der offenbar zu den größten Findlingen gehört, welche bisher in Mecklenburg zu Tage gefördert wurden. Teterow ist Sitz eines &#039;&#039;&#039;Amtsgerichts&#039;&#039;&#039;, zweier vereinter &#039;&#039;&#039;ritterschaftlicher Polizeiämter&#039;&#039;&#039; (Teterow und Grubenhagen),eines &#039;&#039;&#039;Post- und Telegraphenamts&#039;&#039;&#039; I. Classe, eines &#039;&#039;&#039;Armen- und Krankenhauses&#039;&#039;&#039;, eines &#039;&#039;&#039;Vorschußvereins&#039;&#039;&#039; e.G. und einer am 11. November &#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; errichteten &#039;&#039;&#039;Ersparniscasse&#039;&#039;&#039;, in die am 1. Januar &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039;  787 020 Mark eingelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow am Mühlenteich Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow, am Mühlenteich, Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;werthvollste Nahrungsquelle&#039;&#039;&#039; für die Stadt bildet außer den zahlreichen ritterschaflichen Gütern der Umgegend - an kleinen ländlichen Besitzern fehlt es sehr - ihre eigens überaus fruchtbare &#039;&#039;&#039;Feldmark&#039;&#039;&#039;, deren Werth durch die sie durchschneidenden Chausseen und die nicht unbedeutenden Fortschritte des städtischen  Ackerbaus sehr erhöht ist. In Folge der guten &#039;&#039;&#039;Verkehrswege&#039;&#039;&#039; hat sich Teterow auch in gewerblicher und industrieeller Beziehung nicht unbedeutend erhoben. Was die Verkehrswege anbelangt, so war vor Allem die Eisenbahn für die Entwicklung Teterows von hoher Bedeutung. Am 15. November &#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; erhält Teterow eine &#039;&#039;&#039;Eisenbahnverbindung&#039;&#039;&#039; nach Güstrow (29 km) und über Malchin (14 km) bis Neubrandenburg. Diese Bahn wurde später bis zur preußischen Grenze fortgesetzt, so daß Teterow vom 1. Januar &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; ab nach Osten, wie vorher schon nach Westen Anschluß an das deutsche Eisenbahnnetz erhielt. Am 5. November 1884 erhielt Teterow auch Eisenbahnverbindung mit der nördlich gelegenen Nachbarstadt Gnoien (26,5 km) Secundärbetrieb). Chausseeverbindung besitzt Teterow gleichfalls mit Gnoien, ferner mit Güstrow (28 km) und Malchin (15 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An &#039;&#039;&#039;gewerblichen und gemeinnützigen Anlagen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender die folgenden auf: 2 Maschinenfabriken die Erb-(Wasser-)Mühle, 2 Dampfsägereien, 1 Dampfbrauerei, 1 Genossenschafts-Dampf-Molkerei, 1 Gasanstalt, 1 Zuckerfabrik, 10 Gastwirthschaften, darunter eine Herberge zur Heimath, 12 Schenkwirthschaften und 1 Badehaus. Unter den gemeinnützigen Anlagen ist besonders die &#039;&#039;&#039;Wasserleitung&#039;&#039;&#039; bemerkenswerth. Die Stadt hatte schon &#039;&#039;&#039;1840&#039;&#039;&#039; eine Wasserleitung und eine zweite 1849 für die Rostocker Vorstadt. Beide Leitungen empfingen ihr Wasser aus entfernten Quellen, da es in Teterow selber an gutem Trinkwasser völlig mangelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wasserverhältnisse&#039;&#039;&#039; waren aber trotz jener beiden Wasserleitungen nicht recht befriedigenden. Da wurde Anfangs der 60er Jahre beim Bau der Friedrich-Franz-Bahn auf der Teterower Feldmark eine Quelle bloßgelegt, welche in einer Stunde 3000 Cubik-Fuß Wasser lieferte. Die Stadtverwaltung entschloß sich nun, die neu entdeckte Quelle nach der Stadt leiten zu lassen. Ober-Baurath Moore aus Berlin übernahm die Ausführung, die im Jahre 1866 beschafft wurde und einen Kostenaufwand von rund 115 000 Mark verursachte. Seit dieser Zeit sind die Wasserverhältnisse in Teterow ausgezeichnet. Die Quelle, die etwa 1/4 Meile von der Stadt entfernt in der Richtung auf Güstrow liegt, ist von außerordentlicher Ergiebigkeit, daß sie nicht nur den Wasserbedarf der Stadt reichlich deckt, sondern, wie die zahlreichen Springbrunnen zeigen, auch dem Luxus einen bedeutenden Spielraum läßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow Altstadt Steindruck um 1920.jpg|thumb|500px|rechts|Teterow Altstadt Steindruck um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teterow zeichnet daher durch &#039;&#039;&#039;Sicherheit vor Feuergefahr&#039;&#039;&#039; und durch Reinlichkeit vor vielen Städten rühmlich aus, und dem ehemals angewandten &#039;&#039;&#039;Spruch: &amp;quot;Tetero a tetero steriore nomen habit&#039;&#039;&#039;, d.h. Teterow habe seinen Namen von gräßlichem Schmutz, ist längst jeder Boden entzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gasbeleuchtung&#039;&#039;&#039; hat Teterow seit dem 29. September 1862. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den großen &#039;&#039;&#039;gewerblichen Betrieben&#039;&#039;&#039; ist folgendes mittheilenswerth: Die Eisengießerei, Maschinenfabrik und Dampfsägerei des Bauinspectors W. Müller beschäftigt durchschnittlich 70 Arbeiter und hat eine Dampfmaschine von 30, eine von 5 1/2 Pferdekräften. Aus dem Betrieb, zun dem eine Holzhandlung gehört, gehen u. A. Waggons, Sägegatter und landwirthschaftliche Maschinen hervor. Der Betrieb ist mit electrischer Beleuchtung versehen. - Die seit 30 Jahren besetehende eisengießerei und Maschinenfabrik der Gebr. Scheven beschäftigt durchschnittlich 35 Arbeiter, hat Dampfkraft von 10 Pferdestärken und liefert besonders Holzbearbeitungsmaschinen und einrichtungen von Sägemühlen. Noch sind folgende Betriebe zu erwähnen: Die seit 1880bestehende Cementdachplatten-Fabrik von Klement, welche durchschnittlich 12 und die 1882 gegründete Cementdachplatten- und Cementstein-Fabrik von G. Rathke, welche 22 - 24 Arbeiter beschäftigt; ferner die naher vor der Stadt auf dem Wege nach dem Hohen Holze gelegene Bornmühle, sowie eine z.Z. noch im Bau befindliche Dampfmühlen-Anlage des Müllermeisters Th. Martz, zwei Ziegeleien und zwei Mühlenbaubetriebe. - In den letzten Jahren hat u. A. das Pantoffelmachergewerbe einen nicht unbedeutenden Aufschwung genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Magistrat&#039;&#039;&#039; wird durch eigene Wahl unter Concurrenz des Bürgerausschusses ergänzt, vorbehaltlich jedoch des landesherrlichen Bestätigungsrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Bürgerausschuß&#039;&#039;&#039; besteht aus 16 Bürgerrepräsentanten, von welchen jährlich 4 ausscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Verfassung&#039;&#039;&#039; ist durch eine Stadtordnung von 1832 normirt, wozu noch 1848 einige Bestimmungen über die Repräsentantenwahl gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem &#039;&#039;&#039;Besitz der Stadt&#039;&#039;&#039; gehört der See mit der Burgwall-Insel. Durch die Senkung des Sees, die vor einiger Zeit eintrat, sind für die Stadt neue Wiesenflächen geschaffen. Die Burgwall-Insel wurde 1860 vom Archivrath Dr. Lisch untersucht. die Untersuchung hat mit großer Bestimmtheit ergeben, daß der Burgwall im Teterower See eine sehr große und ungewöhnlich wohlerhaltene wendische Fürstenburg gewesen ist, die Mitte des 12. Jahrhunderts zerstört sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Kämmerei gehören ferner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Abgegrabenfelde bei Teterow (Gehöft), 4 Einwohner&lt;br /&gt;
Bornmühle bei Teterow (Mühle), 8 Einwohner&lt;br /&gt;
Hohe Holz bei Teterow (Stadtjäger, Schenkwirthschaft und Ziegelei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtsiegel&#039;&#039;&#039; führt nicht das alte ursprüngliche Stadtwappen, wie es sich in der Kirche noch befindet, sondern zeigt im runden Felde einen Kübelhelm mit zwei an über einander liegenden Stäben befestigten Pfauenrosen; zwischen den Wedeln ist ein Stern, an jeder Seite des Helms ein Kreuz. &lt;br /&gt;
Teterow hatte ein eheliches Erbrecht, dessen Anwendung im Laufe der Zeit in verschiedenen Punkten unsicher geworden war. Durch ein landesherrlich bestätigtes Statut vom 20. Juli 1868 erhielt dies Erbrecht eine neue Fassung. ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An der &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; sind zwei Prediger angestellt. Eigenartig sind die kirchlichen Vermögensverhältnisse. Es befinden sich in Teterow zwei Kirchencassen, das Kirchenaerar und die Kirchenökonomie mit verschiedenen Verwaltern. Die Oekonmie ist nächst der Stadt der größte Grundbesitzer der Stadt, sie hat etwa 20 Last, während zu den beiden Pfarren circa 5 Last Acker gehören. Das Aerar, weit weniger bemittelt als die Oeconomie, hat die Erhaltung des Gotteshauses, des Cantor- und des Küsterhauses zu bestreiten, doch wurde, sobald außerordentliche größere Aufgaben an dasselbe herantraten, die Oeconomie-Casse mit herangezogen, so hat z.B. die Oeconomie allein jene 70 000 Mark gezahlt, welche die Erneuerung der Kirche erforderte, während die neue Orgel auf Kosten des Aerars beschafft wurde. Die Oeconomie hat als Baulast die Erhaltung der beiden Pfarrhäuser zu tragen, so daß die Gemeinde, so lange die beiden Kassen in solventem Zustande sich befinden, keine kirchliche Baulast zu tragen braucht. Fraglich ist es, ob die Oeconomie fundationsmäßig verpflichtet ist, noch eine weitere Beisteuer zu den Schullasten zu leisten, als der zeitweilige status quo aufweist. Bei den darüber vor etwa 20 Jahren gepflogenen Verhandlungen war man nahe daran, eine Entscheidung darüber auf dem Prozeßwege herbeizuführen, doch hat man davon Abstand genommen. Bei dem vor ca. 8 Jahren erbauten zweiten neuen Schulhause hat die Oeconomie nichts beigesteuert, während sie zu dem in den Jahren 1859/1860 erbauten Schulhause einen namhaften Beitrag geleistet hat. Bei einem Lehrer-Collegium von 18 Lehrern und 3 Lehrerinnen steuert dir Oeconomie nur eine bestimmte Quote zu dem Gehalt von 4 Lehrern und von diesen 4 Lehrern sind 3 gleichzeitig Kirchendiener (Rector, Cantor, Küster). Dagegen trägt mit Genehmigung des Oberkirchenraths die Oeconomie nicht unwesentlich bei zur Kleinkinderschule, zur Herberge zur Heimat und zur Besoldung der Gemeinde-Diaconissin. Die Oeconomie ist zu dem großen Vermögen dadurch gelangt, daß sie zu Zeiten, wo der GRund und Boden sehr billig war, ihr Vermögen darin anlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039; hat Teterow eine höhere Knabenschule, an welcher 1 Director und 4 Lehrer wirken (seit Ostern 1892 ist dies Schule in einer Umwandlung zu einer - lateinlosen - Realschule begriffen), ferner die Bürgerschule mit 1 Rector, 1 Conrector, 14 Lehrern, 2 Hülfslehrern und 3 Handarbeitslehrerinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- An &#039;&#039;&#039;milden Stiftungen&#039;&#039;&#039; führt der Staatskalender an: die Baron v. Möller-Liliensternsche Stiftung zur Erziehung armer Kinder, das Armenstift (Burmeisterlehn), die Fiedlersche Schulstiftung, die Predigerwittwen-Stiftung und die Schullehrerwittwen-Stiftung. Außerdem bestehn noch ein Dähnsches, ein Sommersches und ein Boysches Schullegat; ferner das St. Georgs- und das Armbuden-Stift, beide Unterstützungszwecken dienend.&lt;br /&gt;
Terow dient seit alten Zeiten dem Volkswitze zur Zielscheibe, wie Schöppenstedt, Schilda, Polkwitz u.a. und die sogenannten Teterower Stücke sind in aller Munde, obgleich die jetzigen und muthmaßlich auchdie früheren Einwohner von Teterow mit reichlich ebenso viel Mutterwitz begabt sind wie ihre übrigen Landsleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow 1914.jpg|600px|rechts|Teterow 1914 Originalzeichnung von G. Schütz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte der Stadt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Teterow ist nicht, wie man gewöhnlich, z.B. auch im Staatskalender angegeben findet, erst &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; zu einer Stadt erhoben, denn die noch auf dem Rathause im Original befindliche Urkunde, durch welche Nicolaus von Werle &#039;&#039;&#039;1272&#039;&#039;&#039; der Stadt 43 Hufen in dem angrenzenden damaligen Dorfe Baudorf abtritt, setzt eben die Stadt als bereits vorhanden voraus. Nach einer von dem Bürgermeister Palm Otte im Jahre &#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; verfaßten, aber nur noch in der &#039;&#039;&#039;1670&#039;&#039;&#039; durch den Stadtschreiber Joachim Schmidt davon angefertigten hochdeutschen Uebersetzung vorhandenen, im Rathauseaufbewahrten handschriftlichen Chronik soll Teterow schon von dem Obotritenfürsten Gottschalk gegründet sein, als derselbe hier nach einem glücklichen Feldzuge seine Krieger mit den Worten: &amp;quot;Tehet to Ro&amp;quot; (Ziehet zur Ruh !) entlassen habe, woraus der Name Teterow entstanden ist. Man ist hierbei freilich zu der Anahme gezwungen, daß Gottschalk´s Wenden deutsch verstanden haben. In Wahrheit mag die Stadt bald nach der ersten Landesteilung, also in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, durch den Fürsten Nicolaus I. von Werle gegründet worden sein. Im Jahre 1285 verkaufte der Fürst Heinrich von Werle an das Heiligen-Geist-Hospital zu Lübeck den Grundzins von 22 Hufen der Stadtfeldmark, welche Hufen vielleicht zu oben erwähntem Dorfe Bauhof gehörten; nach langen Streitigkeiten trat das genannte Hospital &#039;&#039;&#039;1610&#039;&#039;&#039; diesen Grundzins wieder an die Herzöge von Mecklenburg ab. Im Jahre &#039;&#039;&#039;1380&#039;&#039;&#039; verpfändete der Fürst Lorenz von Werle die Stadt an die Ritterfamilie Smeker, die im Mittelalter in der Gegend reich begütert war und namentlich Matgendorf und Wüstenfelde besaß. Sonst ist von den Schicksalen der Stadt wenig zu berichten. &#039;&#039;&#039;Große Feuersbrünste&#039;&#039;&#039; erlitt sie &#039;&#039;&#039;1632, 1700, 1722&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;1793&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow fortlaufende Chronik==&lt;br /&gt;
* [[Teterow fortlaufende Chronik|Teterow chronologisch und in Geschichte(n)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte regionalhistorische Arbeiten zu Teterow== &lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber nicht bekannt ist sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003655 &amp;quot;Die Gründung der Stadt Teterow&amp;quot; Karl Hoffmann 1930]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklbiii110/491340028.pdf Auszug aus Klüver, Hans Henrich &amp;quot;Beschreibung des Hertzogthums Mecklenburg und dazu gehöriger Länder und Oerter&amp;quot; Hamburg :  Wiering ,  1728 - 1729]&lt;br /&gt;
* [[Teterow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; Ostmecklenburgische Heimat - Serie ab 1932]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[ &amp;quot;Teterow&amp;quot; in den Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Teterower Stadtchronik von Gerhard Böhmer 1946/47]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Der Teterower Hecht&amp;quot; Fischer, Adolf-Friedrich. - In: Teterow - 1235-1960 - gestern, heute, morgen (1960), S.23-26]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Noch lebt der Hecht&amp;quot; Heinrich Alexander Stoll 1962]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mindestens drei neue Chroniken sind im Zuge des Städtebauförderprogramms entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Teterow==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Teterow Wikipedia Teterow]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/TETROWJO63GS genealogy.net Teterow-Seite]&lt;br /&gt;
* [http://www.teterow.de Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Historische_Informationen_von_Teterow  Teterow-Seite im Veikkos-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Bibliographie und digitale Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Teterower Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* [[Digitale Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Chroniken, oder generell zur Ortsgeschichte Teterows bin ich dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Steinmüller - Kontakt über meine E-Mail: [mailto:windfluechterMV@gmail.com windfluechterMV@gmail.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[+ interne Arbeitsablage zu Teterow]]==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Teterow-Schmettau_Sect._VI.png&amp;diff=100679</id>
		<title>Datei:Teterow-Schmettau Sect. VI.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Teterow-Schmettau_Sect._VI.png&amp;diff=100679"/>
		<updated>2023-11-25T14:59:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: Teterow bei Schmettau Sect. VI von 1792&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Teterow bei Schmettau Sect. VI von 1792&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=100675</id>
		<title>Teterow fortlaufende Chronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=100675"/>
		<updated>2023-11-25T11:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: /* Zur Teterower Siedlungsgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [[Teterow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Herkunft von Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Hoffmann : &lt;br /&gt;
Die Gründung der Stadt Teterow &lt;br /&gt;
In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 94 (1930), S. 138-139 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit Penzlin ist die Reihe der Werleschen Städte, von denen uns Stiftungsbriefe erhalten sind, abgeschlossen. Man muß sich daher darauf beschränken, die Entstehung der übrigen Städte der Herrschaft Werle aus späteren Zeugnissen aufzuklären und ihr ungefähres Alter zu bestimmen. &lt;br /&gt;
:Teterow ist die Stadt, die uns in dieser Gruppe am frühesten als solche begegnet. &lt;br /&gt;
:Die Stadt liegt zwischen Güstrow und Malchin am Fuße der Heidberge. &lt;br /&gt;
:Im Jahre 1272 wird die Stadt zum erstenmal erwähnt (M.U.B. II, 1261). &lt;br /&gt;
:Anscheinend hat sie jedoch damals schon einige Zeit bestanden. &lt;br /&gt;
:Denn in diesem Jahr wird der Stadt das Dorf Baudorf mit 43 Hufen von Nikolaus von Werle verliehen. &lt;br /&gt;
:Diese Verleihung deutet darauf hin, daß der Stadt ihre bisherigen Besitzungen nicht mehr genügten, und wir können damit zugleich auch schon auf eine gewisse Blüte der Stadt schließen. &lt;br /&gt;
:Ferner erkennen wir auch aus derselben Urkunde des Jahres 1272, daß Teterow bei seiner Gründung durch Nikolaus von Werle Schweriner Stadtrecht verliehen wurde. &lt;br /&gt;
:Denn es heißt in ihr, daß die Ratmänner für sich den Friedensschilling benutzen sollten (Consules etiam suis vsibus pacis denarios usurpabunt). &lt;br /&gt;
:Da dieses Teterower Ratsprivileg genau dem des Schwerin-Güstrower Rechts entspricht, so können wir daraus schließen, daß auch sonst Schweriner Recht in Teterow galt. &lt;br /&gt;
:Ob damals, als die Stadt gegründet wurde, noch andere Siedlungen hier vorhanden waren, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
:Anscheinend ergibt sich aus der slawischen Namensform Teterow, daß hier einst ein slawisches Dorf vorhanden war. &lt;br /&gt;
:Vielleicht war Teterow auch der Name für den wendischen Burgwall, der noch heute auf der Insel im Teterower See erhalten ist. &lt;br /&gt;
:Schmaltz behauptet, daß das Teterower Kirchspiel bereits um 1226 gegründet worden ist (M.J.B. 73, S. 46). &lt;br /&gt;
:Es handelt sich dabei jedoch nur um Vermutungen. &lt;br /&gt;
:Reifferscheid hat die Entstehung der Teterower Kirche nach ihrem Stil erst in die Zeit um 1270 angesetzt (Reifferscheid a. a. O. S. 147 ff ). &lt;br /&gt;
:Die Stadt ist, wie aus dem Stadtplan hervorgeht, eine Gründung aus frischer Wurzel ( Plan der Stadt Teterow &amp;quot;fecit Teterow, 26. 2. 1753, Christian Adolf Reinhard, Senator&amp;quot;, im Besitz der Stadt Teterow ). &lt;br /&gt;
:Bereits Fritz hat auf den Teterower Grundriß als Beispiel eines Kolonial-Stadtplans hingewiesen (Fritz a. a. O. S. 27). &lt;br /&gt;
:Unter den sechs Ratmännern, deren Namen uns im Jahre 1288 genannt werden (M.U.B. III, 1959), ist anscheinend einer ein Slawe gewesen. &lt;br /&gt;
:Von den sechs Ratmännern sind drei als Deutsche anzusprechen, während wir bei den übrigen drei ihre Nationalität an ihrem Namen nicht erkennen können. &lt;br /&gt;
:Nach dieser Ratsherrnliste vom Jahre 1288 scheint die Zusammensetzung der frühesten Teterower Bevölkerung überwiegend deutscher Herkunft gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterows Geschichte als Chronologie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3.Jahrtausend v.u.Z.&lt;br /&gt;
:Besiedlung der Insel im Teterower See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow in der Slawenzeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;6./7. Jahrhundert n.Ch.&lt;br /&gt;
:Slawische Einwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;vom &#039;&#039;&#039;9. bis zum 12. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:existierte auf der heutigen &amp;quot;Burgwallinsel&amp;quot; im Teterower See eine in drei Bauperioden errichtete dedeutenden slawische Burganlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1235&lt;br /&gt;
:Teterow ( slaw. &amp;quot;Birkhahnort&amp;quot;) erhält Stadtrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1272&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung Teterows &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;14.Jh.&lt;br /&gt;
:Die Stadt wurde (wohl zur Zeit seiner größten Bedeutung) befestigt und erhielt seine schönen gotischen Stadttore. &lt;br /&gt;
:Fertigstellung der Stadtkirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1316 &lt;br /&gt;
:Teterow kommt an die Herrschaft Werle-Parchim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1374 &lt;br /&gt;
:an die Herrschaft Werle-Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1436 &lt;br /&gt;
:Die Stadt kommt an das Haus Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1540&lt;br /&gt;
:Beginn der Reformation in Teterow&lt;br /&gt;
:Entsprechend des Vermögens der Teterower Kirche verlief die Reformation nicht ohne Wiederstände, die Kalandsbrüderschaft mußte sogar aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1585&lt;br /&gt;
:Hexenprozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1632&lt;br /&gt;
:erster großer Stadtbrand vernichtet ein Viertel aller Fachwerkhäuser, was den allgemeinen Niedergang Teterows beschleunigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1650&lt;br /&gt;
:Die Stadt hat nach dem 30-jährigen Krieg nur noch rund 300 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1680&lt;br /&gt;
:Pastor Felix Fiedler stiftet den Ertrag aus der Verpachtung von Äckern und Gärten zur Unterstützung armer Schulkinder (heutiger Schulkamp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1764&lt;br /&gt;
:G.S.C. Kirchhoff - Entdecker des Stärkezuckers - wird in Teterow geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1820&lt;br /&gt;
:Edikt zur Aufhebung der Leibeigenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:Teterow bekommt eine hölzerne Quellwasserleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Johann Heinrich von Thünen wird erster Ehrenbürger von Teterow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Große Cholera-Epidemie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1856&lt;br /&gt;
:Die Stadt bekommt eine Telegraphenverbindung zu den Nachbarstädten Güstrow und Malchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1867&lt;br /&gt;
:Auflösung der Zünfte und Gewerbefreiheit in ganz Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1918==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1880&lt;br /&gt;
:Dr. jur. Franz von Pentz wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1881&lt;br /&gt;
:Hermann Carl Friedrich Pogge wird zweiter Ehrenbürger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894&lt;br /&gt;
:William Mantle, geborener Engländer und Gaswerksdirektor wird dritter Ehrenbürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:Einweihung des Rathauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Einweihung des Hechtbrunnens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Errichtung des Ehrenmals in den Heidbergen&lt;br /&gt;
:Bau des Wendenkruges auf der Burgwallinsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:Mit der Einrichtung der Kurbelfähre ist die Burgwallinsel ständig erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930, 29. Juni&lt;br /&gt;
:Mit dem ersten Rennen wird der Bergring in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR bis 1990==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1950-1953&lt;br /&gt;
:Tiefgründige Untersuchung der Burgwallinsel im Rahmen mehrerer archäologischer Grabungskampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;17.06.1953&lt;br /&gt;
:während des Volksaufstandes in der DDR kommt es auch in Teterow zu Demonstrationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1977&lt;br /&gt;
:Inbetriebnahme der neuen Seilzugfähre zur Burgwallinsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:Hochwasser in Teterow  nach sintflutartigen Regenfällen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:Gründung des Heimatbundes - erste Vereinsgründung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
:Die Verwaltung der Stadt zieht wieder in das Rathaus ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2001&lt;br /&gt;
:Die Barkasse &amp;quot;Regulus&amp;quot; unternimmt nach Versenkung 1945, Hebung mehr als 50 Jahre danach und anschließender Restaurierung, ihre erste Fahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Eröffnung der Arena am Kellerholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zur Teterower Siedlungsgeschichte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Teterow entstand in der Nähe einer einstigen wendischen Burganlage im Teterower See.&lt;br /&gt;
:Es ist unbekannt wann Teterow genau entstanden ist. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt stammt aus dem Jahr 1272.&lt;br /&gt;
:Da der Baubeginn der Stadtkirche bauhistorisch auf die Zeit um 1280 gelegt werden kann, ist davon auszugehen, dass die Verleihung der Stadtrechte um 1250 erfolgten.&lt;br /&gt;
:Als offizielles Gründungsjahr wird jedoch seit dem 18. Jh. 1235 benannt. Dies entbehrt jedoch jeglichen Beweises und basiert lediglich darauf, dass Malchin nachweislich 1236 die Stadtrechte verliehen bekommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Teterower Burgwall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zusammenfassung der Grabungsergebnisse (Fundbeschreibung) von 1950 bis 1953:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Auf eine bestehende offene Siedlung folgten vom Ende des 9. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts drei Burgphasen.&lt;br /&gt;
:Eine 750m lange Brückenanlage verband die Burgwallinsel mit dem Festland.&lt;br /&gt;
:Sie bestand aus senkrechten Pfosten und schrägen Stützen, auf denen vierkantige Träger auflagen.&lt;br /&gt;
:Die Einzeljoche waren durch locker auf die Träger gelegte Unterzüge verbunden, auf denen die Bohlen lagen, die zusätzlich durch Rödeleisen verbunden waren und ein Geländer trugen.&lt;br /&gt;
:Die Brücke, für die ebenfalls drei Bauphasen nachzuweisen waren, traf im Süden vor dem 4m hohen Abschnittswall der 1,2 ha großen Vorburg auf die Insel.&lt;br /&gt;
:Ein zweiter Wall trennte Vor- und Hauptburg von einander. &lt;br /&gt;
:Die Besiedlung der auf einer natürlichen Anhöhe gelegenen 0,6 ha großen Burg mit einer Innenfläche von 25 x 50 m ist durch Gruben, Teilen von Hauspflastern, Herdstellen und Backöfen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
:Sie zeigte in der Hauptburg dicht Bebauung, in der Vorburg nur entlang der Wälle.&lt;br /&gt;
:Der Wall war in der ersten und zweiten Phase in Kastenbauweise errichtet, während der dritten Phase nur aus einer Palisade mit Planken, die die Vorderfront verstärkten bestand.&lt;br /&gt;
:Während es in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts, also nach der ersten Besiedlungsphase, zu einer Brandzerstörung kam, wurde die Burg schließlich im 12. Jahrhundert friedlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
:Bei den Funden überwiegt wendische Keramik der Menkendorfer Gruppe und Knochen.&lt;br /&gt;
:Keramikfunde der Teterower Gruppe werden dagegen in das 11. und 12. Jahrhundert datiert, bei der der Fundort beim Teterower Burgwall anmengebend für den Typ war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu nachfolgend angeführten Quellen ist der Hinweis erforderlich, das die Mehrheit heute tätiger Historiker die Meinung vertritt, das es sich bei der Teterower Burganlage wohl eher nicht um die in frühen Quellen genannte Burg Othimars handelt und diese mehrheitlich mit der wendischen Burganlage von Behren-Lübchin in Verbindung gebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Veröffentlichungen vor den Ausgrabungen 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514905980.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 (2) Rudolf Asmus Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 1928 S.1-5 (&#039;&#039;&#039;Teil 1 ist 1926 in der Zeitschrift &amp;quot;Mecklenburg&amp;quot; erschienen!&#039;&#039;&#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514906111.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 (3)  Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 : (3.) Fortsetzung Rudolf Asmus. - In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 2, S.9-11]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514906332.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 : (4.) Schluß Rudolf Asmus In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 3, S.17-19 ]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513452567.pdf Frühgeschichtliches und Vorgeschichtliches vom Teterower See Rudolf Asmus In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.354-359]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Veröffentlichungen während und nach den Ausgrabungen 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-....&lt;br /&gt;
:-....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Religionsgemeinschaften in Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde==&lt;br /&gt;
;Pfarrkirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Pfarrkirche St. Peter und Paul ist eine dreischiffige Pseudobasilika aus Backstein mit zweijochigem , kreuzrippengewölbtem Rechteckchor, Nordsakristei und eingezogenem quadratischem Westturm.&lt;br /&gt;
:Chor und dreijochiges Landhaus wurden nach 1250 begonnen.&lt;br /&gt;
:Der Einzug der Schiffsgewölbe und Errichtung des Westturms erfolgten im 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
:Charakteristisch am Chor sind Lisenen, Rundbogenfriese und Deutsches Band, im Ostgiebel finden sich spitzbogige Blendenreihen und Kreuzblende, darunter in der Ostwand Dreifenstergruppe mit eingelegten Rundstäben. Blendendekore finden sich auch um Staffelgiebel der zweijochigen Nordskristei und den beiden Obergeschossen des Westturmes.&lt;br /&gt;
:Die südliche Priesterpforte (durch die spätere Südsakristei verdeckt) mit reichem Blattschmuck an Kapitellen und Archivolten. Im Inneren die Kreuzrippengewölbe im Chor lagern auf Wandpfeilern mit Runddiensten, im Langhausmittelschiff auf achteckigen Pfeilern, das südliche Seitenschiff mit achteckigen Rippengewölben.&lt;br /&gt;
:1877/80 erfolgte eine umfassende Instandsetzung. Dabei wurde die Langhausnordwand mit Fenstern, Verbreiterung des nördlichen Seitenschiffes und einer zweiten Sakristei an der Südseite des Chrores versehen.&lt;br /&gt;
:Die Gewölbemalerei von 1350 wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts umfassend restauriert.&lt;br /&gt;
:Dargestellt sind Szenen aus dem Alten und Neuen Testament (Genesis sowie Leben und Passion Christi), zwei geharnischte Fürsten, Mischwesen und Tierdrolerien.&lt;br /&gt;
:Im Chor befindet sich ein sehr qualitätvoller vierflügeliger Schnitzaltar (um 1430) mit zentraler Marienkrönung sowie Apostelfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513615962.pdf Die Peter-Paulskirche zu Teterow Karl Schmaltz In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.369-371]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616098.pdf Über die Decken- und Tafelmalereien der Pfarrkirche zu Teterow Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.372]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul, deren Anfänge in das 13. Jahrhundert zurückreichen, bestanden vor der Stadt Kapellen. Die wichtigste war die nach 1300 errichtete Marienkapelle, die angeblich von Bischof Magnusvon Kammin begründet wurde und gewisse Wallfahrtbedeutung erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514907045.pdf Der St. Georg-Friedhof zu Teterow In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 9, S.67]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Teterower Gebäude=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Teterower Rathaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus von Teterow wurde 1910 errichtet. Es befindet sich im Stadtkern von Teterow, direkt am Marktplatz in unmittelbarer Nähe zur Stadtkirche St. Peter und Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt für den Bau des ersten Rathauses ist nicht überliefert. Da der Bau der Kirche St. Peter und Paul gegen 1270 begann und Teterow 1272 erstmals urkundlich erwähnt wird, entstand vermutlich auch um diese Zeit ein erstes Rathaus. Am 18. August 1700 kam es nach dem Großbrand von 1632 zum zweiten Mal zu einer Feuersbrunst, die Teterow samt Rathaus in wenigen Stunden fast vollständig vernichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 wurde ein Rathaus im Stil des Barocks errichtet. Dieser Bau wurde 1909 abgerissen und es entstand bis 1910 am Marktplatz das heutige zweigeschossige neobarocke Rathaus. Großherzog Friedrich Franz IV. hatte dazu den Grundstein gelegt. Die Marktplatzseite des „dritten“ Rathauses gliedert sich auch in drei Teile mit je drei Fensterachsen. Durch den vorspringenden Mittelrisalit führt der Eingang. Das Gebäude hat ein Mansarddach, das ein offenes, barockes Türmchen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 wurde das Haus von der sowjetischen Kommandantur, vom Rat des Kreises und vom Polizeikreisamt genutzt. Die Stadtverwaltung residierte in dieser Zeit im ehemaligen Hotel &amp;quot;Erbgroßherzog&amp;quot; in der Malchiner Straße. Nach der Wende übernahm am 13. Februar 1990 die Stadtverwaltung wieder das Rathaus. Im November 1992 brach bei einem Orkan die Spitze des Rathaustürmchens mitsamt der vergoldeten Kugel ab und blieb in der Dachrinne hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus wurde um 1993 gründlich saniert. So auch das Balkongitter über dem Eingang, welches das neu gestaltete Stadtwappen farbenprächtig zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Marktplatz befindet sich eine 1995 eingelassene Gedenkplatte, die den geographischen Mittelpunkt Mecklenburg-Vorpommerns kennzeichnet, und der an die Schildbürgerstreiche erinnernde Hechtbrunnen. Er wurde nach Entwürfen des Plauer Bildhauers Wilhelm Wandschneider gebaut und 1914 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Teterower Schulkampus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtmühle==&lt;br /&gt;
=Die Altstadt=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Stadtbefestigung von Teterow mit den Stadtoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer ist an der bogenförmigen Führung der Ringstraßen noch erkennbar.&lt;br /&gt;
:Die Mauer selbst ist abgetragen bzw. überbaut.&lt;br /&gt;
:Von den ehemals drei Toren sind noch zwei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rostocker Torturm====&lt;br /&gt;
:Das Tor ist ein mehrgeschossiger Backsteinbau des frühen 15.Jahrhunderts mit einem abgeschlossenen Satteldach zwischen Giebeln zur Stadt- und Feldseite, die spitzbogigen Durchfahrtsöffnungen nachträglich vergrößert. &lt;br /&gt;
:Der Turmkörper ist an der Stadtseite mit großer mittlerer Spitzbogenöffnung versehen, dem wohl im frühen 18.Jahrhundert durch eine Eisenkonstruktion zugesetzt worden war. &lt;br /&gt;
:Seitlich gerahmt von kleinen Blenden, sind die Staffelgiebel mit Maßwerkblenden versehen. &lt;br /&gt;
:Ihre oberen Abschlüsse wurden im 16. Jahrhundert verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Malchiner Torturm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Malchiner Tor ist ein annähernd quadratischer Backsteinbau mit Stadt- und Feldseitengiebel sowie kleinteiligen, am Turmkörper zu horizontalen Bändern zusammengeschlossenem Baudekor, erbaut um die Mitte des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
:Die spitzbogige Durchfahrt ist ebenfalls im 16. Jahrhundert vergrößert und dabei die Giebelabschlüsse verändert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Museen=&lt;br /&gt;
==Das Teterower Feuerwehrmuseum==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Teterower Gesundheitswesen=&lt;br /&gt;
===Hospital St. Gertrud===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das ehemalige Hospital St. Gertrud am Gertrudensteig ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau, erbaut gegen Ende des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
===Apotheken in Teterow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Teterower Feuerwehr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Teterower Ortsteile=&lt;br /&gt;
==[[Niendorf]]==&lt;br /&gt;
==[[Pampow]]==&lt;br /&gt;
==[[Teschow]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Teterower Wirtschaftsleben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterow - über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen=&lt;br /&gt;
* [[Teterow - über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen|Über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Persönlichkeiten=&lt;br /&gt;
* [[Teterower Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Vereinsgeschichte(n)=&lt;br /&gt;
==Die Teterower Schützenvereine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bergring - Europas schönste Grasrennbahn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg007/484026143.pdf &amp;quot;Bergring Teterow (Meckl. Schweiz)&amp;quot; Gerhard Böhmer In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.7 (1931) 8 S.393-394]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/51368719X.pdf 12. Teterower Bergring-Rennen um den &amp;quot;Preis von Mecklenburg&amp;quot; In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 128 S.467]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513750924.pdf Der &amp;quot;Mecklenburgische Nürburgring&amp;quot; hält, was er verspricht In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 129 S.514] &lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616616.pdf Bergring Teterow (Meckl. Schweiz) Carl Schröder In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.378-379]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterow, das Schilda Norddeutschlands?=&lt;br /&gt;
* [[Teterow, das Schilda Norddeutschlands?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kunst im öffentlichen Raum =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Hechtbrunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was der Teterower Bürgermeister 1912 zum Brunnen schreibt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 richtet der Teterower Bürgermeister Dr. Müller ein amtliches Schreiben mit folgenden Worten an das Schweriner Kabinett, &amp;quot;Wie allgemein bekannt sein dürfte, werden die Teterower, besonders auswärts, immer mit der Frage geneckt: Hewwt Ji em all wedder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Mit dieser Einführung erbittet er nunmehr die Genehmigung zur Aufstellung eines Brunnens mit Hecht, &amp;quot;der die Teterower in die Lage versetzen würde, diese Neckereien dann endlich zurückzuweisen, indem sie antworten können: Ja, wi hem´em, kiek em Di an, up´n Markt steiht he!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Die Bürgermeister-Worte überzeugten und mit der bald darauf aus Schwerin erteilten Genehmigung konnten die Teterower Geld sammeln und einen Wettbewerb zu seiner Ausführung ausloben. &lt;br /&gt;
:Neun Architekten und Bildhauer schickten ihre Entwürfe.&lt;br /&gt;
:1200 Goldmark brachte die erste Sammelaktion ein.&lt;br /&gt;
:Der Entwurf des renomierten Mecklenburger Bildhauers Wilhelm Wandschneider überzeugte die Stadtvertreter besonders.&lt;br /&gt;
:Im November 1913 konnte der Bau des Brunnens aus Granit-Porphyr beginnen.&lt;br /&gt;
:Der Redakteur des &amp;quot;Kladderadatsch&amp;quot;, damals Deutschlands meistgelesene Satirezeitschrift, Paul Warnke, gebürtiger Lübzer und redaktioneller Amtsnachfolger von Johannes Trojan, lieferte den Text für die Randinschrift: &amp;quot;Wek Lüd sünd klauk un wek sünd daesig un wek de sünd wat aewernäsig. Lat´t er spijöken, Kinnings la´t! De Klock hett lüer´t, de Hekt is fat´t&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Die &amp;quot;Teterower Zeitung&amp;quot; berichtet darüber: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Große Heiterkeit erregte es, als man in dem unteren Bassin einen kapitalen lebenden Hecht der an einem in den Landesfarben gehaltenen Band eine Glocke um den Hals trug, lustig umherschwimmen sah.&amp;quot; (TZ 19. Mai 1914)&lt;br /&gt;
:Seither trägt das kleine Kerlchen den übergroßen Hecht auf seinen Schultern zu Markte.&lt;br /&gt;
:Bald darauf wurde der Knabe im Schutze des neuen, dritten Rathauses zum ersten Wahrzeichen der Stadt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616489.pdf Unsachliches über Teterow Gisela Asmus In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.376-377]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg017/523388950.pdf Wandschneider plaudert aus seinem Leben : von Amerika nach Teterow Wilhelm Wandschneider In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.17 (1941) 198 S.114-115]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die verschobene Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Mittelpunkt (von MV?)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüchers Pfeife==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Teterower Katze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmale in Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriegerdenkmal==&lt;br /&gt;
Auf Initiative des neu ins Amt berufenen Bürgermeisters Franz von Pentz wurde am 3. April 1881 der Teterower Verschönerungsverein gegründet. Eines der ersten Anliegen des Vereins war die Errichtung eines Kriegerdenkmals mit den Namen der toten Teterower Soldaten. Unterstützung fand der Verein dabei beim Kampfgenossen-Verein, der u. a. einen Programmabend für das zu errichtende Kriegerdenkmal veranstaltete, der Erlös betrug 130 M. Eine Lotterie mit Gewinn-Gegenständen von Arbeiten der Teterower Industrieschule sollte folgen. Einer der wesentlichen Unterstützer des Projektes war der Bauinspektor Wilhelm Müller, Besitzer einer Eisengießerei und Maschinenfabrik in Teterow. Er ließ auf seine Kosten die etwa 4 m lange Säule herstellen. Am 2. September 1882 - dem Jahrestag der Schlacht von Sedan - wurde die Einweihung auf dem Wilhelmsplatz (heute Platz des Friedens) vorgenommen. Eine zeitgenössische Beschreibung: &amp;quot;Auf einem Sockel von poliertem Granit erhebt sich eine ebenfalls granitne polierte Säule mit korinthischem Kapitäl. Auf demselben befindet sich die aus Chamotte gefertigte und vergoldete Figur einer Friedensgöttin, welche in der Linken einen Palmenzweig, in der Rechten einen Lorbeerkranz hält. Die Vorderseite des polierten Sockels trägt eine Tafel, auf welcher in vergoldeten Buchstaben die Namen der im Feldzuge 1870/71 aus hiesigem Amtsgerichtsbezirk gefallenen Krieger verzeichnet sind. Ein eisernes Kreuz mit der Inschrift &amp;quot;Mit Gott für Fürst und Vaterland&amp;quot; schmückt die Tafel, und unter demselben befinden sich folgende Namen:&lt;br /&gt;
Heinrich Fiedler aus Teterow&lt;br /&gt;
Friedrich Schmaedcke aus Teterow&lt;br /&gt;
Friedrich Schenck aus Teterow&lt;br /&gt;
Heinrich Schoenfeldt aus Nienhagen&lt;br /&gt;
Friedrich Düsing aus Neu-Wockern&lt;br /&gt;
Johann Rüger aus Bristow&lt;br /&gt;
Christian Dabbert aus Baartz&lt;br /&gt;
Johann Ernst aus Appelhagen&lt;br /&gt;
Friedrich Krüger aus Vollrathsruhe&amp;quot;&lt;br /&gt;
1903 erfolgte die gärtnerische Anlage durch den Verschönerungsverein. 1908 gab es noch einen Beschluss der Rats- und Bürgersitzung im Frühjahr 1909 den Siegesengel neu vergolden zu lassen. Das dazu aufgestellte Gerüst wurde auch von jemandem genutzt, der den Palmzweig zerbrochen hatte. 1947 wurde dann das Denkmal zerstört, der Sockel auf dem St. Georgs Friedhof aufgestellt. Bildhauer Willy Frees und sein Sohn Karl-Heinz fertigten aus den Trümmern der Säule eine Kugel, die heute den Sockel krönt.&lt;br /&gt;
Das Denkmal im Ganzen muss über 9 m hoch gewesen sein. Ein ähnliches Denkmal befand sich in Stavenhagen, wurde aber auch zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Bismarck-Denkmal==&lt;br /&gt;
Mit dem Fund eines Felsens von 4,5 m Länge und 3 m Breite in der Pampower Feldmark kam im Januar 1900 die Idee auf, diesen für ein Bismarck-Denkmal nutzen zu wollen. Die Kosten dafür waren auf 500 M geschätzt worden und wurden per Listensammlung bereits Ende Januar erreicht. Vorgesehene Standorte dafür waren u. a. die Heidberge oder der Schulkamp, letztlich entschied man sich aber für den Friedrich-Franz-Platz - seinen heutigen Standort. Zum Abtransport wurde der Stein in seine heutige Form gebracht, mit einem Gewicht von 22,5 t. Mittels 4 Dampfpflug-Lokomobilen der Herren Jenke und Godow wurde er im Mai 1900 in die Stadt gebracht. Zu überwinden galt es dabei die Bedenken der Chausseebauverwaltung und auch die Eisenbahnverwaltung gestattete das Überqueren der Geleise erst nach Durchfahrt des letzten Zuges um 1.00 Uhr nachts. Am 8. Mai 1900 konnte er unter Musik der städtischen Kapelle abgeladen werden. Am 12. März trafen sich in Lembckes Lokal die Spender des Bismarck-Denkmals zur Auswertung. Die bis dahin entstandenen Kosten beliefen sich bereits auf 900 M, die Einnahmen betrugen nur 630 M. Trotzdem erschien den Beteiligten eine Finanzierung des Fehlbetrages möglich und die Idee für ein Medaillon-Bildnis des Fürsten Bismarck entstand. Nach Beratung am 26. März 1900 zwischen Bürgervertretung und Verwaltung wird diese beauftragt, ein Fundament für den Stein errichten zu lassen und der Bürgermeister kann von einer Spende in Höhe von 300 M von Herrn Hermann Paepcke aus Chicago für ein Bismarckmedaillon berichten. Bereits am 30. Mai 1900 begannen die Untermauerungsarbeiten für den Stein, dabei wurden Knochenreste des ehemaligen Friedhofes vor dem Gertrudenstift gefunden. Im September 1901 wurde dann die Vertiefung zur Aufnahme des Medaillons in den Stein gehauen. Im September 1901 kam der Verschönerungsverein zusammen und beschloss unter anderem, einen Klinkersteig am Bismarck-Denkmal verlegen zu lassen, was im September 1902 geschah. Noch im September 1901 wurde das Porträt des ehemaligen Kanzlers in den Stein eingelassen. Von einer offiziellen Einweihung lässt sich in den Zeitungen der Zeit nichts finden.&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg gründete sich 1947 in Berlin die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (V.V.N.). Die Ortsgruppe des V.V.N. Teterow forderte für die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Faschismus die Überlassung des Bismarcksteins. Da die Denkmalpflege keine Einwände hatte, konnte die Umnutzung erfolgen und zum 1. Mai 1949 übernahm die Stadt den Stein in ihren Schutz, das Bismarck-Medaillon kam ins Museum. (Mit der Auflösung des Museums wurde das Medaillon ins Museum nach Waren verbracht und verschwand dort). Mit der Errichtung des Denkmals am Mühlenteich 1969 hatte der V.V.N.-Stein ausgedient und erhielt 1977 eine Platte mit einigen Angaben. Auf Initiative des Heimatbundes Teterow e. V. konnte durch eine Spendensammlung am 31. Juli 1998 wieder ein Bismarck-Medaillon am Stein enthüllt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bismarckstein 1.jpg|thumb|350px|rechts|Bismark-Stein (Quelle: Stadtarchiv Teterow)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrenmal in den Heidbergen==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte schon der Baudirektor Gustav Hamann aus Schwerin - 1910 bei der Errichtung des Rathauses in Teterow weilend - einen Turm auf dem Teterower Heidberg errichten wollen. Die Lage über der Stadt bot eine gute Fernsicht und hätte auch den Tourismus in der Stadt weiter beleben können. Daher wandte er sich mit Schreiben vom 27. Januar 1910 an den Bürgermeister Schmidt mit dem Vorschlag, einen Aussichtsturm auf dem Heidberg zu errichten. Hamann wollte dazu kostenlos eine Zeichnung und einen Kostenvoranschlag zur Verfügung stellen. Nach Rücksprache mit Hamann wurde von der Rats- und Bürgersitzung die Einrichtung eines Baufonds bewilligt, in den bis 1926 70,89 Mark eingezahlt wurden. Am 26. November 1922 wurden die Gedenktafeln an die Gefallenen des 1. Weltkrieges der Kirchengemeinde in der Pfarrkirche eingeweiht, dies war der Anlass für Kriegerverein und Gewerbetreibende eine Würdigung für die Gefallenen in der Stadt anzuregen. Beide bildenten am 25. September 1924 ein Komitee, dem die Herren Molkereibesitzer Wickboldt, Major von Zeppelin auf Appelhagen, Bürgermeister Dr. Müller, Lehrer Köpcke, Kaufmann Ehrich, Gärtnereibesitzer Franz, Pastor Schumacher, Ihde, Kaufmann Bülow, Kämmereiberechner Rußdorf, Uhrmacher Mäting, Maurermeister Kohlert, Voß, Müschen, Vick und später auch Ackerbürger Hannemann angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spenden zum Bau stammten von Teterowern mittels Haussammlungen, kamen aber auch von ausgewanderten Familien (Hugo Altschwager aus Milwaukee, Erna Volkner aus Chicago), Zeitungsanzeigen, Benefizveranstaltungen und eine Lotterie brachten ebenfalls Geld ein. Die Inflation ließ das gesammelte Geld immer wieder zusammenschrumpfen. Molkereibesitzer Wickboldt dazu: &amp;quot;Immer wenn die Kommission glaubte nunmehr bald mit dem Bau beginnen zu können, war der Wert der Mark wieder geschwunden. Es mag als Kuriosa angeführt werden, das wir im Jahr 1923, um noch etwas von den Geldern zu retten, mit dem Restgeld eine Kiste Kognak kauften, um es wertbeständig anzulegen. Dies ist bei späteren Verlosungen auch wieder verwertet worden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Standortfrage wendete sich die Kommission an den Heimatbund Mecklenburg, dieser empfahl den Stadtgartendirektor Schomburg als Sachverständigen, der mehrere Standorte untersuchte. Der Friedhof schien als Platz durchaus geeignet, da Hintergrund und Anlage bereits vorhanden waren, für größere Gedenkfeiern fehlte allerdings der Platz. Ein Platz auf dem Schulkamp kam wegen des kleinen Geländes nicht in Frage. Das Mühlenbruch böte genug Platz, hätte aber für ein Ehrenmal befestigt werden müssen. Der Halbkreisrasen gegenüber dem Bahnhof wäre &amp;quot;bedingt durch den Post- und Bahnhofsverkehr der Obhut des Publikums anvertraut&amp;quot; und somit geeignet. Der Heidberg schien für eine weit ins Land ragende Gedächtnisstätte geeignet. Der weite Weg könnte durch Fahrgelegenheiten absolviert werden und auch die &amp;quot;alte Herren-Kolonne&amp;quot; mit zum Teil über 80jährigen legte diesen Weg täglich zurück. Ein weiteres Argument war, dass der Heidberg der historische Platz für die Gedenkfeiern der Teterower sei. Die Sedan-Feier und auch die Feier 1813 hatten hier stattgefunden, an diesen Tagen brannten Holzstöße und fast ganz Teterow - Alt und Jung - waren hier versammelt. Daher beschloss die Denkmalkommission den Standort Heidberg und die Stadtverordnetenversammlung genehmigte im November die Freigabe des Platzes für ein Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gestaltung erarbeitete die Kommission schon im Dezember 1925 Leitsätze und stellte diese den Vereinen zur Diskussion. Mit Verweis auf den Ernst-Moritz-Arndt-Turm in Bergen wurde eine Verbindung aus Aussichtsturm und Denkmal vorgeschlagen, entsprechende Entwürfe dazu wurden im Schaufenster des Kaufhauses Ramelow ausgestellt. Die Ausführung eines Turmes durch Teterower Firmen war ein weiteres Argument für diese Variante, da bei einer Skulptur ein auswertiger Künstler das Geld erhalten würde. Zahlreiche Künstler reichten dazu Entwürfe ein. Im November 1926 empfahl daher der Geheime Baurat Pries aus Schwerin (Mitglied des Ausschusses für Denkmalspflege und Denkmalsbau der Mecklenburg-Schwerinschen Regierung) der Kommission den Entwurf von Korff aus Laage, der daraufhin einstimmig angenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Dezember 1926 erfolgten die Ausschreibungen, die Bauausführung übernimmt Maurermeister Krenzin aus Rostock, die Bauarbeiten die Maurermeister Kohlert und Rathcke aus Teterow. Zur Grundsteinlegung am 12. Juni 1927 konnte bei Gärtner Franz kostenlos Grünes zum Schmücken der Häuser abgeholt werden. Der Festzug versammelte sich um 15.30 Uhr auf dem Wilhelmsplatz (Platz des Friedens) und setzte sich um 16.00 Uhr in Bewegung. In den Grundstein war ein Bleibehälter eingelassen, der Geld, Briefmarken und Papiere enthielt. Nach den Ansprachen erfolgten die symbolischen Hammerschläge und das Spiel des Posaunenchores. Am Abend wurde zum Großen Festball im Hotel &amp;quot;Mecklenburger Hof&amp;quot; eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihe des Ehrenmals erfolgte in ähnlicher Form wie die Grundsteinlegung. Erwähnt wurden einige Baudetails: Höhe: 20,1 m, 114 Stufen, Schwertlänge: 8,5 m, Kosten über 18.000 RM, 104 Tage Bauzeit, 23.350 Ziegel und 50 t Zement wurden verbaut. Die Gestaltung des Umfeldes und die Anlage eines Weges wurde 1928 durch Teterower Vereine bewerkstelligt. Fortan wurde das Ehrenmal für Feiern und Kranzniederlegungen zum Ewigkeitssonntag und zur Tannenbergfeier (am 27. August - siegreichen Schlacht gegen Russland 1914) regelmäßig genutzt. Darüber hinaus war es auch Treffpunkt des Stahlhelmtages in Teterow am 14. und 15. Juni 1930, des Teterow-Malchiner-Schülertreffen am 24. Juni 1931 und des SA-Tages am 19. Juni 1932. Die Reden bei diesen Anlässen entsprachen mit dem üblichem Chauvinismus und Revanchismus der Zeit. Einen Höhepunkt des Missbrauchs erlebte das Ehrenmal dann mit dem Besuch Adolf Hitlers, der von hier am 19. September 1937 das Herbstmanöver der Wehrmacht beobachtete. 1939 erfolgte noch der Anbau der Wärterkabine mit Verkaufsstand und die Anbringung der Bronzetafeln mit den Namen der Gefallenen. Im 2. Weltkrieg befand sich im Umfeld eine Funkmessstation, das Ehrenmal lag im umliegenden Sperrgebiet und war somit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 verlor das Ehrenmal seinen Zweck als zentraler Gedächtnisort der Stadt an den VVN-Stein und später an das Denkmal am Mühlenteich. Ansichtskarten der Zeit bezeichnen es dann auch folgerichtig als &amp;quot;Aussichtsturm auf dem Heidberg&amp;quot;. Erst 1979 gab es die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt. Mit dem politischen Umbruch 1989/90 galten die anderen Denkmale als belastet und das Ehrenmal wurde wieder der zentrale Gedenkort Teterows. Die Bedeutung des Ehrenmals wurde auf alle Opfer von Krieg und Gewalt erweitert, die entsprechenden Tafeln 1999 angebracht. Zu jedem Volkstrauertag sind Teterower hier im Gedenken versammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten, Legenden und Volksweisheit rund um Teterow und die Mecklenburgische Schweiz=&lt;br /&gt;
* [[Sagen, Geschichten, Legenden und Volksweisheit rund um Teterow und die Mecklenburgische Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Teterower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[&amp;quot;Flurnamen und Lokalbezeichnungen der Stadt und Feldmark Teterow&amp;quot; zusammengestellt und erläutert von Dr. Gerhard Böhmer Stand 1.1.1934]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=100672</id>
		<title>Teterow fortlaufende Chronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=100672"/>
		<updated>2023-11-25T10:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: /* Zur Teterower Siedlungsgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [[Teterow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Herkunft von Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Hoffmann : &lt;br /&gt;
Die Gründung der Stadt Teterow &lt;br /&gt;
In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 94 (1930), S. 138-139 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit Penzlin ist die Reihe der Werleschen Städte, von denen uns Stiftungsbriefe erhalten sind, abgeschlossen. Man muß sich daher darauf beschränken, die Entstehung der übrigen Städte der Herrschaft Werle aus späteren Zeugnissen aufzuklären und ihr ungefähres Alter zu bestimmen. &lt;br /&gt;
:Teterow ist die Stadt, die uns in dieser Gruppe am frühesten als solche begegnet. &lt;br /&gt;
:Die Stadt liegt zwischen Güstrow und Malchin am Fuße der Heidberge. &lt;br /&gt;
:Im Jahre 1272 wird die Stadt zum erstenmal erwähnt (M.U.B. II, 1261). &lt;br /&gt;
:Anscheinend hat sie jedoch damals schon einige Zeit bestanden. &lt;br /&gt;
:Denn in diesem Jahr wird der Stadt das Dorf Baudorf mit 43 Hufen von Nikolaus von Werle verliehen. &lt;br /&gt;
:Diese Verleihung deutet darauf hin, daß der Stadt ihre bisherigen Besitzungen nicht mehr genügten, und wir können damit zugleich auch schon auf eine gewisse Blüte der Stadt schließen. &lt;br /&gt;
:Ferner erkennen wir auch aus derselben Urkunde des Jahres 1272, daß Teterow bei seiner Gründung durch Nikolaus von Werle Schweriner Stadtrecht verliehen wurde. &lt;br /&gt;
:Denn es heißt in ihr, daß die Ratmänner für sich den Friedensschilling benutzen sollten (Consules etiam suis vsibus pacis denarios usurpabunt). &lt;br /&gt;
:Da dieses Teterower Ratsprivileg genau dem des Schwerin-Güstrower Rechts entspricht, so können wir daraus schließen, daß auch sonst Schweriner Recht in Teterow galt. &lt;br /&gt;
:Ob damals, als die Stadt gegründet wurde, noch andere Siedlungen hier vorhanden waren, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
:Anscheinend ergibt sich aus der slawischen Namensform Teterow, daß hier einst ein slawisches Dorf vorhanden war. &lt;br /&gt;
:Vielleicht war Teterow auch der Name für den wendischen Burgwall, der noch heute auf der Insel im Teterower See erhalten ist. &lt;br /&gt;
:Schmaltz behauptet, daß das Teterower Kirchspiel bereits um 1226 gegründet worden ist (M.J.B. 73, S. 46). &lt;br /&gt;
:Es handelt sich dabei jedoch nur um Vermutungen. &lt;br /&gt;
:Reifferscheid hat die Entstehung der Teterower Kirche nach ihrem Stil erst in die Zeit um 1270 angesetzt (Reifferscheid a. a. O. S. 147 ff ). &lt;br /&gt;
:Die Stadt ist, wie aus dem Stadtplan hervorgeht, eine Gründung aus frischer Wurzel ( Plan der Stadt Teterow &amp;quot;fecit Teterow, 26. 2. 1753, Christian Adolf Reinhard, Senator&amp;quot;, im Besitz der Stadt Teterow ). &lt;br /&gt;
:Bereits Fritz hat auf den Teterower Grundriß als Beispiel eines Kolonial-Stadtplans hingewiesen (Fritz a. a. O. S. 27). &lt;br /&gt;
:Unter den sechs Ratmännern, deren Namen uns im Jahre 1288 genannt werden (M.U.B. III, 1959), ist anscheinend einer ein Slawe gewesen. &lt;br /&gt;
:Von den sechs Ratmännern sind drei als Deutsche anzusprechen, während wir bei den übrigen drei ihre Nationalität an ihrem Namen nicht erkennen können. &lt;br /&gt;
:Nach dieser Ratsherrnliste vom Jahre 1288 scheint die Zusammensetzung der frühesten Teterower Bevölkerung überwiegend deutscher Herkunft gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterows Geschichte als Chronologie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3.Jahrtausend v.u.Z.&lt;br /&gt;
:Besiedlung der Insel im Teterower See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow in der Slawenzeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;6./7. Jahrhundert n.Ch.&lt;br /&gt;
:Slawische Einwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;vom &#039;&#039;&#039;9. bis zum 12. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:existierte auf der heutigen &amp;quot;Burgwallinsel&amp;quot; im Teterower See eine in drei Bauperioden errichtete dedeutenden slawische Burganlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1235&lt;br /&gt;
:Teterow ( slaw. &amp;quot;Birkhahnort&amp;quot;) erhält Stadtrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1272&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung Teterows &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;14.Jh.&lt;br /&gt;
:Die Stadt wurde (wohl zur Zeit seiner größten Bedeutung) befestigt und erhielt seine schönen gotischen Stadttore. &lt;br /&gt;
:Fertigstellung der Stadtkirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1316 &lt;br /&gt;
:Teterow kommt an die Herrschaft Werle-Parchim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1374 &lt;br /&gt;
:an die Herrschaft Werle-Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1436 &lt;br /&gt;
:Die Stadt kommt an das Haus Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1540&lt;br /&gt;
:Beginn der Reformation in Teterow&lt;br /&gt;
:Entsprechend des Vermögens der Teterower Kirche verlief die Reformation nicht ohne Wiederstände, die Kalandsbrüderschaft mußte sogar aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1585&lt;br /&gt;
:Hexenprozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1632&lt;br /&gt;
:erster großer Stadtbrand vernichtet ein Viertel aller Fachwerkhäuser, was den allgemeinen Niedergang Teterows beschleunigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1650&lt;br /&gt;
:Die Stadt hat nach dem 30-jährigen Krieg nur noch rund 300 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1680&lt;br /&gt;
:Pastor Felix Fiedler stiftet den Ertrag aus der Verpachtung von Äckern und Gärten zur Unterstützung armer Schulkinder (heutiger Schulkamp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1764&lt;br /&gt;
:G.S.C. Kirchhoff - Entdecker des Stärkezuckers - wird in Teterow geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1820&lt;br /&gt;
:Edikt zur Aufhebung der Leibeigenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:Teterow bekommt eine hölzerne Quellwasserleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Johann Heinrich von Thünen wird erster Ehrenbürger von Teterow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Große Cholera-Epidemie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1856&lt;br /&gt;
:Die Stadt bekommt eine Telegraphenverbindung zu den Nachbarstädten Güstrow und Malchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1867&lt;br /&gt;
:Auflösung der Zünfte und Gewerbefreiheit in ganz Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1918==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1880&lt;br /&gt;
:Dr. jur. Franz von Pentz wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1881&lt;br /&gt;
:Hermann Carl Friedrich Pogge wird zweiter Ehrenbürger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894&lt;br /&gt;
:William Mantle, geborener Engländer und Gaswerksdirektor wird dritter Ehrenbürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:Einweihung des Rathauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Einweihung des Hechtbrunnens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Errichtung des Ehrenmals in den Heidbergen&lt;br /&gt;
:Bau des Wendenkruges auf der Burgwallinsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:Mit der Einrichtung der Kurbelfähre ist die Burgwallinsel ständig erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930, 29. Juni&lt;br /&gt;
:Mit dem ersten Rennen wird der Bergring in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR bis 1990==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1950-1953&lt;br /&gt;
:Tiefgründige Untersuchung der Burgwallinsel im Rahmen mehrerer archäologischer Grabungskampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;17.06.1953&lt;br /&gt;
:während des Volksaufstandes in der DDR kommt es auch in Teterow zu Demonstrationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1977&lt;br /&gt;
:Inbetriebnahme der neuen Seilzugfähre zur Burgwallinsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:Hochwasser in Teterow  nach sintflutartigen Regenfällen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:Gründung des Heimatbundes - erste Vereinsgründung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
:Die Verwaltung der Stadt zieht wieder in das Rathaus ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2001&lt;br /&gt;
:Die Barkasse &amp;quot;Regulus&amp;quot; unternimmt nach Versenkung 1945, Hebung mehr als 50 Jahre danach und anschließender Restaurierung, ihre erste Fahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Eröffnung der Arena am Kellerholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zur Teterower Siedlungsgeschichte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Teterow entstand in der Nähe der einstigen wendischen Burganlage.&lt;br /&gt;
:Es ist unbekannt wann Teterow genau entstanden ist. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt stammt aus dem Jahr 1272.&lt;br /&gt;
:Da der Baubeginn der Stadtkirche bauhistorisch auf die Zeit um 1280 gelegt werden kann, ist davon auszugehen, dass die Verleihung der Stadtrechte um 1250 erfolgten.&lt;br /&gt;
:Als offizielles Gründungsjahr wird jedoch seit dem 18. Jh. 1235 benannt. Dies entbehrt jedoch jeglichen Beweises und basiert lediglich darauf, dass Malchin nachweislich 1236 die Stadtrechte verliehen bekommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Teterower Burgwall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zusammenfassung der Grabungsergebnisse (Fundbeschreibung) von 1950 bis 1953:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Auf eine bestehende offene Siedlung folgten vom Ende des 9. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts drei Burgphasen.&lt;br /&gt;
:Eine 750m lange Brückenanlage verband die Burgwallinsel mit dem Festland.&lt;br /&gt;
:Sie bestand aus senkrechten Pfosten und schrägen Stützen, auf denen vierkantige Träger auflagen.&lt;br /&gt;
:Die Einzeljoche waren durch locker auf die Träger gelegte Unterzüge verbunden, auf denen die Bohlen lagen, die zusätzlich durch Rödeleisen verbunden waren und ein Geländer trugen.&lt;br /&gt;
:Die Brücke, für die ebenfalls drei Bauphasen nachzuweisen waren, traf im Süden vor dem 4m hohen Abschnittswall der 1,2 ha großen Vorburg auf die Insel.&lt;br /&gt;
:Ein zweiter Wall trennte Vor- und Hauptburg von einander. &lt;br /&gt;
:Die Besiedlung der auf einer natürlichen Anhöhe gelegenen 0,6 ha großen Burg mit einer Innenfläche von 25 x 50 m ist durch Gruben, Teilen von Hauspflastern, Herdstellen und Backöfen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
:Sie zeigte in der Hauptburg dicht Bebauung, in der Vorburg nur entlang der Wälle.&lt;br /&gt;
:Der Wall war in der ersten und zweiten Phase in Kastenbauweise errichtet, während der dritten Phase nur aus einer Palisade mit Planken, die die Vorderfront verstärkten bestand.&lt;br /&gt;
:Während es in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts, also nach der ersten Besiedlungsphase, zu einer Brandzerstörung kam, wurde die Burg schließlich im 12. Jahrhundert friedlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
:Bei den Funden überwiegt wendische Keramik der Menkendorfer Gruppe und Knochen.&lt;br /&gt;
:Keramikfunde der Teterower Gruppe werden dagegen in das 11. und 12. Jahrhundert datiert, bei der der Fundort beim Teterower Burgwall anmengebend für den Typ war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu nachfolgend angeführten Quellen ist der Hinweis erforderlich, das die Mehrheit heute tätiger Historiker die Meinung vertritt, das es sich bei der Teterower Burganlage wohl eher nicht um die in frühen Quellen genannte Burg Othimars handelt und diese mehrheitlich mit der wendischen Burganlage von Behren-Lübchin in Verbindung gebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Veröffentlichungen vor den Ausgrabungen 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514905980.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 (2) Rudolf Asmus Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 1928 S.1-5 (&#039;&#039;&#039;Teil 1 ist 1926 in der Zeitschrift &amp;quot;Mecklenburg&amp;quot; erschienen!&#039;&#039;&#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514906111.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 (3)  Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 : (3.) Fortsetzung Rudolf Asmus. - In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 2, S.9-11]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514906332.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 : (4.) Schluß Rudolf Asmus In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 3, S.17-19 ]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513452567.pdf Frühgeschichtliches und Vorgeschichtliches vom Teterower See Rudolf Asmus In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.354-359]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Veröffentlichungen während und nach den Ausgrabungen 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-....&lt;br /&gt;
:-....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Religionsgemeinschaften in Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde==&lt;br /&gt;
;Pfarrkirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Pfarrkirche St. Peter und Paul ist eine dreischiffige Pseudobasilika aus Backstein mit zweijochigem , kreuzrippengewölbtem Rechteckchor, Nordsakristei und eingezogenem quadratischem Westturm.&lt;br /&gt;
:Chor und dreijochiges Landhaus wurden nach 1250 begonnen.&lt;br /&gt;
:Der Einzug der Schiffsgewölbe und Errichtung des Westturms erfolgten im 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
:Charakteristisch am Chor sind Lisenen, Rundbogenfriese und Deutsches Band, im Ostgiebel finden sich spitzbogige Blendenreihen und Kreuzblende, darunter in der Ostwand Dreifenstergruppe mit eingelegten Rundstäben. Blendendekore finden sich auch um Staffelgiebel der zweijochigen Nordskristei und den beiden Obergeschossen des Westturmes.&lt;br /&gt;
:Die südliche Priesterpforte (durch die spätere Südsakristei verdeckt) mit reichem Blattschmuck an Kapitellen und Archivolten. Im Inneren die Kreuzrippengewölbe im Chor lagern auf Wandpfeilern mit Runddiensten, im Langhausmittelschiff auf achteckigen Pfeilern, das südliche Seitenschiff mit achteckigen Rippengewölben.&lt;br /&gt;
:1877/80 erfolgte eine umfassende Instandsetzung. Dabei wurde die Langhausnordwand mit Fenstern, Verbreiterung des nördlichen Seitenschiffes und einer zweiten Sakristei an der Südseite des Chrores versehen.&lt;br /&gt;
:Die Gewölbemalerei von 1350 wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts umfassend restauriert.&lt;br /&gt;
:Dargestellt sind Szenen aus dem Alten und Neuen Testament (Genesis sowie Leben und Passion Christi), zwei geharnischte Fürsten, Mischwesen und Tierdrolerien.&lt;br /&gt;
:Im Chor befindet sich ein sehr qualitätvoller vierflügeliger Schnitzaltar (um 1430) mit zentraler Marienkrönung sowie Apostelfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513615962.pdf Die Peter-Paulskirche zu Teterow Karl Schmaltz In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.369-371]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616098.pdf Über die Decken- und Tafelmalereien der Pfarrkirche zu Teterow Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.372]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul, deren Anfänge in das 13. Jahrhundert zurückreichen, bestanden vor der Stadt Kapellen. Die wichtigste war die nach 1300 errichtete Marienkapelle, die angeblich von Bischof Magnusvon Kammin begründet wurde und gewisse Wallfahrtbedeutung erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514907045.pdf Der St. Georg-Friedhof zu Teterow In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 9, S.67]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Teterower Gebäude=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Teterower Rathaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus von Teterow wurde 1910 errichtet. Es befindet sich im Stadtkern von Teterow, direkt am Marktplatz in unmittelbarer Nähe zur Stadtkirche St. Peter und Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt für den Bau des ersten Rathauses ist nicht überliefert. Da der Bau der Kirche St. Peter und Paul gegen 1270 begann und Teterow 1272 erstmals urkundlich erwähnt wird, entstand vermutlich auch um diese Zeit ein erstes Rathaus. Am 18. August 1700 kam es nach dem Großbrand von 1632 zum zweiten Mal zu einer Feuersbrunst, die Teterow samt Rathaus in wenigen Stunden fast vollständig vernichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 wurde ein Rathaus im Stil des Barocks errichtet. Dieser Bau wurde 1909 abgerissen und es entstand bis 1910 am Marktplatz das heutige zweigeschossige neobarocke Rathaus. Großherzog Friedrich Franz IV. hatte dazu den Grundstein gelegt. Die Marktplatzseite des „dritten“ Rathauses gliedert sich auch in drei Teile mit je drei Fensterachsen. Durch den vorspringenden Mittelrisalit führt der Eingang. Das Gebäude hat ein Mansarddach, das ein offenes, barockes Türmchen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 wurde das Haus von der sowjetischen Kommandantur, vom Rat des Kreises und vom Polizeikreisamt genutzt. Die Stadtverwaltung residierte in dieser Zeit im ehemaligen Hotel &amp;quot;Erbgroßherzog&amp;quot; in der Malchiner Straße. Nach der Wende übernahm am 13. Februar 1990 die Stadtverwaltung wieder das Rathaus. Im November 1992 brach bei einem Orkan die Spitze des Rathaustürmchens mitsamt der vergoldeten Kugel ab und blieb in der Dachrinne hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus wurde um 1993 gründlich saniert. So auch das Balkongitter über dem Eingang, welches das neu gestaltete Stadtwappen farbenprächtig zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Marktplatz befindet sich eine 1995 eingelassene Gedenkplatte, die den geographischen Mittelpunkt Mecklenburg-Vorpommerns kennzeichnet, und der an die Schildbürgerstreiche erinnernde Hechtbrunnen. Er wurde nach Entwürfen des Plauer Bildhauers Wilhelm Wandschneider gebaut und 1914 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Teterower Schulkampus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtmühle==&lt;br /&gt;
=Die Altstadt=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Stadtbefestigung von Teterow mit den Stadtoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer ist an der bogenförmigen Führung der Ringstraßen noch erkennbar.&lt;br /&gt;
:Die Mauer selbst ist abgetragen bzw. überbaut.&lt;br /&gt;
:Von den ehemals drei Toren sind noch zwei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rostocker Torturm====&lt;br /&gt;
:Das Tor ist ein mehrgeschossiger Backsteinbau des frühen 15.Jahrhunderts mit einem abgeschlossenen Satteldach zwischen Giebeln zur Stadt- und Feldseite, die spitzbogigen Durchfahrtsöffnungen nachträglich vergrößert. &lt;br /&gt;
:Der Turmkörper ist an der Stadtseite mit großer mittlerer Spitzbogenöffnung versehen, dem wohl im frühen 18.Jahrhundert durch eine Eisenkonstruktion zugesetzt worden war. &lt;br /&gt;
:Seitlich gerahmt von kleinen Blenden, sind die Staffelgiebel mit Maßwerkblenden versehen. &lt;br /&gt;
:Ihre oberen Abschlüsse wurden im 16. Jahrhundert verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Malchiner Torturm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Malchiner Tor ist ein annähernd quadratischer Backsteinbau mit Stadt- und Feldseitengiebel sowie kleinteiligen, am Turmkörper zu horizontalen Bändern zusammengeschlossenem Baudekor, erbaut um die Mitte des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
:Die spitzbogige Durchfahrt ist ebenfalls im 16. Jahrhundert vergrößert und dabei die Giebelabschlüsse verändert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Museen=&lt;br /&gt;
==Das Teterower Feuerwehrmuseum==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Teterower Gesundheitswesen=&lt;br /&gt;
===Hospital St. Gertrud===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das ehemalige Hospital St. Gertrud am Gertrudensteig ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau, erbaut gegen Ende des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
===Apotheken in Teterow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Teterower Feuerwehr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Teterower Ortsteile=&lt;br /&gt;
==[[Niendorf]]==&lt;br /&gt;
==[[Pampow]]==&lt;br /&gt;
==[[Teschow]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Teterower Wirtschaftsleben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterow - über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen=&lt;br /&gt;
* [[Teterow - über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen|Über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Persönlichkeiten=&lt;br /&gt;
* [[Teterower Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Vereinsgeschichte(n)=&lt;br /&gt;
==Die Teterower Schützenvereine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bergring - Europas schönste Grasrennbahn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg007/484026143.pdf &amp;quot;Bergring Teterow (Meckl. Schweiz)&amp;quot; Gerhard Böhmer In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.7 (1931) 8 S.393-394]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/51368719X.pdf 12. Teterower Bergring-Rennen um den &amp;quot;Preis von Mecklenburg&amp;quot; In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 128 S.467]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513750924.pdf Der &amp;quot;Mecklenburgische Nürburgring&amp;quot; hält, was er verspricht In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 129 S.514] &lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616616.pdf Bergring Teterow (Meckl. Schweiz) Carl Schröder In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.378-379]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterow, das Schilda Norddeutschlands?=&lt;br /&gt;
* [[Teterow, das Schilda Norddeutschlands?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kunst im öffentlichen Raum =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Hechtbrunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was der Teterower Bürgermeister 1912 zum Brunnen schreibt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 richtet der Teterower Bürgermeister Dr. Müller ein amtliches Schreiben mit folgenden Worten an das Schweriner Kabinett, &amp;quot;Wie allgemein bekannt sein dürfte, werden die Teterower, besonders auswärts, immer mit der Frage geneckt: Hewwt Ji em all wedder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Mit dieser Einführung erbittet er nunmehr die Genehmigung zur Aufstellung eines Brunnens mit Hecht, &amp;quot;der die Teterower in die Lage versetzen würde, diese Neckereien dann endlich zurückzuweisen, indem sie antworten können: Ja, wi hem´em, kiek em Di an, up´n Markt steiht he!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Die Bürgermeister-Worte überzeugten und mit der bald darauf aus Schwerin erteilten Genehmigung konnten die Teterower Geld sammeln und einen Wettbewerb zu seiner Ausführung ausloben. &lt;br /&gt;
:Neun Architekten und Bildhauer schickten ihre Entwürfe.&lt;br /&gt;
:1200 Goldmark brachte die erste Sammelaktion ein.&lt;br /&gt;
:Der Entwurf des renomierten Mecklenburger Bildhauers Wilhelm Wandschneider überzeugte die Stadtvertreter besonders.&lt;br /&gt;
:Im November 1913 konnte der Bau des Brunnens aus Granit-Porphyr beginnen.&lt;br /&gt;
:Der Redakteur des &amp;quot;Kladderadatsch&amp;quot;, damals Deutschlands meistgelesene Satirezeitschrift, Paul Warnke, gebürtiger Lübzer und redaktioneller Amtsnachfolger von Johannes Trojan, lieferte den Text für die Randinschrift: &amp;quot;Wek Lüd sünd klauk un wek sünd daesig un wek de sünd wat aewernäsig. Lat´t er spijöken, Kinnings la´t! De Klock hett lüer´t, de Hekt is fat´t&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Die &amp;quot;Teterower Zeitung&amp;quot; berichtet darüber: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Große Heiterkeit erregte es, als man in dem unteren Bassin einen kapitalen lebenden Hecht der an einem in den Landesfarben gehaltenen Band eine Glocke um den Hals trug, lustig umherschwimmen sah.&amp;quot; (TZ 19. Mai 1914)&lt;br /&gt;
:Seither trägt das kleine Kerlchen den übergroßen Hecht auf seinen Schultern zu Markte.&lt;br /&gt;
:Bald darauf wurde der Knabe im Schutze des neuen, dritten Rathauses zum ersten Wahrzeichen der Stadt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616489.pdf Unsachliches über Teterow Gisela Asmus In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.376-377]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg017/523388950.pdf Wandschneider plaudert aus seinem Leben : von Amerika nach Teterow Wilhelm Wandschneider In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.17 (1941) 198 S.114-115]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die verschobene Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Mittelpunkt (von MV?)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüchers Pfeife==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Teterower Katze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmale in Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriegerdenkmal==&lt;br /&gt;
Auf Initiative des neu ins Amt berufenen Bürgermeisters Franz von Pentz wurde am 3. April 1881 der Teterower Verschönerungsverein gegründet. Eines der ersten Anliegen des Vereins war die Errichtung eines Kriegerdenkmals mit den Namen der toten Teterower Soldaten. Unterstützung fand der Verein dabei beim Kampfgenossen-Verein, der u. a. einen Programmabend für das zu errichtende Kriegerdenkmal veranstaltete, der Erlös betrug 130 M. Eine Lotterie mit Gewinn-Gegenständen von Arbeiten der Teterower Industrieschule sollte folgen. Einer der wesentlichen Unterstützer des Projektes war der Bauinspektor Wilhelm Müller, Besitzer einer Eisengießerei und Maschinenfabrik in Teterow. Er ließ auf seine Kosten die etwa 4 m lange Säule herstellen. Am 2. September 1882 - dem Jahrestag der Schlacht von Sedan - wurde die Einweihung auf dem Wilhelmsplatz (heute Platz des Friedens) vorgenommen. Eine zeitgenössische Beschreibung: &amp;quot;Auf einem Sockel von poliertem Granit erhebt sich eine ebenfalls granitne polierte Säule mit korinthischem Kapitäl. Auf demselben befindet sich die aus Chamotte gefertigte und vergoldete Figur einer Friedensgöttin, welche in der Linken einen Palmenzweig, in der Rechten einen Lorbeerkranz hält. Die Vorderseite des polierten Sockels trägt eine Tafel, auf welcher in vergoldeten Buchstaben die Namen der im Feldzuge 1870/71 aus hiesigem Amtsgerichtsbezirk gefallenen Krieger verzeichnet sind. Ein eisernes Kreuz mit der Inschrift &amp;quot;Mit Gott für Fürst und Vaterland&amp;quot; schmückt die Tafel, und unter demselben befinden sich folgende Namen:&lt;br /&gt;
Heinrich Fiedler aus Teterow&lt;br /&gt;
Friedrich Schmaedcke aus Teterow&lt;br /&gt;
Friedrich Schenck aus Teterow&lt;br /&gt;
Heinrich Schoenfeldt aus Nienhagen&lt;br /&gt;
Friedrich Düsing aus Neu-Wockern&lt;br /&gt;
Johann Rüger aus Bristow&lt;br /&gt;
Christian Dabbert aus Baartz&lt;br /&gt;
Johann Ernst aus Appelhagen&lt;br /&gt;
Friedrich Krüger aus Vollrathsruhe&amp;quot;&lt;br /&gt;
1903 erfolgte die gärtnerische Anlage durch den Verschönerungsverein. 1908 gab es noch einen Beschluss der Rats- und Bürgersitzung im Frühjahr 1909 den Siegesengel neu vergolden zu lassen. Das dazu aufgestellte Gerüst wurde auch von jemandem genutzt, der den Palmzweig zerbrochen hatte. 1947 wurde dann das Denkmal zerstört, der Sockel auf dem St. Georgs Friedhof aufgestellt. Bildhauer Willy Frees und sein Sohn Karl-Heinz fertigten aus den Trümmern der Säule eine Kugel, die heute den Sockel krönt.&lt;br /&gt;
Das Denkmal im Ganzen muss über 9 m hoch gewesen sein. Ein ähnliches Denkmal befand sich in Stavenhagen, wurde aber auch zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Bismarck-Denkmal==&lt;br /&gt;
Mit dem Fund eines Felsens von 4,5 m Länge und 3 m Breite in der Pampower Feldmark kam im Januar 1900 die Idee auf, diesen für ein Bismarck-Denkmal nutzen zu wollen. Die Kosten dafür waren auf 500 M geschätzt worden und wurden per Listensammlung bereits Ende Januar erreicht. Vorgesehene Standorte dafür waren u. a. die Heidberge oder der Schulkamp, letztlich entschied man sich aber für den Friedrich-Franz-Platz - seinen heutigen Standort. Zum Abtransport wurde der Stein in seine heutige Form gebracht, mit einem Gewicht von 22,5 t. Mittels 4 Dampfpflug-Lokomobilen der Herren Jenke und Godow wurde er im Mai 1900 in die Stadt gebracht. Zu überwinden galt es dabei die Bedenken der Chausseebauverwaltung und auch die Eisenbahnverwaltung gestattete das Überqueren der Geleise erst nach Durchfahrt des letzten Zuges um 1.00 Uhr nachts. Am 8. Mai 1900 konnte er unter Musik der städtischen Kapelle abgeladen werden. Am 12. März trafen sich in Lembckes Lokal die Spender des Bismarck-Denkmals zur Auswertung. Die bis dahin entstandenen Kosten beliefen sich bereits auf 900 M, die Einnahmen betrugen nur 630 M. Trotzdem erschien den Beteiligten eine Finanzierung des Fehlbetrages möglich und die Idee für ein Medaillon-Bildnis des Fürsten Bismarck entstand. Nach Beratung am 26. März 1900 zwischen Bürgervertretung und Verwaltung wird diese beauftragt, ein Fundament für den Stein errichten zu lassen und der Bürgermeister kann von einer Spende in Höhe von 300 M von Herrn Hermann Paepcke aus Chicago für ein Bismarckmedaillon berichten. Bereits am 30. Mai 1900 begannen die Untermauerungsarbeiten für den Stein, dabei wurden Knochenreste des ehemaligen Friedhofes vor dem Gertrudenstift gefunden. Im September 1901 wurde dann die Vertiefung zur Aufnahme des Medaillons in den Stein gehauen. Im September 1901 kam der Verschönerungsverein zusammen und beschloss unter anderem, einen Klinkersteig am Bismarck-Denkmal verlegen zu lassen, was im September 1902 geschah. Noch im September 1901 wurde das Porträt des ehemaligen Kanzlers in den Stein eingelassen. Von einer offiziellen Einweihung lässt sich in den Zeitungen der Zeit nichts finden.&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg gründete sich 1947 in Berlin die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (V.V.N.). Die Ortsgruppe des V.V.N. Teterow forderte für die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Faschismus die Überlassung des Bismarcksteins. Da die Denkmalpflege keine Einwände hatte, konnte die Umnutzung erfolgen und zum 1. Mai 1949 übernahm die Stadt den Stein in ihren Schutz, das Bismarck-Medaillon kam ins Museum. (Mit der Auflösung des Museums wurde das Medaillon ins Museum nach Waren verbracht und verschwand dort). Mit der Errichtung des Denkmals am Mühlenteich 1969 hatte der V.V.N.-Stein ausgedient und erhielt 1977 eine Platte mit einigen Angaben. Auf Initiative des Heimatbundes Teterow e. V. konnte durch eine Spendensammlung am 31. Juli 1998 wieder ein Bismarck-Medaillon am Stein enthüllt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bismarckstein 1.jpg|thumb|350px|rechts|Bismark-Stein (Quelle: Stadtarchiv Teterow)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrenmal in den Heidbergen==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte schon der Baudirektor Gustav Hamann aus Schwerin - 1910 bei der Errichtung des Rathauses in Teterow weilend - einen Turm auf dem Teterower Heidberg errichten wollen. Die Lage über der Stadt bot eine gute Fernsicht und hätte auch den Tourismus in der Stadt weiter beleben können. Daher wandte er sich mit Schreiben vom 27. Januar 1910 an den Bürgermeister Schmidt mit dem Vorschlag, einen Aussichtsturm auf dem Heidberg zu errichten. Hamann wollte dazu kostenlos eine Zeichnung und einen Kostenvoranschlag zur Verfügung stellen. Nach Rücksprache mit Hamann wurde von der Rats- und Bürgersitzung die Einrichtung eines Baufonds bewilligt, in den bis 1926 70,89 Mark eingezahlt wurden. Am 26. November 1922 wurden die Gedenktafeln an die Gefallenen des 1. Weltkrieges der Kirchengemeinde in der Pfarrkirche eingeweiht, dies war der Anlass für Kriegerverein und Gewerbetreibende eine Würdigung für die Gefallenen in der Stadt anzuregen. Beide bildenten am 25. September 1924 ein Komitee, dem die Herren Molkereibesitzer Wickboldt, Major von Zeppelin auf Appelhagen, Bürgermeister Dr. Müller, Lehrer Köpcke, Kaufmann Ehrich, Gärtnereibesitzer Franz, Pastor Schumacher, Ihde, Kaufmann Bülow, Kämmereiberechner Rußdorf, Uhrmacher Mäting, Maurermeister Kohlert, Voß, Müschen, Vick und später auch Ackerbürger Hannemann angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spenden zum Bau stammten von Teterowern mittels Haussammlungen, kamen aber auch von ausgewanderten Familien (Hugo Altschwager aus Milwaukee, Erna Volkner aus Chicago), Zeitungsanzeigen, Benefizveranstaltungen und eine Lotterie brachten ebenfalls Geld ein. Die Inflation ließ das gesammelte Geld immer wieder zusammenschrumpfen. Molkereibesitzer Wickboldt dazu: &amp;quot;Immer wenn die Kommission glaubte nunmehr bald mit dem Bau beginnen zu können, war der Wert der Mark wieder geschwunden. Es mag als Kuriosa angeführt werden, das wir im Jahr 1923, um noch etwas von den Geldern zu retten, mit dem Restgeld eine Kiste Kognak kauften, um es wertbeständig anzulegen. Dies ist bei späteren Verlosungen auch wieder verwertet worden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Standortfrage wendete sich die Kommission an den Heimatbund Mecklenburg, dieser empfahl den Stadtgartendirektor Schomburg als Sachverständigen, der mehrere Standorte untersuchte. Der Friedhof schien als Platz durchaus geeignet, da Hintergrund und Anlage bereits vorhanden waren, für größere Gedenkfeiern fehlte allerdings der Platz. Ein Platz auf dem Schulkamp kam wegen des kleinen Geländes nicht in Frage. Das Mühlenbruch böte genug Platz, hätte aber für ein Ehrenmal befestigt werden müssen. Der Halbkreisrasen gegenüber dem Bahnhof wäre &amp;quot;bedingt durch den Post- und Bahnhofsverkehr der Obhut des Publikums anvertraut&amp;quot; und somit geeignet. Der Heidberg schien für eine weit ins Land ragende Gedächtnisstätte geeignet. Der weite Weg könnte durch Fahrgelegenheiten absolviert werden und auch die &amp;quot;alte Herren-Kolonne&amp;quot; mit zum Teil über 80jährigen legte diesen Weg täglich zurück. Ein weiteres Argument war, dass der Heidberg der historische Platz für die Gedenkfeiern der Teterower sei. Die Sedan-Feier und auch die Feier 1813 hatten hier stattgefunden, an diesen Tagen brannten Holzstöße und fast ganz Teterow - Alt und Jung - waren hier versammelt. Daher beschloss die Denkmalkommission den Standort Heidberg und die Stadtverordnetenversammlung genehmigte im November die Freigabe des Platzes für ein Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gestaltung erarbeitete die Kommission schon im Dezember 1925 Leitsätze und stellte diese den Vereinen zur Diskussion. Mit Verweis auf den Ernst-Moritz-Arndt-Turm in Bergen wurde eine Verbindung aus Aussichtsturm und Denkmal vorgeschlagen, entsprechende Entwürfe dazu wurden im Schaufenster des Kaufhauses Ramelow ausgestellt. Die Ausführung eines Turmes durch Teterower Firmen war ein weiteres Argument für diese Variante, da bei einer Skulptur ein auswertiger Künstler das Geld erhalten würde. Zahlreiche Künstler reichten dazu Entwürfe ein. Im November 1926 empfahl daher der Geheime Baurat Pries aus Schwerin (Mitglied des Ausschusses für Denkmalspflege und Denkmalsbau der Mecklenburg-Schwerinschen Regierung) der Kommission den Entwurf von Korff aus Laage, der daraufhin einstimmig angenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Dezember 1926 erfolgten die Ausschreibungen, die Bauausführung übernimmt Maurermeister Krenzin aus Rostock, die Bauarbeiten die Maurermeister Kohlert und Rathcke aus Teterow. Zur Grundsteinlegung am 12. Juni 1927 konnte bei Gärtner Franz kostenlos Grünes zum Schmücken der Häuser abgeholt werden. Der Festzug versammelte sich um 15.30 Uhr auf dem Wilhelmsplatz (Platz des Friedens) und setzte sich um 16.00 Uhr in Bewegung. In den Grundstein war ein Bleibehälter eingelassen, der Geld, Briefmarken und Papiere enthielt. Nach den Ansprachen erfolgten die symbolischen Hammerschläge und das Spiel des Posaunenchores. Am Abend wurde zum Großen Festball im Hotel &amp;quot;Mecklenburger Hof&amp;quot; eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihe des Ehrenmals erfolgte in ähnlicher Form wie die Grundsteinlegung. Erwähnt wurden einige Baudetails: Höhe: 20,1 m, 114 Stufen, Schwertlänge: 8,5 m, Kosten über 18.000 RM, 104 Tage Bauzeit, 23.350 Ziegel und 50 t Zement wurden verbaut. Die Gestaltung des Umfeldes und die Anlage eines Weges wurde 1928 durch Teterower Vereine bewerkstelligt. Fortan wurde das Ehrenmal für Feiern und Kranzniederlegungen zum Ewigkeitssonntag und zur Tannenbergfeier (am 27. August - siegreichen Schlacht gegen Russland 1914) regelmäßig genutzt. Darüber hinaus war es auch Treffpunkt des Stahlhelmtages in Teterow am 14. und 15. Juni 1930, des Teterow-Malchiner-Schülertreffen am 24. Juni 1931 und des SA-Tages am 19. Juni 1932. Die Reden bei diesen Anlässen entsprachen mit dem üblichem Chauvinismus und Revanchismus der Zeit. Einen Höhepunkt des Missbrauchs erlebte das Ehrenmal dann mit dem Besuch Adolf Hitlers, der von hier am 19. September 1937 das Herbstmanöver der Wehrmacht beobachtete. 1939 erfolgte noch der Anbau der Wärterkabine mit Verkaufsstand und die Anbringung der Bronzetafeln mit den Namen der Gefallenen. Im 2. Weltkrieg befand sich im Umfeld eine Funkmessstation, das Ehrenmal lag im umliegenden Sperrgebiet und war somit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 verlor das Ehrenmal seinen Zweck als zentraler Gedächtnisort der Stadt an den VVN-Stein und später an das Denkmal am Mühlenteich. Ansichtskarten der Zeit bezeichnen es dann auch folgerichtig als &amp;quot;Aussichtsturm auf dem Heidberg&amp;quot;. Erst 1979 gab es die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt. Mit dem politischen Umbruch 1989/90 galten die anderen Denkmale als belastet und das Ehrenmal wurde wieder der zentrale Gedenkort Teterows. Die Bedeutung des Ehrenmals wurde auf alle Opfer von Krieg und Gewalt erweitert, die entsprechenden Tafeln 1999 angebracht. Zu jedem Volkstrauertag sind Teterower hier im Gedenken versammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten, Legenden und Volksweisheit rund um Teterow und die Mecklenburgische Schweiz=&lt;br /&gt;
* [[Sagen, Geschichten, Legenden und Volksweisheit rund um Teterow und die Mecklenburgische Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Teterower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[&amp;quot;Flurnamen und Lokalbezeichnungen der Stadt und Feldmark Teterow&amp;quot; zusammengestellt und erläutert von Dr. Gerhard Böhmer Stand 1.1.1934]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=100670</id>
		<title>Teterow fortlaufende Chronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Teterow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=100670"/>
		<updated>2023-11-25T10:51:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PeterSager: /* Zur Teterower Siedlungsgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [[Teterow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Herkunft von Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Hoffmann : &lt;br /&gt;
Die Gründung der Stadt Teterow &lt;br /&gt;
In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 94 (1930), S. 138-139 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit Penzlin ist die Reihe der Werleschen Städte, von denen uns Stiftungsbriefe erhalten sind, abgeschlossen. Man muß sich daher darauf beschränken, die Entstehung der übrigen Städte der Herrschaft Werle aus späteren Zeugnissen aufzuklären und ihr ungefähres Alter zu bestimmen. &lt;br /&gt;
:Teterow ist die Stadt, die uns in dieser Gruppe am frühesten als solche begegnet. &lt;br /&gt;
:Die Stadt liegt zwischen Güstrow und Malchin am Fuße der Heidberge. &lt;br /&gt;
:Im Jahre 1272 wird die Stadt zum erstenmal erwähnt (M.U.B. II, 1261). &lt;br /&gt;
:Anscheinend hat sie jedoch damals schon einige Zeit bestanden. &lt;br /&gt;
:Denn in diesem Jahr wird der Stadt das Dorf Baudorf mit 43 Hufen von Nikolaus von Werle verliehen. &lt;br /&gt;
:Diese Verleihung deutet darauf hin, daß der Stadt ihre bisherigen Besitzungen nicht mehr genügten, und wir können damit zugleich auch schon auf eine gewisse Blüte der Stadt schließen. &lt;br /&gt;
:Ferner erkennen wir auch aus derselben Urkunde des Jahres 1272, daß Teterow bei seiner Gründung durch Nikolaus von Werle Schweriner Stadtrecht verliehen wurde. &lt;br /&gt;
:Denn es heißt in ihr, daß die Ratmänner für sich den Friedensschilling benutzen sollten (Consules etiam suis vsibus pacis denarios usurpabunt). &lt;br /&gt;
:Da dieses Teterower Ratsprivileg genau dem des Schwerin-Güstrower Rechts entspricht, so können wir daraus schließen, daß auch sonst Schweriner Recht in Teterow galt. &lt;br /&gt;
:Ob damals, als die Stadt gegründet wurde, noch andere Siedlungen hier vorhanden waren, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
:Anscheinend ergibt sich aus der slawischen Namensform Teterow, daß hier einst ein slawisches Dorf vorhanden war. &lt;br /&gt;
:Vielleicht war Teterow auch der Name für den wendischen Burgwall, der noch heute auf der Insel im Teterower See erhalten ist. &lt;br /&gt;
:Schmaltz behauptet, daß das Teterower Kirchspiel bereits um 1226 gegründet worden ist (M.J.B. 73, S. 46). &lt;br /&gt;
:Es handelt sich dabei jedoch nur um Vermutungen. &lt;br /&gt;
:Reifferscheid hat die Entstehung der Teterower Kirche nach ihrem Stil erst in die Zeit um 1270 angesetzt (Reifferscheid a. a. O. S. 147 ff ). &lt;br /&gt;
:Die Stadt ist, wie aus dem Stadtplan hervorgeht, eine Gründung aus frischer Wurzel ( Plan der Stadt Teterow &amp;quot;fecit Teterow, 26. 2. 1753, Christian Adolf Reinhard, Senator&amp;quot;, im Besitz der Stadt Teterow ). &lt;br /&gt;
:Bereits Fritz hat auf den Teterower Grundriß als Beispiel eines Kolonial-Stadtplans hingewiesen (Fritz a. a. O. S. 27). &lt;br /&gt;
:Unter den sechs Ratmännern, deren Namen uns im Jahre 1288 genannt werden (M.U.B. III, 1959), ist anscheinend einer ein Slawe gewesen. &lt;br /&gt;
:Von den sechs Ratmännern sind drei als Deutsche anzusprechen, während wir bei den übrigen drei ihre Nationalität an ihrem Namen nicht erkennen können. &lt;br /&gt;
:Nach dieser Ratsherrnliste vom Jahre 1288 scheint die Zusammensetzung der frühesten Teterower Bevölkerung überwiegend deutscher Herkunft gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterows Geschichte als Chronologie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3.Jahrtausend v.u.Z.&lt;br /&gt;
:Besiedlung der Insel im Teterower See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow in der Slawenzeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;6./7. Jahrhundert n.Ch.&lt;br /&gt;
:Slawische Einwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;vom &#039;&#039;&#039;9. bis zum 12. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:existierte auf der heutigen &amp;quot;Burgwallinsel&amp;quot; im Teterower See eine in drei Bauperioden errichtete dedeutenden slawische Burganlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1235&lt;br /&gt;
:Teterow ( slaw. &amp;quot;Birkhahnort&amp;quot;) erhält Stadtrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1272&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung Teterows &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;14.Jh.&lt;br /&gt;
:Die Stadt wurde (wohl zur Zeit seiner größten Bedeutung) befestigt und erhielt seine schönen gotischen Stadttore. &lt;br /&gt;
:Fertigstellung der Stadtkirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1316 &lt;br /&gt;
:Teterow kommt an die Herrschaft Werle-Parchim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1374 &lt;br /&gt;
:an die Herrschaft Werle-Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1436 &lt;br /&gt;
:Die Stadt kommt an das Haus Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1540&lt;br /&gt;
:Beginn der Reformation in Teterow&lt;br /&gt;
:Entsprechend des Vermögens der Teterower Kirche verlief die Reformation nicht ohne Wiederstände, die Kalandsbrüderschaft mußte sogar aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1585&lt;br /&gt;
:Hexenprozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1632&lt;br /&gt;
:erster großer Stadtbrand vernichtet ein Viertel aller Fachwerkhäuser, was den allgemeinen Niedergang Teterows beschleunigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1650&lt;br /&gt;
:Die Stadt hat nach dem 30-jährigen Krieg nur noch rund 300 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1680&lt;br /&gt;
:Pastor Felix Fiedler stiftet den Ertrag aus der Verpachtung von Äckern und Gärten zur Unterstützung armer Schulkinder (heutiger Schulkamp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1764&lt;br /&gt;
:G.S.C. Kirchhoff - Entdecker des Stärkezuckers - wird in Teterow geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1820&lt;br /&gt;
:Edikt zur Aufhebung der Leibeigenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:Teterow bekommt eine hölzerne Quellwasserleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Johann Heinrich von Thünen wird erster Ehrenbürger von Teterow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Große Cholera-Epidemie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1856&lt;br /&gt;
:Die Stadt bekommt eine Telegraphenverbindung zu den Nachbarstädten Güstrow und Malchin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1867&lt;br /&gt;
:Auflösung der Zünfte und Gewerbefreiheit in ganz Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1918==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1880&lt;br /&gt;
:Dr. jur. Franz von Pentz wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1881&lt;br /&gt;
:Hermann Carl Friedrich Pogge wird zweiter Ehrenbürger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894&lt;br /&gt;
:William Mantle, geborener Engländer und Gaswerksdirektor wird dritter Ehrenbürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:Einweihung des Rathauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Einweihung des Hechtbrunnens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Errichtung des Ehrenmals in den Heidbergen&lt;br /&gt;
:Bau des Wendenkruges auf der Burgwallinsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:Mit der Einrichtung der Kurbelfähre ist die Burgwallinsel ständig erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930, 29. Juni&lt;br /&gt;
:Mit dem ersten Rennen wird der Bergring in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR bis 1990==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1950-1953&lt;br /&gt;
:Tiefgründige Untersuchung der Burgwallinsel im Rahmen mehrerer archäologischer Grabungskampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;17.06.1953&lt;br /&gt;
:während des Volksaufstandes in der DDR kommt es auch in Teterow zu Demonstrationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1977&lt;br /&gt;
:Inbetriebnahme der neuen Seilzugfähre zur Burgwallinsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:Hochwasser in Teterow  nach sintflutartigen Regenfällen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:Gründung des Heimatbundes - erste Vereinsgründung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
:Die Verwaltung der Stadt zieht wieder in das Rathaus ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2001&lt;br /&gt;
:Die Barkasse &amp;quot;Regulus&amp;quot; unternimmt nach Versenkung 1945, Hebung mehr als 50 Jahre danach und anschließender Restaurierung, ihre erste Fahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Eröffnung der Arena am Kellerholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zur Teterower Siedlungsgeschichte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Siedlung Teterow entstand in der Nähe des einstigen wendischen Burganlage.&lt;br /&gt;
:Es ist unbekannt wann Teterow genau entstanden ist. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt stammt aus dem Jahr 1272.&lt;br /&gt;
:Da der Baubeginn der Stadtkirche bauhistorisch auf die Zeit um 1280 gelegt werden kann, ist davon auszugehen, dass die Verleihung der Stadtrechte um 1250 erfolgten.&lt;br /&gt;
:Als offizielles Gründungsjahr wird jedoch seit dem 18. Jh. 1235 benannt. Dies entbehrt jedoch jeglichen Beweises und basiert lediglich darauf, dass Malchin nachweislich 1236 die Stadtrechte verliehen bekommen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Teterower Burgwall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zusammenfassung der Grabungsergebnisse (Fundbeschreibung) von 1950 bis 1953:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Auf eine bestehende offene Siedlung folgten vom Ende des 9. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts drei Burgphasen.&lt;br /&gt;
:Eine 750m lange Brückenanlage verband die Burgwallinsel mit dem Festland.&lt;br /&gt;
:Sie bestand aus senkrechten Pfosten und schrägen Stützen, auf denen vierkantige Träger auflagen.&lt;br /&gt;
:Die Einzeljoche waren durch locker auf die Träger gelegte Unterzüge verbunden, auf denen die Bohlen lagen, die zusätzlich durch Rödeleisen verbunden waren und ein Geländer trugen.&lt;br /&gt;
:Die Brücke, für die ebenfalls drei Bauphasen nachzuweisen waren, traf im Süden vor dem 4m hohen Abschnittswall der 1,2 ha großen Vorburg auf die Insel.&lt;br /&gt;
:Ein zweiter Wall trennte Vor- und Hauptburg von einander. &lt;br /&gt;
:Die Besiedlung der auf einer natürlichen Anhöhe gelegenen 0,6 ha großen Burg mit einer Innenfläche von 25 x 50 m ist durch Gruben, Teilen von Hauspflastern, Herdstellen und Backöfen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
:Sie zeigte in der Hauptburg dicht Bebauung, in der Vorburg nur entlang der Wälle.&lt;br /&gt;
:Der Wall war in der ersten und zweiten Phase in Kastenbauweise errichtet, während der dritten Phase nur aus einer Palisade mit Planken, die die Vorderfront verstärkten bestand.&lt;br /&gt;
:Während es in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts, also nach der ersten Besiedlungsphase, zu einer Brandzerstörung kam, wurde die Burg schließlich im 12. Jahrhundert friedlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
:Bei den Funden überwiegt wendische Keramik der Menkendorfer Gruppe und Knochen.&lt;br /&gt;
:Keramikfunde der Teterower Gruppe werden dagegen in das 11. und 12. Jahrhundert datiert, bei der der Fundort beim Teterower Burgwall anmengebend für den Typ war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu nachfolgend angeführten Quellen ist der Hinweis erforderlich, das die Mehrheit heute tätiger Historiker die Meinung vertritt, das es sich bei der Teterower Burganlage wohl eher nicht um die in frühen Quellen genannte Burg Othimars handelt und diese mehrheitlich mit der wendischen Burganlage von Behren-Lübchin in Verbindung gebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Veröffentlichungen vor den Ausgrabungen 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514905980.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 (2) Rudolf Asmus Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 1928 S.1-5 (&#039;&#039;&#039;Teil 1 ist 1926 in der Zeitschrift &amp;quot;Mecklenburg&amp;quot; erschienen!&#039;&#039;&#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514906111.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 (3)  Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 : (3.) Fortsetzung Rudolf Asmus. - In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 2, S.9-11]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514906332.pdf Der Burgwall von Teterow und seine Eroberung durch die Dänen im Jahre 1171 : (4.) Schluß Rudolf Asmus In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 3, S.17-19 ]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513452567.pdf Frühgeschichtliches und Vorgeschichtliches vom Teterower See Rudolf Asmus In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.354-359]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Veröffentlichungen während und nach den Ausgrabungen 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-....&lt;br /&gt;
:-....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Religionsgemeinschaften in Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teterower Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde==&lt;br /&gt;
;Pfarrkirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Pfarrkirche St. Peter und Paul ist eine dreischiffige Pseudobasilika aus Backstein mit zweijochigem , kreuzrippengewölbtem Rechteckchor, Nordsakristei und eingezogenem quadratischem Westturm.&lt;br /&gt;
:Chor und dreijochiges Landhaus wurden nach 1250 begonnen.&lt;br /&gt;
:Der Einzug der Schiffsgewölbe und Errichtung des Westturms erfolgten im 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
:Charakteristisch am Chor sind Lisenen, Rundbogenfriese und Deutsches Band, im Ostgiebel finden sich spitzbogige Blendenreihen und Kreuzblende, darunter in der Ostwand Dreifenstergruppe mit eingelegten Rundstäben. Blendendekore finden sich auch um Staffelgiebel der zweijochigen Nordskristei und den beiden Obergeschossen des Westturmes.&lt;br /&gt;
:Die südliche Priesterpforte (durch die spätere Südsakristei verdeckt) mit reichem Blattschmuck an Kapitellen und Archivolten. Im Inneren die Kreuzrippengewölbe im Chor lagern auf Wandpfeilern mit Runddiensten, im Langhausmittelschiff auf achteckigen Pfeilern, das südliche Seitenschiff mit achteckigen Rippengewölben.&lt;br /&gt;
:1877/80 erfolgte eine umfassende Instandsetzung. Dabei wurde die Langhausnordwand mit Fenstern, Verbreiterung des nördlichen Seitenschiffes und einer zweiten Sakristei an der Südseite des Chrores versehen.&lt;br /&gt;
:Die Gewölbemalerei von 1350 wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts umfassend restauriert.&lt;br /&gt;
:Dargestellt sind Szenen aus dem Alten und Neuen Testament (Genesis sowie Leben und Passion Christi), zwei geharnischte Fürsten, Mischwesen und Tierdrolerien.&lt;br /&gt;
:Im Chor befindet sich ein sehr qualitätvoller vierflügeliger Schnitzaltar (um 1430) mit zentraler Marienkrönung sowie Apostelfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513615962.pdf Die Peter-Paulskirche zu Teterow Karl Schmaltz In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.369-371]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616098.pdf Über die Decken- und Tafelmalereien der Pfarrkirche zu Teterow Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.372]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul, deren Anfänge in das 13. Jahrhundert zurückreichen, bestanden vor der Stadt Kapellen. Die wichtigste war die nach 1300 errichtete Marienkapelle, die angeblich von Bischof Magnusvon Kammin begründet wurde und gewisse Wallfahrtbedeutung erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv9015/514907045.pdf Der St. Georg-Friedhof zu Teterow In: Ostmecklenburgische Heimat, Bd. 1 (1928), 9, S.67]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Teterower Gebäude=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Teterower Rathaus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus von Teterow wurde 1910 errichtet. Es befindet sich im Stadtkern von Teterow, direkt am Marktplatz in unmittelbarer Nähe zur Stadtkirche St. Peter und Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt für den Bau des ersten Rathauses ist nicht überliefert. Da der Bau der Kirche St. Peter und Paul gegen 1270 begann und Teterow 1272 erstmals urkundlich erwähnt wird, entstand vermutlich auch um diese Zeit ein erstes Rathaus. Am 18. August 1700 kam es nach dem Großbrand von 1632 zum zweiten Mal zu einer Feuersbrunst, die Teterow samt Rathaus in wenigen Stunden fast vollständig vernichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 wurde ein Rathaus im Stil des Barocks errichtet. Dieser Bau wurde 1909 abgerissen und es entstand bis 1910 am Marktplatz das heutige zweigeschossige neobarocke Rathaus. Großherzog Friedrich Franz IV. hatte dazu den Grundstein gelegt. Die Marktplatzseite des „dritten“ Rathauses gliedert sich auch in drei Teile mit je drei Fensterachsen. Durch den vorspringenden Mittelrisalit führt der Eingang. Das Gebäude hat ein Mansarddach, das ein offenes, barockes Türmchen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 wurde das Haus von der sowjetischen Kommandantur, vom Rat des Kreises und vom Polizeikreisamt genutzt. Die Stadtverwaltung residierte in dieser Zeit im ehemaligen Hotel &amp;quot;Erbgroßherzog&amp;quot; in der Malchiner Straße. Nach der Wende übernahm am 13. Februar 1990 die Stadtverwaltung wieder das Rathaus. Im November 1992 brach bei einem Orkan die Spitze des Rathaustürmchens mitsamt der vergoldeten Kugel ab und blieb in der Dachrinne hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus wurde um 1993 gründlich saniert. So auch das Balkongitter über dem Eingang, welches das neu gestaltete Stadtwappen farbenprächtig zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Marktplatz befindet sich eine 1995 eingelassene Gedenkplatte, die den geographischen Mittelpunkt Mecklenburg-Vorpommerns kennzeichnet, und der an die Schildbürgerstreiche erinnernde Hechtbrunnen. Er wurde nach Entwürfen des Plauer Bildhauers Wilhelm Wandschneider gebaut und 1914 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Teterower Schulkampus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtmühle==&lt;br /&gt;
=Die Altstadt=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Stadtbefestigung von Teterow mit den Stadtoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer ist an der bogenförmigen Führung der Ringstraßen noch erkennbar.&lt;br /&gt;
:Die Mauer selbst ist abgetragen bzw. überbaut.&lt;br /&gt;
:Von den ehemals drei Toren sind noch zwei erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rostocker Torturm====&lt;br /&gt;
:Das Tor ist ein mehrgeschossiger Backsteinbau des frühen 15.Jahrhunderts mit einem abgeschlossenen Satteldach zwischen Giebeln zur Stadt- und Feldseite, die spitzbogigen Durchfahrtsöffnungen nachträglich vergrößert. &lt;br /&gt;
:Der Turmkörper ist an der Stadtseite mit großer mittlerer Spitzbogenöffnung versehen, dem wohl im frühen 18.Jahrhundert durch eine Eisenkonstruktion zugesetzt worden war. &lt;br /&gt;
:Seitlich gerahmt von kleinen Blenden, sind die Staffelgiebel mit Maßwerkblenden versehen. &lt;br /&gt;
:Ihre oberen Abschlüsse wurden im 16. Jahrhundert verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Malchiner Torturm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Malchiner Tor ist ein annähernd quadratischer Backsteinbau mit Stadt- und Feldseitengiebel sowie kleinteiligen, am Turmkörper zu horizontalen Bändern zusammengeschlossenem Baudekor, erbaut um die Mitte des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
:Die spitzbogige Durchfahrt ist ebenfalls im 16. Jahrhundert vergrößert und dabei die Giebelabschlüsse verändert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Museen=&lt;br /&gt;
==Das Teterower Feuerwehrmuseum==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Teterower Gesundheitswesen=&lt;br /&gt;
===Hospital St. Gertrud===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das ehemalige Hospital St. Gertrud am Gertrudensteig ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau, erbaut gegen Ende des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
===Apotheken in Teterow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Teterower Feuerwehr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Teterower Ortsteile=&lt;br /&gt;
==[[Niendorf]]==&lt;br /&gt;
==[[Pampow]]==&lt;br /&gt;
==[[Teschow]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Teterower Wirtschaftsleben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterow - über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen=&lt;br /&gt;
* [[Teterow - über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen|Über die Jahrhunderte im Spiegel von Zeitgenossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Persönlichkeiten=&lt;br /&gt;
* [[Teterower Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterower Vereinsgeschichte(n)=&lt;br /&gt;
==Die Teterower Schützenvereine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bergring - Europas schönste Grasrennbahn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg007/484026143.pdf &amp;quot;Bergring Teterow (Meckl. Schweiz)&amp;quot; Gerhard Böhmer In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.7 (1931) 8 S.393-394]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/51368719X.pdf 12. Teterower Bergring-Rennen um den &amp;quot;Preis von Mecklenburg&amp;quot; In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 128 S.467]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513750924.pdf Der &amp;quot;Mecklenburgische Nürburgring&amp;quot; hält, was er verspricht In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 129 S.514] &lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616616.pdf Bergring Teterow (Meckl. Schweiz) Carl Schröder In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.378-379]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teterow, das Schilda Norddeutschlands?=&lt;br /&gt;
* [[Teterow, das Schilda Norddeutschlands?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kunst im öffentlichen Raum =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Hechtbrunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was der Teterower Bürgermeister 1912 zum Brunnen schreibt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 richtet der Teterower Bürgermeister Dr. Müller ein amtliches Schreiben mit folgenden Worten an das Schweriner Kabinett, &amp;quot;Wie allgemein bekannt sein dürfte, werden die Teterower, besonders auswärts, immer mit der Frage geneckt: Hewwt Ji em all wedder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Mit dieser Einführung erbittet er nunmehr die Genehmigung zur Aufstellung eines Brunnens mit Hecht, &amp;quot;der die Teterower in die Lage versetzen würde, diese Neckereien dann endlich zurückzuweisen, indem sie antworten können: Ja, wi hem´em, kiek em Di an, up´n Markt steiht he!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Die Bürgermeister-Worte überzeugten und mit der bald darauf aus Schwerin erteilten Genehmigung konnten die Teterower Geld sammeln und einen Wettbewerb zu seiner Ausführung ausloben. &lt;br /&gt;
:Neun Architekten und Bildhauer schickten ihre Entwürfe.&lt;br /&gt;
:1200 Goldmark brachte die erste Sammelaktion ein.&lt;br /&gt;
:Der Entwurf des renomierten Mecklenburger Bildhauers Wilhelm Wandschneider überzeugte die Stadtvertreter besonders.&lt;br /&gt;
:Im November 1913 konnte der Bau des Brunnens aus Granit-Porphyr beginnen.&lt;br /&gt;
:Der Redakteur des &amp;quot;Kladderadatsch&amp;quot;, damals Deutschlands meistgelesene Satirezeitschrift, Paul Warnke, gebürtiger Lübzer und redaktioneller Amtsnachfolger von Johannes Trojan, lieferte den Text für die Randinschrift: &amp;quot;Wek Lüd sünd klauk un wek sünd daesig un wek de sünd wat aewernäsig. Lat´t er spijöken, Kinnings la´t! De Klock hett lüer´t, de Hekt is fat´t&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Die &amp;quot;Teterower Zeitung&amp;quot; berichtet darüber: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Große Heiterkeit erregte es, als man in dem unteren Bassin einen kapitalen lebenden Hecht der an einem in den Landesfarben gehaltenen Band eine Glocke um den Hals trug, lustig umherschwimmen sah.&amp;quot; (TZ 19. Mai 1914)&lt;br /&gt;
:Seither trägt das kleine Kerlchen den übergroßen Hecht auf seinen Schultern zu Markte.&lt;br /&gt;
:Bald darauf wurde der Knabe im Schutze des neuen, dritten Rathauses zum ersten Wahrzeichen der Stadt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg011/513616489.pdf Unsachliches über Teterow Gisela Asmus In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.11 (1935) 127 S.376-377]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg017/523388950.pdf Wandschneider plaudert aus seinem Leben : von Amerika nach Teterow Wilhelm Wandschneider In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.17 (1941) 198 S.114-115]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die verschobene Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Mittelpunkt (von MV?)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüchers Pfeife==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Teterower Katze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmale in Teterow=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriegerdenkmal==&lt;br /&gt;
Auf Initiative des neu ins Amt berufenen Bürgermeisters Franz von Pentz wurde am 3. April 1881 der Teterower Verschönerungsverein gegründet. Eines der ersten Anliegen des Vereins war die Errichtung eines Kriegerdenkmals mit den Namen der toten Teterower Soldaten. Unterstützung fand der Verein dabei beim Kampfgenossen-Verein, der u. a. einen Programmabend für das zu errichtende Kriegerdenkmal veranstaltete, der Erlös betrug 130 M. Eine Lotterie mit Gewinn-Gegenständen von Arbeiten der Teterower Industrieschule sollte folgen. Einer der wesentlichen Unterstützer des Projektes war der Bauinspektor Wilhelm Müller, Besitzer einer Eisengießerei und Maschinenfabrik in Teterow. Er ließ auf seine Kosten die etwa 4 m lange Säule herstellen. Am 2. September 1882 - dem Jahrestag der Schlacht von Sedan - wurde die Einweihung auf dem Wilhelmsplatz (heute Platz des Friedens) vorgenommen. Eine zeitgenössische Beschreibung: &amp;quot;Auf einem Sockel von poliertem Granit erhebt sich eine ebenfalls granitne polierte Säule mit korinthischem Kapitäl. Auf demselben befindet sich die aus Chamotte gefertigte und vergoldete Figur einer Friedensgöttin, welche in der Linken einen Palmenzweig, in der Rechten einen Lorbeerkranz hält. Die Vorderseite des polierten Sockels trägt eine Tafel, auf welcher in vergoldeten Buchstaben die Namen der im Feldzuge 1870/71 aus hiesigem Amtsgerichtsbezirk gefallenen Krieger verzeichnet sind. Ein eisernes Kreuz mit der Inschrift &amp;quot;Mit Gott für Fürst und Vaterland&amp;quot; schmückt die Tafel, und unter demselben befinden sich folgende Namen:&lt;br /&gt;
Heinrich Fiedler aus Teterow&lt;br /&gt;
Friedrich Schmaedcke aus Teterow&lt;br /&gt;
Friedrich Schenck aus Teterow&lt;br /&gt;
Heinrich Schoenfeldt aus Nienhagen&lt;br /&gt;
Friedrich Düsing aus Neu-Wockern&lt;br /&gt;
Johann Rüger aus Bristow&lt;br /&gt;
Christian Dabbert aus Baartz&lt;br /&gt;
Johann Ernst aus Appelhagen&lt;br /&gt;
Friedrich Krüger aus Vollrathsruhe&amp;quot;&lt;br /&gt;
1903 erfolgte die gärtnerische Anlage durch den Verschönerungsverein. 1908 gab es noch einen Beschluss der Rats- und Bürgersitzung im Frühjahr 1909 den Siegesengel neu vergolden zu lassen. Das dazu aufgestellte Gerüst wurde auch von jemandem genutzt, der den Palmzweig zerbrochen hatte. 1947 wurde dann das Denkmal zerstört, der Sockel auf dem St. Georgs Friedhof aufgestellt. Bildhauer Willy Frees und sein Sohn Karl-Heinz fertigten aus den Trümmern der Säule eine Kugel, die heute den Sockel krönt.&lt;br /&gt;
Das Denkmal im Ganzen muss über 9 m hoch gewesen sein. Ein ähnliches Denkmal befand sich in Stavenhagen, wurde aber auch zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Bismarck-Denkmal==&lt;br /&gt;
Mit dem Fund eines Felsens von 4,5 m Länge und 3 m Breite in der Pampower Feldmark kam im Januar 1900 die Idee auf, diesen für ein Bismarck-Denkmal nutzen zu wollen. Die Kosten dafür waren auf 500 M geschätzt worden und wurden per Listensammlung bereits Ende Januar erreicht. Vorgesehene Standorte dafür waren u. a. die Heidberge oder der Schulkamp, letztlich entschied man sich aber für den Friedrich-Franz-Platz - seinen heutigen Standort. Zum Abtransport wurde der Stein in seine heutige Form gebracht, mit einem Gewicht von 22,5 t. Mittels 4 Dampfpflug-Lokomobilen der Herren Jenke und Godow wurde er im Mai 1900 in die Stadt gebracht. Zu überwinden galt es dabei die Bedenken der Chausseebauverwaltung und auch die Eisenbahnverwaltung gestattete das Überqueren der Geleise erst nach Durchfahrt des letzten Zuges um 1.00 Uhr nachts. Am 8. Mai 1900 konnte er unter Musik der städtischen Kapelle abgeladen werden. Am 12. März trafen sich in Lembckes Lokal die Spender des Bismarck-Denkmals zur Auswertung. Die bis dahin entstandenen Kosten beliefen sich bereits auf 900 M, die Einnahmen betrugen nur 630 M. Trotzdem erschien den Beteiligten eine Finanzierung des Fehlbetrages möglich und die Idee für ein Medaillon-Bildnis des Fürsten Bismarck entstand. Nach Beratung am 26. März 1900 zwischen Bürgervertretung und Verwaltung wird diese beauftragt, ein Fundament für den Stein errichten zu lassen und der Bürgermeister kann von einer Spende in Höhe von 300 M von Herrn Hermann Paepcke aus Chicago für ein Bismarckmedaillon berichten. Bereits am 30. Mai 1900 begannen die Untermauerungsarbeiten für den Stein, dabei wurden Knochenreste des ehemaligen Friedhofes vor dem Gertrudenstift gefunden. Im September 1901 wurde dann die Vertiefung zur Aufnahme des Medaillons in den Stein gehauen. Im September 1901 kam der Verschönerungsverein zusammen und beschloss unter anderem, einen Klinkersteig am Bismarck-Denkmal verlegen zu lassen, was im September 1902 geschah. Noch im September 1901 wurde das Porträt des ehemaligen Kanzlers in den Stein eingelassen. Von einer offiziellen Einweihung lässt sich in den Zeitungen der Zeit nichts finden.&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg gründete sich 1947 in Berlin die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (V.V.N.). Die Ortsgruppe des V.V.N. Teterow forderte für die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Faschismus die Überlassung des Bismarcksteins. Da die Denkmalpflege keine Einwände hatte, konnte die Umnutzung erfolgen und zum 1. Mai 1949 übernahm die Stadt den Stein in ihren Schutz, das Bismarck-Medaillon kam ins Museum. (Mit der Auflösung des Museums wurde das Medaillon ins Museum nach Waren verbracht und verschwand dort). Mit der Errichtung des Denkmals am Mühlenteich 1969 hatte der V.V.N.-Stein ausgedient und erhielt 1977 eine Platte mit einigen Angaben. Auf Initiative des Heimatbundes Teterow e. V. konnte durch eine Spendensammlung am 31. Juli 1998 wieder ein Bismarck-Medaillon am Stein enthüllt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bismarckstein 1.jpg|thumb|350px|rechts|Bismark-Stein (Quelle: Stadtarchiv Teterow)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrenmal in den Heidbergen==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte schon der Baudirektor Gustav Hamann aus Schwerin - 1910 bei der Errichtung des Rathauses in Teterow weilend - einen Turm auf dem Teterower Heidberg errichten wollen. Die Lage über der Stadt bot eine gute Fernsicht und hätte auch den Tourismus in der Stadt weiter beleben können. Daher wandte er sich mit Schreiben vom 27. Januar 1910 an den Bürgermeister Schmidt mit dem Vorschlag, einen Aussichtsturm auf dem Heidberg zu errichten. Hamann wollte dazu kostenlos eine Zeichnung und einen Kostenvoranschlag zur Verfügung stellen. Nach Rücksprache mit Hamann wurde von der Rats- und Bürgersitzung die Einrichtung eines Baufonds bewilligt, in den bis 1926 70,89 Mark eingezahlt wurden. Am 26. November 1922 wurden die Gedenktafeln an die Gefallenen des 1. Weltkrieges der Kirchengemeinde in der Pfarrkirche eingeweiht, dies war der Anlass für Kriegerverein und Gewerbetreibende eine Würdigung für die Gefallenen in der Stadt anzuregen. Beide bildenten am 25. September 1924 ein Komitee, dem die Herren Molkereibesitzer Wickboldt, Major von Zeppelin auf Appelhagen, Bürgermeister Dr. Müller, Lehrer Köpcke, Kaufmann Ehrich, Gärtnereibesitzer Franz, Pastor Schumacher, Ihde, Kaufmann Bülow, Kämmereiberechner Rußdorf, Uhrmacher Mäting, Maurermeister Kohlert, Voß, Müschen, Vick und später auch Ackerbürger Hannemann angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spenden zum Bau stammten von Teterowern mittels Haussammlungen, kamen aber auch von ausgewanderten Familien (Hugo Altschwager aus Milwaukee, Erna Volkner aus Chicago), Zeitungsanzeigen, Benefizveranstaltungen und eine Lotterie brachten ebenfalls Geld ein. Die Inflation ließ das gesammelte Geld immer wieder zusammenschrumpfen. Molkereibesitzer Wickboldt dazu: &amp;quot;Immer wenn die Kommission glaubte nunmehr bald mit dem Bau beginnen zu können, war der Wert der Mark wieder geschwunden. Es mag als Kuriosa angeführt werden, das wir im Jahr 1923, um noch etwas von den Geldern zu retten, mit dem Restgeld eine Kiste Kognak kauften, um es wertbeständig anzulegen. Dies ist bei späteren Verlosungen auch wieder verwertet worden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Standortfrage wendete sich die Kommission an den Heimatbund Mecklenburg, dieser empfahl den Stadtgartendirektor Schomburg als Sachverständigen, der mehrere Standorte untersuchte. Der Friedhof schien als Platz durchaus geeignet, da Hintergrund und Anlage bereits vorhanden waren, für größere Gedenkfeiern fehlte allerdings der Platz. Ein Platz auf dem Schulkamp kam wegen des kleinen Geländes nicht in Frage. Das Mühlenbruch böte genug Platz, hätte aber für ein Ehrenmal befestigt werden müssen. Der Halbkreisrasen gegenüber dem Bahnhof wäre &amp;quot;bedingt durch den Post- und Bahnhofsverkehr der Obhut des Publikums anvertraut&amp;quot; und somit geeignet. Der Heidberg schien für eine weit ins Land ragende Gedächtnisstätte geeignet. Der weite Weg könnte durch Fahrgelegenheiten absolviert werden und auch die &amp;quot;alte Herren-Kolonne&amp;quot; mit zum Teil über 80jährigen legte diesen Weg täglich zurück. Ein weiteres Argument war, dass der Heidberg der historische Platz für die Gedenkfeiern der Teterower sei. Die Sedan-Feier und auch die Feier 1813 hatten hier stattgefunden, an diesen Tagen brannten Holzstöße und fast ganz Teterow - Alt und Jung - waren hier versammelt. Daher beschloss die Denkmalkommission den Standort Heidberg und die Stadtverordnetenversammlung genehmigte im November die Freigabe des Platzes für ein Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gestaltung erarbeitete die Kommission schon im Dezember 1925 Leitsätze und stellte diese den Vereinen zur Diskussion. Mit Verweis auf den Ernst-Moritz-Arndt-Turm in Bergen wurde eine Verbindung aus Aussichtsturm und Denkmal vorgeschlagen, entsprechende Entwürfe dazu wurden im Schaufenster des Kaufhauses Ramelow ausgestellt. Die Ausführung eines Turmes durch Teterower Firmen war ein weiteres Argument für diese Variante, da bei einer Skulptur ein auswertiger Künstler das Geld erhalten würde. Zahlreiche Künstler reichten dazu Entwürfe ein. Im November 1926 empfahl daher der Geheime Baurat Pries aus Schwerin (Mitglied des Ausschusses für Denkmalspflege und Denkmalsbau der Mecklenburg-Schwerinschen Regierung) der Kommission den Entwurf von Korff aus Laage, der daraufhin einstimmig angenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Dezember 1926 erfolgten die Ausschreibungen, die Bauausführung übernimmt Maurermeister Krenzin aus Rostock, die Bauarbeiten die Maurermeister Kohlert und Rathcke aus Teterow. Zur Grundsteinlegung am 12. Juni 1927 konnte bei Gärtner Franz kostenlos Grünes zum Schmücken der Häuser abgeholt werden. Der Festzug versammelte sich um 15.30 Uhr auf dem Wilhelmsplatz (Platz des Friedens) und setzte sich um 16.00 Uhr in Bewegung. In den Grundstein war ein Bleibehälter eingelassen, der Geld, Briefmarken und Papiere enthielt. Nach den Ansprachen erfolgten die symbolischen Hammerschläge und das Spiel des Posaunenchores. Am Abend wurde zum Großen Festball im Hotel &amp;quot;Mecklenburger Hof&amp;quot; eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihe des Ehrenmals erfolgte in ähnlicher Form wie die Grundsteinlegung. Erwähnt wurden einige Baudetails: Höhe: 20,1 m, 114 Stufen, Schwertlänge: 8,5 m, Kosten über 18.000 RM, 104 Tage Bauzeit, 23.350 Ziegel und 50 t Zement wurden verbaut. Die Gestaltung des Umfeldes und die Anlage eines Weges wurde 1928 durch Teterower Vereine bewerkstelligt. Fortan wurde das Ehrenmal für Feiern und Kranzniederlegungen zum Ewigkeitssonntag und zur Tannenbergfeier (am 27. August - siegreichen Schlacht gegen Russland 1914) regelmäßig genutzt. Darüber hinaus war es auch Treffpunkt des Stahlhelmtages in Teterow am 14. und 15. Juni 1930, des Teterow-Malchiner-Schülertreffen am 24. Juni 1931 und des SA-Tages am 19. Juni 1932. Die Reden bei diesen Anlässen entsprachen mit dem üblichem Chauvinismus und Revanchismus der Zeit. Einen Höhepunkt des Missbrauchs erlebte das Ehrenmal dann mit dem Besuch Adolf Hitlers, der von hier am 19. September 1937 das Herbstmanöver der Wehrmacht beobachtete. 1939 erfolgte noch der Anbau der Wärterkabine mit Verkaufsstand und die Anbringung der Bronzetafeln mit den Namen der Gefallenen. Im 2. Weltkrieg befand sich im Umfeld eine Funkmessstation, das Ehrenmal lag im umliegenden Sperrgebiet und war somit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 verlor das Ehrenmal seinen Zweck als zentraler Gedächtnisort der Stadt an den VVN-Stein und später an das Denkmal am Mühlenteich. Ansichtskarten der Zeit bezeichnen es dann auch folgerichtig als &amp;quot;Aussichtsturm auf dem Heidberg&amp;quot;. Erst 1979 gab es die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt. Mit dem politischen Umbruch 1989/90 galten die anderen Denkmale als belastet und das Ehrenmal wurde wieder der zentrale Gedenkort Teterows. Die Bedeutung des Ehrenmals wurde auf alle Opfer von Krieg und Gewalt erweitert, die entsprechenden Tafeln 1999 angebracht. Zu jedem Volkstrauertag sind Teterower hier im Gedenken versammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten, Legenden und Volksweisheit rund um Teterow und die Mecklenburgische Schweiz=&lt;br /&gt;
* [[Sagen, Geschichten, Legenden und Volksweisheit rund um Teterow und die Mecklenburgische Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Teterower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[&amp;quot;Flurnamen und Lokalbezeichnungen der Stadt und Feldmark Teterow&amp;quot; zusammengestellt und erläutert von Dr. Gerhard Böhmer Stand 1.1.1934]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PeterSager</name></author>
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