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	<id>https://www.ortschroniken-mv.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Ochadmin</id>
	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschroniken_Mecklenburg-Vorpommern&amp;diff=144215</id>
		<title>Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern</title>
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		<updated>2026-03-18T15:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Achtung: Hinweis auf die nächsten [[online-Community-Treff]]s.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display: grid; grid-template-columns: 50% 50%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div class=&amp;quot;ac-fit-image&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Ducatus-Meklenburgici-1712-3550x3000.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div class=&amp;quot;ac-fit-image&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Ducatus-Pomeraniae-1712-3550x3000.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center; font-size: 125%; font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;Johann Baptist Homann: Ducatus Meklenburgici tabula generalis. 1712&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center; font-size: 125%; font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;Johann Baptist Homann: Ducatus Pomeraniae novissima tabula. 1712&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das interaktive Ortschronikenportal Mecklenburg-[[Vorpommern|Vorpommern]] stellt eine vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des nordöstlichen Bundeslandes initial bezuschusste Initiative zur Förderung und Verbreitung der Arbeit von Ortschronisten dar. Geschaffen wurde ein auf [https://www.mediawiki.org/ MediaWiki] basierendes Eingabewerkzeug zum Verfassen neuer, im Internet sichtbarer Ortschroniken sowie ein virtuelles, vielfach vernetztes Archiv zum Nachweis und zur Präsentation bereits vorhandener (gedruckter und ungedruckter) lokalhistorischer Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung der Leser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;&amp;quot;Wer die Vergangenheit nicht kennt, läuft der Zukunft ziellos entgegen&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
;Martin von Troppau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Ortschronikenportal.png|200px|rechts]]&lt;br /&gt;
Liebe Ortschronistinnen und Ortschronisten, liebe Leser und Leserinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Portal verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten und kann – &#039;&#039;&#039;unter eigenverantwortlicher Berücksichtigung des Urheberrechts&#039;&#039;&#039; – kostenlos genutzt werden. Es richtet sich insbesondere an jene Heimatforscher und Lokalhistoriker, die Geschichte, Kultur und Alltag von Dörfern und kleineren Städten in vielfacher Weise dokumentieren und sich dabei – schon im Hinblick auf die kleine Reichweite ihrer Leserschaft – „im Stich gelassen“ fühlen. Sie können ihre neuen oder vergriffenen Werke in digitaler Form verbreiten und dabei ggf. aktualisieren. Ziel des Portals ist es darüber hinaus, die Nutzer über den Stand der ortschronikalischen Forschung im Terrain zu unterrichten und die Arbeiten untereinander – auch sachsystematisch – zu vernetzen. Zugleich soll das Wissen über vergessene, entlegene oder fragmentarische Ortschroniken bzw. lokalhistorisch relevante Quellen (auch der sog. „grauen Literatur“ = ohne ISBN-Nummer im Eigenverlag erschienen und vertrieben) zusammengetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugangsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben 5 Möglichkeiten, die gewünschten Informationen in diesem Portal zu finden und auf diese zuzugreifen:&lt;br /&gt;
# [[Zugang: Karteneinstieg|Karte von MV inklusive Verlinkung zu den bereits erfassten Orten]]: Sie suchen auf der interaktiven Karte nach dem gewünschten Ort, klicken diesen an und gelangen zu dem betreffenden Ortsartikel. [Achtung! Dieser Zugang ist im Aufbau begriffen. Es werden nur Orte, die mit gültig angegebenen Ortskoordinaten erfasst wurden, angezeigt!]&lt;br /&gt;
# [[Zugang: Alphabetischer Ortsindex|Alphabetischer Ortsindex]]: Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge alle Orte, zu denen bereits Ortschroniken in diesem Portal zugänglich sind. Wenn Sie den gewünschten Ort anklicken, gelangen Sie auf die Einstiegsseite zu diesem Ort und finden neben allgemeinen Informationen auch die Links zu den vorhandenen Ortschroniken.&lt;br /&gt;
# [[Zugang: Zeitlicher Index|Zeitlicher Index]]: Hier werden Sie fündig, wenn Sie Artikel zu einem bestimmten historischen Zeitraum suchen. &lt;br /&gt;
# [[Zugang: Chroniktypen | Chroniktypen]]: Hier sind die Chroniken sortiert nach ihrem Typ aufgeführt: neben den allgemeinen Chroniken auch Spezialchroniken, wie Feuerwehrchroniken, Betriebschroniken, Kirchenchroniken etc.).&lt;br /&gt;
# [[Spezial:Kategorien|Kategorien]]: Wenn Sie Artikel zu bestimmten Themen suchen (bspw. zum Schulwesen oder zum Brandschutz), wählen Sie diesen Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen für Ortschronisten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer darf auf das Ortschroniken-Portal zugreifen?===&lt;br /&gt;
; Als &#039;&#039;&#039;Leser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Das Portal ist öffentlich zugänglich. Jeder, der Informationen zu Orten und ihrer Geschichte sucht, darf in diesem Portal stöbern. Bitte beachten Sie jedoch die [[Nutzungsbedingungen]], wenn Sie bspw. Inhalte kopieren möchten.&lt;br /&gt;
; Als &#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Sie arbeiten selbst an einer Ortschronik und möchten diese innerhalb dieses Portals auch anderen historisch Interessierten zur Verfügung stellen? Das Einzige, was Sie dafür tun müssen, ist, sich über diese Adresse registrieren zu lassen: [mailto:registrierung@ortschroniken-mv.de?Subject=Bitte%20mich%20registrieren! registrierung@ortschroniken-mv.de]&lt;br /&gt;
: Bitte geben Sie uns Ihren Namen, den Sie interessierenden Ort oder die Region und den gewünschten Nutzernamen an.  Dann bekommen Sie Ihre Zugangsdaten, mit denen Sie sich im Portal als Nutzer anmelden können.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Beachten Sie bitte, dass der angegebene Kontakt nur für Registrierungen zuständig ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Möglichkeiten gibt es, eine Chronik in das Portal einzufügen?===&lt;br /&gt;
[[Datei:OCH Erklärungen hoch 1.jpg|thumb|250px|rechts|Kurzanleitung für Anfänger pdf &lt;br /&gt;
 |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d7/OCH_Erkl%C3%A4rungen_hoch_3.pdf|[[medium:OCH Erklärungen hoch 3.pdf|Kurzanleitung für Anfänger pdf]]]]&lt;br /&gt;
; &#039;&#039;&#039;Chronik verlinken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Sie haben eine Chronik im Inhttps://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Chronistenschulung_zu_Urheber-_und_Nutzungsrechten ternet entdeckt, die Sie für interessant halten. Dann suchen Sie die Seite des betreffenden Ortes hier im Portal auf und fügen einen Link zu der von Ihnen entdeckten Internetseite ein.&lt;br /&gt;
; &#039;&#039;&#039;Chronik direkt ins Portal schreiben:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Sie schreiben gerade an einer Ortschronik. Dann können Sie den Text gleich in das Portal hineinschreiben. Genauso gut können Sie aber auch den Text erst in einem Textverarbeitungsprogramm schreiben und ins Portal hineinkopieren.&lt;br /&gt;
: Wie Sie das praktisch anfangen, erklären Ihnen die [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]] und der [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel|Leitfaden zum Aufbau der Seiten und Artikel]] im Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie sind die Seiten und Artikel im Portal aufgebaut?===&lt;br /&gt;
Zu einem Ort kann es mehrere Chroniken geben (in der Regel beschäftigt sich eine Chronik aber nur mit einem Ort). Das spiegelt sich in der Struktur des Portals wider: Bevor Sie eine Ortschronik in das Portal stellen, muss zu dem betreffenden Ort ein &#039;&#039;&#039;Orts-Artikel&#039;&#039;&#039; existieren oder von Ihnen angelegt werden. Von diesem Orts-Artikel wird dann auf den oder die Artikel der Ortschronik(en) verlinkt, also auf die &#039;&#039;&#039;Chronik-Artikel&#039;&#039;&#039; zum Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Orts-Artikel als auch die Chronik-Artikel sollten bestimmte inhaltliche und formale Kriterien erfüllen. Näheres dazu im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Organisatorischen|Organisatorisches zum Erstellen einer Ortschronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie gehe ich praktisch vor? Technische Anleitungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer mit Wiki-Erfahrung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Portal ist ein Wiki und funktioniert wie die Wikipedia. Wenn Sie dort (oder in einem anderen Wiki) schon aktiv waren, finden Sie sich auch im Ortschroniken-Portal zurecht. Wenn Sie also im Prinzip wissen, wie es funktioniert, nur ab und an Detailwissen nachschlagen müssen, helfen Ihnen diese Seiten weiter:&lt;br /&gt;
* [[Arbeiten mit MediaWiki]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer, die mit LibreOffice arbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
gibt es die Möglichkeit, über eine Extension zu LibreOffice Office-Dokumente in das Format der Portal-Artikel umzuwandeln (WikiMedia-Format):&lt;br /&gt;
* [[Erstellen und Übernehmen von Dokumenten aus LibreOffice]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Einsteiger:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn Sie noch keine Erfahrung im Umgang mit einem Wiki oder Content-Management-Systemen haben, nehmen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Hilfe. Die führt Sie durch den Prozess vom Anlegen einer Orts-Seite bis zum Erstellen der Chroniken.&lt;br /&gt;
* [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis: Man muss nicht jedesmal das Rad neu erfinden===&lt;br /&gt;
Sie müssen bestimmte immer wieder auftretende Strukturen oder Textformatierungen (siehe unten) nicht immer wieder selbst erstellen &amp;amp;ndash; kopieren Sie ruhig aus anderen Artikeln das, was Sie brauchen und schreiben Ihre eigenen Texte hinein. Näheres dazu in der [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel:&#039;&#039;&#039; Sie legen einen Orts-Artikel an und brauchen nun den Steckbrief des Ortes. Suchen Sie sich einen bereits fertigen Orts-Artikel, gehen auf Bearbeiten und kopieren sich den Steckbrief heraus. Nachdem Sie den Steckbrief in Ihren Orts-Artikel hineinkopiert haben, ersetzen Sie die vorhandenen Einträge durch Ihre eigenen Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dabei darauf achten, dass in dem fremden Artikel dabei nicht unbeabsichtigt etwas verändert wird!  Selbst dies ist jedoch keine Katastrophe.  Texte werden versioniert.  Man kann jederzeit unter Versionsgeschichte auf ältere Versionen zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen===&lt;br /&gt;
Ein paar praktische Tipps, wenn Sie mit digitalen Quellen noch nicht so vertraut sind, finden Sie hier: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handbibliothek ==&lt;br /&gt;
* [[Handbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
Sie haben Fragen zum Portal, dem dahinter stehenden Projekt oder wollen uns auf ähnliche Arbeiten andernorts hinweisen?  Schicken Sie uns einfach eine E-Mail über die Adresse [mailto:info@ortschroniken-mv.de?Subject=Kontaktanfrage info@ortschroniken-mv.de].  Dieses Portal wird aktuell vom [[AK Ortschroniken des Heimatverbandes MV]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assoziierte Projekte und regionale Projekte mit Ortschronikenbezug==&lt;br /&gt;
* Das [http://www.wossidia.de WossiDiA-Projekt der Universität Rostock, Institute f. Volkskunde und f. Informatik]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de Heimatverband Mecklenburg Vorpommern e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.pommerscher-greif.de/ortschroniken.html Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/ Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gwa-verein.de Gesellschaft zur Förderung des Wossidlo-Archivs e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(Mecklenburg) https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Maße_und_Gewichte_(Mecklenburg)] [? HM] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Hinweise ==&lt;br /&gt;
Die Betreiber des Portals dulden keine fremdenfeindlichen sowie extrempolitischen Darstellungen, &#039;&#039;&#039;die nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland oder der Landesverfassung vereinbar sind&#039;&#039;&#039;. Im festen Vertrauen auf die Seriösität unserer Web-Community bitten wir gleichwohl um Hinweise auf entsprechende Äußerungen, damit solche Produkte von Webautoren rasch offline gestellt werden können. Anders verhält es sich mit historischen Werken, für deren Lesart Quellenkritik vorausgesetzt wird, auch wenn sich das Portal um entsprechende Markierungen bemüht. Ebenso bitten wir darum, im Falle offensichtlich falsch wiedergegebener Fakten die Autoren zu kontaktieren. Für die Einhaltung des Urheberrechtes sind die Autoren selbst verantwortlich. Für Urheberrechtsverletzungen übernimmt der Portalbetreiber (siehe Impressum) keinerlei Haftung. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung ist neben dem Autor auch der Portalbetreiber (info@ortschroniken-mv.de) unverzüglich zu informieren, damit bis zur Klärung des Falles das betroffene Werk umgehend offline geschaltet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Danksagungen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/ Kultusministerium MV] für die Initiierung und anteilige Förderung&lt;br /&gt;
* Uni Rostock für die tatkräftige Unterstützung:&lt;br /&gt;
** [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek],&lt;br /&gt;
** [http://www.volkskunde.uni-rostock.de/wossidlo-archiv/ Institut f. Volkskunde/Wossidlo-Archiv],&lt;br /&gt;
** [https://dbis.informatik.uni-rostock.de/home/ Institut f. Informatik/Lehrstuhl Datenbank- und Informationssysteme]&lt;br /&gt;
* Steinbeis-Zentrum [http://www.stz-dbis.de/ Datenbanken, Suchmaschinen und Digitale Bibliotheken] für die Software-technische Umsetzung und Betreuung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschroniken_Mecklenburg-Vorpommern&amp;diff=144214</id>
		<title>Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern</title>
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		<updated>2026-03-18T15:56:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Achtung: Hinweis auf die nächsten [[online-Community-Treff]]s.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display: grid; grid-template-columns: 50% 50%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div class=&amp;quot;ac-fit-image&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Ducatus-Meklenburgici-1712-3550x3000.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div class=&amp;quot;ac-fit-image&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Ducatus-Pomeraniae-1712-3550x3000.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center; font-size: 125%; font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;Johann Baptist Homann: Ducatus Meklenburgici tabula generalis. 1712&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center; font-size: 125%; font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;Johann Baptist Homann: Ducatus Pomeraniae novissima tabula. 1712&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das interaktive Ortschronikenportal Mecklenburg-[[Vorpommern|Vorpommern]] stellt eine vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des nordöstlichen Bundeslandes initial bezuschusste Initiative zur Förderung und Verbreitung der Arbeit von Ortschronisten dar. Geschaffen wurde ein auf [https://www.mediawiki.org/ MediaWiki] basierendes Eingabewerkzeug zum Verfassen neuer, im Internet sichtbarer Ortschroniken sowie ein virtuelles, vielfach vernetztes Archiv zum Nachweis und zur Präsentation bereits vorhandener (gedruckter und ungedruckter) lokalhistorischer Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung der Leser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;&amp;quot;Wer die Vergangenheit nicht kennt, läuft der Zukunft ziellos entgegen&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
;Martin von Troppau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Ortschronikenportal.png|200px|rechts]]&lt;br /&gt;
Liebe Ortschronistinnen und Ortschronisten, liebe Leser und Leserinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Portal verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten und kann – &#039;&#039;&#039;unter eigenverantwortlicher Berücksichtigung des Urheberrechts&#039;&#039;&#039; – kostenlos genutzt werden. Es richtet sich insbesondere an jene Heimatforscher und Lokalhistoriker, die Geschichte, Kultur und Alltag von Dörfern und kleineren Städten in vielfacher Weise dokumentieren und sich dabei – schon im Hinblick auf die kleine Reichweite ihrer Leserschaft – „im Stich gelassen“ fühlen. Sie können ihre neuen oder vergriffenen Werke in digitaler Form verbreiten und dabei ggf. aktualisieren. Ziel des Portals ist es darüber hinaus, die Nutzer über den Stand der ortschronikalischen Forschung im Terrain zu unterrichten und die Arbeiten untereinander – auch sachsystematisch – zu vernetzen. Zugleich soll das Wissen über vergessene, entlegene oder fragmentarische Ortschroniken bzw. lokalhistorisch relevante Quellen (auch der sog. „grauen Literatur“ = ohne ISBN-Nummer im Eigenverlag erschienen und vertrieben) zusammengetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugangsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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# [[Zugang: Karteneinstieg|Karte von MV inklusive Verlinkung zu den bereits erfassten Orten]]: Sie suchen auf der interaktiven Karte nach dem gewünschten Ort, klicken diesen an und gelangen zu dem betreffenden Ortsartikel. [Achtung! Dieser Zugang ist im Aufbau begriffen. Es werden nur Orte, die mit gültig angegebenen Ortskoordinaten erfasst wurden, angezeigt!]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Welche Möglichkeiten gibt es, eine Chronik in das Portal einzufügen?===&lt;br /&gt;
[[Datei:OCH Erklärungen hoch 1.jpg|thumb|250px|rechts|Kurzanleitung für Anfänger pdf &lt;br /&gt;
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; &#039;&#039;&#039;Chronik verlinken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Sie haben eine Chronik im Inhttps://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Chronistenschulung_zu_Urheber-_und_Nutzungsrechten ternet entdeckt, die Sie für interessant halten. Dann suchen Sie die Seite des betreffenden Ortes hier im Portal auf und fügen einen Link zu der von Ihnen entdeckten Internetseite ein.&lt;br /&gt;
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: Sie schreiben gerade an einer Ortschronik. Dann können Sie den Text gleich in das Portal hineinschreiben. Genauso gut können Sie aber auch den Text erst in einem Textverarbeitungsprogramm schreiben und ins Portal hineinkopieren.&lt;br /&gt;
: Wie Sie das praktisch anfangen, erklären Ihnen die [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]] und der [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel|Leitfaden zum Aufbau der Seiten und Artikel]] im Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie sind die Seiten und Artikel im Portal aufgebaut?===&lt;br /&gt;
Zu einem Ort kann es mehrere Chroniken geben (in der Regel beschäftigt sich eine Chronik aber nur mit einem Ort). Das spiegelt sich in der Struktur des Portals wider: Bevor Sie eine Ortschronik in das Portal stellen, muss zu dem betreffenden Ort ein &#039;&#039;&#039;Orts-Artikel&#039;&#039;&#039; existieren oder von Ihnen angelegt werden. Von diesem Orts-Artikel wird dann auf den oder die Artikel der Ortschronik(en) verlinkt, also auf die &#039;&#039;&#039;Chronik-Artikel&#039;&#039;&#039; zum Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Orts-Artikel als auch die Chronik-Artikel sollten bestimmte inhaltliche und formale Kriterien erfüllen. Näheres dazu im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Organisatorischen|Organisatorisches zum Erstellen einer Ortschronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie gehe ich praktisch vor? Technische Anleitungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer mit Wiki-Erfahrung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Portal ist ein Wiki und funktioniert wie die Wikipedia. Wenn Sie dort (oder in einem anderen Wiki) schon aktiv waren, finden Sie sich auch im Ortschroniken-Portal zurecht. Wenn Sie also im Prinzip wissen, wie es funktioniert, nur ab und an Detailwissen nachschlagen müssen, helfen Ihnen diese Seiten weiter:&lt;br /&gt;
* [[Arbeiten mit MediaWiki]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer, die mit LibreOffice arbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
gibt es die Möglichkeit, über eine Extension zu LibreOffice Office-Dokumente in das Format der Portal-Artikel umzuwandeln (WikiMedia-Format):&lt;br /&gt;
* [[Erstellen und Übernehmen von Dokumenten aus LibreOffice]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Einsteiger:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn Sie noch keine Erfahrung im Umgang mit einem Wiki oder Content-Management-Systemen haben, nehmen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Hilfe. Die führt Sie durch den Prozess vom Anlegen einer Orts-Seite bis zum Erstellen der Chroniken.&lt;br /&gt;
* [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis: Man muss nicht jedesmal das Rad neu erfinden===&lt;br /&gt;
Sie müssen bestimmte immer wieder auftretende Strukturen oder Textformatierungen (siehe unten) nicht immer wieder selbst erstellen &amp;amp;ndash; kopieren Sie ruhig aus anderen Artikeln das, was Sie brauchen und schreiben Ihre eigenen Texte hinein. Näheres dazu in der [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel:&#039;&#039;&#039; Sie legen einen Orts-Artikel an und brauchen nun den Steckbrief des Ortes. Suchen Sie sich einen bereits fertigen Orts-Artikel, gehen auf Bearbeiten und kopieren sich den Steckbrief heraus. Nachdem Sie den Steckbrief in Ihren Orts-Artikel hineinkopiert haben, ersetzen Sie die vorhandenen Einträge durch Ihre eigenen Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dabei darauf achten, dass in dem fremden Artikel dabei nicht unbeabsichtigt etwas verändert wird!  Selbst dies ist jedoch keine Katastrophe.  Texte werden versioniert.  Man kann jederzeit unter Versionsgeschichte auf ältere Versionen zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen===&lt;br /&gt;
Ein paar praktische Tipps, wenn Sie mit digitalen Quellen noch nicht so vertraut sind, finden Sie hier: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handbibliothek ==&lt;br /&gt;
* [[Handbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
Sie haben Fragen zum Portal, dem dahinter stehenden Projekt oder wollen uns auf ähnliche Arbeiten andernorts hinweisen?  Schicken Sie uns einfach eine E-Mail über die Adresse [mailto:info@ortschroniken-mv.de?Subject=Kontaktanfrage info@ortschroniken-mv.de].  Dieses Portal wird aktuell vom [[AK Ortschroniken des Heimatverbandes MV]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assoziierte Projekte und regionale Projekte mit Ortschronikenbezug==&lt;br /&gt;
* Das [http://www.wossidia.de WossiDiA-Projekt der Universität Rostock, Institute f. Volkskunde und f. Informatik]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de Heimatverband Mecklenburg Vorpommern e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.pommerscher-greif.de/ortschroniken.html Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/ Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gwa-verein.de Gesellschaft zur Förderung des Wossidlo-Archivs e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(Mecklenburg) https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Maße_und_Gewichte_(Mecklenburg)] [? HM] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Hinweise ==&lt;br /&gt;
Die Betreiber des Portals dulden keine fremdenfeindlichen sowie extrempolitischen Darstellungen, &#039;&#039;&#039;die nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland oder der Landesverfassung vereinbar sind&#039;&#039;&#039;. Im festen Vertrauen auf die Seriösität unserer Web-Community bitten wir gleichwohl um Hinweise auf entsprechende Äußerungen, damit solche Produkte von Webautoren rasch offline gestellt werden können. Anders verhält es sich mit historischen Werken, für deren Lesart Quellenkritik vorausgesetzt wird, auch wenn sich das Portal um entsprechende Markierungen bemüht. Ebenso bitten wir darum, im Falle offensichtlich falsch wiedergegebener Fakten die Autoren zu kontaktieren. Für die Einhaltung des Urheberrechtes sind die Autoren selbst verantwortlich. Für Urheberrechtsverletzungen übernimmt der Portalbetreiber (siehe Impressum) keinerlei Haftung. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung ist neben dem Autor auch der Portalbetreiber (info@ortschroniken-mv.de) unverzüglich zu informieren, damit bis zur Klärung des Falles das betroffene Werk umgehend offline geschaltet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Danksagungen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/ Kultusministerium MV] für die Initiierung und anteilige Förderung&lt;br /&gt;
* Uni Rostock für die tatkräftige Unterstützung:&lt;br /&gt;
** [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek],&lt;br /&gt;
** [http://www.volkskunde.uni-rostock.de/wossidlo-archiv/ Institut f. Volkskunde/Wossidlo-Archiv],&lt;br /&gt;
** [https://dbis.informatik.uni-rostock.de/home/ Institut f. Informatik/Lehrstuhl Datenbank- und Informationssysteme]&lt;br /&gt;
* Steinbeis-Zentrum [http://www.stz-dbis.de/ Datenbanken, Suchmaschinen und Digitale Bibliotheken] für die Software-technische Umsetzung und Betreuung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschroniken_Mecklenburg-Vorpommern&amp;diff=144213</id>
		<title>Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschroniken_Mecklenburg-Vorpommern&amp;diff=144213"/>
		<updated>2026-03-18T15:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Achtung: Hinweis auf die nächsten [[online-Community-Treff]]s.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display: grid; grid-template-columns: 50% 50%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div class=&amp;quot;ac-fit-image&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Ducatus-Meklenburgici-1712-3550x3000.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div class=&amp;quot;ac-fit-image&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Ducatus-Pomeraniae-1712-3550x3000.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center; font-size: 125%; font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;Johann Baptist Homann: Ducatus Meklenburgici tabula generalis. 1712&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center; font-size: 125%; font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;Johann Baptist Homann: Ducatus Pomeraniae novissima tabula. 1712&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 40%&amp;quot;|[[Datei:Ducatus-Meklenburgici-1712-3550x3000.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 40%&amp;quot;|[[Datei:Ducatus-Pomeraniae-1712-3550x3000.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 49%; text-align: center&amp;quot; | Johann Baptist Homann: Ducatus Meklenburgici tabula generalis. 1712&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 49%; text-align: center&amp;quot; | Johann Baptist Homann: Ducatus Pomeraniae novissima tabula. 1712&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das interaktive Ortschronikenportal Mecklenburg-[[Vorpommern|Vorpommern]] stellt eine vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des nordöstlichen Bundeslandes initial bezuschusste Initiative zur Förderung und Verbreitung der Arbeit von Ortschronisten dar. Geschaffen wurde ein auf [https://www.mediawiki.org/ MediaWiki] basierendes Eingabewerkzeug zum Verfassen neuer, im Internet sichtbarer Ortschroniken sowie ein virtuelles, vielfach vernetztes Archiv zum Nachweis und zur Präsentation bereits vorhandener (gedruckter und ungedruckter) lokalhistorischer Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung der Leser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;&amp;quot;Wer die Vergangenheit nicht kennt, läuft der Zukunft ziellos entgegen&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
;Martin von Troppau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Ortschronikenportal.png|200px|rechts]]&lt;br /&gt;
Liebe Ortschronistinnen und Ortschronisten, liebe Leser und Leserinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Portal verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten und kann – &#039;&#039;&#039;unter eigenverantwortlicher Berücksichtigung des Urheberrechts&#039;&#039;&#039; – kostenlos genutzt werden. Es richtet sich insbesondere an jene Heimatforscher und Lokalhistoriker, die Geschichte, Kultur und Alltag von Dörfern und kleineren Städten in vielfacher Weise dokumentieren und sich dabei – schon im Hinblick auf die kleine Reichweite ihrer Leserschaft – „im Stich gelassen“ fühlen. Sie können ihre neuen oder vergriffenen Werke in digitaler Form verbreiten und dabei ggf. aktualisieren. Ziel des Portals ist es darüber hinaus, die Nutzer über den Stand der ortschronikalischen Forschung im Terrain zu unterrichten und die Arbeiten untereinander – auch sachsystematisch – zu vernetzen. Zugleich soll das Wissen über vergessene, entlegene oder fragmentarische Ortschroniken bzw. lokalhistorisch relevante Quellen (auch der sog. „grauen Literatur“ = ohne ISBN-Nummer im Eigenverlag erschienen und vertrieben) zusammengetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugangsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben 5 Möglichkeiten, die gewünschten Informationen in diesem Portal zu finden und auf diese zuzugreifen:&lt;br /&gt;
# [[Zugang: Karteneinstieg|Karte von MV inklusive Verlinkung zu den bereits erfassten Orten]]: Sie suchen auf der interaktiven Karte nach dem gewünschten Ort, klicken diesen an und gelangen zu dem betreffenden Ortsartikel. [Achtung! Dieser Zugang ist im Aufbau begriffen. Es werden nur Orte, die mit gültig angegebenen Ortskoordinaten erfasst wurden, angezeigt!]&lt;br /&gt;
# [[Zugang: Alphabetischer Ortsindex|Alphabetischer Ortsindex]]: Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge alle Orte, zu denen bereits Ortschroniken in diesem Portal zugänglich sind. Wenn Sie den gewünschten Ort anklicken, gelangen Sie auf die Einstiegsseite zu diesem Ort und finden neben allgemeinen Informationen auch die Links zu den vorhandenen Ortschroniken.&lt;br /&gt;
# [[Zugang: Zeitlicher Index|Zeitlicher Index]]: Hier werden Sie fündig, wenn Sie Artikel zu einem bestimmten historischen Zeitraum suchen. &lt;br /&gt;
# [[Zugang: Chroniktypen | Chroniktypen]]: Hier sind die Chroniken sortiert nach ihrem Typ aufgeführt: neben den allgemeinen Chroniken auch Spezialchroniken, wie Feuerwehrchroniken, Betriebschroniken, Kirchenchroniken etc.).&lt;br /&gt;
# [[Spezial:Kategorien|Kategorien]]: Wenn Sie Artikel zu bestimmten Themen suchen (bspw. zum Schulwesen oder zum Brandschutz), wählen Sie diesen Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen für Ortschronisten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer darf auf das Ortschroniken-Portal zugreifen?===&lt;br /&gt;
; Als &#039;&#039;&#039;Leser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Das Portal ist öffentlich zugänglich. Jeder, der Informationen zu Orten und ihrer Geschichte sucht, darf in diesem Portal stöbern. Bitte beachten Sie jedoch die [[Nutzungsbedingungen]], wenn Sie bspw. Inhalte kopieren möchten.&lt;br /&gt;
; Als &#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Sie arbeiten selbst an einer Ortschronik und möchten diese innerhalb dieses Portals auch anderen historisch Interessierten zur Verfügung stellen? Das Einzige, was Sie dafür tun müssen, ist, sich über diese Adresse registrieren zu lassen: [mailto:registrierung@ortschroniken-mv.de?Subject=Bitte%20mich%20registrieren! registrierung@ortschroniken-mv.de]&lt;br /&gt;
: Bitte geben Sie uns Ihren Namen, den Sie interessierenden Ort oder die Region und den gewünschten Nutzernamen an.  Dann bekommen Sie Ihre Zugangsdaten, mit denen Sie sich im Portal als Nutzer anmelden können.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Beachten Sie bitte, dass der angegebene Kontakt nur für Registrierungen zuständig ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Möglichkeiten gibt es, eine Chronik in das Portal einzufügen?===&lt;br /&gt;
[[Datei:OCH Erklärungen hoch 1.jpg|thumb|250px|rechts|Kurzanleitung für Anfänger pdf &lt;br /&gt;
 |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d7/OCH_Erkl%C3%A4rungen_hoch_3.pdf|[[medium:OCH Erklärungen hoch 3.pdf|Kurzanleitung für Anfänger pdf]]]]&lt;br /&gt;
; &#039;&#039;&#039;Chronik verlinken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Sie haben eine Chronik im Inhttps://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Chronistenschulung_zu_Urheber-_und_Nutzungsrechten ternet entdeckt, die Sie für interessant halten. Dann suchen Sie die Seite des betreffenden Ortes hier im Portal auf und fügen einen Link zu der von Ihnen entdeckten Internetseite ein.&lt;br /&gt;
; &#039;&#039;&#039;Chronik direkt ins Portal schreiben:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: Sie schreiben gerade an einer Ortschronik. Dann können Sie den Text gleich in das Portal hineinschreiben. Genauso gut können Sie aber auch den Text erst in einem Textverarbeitungsprogramm schreiben und ins Portal hineinkopieren.&lt;br /&gt;
: Wie Sie das praktisch anfangen, erklären Ihnen die [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]] und der [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel|Leitfaden zum Aufbau der Seiten und Artikel]] im Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie sind die Seiten und Artikel im Portal aufgebaut?===&lt;br /&gt;
Zu einem Ort kann es mehrere Chroniken geben (in der Regel beschäftigt sich eine Chronik aber nur mit einem Ort). Das spiegelt sich in der Struktur des Portals wider: Bevor Sie eine Ortschronik in das Portal stellen, muss zu dem betreffenden Ort ein &#039;&#039;&#039;Orts-Artikel&#039;&#039;&#039; existieren oder von Ihnen angelegt werden. Von diesem Orts-Artikel wird dann auf den oder die Artikel der Ortschronik(en) verlinkt, also auf die &#039;&#039;&#039;Chronik-Artikel&#039;&#039;&#039; zum Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Orts-Artikel als auch die Chronik-Artikel sollten bestimmte inhaltliche und formale Kriterien erfüllen. Näheres dazu im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Organisatorischen|Organisatorisches zum Erstellen einer Ortschronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie gehe ich praktisch vor? Technische Anleitungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer mit Wiki-Erfahrung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Portal ist ein Wiki und funktioniert wie die Wikipedia. Wenn Sie dort (oder in einem anderen Wiki) schon aktiv waren, finden Sie sich auch im Ortschroniken-Portal zurecht. Wenn Sie also im Prinzip wissen, wie es funktioniert, nur ab und an Detailwissen nachschlagen müssen, helfen Ihnen diese Seiten weiter:&lt;br /&gt;
* [[Arbeiten mit MediaWiki]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer, die mit LibreOffice arbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
gibt es die Möglichkeit, über eine Extension zu LibreOffice Office-Dokumente in das Format der Portal-Artikel umzuwandeln (WikiMedia-Format):&lt;br /&gt;
* [[Erstellen und Übernehmen von Dokumenten aus LibreOffice]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Einsteiger:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn Sie noch keine Erfahrung im Umgang mit einem Wiki oder Content-Management-Systemen haben, nehmen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Hilfe. Die führt Sie durch den Prozess vom Anlegen einer Orts-Seite bis zum Erstellen der Chroniken.&lt;br /&gt;
* [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis: Man muss nicht jedesmal das Rad neu erfinden===&lt;br /&gt;
Sie müssen bestimmte immer wieder auftretende Strukturen oder Textformatierungen (siehe unten) nicht immer wieder selbst erstellen &amp;amp;ndash; kopieren Sie ruhig aus anderen Artikeln das, was Sie brauchen und schreiben Ihre eigenen Texte hinein. Näheres dazu in der [[Schritt-für-Schritt-Anleitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel:&#039;&#039;&#039; Sie legen einen Orts-Artikel an und brauchen nun den Steckbrief des Ortes. Suchen Sie sich einen bereits fertigen Orts-Artikel, gehen auf Bearbeiten und kopieren sich den Steckbrief heraus. Nachdem Sie den Steckbrief in Ihren Orts-Artikel hineinkopiert haben, ersetzen Sie die vorhandenen Einträge durch Ihre eigenen Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dabei darauf achten, dass in dem fremden Artikel dabei nicht unbeabsichtigt etwas verändert wird!  Selbst dies ist jedoch keine Katastrophe.  Texte werden versioniert.  Man kann jederzeit unter Versionsgeschichte auf ältere Versionen zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen===&lt;br /&gt;
Ein paar praktische Tipps, wenn Sie mit digitalen Quellen noch nicht so vertraut sind, finden Sie hier: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handbibliothek ==&lt;br /&gt;
* [[Handbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
Sie haben Fragen zum Portal, dem dahinter stehenden Projekt oder wollen uns auf ähnliche Arbeiten andernorts hinweisen?  Schicken Sie uns einfach eine E-Mail über die Adresse [mailto:info@ortschroniken-mv.de?Subject=Kontaktanfrage info@ortschroniken-mv.de].  Dieses Portal wird aktuell vom [[AK Ortschroniken des Heimatverbandes MV]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assoziierte Projekte und regionale Projekte mit Ortschronikenbezug==&lt;br /&gt;
* Das [http://www.wossidia.de WossiDiA-Projekt der Universität Rostock, Institute f. Volkskunde und f. Informatik]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de Heimatverband Mecklenburg Vorpommern e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.pommerscher-greif.de/ortschroniken.html Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/ Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gwa-verein.de Gesellschaft zur Förderung des Wossidlo-Archivs e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(Mecklenburg) https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Maße_und_Gewichte_(Mecklenburg)] [? HM] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Hinweise ==&lt;br /&gt;
Die Betreiber des Portals dulden keine fremdenfeindlichen sowie extrempolitischen Darstellungen, &#039;&#039;&#039;die nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland oder der Landesverfassung vereinbar sind&#039;&#039;&#039;. Im festen Vertrauen auf die Seriösität unserer Web-Community bitten wir gleichwohl um Hinweise auf entsprechende Äußerungen, damit solche Produkte von Webautoren rasch offline gestellt werden können. Anders verhält es sich mit historischen Werken, für deren Lesart Quellenkritik vorausgesetzt wird, auch wenn sich das Portal um entsprechende Markierungen bemüht. Ebenso bitten wir darum, im Falle offensichtlich falsch wiedergegebener Fakten die Autoren zu kontaktieren. Für die Einhaltung des Urheberrechtes sind die Autoren selbst verantwortlich. Für Urheberrechtsverletzungen übernimmt der Portalbetreiber (siehe Impressum) keinerlei Haftung. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung ist neben dem Autor auch der Portalbetreiber (info@ortschroniken-mv.de) unverzüglich zu informieren, damit bis zur Klärung des Falles das betroffene Werk umgehend offline geschaltet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Danksagungen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/ Kultusministerium MV] für die Initiierung und anteilige Förderung&lt;br /&gt;
* Uni Rostock für die tatkräftige Unterstützung:&lt;br /&gt;
** [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek],&lt;br /&gt;
** [http://www.volkskunde.uni-rostock.de/wossidlo-archiv/ Institut f. Volkskunde/Wossidlo-Archiv],&lt;br /&gt;
** [https://dbis.informatik.uni-rostock.de/home/ Institut f. Informatik/Lehrstuhl Datenbank- und Informationssysteme]&lt;br /&gt;
* Steinbeis-Zentrum [http://www.stz-dbis.de/ Datenbanken, Suchmaschinen und Digitale Bibliotheken] für die Software-technische Umsetzung und Betreuung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=144205</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=144205"/>
		<updated>2026-03-18T13:21:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende CSS wird für alle Benutzeroberflächen geladen. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.ac-infobox {&lt;br /&gt;
  float: right;&lt;br /&gt;
  background-color: #F9F9F9;&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #AAA;&lt;br /&gt;
  line-height: 1.6;&lt;br /&gt;
  color: #252525;&lt;br /&gt;
  padding: 1em;&lt;br /&gt;
  margin-left: 4em;&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 2em;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.ac-infobox .caption {&lt;br /&gt;
  background-color: #B3B7FF;&lt;br /&gt;
  font-size: 120%;&lt;br /&gt;
  font-weight: bold;&lt;br /&gt;
  padding: 0.5em;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.ac-infobox .sub {&lt;br /&gt;
  background-color: #DDDDDD;&lt;br /&gt;
  font-size: 110%;&lt;br /&gt;
  font-weight: normal;&lt;br /&gt;
  padding: 0.3em;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.ac-infobox .label {&lt;br /&gt;
  font-weight: bold;&lt;br /&gt;
  padding: 0.5em;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.ac-infobox .data {&lt;br /&gt;
  padding: 0.5em;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.ac-fit-image img {&lt;br /&gt;
    max-width: 100%;&lt;br /&gt;
    height: auto;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
body {&lt;br /&gt;
  background: url(https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6c/System_Hintergrund_1a.jpeg);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
#mw-page-base {&lt;br /&gt;
  background-color: rgba(0, 0, 128, 0.05);&lt;br /&gt;
  background-image: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#mapdiv &amp;gt; div {&lt;br /&gt;
  position: absolute !important;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* hm: zum skalieren von mw-bildern mit class=&amp;quot;halfwidth&amp;quot;, ... */&lt;br /&gt;
img.halfwidth {&lt;br /&gt;
    width: 49vw;&lt;br /&gt;
    height: auto;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
img.fullwidth {&lt;br /&gt;
    width: 98vw;&lt;br /&gt;
    height: auto;&lt;br /&gt;
}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ramin&amp;diff=77908</id>
		<title>Ramin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ramin&amp;diff=77908"/>
		<updated>2022-12-06T18:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Ramin&lt;br /&gt;
 | plz = 17321&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Löcknitz-Penkun&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 665 (31. Dez. 2020), 713 (Männer : 359, Frauen : 354)(Dez.2021), &lt;br /&gt;
 | lat= 53.4132&lt;br /&gt;
 | lon = 14.2851&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Landkreis Uecker-Randow, Mecklenburg-Vorpommern Deutschland. &lt;br /&gt;
Ramin ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Südosten von Mecklenburg-Vorpommern. Sie gehört zum Amt Löcknitz-Penkun mit Sitz in der Gemeinde Löcknitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geographische Lage =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: 53°24&#039;45&amp;quot;N - 14°17&#039;31&amp;quot;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einführende Information =&lt;br /&gt;
Bürgermeister: Reinhart Retzlaff (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: &lt;br /&gt;
https://www.amt-loecknitz-penkun.de/alp/gemeinden/ramin.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Ramin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://onlinestreet.de/strassen/ortsschild/400/Ramin.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Gemeinde Ramin liegt zwischen dem Randowbruch (brandenburgische Landesgrenze) im Westen und der Grenze zur Republik Polen im Osten. Im Grundmoränengebiet des Pommerschen Stadiums der letzten Kaltzeit gelegen, zeichnet sich das Gemeindegebiet durch das Vorhandensein von zahlreichen ehemals vermoorten Flächen aus. Zu den kleineren Seen innerhalb der Gemeindegrenzen zählen der Krebssee und der Rötsee. Ein weiterer See, der sogenannte Holzsee, ist durch die Meliorationsmaßnahmen des vergangenen Jahrhunderts verlandet und heute nur noch am Schilfbestand erkennbar. Er befand sich zwischen den Orten Ramin und Retzin und hatte eine Fläche von über 1,5 Hektar. Der Krebssee und der bereits verlandete Holzsee bilden tiefere Senken in ehemals vermoorten Gebieten. Durch die Trockenlegung der Moore für landwirtschaftliche Nutzzwecke und den Bau von Entwässerungsgräben sank schließlich deren Wasserspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
669 (2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
660 (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
713 (2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
703 (2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
360 (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
369 (2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
391 (1995)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
427 (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1238 (1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
593 (1939)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
581 (1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
270 (1925)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
286 (1900)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Wappen von Ramin =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Ramin_(Adelsgeschlecht)#:~:text=Das%20Wappen%20zeigt%20im%20silbernen,mit%20dem%20der%20von%20Bredow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kurztext zum Ort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramin war eine slawische Ortsgründung und nannte sich Rambyn und Rambin (wahrscheinlichste Deutung: slawisch ramen für Bauholz).&lt;br /&gt;
Das Gutsdorf war seit dem 14. Jahrhundert über mehr als 600 Jahre Stammsitz des pommerschen Adelsgeschlechtes von Ramin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde 1188 ein Unon von Ramin. 1280 fand sich der Name Otto de Rambyn auf einem Siegel einer Urkunde.&lt;br /&gt;
Die Feldsteinkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das eingeschossige Gutshaus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts auf den Kellergewölben eines Vorgängerbaues errichtet. In der NS-Zeit diente es als Führerschule der Hitlerjugend und war nach 1945 bis 2003/04 ein Kinderheim. 1928 erwarb der Chemiker und Hochschullehrer Friedrich Wilhelm Semmler das Rittergut und verpachtete es an die Pommersche Saatzucht GmbH.&lt;br /&gt;
2000 wurde im Ort ein Rastwanderplatz angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seen um Ramin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löcknitzer See mit Badeanstalt: https://www.seen.de/loecknitzer-see/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebehner See: https://www.seen.de/lebehnscher-see/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenberger See: https://www.fisch-hitparade.de/gewaesser/sonnenberger-see&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seen, die heute nur noch minimal existieren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzsee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rötsee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ramin im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: |-Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ramin-&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ramin - Ortschronik/en =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ramin - Fortlaufende Ortschronik ]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Ramin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heimatbuch: Ramin, Heimat zwischen Oder und Randow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zu Ramin =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/RAMMINJO73DK Ramin in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ramin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [Übernachtungen in Ramin]&lt;br /&gt;
https://www.raminorca.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.raminpommern.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.nordkurier.de/pasewalk/eine-berlinerin-sucht-in-vorpommern-erinnerungen-2337551011.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.facebook.com/groups/1122493425047896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.mv-aktuell.de/?p=23705&amp;amp;preview=true&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://familiengeschichte-vorpommern.de/ansprechpartner.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuchen Sie die Heimatstube in Ramin. Anmeldungen jederzeit bei Michaela Schmidt: 01741891672 oder mischmidt74@web.de&lt;br /&gt;
Die Heimatstube mit dem Gemeindezentrum befindet sich in der Dorfstraße 44, gleich neben dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:mischmidt74@web.de email me]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01741891672&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hansestadt_Rostock&amp;diff=77907</id>
		<title>Hansestadt Rostock</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hansestadt_Rostock&amp;diff=77907"/>
		<updated>2022-12-06T18:18:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;&#039;Vorbemerkung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jegliches braucht seine Zeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Inzwischen ist unser Ortschroniken-Online-System fünf Jahre im Netz.&lt;br /&gt;
:Die Chroniken von immer mehr Orten wachsen inhaltlich dank der zahlreichen Akteure. Monatlich kommen neue Kommunen und deren aktive Chronisten hinzu.&lt;br /&gt;
:Derzeit sammeln, bearbeiten und schreiben weit mehr als hundert Chronisten an ihren Ortsseiten im Online-System&lt;br /&gt;
:Bei Landgemeinden und Kleinstädten bewältigen ein, zwei oder drei Beteiligte diese Aufgabe und man kann ständig beobachten wie die Geschichtsaufzeichnungen ihres Ortes wachsen.&lt;br /&gt;
:Bei den großen Städten unseres Landes, wie Greifswald, Stralsund, Rostock oder Wismar, ist die Erstellung der Chronik-Seiten eine thematisch viel komplexere, aufwendigere Herausforderung, deren Bewältigung allein für eine Stadt wie Rostock, eine größere Gruppe von 20 - 30 Akteuren erfordert und sich selbst dann die Bearbeitung der &#039;&#039;&#039;Grundlagen&#039;&#039;&#039; seiner Stadtgeschichte eine Reihe von Jahren hinziehen wird.&lt;br /&gt;
:So lag unser Schwerpunkt bisher in der Einwerbung der Chronisten kleinerer Gemeinwesen, da sie erfahrungsgemäß schneller aktivierbar sind.&lt;br /&gt;
:In Bezug auf die Hansestadt Rostock gingen wir bislang den Weg, die in der Vergangenheit eingemeindeten Dörfer mit oft Jahrhunderte &#039;&#039;&#039;langer eigenständiger Geschichte&#039;&#039;&#039;, die heute Ortsteile der Hansestadt sind, auch eigenständig zu bearbeiten. So zum Beispiel Warnemünde, Marienehe, Schmarl, Dietrichshagen, Markgrafenheide, Hinrichshagen, Torfbrücke und ständig kommen weitere hinzu. In Vorbereitung befindet sich Dierkow, Barnstorf, Groß-Klein und Biestow.&lt;br /&gt;
:So wollen wir auch weiter verfahren, wenn es uns gelingt, Chronisten und andere lokalgeschichtlich Interessierte als helfende Akteure dafür zu finden, da in der bisherigen, komplexen, Stadtgeschichtsschreibung Rostocks (mit Ausnahme &#039;&#039;&#039;des&#039;&#039;&#039; Toitenwinkels) deren Ortsgeschiche häufig zu kurz kam.&lt;br /&gt;
:Unabhängig davon, möchten wir hier nun den Grundstein für eine Stadtgeschichte der Hansestadt Rostock im Netz legen und einen kleinen Anfang machen, denn nur wer ein Samenkorn legt, kann erwarten dass ein Baum wächst, selbst wenn es Jahre dauert. Ein Stück weit ist dieser Anfang auch als &#039;&#039;&#039;Anregung zum Mitmachen&#039;&#039;&#039; für Rostocker Historiker gedacht, in der Hoffnung das auch hier eine Gruppe von Bearbeitern entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wilfried Steinmüller &lt;br /&gt;
:(Leiter des Arbeitskreises Ortschchroniken im Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Hansestadt Rostock&lt;br /&gt;
 | plz = 180...&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | kreisfreie Stadt = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner =  209.191 (31. Dez. 2019)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1235&lt;br /&gt;
 | lon = 12.1238&lt;br /&gt;
 | zoom = 12&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geographische Lage=&lt;br /&gt;
Rostock liegt am Unterlauf der Warnow unweit seiner Mündung in die Ostsee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten: https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.1235/12.1238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einführende Information=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wappen von Rostock nach Teske=&lt;br /&gt;
[[Datei:Rostock Wappen Teske.jpg|thumb|200px|Wappen von Rostock nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wappenbeschreibung: &lt;br /&gt;
:Geteilt, oben in blau ein goldener, nach rechts schreitender Greif, unten nochmals geteilt von silber über rot. &lt;br /&gt;
:Helm: zwei schwarze Hörner, rechts mit sechs, links mit fünf blau-weiß-roten Fähnlein besteckt; &lt;br /&gt;
:Decken rechts blau-golden, links rot-silbern. &lt;br /&gt;
:Schildhalter zwei goldene Greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kurztext zum Ort=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 117-172; 180ff &amp;quot;Rostock...&lt;br /&gt;
Nachtrag: S.1437-1440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einpflegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Rostock im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Hoinkhusen um 1700.jpg|Rostock Ausschnitt aus der Hoinkhusen_Karte um 1700&lt;br /&gt;
Datei:Hollar Karte Rostock um 1700.jpg|Hollar Karte Rostock um 1700&lt;br /&gt;
Datei:Schmettau Rostock.jpg|Rostock 1788 Schmettau-Karte&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Stadtplan Quade um 1890.jpg|Rostock Stadtplan Quade um 1890&lt;br /&gt;
Datei:Map Rostock Innenstadt Entwicklung Krause.JPG|Ludwig Krause Plan der topographischen Entwicklung Rostocks 1924&lt;br /&gt;
Datei:Das Rostocker Stadtgebiet um 1920.jpg|Grenzen und Enklaven des Rostocker Stadtgebietes um 1920&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bildergalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1280px-Panorama Rostock Franz Hogenberg 1597.jpg| Rostocker Stadtansicht von Franz Hogenberg 1597&lt;br /&gt;
Datei:Rostock von Osten Litho um 1850.jpg|Rostock Ansicht von Osten um 1850&lt;br /&gt;
Datei:ROSTOCK-Gesamtansicht-Farblithographie-um-1890.jpg|Rostock Gesamansicht um 1890&lt;br /&gt;
Datei:Rostock um 1920.JPG| Rostock um 1920&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Blick von Gehlsdorf um 1900.jpg|Rostock Blick von Gehlsdorf um 1900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=* [[Fortlaufende Ortschronik der Hansestadt Rostock]]=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lokalhistorische Arbeiten zur Hansestadt Rostock=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten aufgeführt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rostock im Schlie]] I. S. 1 - 293&lt;br /&gt;
* [[Rostock in den Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Rostock in den Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Beiträge zur Rostocker Geschichte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Bernitt, Hans &amp;quot;Zur Geschichte der Stadt Rostock&amp;quot; 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung der Hansestadt Rostock]&lt;br /&gt;
[[https://www.wikiwand.com/de/Geschichte_Rostocks# Rostock bei Wikiwand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Rostocker Ortsteile die sich bereits in Bearbeitung befinden=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Barnstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Biestow]] &lt;br /&gt;
* [[Brinkmannsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Diedrichshagen]] &lt;br /&gt;
* [[Gehlsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hinrichshagen]] &lt;br /&gt;
* [[Kassebohm]]&lt;br /&gt;
* [[Marienehe]] &lt;br /&gt;
* [[Markgrafenheide]]&lt;br /&gt;
* [[Peez]]&lt;br /&gt;
* [[Purkshof]]&lt;br /&gt;
* [[Rostocker Heide (Landschaft)]]&lt;br /&gt;
* [[Schmarl]] &lt;br /&gt;
* [[Torfbrücke]]&lt;br /&gt;
* [[Warnemünde]]&lt;br /&gt;
* [[Wiethagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellenwerke zu Rostock die noch im Handel erhältlich sind=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[&amp;quot;Rostock. Eine Chronik&amp;quot; 2 Bände (1945-1990 und 1990 - 2020) Hrsg. Redieck &amp;amp; Schade zus. 608 Seiten 2020 ]]&lt;br /&gt;
*[[&amp;quot;100 Jahre Brinkmannsdorf - Geschichte und Geschichten eines Rostocker Ortsteils&amp;quot; Joachim Lehmann und Berthold Brinkmann 2020 280 Seiten Verlag Redieck &amp;amp; Schade GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weiterführende Information zur Hansestadt Rostock=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/adm_143003 Rostock in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rostock Rostock bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Rostock Rostock in Wikisource]&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Rostock?uselang=de]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturhistorisches-museum-rostock.de/stadtgeschichte.html]&lt;br /&gt;
* [https://rostocker-geschichte.de/publikationen/baende-1-22/   &amp;quot;Beiträge zur Rostocker Geschichte&amp;quot; digital]&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-terra-incognita.de/gesamt.htm |Terra incognita: Webportal zur Landes- und Regionalgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://werner0304.alfahosting.org/wordpress/ |Datenbank zu Fotografen in der Rostocker Geschichte]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontakte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Steinmüller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mail: windfluechterMV(at)gmail.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Vorlage:Infobox_Ort&amp;diff=67202</id>
		<title>Vorlage:Infobox Ort</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Vorlage:Infobox_Ort&amp;diff=67202"/>
		<updated>2022-06-14T08:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderung 66805 von DieterKölpien (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;ac-infobox&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;caption&amp;quot;&amp;gt;Kenndaten des Orts&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;label&amp;quot;&amp;gt;Name (heute)&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;data&amp;quot;&amp;gt;{{{name}}}&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;sub&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Regionale Einordnung (heute)&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;label&amp;quot;&amp;gt;Postleitzahl&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;data&amp;quot;&amp;gt;{{{plz|unbekannt}}}&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;label&amp;quot;&amp;gt;Verwaltungsamt&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;data&amp;quot;&amp;gt;{{{verwaltungsamt|unbekannt}}}&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;label&amp;quot;&amp;gt;Landkreis&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;data&amp;quot;&amp;gt;{{{landkreis|unbekannt}}}&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;sub&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Zahlen&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;label&amp;quot;&amp;gt;Einwohner&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;data&amp;quot;&amp;gt;{{{einwohner|unbekannt}}}&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;label&amp;quot;&amp;gt;Koordinaten&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;data&amp;quot;&amp;gt;[https://www.google.de/maps/@{{{lat}}},{{{lon}}},{{{zoom|14}}}z Breite: {{{lat|unbekannt}}} / Länge: {{{lon|unbekannt}}}]&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Community-Treffen_2021&amp;diff=56692</id>
		<title>Community-Treffen 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Community-Treffen_2021&amp;diff=56692"/>
		<updated>2021-10-14T12:54:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das 1. Community-Treffen findet am&lt;br /&gt;
15.10.2021 von 14.00-20:00 Uhr im&lt;br /&gt;
Bürgerhaus, Raum 4, Sonnenplatz 1, 18273 Güstrow statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einladung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Engagierte und Mitstreiter*Innen im Ortschronikenportal,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit seinem Arbeitskreis Ortschronikenportal laden gemeinsam die aktiven Mitstreiterinnen und Mitstreiter im diesem Portal ganz herzlich zu einem 1. Community-Treffen nach Güstrow ein.&lt;br /&gt;
Hier sollen von Interessierten wichtige Themen der Ortsforschung im Umgang mit dem Ortschronikenportal diskutiert und eine noch bessere Nutzung der digitalen Möglichkeiten erläutert werden. Es geht um die wertvollen Erfahrungen der Aktiven, Erfolge, mögliche Probleme, Defizite sowie Handlungsempfehlungen, um die Effizienz der Arbeit zu erhöhen und den Spaß und die Freude bei der Beschäftigung mit diesem schönen Betätigungsfeld weiterzugeben. Natürlich sollen sich die Aktiven hier auch persönlich kennen lernen und in einen aktiven Erfahrungsaustausch treten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Betreiber des Ortschronikenportals, Dr. Ing. Holger Meyer und Wilfried Steinmüller und der gesamte AK Ortschronikenportal freuen sich auf eine interessante Veranstaltung und Ihr reges Mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 14.00-14.15 Uhr&lt;br /&gt;
: Begrüßung der Teilnehmer/Organisatorisches&lt;br /&gt;
; 14.15-14.45 Uhr&lt;br /&gt;
: Vorstellung der Teilnehmer&lt;br /&gt;
; 14.45-15.30 Uhr&lt;br /&gt;
: Kommunikationsplattform mit Leben erfüllen&lt;br /&gt;
* Austausch über Quellensuche und gegenseitige Unterstützung &lt;br /&gt;
* Termininformationen aus allen Mitglieds-Orten&lt;br /&gt;
* Hilferufe bei der Arbeit aufgreifen&lt;br /&gt;
* Informationsbörse schaffen&lt;br /&gt;
* Relevantes auf dem Büchermarkt u.a. einstellen &lt;br /&gt;
; 15.30-15.45 Uhr&lt;br /&gt;
: Kaffeepause&lt;br /&gt;
; 15.45-16.45 Uhr&lt;br /&gt;
: Chancen und Möglichkeiten der chronistischen Arbeit durch die Nutzung der Online-Bibliothek des Portals&lt;br /&gt;
; 16.45-18.00 Uhr&lt;br /&gt;
: Potential des WossiDiA-Systems und seine Nutzung für die Ortsforschung&lt;br /&gt;
; 18.00-18.30 Uhr&lt;br /&gt;
: Pause für individuelle Gespräche &lt;br /&gt;
; 18.30-19.30 Uhr&lt;br /&gt;
: Aktuelle Entwicklungen/Themenerweiterungen im Portal&lt;br /&gt;
; 19.30-20.00 Uhr&lt;br /&gt;
: Aktuelle Hinweise zum veränderten Urheberrecht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, bitte bis zum 10.10.2021 an: [mailto:stark@heimatverband-mv.de?subject=Anmeldung%20zum%20Community-Treffen%202021 stark@heimatverband-mv.de]. Beachten Sie bitte auch, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Es gelten die aktuellen Corona-Verordnungen.  Für Verpflegung vor Ort ist für Selbstzahler gesorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Community-Treffen_2021&amp;diff=56691</id>
		<title>Community-Treffen 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Community-Treffen_2021&amp;diff=56691"/>
		<updated>2021-10-14T12:52:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &amp;quot;WossiDiA&amp;quot; schreibt man so!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das 1. Community-Treffen findet am&lt;br /&gt;
15.10.2021 von 14.00-20:00 Uhr im&lt;br /&gt;
Bürgerhaus, Raum 4, Sonnenplatz 1, 18273 Güstrow statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einladung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Engagierte und Mitstreiter*Innen im Ortschronikenportal,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit seinem Arbeitskreis Ortschronikenportal laden gemeinsam die aktiven Mitstreiterinnen und Mitstreiter im diesem Portal ganz herzlich zu einem 1. Community-Treffen nach Güstrow ein.&lt;br /&gt;
Hier sollen von Interessierten wichtige Themen der Ortsforschung im Umgang mit dem Ortschronikenportal diskutiert und eine noch bessere Nutzung der digitalen Möglichkeiten erläutert werden. Es geht um die wertvollen Erfahrungen der Aktiven, Erfolge, mögliche Probleme, Defizite sowie Handlungsempfehlungen, um die Effizienz der Arbeit zu erhöhen und den Spaß und die Freude bei der Beschäftigung mit diesem schönen Betätigungsfeld weiterzugeben. Natürlich sollen sich die Aktiven hier auch persönlich kennen lernen und in einen aktiven Erfahrungsaustausch treten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Betreiber des Ortschronikenportals, Dr. Ing. Holger Meyer und Wilfried Steinmüller und der gesamte AK Ortschronikenportal freuen sich auf eine interessante Veranstaltung und Ihr reges Mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 14.00-14.15 Uhr&lt;br /&gt;
: Begrüßung der Teilnehmer/Organisatorisches&lt;br /&gt;
; 14.15-14.45 Uhr&lt;br /&gt;
: Vorstellung der Teilnehmer&lt;br /&gt;
; 14.45-15.30 Uhr&lt;br /&gt;
: Kommunikationsplattform mit Leben erfüllen&lt;br /&gt;
* Austausch über Quellensuche und gegenseitige Unterstützung &lt;br /&gt;
* Termininformationen aus allen Mitglieds-Orten&lt;br /&gt;
* Hilferufe bei der Arbeit aufgreifen&lt;br /&gt;
* Informationsbörse schaffen&lt;br /&gt;
* Relevantes auf dem Büchermarkt u.a. einstellen &lt;br /&gt;
; 15.30-15.45 Uhr&lt;br /&gt;
: Kaffeepause&lt;br /&gt;
; 15.45-16.45 Uhr&lt;br /&gt;
: Chancen und Möglichkeiten der chronistischen Arbeit durch die Nutzung der Online-Bibliothek des Portals&lt;br /&gt;
; 16.45-18.00 Uhr&lt;br /&gt;
: Potential der WossiDiA-Systems und seine Nutzung für die Ortsforschung&lt;br /&gt;
; 18.00-18.30 Uhr&lt;br /&gt;
: Pause für individuelle Gespräche &lt;br /&gt;
; 18.30-19.30 Uhr&lt;br /&gt;
: Aktuelle Entwicklungen/Themenerweiterungen im Portal&lt;br /&gt;
; 19.30-20.00 Uhr&lt;br /&gt;
: Aktuelle Hinweise zum veränderten Urheberrecht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, bitte bis zum 10.10.2021 an: [mailto:stark@heimatverband-mv.de?subject=Anmeldung%20zum%20Community-Treffen%202021 stark@heimatverband-mv.de]. Beachten Sie bitte auch, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Es gelten die aktuellen Corona-Verordnungen.  Für Verpflegung vor Ort ist für Selbstzahler gesorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschronik_Trassenheide&amp;diff=50818</id>
		<title>Ortschronik Trassenheide</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschronik_Trassenheide&amp;diff=50818"/>
		<updated>2021-06-24T21:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Trassenheide&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Trassenheide&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (1720 bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1786&#039;&#039;&#039; erste Erwähnung der Stelle als Hammelstall im Kirchenbuch Krummin. Um die Schafherden vor Sturmfluten zu schützen wird ein Schafstall gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1798&#039;&#039;&#039; wird für Schafstall das Wort &amp;quot;Hammelstall&amp;quot; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1823&#039;&#039;&#039; am 12.12. wurden von der Domäne Mölschow Parzellen für die Heringspackerei verpachtet oder verkauft und die Heringsfischerkolonie &#039;&#039;&#039;Hammelstall&#039;&#039;&#039; gegründet. Es gab reichlich Hering in der Ostsee und dieser wurde mit steuerfreiem Salz in Tonnen eingesalzen und zur Versorgung der Stätte im Winter versandt. 13 Fischer siedelten sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1840&#039;&#039;&#039; Einwohner 138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Der Ortsname von Hammelstall wird in Trassenheide umbenannt und orientiert sich an der Försterei Trassenmoor. Dort solle in Förster Trassen im Moor versunken sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1912 Gründung Badegesellschaft.jpg|thumb|200px|rechts|1912 Gründung der Badegesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039; Gründung der Badegesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039; Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Trassenheide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; wird eigenständige Gemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; vom 17. zum 18. August Luftangriff auf Peenemünde. Dabei wird auch das Arbeitslager Trassenheide zerbombt und es sterben 621 Häftlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lager 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lager 2.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039; wird der Badebetrieb wieder aufgenommen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1954&#039;&#039;&#039; wird die Windmühle stillgelegt. Der Eigentümer ist in den Westen gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039; Neues Feuerwehrgebäude errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vostra Trassenheide.jpg|thumb|200px|rechts|Visitenkarte VOSTRA]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1971&#039;&#039;&#039; wurde aus dem Betriebsteil VOSTRA der Werft Sralsund ein Betrieb für Fischbearbeitungsautomaten. 1990 geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1973&#039;&#039;&#039; Ferienhaussiedlung Birkenhain wird gabaut. 200 Gebäude werden errichtete, teils für volkseigene Betriebe zur Erholung und auch für Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Trassenheide befand sich zu DDR-Zeiten das Zentrale Pionier-Zeltlager &#039;&#039;&#039;„Raymonde Dien“&#039;&#039;&#039; des Bezirkes Neubrandenburg. Es wurde betreut und geleitet vom VEB Reparaturwerk Neubrandenburg. Es war direkt hinter den Dünen im Wald platziert und bestand aus Baracken, Zelten und festen Sanitärgebäuden. Es war eines der größten zentralen Kinder-Ferienlager an der Ostseeküste. Nach der Wende wurde auf dem Grundstück die Kurklinik gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pionier Lager 1.jpg| Pionier-Zeltlager „Raymonde Dien“ Haupteingang&lt;br /&gt;
Datei:Pionierlager 2.jpg| Pionier-Zeltlager&lt;br /&gt;
Datei:Dünenwaldklinik Trassenheide.jpg| Kurklinik Trassenheide nach der Wende auf dem Grundstück errichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurkarte Insel Usedom vorn.jpg|thumb|150px|Kurkarte der Insel Usedom vorn]] [[Datei:Kurkarte Erolungsort Trassenheide.jpg|thumb|150px|rechts|Kurkarte Erholungsort]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039; Promenade Neugestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Schmetterlingsfarm zieht in das ehem. Sportgebäude ein (5000 m²).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Titel Ostseebad verliehen (keine extra Prüfung - nur Ergänzung &amp;quot;Ostsee&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2012&#039;&#039;&#039; Maschinenbau und Metallbau GmbH wird aufgelöst. Zu DDR Zeiten waren hier über 400 Personen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trassenheide in der Zeitung u. Werbung 1991 - ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1991 Bäcker.jpg|1991 Bäcker&lt;br /&gt;
Datei:1991 Geschichte Trassenheide.jpg|1991 Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:1994 Bürgermeister Stasi.jpg|1994 Bürgermeister Stasi&lt;br /&gt;
Datei:1996 Neufert 1.jpg|1996 Neufert 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Neufert 2.jpg|1996 Neufert 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Neufert 3.jpg|1996 Neufert 3&lt;br /&gt;
Datei:1996 Sportpoint.jpg|1996 Sportpoint&lt;br /&gt;
Datei:1997 Mühle.jpg|1997 Mühle&lt;br /&gt;
Datei:1997 Mühle privat.jpg|1997 Mühle privat&lt;br /&gt;
Datei:1997 Seebad.jpg|1997 Seebad&lt;br /&gt;
Datei:1997 Seebad Titel.jpg|1997 Seebad&lt;br /&gt;
Datei:1998 FF 75 Jahre.jpg|1998 FF 75 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:1998 Försterei.jpg|1998 Försterei&lt;br /&gt;
Datei:1999 Schule Bau.jpg|1999 Schule Bau&lt;br /&gt;
Datei:1999 Schule neu.jpg|1999 Schule fertig&lt;br /&gt;
Datei:1999 Sportpoint .jpg|1999 Sportpoint&lt;br /&gt;
Datei:1999 Sportpoint Tennis.jpg|1999 Tennis&lt;br /&gt;
Datei:2000 Haus des Gastes fertig.jpg|2000 Haus des Gastes fertig&lt;br /&gt;
Datei:2000 Kaliebe 1.jpg|2000 Kaliebe 1&lt;br /&gt;
Datei:2000 Kaliebe 2.jpg|2000 Kaliebe 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Kaliebe 3.jpg|2000 Kaliebe 3&lt;br /&gt;
Datei:2000 Kaliebe 4.jpg|2000 Kaliebe 4&lt;br /&gt;
Datei:2000 Kaliebe Preise 1.jpg|2000 Kaliebe Preise&lt;br /&gt;
Datei:2000 Kaliebe Preise 2.jpg|2000 Kaliebe Preise&lt;br /&gt;
Datei:2000 Trassenheide 1.jpg|2000 Trassenheide 1&lt;br /&gt;
Datei:2000 Trassenheide 2.jpg|2000 Trassenheide 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Trassenheide Windmühle.jpg|2000 Mühle&lt;br /&gt;
Datei:2000 UPEG Trassenheide 10.jpg|2000 UPEG&lt;br /&gt;
Datei:2000 UPEG Trassenheide.jpg|2000 UPEG&lt;br /&gt;
Datei:2000 UPEG Werbung.jpg|2000 UPEG&lt;br /&gt;
Datei:2001 Pastor Berndt.jpg|2001 Pastor Berndt&lt;br /&gt;
Datei:2001 Trassenheider 65.jpg|2001 Fest 65&lt;br /&gt;
Datei:2002 Bautätigkeit.jpg|2002 Bautätigkeit&lt;br /&gt;
Datei:2002 Dünenwaldklinik 1.jpg|2002 Dünenwaldklinik 1&lt;br /&gt;
Datei:2002 Dünenwaldklinik 2.jpg|2002 Dünenwaldklinik 2&lt;br /&gt;
Datei:2002 Feuerwehr Trassenheide.jpg|2002 Feuerwehr&lt;br /&gt;
Datei:2002 Kampstraße.jpg|2002 Kampstraße&lt;br /&gt;
Datei:2002 Kutter.jpg|2002 Kutter&lt;br /&gt;
Datei:2002 Sportpoint Insolvenz.jpg|2002 Insolvenz&lt;br /&gt;
Datei:2002 Wappen neu.jpg|2002 Wappen neu&lt;br /&gt;
Datei:2003 Diebe.jpg|2003 Diebe&lt;br /&gt;
Datei:2003 Friesenhof.jpg|2003 Friesenhof&lt;br /&gt;
Datei:2003 Helfer.jpg|2003 Helfer&lt;br /&gt;
Datei:2003 Inselmagazin.jpg|2003&lt;br /&gt;
Datei:2003 Trassenheide 1.jpg|2003 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2003 Trassenheide 2.jpg|2003 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2003 Trassenheide 3.jpg|2003 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2003 Trassenheide 4.jpg|2003 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2003 Trassenheide 5.jpg|2003 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2003 Wappen Trassenheide .jpg|2003 Wappen&lt;br /&gt;
Datei:2003 Wappen Landrätin.jpg|2003 Wappen&lt;br /&gt;
Datei:2004 Figuren.jpg|2004 Figuren&lt;br /&gt;
Datei:2004 Gemeinde 1.jpg|2004 Gemeinde&lt;br /&gt;
Datei:2004 Gemeinde 2.jpg|2004 Gemeinde&lt;br /&gt;
Datei:2004 Geschichte.jpg|2004 Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2004 Geschichte 1.jpg|2004 Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Geschichte 2.jpg|2004 Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Geschichte 3.jpg|2004 Geschichte 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Geschichte 4.jpg|2004 Geschichte 4&lt;br /&gt;
Datei:2004 Trassenheide 1.jpg|2004 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Trassenheide 2.jpg|2004 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Trassenheide 3.jpg|2004 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Versteigerung.jpg|2004 Versteigerung&lt;br /&gt;
Datei:2005 Skulptur Familie.jpg|2005 Skulptur&lt;br /&gt;
Datei:2005 Familie Zank.jpg|2005 Skulptur Zank&lt;br /&gt;
Datei:2005 Ferienlager.jpg|2005 Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:2005 Oder alter Fluss.jpg|2005 alter Oder Flußlauf&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schmetterlinge neu.jpg|2005 Schmetterlinge&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schmetterlinge Beginn.jpg|2005 Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schmetterlinge.jpg|2005 &lt;br /&gt;
Datei:2005 Schmetterlinge geöffnet.jpg|2005 geöffnet&lt;br /&gt;
Datei:2005 Eintritt Schmetterlinge.jpg|2005 Eintritt&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schmetterling Werbung 1.jpg|2005 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schmetterling Werbung 2.jpg|2005 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2006 CampingTrassenheide.jpg|2006 Camping&lt;br /&gt;
Datei:2006 Camping baut.jpg|2006 Camping&lt;br /&gt;
Datei:2006 Handwerk.jpg|2006 Handwerk&lt;br /&gt;
Datei:2006 Kaliebe Geschichte.jpg|2006 Kaliebe Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2006 Seeklause 1.jpg|2006 Seeklause 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 Seeklause 2.jpg|2006 Seeklause 2&lt;br /&gt;
Datei:2006 Strandidyll.jpg|2006 Strandidyll&lt;br /&gt;
Datei:2006 Übergang neu.jpg|2006 behindertengerecht&lt;br /&gt;
Datei:2007 Birkenhain.jpg|2007 Birkenhain&lt;br /&gt;
Datei:2007 Bunte Stube 15.jpg|2007 Bunte Stube&lt;br /&gt;
Datei:2007 Eintritt Schmetterlinge.jpg|2007 Eintritt&lt;br /&gt;
Datei:2007 Kaliebe.jpg|2007 Kaliebe&lt;br /&gt;
Datei:2008 Buch Oma.jpg|2008 Buch&lt;br /&gt;
Datei:2008 Haus auf Kopf.jpg|2008 Haus auf Kopf&lt;br /&gt;
Datei:2008 Haus offen.jpg|2008 Haus offen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Seeklause 30.jpg|2008 Seeklause 30&lt;br /&gt;
Datei:2008 Sommerkino.jpg|2008 Sommerkino&lt;br /&gt;
Datei:2008 Strandreinigung 1.jpg|2008 Strandreinigung 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Strandreinigung.jpg|2008 Strandreinigung 2&lt;br /&gt;
Datei:2009 FF Probleme.jpg|2008 FF Probleme&lt;br /&gt;
Datei:2009 Kaliebe.jpg|2009 Kaliebe&lt;br /&gt;
Datei:2009 Kurverwaltung.jpg|2009 Kurverwaltung&lt;br /&gt;
Datei:2009 Trassenheide heute.jpg|2009 Trassenheide heute&lt;br /&gt;
Datei:2011 FF Trassenheide.jpg|2011  FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Seebad Zustand.jpg|2011 Seebad Zustand&lt;br /&gt;
Datei:2012 Chronik Eichenberg.jpg|2012 Chronik Eichenberg&lt;br /&gt;
Datei:2012 Diebstahl.jpg|2012 Diebstahl&lt;br /&gt;
Datei:2012 FF Gründung 1924.jpg|2012 FF Gründung&lt;br /&gt;
Datei:2012 Geschichte.jpg|2012 Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2012 Metallbau aus 1.jpg|2012 Metallbau aus 1&lt;br /&gt;
Datei:2012 Metallbau aus 2.jpg|2012 Metallbau aus 2&lt;br /&gt;
Datei:2012 Minigolf.jpg|2012 Minigolf&lt;br /&gt;
Datei:2012 QR Code.jpg|2012 QR Code&lt;br /&gt;
Datei:2012 Sommerkino aus.jpg|2012 Sommerkino aus&lt;br /&gt;
Datei:2013 FF bald 90.jpg|2013 FF&lt;br /&gt;
Datei:2013 Gemeinde.jpg|2013 Gemeinde&lt;br /&gt;
Datei:2013 Gemeinde Haushalt.jpg|2013 Haushalt&lt;br /&gt;
Datei:2013 Luft 1.jpg|2013 Trassenheide Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2013 Luft 2.jpg|2013 Trassenheide Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2013 NVA Rest 1.jpg|2013 NVA Reste 1&lt;br /&gt;
Datei:2013 NVA Rest 2.jpg|2013 NVA Reste 2&lt;br /&gt;
Datei:2013 Schüler.jpg|2013 Schüler&lt;br /&gt;
Datei:2013 Seeklause 35.jpg|2013 Seeklause 35&lt;br /&gt;
Datei:2014 Amt Wahlen.jpg|2014 Amt Wahlen&lt;br /&gt;
Datei:2014 FF Trassenheide.jpg|2014  FF&lt;br /&gt;
Datei:2014 FF Trassenheide 90.jpg|2014  FF 90&lt;br /&gt;
Datei:2014 Kurdirektor Rente.jpg|2014 Kurdirektor Rente&lt;br /&gt;
Datei:2014 Kurdirektorin neu.jpg|2014 Kurdirektorin&lt;br /&gt;
Datei:2014 Seeklause Spielplatz.jpg|2014 Seeklause Spielplatz&lt;br /&gt;
Datei:2014 Sonne viel.jpg|2014 viel Sonne&lt;br /&gt;
Datei:2014 Wahlen Trassenheide.jpg|2014 Wahlen&lt;br /&gt;
Datei:2014 Bürgermeister geht.jpg|2014 Bürgermeister geht&lt;br /&gt;
Datei:2015 Birkenhain Straßen.jpg|2015 Straßennamen&lt;br /&gt;
Datei:2015 FF Trassenheide.jpg|2015  FF&lt;br /&gt;
Datei:2015 Piraten 1.jpg|2015 Piraten 1&lt;br /&gt;
Datei:2015 Piraten 2.jpg|2015 Piraten 2&lt;br /&gt;
Datei:2015 Trassenheide Luft.jpg|2015 Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:2018 Seeklause 1.jpg|2018 Seeklause 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Seeklause 2.jpg|2018 Seeklause 2&lt;br /&gt;
Datei:Kinderland 1.jpg|Kinderland 1&lt;br /&gt;
Datei:Kinderland 2.jpg|Kinderland 2&lt;br /&gt;
Datei:Schmetterling 1.jpg|Schmetterlinge 1&lt;br /&gt;
Datei:Schmetterling 2.jpg|Schmetterlinge 2&lt;br /&gt;
Datei:Schmetterlinge mehr 1.jpg|Schmetterlinge u. mehr 1&lt;br /&gt;
Datei:Schmetterlinge mehr 2.jpg|Schmetterlinge u. mehr 2&lt;br /&gt;
Datei:Wildlife 1.jpg|Wildlife 1&lt;br /&gt;
Datei:Wildlife 2.jpg|Wildlife 2&lt;br /&gt;
Datei:Waldperle 1.jpg|Waldperle 1&lt;br /&gt;
Datei:Waldperle 2.jpg|Waldperle 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Trassenheide Vostra 1.jpg|2021 Baupläne Vostra Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Trassenheide Vostra 2.jpg|2021 Baupläne Vostra Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Försterei Trassenmoor 1908===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1908 Trassenmoor Forsthaus.jpg|1908 Trassenmoor Forsthaus&lt;br /&gt;
Datei:Trassenheide 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmmor 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 7.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 8.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 9.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Trassenmoor 10.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Postkarten Trassenmoor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Trassenmoor.jpg| 1901 Trassenmoor&lt;br /&gt;
Datei:1910 Trassenmooe Förterei.jpg| 1910 Trassenmoor Försterei&lt;br /&gt;
Datei:1929 Trassenmoor.jpg| 1929 Trassenmoor&lt;br /&gt;
Datei:Försterei Trassenmoor 1900.jpg|Heidelandschaft, Försterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Geschichte der &amp;quot;Seeklause&amp;quot; in Trassenheide===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostseezeitung vom 02.11.2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trassenheide Geschichte Seeklause.jpg|300px|links|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseführer 1934 - Seebad Trassenheide===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Reiseführer Trassenheide.jpg|300px|links|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trassenheide Freiwillige Feuerwehr===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostseezeitung vom 31.08.1989&lt;br /&gt;
[[Datei:Trassenheide Feuerwehr.jpg|300px|links|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Försterei Trassenheide===&lt;br /&gt;
04.11.1998 Ostsee Anzeiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Förster Trassenheide.jpg|200px|links|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen Trassenheide===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dr. Matthias Gründling====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Gründling.jpg|2005 Dr. Matthias Gründling&lt;br /&gt;
Datei:2006 Gründling.jpg|2006 Gründling&lt;br /&gt;
Datei:2006 Gründling Foto.jpg|2006Gründling&lt;br /&gt;
Datei:2008 Gründling Foto.jpg|2008 Gründling&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Klaus Gollert====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013 Gollert 1.jpg|Klaus Gollert Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2013 Gollert 2.jpg|Klaus Gollert Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Trassenheide==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der bestrafte Hexenmeister&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frau aus dem Fischerdorfe Hammelstall, jetzt Trassenheide, will als halberwachsenes Mädchen folgendes erlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schafstall eines Besitzers waren kurze Zeit hintereinander mehrere Schafe krepiert. Man hatte einen Fischer in Verdacht, dass er die Schafe behext habe. Da wurde das Mädchen eiligst in die Stadt geschickt, um einen kleinen irdenen Topf zu kaufen, aber ohne den Preis etwas abzuhandeln. Als das geschehen war, wurde das Herz eines der krepierten Schafe in den Topf getan und der Topf fest mit Lehm verklebt und in die Herdflamme gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf erschien der Fischer, ging unruhig umher und bat inständigst, man möchte doch den Topf vom Feuer nehmen. Als diese Bitte nicht erfüllt wurde, wurde der Fischer immer unruhiger, und zuletzt krümmte er sich vor Schmerzen und wimmerte laut, ihm brenne das Herz so sehr. Von dieser Zeit an haben die Schafe Ruhe gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommersche Sagen v. A. Haas 1922 [[Media:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Trassenheider Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50817</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50817"/>
		<updated>2021-06-24T19:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderung 50805 von HolgerMeyer (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50816</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50816"/>
		<updated>2021-06-24T19:11:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderung 50806 von HolgerMeyer (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute am 24.6. erfolgt in der Zeit von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr eine Umstellung MediaWiki-Software.  Erfassungsarbeiten sind erst wieder ab morgen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nutzer:HolgerMeyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50815</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50815"/>
		<updated>2021-06-24T19:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderung 50807 von HolgerMeyer (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute am 24.6. erfolgt in der Zeit von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr eine Umstellung MediaWiki-Software.  Erfassungsarbeiten sind erst wieder ab morgen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:HolgerMeyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50814</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50814"/>
		<updated>2021-06-24T19:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderung 50808 von HolgerMeyer (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute am 24.6. erfolgt in der Zeit von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr eine Umstellung MediaWiki-Software.  Erfassungsarbeiten sind erst wieder ab morgen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:HolgerMeyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50813</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50813"/>
		<updated>2021-06-24T19:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderung 50809 von HolgerMeyer (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute am 24.6. erfolgt in der Zeit von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr eine Umstellung MediaWiki-Software.  Erfassungsarbeiten sind erst wieder ab morgen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:HolgerMeyer Holger Meyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50812</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50812"/>
		<updated>2021-06-24T19:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderungen von Ochadmin (Diskussion) wurden auf die letzte Version von HolgerMeyer zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute am 24.6. erfolgt in der Zeit von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr eine Umstellung MediaWiki-Software.  Erfassungsarbeiten sind erst wieder ab morgen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:HolgerMeyer|Holger Meyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50811</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50811"/>
		<updated>2021-06-24T19:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute am 24.6. erfolgt in der Zeit von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr eine Umstellung MediaWiki-Software.  Erfassungsarbeiten sind erst wieder ab morgen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:HolgerMeyer|Holger Meyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font style=&amp;quot;color: magenta;&amp;quot;&amp;gt;ICH BIN DIE NEUE SEITE&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Raden&amp;diff=29116</id>
		<title>Groß Raden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Raden&amp;diff=29116"/>
		<updated>2020-04-07T12:24:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Weiterführende Information zu groß Raden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name =  Groß Raden&lt;br /&gt;
 | plz = 19406&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Sternberger Seenlandschaft&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = ...&lt;br /&gt;
 | lat=  53.7344&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8647&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Groß Raden liegt nahe der Stadt Sternberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geographische Lage =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7346/11.8728 53.7344°N 11.8647°O ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einführende Information =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kurztext zum Ort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; 1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Groß Raden&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Groß Raden im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tempel Schmettau 1788.jpg|Tempel 1788 Schmettau-Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Musterdorf-Vogelschau-Merian 1650-kolorierter-Kupferstich.jpg|Musterdorf Vogelschau Merian 1650 kolorierter Kupferstich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ortschronik/en von Groß Raden =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Groß Raden]]&lt;br /&gt;
* Groß Raden - 760 Jahre von 1256 bis 2016, zusammengestellt von Martina Burow 2016, 63 Seiten (die Chronik ist rechtebehaftet und kann ausschließlich über die Verfasserin eingesehen werden)&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Dorfes Groß Raden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zu Groß Raden =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/RADDENJO53WR Groß Raden in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sternberg Groß Raden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen zu Groß Raden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Raden&amp;diff=29115</id>
		<title>Groß Raden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Raden&amp;diff=29115"/>
		<updated>2020-04-07T11:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Ortschronik/en von Groß Raden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name =  Groß Raden&lt;br /&gt;
 | plz = 19406&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Sternberger Seenlandschaft&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = ...&lt;br /&gt;
 | lat=  53.7344&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8647&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Groß Raden liegt nahe der Stadt Sternberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geographische Lage =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=16/53.7346/11.8728 53.7344°N 11.8647°O ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einführende Information =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kurztext zum Ort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; 1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Groß Raden&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Groß Raden im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tempel Schmettau 1788.jpg|Tempel 1788 Schmettau-Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Musterdorf-Vogelschau-Merian 1650-kolorierter-Kupferstich.jpg|Musterdorf Vogelschau Merian 1650 kolorierter Kupferstich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ortschronik/en von Groß Raden =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Groß Raden]]&lt;br /&gt;
* Groß Raden - 760 Jahre von 1256 bis 2016, zusammengestellt von Martina Burow 2016, 63 Seiten (die Chronik ist rechtebehaftet und kann ausschließlich über die Verfasserin eingesehen werden)&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Dorfes Groß Raden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zu groß Raden =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/RADDENJO53WR Groß Raden in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sternberg Groß Raden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen zu Groß Raden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Flurnamen&amp;diff=6314</id>
		<title>Zugang: Flurnamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Flurnamen&amp;diff=6314"/>
		<updated>2017-09-12T22:05:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Karten mit Orten, für die Flurnamen bereits erfasst wurden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Karten mit Orten, für die Flurnamen bereits erfasst wurden ==&lt;br /&gt;
Sie können auf der linken Seite mit &amp;quot;[+]&amp;quot; und &amp;quot;[-]&amp;quot; herein oder heraus zoomen.  Auf der rechten Seite können Sie über &amp;quot;(+]&amp;quot; die gewünschte Karte im Hintergrund auswählen.  Beachten Sie, dass einige Karten, speziell die historischen, nur bei hoher Auflösungsstufe angezeigt werden.  Bei geringer Stufe erscheint dann nur eine weiße Kachel, bitte einfach weiter hinein zoomen!  Durch Klick auf das Chronikensymbol können Sie über ein erscheinendes Fenster direkt zum jeweiligen Ort und seinen Chroniken springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;mapdiv&amp;quot; style=&amp;quot;height:900px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Das ist mein privater API-key, bitte nicht anderweitig benutzen!  hm@baltic.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script async defer src=&amp;quot;https://maps.googleapis.com/maps/api/js?key=AIzaSyBT7_oR-4ic1Oj2CXR8tLWbI7pOn5zcsRs&amp;amp;callback=initMap&amp;quot; type=&amp;quot;text/javascript&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- MediaWiki API --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- script src=&amp;quot;https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki:Common.js&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- OpenLayers --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script src=&amp;quot;https://cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/openlayers/2.13.1/OpenLayers.js&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script&amp;gt;&lt;br /&gt;
var fromProjection = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:4326&amp;quot;);   // Transform from WGS 1984&lt;br /&gt;
var fromProjection3857 = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:3857&amp;quot;);&lt;br /&gt;
var toProjection   = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:900913&amp;quot;); // to Spherical Mercator Projection&lt;br /&gt;
var size           = new OpenLayers.Size(24,24);&lt;br /&gt;
var offset         = new OpenLayers.Pixel(-(size.w/2), -size.h);&lt;br /&gt;
var icon           = new OpenLayers.Icon(&amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/ed/Map-book-icon.png&amp;quot;, size, offset);&lt;br /&gt;
var map;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function addMarker(markers, lon, lat, text) {&lt;br /&gt;
    var position = new OpenLayers.LonLat(lon, lat).transform(fromProjection, toProjection);&lt;br /&gt;
    markers.addMarker(new OpenLayers.Marker(position, icon.clone()));&lt;br /&gt;
    // um text anzuzeigen Vector oder besser Text layer&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function initMap() {        &lt;br /&gt;
    // Map und div erzeugen&lt;br /&gt;
    var mapOptions = {&lt;br /&gt;
        projection: new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:3857&amp;quot;),&lt;br /&gt;
        maxResolution: 78271.516964,&lt;br /&gt;
        units: &amp;quot;m&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        numZoomLevels: 19,&lt;br /&gt;
        maxExtent: new OpenLayers.Bounds(-20037508.3428, -20037508.3428, 20037508.3428, 20037508.3428)&lt;br /&gt;
    };&lt;br /&gt;
    map = new OpenLayers.Map(&amp;quot;mapdiv&amp;quot;, mapOptions);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addControl(new OpenLayers.Control.Navigation());&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addControl(new OpenLayers.Control.LayerSwitcher());&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Layer definieren&lt;br /&gt;
    // Kartendienst ORKA MV&lt;br /&gt;
    var orkaLayer = new OpenLayers.Layer.XYZ(&amp;quot;Offene Regionalkarte ORKa MV&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.orka-mv.de/geodienste/orkamv/tiles/1.0.0/orkamv/GLOBAL_WEBMERCATOR/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            sphericalMercator: true,&lt;br /&gt;
            wrapDateLine: true&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(orkaLayer);&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
    // GAIA MV Historische Karten, Preussische Messtischblätter 1:25000&lt;br /&gt;
    // siehe:&lt;br /&gt;
    //    &amp;quot;http://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms?REQUEST=GetCapabilities&amp;amp;amp;VERSION=1.3.0&amp;amp;amp;SERVICE=WMS&amp;quot;&lt;br /&gt;
    //    &amp;quot;http://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms?REQUEST=GetMap&amp;amp;amp;VERSION=1.1.1&amp;amp;amp;SERVICE=WMS&amp;amp;amp;LAYERS=WMS_MV_TK25M&amp;amp;amp;BBOX=33188033,5872959,33480367,6079611&amp;amp;amp;SRS=EPSG:5650&amp;amp;amp;FORMAT=image/gif&amp;amp;amp;WIDTH=300&amp;amp;amp;HEIGHT=200&amp;amp;amp;STYLES=&amp;quot;&lt;br /&gt;
    //&lt;br /&gt;
    var tk25m = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-M (Meßtischblätter, 1877-1889)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25M&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25m);&lt;br /&gt;
    var tk25as = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-AS (Ausgabe Staat, 1981-1987)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25as_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25AS&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25as);&lt;br /&gt;
    var tk25n = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-N (Normalschnitt, 1990-1996)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25n_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25N&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25n);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Google maps&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Physical&amp;quot;, {type: google.maps.MapTypeId.TERRAIN}));&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Streets&amp;quot;, {numZoomLevels: 20}));&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Hybrid&amp;quot;, {type: google.maps.MapTypeId.HYBRID, numZoomLevels: 20}));&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Satellite&amp;quot;, {type: google.maps.MapTypeId.SATELLITE, numZoomLevels: 22}));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    // OSM Layer, HTTPS&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.OSM(&amp;quot;OpenStreetMap&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        [&lt;br /&gt;
            &amp;quot;https://a.tile.openstreetmap.org/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            &amp;quot;https://b.tile.openstreetmap.org/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            &amp;quot;https://c.tile.openstreetmap.org/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;&lt;br /&gt;
        ]&lt;br /&gt;
    ));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    var mapImage = new OpenLayers.Layer.Image(&lt;br /&gt;
        &#039;Test: Karte als Bild&#039;,&lt;br /&gt;
        &#039;http://i.ebayimg.com/images/i/230861551488-0-1/s-l1000.jpg&#039;,&lt;br /&gt;
        //new OpenLayers.Bounds(-180, -88.759, 180, 88.759),&lt;br /&gt;
        new OpenLayers.Bounds(1150978.94, 6980299.78, 1636564.19, 7327346.85),&lt;br /&gt;
        new OpenLayers.Size(580, 288),&lt;br /&gt;
        {numZoomLevels: 3}&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    //map.addLayer(mapImage);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Flurnamen ausgewaehlter Orte&lt;br /&gt;
    var markersFromFile = new OpenLayers.Layer.Text(&lt;br /&gt;
        &amp;quot;Orte mit Flurnamen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            //location: &amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/Flurnamen-Alt-Farpen.txt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            location: &amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/Flurnamen-alle-markers.txt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            //location: &amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/Flurnamen-Thelkow.txt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            projection: fromProjection&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    ); &lt;br /&gt;
    map.addLayer(markersFromFile);&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    /*&lt;br /&gt;
    var markersStatic = new OpenLayers.Layer.Markers(&amp;quot;Orte mit Flurnamen, statisch&amp;quot;, { visibility: true });    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5492465501301, 53.9606848580296, &amp;quot;1. Lattensal, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5598659512761, 53.9605876495967, &amp;quot;2. Fettlak, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.548904, 53.960724, &amp;quot;3. Einh&amp;amp;uuml;ser Mur, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5602264425251, 53.9482719511002, &amp;quot;4. Tweih&amp;amp;uuml;ser Mur, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5691070558386, 53.948266478687, &amp;quot;5. Dreimalskuhl, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5456094747059, 53.9633106530366, &amp;quot;6. Rottendiek, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5383461129385, 53.9577373702883, &amp;quot;7. Ranammbarg, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5278296481119, 53.9610673759984, &amp;quot;8. Eikenbrink, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.533623, 53.951272, &amp;quot;9. Stubendiekswisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.529291, 53.939124, &amp;quot;10. Prennekoppel, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.536093, 53.960906, &amp;quot;11. Prennekoppelwisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.548141487874, 53.9585702159579, &amp;quot;12. Schorb&amp;amp;auml;k, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5321945399045, 53.9616480106016, &amp;quot;13. Rahrerblock, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5323705598711, 53.9590814873764, &amp;quot;14. Langenhalswisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5393695852253, 53.9667050078267, &amp;quot;15. B&amp;amp;uuml;ckskoppel, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.562122, 53.960714, &amp;quot;16. Maehlendinkwisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5414466863148, 53.9669713409819, &amp;quot;17. Maehlenblock, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5419874212238, 53.9584742649867, &amp;quot;18. Schopswasch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5196350123733, 53.9794977204869, &amp;quot;19. S&amp;amp;auml;ut Eck, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addLayer(markersStatic); */&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
    map.zoomToExtent(new OpenLayers.Bounds(1150978.94, 6980299.78, 1636564.19, 7327346.85), true);&lt;br /&gt;
    //map.zoomToMaxExtent();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
initMap();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;mapdiv&amp;quot; style=&amp;quot;height:900px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: Falls Ihr Browser die Karte nicht sofort anzeigt, eventuell die Browseransicht aktualisieren/neu laden!&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Flurnamen&amp;diff=6313</id>
		<title>Zugang: Flurnamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Flurnamen&amp;diff=6313"/>
		<updated>2017-09-12T22:02:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Karten mit Orten, für die Flurnamen bereits erfasst wurden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Karten mit Orten, für die Flurnamen bereits erfasst wurden ==&lt;br /&gt;
Sie können auf der linken Seite mit &amp;quot;[+]&amp;quot; und &amp;quot;[-]&amp;quot; herein oder heraus zoomen.  Auf der rechten Seite können Sie über &amp;quot;(+]&amp;quot; die gewünschte Karte im Hintergrund auswählen.  Beachten Sie, dass einige Karten, speziell die historischen, nur bei hoher Auflösungsstufe angezeigt werden.  Bei geringer Stufe erscheint dann nur eine weiße Kachel, bitte einfach weiter hinein zoomen!  Durch Klick auf das Chronikensymbol können Sie über ein erscheinendes Fenster direkt zum jeweiligen Ort und seinen Chroniken springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;mapdiv&amp;quot; style=&amp;quot;height:900px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Das ist mein privater API-key, bitte nicht anderweitig benutzen!  hm@baltic.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script async defer src=&amp;quot;https://maps.googleapis.com/maps/api/js?key=AIzaSyBT7_oR-4ic1Oj2CXR8tLWbI7pOn5zcsRs&amp;amp;callback=initMap&amp;quot; type=&amp;quot;text/javascript&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- MediaWiki API --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- script src=&amp;quot;https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki:Common.js&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- OpenLayers --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script src=&amp;quot;https://cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/openlayers/2.13.1/OpenLayers.js&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script&amp;gt;&lt;br /&gt;
var fromProjection = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:4326&amp;quot;);   // Transform from WGS 1984&lt;br /&gt;
var fromProjection3857 = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:3857&amp;quot;);&lt;br /&gt;
var toProjection   = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:900913&amp;quot;); // to Spherical Mercator Projection&lt;br /&gt;
var size           = new OpenLayers.Size(24,24);&lt;br /&gt;
var offset         = new OpenLayers.Pixel(-(size.w/2), -size.h);&lt;br /&gt;
var icon           = new OpenLayers.Icon(&amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/ed/Map-book-icon.png&amp;quot;, size, offset);&lt;br /&gt;
var map;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function addMarker(markers, lon, lat, text) {&lt;br /&gt;
    var position = new OpenLayers.LonLat(lon, lat).transform(fromProjection, toProjection);&lt;br /&gt;
    markers.addMarker(new OpenLayers.Marker(position, icon.clone()));&lt;br /&gt;
    // um text anzuzeigen Vector oder besser Text layer&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function initMap() {        &lt;br /&gt;
    // Map und div erzeugen&lt;br /&gt;
    var mapOptions = {&lt;br /&gt;
        projection: new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:3857&amp;quot;),&lt;br /&gt;
        maxResolution: 78271.516964,&lt;br /&gt;
        units: &amp;quot;m&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        numZoomLevels: 19,&lt;br /&gt;
        maxExtent: new OpenLayers.Bounds(-20037508.3428, -20037508.3428, 20037508.3428, 20037508.3428)&lt;br /&gt;
    };&lt;br /&gt;
    map = new OpenLayers.Map(&amp;quot;mapdiv&amp;quot;, mapOptions);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addControl(new OpenLayers.Control.Navigation());&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addControl(new OpenLayers.Control.LayerSwitcher());&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Layer definieren&lt;br /&gt;
    // Kartendienst ORKA MV&lt;br /&gt;
    var orkaLayer = new OpenLayers.Layer.XYZ(&amp;quot;Offene Regionalkarte ORKa MV&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.orka-mv.de/geodienste/orkamv/tiles/1.0.0/orkamv/GLOBAL_WEBMERCATOR/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            sphericalMercator: true,&lt;br /&gt;
            wrapDateLine: true&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(orkaLayer);&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
    // GAIA MV Historische Karten, Preussische Messtischblätter 1:25000&lt;br /&gt;
    // siehe:&lt;br /&gt;
    //    &amp;quot;http://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms?REQUEST=GetCapabilities&amp;amp;amp;VERSION=1.3.0&amp;amp;amp;SERVICE=WMS&amp;quot;&lt;br /&gt;
    //    &amp;quot;http://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms?REQUEST=GetMap&amp;amp;amp;VERSION=1.1.1&amp;amp;amp;SERVICE=WMS&amp;amp;amp;LAYERS=WMS_MV_TK25M&amp;amp;amp;BBOX=33188033,5872959,33480367,6079611&amp;amp;amp;SRS=EPSG:5650&amp;amp;amp;FORMAT=image/gif&amp;amp;amp;WIDTH=300&amp;amp;amp;HEIGHT=200&amp;amp;amp;STYLES=&amp;quot;&lt;br /&gt;
    //&lt;br /&gt;
    var tk25m = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-M (Meßtischblätter, 1877-1889)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25M&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25m);&lt;br /&gt;
    var tk25as = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-AS (Ausgabe Staat, 1981-1987)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25as_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25AS&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25as);&lt;br /&gt;
    var tk25n = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-N (Normalschnitt, 1990-1996)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25n_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25N&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25n);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Google maps&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Physical&amp;quot;, {type: google.maps.MapTypeId.TERRAIN}));&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Streets&amp;quot;, {numZoomLevels: 20}));&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Hybrid&amp;quot;, {type: google.maps.MapTypeId.HYBRID, numZoomLevels: 20}));&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.Google(&amp;quot;Google Satellite&amp;quot;, {type: google.maps.MapTypeId.SATELLITE, numZoomLevels: 22}));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    // OSM Layer, HTTPS&lt;br /&gt;
    map.addLayer(new OpenLayers.Layer.OSM(&amp;quot;OpenStreetMap&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        [&lt;br /&gt;
            &amp;quot;https://a.tile.openstreetmap.org/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            &amp;quot;https://b.tile.openstreetmap.org/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            &amp;quot;https://c.tile.openstreetmap.org/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;&lt;br /&gt;
        ]&lt;br /&gt;
    ));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    var mapImage = new OpenLayers.Layer.Image(&lt;br /&gt;
        &#039;Test: Karte als Bild&#039;,&lt;br /&gt;
        &#039;http://i.ebayimg.com/images/i/230861551488-0-1/s-l1000.jpg&#039;,&lt;br /&gt;
        //new OpenLayers.Bounds(-180, -88.759, 180, 88.759),&lt;br /&gt;
        new OpenLayers.Bounds(1150978.94, 6980299.78, 1636564.19, 7327346.85),&lt;br /&gt;
        new OpenLayers.Size(580, 288),&lt;br /&gt;
        {numZoomLevels: 3}&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    //map.addLayer(mapImage);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Flurnamen ausgewaehlter Orte&lt;br /&gt;
    var markersFromFile = new OpenLayers.Layer.Text(&lt;br /&gt;
        &amp;quot;Orte mit Flurnamen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            location: &amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/Flurnamen-Alt-Farpen.txt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            //location: &amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/Flurnamen-alle-markers.txt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            //location: &amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/Flurnamen-Thelkow.txt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            projection: fromProjection&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    ); &lt;br /&gt;
    map.addLayer(markersFromFile);&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    /*&lt;br /&gt;
    var markersStatic = new OpenLayers.Layer.Markers(&amp;quot;Orte mit Flurnamen, statisch&amp;quot;, { visibility: true });    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5492465501301, 53.9606848580296, &amp;quot;1. Lattensal, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5598659512761, 53.9605876495967, &amp;quot;2. Fettlak, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.548904, 53.960724, &amp;quot;3. Einh&amp;amp;uuml;ser Mur, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5602264425251, 53.9482719511002, &amp;quot;4. Tweih&amp;amp;uuml;ser Mur, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5691070558386, 53.948266478687, &amp;quot;5. Dreimalskuhl, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5456094747059, 53.9633106530366, &amp;quot;6. Rottendiek, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5383461129385, 53.9577373702883, &amp;quot;7. Ranammbarg, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5278296481119, 53.9610673759984, &amp;quot;8. Eikenbrink, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.533623, 53.951272, &amp;quot;9. Stubendiekswisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.529291, 53.939124, &amp;quot;10. Prennekoppel, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.536093, 53.960906, &amp;quot;11. Prennekoppelwisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.548141487874, 53.9585702159579, &amp;quot;12. Schorb&amp;amp;auml;k, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5321945399045, 53.9616480106016, &amp;quot;13. Rahrerblock, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5323705598711, 53.9590814873764, &amp;quot;14. Langenhalswisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5393695852253, 53.9667050078267, &amp;quot;15. B&amp;amp;uuml;ckskoppel, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.562122, 53.960714, &amp;quot;16. Maehlendinkwisch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5414466863148, 53.9669713409819, &amp;quot;17. Maehlenblock, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5419874212238, 53.9584742649867, &amp;quot;18. Schopswasch, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    addMarkers(markersStatic, 11.5196350123733, 53.9794977204869, &amp;quot;19. S&amp;amp;auml;ut Eck, Alt Farpen&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addLayer(markersStatic); */&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
    map.zoomToExtent(new OpenLayers.Bounds(1150978.94, 6980299.78, 1636564.19, 7327346.85), true);&lt;br /&gt;
    //map.zoomToMaxExtent();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
initMap();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;mapdiv&amp;quot; style=&amp;quot;height:900px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: Falls Ihr Browser die Karte nicht sofort anzeigt, eventuell die Browseransicht aktualisieren/neu laden!&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Flurnamen&amp;diff=6312</id>
		<title>Zugang: Flurnamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Flurnamen&amp;diff=6312"/>
		<updated>2017-09-12T21:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Karten mit Orten, für die Flurnamen bereits erfasst wurden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Karten mit Orten, für die Flurnamen bereits erfasst wurden ==&lt;br /&gt;
Sie können auf der linken Seite mit &amp;quot;[+]&amp;quot; und &amp;quot;[-]&amp;quot; herein oder heraus zoomen.  Auf der rechten Seite können Sie über &amp;quot;(+]&amp;quot; die gewünschte Karte im Hintergrund auswählen.  Beachten Sie, dass einige Karten, speziell die historischen, nur bei hoher Auflösungsstufe angezeigt werden.  Bei geringer Stufe erscheint dann nur eine weiße Kachel, bitte einfach weiter hinein zoomen!  Durch Klick auf das Chronikensymbol können Sie über ein erscheinendes Fenster direkt zum jeweiligen Ort und seinen Chroniken springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;mapdiv&amp;quot; style=&amp;quot;height:900px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Das ist mein privater API-key, bitte nicht anderweitig benutzen!  hm@baltic.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script async defer src=&amp;quot;https://maps.googleapis.com/maps/api/js?key=AIzaSyBT7_oR-4ic1Oj2CXR8tLWbI7pOn5zcsRs&amp;amp;callback=initMap&amp;quot; type=&amp;quot;text/javascript&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- MediaWiki API --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- script src=&amp;quot;https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki:Common.js&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- OpenLayers --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script src=&amp;quot;https://cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/openlayers/2.13.1/OpenLayers.js&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;script&amp;gt;&lt;br /&gt;
var fromProjection = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:4326&amp;quot;);   // Transform from WGS 1984&lt;br /&gt;
var fromProjection3857 = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:3857&amp;quot;);&lt;br /&gt;
var toProjection   = new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:900913&amp;quot;); // to Spherical Mercator Projection&lt;br /&gt;
var size           = new OpenLayers.Size(24,24);&lt;br /&gt;
var offset         = new OpenLayers.Pixel(-(size.w/2), -size.h);&lt;br /&gt;
var icon           = new OpenLayers.Icon(&amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/ed/Map-book-icon.png&amp;quot;, size, offset);&lt;br /&gt;
var map;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function addMarker(markers, lon, lat, text) {&lt;br /&gt;
    var position = new OpenLayers.LonLat(lon, lat).transform(fromProjection, toProjection);&lt;br /&gt;
    markers.addMarker(new OpenLayers.Marker(position, icon.clone()));&lt;br /&gt;
    // um text anzuzeigen Vector oder besser Text layer&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function initMap() {        &lt;br /&gt;
    // Map und div erzeugen&lt;br /&gt;
    var mapOptions = {&lt;br /&gt;
        projection: new OpenLayers.Projection(&amp;quot;EPSG:3857&amp;quot;),&lt;br /&gt;
        maxResolution: 78271.516964,&lt;br /&gt;
        units: &amp;quot;m&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        numZoomLevels: 19,&lt;br /&gt;
        maxExtent: new OpenLayers.Bounds(-20037508.3428, -20037508.3428, 20037508.3428, 20037508.3428)&lt;br /&gt;
    };&lt;br /&gt;
    map = new OpenLayers.Map(&amp;quot;mapdiv&amp;quot;, mapOptions);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addControl(new OpenLayers.Control.Navigation());&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    map.addControl(new OpenLayers.Control.LayerSwitcher());&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Layer definieren&lt;br /&gt;
    // Kartendienst ORKA MV&lt;br /&gt;
    var orkaLayer = new OpenLayers.Layer.XYZ(&amp;quot;Offene Regionalkarte ORKa MV&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.orka-mv.de/geodienste/orkamv/tiles/1.0.0/orkamv/GLOBAL_WEBMERCATOR/${z}/${x}/${y}.png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            sphericalMercator: true,&lt;br /&gt;
            wrapDateLine: true&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(orkaLayer);&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
    // GAIA MV Historische Karten, Preussische Messtischblätter 1:25000&lt;br /&gt;
    // siehe:&lt;br /&gt;
    //    &amp;quot;http://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms?REQUEST=GetCapabilities&amp;amp;amp;VERSION=1.3.0&amp;amp;amp;SERVICE=WMS&amp;quot;&lt;br /&gt;
    //    &amp;quot;http://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms?REQUEST=GetMap&amp;amp;amp;VERSION=1.1.1&amp;amp;amp;SERVICE=WMS&amp;amp;amp;LAYERS=WMS_MV_TK25M&amp;amp;amp;BBOX=33188033,5872959,33480367,6079611&amp;amp;amp;SRS=EPSG:5650&amp;amp;amp;FORMAT=image/gif&amp;amp;amp;WIDTH=300&amp;amp;amp;HEIGHT=200&amp;amp;amp;STYLES=&amp;quot;&lt;br /&gt;
    //&lt;br /&gt;
    var tk25m = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-M (Meßtischblätter, 1877-1889)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25m_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25M&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25m);&lt;br /&gt;
    var tk25as = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-AS (Ausgabe Staat, 1981-1987)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25as_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25AS&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            styles: &amp;quot;default&amp;quot;&lt;br /&gt;
        }                  &lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    map.addLayer(tk25as);&lt;br /&gt;
    var tk25n = new OpenLayers.Layer.WMS(&amp;quot;Geoportal MV: TK25-N (Normalschnitt, 1990-1996)&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;https://www.geodaten-mv.de/dienste/tk25n_laiv_wms&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            layers: &amp;quot;WMS_MV_TK25N&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            format: &amp;quot;image/png&amp;quot;,&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: Falls Ihr Browser die Karte nicht sofort anzeigt, eventuell die Browseransicht aktualisieren/neu laden!&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4725</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T15:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Unterkapitel des ersten Kapitels ===&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothen Steinzeitliche Funde.jpg|center|600px|Steinzeitliche Funde der Flurmark Rothen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothen Steinzeitliche Funde.jpg|thumb|100px|Steinzeitliche Funde der Flurmark Rothen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4722</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4722"/>
		<updated>2017-03-06T15:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Drittes Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Unterkapitel des ersten Kapitels ===&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothen Steinzeitliche Funde.jpg|center|600px|Steinzeitliche Funde der Flurmark Rothen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4721</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4721"/>
		<updated>2017-03-06T15:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Drittes Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Unterkapitel des ersten Kapitels ===&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothen Steinzeitliche Funde.jpg|center|60px|Steinzeitliche Funde der Flurmark Rothen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4720</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4720"/>
		<updated>2017-03-06T15:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Drittes Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Unterkapitel des ersten Kapitels ===&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothen Steinzeitliche Funde.jpg|gerahmt|zentriert|600px|Steinzeitliche Funde der Flurmark Rothen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4717</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T15:03:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Unterkapitel des ersten Kapitels ===&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothen Steinzeitliche Funde.jpg|gerahmt|zentriert|Steinzeitliche Funde der Flurmark Rothen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Rothen_Steinzeitliche_Funde.jpg&amp;diff=4715</id>
		<title>Datei:Rothen Steinzeitliche Funde.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Rothen_Steinzeitliche_Funde.jpg&amp;diff=4715"/>
		<updated>2017-03-06T15:01:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Steinzeitliche Funde von der Flurmark Rothen;
Quelle: privat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Steinzeitliche Funde von der Flurmark Rothen;&lt;br /&gt;
Quelle: privat&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4714</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4714"/>
		<updated>2017-03-06T14:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Drittes Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Unterkapitel des ersten Kapitels ===&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg|gerahmt|zentriert|Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4713</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:54:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Unterkapitel des ersten Kapitels ===&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4712</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:52:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Änderung 4708 von Ochadmin (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 1 ==&lt;br /&gt;
blub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2 ==&lt;br /&gt;
blah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4711</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 1 ==&lt;br /&gt;
blub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2 ==&lt;br /&gt;
blah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4710</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:48:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 1 ==&lt;br /&gt;
blub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2 ==&lt;br /&gt;
blah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4709</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4708</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:45:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Rothen&amp;diff=4707</id>
		<title>Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:41:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Ortschroniken von Rothen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Rothen (OT von Borkow)&lt;br /&gt;
 | plz = 19406&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Sternberg&lt;br /&gt;
 | landkreis = Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
 | einwohner = Stand Februar 2017: 57&lt;br /&gt;
 | lat = 53.6833984&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9442584&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommt ein Satz her, der den Namen und die regionale Eingrenzung des Orts enthaelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zur Ortsgründung==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschroniken von Rothen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chronik von Rothen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Rothen==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ROTHEN_O2721 Ort in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.gutshausrothen.de Gutshaus Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4706</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Rothen&amp;diff=4705</id>
		<title>Rothen</title>
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		<updated>2017-03-06T14:38:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Ortschroniken von Rothen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Rothen (OT von Borkow)&lt;br /&gt;
 | plz = 19406&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Sternberg&lt;br /&gt;
 | landkreis = Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
 | einwohner = Stand Februar 2017: 57&lt;br /&gt;
 | lat = 53.6833984&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9442584&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommt ein Satz her, der den Namen und die regionale Eingrenzung des Orts enthaelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zur Ortsgründung==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschroniken von Rothen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chronik von Rothen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Gutes Rothen und des Dorf Rothen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es ist viele tausend Jahre her, dass in Rothen Menschen siedelten, Behausungen bauten und mit einfachen Arbeitsgeräten ihren Lebensunterhalt bestritten. In den Untersuchungen über „Die ur- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde des Kreises Sternberg, bearbeitet von Gertrud Gärtner„ aus dem Jahr 1969 findet sich unter Rothen folgender Absatz auf Seite 85: “Feuersteingeräte des Mesolithikums und Neolithikums, die ein Gutsbesitzer Fabricius in seiner Rothener Feldmark gefunden hat und die mit der Sammlung des Amtsgerichtsrates  Fabricius, Waren, 1940 ins Museum Waren überführt wurden.“ In der Sammlung befinden sich Feuersteinbeile, Feldsäxte, Steindolche, Speerspitzen, Klingenstichel, Halbmondmesser. Diese steinzeitlichen Relikte stammen  aus einer Epoche 10000 Jahre v.u.Z. Aus der Steinzeit wurden Siedlungsreste südlich der Rothener Tannen auf dem zum Scheidbach nach Zülow abfallenden sandigen Acker gefunden. Andere Siedlungsspuren aus der Steinzeit fanden sich auf einem sandigen Acker südlich der Mildenitz an der Grenze nach Zülow. Aus der Eisenzeit (600 v.u. Z bis 600 u.Z.)&lt;br /&gt;
befinden sich in Waren aus der Sammlung Fabricius Pommersche Fibeln, eine Flügelnadel aus Bronze und Tonscherben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind alle Teile der Sammlung Fabricius in der Sammlung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege in Willigrad bei Schwerin eingelagert. Das obige Faksimile ist der Eintrag im Eingangsbuch des Warener Museums für die Sammlung Fabricius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühste urkundlich belegte Nennung des Namens Roten stammt aus dem Jahre 1369. Am 25.November 1369 verpfändet Lorenz, Fürst von Werle für 300 Mark Lüb. väterliche Schuld den v. Bellin Bede, Hundekorn und Münzpfennige aus Bellin, Groß- und Klein-Bresen, Kirch-Kogel und Wendisch Kogel etc.   Im Text der Urkunde heißt es &amp;quot; up der molen to Roten&amp;quot;. Die Urkunde befindet sich im Landeshauptarchiv und ist im Mecklenburgischen Urkundenbuch unter der Nummer 9989 gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunde&lt;br /&gt;
Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen und Akten aus dem Schweriner Landesarchiv berichten 1643 und in den Jahren danach über eine Schäferei in Rothen, um die es einen Erbstreit unter den Zülower Gutsbesitzern und deren Erben gab. Mit der Schäferei waren auch eine Fischerei und Anrechte auf  Gehölze verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Erwähnung von Rothen findet sich auf der Karte des Amtes Sternberg von Bertram Christian v. Hoinckhusen um 1700. Dort ist der Ort als „Roten“ bezeichnet, an der Mildenitz gelegen, gegenüber der“ Roten Mohl“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Beichtkinderverzeichnis von 1751 ( das Original liegt im Bundesarchiv Koblenz) findet sich folgende Beschreibung von Rothen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Aus dem nach dem adlichen Gute Zülow gehörigen neu angelegten Dorfe Rothen:&lt;br /&gt;
Bauer Hinr. Hahn, Ehefrau: Anna Elis., Sohn Berhard Wigand, , Magd Dor.Greven&lt;br /&gt;
Bauer David Petersen, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel, Knecht Joh.Chrph. Jacobs, Magd Rebecca Drosten, Bauernschwester Anna Sophia Calsowen, Witwe Maria Höffnersche&lt;br /&gt;
Bauer Fried. Stein, Schiegersohn Erdmann Leferentz, Ehefrau Dor. Marie, Sohn Gabriel und Gürgen Fried., Magd Ann Thrin Höffners, Witwe Sophia Schwartzen&lt;br /&gt;
Bauer Joh. Frahm, Ehefrau Maria, Stiefsohn Hinr Lanckhoff, Ehefrau Cath. Dor., Knecht Frid.Höffner, Magd Maria Zülcken, die alte Hedw. Krögersche &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Feldmark Rothen eine sogenannte Pertinenz von Zülow, d.h. ein Teil der Gutsherrschaft Zülow. Zülow war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Bülow.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bestimmungen des Erbvergleichs von 1755 hatte sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung der Güter verändert. Nicht mehr nach dem alten Maß der Hufen sollte die Steuer erhoben werden, sondern nach der neuen, modernen Vermessung. Im Jahre 1769 wurde darum in  der Gutsherrschaft Zülow das Land neu vermessen und ein amtlich beglaubigtes Feldregister erstellt. In diesem Feldregister wurden erfasst: 1.Acker, Koppeln, Wörte 2.Wiesen 3.Haus-Stäten, Lust-, Kohl- und Obstgarten 4. Hölzungen, Möhre, Brüche, Brinke 5. Seen, Teiche, Sölle, Kölke 6. Priester und Küster Äcker und Wiesen. Die Flurmark &amp;quot;Rauten&amp;quot; wird in dem Register extra mit 100 Positionen erfasst. Einige der Flurbezeichnungen gibt es heute noch, wie z.B. die &amp;quot;Seekoppel&amp;quot;. Interessant ist auch, dass sich die Struktur der Flurmark nur wenig geändert hat. Sölle, Moore und Waldungen finden sich häufig heute dort, wo sie z.T. schon vor 250 Jahren verzeichnet waren. Natürlich haben sich die meisten Wege geändert oder sind nur noch als Reste in der Landschaft zu finden, wie der Kirchweg von Rothen nach Gägelow. Die alte Grenze nach Mustin entspricht der heutigen Gemeindegrenze. Im Feldregister werden 3 Bauernstellen, 1 Hofstelle und ein Katen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung finden sich Listen aus der Zeit von 1784 bis 1840, die die Zahlungen der Zülower Gutsherrn für die Versicherung der Rothener Bauernkaten dokumentieren. Rothen war offenbar ein dem jeweiligen Zülower Gutsbesitzer gehörendes Bauerndorf. In den Versicherungsakten werden die Häuser einzeln aufgezählt. 1784 mußte der Zülower Gutsbesitzer für folgende Gebäude in Rothen eine Versicherungsprämie zahlen:        “ Ein Bauernhaus, rechter Hand, die Scheune dabei, ein Bauernhaus, linker Hand, die Scheune dabei, der Hirten Kathen, ein Kathen vom 2.Hirten, ein Bauernhaus und Scheune, in einer Verbindung, rings umher mit Ziegel gemauret.“  1797 wird die gleiche Anzahl und Aufteilung der Häuser in der Versicherungsunterlage festgehalten. &lt;br /&gt;
Im Jahre 1804 geben die Versicherungsakten die veränderte Situation im Dorf wieder. Es wird nun unterteilt in “Hoflage Rothen“ und „Dorflage Rothen“. In der Hoflage wird ein “Haus auf dem Hofe“ aufgezählt, ein Schafstall, ein Viehhaus und eine Scheune. In der Dorflage werden 4 „Kathen zu 2 Wohnungen“ erwähnt. Die Bauernhäuser sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählungsliste von 1819 werden in Rothen 55 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Geschichte des ritterschaftlichen Gutes Mustin“ von 1901 beschreibt der Autor v.Oeynhausen die Entstehung des Gutsdorfes Rothen auf Seite 113: “Der Gutsherr v. Bülow ist gerade mit der Einrichtung des nachherigen ritterschaftlichen Gutes Rothen beschäftigt und das nimmt seine Zeit und Interesse vollauf in Anspruch. Zu diesem Zweck kauft er den Borkower Anteil in Gägelow und verlegt dorthin, rechts des Weges von Gägelow nach Borkow, die beiden letzten Rothener Bauern, deren Zahl sonst vier betrug, die ihm bei der Einrichtung des Hofes im Wege sind. Denn von diesen liegt einer da, wo sich der Dabelsche und der Gägelower Weg unweit der Mildenitz scheiden und der andere nach der Stelle hin, wo der neue Hof aufgebaut werden soll, wozu Bülow einen Teil der früheren Pertinenz Arnshörn und sonstiger Borkower Äcker und Wiesen mit einem Teil des Rothener Sees erwirbt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helga Böhnke aus Dabel betreibt seit vielen Jahren intensive Heimatforschung. Sie hat in ihrem Archiv einen Brief aus dem Jahre 1931, den Friedrich Röhrdanz aus Gägelow geschrieben hat. Dieser Brief beschreibt sehr konkret die Gründung des Gutes Rothen und die Folgen für die dort lebenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Gägelow, den 5.März 1931&lt;br /&gt;
die Geschichte der Familie Röhrdanz (Hauswirt) Hofstelle Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
Es war im Jahr 1801 als die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve von Rothen nach Gägelow umverlegt wurden und darunter vom Grundherrn Jasper von Bülow auf Zülow, selbiger war auch Besitzer von Borkow, die Ländereien der heutigen beiden Höfe Nr. 1 und 2 in Gägelow gehörten zur damaligen Zeit (als Schäferei zum Gut Borkow also auch zur Zülow-Begüterung). Bis 1801 wohnten in Rothen 16 (sechszehn) Bauern, die alle durch ihre damaligen Bauernverträge verpflichtet waren, dem Grundherrn J.v.Bülow in Zülow und Borkow Hand - und Spanndienste zu leisten (also Frondienste) hatten.&lt;br /&gt;
Es war die Zeit und auch noch später, als die Bauern &amp;quot;abgemeiert&amp;quot; wurden in Mecklenburg. Und so geschah es auch in Zülow - Rothen. (Hier fällt mir eine vom Vater erzählte Geschichte ein, die ich hier mit eingeben möchte.)&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 gab es in Mecklenburg noch keine Eisenbahn, so daß ein höherer Regierungsbeamter mit Fuhrwerk von Schwerin nach Güstrow fuhr. Die alte Landstraße Schwerin - Güstrow führte an Gägelow vorbei über Zülow - Witzin. Gastwirtschaften waren zur damaligen Zeit nicht üblich. Diese Gaststätten lagen damals bei den Holländereien, so kehrte der Beamte in Zülow beim Holländer ein, um sein Pferd zu füttern und selbst sich zu stärken. Im Gespräch mit dem Holländer erfährt der Beamte, (weil so stark in damaliger Zeit gebaut wurde), daß in Rothen noch vielmehr gebaut wurde und zwar wurden in Rothen die 16 Bauern sämtlichst enteignet. Der Beamte fährt nach Güstrow weiter. Unterwegs denkt er über die gehörte Brutalität weiter nach. Auf dem Rückweg macht er sich beim Holländer weitere Nachfragen und seine Notizen. Einige Zeit später erhält der Besitzer J.v.Bülow einen Brief durch einen Regierungsboten. Unverzüglich soll er die geplagten Bauern in Rothen wieder aufrichten. Nun begab es sich, daß die Bauern in Rothen befragt wurden, wer unter ihnen lieber wieder Bauer werden wollte. Das Resultat war, daß von den 16 Bauern nur 2 wieder aufgerichtet werden wollten und zwar hieß der eine Brockmann und der andere Scheve. Die übrigen 14 wollten lieber dem Gutsherrn seine Tagelöhner werden.&lt;br /&gt;
Durch das Kirchenbuch werde ich feststellen, wie lange schon unsere Vorfahren in Rothen gewohnt haben. Von meinem Vater wußte ich, daß der Name Scheve ein sehr alter in Rothen sein soll. 1801 bekamen die beiden Hauswirte Brockmann und Scheve einen neuen, zwar weit besseren Contrakt, wie sie die selbigen früher in Rothen hatten. Der mit Jasper von Bülow und den beiden Bauern gemachte Contrakt   ist noch in meinem Besitz und möchte ich auch noch aufbewahren. Hier nach Gägelow zog nur mein Urgroßvater Johann Scheve und der Nachbar Carl Brockmann ( bei Brockmann waren es bestimmt in 4 Generationen immer ein Carl). Der letzte eigentliche C.Brockmann starb beim Packen an Herzschlag in der Nachmaadende in der Zülower Wirst.&lt;br /&gt;
Nun kam sein Bruder Friedrich Brockmann. Mein Urgroßvater, Johann Scheve, hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, die sich mit meinem Großvater Friedrich Röhrdanz, gebürtig in Sternberg, verheiratet im Jahr....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum: aus dieser Ehe sind mein Vater Johann Röhrdanz, geb. 7.Nov.1851, ein Bruder Fritz Röhrdanz selbiger starb unverheiratet 1879 und zwei Schwestern die älteste Liselotte verheiratet mit Hauswirt Lange in Luckwitz b. Wittenburg, die jüngste Schwester Minna war mit einem Lehrer Krüger in Wüstmark bei Mühlen-Eichsen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Röhrdanz&lt;br /&gt;
Zu Gägelow Anteil Zülow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernlegen und die Neuschaffung des Rothener Gutes geschah also in der Zeit zwischen 1797 und 1804. Die Vertreibung der Bauern (Bauernlegen) war ein Recht der Gutsherrn, festgeschrieben im Erbvergleich von 1755, einem Vertrag zwischen den Landständen und dem Herzog  von verfassungsrechtlichem Rang.&lt;br /&gt;
Nachdem die Bauern nach Gägelow „gelegt“ worden waren, entwickelte sich Rothen zu einem typischen Gutsdorf. 1840 (inzwischen ist F.C.H. Fabricius Gutsbesitzer) verzeichnet die Versicherungsliste für „Hof Rothen“: ein Wohnhaus, zwei Scheunen, das Viehhaus, den Schaafstall, und einen kleinen Stall. Im „Dorf Rothen“ gibt es jetzt 5 Kathen mit je zwei Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 verkauften Vollrath von Bülow und seine Geschwister das Gut Rothen an Friedrich Carl Heinrich Fabricius. Der Kaufvertrag ist auf den 21.Januar 1840 datiert. Fabricius erhält den Zuschlag für das Gut Rothen auf einer öffentlichen Versteigerung am 18.1.1840.  Nicht eingeschlossen in den Kauf  ist das Erbbegräbnis der v. Bülows in Gägelow und die Kirchstühle in der Gägelower Kirche werden im Vertrag genau aufgeteilt: Die Zülower behalten zwei Drittel des Raumes, die Rothener bekommen das restliche Drittel. Die in Rothen befindliche Holländerei mit 52 Kühen und den in Zülow dazugehörenden 100 Kühen muss der Käufer vom Gut Rothen  mit dem  Holländerei Pächter Harms bis zum Jahr 1841 abwickeln. Es ist ihm freigestellt, den Pachtvertrag dann nicht zu erneuern. Dem Pächter Harms wird von Fabricius gekündigt. Geregelt ist im Kaufvertrag auch die Abgabenpflicht des Gutsherrn an den Prediger und den Küster der Kirche in Gägelow. Für das Gut muß Fabricius 58000,- Thaler als Kaufpreis zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  21.July 1840 findet die Übergabe des Gutes in Rothen statt. Zusammen mit den Zeugen Tischlermeister Ehlers aus Witzin , dem  Maurermeister Fr. Barnem aus Sternberg und einem Protokollanten treffen sich der Hauptmann von Bülow und F.Fabricius „im ehemaligen Holländerhause zu Rothen, welches augenblicklich“ zum Herrenhaus aptiert wird“, wie es im Übergabeprotokoll wörtlich heißt. &lt;br /&gt;
Hier wird also das erste Mal ein Herrenhaus (sprich Gutshaus) erwähnt, das aus dem Holländerhaus hervorgeht. Wenn das Holländerhaus, also das Wohnhaus des Pächters der Holländerei, das “Haus auf dem Hofe“ ist, wie die Versicherungslisten von 1804 es festhalten, dann könnte man schließen, dass der älteste Teil des heutigen Gutshauses um 1804 entstanden ist, was der Bauart des Gebäudes auch entsprechen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann von Bülow überreicht Fabricius als Symbol des Besitzwechsels eine Erdscholle und den Hausschlüssel. „Es wurden darauf mehrere Rothener Tagelöhner herbeigerufen und so ward ihnen angezeigt, dass das Gut Rothen jetzt auf den Herrn Fabricius übergegangen sei, dass sie mithin ihre Verpflichtungen gegen die frühere Gutsherrschaft entbunden und dem Herrn Fabricus, als ihr nun jetzigen Gutsherrn, Treue und Gehorsam schuldig wären“. Das Treuebekenntnis wird mit Handschlag besiegelt.&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft wurde in Mecklenburg 1820 aufgehoben, aber die realen Verhältnisse auf den Gütern waren weitgehend ähnlich wie vor diesem Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gut Rothen ein Lehensgut war, also vom Mecklenburgischen Großherzog als Lehen dem jeweiligen Besitzer gegeben wurde, war ein „Consens“, eine Zustimmung des Landesfürsten zum Verkauf notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ritterschaftlichen Güter gab es ab 1782 wie schon erwähnt eine Brandversicherungsgesellschaft. Aus dem Jahre 1840 stammt der Situationsplan von Rothen, den der Versicherungsbeamte für seine Akten anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Jahren baut Fabricius das Gut Rothen weiter aus. 1848  verzeichnet die Versicherungsakte bereits folgende Gebäude auf dem Hof Rothen: ein Wohnhaus, Milch- und Badhaus, Schafstall, Scheune mit Kornboden, Wagenscheune, Scheune mit Pferdestall, Viehhaus mit Heuboden, Anbau provisoria mit Häxelmaschine mit Schrotgang und einen Stall. Im Dorf  werden weiterhin 5 Kathen erwähnt aber mit jeweils 3 Wohnungen! Hinzu kommt noch eine Ziegelscheune und ein Ziegelofen an der Scheide  zwischen  Gägelow  und  Zülow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortskunde Mecklenburgs von W.Raabe werden 1857 insgesamt 90 Einwohner aufgeführt. Für 1858 zählt Raabe 42 männliche und 48 weibliche Dorfbewohner und für das Jahr 1859 werden 44 Männer und 49 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bevölkerungszählung in Mecklenburg von 1867 wurden in Rothen 118 Bewohner, davon  58 Männer, 60 Frauen in 19 Haushalten gezählt.            	 	  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto Dachboden und Nägel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Fabricius  betrieb im Gutshaus auch eine Schnapsbrennerei für Kartoffelschnaps. Im Jahre 1851 wollte er seine Branntweinbrennerei ordnungsgemäß bei der ritterschaftlichen Brandschutzversicherung anmelden. Diese lehnte die Versicherung aber ab, weil der Heuboden zu dicht an der Brennerei gelegen sei. Wütend kündigte Fabricius die Versicherung, was die Versicherung aber ablehnte, weil er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hatte.  Später bekam das Gutshaus auch den Spitznamen „ Branntweinpalais“. In seinem Schreiben an die Versicherung beschreibt Fabricius, dass die Brennerei in einem gemauerten Gewölbe untergebracht ist. Dies Gewölbe ist vermutlich das Kellergewölbe im Querflügel des jetzigen Gutshauses, was auch der mündlichen Überlieferung alter Dorfbewohner entspricht.&lt;br /&gt;
In einem Buch über die Landtagssitzung des Ständetages findet sich folgender Absatz:&lt;br /&gt;
Kurzer Bericht über den mecklenburgischen Landtag des Jahres 1843-1845  von S. Schnelle,  &lt;br /&gt;
6. Herr Fabricius-Rothen übergab Namens der Chausseecommitte mehrere Berichte, von der aber nur der über die 9te E. A. Pr. (Beihülfe für den Vipperowschen Erddamm) zum Vortrag kam. Röbel hat schon oft eine Beihülfe des Landes zu dem Bau des Vipperowschen Erddamms beantragt, die Landstände haben aber die Ansicht consequent festgehalten, daß dies Unternehmen nicht als eine Landessache, sondern als eine Sache der Interessenten zu betrachten, und denselben daher keine andre Unterstützung zu gewähren sei, als der 8. 292 des L. V. für derartige Privatunternehmungen bestimme.&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer Fabricius war also auch im Sinne und für seinen Stand als Gutsbesitzer politisch aktiv und nahm als bürgerlicher Rittergutsbesitzer sein Mandat im Landtag wahr.&lt;br /&gt;
Im Mai 1866 beschwerten sich die beiden Tagelöhner Baumgarten und Harm aus Rothen beim Großherzog von Mecklenburg über ihren Gutsherrn Fabricius.  Dieser weigerte sich, ihnen das kontraktlich zustehende Land für Kartoffelanbau zuzugestehen, weil sie zum Oktober des Jahres das Arbeitsverhältnis gekündigt hatten. Sie wollten beide nach Amerika auswandern. Baumgarten beschwerte sich außerdem darüber, dass er zwei Hofgänger ( das sind vom Tagelöhner selber zu bezahlende und unterzubringende Arbeitskräfte) stellen solle, und ihm deswegen Lohn angezogen würde. Zusätzlich würde noch sein Lohn gekürzt, weil er seine Frau an Stelle der Hofgänger geschickt habe.&lt;br /&gt;
Fabricius legte dagegen beim großherzoglichen Innenministerium Beschwerde ein und erklärte in einem mehrseitigen Text, dass Baumgarten seinerzeit schon ausreichend Kartoffeln für den Sommer 1861  bekommen habe , obwohl er erst im Herbst dieses Jahres nach Rothen zugezogen war und daher wegen der Kündigung zum Herbst 1866 keinen Anspruch auf Land für den Anbau von Sommerkartoffeln mehr habe. Außerdem monierte der Gutsherr in seiner Stellungnahme an das Ministerium, dass Baumgarten keinen Hofgänger stelle. Und er bestand   auf seinem Recht, laut Kontrakt Hofgänger gestellt zu bekommen. Die Lohnkürzungen rechtfertigte Gutsherr     Fabricius: &amp;quot;Dies ist denn auch in Folge der fortgesetzten eigensinnigen Vertragsbrüchigkeit des Baumgarten geschehen, und dürfte ich ihm diese Strafe um so weniger erlassen, weil sonst möglicher Weise die übrigen Tagelöhner sich auf Baumgarten´s Beispiel berufend, in ihrer Verpflichtung zur Haltung eines Hofgängers sich ebenfalls lässig bezeigen würden &amp;quot; Unwahr sei auch die Behauptung, er würde zwei Hofgänger verlangen.&lt;br /&gt;
Das großherzliche Ministerium hielt sich aus der Angelegenheit heraus, empfahl den Tagelöhnern sich gütlich mit dem Gutsherrn zu einigen oder den Rechtsweg einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Wie der Streit ausging, ist nicht   aus den Akten zu entnehmen. Eine Klage vor Gericht wird wohl kaum erfolgt sein, denn auch das Ministerium stellt in seiner Stellungnahme an die Tagelöhner fest, dass &amp;quot;durch die von ihnen beabsichtigte Auswanderung der Weg des Rechtens vermutlich erschwert sein würde&amp;quot;&lt;br /&gt;
Trotz Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg im Jahr 1820 blieben die Verhältnisse auf den Dörfern im Wesentlichen, wie sie waren. Der Tagelöhner konnte kündigen und auswandern, ansonsten herrschte Gutsherrnart !&lt;br /&gt;
Fabricius hatte aber weiter Ärger mit seinen Tagelöhnern in Rothen. In einem erneuten Schreiben an das Innenministerium beschwerte er sich 1867  über die Klage der Tagelöhner Brockmann und Dittmann aus Rothen. Diese seien ohne seine Erlaubnis nach Schwerin gefahren und hätten sich darüber beschwert, dass sie Hofgänger stellen sollten, was ihnen aber bei Anstellungsbeginn nicht mitgeteilt worden wäre. Die beiden sprachen noch für weitere 6 Tagelöhner. Sie berichteten auch, dass sie auch keine Hofgänger bekommen könnten, weil der Gutsherr keinen Frieden mit seinen Leuten halten könne. Fabricius schrieb in seinem Brief, dass er  die Verpflichtung der Hofgänger nicht streng verlangt habe, dass er auf die Arbeitspflicht der Frauen  oftmals großzügig verzichtet habe. Dittmann und Brockmann betrügen sich grob und unanständig. Brockmann habe gleichzeitig zwei Mädchen geschwängert und mit seiner Frau noch vier Kinder, und seine Schwester, eine &amp;quot;sehr frivole Person&amp;quot;, die bereits drei uneheliche Kinder habe, wohne jetzt auch bei ihm. Dittman habe auch uneheliche Kinder, lege nichts zurück, sei ein &amp;quot;schlechter Mensch&amp;quot;, misshandele seine Kinder und sei ein Holzdieb. Außerdem habe er &amp;quot;versucht, die gutgesinnten freundlichen Leute im Ort aufzuwiegeln und so haben sich außer Brockmann noch einige verleiten lassen, seinen Wühlereien zu folgen. Diese haben sich sogar in letzter Zeit meinen und meines Statthalters Jarkow Anordnungen offen widersetzt,….und haben diesen sogar mit Tätlichkeiten bedroht…&amp;quot; Und zum Schluß seines Briefes an das großherzogliche Ministerium betont Fabricius noch, dass   &amp;quot;ich  im Jahre 1848  einer der wenigen Landwirthe seiner  hiesigen Umgebung gewesen bin, welcher seine Leute ohne eine schiedskommissarische Intervention zufrieden gestellt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisches Wohlverhalten möchte belohnt sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium empfahl zunächst folgende Verfügung: Fabricius solle nicht Hofgänger und gleichzeitig Arbeitspflicht der Tagelöhner-Frauen verlangen. Die Frau solle nur, wenn der Hofgänger nicht arbeiten könne,   an Stelle dessen zur Arbeit verpflichtet sein und zwar zu Arbeiten, die gewöhnlich Frauen verrichten. Ansonsten sollen die kontraktlichen Arbeitsverhältnisse mit einer Schiedskommission geregelt werden.&lt;br /&gt;
Gutsherr Fabricius bestand auf seinem Recht, Hofgänger und Frauenarbeit zu verlangen und gegebenenfalls Lohnabzüge vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Auseinandersetzung ist in den Akten nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
Fabricius war 1857  als Mäzen tätig. Der Historiker Lisch schreibt im Jahrbuch für mecklenburgische Geschichte  Bd. 24 von 1859:&lt;br /&gt;
 “Auf  meinen Vorschlag übernahm es der eingepfarrte Gutsbesitzer Herr Fabricius auf Rothen sogleich und unbedenklich mit großer Theilnahme und Bereitwilligkeit, nicht allein dieses Gemälde, sondern auch die Restauration der beiden alten großen Figuren auf seine Kosten ausführen zu lassen….“. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um die Malereien in der Gägelower Kirche, über deren bunten Gemäldeschmuck man in Mecklenburg sprichwörtlich sagt: So bunt wie die gägelowsche Kirche.&lt;br /&gt;
1m Jahre 1864 stirbt die Mutter von Fabricius. Laut Kirchenbucheintrag aus Gägelow wird Marie Caroline Wilhelmine Fabricius 89 Jahre, 2 Monate und 19 Tage alt. Sie wird in Gischow begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.Oktober 1875 heiratet Fabricius  mit 72 Jahren die sehr viel jüngere Jungfer Julie Melusine Bernhardine Henkhus , geb. in Lübz am 25.April 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.Juni 1881 stirbt Fabricius an einem Nieren und hinzugetretenen Gehirnleiden. Als Erben sind eingesetzt der Bruder Pastor Fabricius zu Cambs bei Röbel und die    die Gutsbesitzerin Friedel Fabricius auf Resmin in Westpreußen. Testamentvollstrecker ist ein anderer Bruder, Senator Adolf Fabricius aus Wismar. Er hat auch die Vollmacht, das Gut zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumente Kirchenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Rothen==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ROTHEN_O2721 Ort in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.gutshausrothen.de Gutshaus Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4699</id>
		<title>Stülow</title>
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		<updated>2017-03-06T14:21:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8853337&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 129 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 126 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 127 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 117 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild a sonst.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:Bild z sonst.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg|gerahmt|zentriert|Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4698</id>
		<title>Stülow</title>
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		<updated>2017-03-06T14:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
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 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 129 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 126 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 127 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 117 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild a sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild b sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild z sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 87 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 90 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg|gerahmt|mittig|Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Stülow</title>
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		<updated>2017-03-06T14:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8853337&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:Bild 90 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg|gerahmt|mitte|Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4696</id>
		<title>Stülow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4696"/>
		<updated>2017-03-06T14:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8853337&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 129 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 126 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 127 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 117 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild a sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild b sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild z sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 87 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 90 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg|gerahmt|Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4695</id>
		<title>Stülow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4695"/>
		<updated>2017-03-06T14:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8853337&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 129 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 126 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 127 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 117 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild a sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild b sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild z sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 87 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 90 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg|gerahmt|Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4694</id>
		<title>Stülow</title>
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		<updated>2017-03-06T14:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8853337&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 129 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 126 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 127 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 117 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild a sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild b sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild z sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 87 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 90 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg|gerahmt|Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4693</id>
		<title>Stülow</title>
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		<updated>2017-03-06T14:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8853337&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 129 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 126 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 127 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 117 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild a sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild b sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild z sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 87 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 90 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg | Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4692</id>
		<title>Stülow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=St%C3%BClow&amp;diff=4692"/>
		<updated>2017-03-06T14:03:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Stülow&lt;br /&gt;
 | plz = 18211&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Ortsteil der Gemeinde Retschow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 194(2011 lt. Einwohnermeldeamt)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0873884,&lt;br /&gt;
 | lon = 11.8853337&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Dorf Stülow liegt ca. 2 km südwestlich von Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.google.de/maps/@54.0873884,11.8853337,15z 54.0875°N 11.8844°O 56m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stülower Landschaftsimpressionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 128 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 119 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 120 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 129 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 118 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 123 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 126 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 127 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 117 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten und Luftbilder:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bild 86 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild a sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild b sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild z sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 87 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 90 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 92 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 93 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bild 94 sonst.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde Retschow( [http://www.retschow.de/seite/275023/startseite.html) Funde von Werkzeugen aus der Steinzeit sowie die Entdeckung eines germanischen Grabes aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung. Außerdem wurde ein Mammutzahn gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von 1177 weist Stülow als Besitz des 1171 gegründeten Klostes Althof aus. Stülow war ein slawisches Dorf, das die Form eines Rundlings aufwies. Erste Belege für die Bewirtschaftung durch Bauern und Kossaten(Kleinbauern) lassen sich bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Land war in 10 Hufen aufgeteilt. Zu Stülow gehört auch die Badenmühle(Ersterwähnung 1312), wo seit Klosterzeiten eine Wassermühle betrieben wurde. 1908 entstanden durch die Aufteilung der Hufe 10 6 Büdnereien. Aufzeichnungen zu Dorfversammlungen und Gemeindeangelegenheiten liegen für den Zeitraum von 1872-1956 vor. Von 1956 - 1973 war Stülow der Stadt Bad Doberan angegliedert. Seit 1973 gehört Stülow der Gemeinde Retschow an. In Stülow gab es eine Schule, eine Gaststätte, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Der Niedergang von Stülow - 1990 gab es nur noch 50 Einwohner -  konnte durch die Ansiedlung vieler Neubürger nach der Vereinigung Deutschlands gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Recherchen sollen die gesammelten Informationen in Schrift und Bild zu einer Dorfchronik gestaltet werden. Soweit keine gesonderte Quellenangabe ausgewiesen wurden, handelt es sich um Material, das aus öffentlichen und Privatarchiven zur Chronikgestaltung zur Verfügung gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde&amp;quot; von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade 1894/Seite 619:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stülow&#039;&#039;&#039; bei Doberan, in hügeliger Gegend, eine viertel Meile südlich von der Stadt.&lt;br /&gt;
Dorf mit 10 Erbpächtern (1 Ziegler), 2 Häuslern (1 Dachpappenfabrik) und Schule.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 193 und im Jahre 1890 nur noch 106 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 0 Hof 2.jpg | Hist. Dorfansicht von Stülow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG 2612.JPG|mini|Stulue 1177]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik Stülow (Peter Becker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterfuehrende Information zu Stülow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohnerstatistik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Quellenangabe !! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1704 || 53 ||lt. Franz Schubert, Mecklenburg-Schwerin Volkszählungslisten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751 || 59 ||dito|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 193 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 166 || lt. Statistik Mecklb. vom Großherzogl. Bureau Schwerin || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1884 || 126 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1891 || 106 || Raabe, mecklb. Vaterlandskunde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 146 || lt. Mecklbg. Staatskalender ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || 192 || lt. Hebammenvereinigung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932 || 174 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933 || 177 || Schulgeld||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 186 ||  lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944 || 205 || lt. Einwohnermeldeamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || 329 || dav. 181 Umsiedler(55%),lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 340 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 315 || lt. Einwohnermeldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 25 || ab 1970 lt EW-Meldeamt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 36 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1985 || 50 ||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1990 || 65 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 138 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 157 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 194 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/STULOWJO54WC in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte Stülows  freuen wir uns. Kontakt über E-Mail:&lt;br /&gt;
[mailto: kpbecker47@yahoo.de Der Stülower Chronist Peter Becker]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Handbibliothek&amp;diff=4259</id>
		<title>Handbibliothek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Handbibliothek&amp;diff=4259"/>
		<updated>2017-02-13T17:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „((Hier soll fuer Ortschroniken und die Region relevante Literatur verlinkt werden.))  *“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;((Hier soll fuer Ortschroniken und die Region relevante Literatur verlinkt werden.))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschroniken_Mecklenburg-Vorpommern&amp;diff=4258</id>
		<title>Ortschroniken Mecklenburg-Vorpommern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ortschroniken_Mecklenburg-Vorpommern&amp;diff=4258"/>
		<updated>2017-02-13T17:00:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das interaktive Ortschronikenportal Mecklenburg-Vorpommern stellt eine vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des nordöstlichen Bundeslandes bezuschusste Initiative zur Förderung und Verbreitung der Arbeit von Ortschronisten dar. Geschaffen wurde ein auf Wikimedia basierendes Eingabewerkzeug zum Verfassen neuer, im Internet sichtbarer Ortschroniken sowie ein virtuelles, vielfach vernetztes Archiv zum Nachweis und zur Präsentation bereits vorhandener (gedruckter und ungedruckter) lokalhistorischer Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;96%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/29/Meck3550.jpg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;img src=&amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6c/Meck0800.png&amp;quot; width=&amp;quot;96%&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/ff/Pomm3550.jpg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;img src=&amp;quot;https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/25/Pomm0800.png&amp;quot; width=&amp;quot;96%&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;a href=&amp;quot;Karte_Mecklenburg&amp;quot;&amp;gt;Mecklenburg&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;a href=&amp;quot;Karte_Pommern&amp;quot;&amp;gt;Pommern&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung der Leser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Ortschronistinnen und Ortschronisten, liebe Leser und Leserinnen,&lt;br /&gt;
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das Portal verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten und kann – unter eigenverantwortlicher Berücksichtigung des Urheberrechts – kostenlos genutzt werden. Es richtet sich insbesondere an jene Heimatforscher und Lokalhistoriker, die Geschichte, Kultur und Alltag von Dörfern und kleineren Städten in vielfacher Weise dokumentieren und sich dabei – schon im Hinblick auf die kleine Reichweite ihrer Leserschaft – „im Stich gelassen“ fühlen. Sie können ihre neuen oder vergriffenen Werke in digitaler Form verbreiten und dabei ggf. aktualisieren. Ziel des Portals ist es darüber hinaus, die Nutzer über den Stand der ortschronikalischen Forschung im Terrain zu unterrichten und die Arbeiten untereinander – auch sachsystematisch – zu vernetzen. Zugleich soll das Wissen über vergessene, entlegene oder fragmentarische Ortschroniken bzw. lokalhistorisch relevante Quellen (auch der sog. „grauen Literatur“) zusammengetragen werden.&lt;br /&gt;
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; &#039;&#039;&#039;Chronik verlinken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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: Wie Sie das praktisch anfangen, erklären Ihnen die [[step-by-step | Schritt-für-Schritt-Anleitung]] und der [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel|Leitfaden zum Aufbau der Seiten und Artikel]] im Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie sind die Seiten und Artikel im Portal aufgebaut?===&lt;br /&gt;
Zu einem Ort kann es mehrere Chroniken geben (in der Regel beschäftigt sich eine Chronik aber nur mit einem Ort). Das spiegelt sich in der Struktur des Portals wider: Bevor Sie eine Ortschronik in das Portal stellen, muss zu dem betreffenden Ort ein &#039;&#039;&#039;Orts-Artikel&#039;&#039;&#039; existieren oder von Ihnen angelegt werden. Von diesem Orts-Artikel wird dann auf den oder die Artikel der Ortschronik(en) verlinkt, also auf die &#039;&#039;&#039;Chronik-Artikel&#039;&#039;&#039; zum Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Orts-Artikel als auch die Chronik-Artikel sollten bestimmte inhaltliche und formale Kriterien erfüllen. Näheres dazu im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Organisatorischen|Organisatorisches zum Erstellen einer Ortschronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leitfaden zum Aufbau der Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie gehe ich praktisch vor? Technische Anleitungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer mit Wiki-Erfahrung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Portal ist ein Wiki und funktioniert wie die Wikipedia. Wenn Sie dort (oder in einem anderen Wiki) schon aktiv waren, finden Sie sich auch im Ortschroniken-Portal zurecht. Wenn Sie also im Prinzip wissen, wie es funktioniert, nur ab und an Detailwissen nachschlagen müssen, helfen Ihnen diese Seiten weiter:&lt;br /&gt;
* [[Arbeiten mit MediaWiki]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Nutzer, die mit LibreOffice arbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
gibt es die Möglichkeit, über eine Extension zu LibreOffice Office-Dokumente in das Format der Portal-Artikel umzuwandeln (WikiMedia-Format):&lt;br /&gt;
* [[Erstellen und Übernehmen von Dokumenten aus LibreOffice]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für Einsteiger:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn Sie noch keine Erfahrung im Umgang mit einem Wiki oder Content-Management-Systemen haben, nehmen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Hilfe. Die führt Sie durch den Prozess vom Anlegen einer Orts-Seite bis zum Erstellen der Chroniken.&lt;br /&gt;
* [[step-by-step | Schritt-für-Schritt-Anleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis: Man muss nicht jedesmal das Rad neu erfinden===&lt;br /&gt;
Sie müssen bestimmte immer wieder auftretende Strukturen oder Textformatierungen (siehe unten) nicht immer wieder selbst erstellen &amp;amp;ndash; kopieren Sie ruhig aus anderen Artikeln das, was Sie brauchen und schreiben Ihre eigenen Texte hinein. Näheres dazu in der [[step-by-step | Schritt-für-Schritt-Anleitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel:&#039;&#039;&#039; Sie legen einen Orts-Artikel an und brauchen nun den Steckbrief des Ortes. Suchen Sie sich einen bereits fertigen Orts-Artikel, gehen auf Bearbeiten und kopieren sich den Steckbrief heraus. Nachdem Sie den Steckbrief in Ihren Orts-Artikel hineinkopiert haben, ersetzen Sie die vorhandenen Einträge durch Ihre eigenen Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dabei darauf achten, dass in dem fremden Artikel dabei nicht unbeabsichtigt etwas verändert wird!  Selbst dies ist jedoch keine Katastrophe.  Texte werden versioniert.  Man kann jederzeit unter Versionsgeschichte auf ältere Versionen zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen===&lt;br /&gt;
Ein paar praktische Tipps, wenn Sie mit digitalen Quellen noch nicht so vertraut sind, finden Sie hier: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tipps zum Umgang mit digitalen Quellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handbibliothek ==&lt;br /&gt;
* [[Handbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
Sie haben Fragen zum Portal, dem dahinter stehenden Projekt oder wollen uns auf ähnliche Arbeiten andernorts hinweisen?  Schicken Sie uns einfach eine E-Mail über die Adresse [mailto:info@ortschroniken-mv.de?Subject=Kontaktanfrage info@ortschroniken-mv.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assoziierte Projekte und regionale Projekte mit Ortschronikenbezug==&lt;br /&gt;
* Das [http://apps.wossidia.de WossiDiA-Projekt] der Universität Rostock, Institut f. Volkskunde und Institut f. Informatik&lt;br /&gt;
* Ortschroniken beim [http://www.pommerscher-greif.de/ortschroniken.html Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gwa-verein.de Gesellschaft zur Förderung des Wossidlo-Archivs e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(Mecklenburg) https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Maße_und_Gewichte_(Mecklenburg)] [? HM] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Danksagungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/ Kultusministerium MV] für die Initiierung und anteiligen Förderung&lt;br /&gt;
* Uni Rostock für die tatkräftige Unterstützung:&lt;br /&gt;
** [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek],&lt;br /&gt;
** [http://www.volkskunde.uni-rostock.de/wossidlo-archiv/ Institut f. Volkskunde/Wossidlo-Archiv],&lt;br /&gt;
** [https://dbis.informatik.uni-rostock.de/home/ Institut f. Informatik/Lehrstuhl Datenbank- und Informationssysteme]&lt;br /&gt;
* Steinbeis-Zentrum [http://www.stz-dbis.de/ Datenbanken, Suchmaschinen und Digitale Bibliotheken] für die Software-technische Umsetzung und Betreuung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4253</id>
		<title>Chronik von Rothen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronik_von_Rothen&amp;diff=4253"/>
		<updated>2017-02-13T16:05:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Rothen&lt;br /&gt;
 | zeit = 10000 v.Chr. &amp;amp;ndash; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Christian von Lehsten&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2004&lt;br /&gt;
 | publikation = online veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Rothen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((4 Saetze))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweites Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Kapitel ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothener-chronik.de Webseite der Chronik von Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Rothen&amp;diff=4252</id>
		<title>Rothen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Rothen&amp;diff=4252"/>
		<updated>2017-02-13T16:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ochadmin: /* Weiterfuehrende Information zu Rothen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Rothen (OT von Borkow)&lt;br /&gt;
 | plz = 19406&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Sternberg&lt;br /&gt;
 | landkreis = Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
 | einwohner = Stand Februar 2017: 57&lt;br /&gt;
 | lat = 53.6833984&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9442584&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommt ein Satz her, der den Namen und die regionale Eingrenzung des Orts enthaelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zur Ortsgründung==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschroniken von Rothen==&lt;br /&gt;
* [[Chronik von Rothen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Rothen==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ROTHEN_O2721 Ort in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.gutshausrothen.de Gutshaus Rothen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ochadmin</name></author>
	</entry>
</feed>