<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.ortschroniken-mv.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Niklot</id>
	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.ortschroniken-mv.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Niklot"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Niklot"/>
	<updated>2026-05-23T20:57:26Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.6</generator>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fragen_bei_der_Geschichtsaufarbeitung_des_Ortes_L%C3%BCbz&amp;diff=147305</id>
		<title>Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Lübz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fragen_bei_der_Geschichtsaufarbeitung_des_Ortes_L%C3%BCbz&amp;diff=147305"/>
		<updated>2026-04-25T20:53:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Statuetten Warnckes eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Viele historische Ereignisse sind nicht eindeutig erforscht. Auch in Lübz gibt es ungeklärte / strittige / ... Fragen. Hier einige von ihnen. Gerne hier Fakten ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ersterwähnung===&lt;br /&gt;
Neuere Forschungen gehen davon aus, dass die 1274 (MUB 1322) erwähnte Ortschaft nicht Lübz war (Schildt in MJB 56, 1891). Die Ersterwähnung von Lübz war demnach 1308 (MUB 3207). So steht es auch auf einer [http://luebz-online.de/700-jahre-luebz.php Tafel in Oebisfelde]. Doch warum wird auf einer Tafel in Oebisfelde die Lübzer Eldenburg erwähnt? Übrigens, die &amp;quot;Eldenburg&amp;quot; ist nicht einmalig. Weitere gibt/gab es jeweils bei Lenzen und bei Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtrecht===&lt;br /&gt;
Interessant ist auch die Entstehung unterschiedlicher Zahlen am Beispiel der Bestätigung der Stadtrechte: 1837 &amp;quot;vor 1370&amp;quot;, 1842 &amp;quot;um 1370&amp;quot;, 1885 &amp;quot;vor 1370&amp;quot; und dann 1914 genau mit &amp;quot;im Jahr 1370&amp;quot; (im Mecklenburgischen Staatskalender).&lt;br /&gt;
Das Verleihen des Stadtrechts vor 1370 ist fraglich. Die aktuellen Forschungen gehen von einer Zeitspanne von 1456 bis 1506 aus. Ebenfalls ist für Lübz das Entstehen städtischer Strukturen im Verlaufe mehrerer Jahrzehnte ohne eine explizite Verleitung von Stadtrechten denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokalzeitung===&lt;br /&gt;
Das Lübzer Wochenblatt bzw. später in Mecklenburger Bote umbenannt, war die Lokalzeitung. Oft findet man in der Literatur 1876 als Ersterscheinungsjahr. Ich gehe davon aus, dass die erste Ausgabe des Lübzer Wochenblattes 1878 erschienen ist. Kann jemand ein Exemplar von vor dem 1878 nachweisen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn===&lt;br /&gt;
Ein zum Glück wenig verbreiteter Irrtum ist das erste Fahren der Eisenbahn durch Lübz. Bei einigen Autoren findet man 1886. Der erste Personenzug fuhr allerdings bereits Ende Januar 1885 durch Lübz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschwundene Erinnerungen==&lt;br /&gt;
Lübz hat derzeit über 20 Denkmäler, Erinnerungstafeln, u. s. w. Einige frühere sind jedoch nicht mehr vorhanden, auffindbar, ...&lt;br /&gt;
Es wäre schön, wenn es Hinweise geben würde, die helfen den Verbleib der Erinnerungsstücke aufzuklären. Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, nicht an jede Polizeidienststelle, sondern an den Chronisten Stadtgeschichte@Luebz-Online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Paul Warncke (Gedenktafel)===&lt;br /&gt;
Am Geburtshaus von Paul Warncke, der Drogerie Woese/Berger Am Markt 10, befand sich eine Gedenktafel für Paul Warncke.&lt;br /&gt;
Mit der Renovierung des gesamten Gebäudekomplexes in den 90er Jahren wurde die Tafel abgebaut und nach der Renovierung nicht wieder angebaut. Wo befindet sich die Tafel? Hat jemand zufällig ein Foto von der Tafel, bzw. von dem Haus mit Tafel?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Warncke_Gedenktafel_1987.jpg|Die Tafel zwischen den rechten Fenstern der oberen Etage (1987)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Paul Warncke (Stehle mit Büste)===&lt;br /&gt;
Mecklenburger Bote vom 25. April 1938 (5. Todestag von Paul Warncke): &lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„Aus dem Nachlass des kürzlich verstorbenen Freundes Paul Warnckes, des bekannten Bildhauers Prof. Ludwig Manzel (1858-1936), erwarb die Stadt eine lebensgroße Bronzebüste des Dichters, die zunächst im Sitzungssaal des Rathauses Aufstellung fand, bis ein geeigneter und würdiger Platz in der Stadt geschaffen ist.“&amp;lt;/i&amp;gt; Die Stehle wurde im Rosengarten aufgestellt. Um 1945 verschwand sie. Wo ist sie geblieben?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal,_Paul_Warncke_(Stehle mit Büste).jpg|Zeitgenössische Ansichtskarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Paul Warnckes Statuetten===&lt;br /&gt;
Paul Warncke schuf zwei Statuetten zu Gestalten aus Fritz Reuters &amp;quot;Ut mine Stromtid&amp;quot;, &amp;quot;Jochen Nüßler&amp;quot; und &amp;quot;Inspector Bräsig&amp;quot;. Der &amp;quot;Jochen Nüßler&amp;quot; befindet sich in Lübz im Museum. Wo sich &amp;quot;Inspector Bräsig&amp;quot; befindet, ist nicht bekannt. Kann jemand Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben? Übrigens, auf den Sockeln schrieb Warncke: &amp;quot;Je, wat sall einer dorbi dauhn?&amp;quot; und &amp;quot;Daß Du die Nas&#039; in&#039;s Gesicht behältst!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Paul_Warncke-Nüßler.jpg|Jochen Nüßler&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Paul_Warncke-Bräsig.jpg|Inspector Bräsig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernst Thälmann (Stehle mit Büste)=== &lt;br /&gt;
&amp;quot;In der vergangenen Woche legten junge Pioniere der Oberschule I und II am Thälmann-Denkmal Blumen und Kränze nieder&amp;quot; hieß es im Lübzer Kreisspiegel zum Geburtstag Ernst-Thälmanns zum 16. April. In der Wendezeit verschwand die Stehle. Wo befindet sich die Büste?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_Ernst_Thälmann_(Stehle_mit_Büste).jpg|Gedenkstätte in der Plauer Chaussee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Opfer der Freiwilligen Feuerwehr im Ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
In Verbindung mit dem Fritz-Junge-Gedenkstein (Einweihung 1929), jetzt auf dem Gelände der Freiwillgen Feuerwehr Parchimer Straße 19, stand ein Gedenkstein für deren Opfer im Ersten Weltkrieg. Wo ist der Stein geblieben? &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_der_freiwilligen_Feuerwehr.jpg|Mit WWI Gedenkstein&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_Fritz-Junge_ohne_WWI-Opfer.jpg|Ohne WWI Gedenkstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adler auf dem Gedenkstein im Ehrenhain===&lt;br /&gt;
Im Ehrenhain im Neuen Teich befindet sich ein Gedenkstein, den ursprünglich einen Adler krönte. Der Adler verschwand um 1945.&lt;br /&gt;
Wo ist er geblieben?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_am_Ehrenhain_ohne_Adler.jpg|Ohne Adler&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_im_Ehrenhain.jpg|Mit Adler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatzfrage: Am Fuße des Ehrenhains befindet sich ein weiterer Gedenkstein. Aus welchem Anlaß wurde der wann aufgestellt?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_am_Fuße_des_Ehrenhain.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Informationen, oder generell zur Ortsgeschichte von Lübz bin ich immer dankbar. Kontakt über die E-Mail: Stadtgeschichte@Luebz-Online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:L%C3%BCbz-Paul_Warncke-N%C3%BC%C3%9Fler.jpg&amp;diff=147304</id>
		<title>Datei:Lübz-Paul Warncke-Nüßler.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:L%C3%BCbz-Paul_Warncke-N%C3%BC%C3%9Fler.jpg&amp;diff=147304"/>
		<updated>2026-04-25T20:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Statuette &amp;quot;Jochen Nüßler&amp;quot; von Paul Warncke. Foto D.Garling.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Statuette &amp;quot;Jochen Nüßler&amp;quot; von Paul Warncke. Foto D.Garling.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:L%C3%BCbz-Paul_Warncke-Br%C3%A4sig.jpg&amp;diff=147303</id>
		<title>Datei:Lübz-Paul Warncke-Bräsig.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:L%C3%BCbz-Paul_Warncke-Br%C3%A4sig.jpg&amp;diff=147303"/>
		<updated>2026-04-25T20:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Statuette &amp;quot;Inspector Bräsig&amp;quot; von Paul Warncke (Repro aus Warnckes Reuter Buch).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Statuette &amp;quot;Inspector Bräsig&amp;quot; von Paul Warncke (Repro aus Warnckes Reuter Buch).&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD-alt}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fragen_bei_der_Geschichtsaufarbeitung_des_Ortes_L%C3%BCbz&amp;diff=144170</id>
		<title>Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Lübz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fragen_bei_der_Geschichtsaufarbeitung_des_Ortes_L%C3%BCbz&amp;diff=144170"/>
		<updated>2026-03-17T10:42:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Paul Warncke (Stehle mit Büste) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Viele historische Ereignisse sind nicht eindeutig erforscht. Auch in Lübz gibt es ungeklärte / strittige / ... Fragen. Hier einige von ihnen. Gerne hier Fakten ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ersterwähnung===&lt;br /&gt;
Neuere Forschungen gehen davon aus, dass die 1274 (MUB 1322) erwähnte Ortschaft nicht Lübz war (Schildt in MJB 56, 1891). Die Ersterwähnung von Lübz war demnach 1308 (MUB 3207). So steht es auch auf einer [http://luebz-online.de/700-jahre-luebz.php Tafel in Oebisfelde]. Doch warum wird auf einer Tafel in Oebisfelde die Lübzer Eldenburg erwähnt? Übrigens, die &amp;quot;Eldenburg&amp;quot; ist nicht einmalig. Weitere gibt/gab es jeweils bei Lenzen und bei Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtrecht===&lt;br /&gt;
Interessant ist auch die Entstehung unterschiedlicher Zahlen am Beispiel der Bestätigung der Stadtrechte: 1837 &amp;quot;vor 1370&amp;quot;, 1842 &amp;quot;um 1370&amp;quot;, 1885 &amp;quot;vor 1370&amp;quot; und dann 1914 genau mit &amp;quot;im Jahr 1370&amp;quot; (im Mecklenburgischen Staatskalender).&lt;br /&gt;
Das Verleihen des Stadtrechts vor 1370 ist fraglich. Die aktuellen Forschungen gehen von einer Zeitspanne von 1456 bis 1506 aus. Ebenfalls ist für Lübz das Entstehen städtischer Strukturen im Verlaufe mehrerer Jahrzehnte ohne eine explizite Verleitung von Stadtrechten denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lokalzeitung===&lt;br /&gt;
Das Lübzer Wochenblatt bzw. später in Mecklenburger Bote umbenannt, war die Lokalzeitung. Oft findet man in der Literatur 1876 als Ersterscheinungsjahr. Ich gehe davon aus, dass die erste Ausgabe des Lübzer Wochenblattes 1878 erschienen ist. Kann jemand ein Exemplar von vor dem 1878 nachweisen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn===&lt;br /&gt;
Ein zum Glück wenig verbreiteter Irrtum ist das erste Fahren der Eisenbahn durch Lübz. Bei einigen Autoren findet man 1886. Der erste Personenzug fuhr allerdings bereits Ende Januar 1885 durch Lübz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschwundene Erinnerungen==&lt;br /&gt;
Lübz hat derzeit über 20 Denkmäler, Erinnerungstafeln, u. s. w. Einige frühere sind jedoch nicht mehr vorhanden, auffindbar, ...&lt;br /&gt;
Es wäre schön, wenn es Hinweise geben würde, die helfen den Verbleib der Erinnerungsstücke aufzuklären. Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, nicht an jede Polizeidienststelle, sondern an den Chronisten Stadtgeschichte@Luebz-Online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Paul Warncke (Gedenktafel)===&lt;br /&gt;
Am Geburtshaus von Paul Warncke, der Drogerie Woese/Berger Am Markt 10, befand sich eine Gedenktafel für Paul Warncke.&lt;br /&gt;
Mit der Renovierung des gesamten Gebäudekomplexes in den 90er Jahren wurde die Tafel abgebaut und nach der Renovierung nicht wieder angebaut. Wo befindet sich die Tafel? Hat jemand zufällig ein Foto von der Tafel, bzw. von dem Haus mit Tafel?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Warncke_Gedenktafel_1987.jpg|Die Tafel zwischen den rechten Fenstern der oberen Etage (1987)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Paul Warncke (Stehle mit Büste)===&lt;br /&gt;
Mecklenburger Bote vom 25. April 1938 (5. Todestag von Paul Warncke): &lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„Aus dem Nachlass des kürzlich verstorbenen Freundes Paul Warnckes, des bekannten Bildhauers Prof. Ludwig Manzel (1858-1936), erwarb die Stadt eine lebensgroße Bronzebüste des Dichters, die zunächst im Sitzungssaal des Rathauses Aufstellung fand, bis ein geeigneter und würdiger Platz in der Stadt geschaffen ist.“&amp;lt;/i&amp;gt; Die Stehle wurde im Rosengarten aufgestellt. Um 1945 verschwand sie. Wo ist sie geblieben?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal,_Paul_Warncke_(Stehle mit Büste).jpg|Zeitgenössische Ansichtskarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernst Thälmann (Stehle mit Büste)=== &lt;br /&gt;
&amp;quot;In der vergangenen Woche legten junge Pioniere der Oberschule I und II am Thälmann-Denkmal Blumen und Kränze nieder&amp;quot; hieß es im Lübzer Kreisspiegel zum Geburtstag Ernst-Thälmanns zum 16. April. In der Wendezeit verschwand die Stehle. Wo befindet sich die Büste?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_Ernst_Thälmann_(Stehle_mit_Büste).jpg|Gedenkstätte in der Plauer Chaussee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Opfer der Freiwilligen Feuerwehr im Ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
In Verbindung mit dem Fritz-Junge-Gedenkstein (Einweihung 1929), jetzt auf dem Gelände der Freiwillgen Feuerwehr Parchimer Straße 19, stand ein Gedenkstein für deren Opfer im Ersten Weltkrieg. Wo ist der Stein geblieben? &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_der_freiwilligen_Feuerwehr.jpg|Mit WWI Gedenkstein&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_Fritz-Junge_ohne_WWI-Opfer.jpg|Ohne WWI Gedenkstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adler auf dem Gedenkstein im Ehrenhain===&lt;br /&gt;
Im Ehrenhain im Neuen Teich befindet sich ein Gedenkstein, den ursprünglich einen Adler krönte. Der Adler verschwand um 1945.&lt;br /&gt;
Wo ist er geblieben?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_am_Ehrenhain_ohne_Adler.jpg|Ohne Adler&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_im_Ehrenhain.jpg|Mit Adler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatzfrage: Am Fuße des Ehrenhains befindet sich ein weiterer Gedenkstein. Aus welchem Anlaß wurde der wann aufgestellt?&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lübz-Denkmal_am_Fuße_des_Ehrenhain.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Informationen, oder generell zur Ortsgeschichte von Lübz bin ich immer dankbar. Kontakt über die E-Mail: Stadtgeschichte@Luebz-Online.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Kirche&amp;diff=143704</id>
		<title>Mestlin - Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Kirche&amp;diff=143704"/>
		<updated>2026-03-14T17:39:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Erstaufsatz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Mestlin - Kirche=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table border=0 cellspacing=0 cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Südansicht.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Mestliner Kirche geh&amp;amp;ouml;rt zu den sch&amp;amp;ouml;nsten in ganz Mecklenburg. Gebaut wurde sie Mitte des 13. Jahrhunderts. Ihre drei Bestandteile: Chor, Schiff und Turm, geben Zeugnis &amp;amp;uuml;ber die Zeit, in der sie jeweils entstanden, bzw. erneuert wurden. Im Innern bieten Altar, Kanzel, Grabplatten, Glocken, ... sogar die Kirchenb&amp;amp;auml;nke f&amp;amp;uuml;r den Historiker eine unersch&amp;amp;ouml;pfliche Quelle, f&amp;amp;uuml;r den interessierten Besucher ein Kleinod der Geschichte Mestlins, ja der Geschichte Mecklenburgs.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Mestliner Kirche (s. Bild die S&amp;amp;uuml;dansicht) wurde in den &amp;lt;span style=&amp;quot;font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;Jahrb&amp;amp;uuml;chern des Vereins f&amp;amp;uuml;r meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856&amp;lt;/span&amp;gt; und im Buch &amp;lt;span style=&amp;quot;font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;Die Kunst- und Geschichts-Denkm&amp;amp;auml;ler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin IV. Band, Friedrich Schlie, Schwerin 1901&amp;lt;/span&amp;gt; umfangreich beschrieben. Noch ausf&amp;amp;uuml;hrlicher ist allerdings die &amp;lt;span style=&amp;quot;font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;Chronik des Mestliner Pastors Buchholz&amp;lt;/span&amp;gt; aus dem Jahre 1784/85. Eine aktuelle Kurzbeschreibung der Kirche ist von Gerhard Vo&amp;amp;szlig;. Die im folgenden aufgef&amp;amp;uuml;hrten Fakten sind vor allem diesen Werken entnommen.&amp;lt;br clear=left&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Der Kirchenbau und das Innere&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Chor.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Kirche besteht aus Chor, Schiff und Turm.&lt;br /&gt;
        Der romanische &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Chor&amp;lt;/span&amp;gt; (s. Bild) hat eine quadratische Grundform, mit gerader Altarwand, und ist aus Feldsteinen&lt;br /&gt;
        (Granitquadern) gebaut; der Sockel und die Ecken sind regelm&amp;amp;auml;&amp;amp;szlig;ig behauen. Die schmalen Fenster&amp;amp;ouml;ffnungen (zwei auf der S&amp;amp;uuml;dseite,&lt;br /&gt;
        drei an der Ostseite - Dreieinigkeitsgruppe) haben schr&amp;amp;auml;ge eingehende glatte Laibungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Sehr sch&amp;amp;ouml;n ist der aus Backstein gebaute Ostgiebel des Chores. &amp;amp;Uuml;ber einem Deutschen Band befinden sich 5 Rundbogenblenden mit feinen&lt;br /&gt;
        S&amp;amp;auml;ulchen und kleinen Kapit&amp;amp;auml;len dar&amp;amp;uuml;ber. &amp;amp;Uuml;ber einem weiteren Deutschen Band befindet sich in einer Blende ein aus Rundst&amp;amp;auml;ben&lt;br /&gt;
        gebildetes Kreuz. Der Ostgiebel der Mestliner Kirche ist damit einer der sch&amp;amp;ouml;nsten unter den geschm&amp;amp;uuml;ckten Ostgiebeln vieler Kirchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Die erste Kirche, der Chor ist davon erhalten, ist wahrscheinlich um &amp;lt;span class=bold&amp;gt;1250&amp;lt;/span&amp;gt; gebaut worden. Die Jahreszahl 1750 auf der Wetterfahne&lt;br /&gt;
        deutet auf Dachreparaturen hin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Kirche_Nordansicht.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Einige Jahrzehnte sp&amp;amp;auml;ter wurde&lt;br /&gt;
        ein neues &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Schiff&amp;lt;/span&amp;gt; an den Chor angesetzt, jetzt aber im gotischen Baustil (vermutlich um 1370).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Das Schiff ist ein hohes, sch&amp;amp;ouml;nes Geb&amp;amp;auml;ude im Spitzbogenstil, es hat dreiteilige Spitzbogenfenster (gut erkennbar in der Nordansicht, s. Bild).&lt;br /&gt;
        Die Seitenw&amp;amp;auml;nde sind von au&amp;amp;szlig;en mit je vier starken hohen Pfeilern gesteift zwischen welchen sich je drei hohe Fenster befinden. In&lt;br /&gt;
        der Mitte des Geb&amp;amp;auml;udes nach S&amp;amp;uuml;den befindet sich eine gr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;ere T&amp;amp;uuml;r, eine kleinere T&amp;amp;uuml;r, ebenfalls an der S&amp;amp;uuml;dseite,&lt;br /&gt;
        f&amp;amp;uuml;hrt direkt in den Chor. Eine dritte T&amp;amp;uuml;r befindet sich an der Turmseite. &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Decke.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche&lt;br /&gt;
        sch&amp;amp;ouml;ne Spitzbogengew&amp;amp;ouml;lbe  (Gew&amp;amp;ouml;lbe s. Bild, gut erkennbar die Diagonalrippen, die &lt;br /&gt;
        kurz unter dem Gew&amp;amp;ouml;lbe ansetzen) tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe&lt;br /&gt;
        (M&amp;amp;auml;nner- und Frauenseite) geteilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, da&amp;amp;szlig; 4 Ecken unter den&lt;br /&gt;
        Gew&amp;amp;ouml;lbebescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die schwarz,&lt;br /&gt;
         grau und wei&amp;amp;szlig; bemalten Gew&amp;amp;ouml;lberippen&lt;br /&gt;
        haben einen eigent&amp;amp;uuml;mlichen Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 30 cm Durchmesser und&lt;br /&gt;
        ungef&amp;amp;auml;hr 3 cm Dicke, sind von gebranntem hellgelben Ton und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche&lt;br /&gt;
        immer mit verschiedenen Farben bemalt sind.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Eingang.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die S&amp;amp;uuml;dpforte (s. Bild) ist von 6 Wulsten eingefa&amp;amp;szlig;t und von abwechselnd schwarzen, gr&amp;amp;uuml;nen&lt;br /&gt;
        und roten Ziegeln aufgef&amp;amp;uuml;hrt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Der &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Turm&amp;lt;/span&amp;gt; wurde&lt;br /&gt;
        zum Zeitpunkt der Erweiterung massiv vermutlich nur bis auf Chorh&amp;amp;ouml;he gebracht, dann folgte ein Holzturm in die H&amp;amp;ouml;he. In ihn f&amp;amp;uuml;hrt eine&lt;br /&gt;
        Pforte, die ebenfalls aus hellgr&amp;amp;uuml;n glasurten und roten Ziegeln aufgebaut ist. Glaubt man einem Datumsstein auf der S&amp;amp;uuml;dseite wurde &amp;lt;span&lt;br /&gt;
            class=bold&amp;gt;1749 &amp;lt;/span&amp;gt;am Turm weiter gebaut: leicht verj&amp;amp;uuml;ngt 2 Stockwerke h&amp;amp;ouml;her gemauert, dann folgt die Glockenstube als Fachwerkbau und&lt;br /&gt;
        abschlie&amp;amp;szlig;end das Zeltdach. Der Aufgang zum Turm ist au&amp;amp;szlig;er auf einer steinernen Wendeltreppe auch auf einer h&amp;amp;ouml;lzernen Treppe, die nach&lt;br /&gt;
        etwa 13 Metern H&amp;amp;ouml;he in die steinerne m&amp;amp;uuml;ndet, m&amp;amp;ouml;glich.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Glocke 1.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Im Turm h&amp;amp;auml;ngen 2 Glocken - sie kamen 1989&lt;br /&gt;
        aus Ruest hierher, die Mestliner Glocke kam nach Hohen Pritz. Die gr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;ere aus dem Jahre 1389 tr&amp;amp;auml;gt die Inschrift: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Anno&lt;br /&gt;
        . Dni: MCCC LXXXIX . in veneoe . bti . stefani prothomris . teporbs . ioWitz . recors . in Mostelin&amp;lt;/span&amp;gt;. Buchholz macht daraus: Anno Domini MCCCLXXXIX. In&lt;br /&gt;
        majorem venerationem beati Stephani protomartyris, temporibus Jowitz, rectoris in Mestlin. &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Glocke 2.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die andere Glocke aus dem Jahre 1525 ist mit Bildern des Hl.&lt;br /&gt;
        Augustinus und des Hl Nicolaus geschm&amp;amp;uuml;ckt. Sie tr&amp;amp;auml;gt folgende Aufschrift: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;nobilis oer * crc * tibi * psallo * pater&lt;br /&gt;
        augustine * ad * laudem * crisi * sepulchro * quo racuisti * an * m * v * uni&amp;lt;/span&amp;gt; und &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Hendrick van campen&amp;lt;/span&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Fr&amp;amp;uuml;her hatte der Mestliner Turm zwei andere Glocken: Eine gr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;ere (1683) trug in der Inschrift folgende Namen: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Klosterhauptmann&lt;br /&gt;
        Christoph Friderich von Jasmundt, K&amp;amp;uuml;chenmeister Ahrend Kalson, Pastor Johannes Simonis, Kirchenjuraten Joachim Kurdes und Johann Soltwedel,&lt;br /&gt;
        Gie&amp;amp;szlig;er Vites Siebenbaum aus Schwerin&amp;lt;/span&amp;gt; - die Glocke wurde zu Ende des letzten Krieges eingeschmolzen. Eine kleinere (1776 umgegossen, zuvor war die&lt;br /&gt;
        Glocke ohne Inschrift) enthielt folgende Namen: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Klosterhauptmann H. F. C. von Krakevitz, K&amp;amp;uuml;chenmeister C. F. Friese, Pastor&lt;br /&gt;
        Johann Clamor Buchholz, Kirchenjuraten Joachim Christoph Sommer und Johann Soltwedel, Gie&amp;amp;szlig;er J. V. Schultz aus Rostock&amp;lt;/span&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Schlie.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Von der mittelalterlichen Inneneinrichtung&lt;br /&gt;
        (Bild aus dem Schlie, 1901) ist die eindrucksvolle Triumphkreuzgruppe (s. Bild, um 1500) erhalten. Der Kruzifixus in der Mitte und am&lt;br /&gt;
        Ende der Kreuzungsarme die Evangelistensymbole sind Schnitzwerke von hervorragender Qualit&amp;amp;auml;t. &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Kreuz.jpg|left]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Kanzel.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Sp&amp;amp;auml;ter kamen weitere Zeitzeugen hinzu. Zu&lt;br /&gt;
        erw&amp;amp;auml;hnen ist die eichene Kanzel (s. Bild) mit den Figuren der vier Evangelisten aus dem Jahre 1689. Sie tr&amp;amp;auml;gt folgende Aufschrift: &amp;lt;span&lt;br /&gt;
            class=bold&amp;gt;H. Han&amp;amp;szlig; Jacob Brandt, verwalter allhie, und seine Frau Armgart Dorothea Schnepels haben diese Kantzel Gott zu Ehren u.&lt;br /&gt;
        dieser Kirche zum Zieraht neu erbauen u. au&amp;amp;szlig; stavieren lassen. AO 1689&amp;lt;/span&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Gemälde.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Das Altarbild (s. Bild) &amp;amp;quot;Christus am&lt;br /&gt;
        Kreuz&amp;amp;quot; wurde im Jahr 1859 vom Maler Gaston Lenthe erstellt. Der Altar tr&amp;amp;auml;gt folgende Aufschrift: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;&amp;amp;quot;Neu errichtet&lt;br /&gt;
        zu Ostern 1859, als Kirchenpatrone waren Landrath H. D. W. v. Bl&amp;amp;uuml;cher auf Suckow, ViceLandmarschall J. H. C. v. Behr auf Hindenberg,&lt;br /&gt;
        Klosterhauptmann Baron J. v. Maltzan auf Kl. Lukow, Pastor H. Birckenstaedt, K&amp;amp;uuml;ster Fr. Mamerow, K. Vorsteher, Erbp&amp;amp;auml;chter Joh. Ehmcke,&lt;br /&gt;
        Erbp&amp;amp;auml;chter Friedr. Soltwedel.&amp;amp;quot; &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Im Chor und unmittelbar davor im Schiff liegen mehrere Grabsteine, die urspr&amp;amp;uuml;nglich nicht dort gelegen haben, sondern teilweise erst 1859&lt;br /&gt;
        bei der Restauration der Kirche dorthin verlegt wurden (&amp;lt;span class=bold&amp;gt; Simonis und Zanderin, Petri und Simonis, Frahm und Weber, Hausbrandt&lt;br /&gt;
        und Luneburg, Brandt geb. Schnepel&amp;lt;/span&amp;gt;).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Gedenktafel.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Erw&amp;amp;auml;hnenswert sind auch Gedenktafeln mit den Namen gefallener oder vermi&amp;amp;szlig;ter Mestliner B&amp;amp;uuml;rger aus den Kriegen 1808 - 1815 (&amp;lt;span&lt;br /&gt;
            class=bold&amp;gt;Quak&amp;lt;/span&amp;gt;), 1871 (&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/span&amp;gt;) und 1914 - 1918 (s. Bild: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Schult, Ehlers, Rambow,&lt;br /&gt;
        Renning, Meyer, Witt, Gads, Gads, Markwardt, Schr&amp;amp;ouml;der, R&amp;amp;uuml;ter, Marquardt, Vorbeck, Frick, Wiese, Cords, Wendt, Ehlers, Arndt, Garling).&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Geschichte der Kirche&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p style=&amp;quot;color: blue;&lt;br /&gt;
    font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;Pastoren in Mestlin / Ruest&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die pers&amp;amp;ouml;nlichen Daten der Pastoren im wesentlichen dem Willgeroth entnommen, ohne als Zitat gekennzeichnet zu sein.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Um 1250 Bau der ersten Mestliner Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1350&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Heinrich Pr&amp;amp;auml;emule (? - ?)&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1354 belehnt Nicolaus, Herr zu Werle, Dankqward von Gutzstevel mit dem Gut Mestlin nebst zugeh&amp;amp;ouml;rigen H&amp;amp;ouml;fen und D&amp;amp;ouml;rfern.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Um 1370 Bau des Schiffes und eines &amp;amp;quot;kleinen Turmes&amp;amp;quot; der Mestliner Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;... 1381 ... 1389 ...&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Rektor Johann Wytz (? - ?)&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;J. Wytz war Kirchenherr zu Mestlin&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Um 1389 Bau der Ruester Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1389 wurde eine der jetzigen Mestliner Glocken gegossen. Sie hing von 1389 bis 1989 in Ruest. Sie tr&amp;amp;auml;gt die Inschrift: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Anno&lt;br /&gt;
        . Dni: MCCC LXXXIX . in veneoe . bti . stefani prothomris . teporbs . ioWitz . recors . in Mostelin&amp;lt;/span&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;... 1439 ...&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Andreas Altona (? - ?)&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;A. Altona war Priester und Vikar zu Mestlin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;... 1447 ...&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Peter Winckler (? - ?)&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;P. Winckler war Kirchenherr zu Mestlin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1448 bis 1461 geht das Kirchlehen an das Kloster Dobbertin. Verschiedene Gutzstevels verkaufen ihren Besitz an des Kloster, vertreten durch den&lt;br /&gt;
        Probst Nicolaus Beringer und die Priorin Ermegard Oldenburg.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Um 1500 entsteht die Triumphkreuzgruppe in der Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Um 1511&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Henrich von Campen&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1525 wurde die kleine Mestliner Glocke gegossen ( sie kam 1989 von Ruest). Ihre Inschrift: &amp;amp;quot;nobilis oer * crc * tibi * psallo * pater&lt;br /&gt;
        augustine * ad * laudem * crisi * sepulchro * quo racuisti * an * m * v * uni&amp;amp;quot; und &amp;amp;quot;Hendrick van campen&amp;amp;quot;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1541 bis 1557&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Joachim Harney (ca 1505 - ?)&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1541 Einf&amp;amp;uuml;hrung der Reformation im Bereich des Kloster Dobbertin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1557 wird Ruest im &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Kirchenvisitationsprotokoll&amp;lt;/span&amp;gt; als Mestliner Filial-Kirche erw&amp;amp;auml;hnt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Kirchenvisitationen werden w&amp;amp;auml;hrend und nach der Reformation durch den neuen Kirchenherrn, den Landesherrn, durchgef&amp;amp;uuml;hrt. Sie dienten&lt;br /&gt;
        vor allem der Erfassung aller Umst&amp;amp;auml;nde (Verm&amp;amp;ouml;gen u. a.) der Kirchen im Lande.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Das Visitationsprotokoll von 1557 beschreibt Harney als &amp;amp;quot;alten schwachen Me&amp;amp;szlig;pfaffen, der nicht studiert hatte, ganz unt&amp;amp;uuml;chtig, da&lt;br /&gt;
        er den Katechismus nicht kannte und von der Lehre nichts verstand, soda&amp;amp;szlig; er sich selbst f&amp;amp;uuml;r unf&amp;amp;szlig;hig zum Predigtamte erkl&amp;amp;szlig;rte.&lt;br /&gt;
        Seine Ehefrau wu&amp;amp;szlig;te den Katechismus auch nicht, desgleichen der K&amp;amp;uuml;ster&amp;amp;quot;, Harneys Sohn, der &amp;amp;quot;zu L&amp;amp;uuml;beck studiert hatte&amp;amp;quot;,&lt;br /&gt;
        und den der Vater zu seinem Nachfolger empfahl, was ihm aber nichts n&amp;amp;uuml;tzte&amp;amp;quot; (/Lisch, Jahrb. 22, S. 116/).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1569 - ...&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Nikolaus Georgius (? - ?)&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;N. Georgius wird im Schlie mit 1569 aufgef&amp;amp;uuml;hrt, Buchholz dagegen erw&amp;amp;auml;hnt ihn nicht. Georgius soll aus dem Ditmarschen stammen, er wurde&lt;br /&gt;
        1566 in Rostock immatrikuliert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;... 1584&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Johann L&amp;amp;ouml;nnies (? - ?) - 1. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Der aus Parchim stammende L&amp;amp;ouml;nnies (Leonisius) wurde 1563 in Rostock immatrikuliert. Er ist vermutlich der Sohn des Pastor Caspar an St.&lt;br /&gt;
        Georgen in Parchim.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1585 - 1615&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Andreas Schnepel (? - 15.5.1615) - 2. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Der aus Sternberg stammende Schnepel wurde 1579 in Rostock immatrikuliert. Er war mit Ursula Nienkercken, B&amp;amp;uuml;rgermeisterstochter aus&lt;br /&gt;
        Goldberg, verheiratet. Durch seine Tochter Ursula wurde er Stammvater der Mestliner Predigerfamilien von 1617 bis 1829.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;1616&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Andreas Duncker (? - ?)&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Duncker, Sohn des gleichnamigen Pastors an St. Petri in Rostock, wurde am 16.7.1616 Pastor, starb aber gleich nach der Amtseinf&amp;amp;uuml;hrung.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1615 - 1617 ist die Pfarre Mestlin nicht besetzt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1617 - 1638&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Bartholom&amp;amp;auml;us Simonis (um 1592 - ?) - 3. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Simonis wurde in Malchow als Sohn des Schuster Hans Simon geboren. Er wurde 1611 in Helmstedt immatrikuliert. In Mestlin war er seit dem&lt;br /&gt;
        22.6.1617 Pastor und heiratete Ursula Schnepel, die Tochter des Vorg&amp;amp;auml;ngers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Im Beyer (&amp;amp;quot;Landpastor&amp;amp;quot;) wird erz&amp;amp;auml;hlt: Simonis sollte eigentlich Schnepels &amp;amp;auml;lteste Tochter, Elisabeth, heiraten, auch der Witwe ein&lt;br /&gt;
        Erkleckliches abgeben. Aber er nahm die J&amp;amp;uuml;ngste, wollte sich auch nicht zu gro&amp;amp;szlig;er Abgabe verpflichten, sondern gutwillig geben. Das nahm die&lt;br /&gt;
        Schwiegermutter gewaltig &amp;amp;uuml;bel; sie gab kein K&amp;amp;uuml;ken oder Schaf zur Aussteuer und entfernte alles aus dem Hause. Die Hochzeit mu&amp;amp;szlig;te Simonis&lt;br /&gt;
        zum gr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;ten Teil selbst bezahlen, und die Braut mu&amp;amp;szlig;te sich in einem schwarz-grob-gr&amp;amp;uuml;nen Rock mit Jope und einem geringen&lt;br /&gt;
        M&amp;amp;auml;ntelken trauen lassen. Ihre Nachkommenschaft, das Pastorengeschlecht Simonis, bl&amp;amp;uuml;hte in Mecklenburg bis in dieses Jahrhundert hinein.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1638 fl&amp;amp;uuml;chtete Pfarrer Bartholom&amp;amp;auml;us Simonis nach Parchim und starb dort Ende des Jahres an der Pest (begraben in Grebbin). Er&lt;br /&gt;
        verfa&amp;amp;szlig;te ein &amp;lt;span class=bold&amp;gt;B&amp;amp;uuml;chlein mit Pfarr Nachrichten&amp;lt;/span&amp;gt; der Jahre 1611 - 1638 (Quelle: Buchholz)&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1638 - 1645 Aufgrund der Kriegsereignisse wird in Mestlin kein Gottesdienst durchgef&amp;amp;uuml;hrt, kein Acker bestellt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1645 - 1688&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Johann Simonis (1622 - 1696) - 4. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Johann Simonis ist als Sohn des verstorbenen Pastors Bartholom&amp;amp;auml;us Simonis am 25.12.1622 in Mestlin geboren. 1644 war er Kantor in Crivitz,&lt;br /&gt;
        am 6.Mai 1645 wurde er Pastor in Mestlin. Im August 1688 wurde er emeritiert und starb am 14.2.1696.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Am 26.8.1645 heiratete er die Sophie Zander (1625 - 14.5.1700) (KB Lohmen), die Tochter des Pastor Peter Z. aus Dobbertin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Unter Simonis wurde die Pfarre wesentlich aufgebessert bzw. ihr zur&amp;amp;uuml;ckgegeben, was bei den Kriegsunruhen verloren war (unter Streitigkeiten mit dem&lt;br /&gt;
        Klosteramt). Das Pfarrhaus wird bei oder kurz nach seinem Amtsantritt gleichfalls ein Opfer der Kriegsunruhen geworden sein, denn um 1650 wohnte&lt;br /&gt;
        Simonis, weil es in Mestlin kein Pfarrhaus gab, im &amp;amp;quot;Vicarien - Katen&amp;amp;quot; zu Ruest.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1647 beginnt im Kirchbuch die Aufzeichnung der Geborenen und Getauften, in den ersten Jahren aber noch unvollst&amp;amp;auml;ndig.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1649 beschreibt ein &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Kirchenvisitationsprotokoll&amp;lt;/span&amp;gt; die Pfarrhebungen zu Mestlin und Ruest.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1650 wohnt der Pfarrer in Ruest, weil es in Mestlin kein Pfarrhaus gibt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1654 beginnt im Kirchbuch die Aufzeichnung der Copulationen, es folgt aber eine L&amp;amp;uuml;cke bis 1663.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1660 beginnt im Kirchbuch die Aufzeichnung der Gestorbenen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1662 beschreibt weiteres ein &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Kirchenvisitationsprotokoll&amp;lt;/span&amp;gt; die Pfarrhebungen zu Mestlin und Ruest (in Mestlin wohnen 8&lt;br /&gt;
        Bauleute, 2 gro&amp;amp;szlig;e und 5 kleine Kossaten, in Ruest 4 Bauleute und 2 Kossaten).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1683 Anbringung der gro&amp;amp;szlig;en Glocke in der Kirche. Diese Glocke wurde zu Ende des letzten Krieges eingeschmolzen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1688 - 1705&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Andreas Petri (24.4.1657 - 14.4.1705) - 5. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Petri wurde in Seehausen / Altmark als Sohn des Brauers Martin P. geboren. Nachdem er 1680 in Sternberg Kantor war, und er &amp;amp;quot;ein Mann von&lt;br /&gt;
        guter Wissenschaft, munterem Wesen und anst&amp;amp;auml;ndigen Sitten, welcher die Jugend sehr zur Ehrerbietung gegen Jedermann anf&amp;amp;uuml;hrte&amp;amp;quot; war, wurde&lt;br /&gt;
        er &amp;amp;quot;dank seiner Geschicklichkeit und guter F&amp;amp;uuml;hrung&amp;amp;quot; am 24.8.1688 Pastor in Mestlin. Am 4.9.1688 heiratete er Margarete Simonis (* ca&lt;br /&gt;
        1661, +9.10.1722), die Tochter seines Vorg&amp;amp;auml;ngers.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1689 werden Kanzel und Amtsstuhl in der Kirche neu errichtet. Auf dem Amtsstuhl sa&amp;amp;szlig; gew&amp;amp;ouml;hnlich der Verwalter.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1691 Errichtung eines neuen Taufsteines in der Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1693 werden Altar und Beichtstuhl in der Kirche neu errichtet (der alte Altaraufsatz steht jetzt neben der Orgel an der Westseite der Kirche).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1694 wird der Dobbertinsche Vergleich geschlossen, er regelt eine Reihe von Punkten den kirchlichen Besitz betreffend zwischen dem Pfarrer von&lt;br /&gt;
        Mestlin und dem Kloster Dobbertin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1697 erh&amp;amp;auml;lt die Mestliner Kirche eine Kirchturmuhr.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;22.8.1704 &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Spezifikation der Beichtkinder&amp;lt;/span&amp;gt; von A. Petri.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;April 1705 stirbt der Pastor Andreas Petri. Er verfa&amp;amp;szlig;te ein &amp;lt;span class=bold&amp;gt;B&amp;amp;uuml;chlein mit Pfarr Nachrichten&amp;lt;/span&amp;gt; (Quelle: Buchholz).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1705 / 06 ein Jahr Vakanz in Mestlin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1706 - 1716&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Georg Brennecke (26.3.1671 - 26.7.1716)- 6. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Brennecke wurde in Parchim zu St. Georgen als Sohn des Riemers und Gastwirtes Johann B. geboren. Am 6.6.1706 wird er Pastor in Mestlin. Am&lt;br /&gt;
        22.9.1706 heiratet er des verstorbenen Pfarrers Andreas Petri Tochter Anna Sophie Juliane (* 9.4.1691).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1708 wird zur St&amp;amp;uuml;tzung der Seitenmauern des Chores je ein Pfeiler au&amp;amp;szlig;en angebracht.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1709 hat der Schulze Joachim Bremer den Schulzenstuhl in der Mestliner Kirche bauen lassen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1709 Errichtung der 9 Kirchenb&amp;amp;auml;nke vor der Kanzel durch Mestliner Hausleute in der Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Buchholz.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Folgende Sitzordnung war &amp;amp;uuml;blich&lt;br /&gt;
        (s. Bild: Grundri&amp;amp;szlig; der Kirche - vlnr: Turm, Schiff, Chor ): die erste halbe Bank blieb leer, auf der n&amp;amp;auml;chsten Bank sa&amp;amp;szlig;en&lt;br /&gt;
        Holl&amp;amp;auml;nder, Hofsch&amp;amp;auml;fer und deren Knechte, auf den &amp;amp;uuml;brigen 7 B&amp;amp;auml;nken die Hausleute und die Katenleute. Auf der Bank nach der T&amp;amp;uuml;r&lt;br /&gt;
        die Pastoren- und Schulzenknechte, auf den restlichen 3 B&amp;amp;auml;nken die &amp;amp;uuml;brigen Knechte, Halbknechte und Jungen. Hinter diesen B&amp;amp;auml;nken befinden&lt;br /&gt;
        sich 5 etwas h&amp;amp;ouml;her liegende St&amp;amp;uuml;hle - diese wurden 1747 f&amp;amp;uuml;r die Glash&amp;amp;uuml;ttenleute vom M&amp;amp;uuml;hlenhof gebaut. Auf den B&amp;amp;auml;nken des&lt;br /&gt;
        anderen Schiffes (im Bild oben) sa&amp;amp;szlig;en die Frauen: auf der ersten Frau Pastorin mit Begleitung, auf der zweiten Frau Verwalterin mit Begleitung,&lt;br /&gt;
        auf der dritten die F&amp;amp;ouml;rsterin und die Schulzenfrau jeweils mit Anhang.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1717 - 1753&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Carl Helmuth Neander (12.3.1682 - 20.3.1753)- 7. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Neander wurde in G&amp;amp;ouml;hren / Strelitz als Sohn des aus Loitz in Vorpommern stammenden Pastors Friedrich N. geboren. Er ist seit dem 29.8.1717&lt;br /&gt;
        Pastor und wurde am 10.10.1717 eingef&amp;amp;uuml;hrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Pfarrer Carl Helmuth Neander heiratet am 10.10.1717 des verstorbenen Pfarrers Georg Brenneckes Witwe, die Anna Sophie Juliane Petri (+28.7.1761).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1745 Erneuerung des Daches des Kirchenschiffes.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1747 werden in der Kirche weitere 5 B&amp;amp;auml;nke f&amp;amp;uuml;r die Glash&amp;amp;uuml;ttenleute (aus M&amp;amp;uuml;hlenhof) errichtet.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1749 ist die Jahreszahl in einem Ziegelstein am Turm der Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Witwenhaus.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Zahl 1750 auf der Wetterfahne des Turmes ist wahrscheinlich die der Fertigstellung des Turmes.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1750 und in dem darauffolgendem Jahr wird das Witwenhaus (s. Bild), welches heute noch steht, erbaut. Es hatte eine Diele, eine K&amp;amp;uuml;che, 3&lt;br /&gt;
        heizbare Stuben, 2 Kammern, 1 Speisekammer und 2 Keller.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1752 - 1754 ist kein Pfarrer in Mestlin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1754 - 1793&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Johann Clamor Buchholz (14.11.1726 - 13.10.1794) - 8. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Buchholz wurde 1726 in Varchentin als Sohn des Pfarrers Samuel Heinrich B. geboren. Am 24.6.1754 wurde er als Pfarrer in Mestlin eingef&amp;amp;uuml;hrt,&lt;br /&gt;
        im September 1793 emeritiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Am 2.8.1754 heiratet Buchholz des verstorbenen Pfarrers Carl Helmuth Neander Tochter Sophia Friederica (9.6.1726 - 7.6.1792).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1755 beginnt im Kirchbuch die Aufzeichnung der Confirmierten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1755 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin, welches heute noch steht. Es hatte unten 8 Wohnzimmer, 1 Leutestube, 1 K&amp;amp;uuml;che, 1 Speisekammer, 1&lt;br /&gt;
        Hinterdiele und ein Keller und oben 2 B&amp;amp;ouml;den mit 4 Giebelstuben, 6 Kammern und eine R&amp;amp;auml;ucherkammer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Weitere Geb&amp;amp;auml;ude sind eine Scheune, ein Viehhaus, ein Schweinestall, ein Waschhaus und ein Gartenkeller.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1770 werden zur St&amp;amp;uuml;tzung der Ostmauer des Chores zwei Pfeiler au&amp;amp;szlig;en angebracht. Au&amp;amp;szlig;erdem wird 1770/71 das Dach des Chores&lt;br /&gt;
        komplett erneuert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1776 Anbringung der umgegossenen kleinen Glocke in der Kirche. Zuvor hatte die Glocke weder Jahreszahl, noch Inschrift. Diese Glocke wurde&lt;br /&gt;
        k&amp;amp;uuml;rzlich umgesetzt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1784 / 1785 schreibt Pfarrer Johann Clamor Buchholz die &amp;lt;span class=bold&amp;gt; &amp;amp;quot;Buchholz Chronik&amp;lt;/span&amp;gt;: Ausf&amp;amp;uuml;hrliche Nachrichten von&lt;br /&gt;
        Kirchen und Pfarr Sachen zu Mestlin und Ruest&amp;amp;quot;.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1793 wird Pfarrer Johann Clamor Buchholz emeritiert. Er stirbt 1794.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1793 - 1816&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Johann Adam Schulz (11.12.1762 - 14.10.1820) - 9. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Schulz wurde in Egeln im Halberst&amp;amp;auml;dtischen als B&amp;amp;uuml;rgersohn geboren. Pfarrer seit dem 1.9.1793, emeritiert im M&amp;amp;auml;rz 1816.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Am 20.9.1793 heiratet Schulz des verstorbenen Pfarrers Johann Clamor Buchholz Tochter Katharina Elisabeth (* 1.5.1764 - + 19.8.1798) und nach deren Tod&lt;br /&gt;
        (vor 1800) Caroline Friederike M&amp;amp;uuml;hlenbruch, Tochter des Amtsschreibers zu Dobbertin, des sp&amp;amp;auml;teren P&amp;amp;auml;chters zu Mestlin und Kl. Poserin&lt;br /&gt;
        Johann Gregor M&amp;amp;uuml;hlenbruch (ca. 1777 - 11.9.1816).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1816 - 1829&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Martin Joachim Jakob Heydemann (6.12.1772 - 2.12.1829)- 10. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Heydemann wurde in Lexow bei Malchow als Sohn des K&amp;amp;uuml;sters Hans H. geboren. Am 3.3.1816 wurde er Pfarrer in Mestlin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Am 10.5.1816 heiratete er die Tochter des Vorg&amp;amp;auml;ngers Friederike Luise Sophie Schulz (5.6.1795 - 28.6.1826) und nach deren Tod am 15.11.1827 deren&lt;br /&gt;
        Schwester Johanna (3.1.1800 - 12.11.1848).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1830 - 1871&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Wilh. Em. C. Johann Heinrich Birkenst&amp;amp;auml;dt (14.11.1803 - 17.1.1871) - 11. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Birkenst&amp;amp;auml;dt wurde in Granzin bei L&amp;amp;uuml;bz als Sohn des Pfarrers Christian Heinrich B. geboren. Seit dem 24.10.1830 ist er Pfarrer in&lt;br /&gt;
        Mestlin, eingef&amp;amp;uuml;hrt wurde er am 28.11.1830.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Am 18.7.1831 heiratete er Mathilde Wilh. Friedr. Helene Spangenberg (ca 1809 - 25.12.1885), die Tochter des Advokaten beim Hofgericht Dr. Joh. Friedrich&lt;br /&gt;
        S.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1855 wird die Orgel erbaut. Sie steht auf einem Chor an der Westseite der Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1859 Restauration der Kirche, einige Grabplatten werden in das Schiff umgelegt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1859 Altarbild von G. Lenthe: Christus am Kreuz. Das Bild stellt Christus am Kreuze dar. Am Fu&amp;amp;szlig;e des Kreuzes stehen bzw. knien die Mutter&lt;br /&gt;
        des Herrn und Johannes und Maria.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1872 - 1895&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Ludwig Heinrich Hunzinger (5.9.1842 - 13.7.1900) - 12. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Hunzinger wurde in F&amp;amp;uuml;rth im hessischen Odenwald als Sohn des sp&amp;amp;auml;teren Landgerichtsaktuars zu Darmstadt Abraham H. geboren. Am 6.12.1868&lt;br /&gt;
        wurde er Pfarrer in Dreil&amp;amp;uuml;tzow, Pfarrer in Mestlin seit dem 10.9.1871, eingef&amp;amp;uuml;hrt am 10.12.1871, Amtsantritt am 2.1.1872. Am 1.11.1895 wurde&lt;br /&gt;
        er eremitiert und starb in Rostock.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Am 11.6.1869 heiratete er in K&amp;amp;ouml;rchow Anna Elisabeth Schwarz (23.1.1847 Gie&amp;amp;szlig;en - 26.9.1917 Gehlsheim), die Tochter des&lt;br /&gt;
        Universit&amp;amp;auml;tspedellen Carl Friedrich S.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1895 - 1918&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Karl Axel Walter (? - ?) - 13. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Walter ist ein Pastorsohn aus Alt Meteln. Am 27.10.1895 wurde er Pfarrer, eingef&amp;amp;uuml;hrt am 17.11.. Am 16.11.1918 wurde er Pfarrer in&lt;br /&gt;
        Ankershagen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1918 - ?&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Friedrich E. Aug. Alexander Wehner (4.7.1878 - ?) - 14. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Wehner wurde in Rehna als Sohn des sp&amp;amp;auml;teren Pfarrers in Kladrum Wilhelm W. geboren. Seit 6.10.1918 Pfarrer in Mestlin, Amtsantritt am 15.12.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Am 27.9.1907 heiratete er Agnes Carol. Sophie Stammer (18.1.1881 Sandesneben - ?), die Tochter des sp&amp;amp;auml;teren Pastors zu Mustin in Lauenburg Hans S.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1934 - ?&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Otto Schmidt (? - 1999) - 15. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1939 - 1974&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Friedrich Heise (? - ?) - 16. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1974 - 1982 ist die Pfarre in Mestlin nicht besetzt&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;1982 - 1992&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Matthias Ortmann (1953) - 17. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Ortmann wurde 1953 geboren.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;1989 kommen die beiden Ruester Glocken nach Mestlin.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;1993 - 28.2.2005&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Jens Krause (1964) - 18. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Krause wurde 1964 in Breitenworbis geboren. 1988 heiratete er in Sondershausen die in Rostock geborene Uta Niemann (1965).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dt&amp;gt;Seit 1.5.2005&amp;lt;/dt&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;dd&amp;gt;Kornelius Taetow - 19. evangelischer Pfarrer&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;K. Taetow, Pastor z.A. (zur Anstellung) wurde am 19.06.1972 in Crivitz geboren (Vater: Pastor in Pinnow bei Schwerin, Mutter und Vater später&lt;br /&gt;
        beide Pastoren an der Pfarrkirche in Güstrow). Studium der Evang. Theologie an der Universität Rostock (Diplom-Theologie). Vikariat in Malchin.&lt;br /&gt;
        Verheiratet mit Astrid Taetow, geb. Krause (ist aber nicht verwandt mit dem Vorgänger Jens Krause). Zwei Kinder, das dritte ist derzeit (Nov 2006)&lt;br /&gt;
        unterwegs.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Der Friedhof&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Friedhof.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Der kleine Mestliner Friedhof ist in&lt;br /&gt;
        Nutzung. Da er sorgsam gepflegt wird, sieht er gut aus. F&amp;amp;uuml;r Genealogen und Historiker hat das allerdings den Nachteil, da&amp;amp;szlig; alte Grabsteine&lt;br /&gt;
        und Gr&amp;amp;auml;ber rasch &amp;amp;quot;entsorgt&amp;amp;quot; werden. Folgende alte Grabsteine sind noch in Mestlin zu finden:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Heinrich Dolge&amp;lt;/span&amp;gt; *31.5.1870 +25.6.1955&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Paul Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/span&amp;gt; *24.4.1883 +4.2.1944 (Ruest)&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Meta Kr&amp;amp;ouml;ger geb Garling&amp;lt;/span&amp;gt; *29.1.1886 +13.1.1959 (Ruest)&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Johann Soltwedel&amp;lt;/span&amp;gt; *6.5.1843 +25.10.1910 (Ruest)&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Caroline Soltwedel geb Pingel&amp;lt;/span&amp;gt; *26.8.1860 +16.6.1931 (Ruest)&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Joachim Nehls&amp;lt;/span&amp;gt; *27.3.1863 +18.7.1939 (Ruest)&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Gedenkstein.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Ein Gedenkstein mit Tafel (Bild) erinnert an die Toten des Ersten Welkrieges: Mestlin: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Schult, Gads, Gads, Ehlers, Ehlers, Rambow, Meyer, Renning, Will,&lt;br /&gt;
        R&amp;amp;uuml;ter, Vorbeck, Frick, Wendt, Garling, Arndt&amp;lt;/span&amp;gt; M&amp;amp;uuml;hlenhof: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Markwardt, Schr&amp;amp;ouml;der,&amp;lt;/span&amp;gt; Ruest: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Marquardt,&lt;br /&gt;
        Wiese, Cords,&amp;lt;/span&amp;gt; Vimfow:&amp;lt;span class=bold&amp;gt; M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Ganz anders auf dem Friedhof der Nachbargemeinde Ruest (die Ruester Kirche ist Tochterkirche von Mestlin). Aufgrund mangelnder&lt;br /&gt;
        &amp;amp;quot;Pflegearbeiten&amp;amp;quot; sind hier gl&amp;amp;uuml;cklicherweise eine Reihe alter Gr&amp;amp;auml;ber und Grabsteine erhalten:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Hans Dieckmann&amp;lt;/span&amp;gt; *24.9.1867 +24.4.1926&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Anna Dieckmann geb Weltzin&amp;lt;/span&amp;gt; *2.7.1871 +6.4.1952&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Rudolf Cords *21.9.1869&amp;lt;/span&amp;gt; +21.9.1918&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Minna Cords geb Dolge&amp;lt;/span&amp;gt; *20.3.1877 +22.2.1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Auguste Cords geb Krull&amp;lt;/span&amp;gt; *7.4.1876 +31.1.1916&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Friedrich Cords&amp;lt;/span&amp;gt; *18.2.1883 +29.7.1914&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Jema Cords&amp;lt;/span&amp;gt; *10.7.1911 +17.7.1933&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Paul Cords&amp;lt;/span&amp;gt; *8.7.1877 +9.2.1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Emma Cords geb Brodthagen&amp;lt;/span&amp;gt; *9.9.1881 +19.4.1966&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Johann Friedrich Hahn&amp;lt;/span&amp;gt; *2.11.1780 +23.5.1856&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;... Sophia M. F. Hahn geb Wendt&amp;lt;/span&amp;gt; *3.3.1815 +???&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Carl Garling&amp;lt;/span&amp;gt; *16.6.1844 +12.11.1909&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Sophie Garling geb Sternberg&amp;lt;/span&amp;gt; *22.9.1845 +24.3.1919&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Marie Jarchow geb Garling&amp;lt;/span&amp;gt; *25.10.1863 +2.5.1922&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Heinrich Soltow&amp;lt;/span&amp;gt; *1883 +16.8.1959&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Emma Soltow geb Lau&amp;lt;/span&amp;gt; *24.6.1891 +9.7.1970&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Friedrich Z&amp;amp;uuml;lck&amp;lt;/span&amp;gt; *13.10.1834 +10.6.1889&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Julie Felten geb Lippart&amp;lt;/span&amp;gt; *5.5.1839 +6.10.1928&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Es w&amp;amp;auml;re w&amp;amp;uuml;nschenswert, wenn die alten Gr&amp;amp;auml;ber des Ruester Friedhofs erhalten werden k&amp;amp;ouml;nnten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Auch auf dem Ruester Friedhof finden wir einen Gedenkstein f&amp;amp;uuml;r die Opfer des ersten Weltkrieges: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Egger, Braasch,&lt;br /&gt;
        Bartels, Jarchow, Milding, Cords, Egger, Jarchow, Dieckmann, Dau, Haefke.&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Kirche Heute&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestlin_Kirche_Luftbild.jpg|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Nach der Wende gelang es das Gemeindeleben zu aktivieren. Zuallererst ist die Renovierung der Kirche zu erw&amp;amp;auml;hnen. Was jahrelang&lt;br /&gt;
        allm&amp;amp;auml;hlich verfiel, erstrahlt wieder in neuem Glanz. Auch der Veranstaltungskalender ist gef&amp;amp;uuml;llt: Christenlehre, Konfirmandenunterricht,&lt;br /&gt;
        Frauenkreis, Rentnernachmittage sind regelm&amp;amp;auml;&amp;amp;szlig;ige Veranstaltungen. Hinzu kommen H&amp;amp;ouml;hepunkte wie Goldene Konfirmation, Kinderbibeltag,&lt;br /&gt;
        Gemeindeausflug, oder auch kulturelle Veranstaltungen in der Kirche, wie z. B. der Auftritt des Donkosakenchores im Juni 1999.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        s. Bild: Luftbild der Mestliner Kirche.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Adresse der Mestliner Pfarre:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Evangelisch-Lutherische Pfarre&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Goldbergerstr. 5&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        D-19374 Mestlin&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Witwenhaus.jpg&amp;diff=143703</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Witwenhaus.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Witwenhaus.jpg&amp;diff=143703"/>
		<updated>2026-03-14T15:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Mestliner Witwenhaus, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestliner Witwenhaus, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_S%C3%BCdansicht.jpg&amp;diff=143702</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Südansicht.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_S%C3%BCdansicht.jpg&amp;diff=143702"/>
		<updated>2026-03-14T15:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Südansicht der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Südansicht der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Schlie.jpg&amp;diff=143701</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Schlie.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Schlie.jpg&amp;diff=143701"/>
		<updated>2026-03-14T15:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Innenansicht der Mesliner Kirche, Abb. aus Schlie 1901&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Innenansicht der Mesliner Kirche, Abb. aus Schlie 1901&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD-alt}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Luftbild.jpg&amp;diff=143700</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Luftbild.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Luftbild.jpg&amp;diff=143700"/>
		<updated>2026-03-14T15:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Luftbild der Mestliner Kirche und Friedhof, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Luftbild der Mestliner Kirche und Friedhof, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Kreuz.jpg&amp;diff=143699</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Kreuz.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Kreuz.jpg&amp;diff=143699"/>
		<updated>2026-03-14T15:54:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Altarkreuz in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Altarkreuz in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Kirche_Nordansicht.jpg&amp;diff=143698</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Kirche Nordansicht.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Kirche_Nordansicht.jpg&amp;diff=143698"/>
		<updated>2026-03-14T15:53:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Nordansicht der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nordansicht der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Kanzel.jpg&amp;diff=143697</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Kanzel.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Kanzel.jpg&amp;diff=143697"/>
		<updated>2026-03-14T15:53:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Kanzel in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Kanzel in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Glocke_2.jpg&amp;diff=143696</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Glocke 2.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Glocke_2.jpg&amp;diff=143696"/>
		<updated>2026-03-14T15:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Glocke der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Glocke der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Glocke_1.jpg&amp;diff=143695</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Glocke 1.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Glocke_1.jpg&amp;diff=143695"/>
		<updated>2026-03-14T15:51:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Glocke der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Glocke der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Gem%C3%A4lde.jpg&amp;diff=143694</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Gemälde.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Gem%C3%A4lde.jpg&amp;diff=143694"/>
		<updated>2026-03-14T15:51:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Altargemälde in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Altargemälde in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Gedenktafel.jpg&amp;diff=143693</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Gedenktafel.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Gedenktafel.jpg&amp;diff=143693"/>
		<updated>2026-03-14T15:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Gedenktafel in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gedenktafel in der Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Eingang.jpg&amp;diff=143692</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Eingang.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Eingang.jpg&amp;diff=143692"/>
		<updated>2026-03-14T15:49:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Eingang zur Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eingang zur Mestliner Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Decke.jpg&amp;diff=143691</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Decke.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Decke.jpg&amp;diff=143691"/>
		<updated>2026-03-14T15:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Mestlin, Detail an der Decke, um 2000,eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestlin, Detail an der Decke, um 2000,eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Friedhof.jpg&amp;diff=143690</id>
		<title>Datei:Mestlin Friedhof.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Friedhof.jpg&amp;diff=143690"/>
		<updated>2026-03-14T15:46:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestlin, Friedhof, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Gedenkstein.jpg&amp;diff=143689</id>
		<title>Datei:Mestlin Gedenkstein.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Gedenkstein.jpg&amp;diff=143689"/>
		<updated>2026-03-14T15:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestlin, Gedenkstein, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Chor.jpg&amp;diff=143688</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Chor.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Chor.jpg&amp;diff=143688"/>
		<updated>2026-03-14T15:44:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Mestlin, Chor der Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestlin, Chor der Kirche, um 2000, eigenes Werk&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Buchholz.jpg&amp;diff=143687</id>
		<title>Datei:Mestlin Kirche Buchholz.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Kirche_Buchholz.jpg&amp;diff=143687"/>
		<updated>2026-03-14T15:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Mestlin, Abb, aus der Buchholz-Chronik 1784.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestlin, Abb, aus der Buchholz-Chronik 1784.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD-alt}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Gedenkstein.jpg&amp;diff=143686</id>
		<title>Datei:Mestlin Gedenkstein.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Gedenkstein.jpg&amp;diff=143686"/>
		<updated>2026-03-14T15:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Mestlin, Gedenkstein, um 2000&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestlin, Gedenkstein, um 2000&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Friedhof.jpg&amp;diff=143685</id>
		<title>Datei:Mestlin Friedhof.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Mestlin_Friedhof.jpg&amp;diff=143685"/>
		<updated>2026-03-14T15:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Mestlin, Friedhof, um 2000&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mestlin, Friedhof, um 2000&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Personengeschichte&amp;diff=143684</id>
		<title>Mestlin - Personengeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Personengeschichte&amp;diff=143684"/>
		<updated>2026-03-14T14:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Erstaufsatz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Mestlin - Personengeschichte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &amp;lt;h2&amp;gt;Die Besitzer von Mestlin&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Zu Zeiten der Besiedlung geh&amp;amp;ouml;rte Mestlin vermutlich den Landesf&amp;amp;uuml;rsten (Regierungsjahre in Klammern). Das sind&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Niklot&amp;lt;/span&amp;gt; (... - 1160) falls Mestlin bereits existierte,&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Pribislaw&amp;lt;/span&amp;gt; (1167 - 1178) falls Mestlin bereits existierte,&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Heinrich Borwin I.&amp;lt;/span&amp;gt; (1178 - 1227),&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Heinrich Borwin II.&amp;lt;/span&amp;gt; (1227 - 1228),&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Niklot IV.&amp;lt;/span&amp;gt; F&amp;amp;uuml;rst zu Wenden (1228 - 1277),&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Heinrich I.&amp;lt;/span&amp;gt; (der &amp;amp;Auml;ltere) (? - 1291) und &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Johann I.&amp;lt;/span&amp;gt; (der Friedfertige), Herr zu Werle&lt;br /&gt;
            (1278 - 1289),&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Johann II.&amp;lt;/span&amp;gt;, Herr zu Werle (1289 - 1337),&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Niklot VIII.&amp;lt;/span&amp;gt; (Nikolaus), Herr zu Werle (1337 - 1360).&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Letzterer vermachte Mestlin (neben anderen D&amp;amp;ouml;rfern) dem &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Dankqward von Gutzstevel&amp;lt;/span&amp;gt; am 27. Februar 1352. Durch Teilung&lt;br /&gt;
        des Besitzes beim Ableben des Besitzers (das Erbrecht des &amp;amp;Auml;lteren gab es noch nicht), wurde das Eigentum &amp;amp;uuml;ber die Jahre auf sieben Parteien&lt;br /&gt;
        verteilt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;In den Jahren von 1448 - 1461 verkauften verschiedene Gutzstevels ihren Besitz nacheinander dem &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Kloster Dobbertin&amp;lt;/span&amp;gt;.&lt;br /&gt;
        K&amp;amp;auml;ufer waren Probst Nicolaus Beringer und Priorin Ermegard Oldenburg. In den folgenden Jahren hatte das Kloster einen Hof in Mestlin und etliche&lt;br /&gt;
        verpachtete Bauernstellen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Im Jahre 1918 ging der Klosterbesitz in &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Staatseigentum&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;amp;uuml;ber, der Hof wurde Staatsdom&amp;amp;auml;ne.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!-- *********************************************************************** --&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Klosterhauptm&amp;amp;auml;nner, die K&amp;amp;uuml;chenmeister von Dobbertin&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1448 ... 1461 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Prior Nicolaus Beringer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1572 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Joachim von der L&amp;amp;uuml;he&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1624 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Georg von Liestow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1645 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Paschen von der L&amp;amp;uuml;he&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1658 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Cord von Behr&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1659 ... 1702 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Christoph Friderich von Jasmundt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1722 ... 1746 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Obrist Lieutenant von Bassevitz&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1746 ... 1758 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Hauptmann Jobst Hinrich von B&amp;amp;uuml;low auf Woserin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1566 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann Johann Dietrich von der Osten&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1776 ... 1787 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Klosterhauptmann H. F. C. von Krackevitz auf Briggow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1448 ... 1461 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Priorin Ermegard Oldenburg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1719 ... 1723&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Domina v. Vineken (? - 1723)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1723 ... 1725 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Domina v. Bühlow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1604 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Berthold Muchauwen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1624 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Nic. Schr&amp;amp;ouml;der&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1689 ... 1699&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Ahrend Kalsow (1661 - 28.3.1699)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1699 ... 1711 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Johann Erdtmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (heiratet 30.3.1701 Elisabeth von Mellendorf)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1714 ... 1716&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Johann Jochim Friese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1716 ... 1720 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Johann Crull&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1727 ... 1737 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Christian Gottlieb Crull&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1751 ... 1776 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Engel Paschen Friese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1778 ... 1788 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;K&amp;amp;uuml;chenmeister Carl Friedrich Friese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1702 ... 1705 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Amtsschreiber Ernst Hinrich Erdtmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1720 ... 1722 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Amtsschreiber Christian Gottlieb Crull&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1726 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Amtsschreiber Giese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!-- *********************************************************************** --&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Pension&amp;amp;auml;re / P&amp;amp;auml;chter / Verwalter des Mestliner Gutes&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;5%&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;15%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1650 ... 1674&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Hans Brandt&amp;lt;/span&amp;gt; (1603 - 6.3.1674) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Er war mit Catharina L&amp;amp;uuml;neburg (1588 - 1.3.1686) verheiratet.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;2&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1674 ... 1703&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Hans Jacob Brandt&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Sohn des vorigen P&amp;amp;auml;chters. Er heiratete 1669 Armgard Dorothea Schnepel (1650 - 6.8.1699) und hatte von 1670 bis 1695 mit ihr 10&lt;br /&gt;
                T&amp;amp;ouml;chter und einen Sohn.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;3&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1703 ... 1712&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Jacob Janenzky&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;4&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1712 ... 1715&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Lorenz Frahm&amp;lt;/span&amp;gt; (? - 28.1.1715) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Er war mit Dorothea Weber verheiratet.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;5&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1715 ... 1725&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Hans Joachim Schwarz&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Schwiegersohn des vorigen P&amp;amp;auml;chters&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;6&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1725 ... 1728&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Spreckels&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;7&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1728 ... 1730&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Hagemeister&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;8&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1730 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Lanckhoff&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;einige Jahre wurde Mestlin nun durch Rechnungsf&amp;amp;uuml;hrer des Klosters verwaltet, wie: &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Schieger&amp;lt;/span&amp;gt;, &amp;lt;span&lt;br /&gt;
                    class=bold&amp;gt;Sternberg&amp;lt;/span&amp;gt;, &amp;lt;span class=bold&amp;gt;N&amp;amp;uuml;scke&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;9&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1736 ... 1743&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Claus Evert&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;10&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1743 ... 1747&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Graffe&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;11&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1748 ... 1760&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Johann Friederich Menck&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                war unverheiratet, seine 2 Br&amp;amp;uuml;der lebten bei ihm&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;12&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1760 ... 1767&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Christian Friederich Bade&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;13&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1767 ... 1785 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Joh. Gregorius M&amp;amp;uuml;hlenbruch&amp;lt;/span&amp;gt; (5.11.1735 R&amp;amp;ouml;bel - 19.5.1812 Klein Poserin) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                war zuvor einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des K&amp;amp;uuml;chenmeisters Engel Paschen&lt;br /&gt;
                Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 S&amp;amp;ouml;hne und 2 T&amp;amp;ouml;chter.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1816 - 1847&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Carl Sauerkohl&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1847 - 1861&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Gutsbesitzer &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Carl J. A. Krey&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1861 - 1917&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Dom&amp;amp;auml;nenrat &amp;lt;span class=bold&amp;gt;Hans Dehns&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Hans Dehns wurde am 16.12.1830 geboren. Er heiratet Maria Dehns, die am 12.11.1884 in Mestlin stirbt.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1917 - 1945&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Bernhard Philipp Berckemeyer&amp;lt;/span&amp;gt; (* 1879 + 1962) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                B. Berckemeyer heiratete im Juli 1906 Helene Bock (* 1883 + 1966). Kurz darauf pachtete er das Gut Weisin bei L&amp;amp;uuml;bz vom damaligen Besitzer&lt;br /&gt;
                von Frege-Weltzin. Schwerpunkt war dort der Aufbau einer Schafszucht. 1917 bewarb B. sich um das zur Pacht ausgeschriebene Gut Mestlin. Besitzer&lt;br /&gt;
                war erst das Kloster Dobbertin (bis 1918), danach wurde es vom Staat &amp;amp;uuml;bernommen. Mestlin war zu jener Zeit in einem sehr schlechten&lt;br /&gt;
                Zustand. Die etwa 60 Familien f&amp;amp;uuml;hrten ein schweres Leben. Um das Gut aufzubauen, meliorierte B. gro&amp;amp;szlig;e Fl&amp;amp;auml;chen Mitte der&lt;br /&gt;
                zwanziger Jahre. F&amp;amp;uuml;r Vimfow stellte B. den Statthalter Briese ein, f&amp;amp;uuml;r Mestlin den Pferdestatthalter Prestin. Statthalter war in&lt;br /&gt;
                Mestlin zu jener Zeit Hahn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1936 kaufte B. das ehemaliger Gut seiner Eltern in Thurow zur&amp;amp;uuml;ck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                B. hatte 3 S&amp;amp;ouml;hne und drei T&amp;amp;ouml;chter. Die S&amp;amp;ouml;hne &amp;amp;uuml;berlebten den II. Weltkrieg nicht, auch eine Tochter stirbt bevor B. seine&lt;br /&gt;
                G&amp;amp;uuml;ter 1945 verlassen mu&amp;amp;szlig;.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!-- *********************************************************************** --&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Pastoren von Mestlin, die K&amp;amp;uuml;ster / Schulmeister, die Kirchenjuraten&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Pastoren von Mestlin / Ruest (Pr&amp;amp;auml;emule, Lowitz, Harney, Georgius, Leonisius, Schnepel, B. Simonis, J. Simonis, Petri, Brennecke,&lt;br /&gt;
        Neander, Buchholz, Schulz, Heydemann, Birkenst&amp;amp;auml;dt, Hunzinger, Walter, Wehner, Schmidt, Heise, Ortmann, Krause) sind auf der&lt;br /&gt;
        separaten Seite [[Mestlin - Kirche]] beschrieben.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;Uuml;ber die K&amp;amp;uuml;ster sind leider wenig Informationen erhalten. Seit dem 18. Jahrhundert sind folgende bekannt:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2&amp;gt;K&amp;amp;uuml;ster und Schulmeister zu Mestlin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Johann Drager&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;ist am 25.4.1704 im Taufregister bei der Taufe des Johann Cords als Gevatter aufgef&amp;amp;uuml;hrt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Ahrend N.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;wird im Taufregister am 30.10.1709 nur mit Vornamen er&amp;amp;auml;hnt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Wilhelm Thoms&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;war seit sp&amp;amp;auml;testens 1712 K&amp;amp;uuml;ster&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Johann Rudolph Lange&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;aus Schwerin war seit Johanni 1733 K&amp;amp;uuml;ster; er war nacheinander verheiratet mit: Catharina K&amp;amp;uuml;hler (+1735), Anna Elisabeth&lt;br /&gt;
                Burmeister (+1739), Anna Elisabeth Lemke (+1770) und Anna Sophia Siggelkow. er starb 1782, 79 Jahre alt.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Fried. Adam Sucksdorf&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;aus Gro&amp;amp;szlig;en Gierviz. Er heiratete die Wittwe seines Vorg&amp;amp;auml;ngers.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Brenning&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Wandschneider&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;starb nach 40 Jahren K&amp;amp;uuml;ster Dienst in Mestlin und Ruest 1854.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Joh. Friedrich Theodor Mamerow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;wurde am 11.1.1821 in Laage geboren . Er war K&amp;amp;uuml;ster seit 1854 und seit 1855 gleichzeitig Organist.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Zu den Aufgaben der K&amp;amp;uuml;ster geh&amp;amp;ouml;rten neben den &amp;amp;uuml;blichen kirchlichen Aufgaben (Aufsicht &amp;amp;uuml;ber die Kirche, Reinigung und&lt;br /&gt;
        Aufschlie&amp;amp;szlig;en, L&amp;amp;auml;uten der Glocke, Aufziehen und Stellen der Kirchenuhr, Vorsingen bei gottesdienstlichen Zusammenk&amp;amp;uuml;nften, Vorlesen der&lt;br /&gt;
        Predigt bei Abwesenheit des Predigers, Handreichungen f&amp;amp;uuml;r den Pastor bei Amtsgesch&amp;amp;auml;ften wie Taufe, Hochzeit, Begr&amp;amp;auml;bnisse) auch die&lt;br /&gt;
        Gesch&amp;amp;auml;fte eines Schulmeisters (Unterrichten der Mestliner Kinder, der der Meierei und der vom M&amp;amp;uuml;hlenhof im Lesen, Beten und im Catechismus,&lt;br /&gt;
        bei Erfordernis auch im Schreiben und Rechnen). Pro Kind und Woche erh&amp;amp;auml;lt der K&amp;amp;uuml;ster f&amp;amp;uuml;r das Lehren des Lesens 1&amp;amp;szlig; soll&lt;br /&gt;
        zus&amp;amp;auml;tzlich Schreiben und Rechnen unterrichtet werden, 2&amp;amp;szlig;. Kinder besuchten den Unterricht bis zur Konfirmation. Der Unterricht fand im&lt;br /&gt;
        K&amp;amp;uuml;sterhaus statt, welches an der Stelle der noch einigen bekannten Schule neben der Kirche stand.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;W&amp;amp;auml;hrend der K&amp;amp;uuml;ster mit seinen kirchlichen Gesch&amp;amp;auml;ften f&amp;amp;uuml;r Mestlin und Ruest zust&amp;amp;auml;ndig war, hatte Ruest einen eigenen&lt;br /&gt;
        Schulmeister. Das erste Schulhaus wurde in Ruest 1698 gebaut. Es mu&amp;amp;szlig;te im Jahre 1767 wegen Bauf&amp;amp;auml;lligkeit wieder abgerissen werden.&lt;br /&gt;
        Gleichzeitig wurde ein neues Schulhaus, ebenfalls neben der Kirche gelegen, errichtet.&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2&amp;gt;Schulmeister zu Ruest&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1697&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Hans Kn&amp;amp;uuml;ttel, stirbt 1697&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1698 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Christian Westphal, kam aus Borkow, seine Frau Ilsabe Margarethe Lembke stirbt am 30.7.1726, er selbst stirbt am 17.1.1731&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;seit 1731&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Christoph Soltwedel, ein Schneider aus Ruest, heiratet seines Vorfahren Tochter Augusta Maria Westphal am 7.12.1725, selbige stirbt&lt;br /&gt;
                1733; daraufhin heiratet er im gleichen Jahr Maria Dorothea Soltau, die im August 1765 stirbt, er selbst stirbt am 2.1.1772&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;seit 1772&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;PauL Hinrich Schwarz, ein Schulmeistersohn aus Z&amp;amp;ouml;lkow, heiratet am 18.1.1767 die j&amp;amp;uuml;ngste Tochter seines Vorg&amp;amp;auml;ngers,&lt;br /&gt;
                selbige stirbt im gleichen Jahr im Wochenbett. Schwarz, ebenfalls ein Schneider, heiratet daraufhin im Dezember 1768 Eva Dorothea Wiese, eine&lt;br /&gt;
                Kr&amp;amp;uuml;gerstochter aus Ruest.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Schulmeister werden vom Klosteramt bestellt und k&amp;amp;ouml;nnen von diesem auch wieder entlassen werden. Aufgrund einer herzoglichen Verordnung&lt;br /&gt;
        vom 5.12.1783 m&amp;amp;uuml;ssen die Schulmeister ein Examen erfolgreich ablegen. Ein daf&amp;amp;uuml;r ausgestelltes Zeugnis ist die Voraussetzung f&amp;amp;uuml;r die&lt;br /&gt;
        Zulassung zum Schuldienst.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Namen der Kirchenjuraten erf&amp;amp;auml;hrt man vorwiegend aus dem Taufbuch, die &amp;amp;quot;V&amp;amp;auml;ter&amp;amp;quot; Juraten werden mit diesem Titel&lt;br /&gt;
        aufgef&amp;amp;uuml;hrt. Auch haben einige Juraten der Kirchen Gegenst&amp;amp;auml;nde gewidmet, die entsprechend gezeichnet sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Jurat ist eher ein Ehrenamt. Ein Jurat ist f&amp;amp;uuml;r allerei kirchliche Belange zust&amp;amp;auml;ndig, wie Bestellung des Kirchenackers veranlassen, Einbringung&lt;br /&gt;
        der Ernte, Werterhaltung der kirchlichen Geb&amp;amp;auml;ude, Beschaffung des Brotes und des Weines zum Kommunion, ... - also insgesamt wirtschaftliche&lt;br /&gt;
        Aufgabengebiete. Ebenfalls verwahren sie das Klingelgeld.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2&amp;gt;Kirchenjuraten zu Mestlin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2&amp;gt;Kirchenjuraten zuRuest&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!-- *********************************************************************** --&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Schulzen / Ortsvorsteher / B&amp;amp;uuml;rgermeister&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2 align=center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;h3&amp;gt;Schulzen / Ortsvorsteher / B&amp;amp;uuml;rgermeister in Mestlin&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1629 ... 1637 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Chim Oustin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1678&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Hinrich Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1678 ... 1692&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Hans Hansen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1692 ... 1713&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Joachim Bremer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1713 ... 1717&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Gustav Jacobs&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1717 ... 1735&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Hans Joachim Bremer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1735 ... 1752&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Christoph Sommer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1760 ... 1780&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Nic. Jochim Christoph Sommer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1786 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;H. J. Eckelberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;bis 1945&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;in dieser Zeit war der jeweilige P&amp;amp;auml;chter gleichzeitig B&amp;amp;uuml;rgermeister&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1947 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Martens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;bis Oktober 48&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Ulrich Hinz&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;ab Oktober 48&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Otto Pohl&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1951 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Jupp Pigulla&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1954 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Langemer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1962 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Erich G&amp;amp;auml;tke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...1982... 1986&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Fritz Neumann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1986 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;...1991 ...- 1994&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Werner Schneider&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;seit 1994&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Uwe Schultze (geb. 1948)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2 align=center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;h3&amp;gt;Schulzen / Ortsvorsteher / B&amp;amp;uuml;rgermeister in Ruest&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;ca. 1623&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Jochen Dolge&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1665/1680&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Jochim Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1704&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Paschen Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1759&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Joh. Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1783&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Familie Hahn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1867 - 1905&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Ernst Rieck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1906 - 1907&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1908 - 1909&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Ehmcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1910 ... 1926 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Richard Hahn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1929 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Hermann Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... 1936 ... 1938 ...&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Ernst Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;... Mai 1945&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Marten&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1945&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Franz Sternberg, Willi Stachorra&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1947&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Benno Cieniewski, Sedelke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1848&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;Fritz Riegel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;1949&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;August Sparr&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2 align=center&amp;gt;danach geh&amp;amp;ouml;rte Ruest zu Mestlin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!-- *********************************************************************** --&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Hausleute / Hauswirthe / Bauern, Kossaten, B&amp;amp;uuml;dner, H&amp;amp;auml;usler&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;In einer ersten Tabelle sind die Mestliner Bauern bis zum Jahre 1833 aufgef&amp;amp;uuml;hrt. Danach wurden sie nach Ruest Ausbau umgesiedelt, so&lt;br /&gt;
        da&amp;amp;szlig; Mestlin zum reinen Gutsdorf wurde.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table align=center border=1 cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=6 align=center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;h3&amp;gt;Bauern in Mestlin bis 1833&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Nb.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1685&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;seit / Name&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1704&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;seit / Name&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1783&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kos 1&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hinrich Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;bis 1685 Hinrich Kords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1703 Simon Ehmck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Simon Ehmck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1710 Hans Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1734 Stoffer Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1763 Joh. Timmermann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1781 Johann Eckelberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Eckelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (ohne Acker)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 2&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans S&amp;amp;uuml;lvcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Hans S&amp;amp;uuml;lock jun&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1700 Hans Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1722 Michel S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1726 Hans Garling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1755 Hans Joachim Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Joachim Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kos 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (wurde Bau)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jacob Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Jacob Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jacob Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1708 Hans Hohe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1736 Jochim Ehmck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1775 Johann Christoph Ehmck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim Christoph Ehmck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Witwe Ehmcke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (zur Bauernstelle gemacht)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 4&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Welzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Johann Welzin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1690 Hans Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1709 Fried. Lange&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1710 Pascher Behrens&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1720 K&amp;amp;ouml;hn Jacobs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1725 Joachim Hohe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1728 Hinrich Welzin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1763 Michel Welzin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1777 Welzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1783 Michel Welzin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1784 Johann K&amp;amp;ouml;pcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 5&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hartwig Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Hartwig Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hartwig Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1707 Hans Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1743 Hans Nehls&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1777 Hans Adam Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Adam Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 6&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;J&amp;amp;uuml;rgen Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... J&amp;amp;uuml;rgen Westphal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1689 Pascher Behrens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Pascher Behrens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1709 Jochim Westphal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                .... Hans Jochim Westphal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1773 Johann Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kos 7&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Tiede&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Hans Tiede&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1691 Hinrich Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hinrich Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1732 Hans Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1773 Hans Jacob Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Jacob Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (ohne Acker)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 8&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Dolge&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Hans Dolge&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1703 Hans Behrens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Behrens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1720 Hans Dolge&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1732 Johann Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1765 Joch. Nehls&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1774 Joh. Jancke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1780 letzten beider Witwe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jochim Westphal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1783 Jochim Nehls&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1783 Jungckes Witwe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 9&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Behrens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Hans Behrens&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1692 Claus Dolge&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Claus Dolge&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1720 Christian Behrens&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1763 Christian Behrens jun&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1777 Behrens&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1782 Joch. Vosse&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1783 Johann Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kos 10&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Michel Gilow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Michel Gilow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Michel Gilow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1708 Joch. Behncke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1725 Joh. Soltwedel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1764 Hans Gatcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Godicke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (ohne Acker)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 11&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans S&amp;amp;uuml;lvcke sen.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Hans S&amp;amp;uuml;locke sen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1686 Jochim Behrens&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1699 Lorenz Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Lorenz Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1710 Hans Sollow&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1740 Jacob Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1772 Joh. Carl Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Carl Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kos 12&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (zu Bau)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;die Holzvoigts Stelle&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Pastor Joh. Simones&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1682 Hinr. Hartmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1695 Frid. Carl Schmiedet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1704 Castor Jacobs&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Casten Jacobs&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;.... Joh. Behrmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                .... Stoffer Behrens&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                .... Joh. Behrens&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ....Fried. Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Garling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (zur Bauernstelle gemacht)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kos 13&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (zu Bau)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Adam Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Adam Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Adam Hohe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1708 Joh. Hohe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1742 Hans Dieckmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1763 Joh. Eckelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1767 dem Hof zugelegt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;zuletzt Joh. Eckelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (zur Bauernstelle gemacht)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 14&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Johann Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1720 Johann Soltwedel jun&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1744 Joh. Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kos 15&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Detloff Stamer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Deholff Stammer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1698 Joh. Welzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Welzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1732 dessen Witwe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1734 Stoffer Dolge&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1777 Joh. Dolge&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Dolge&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                (ohne Acker)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 16&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jochen Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;... Jochim Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1704 Jochim Cords jun&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jochim Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1722 Jochim Cords jun&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1743 Joh. Schott&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1759 Fried. Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Bau 17&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Schulzen-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                stelle&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Schulze&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Hans Hansen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;bis 1678 Hinr. Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1678 Hans Haasen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1692 Jochim Bremer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jochim Bremer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1713 Gustav Jacobs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1717 Hans Jochim Bremer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1735 Christoph Sommer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1752 Sommers Witwe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1760 Nic. Jochim Christoph Sommer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1780 dessen Witwe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1786 H. J. Eckelberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Schulzen Sommers Witwe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Kossatenstellen 1,7,10,15 gaben ihren Acker ab; Nr. 13 wurde 1767 eingezogen. Die verbleibenden 12 Bauernstellen wurden 1833 von Mestlin nach&lt;br /&gt;
        Ruest umgesetzt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!---------------------------------------------------------------------------&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=4 align=center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;h3&amp;gt;Bauern in Ruest bis 1833&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Nb.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;seit / Name&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1704&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;seit / Name&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Michel Soltau&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1711 Johann Soltau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1747 Michel Soltau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1755 Joach. Matthis Koencke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1759 Fried. Joachim Christian Borchert&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1803 Borchert&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;2&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1649 Hinr. Strahlendorff&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1685 Jochim Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1694 Pascher Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Schulze&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Pascher Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1720 Joh. Matthis Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1763 Joh. Carl Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1775 Christian Ludw. Rathsack&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1780 Joh. Dan. Hahn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1782 Joh. Fried. Christoph Hahn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1803 Schulze Hahn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;3&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1695 Hans Cords minor&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Cords minor&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1723 Joh. Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1746 Joach. Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1759 Joach. Hinrich Dolge&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;font size=&amp;quot;-2&amp;quot;&amp;gt;danach dessen Witwe&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1778 Dettloff Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;4&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1695 Jochim M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1733 Michel Soltau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1762 Joh. Soltau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;font size=&amp;quot;-2&amp;quot;&amp;gt;ist danach zu Nr. 1 gelegt&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;5&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1695 Jochim Dolge&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim Dolge&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1719 Joachim Dolge jun&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;font size=&amp;quot;-2&amp;quot;&amp;gt;1730 Acker an den Krug abgegeben&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;6&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1695 Michel Soltow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Michel Soltau&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1743 Johann Hinr. Soltau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1774 Joh. Hinr. Rave&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;font size=&amp;quot;-2&amp;quot;&amp;gt;Acker zu Nr. 3 gelegt&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;7&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1709 Jacob Soltow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jacob Soltau&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;lt;font size=&amp;quot;-2&amp;quot;&amp;gt;danach zu Pastors&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;8&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1685 Carsten Bomgard&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1692 Michel Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1695 Hinr. Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hinr. Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1742 Stoffer Soltwedel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1758 Pascher Soltwedel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1761 Fried.Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1803 Friedrich Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;9&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1695 Jochim K&amp;amp;ouml;ster&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joach. K&amp;amp;ouml;ster&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hinr. Wanrau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Pacher Hinr. Wanrau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Joh. Wanrau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;font size=&amp;quot;-2&amp;quot;&amp;gt;danach Acker zu Nr. 12 gelegt&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;10&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1704 Harm Mager&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Harm Mager&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Plagmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1727 Christ. Laesch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Hans Joach. Died. Schliemann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1758 J&amp;amp;uuml;rgen Christian Heuer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;font size=&amp;quot;-2&amp;quot;&amp;gt;danach ... ans Klosteramt&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;11&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1685 Wilhelm M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1690 Jacob S&amp;amp;uuml;locke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Jacob S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Hans Jacob S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1780 Hans Joachim Sternberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1803 Hans Sternberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;12&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1704 Hans Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Dieckmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Hinrich Dieckmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1784 Joachim Welzin aus Dobbin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;13&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1649 Hans Wiechert&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1685 Stoffer Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Stoffer Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1744 Fried. Soltwedel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1778 Joh. Joach. Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;14&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1649 Chim Riedewohlt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1685 J&amp;amp;uuml;rgen S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1704 Hinrich S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hinrich S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1736 Joh. S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1749 Jacob Dieckmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1775 Joh. Joach. S&amp;amp;uuml;lock&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1781 Joch. Fried. Tr&amp;amp;uuml;de&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!---------------------------------------------------------------------------&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table border=1 align=center cellspacing=3 cellpadding=3 width=&amp;quot;100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=7 align=center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;h3&amp;gt;Bauern in Ruest nach 1833&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hufe&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;ca. 1840&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1867&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1900&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;seit / Name&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1933&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;seit / Name&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;1951/52&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;I&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Erbkr&amp;amp;uuml;gerhof&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Rieck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Christian Rieck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Friedrich Rieck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;bis 1926 Rieck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1926 Johann Brencke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johannes Brencke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Emma Brencke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;II&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich K&amp;amp;ouml;pcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich K&amp;amp;ouml;pcke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Johann K&amp;amp;ouml;pcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Walter Nieland&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Elisabeth Nieland geb K&amp;amp;ouml;pcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Liesbeth Nieland&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                verpachtet an Derwanz&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;III&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                B&amp;amp;uuml;thberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich M&amp;amp;uuml;ller&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich M&amp;amp;uuml;ller&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Wilhelm Grund&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;bis 1927 Grund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1927 F. O. Gehrkens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedr. Gehrkens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;(Neubauern, da enteignet)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;IV&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim Dieckmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Dieckmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Fritz Dieckmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Fritz Dieckmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39,40 Otto Dankert&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                41... Ina Dankert geb Dieckmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                50 Erwin Dankert&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Dankert&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;V&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Weltzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Weltzin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Johann Weltzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;bis vor WWI Weltzin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                dann Grund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                bis 1927 Grund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                1927 F. O. Gehrkens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedr. Gehrkens&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;before WWI to III&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;VI&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Westphal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Friedrich Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Ernst Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Ernst Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Ilse Lynnies geb Westphal&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;VII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Nehls&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Joachim Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                39 Maria Flotow geb Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ab 41 Friedrich Rinsche&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Ida Rinsche&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;VIII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Wiese&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Friedrich Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Erich Wahls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39 Erich Wahls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Clara Wahls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;IX&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Soldwedel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Johann Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hermann Soldwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Hermann Soltwedel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hermann Soltwedel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                verpachtet an Emil Peglau&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;X&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Johann Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Karl Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Carl Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XI&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Garling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Friedrich Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hermann Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;bis 2.39 Voss-Garling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ab 2.39 Paul Holz&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Irene Holz&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Ehmcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Ehmcke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Carl Ehmcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johannes Ehmcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39 Werner Ehmcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Werner und Hans Ehmcke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XIII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Nehls&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Johann Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johannes Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Johann Georg Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Georg Nehls&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XIV&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friederich Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Garling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Friedrich Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hermann Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;ab 6.36 Emil Kl&amp;amp;ouml;ren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ab 7.38 Gottlieb Krauter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                47... Heinrich Rathke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Heinrich Radtke&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XV&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim Weltzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Welzin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Heinrich Weltzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Heinrich Weltzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Heinrich Weltzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Paul Weltzin&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XVI&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Kr&amp;amp;ouml;ger&#039;s Vormund&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Johann Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Paul Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Ida Dollase geb Kr&amp;amp;ouml;ger&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XVII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Johann M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johannes M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Hans M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans M&amp;amp;ouml;ller&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                tlw verkauft an Rudi Adrian&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XVIII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Carl Garling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Christian Jarchow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Walter Jarchow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Walter Jarchow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Else Jarchow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XIX&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Sternberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Sternberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Carl Sternberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Paul Sternberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Rudolf Sternberg&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Rudolf Sternberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ab 7.44 Liesbeth Dau geb Sternberg (Schwester)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Liesbeth Dau&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XX&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friederich Z&amp;amp;uuml;lck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Z&amp;amp;uuml;lck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Franz Z&amp;amp;uuml;lck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Franz Z&amp;amp;uuml;lck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Hans Z&amp;amp;uuml;lck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Hans Z&amp;amp;uuml;lck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XXI&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Friederich Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Rudolf Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;abt WWI Rudolf Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Witwe Minna Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Wolfram Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Wolfram Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                verpachtet an Gustav Adrian&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XXII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friederich St&amp;amp;uuml;demann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich St&amp;amp;uuml;demann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Fritz St&amp;amp;uuml;demann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Otto Pingel&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39...47 Christian Steinfatt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;ab 51? Georg Voss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ab 1.52 Kientopp&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Kientopp&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XXIII&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Heinrich Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Joachim Garling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Hans Dieckmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Paul Dieckmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Paul Dieckmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Paul Dieckmann&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XXIV&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Borchert&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Carl Rieck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Carl Rieck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Ernst Rieck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39...45 Alfred Rieck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Alfred Rieck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XXV&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Johann Hahn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Hahn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Richard Hahn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Richard Hahn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;39... Richard Hahn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Richard Hahn jun&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;XXVI&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Friedrich Cords&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                ---&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                Paul Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Paul Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;ab 8.44 der Sohn&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;Paul Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;!-- *********************************************************************** --&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h2&amp;gt;Die Veteranen, Opfer vergangener Kriege&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Gedenktafel Mestlin 1808 - 1815&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Joachim Martin Friedrich Kr&amp;amp;ouml;ger, geb. zu Mestlin am 20. April 1849, starb als Dragoner der 3. Escad. 18. Dragonerregiments zu Charles&lt;br /&gt;
            in Frankreich am Typhus am 29. Januar 1871&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Gedenktafel Mestlin 1871&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Verzeichnis der Veteranen der Gemeinde Mestlin aus den Feldz&amp;amp;uuml;gen der Jahre 1808 - 1815&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Johann Joachim Hermann Quak, geboren den 10. October 1795 zu Sommerstorff&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Gedenktafel Mestlin 1914 - 1918&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Gedenktafel der Opfer im Weltkriege 1914 - 1918&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;J&amp;amp;auml;ger Rudolf Schult Revierj&amp;amp;auml;ger + 22.IX.1914&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;J&amp;amp;auml;ger Friedr. Ehlers Forstgeh&amp;amp;uuml;lfe + 4.VII.1915&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ers. Reserv. Wilhelm Rambow Arbeiter + 23.VI.1915&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Grenad. Ernst Renning Arbeiter + 14.VIII.1915&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ers. Reserv. Friedr. Meyer Forstarbeiter + 2.VII.1915&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Landsturmm. Johann Witt Forstarbeiter + 20.IX.1915&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Reserv. Wilhelm Gads Arbeiter + 18.X.1914&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Kanonier Hans Gads Schornsteinfeg. + 12.II.1915&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ers.Reserv. Friedr. Markwardt Arbeiter + 28.VI.1916&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Musket. Heinrich Schr&amp;amp;ouml;der Arbeiter + 10.VII.1916&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Musket. Adolf R&amp;amp;uuml;ter Schmied + 7.VIII.1916&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Grenad. Herm. Marquardt Arbeiter + 20.I.1917&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Wehrmann Hans Vorbeck Chausseew&amp;amp;auml;rter + 22.III.1917&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Grenad. August Frick Schneider + 27.VII.1917&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Musket. Otto Wiese Geh&amp;amp;ouml;ftserbe + 6.VI.1917&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Pionier Hermann Cords Landmann + 6.V.1918&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Gefreiter Wilhelm Wendt Seminarist + 18.VI.1918&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Gefreiter Hermann Ehlers Tischler vermi&amp;amp;szlig;t&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;F&amp;amp;uuml;silier Wilhelm Arndt Arbeiter vermi&amp;amp;szlig;t&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Gefr. J&amp;amp;auml;ger Ernst Garling Stellmach. + 9.XI.1918&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Gedenkstein Mestlin 1914 - 18&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;table width=&amp;quot;50%&amp;quot; border=1 align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td colspan=2 align=center&amp;gt;F&amp;amp;uuml;r Volk und Vaterland&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
                fielen im Weltkriege 1914 - 18&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Mestlin:&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;W. Wendt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;R. Schult&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;E. Garling&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;W. Gads&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;W. Arndt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;H. Gads&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;M&amp;amp;uuml;hlenhof:&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;F. Ehlers&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;F. Markwardt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;H. Ehlers&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;H. Schr&amp;amp;ouml;der&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;W. Rambow&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Ruest:&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;F. Meyer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;H. Marquardt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;E. Renning&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;O. Wiese&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;J. Witt&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;H. Cords&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;A. R&amp;amp;uuml;ter&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td align=center&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Vimfow:&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;H. Vorbeck&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;R. M&amp;amp;ouml;ller.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;A. Frick&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Gedenktafel Ruest 1871&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Carl Johann Heinr. Tiede, geb. zu R&amp;amp;uuml;st am 17. Nov.1843, starb in Folge der Kriegsstrapatzen zu R&amp;amp;uuml;st am 1. Mai 1872.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Gedenktafel Ruest 1914 - 1918&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Gedenktafel der Opfer im Weltkriege 1914 - 1918.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ers.Reserv. Wilhelm Braasch, + 28.7.15&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Grenadier Heinrich Bartels, + 17.11.15&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Matrose August Cords, + 14.8.16&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Leutnant Willy Dieckmann, + 4.7.18&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;F&amp;amp;uuml;silier Paul Dau, + 7.8.18&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Reserv. Otto Egger, + 26.10.14&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Gefreiter Ernst Egger, + 4.10.17&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Landsturmpfl. Friedr. Haefke, + 3.9.18&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Kriegsfrw. Karl Jarchow, + 20.3.16&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;F&amp;amp;uuml;silier Friedr. Jarchow, + 16.5.18&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Grenad. Ernst Milding, 27.7.16&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Gedenkstein Ruest 1914 - 1918&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Den Helden gewidmet, die im Weltkrieg f&amp;amp;uuml;r Freiheit und Ehre den Heldentod starben&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Reservist Otto Egger + 26.10.14&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ers. Res. Wilh. Braasch + 28.7.15&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Gren. Heinrich Bartels + 17.11.15&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Krgsfrw. Karl Jarchow + 20.3.16&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Gren. Ernst Milding + 27.7.16&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Matr. August Cords + 14.8.16&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Gefr. Ernst Egger + 4.10.17&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;F&amp;amp;uuml;sil. Friedr. Jarchow + 16.5.18&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Leutn. Willy Dieckmann + 4.7.18&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;F&amp;amp;uuml;silier Paul Dau + 7.8.18&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Landstpf. Friedr. Haefke + 3.9.18&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Im 2. WK Gefallene aus Ruest&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Im 2. WK. Gefallene und weitere 1939 - 45 Verstorbene (nach Nehls):&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ernst Becker Sept. 1939&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Karl Cords 11.8.1941&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Hermann Prestien 26.6.1942&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Friedrich Ehmcke verm. 1943&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Otto-Karl Nehls 13.12.1943&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Hans Soltwedel 8.5.1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Erich Hahn 24.6.1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Friedrich Rinsche verm. August 1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ernst R&amp;amp;uuml;ter verm. August 1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Hans Steinfatt verm. August 1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ulrich Marten 19.8.1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Karl-Friedrich Soltwedel 4.9.1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Willi M&amp;amp;ouml;ller 18.11.1944&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Fritz Westphal 1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Paul Holz verm. April 1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Johannes Brenncke Mai 1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Erich Schulz Mai 1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Else Schulz Mai 1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Renate Schulz Mai 1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Alma Nehls 6.5.1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Frieda Ehmcke 10.12.1945&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Walter Jarchow F&amp;amp;uuml;nfeichen&lt;br /&gt;
            &amp;lt;li&amp;gt;Ernst Westphal F&amp;amp;uuml;nfeichen&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143683</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143683"/>
		<updated>2026-03-14T14:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Martin Joachim Jakob Heydemann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1829).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 Der Staatskalender erwähnt in Mestlin: den Hof und die Meierei des Pächters Carl Sauerkohl, 12 Dreiviertelhüfner, die Pfarrkirche, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und eine Schule. In Ruest gibt es 9 Dreiviertelhüfner, Kirche, Schule und Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 (oder eventuell früher) wird Carl Sauerkohl Verwalter / Pächter (bis 1847) von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 pachtet der Mestliner (inklusive Vimfow und Kadow) Pächter Sauerkohl auch noch Zidderich mit Steinbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wird Johann Heinrich Birkenstädt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 besaß Mestlin 12 3/4-Hüfner, Pfarrkirche, Förster, Windmühle, Klosterkrug, Schmiede, Ziegelei und Schule und Ruest: 9 3/4-Hüfner, Kirche, Schule, und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur effektiven Koppelwirtschaft wurden die Ackerstücke der Bauern neu aufgeteilt. Im Juni 1832 wurde den Bauern in Mestlin die geplante Veränderung mitgeteilt, die Herbstbestellung sollten sie bereits in den neuen Hufen vornehmen. Der anfängliche Widerstand der Bauern nützte nichts, Johanni 1833 wurden die 12 Mestliner Bauern in die Ausbauten umgesiedelt und der Ruester Feldmark zugeteilt. Von dem unsicheren Status als Zeitpächter, wurden sie jetzt Erbpächter. Mestlin war fortan ein reines Gutsdorf, während Ruest 1834 Mühle (vorher 8 Bauern) zum großen Bauerndorf aufgewertet wurde, Ruest hat fortan 26 Bauernstellen: 8 alte, 12 aus Mestlin, 4 aus Groß Breesen, der Sohn des Vermessers Stüdemann, und der ehemalige Ruester Krüger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Pächter von Mestlin ist zu dieser Zeit Karl Sauerkohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde die Mestliner Bockmühle erbaut. Weithin sichtbar könnte sie noch heute ein Wahrzeichen von Mestlin sein - leider brannte sie 1945 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wird die bis dahin Mestlin zustehende Jahrmarktsgerechtigkeit auf Ruest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 / 1837 Der Staatskalender 1836 erwähnt noch 12 Dreiviertelhünfer für Mestlin und 9 für Ruest. Ab 1837 werden 25 Erbpächter in Ruest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 Der bisherige Pächter Carl Sauerkohl gibt den Hof an Gutsbesitzer Carl J. A. Krey ab (bis 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1857 / 1861&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (1. Auflage, Wismar &amp;amp; Ludwigslust, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, in bergiger Gegend, Hof mit ansehnlicher, zweischiffiger Pfarrkirche, Schule, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und 240 Einw. Der allein am Saum der Mestliner Hölzung gelegene Forsthof hat 51 Einw. Nachdem die Bauern mit verkleinertem Ackerwerk nach Ruest zu ausgebaut sind, sind auch die schönen Obstgärten, durch die Mestlin früher bekannt war, verschwunden; der Hof hat freilich dadurch ein bedeutendes Areal des trefflichen Bodens zugewonnen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 hat Ruest: 443 Einwohner, Kirche, 25 Erbpächter, Schule, Schmiede und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 In Mestlin findet ein Pächterwechsel statt: der Nachfolger von Gutsbesitzer Carl J. A. Krey wird Domänenrat Hans Dehns (bis 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 1871 Gedenktafel übernimmt der Mestliner Pächter Hans Dehns auch noch Vimfow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Gedenktafel in der Mestliner Kirche für die Gefallenen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wird Ludwig Heinrich Hunzinger Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Poststation in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 Klosteramt Dobbertin 1877 - heißt die Inschrift einer Tafel an der Stirnseite des Gutshauses. In den siebziger Jahren des 19. Jh. wurden die Häuser der Tagelöhner des Gutes entlang der Dorfstraße (heute Fritz - Reuter - Str., Goldberger Str.) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erstmalige Erwähnung der zweiten Mestliner Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1894&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (2. Auflage, Wismar, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, Poststation, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs, da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede). Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. - Hof und Dorf 887,7 ha. 295 (240) Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Folgende Anekdote aus dem Mecklenburg Buch von E. Schulz (Hinstorff Verlag, 1938) könnte sich zu dieser Zeit in Mestlin zugetragen haben: Ein Junge von sieben Jahren aus einem Gutsdorf kam einmal zu spät zur Schule, weil er die Zeit verschlafen hatte. Der Lehrer fragte ihn, wann er zu Bett gegangen sei. &amp;quot;Weet ik nich&amp;quot;, war die Antwort. Darauf der Lehrer: &amp;quot;Wär&#039;t all düster?&amp;quot; Nach kurzem Überlegen sagte der Junge: &amp;quot;Pläugen harr&#039;n noch künnt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wird Karl Axel Walter Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1895 lebten in Mestlin 270 und in Ruest 305 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buch um die Jahrhundertwende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie könnte es um die Jahrhundertwende auf dem Gut Mestlin ausgesehen haben? Ein Berliner Arbeitsloser (Name unbekannt), den es auf ein Gut in Mecklenburg verschlagen hatte, schildert seine Erlebnisse: &amp;quot;Hofgängerleben in Mecklenburg&amp;quot;. Mit einfachen Worten charakterisiert er die Leute mit denen er zusammentrifft: Inspektor, Knechte und Mägde, Tagelöhner und Hofgänger (... nach mecklenburgischen Begriffen sind die Fremden, die als Hofgänger nach Mecklenburg kommen, zu weiter nichts nütze. ...), er beschreibt das Dorf, das Gutshaus, Lüdstuw, Katen, ... und das tägliche Leben der Leute.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 Bernhard Berckemeyer pachtet das Gut Mestlin (bisheriger Pächter Hans Dehns). Besitzer ist das Kloster Dobbertin. Ein Jahr später wird der gesamte Klosterbesitz vom Staat übernommen. B. pachtete bereits seit 1906 das Gut Weisin bei Lübz. 1936 kauft er das ehemalige Gut seiner Eltern in Gr. Thurow zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 war Mestlin in einem sehr schlechten Zustand. Die etwa 60 Familien führten ein schweres Leben. Mitte der zwanziger Jahre meliorierte B. große Flächen um das Gut aufzubauen. Für Vimfow stellte B. den Statthalter Briese ein, für Mestlin den Pferdestatthalter Prestin. Statthalter war in Mestlin zu jener Zeit Hahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 - 1918 Wieder gibt es Opfer unter den Mestlinern: Gedenktafel auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wird Friedrich Wehner Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 B. Berckemeyer führt umfangreiche Meliorationsmaßnahmen in Mestlin durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutspächter Major a. D. Berckemeyer war die führende Kraft im Mestliner Kriegerverein. Der Verein organisierte zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse (Kriegerbälle, Versammlungen, Kinderfeste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wird Otto Schmidt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Autobiographischer Roman 1986&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;1986 erscheint die Autobiographie von Irene Zacharias unter dem Titel: &amp;quot;Meine sieben Kinder und der Lauf der Welt&amp;quot; (267 Seiten). Irene Zacharias, geboren 1903 in Berlin heiratete 1924 den Bauern Paul Holz in Poitendorf bei Parchim. 1938 übernimmt die Familie einen 200 Morgen großen Bauernhof in Ruest. Dort lebt sie bis 1951. In einfachen bewegenden Worten beschreibt sie ihre Erlebnisse und damit die damaligen Verhältnisse in Mestlin und Ruest. Erwähnt werden beispielsweise die Nachbarn Wahrmann und Ehmcke, die Bauern Nehls, Dollase, Peglau, Radke, die Bauernfrauen Elsa Welzin, Ida Rinsche, der Gastwirt Brennke, der Bürgermeister Martens. Im Vordergrund steht jedoch die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte ihrer acht Kinder.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wird Friedrich Heise Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestlin hat 1939 369 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch die Flüchtlingswelle nach Ende des 2. Weltkrieges verdoppelt sich die Einwohnerzahl von Mestlin. Die Unterbringung der Umsiedler aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern erfolgt provisorisch in den Gutshäusern von Mestlin und Vimfow, in den Schulen, im Pfarrhaus und in vielen Dachkammern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mestlin bietet Ende des Weltkrieges ein armseliges Bild: die Wasserversorgung erfolgte aus 5 Pumpen, elektrisches Licht gab es nur im Gutshaus - in den Katen wurden Tranfunzeln genutzt, die Dorfstraßen sind unbefestigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der ehemalige Pächter Berckemeyer hat das Dorf verlassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Forsthof wurden sowjetische Truppen zur Bewirtschaftung des Gutes stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 übernimmt die sowjetische Armee die Bewirtschaftung des Gutes gemäß Anordnung der Landesverwaltung vom 26.9.1945 zur Erhaltung von Gütern als Großbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 Durchführung der Bodenreform in Kadow (28 Neusiedler) und Büthberg (27 Neusiedler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1945 wird der Unterricht an den zwei einräumigen Schulen in Mestlin wieder aufgenommen. Für knapp 150 Schüler sind 2 Lehrer da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer 1946 wird das Mestliner Landesgut der Landesverwaltung Mecklenburg übergeben und die Rote Armee zog ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prozeß der Demokratisierung wurden in Mestlin ein Verwalter und ein Inspektor eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Anordnung vom 18. Juni 1946 wurde vom Landrat des Kreises Parchim das bisherige Landesgut Mestlin-Vimfow dem Bürgermeister Martens in Treuhänderschaft zur Aufteilung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.9.1946 wird in Mestlin der geregelte Unterricht mit drei Lehrern aufgenommen (Hr. Wolf, Hr. Schmidt, Frl. Kröhn) für 175 Schüler. Vor 1945 gab es zwei Schulen: die kleine (Klasse 1 - 4) und die große (Klasse 5 - 8) mit zwei Lehrern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1949&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl berichtet über die Mestliner Schulen: Es gab zwei Schulen. Beide waren in Wohnhäusern in Mestlin integriert und hatten jeweils zwei Klassenräume.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die große (Klassen 5 - 8) war die Schule mitten in Mestlin am Weg von der Hauptstraße zur Kirche. Die Räumlichkeiten dieser Schule waren ein Raum von 28 Quadratmetern und ein Raum von 12 Quadratmetern. Gegenüber dieser Schule / Wohnhaus, nur getrennt durch den Schulhof (ist heute der Weg zum Friedhof) stand eine große Scheune auf deren Giebelseite sich zur Schule hin ein Storchennest befand. Dies war jedes Jahr bewohnt. Die Toilettenanlagen gab es für die Schüler über den Hof (mit einer Grube).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die kleine Schule (Klassen 1 - 4) befand sich gleich nach dem Ortsschild aus Richtung Vimfow auf der rechten Seite. In dieser Schule wohnte auch der Lehrer Wolf. Er war für alle Klassen verantwortlich, insbesondere für den Musik- und den Mathematikunterricht. Die Leidenschaft von Lehrer Wolf war das Klavierspiel. Der Musikunterricht wurde bis 1954 gleichzeitig mit 4 bis 5 Klassen abgehalten. Bei diesem Unterricht saß Lehrer Wolf immer am Klavier mit dem Rücken zur Klasse. Wenn die Schüler seinem Unterricht nicht mehr aufmerksam folgten, kam es gegenüber Ungehorsamen immer wieder zu lautstarken Wutausbrüchen. Viele Jungen bekamen dabei von ihm fast die Ohren &amp;quot;abgedreht&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hans Wolf war von 1951 bis 1955 Schulleiter. 1955 ging er nach Schwerin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1946 Wahl einer Gemeindevertretung in Mestlin, bis dahin war nur der Bürgermeister eingesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1947 Bodenreform in Mestlin (128 Neusiedlungen inkl. Vimfow). 101 ha Land werden vom VEG Herzberg zur Bewirtschaftung übernommen (bis zur Gründung der LPG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bodenreform 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Protokoll: Am 8. Juli wird die Aufteilung der ehemaligen Güter Mestlin und Vimfow vorgenommen. Der Kommission gehören an Herr Martens (Bürgermeister Mestlin), Herr Löppke (1. Vorsitzender der V.d.g.B. Mestlin), E. Hennings (2. Vorsitzender), die Beisitzer Otto Pohl, Kurt Persigel, Ernst Schulz, Frau Brockmann, als Unterschriftsbevollmächtigter Herr Cordts, der Vorsitzende der Gemeindekommission Herr Hoffmann, sein Stellvertreter Herr Pautlitz sowie die Mitglieder Heinrich Schröder, Wilhelm Dommer und Ella Gerber.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufgeteilt wurden 315 ha der Gemarkung Vimfow, d. h. Äcker, Wiesen, Weiden, Wald und Gebäude. 34 Neusiedler sollten jeweils etwa 8 ha Acker, 3 Handwerker (Stellmacher, Schmied, Böttcher) jeweils einen Hektar Ackerfläche erhalten, dazu Hofraum und Garten. Die Verlosung des Ackers erfolgte am 15.7.1947.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Gemarkung Mestlin waren 1380 Hektar aufzuteilen (davon 765 ha des früheren Landesgutes). In Abhängigkeit von der Bodenqualität sollten 80 Siedler und 20 Handwerker jeweils etwa um 6.4 ha Acker und einen Hektar Wald erhalten, dazu eine Fläche für Haus, Hof und Garten. Zur Gebäudeverteilung heißt es: Die ehemaligen Tagelöhner verbleiben in ihren Wohnungen. In den Gebäuden, in denen 3 - 4 Familien wohnen, künftig aber nur für 2 Siedlerfamilien vorgesehen sind, wird denen die Wohnung zugesprochen, die am längsten am Orte sind. Die neu ankommenden Siedler losen gleichzeitig mit dem Acker ihre Bauparzelle (Verlosung am 17.7.1947).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird der Vorschlag unterbreitet, die beiden Mestliner Schulen gegen eine Zentralschule, unterzubringen im ehemaligen Gutsgebäude, auszutauschen. Der Gutspark soll als Schulhof, der Gutsgarten als Lehrergarten genutzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Teich an der Dorfstraße soll als Gemeindefeuerlöschteich genutzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die V.d.g.B. erhält zur Verpachtung: die Gastwirtschaft mit Saal (derzeitiger Pächter Herr Hartig), die Stellmacherei, die Schmiede und die Ziegelei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1949 Einrichtung einer Maschinenausleihstation (MAS) im ehemaligem Gutshaus mit 28 Arbeitern (aus dem Maschinenhof Goldberg). Zur Verfügung standen u. a. 6 Traktoren für 20 Dörfer.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die MAS war insbesondere für die Neubauern eine große Hilfe. Die oftmals manuell ausgeführten Feldarbeiten konnten mechanisiert werden. Getreide mußte nicht mehr mit der Hand gemäht werden, Kartoffeln nicht mehr mit der Hacke geerntet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1950&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Bericht über die damalige Lage in Vimfow, wo es ähnlich wie in Mestlin aussah (Ankunft 1949 in Vimfow, 6 Jahre jung):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist ein Ort mit wenigen Häusern, mitten durch den Ort geht eine Straße in Richtung Goldberg. 4 Wohnhäuser mit jeweils 3 Eingängen,1 Gutsherrenhof, einen großen Pferdestall, 4 große Scheunen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zentrum des Ortes befinden sich zwei Teichanlagen in denen auch Fische sind. Ein Teich in Wohnhäusernähe und einer im Bereich des Gutshofes. Der Ortskern besteht aus 4 Häusern zu je 2 bis 3 Wohneinheiten zu ebener Erde. Jeweils zwei dieser Häuser, auf jeder Strassenseite,im Zentrum befindet sich ein Wasserbrunnen mit einer Schwengelpumpe bei der alle Wasser holten, die im Ort wohnen. Es gibt kein elektrisches Licht in diesem Ort.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir wohnen mit 20 Personen in unterschiedlichen Räumen auf dem altem und einzigen Gutshof des Ortes der von großen Scheunen und einem Pferdestall umgeben ist, in der Mitte dieses Gutshofes ist auch der größere Dorfteich, in dem man im Sommer baden kann und in dem es auch Fische gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kinder gibt es in diesem Ort ca. 10 in unterschiedlichen Altersklassen. Die meisten Bewohner dieses Ortes waren Umsiedler oder Flüchtlinge, die sich nach dem Krieg dort angesiedelt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses Dorf gehört verwaltungsgemäß zu der Gemeinde Mestlin und Ruest, auch die Schule befindet sich ca. 2 km entfernt in Mestlin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Daß ich jetzt in das Dorf meiner Mutter geholt worden bin, hatte mit der Einschulung 1949 zu tun. Der Umzug meiner Mutter Elli Pöpperl mit der Familie Hermann Schulz von Lutherstadt Wittenberg nach Vimfow war zu dieser Zeit abgeschlossen. Hermann Schulz und dessen Mutter Hellene Schulz haben in Vimfow Land übertragen bekommen um es zu bewirtschaften; damit wollten sie sich ein neues Leben aufbauen da es zu dieser Zeit in Sachsen fast nichts zu Essen gab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin in dieser Umzugsphase schwarz über die grüne Grenze nach Karlshafen in Westdeutschland zu meiner Großmutter gebracht worden und Anfang 1949 nach Vimfow geholt worden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl geb. 3 März 1943 in Lutherstadt Wittenberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 Eine Landwirtschaftliche Dorfgenossenschaft wird gegründet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie versorgte die Bauern mit wichtigen Bedarfsgütern, wie Saatgut, Futtermittel, Düngemittel, aber auch Werkzeuge, Geräte und landwirtschaftliche Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Dezember 1949 Gründung der Betriebssportgemeinschaft &amp;quot;Traktor&amp;quot; (heute SV Grün Weiß Mestlin e. V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.5.1950 wurde die Ortsgruppe des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) gegründet (25 Mitglieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Anschluß der Gemeinde Kadow an Ruest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestlin hat 1950 689 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Erste eigene Werkstatt der MAS gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Elektrifizierung von Mestlin abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Vereinigung der Landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft mit der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe zur VdGB/BHG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Anschluß der Gemeinde Ruest an die Gemeinde Mestlin. Herr Pigulla wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1952 beschließt die Regierung Mecklenburgs 180 &amp;quot;Beispieldörfer&amp;quot; zu schaffen, eines soll Mestlin werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1952 beginnt in Ruest die große Bauernflucht. In verschiedenen Schreiben vom Rat der Gemeinde heißt es: 8.11.52 Bauern Kientopf und P. Cords sind unbekannt verzogen, 8.2.53 Max Schäfer in den Westen, Heinrich Radtke Juli 52 in den Westen, 7.4.53 Else Adrian in den Westen, November 1953 Else Jarchow in den Westen, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1952&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl erinnert sich: Vimfow 1952 Die Bauernflucht 1952 in Ruest hat auch in unserem Dorf zu vielen Diskussionen und Erzählungen geführt. Ich kann mich genau daran erinnern wie sich unsere Mütter wöchentlich abends beim Licht einer Karbidlampe zum Federnrupfen getroffen haben. In diesen Runden wurde heftig diskutiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.8.1952 Gründung der LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (25 Landarbeiter und Werktätige, Typ III)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viehhaltung und Grünlandwirtschaft wurden in den genossenschaftlichen Betrieb überführt. Hof, Garten und etwa 1/2 Hektar Land blieben zur individuellen Nutzung. Unter den Gründungsmitgliedern sind Karl Breitmoser, Gertrud Lang, Johann Laube, Meta und Georg Seising und Luzie Werner. Nach 20 Monaten hatte die LPG bereits 200 Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Publikation: 1953 ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seit 1953 erscheint die Dorfzeitung der MTS Mestlin unter dem Titel &amp;quot;Arbeiter und Bauern&amp;quot;. 1956 / 1957 ist sie ohne Titel, ab 1958 ist der Titel &amp;quot;Das Banner&amp;quot;. Ab 1958 gibt es eine kleinere Ausgabe für die Jugend: &amp;quot;Der Sturmvogel, Zeitung der Jugend des MTS Bereiches Mestlin&amp;quot;. In den Zeitungen werden vor allem aktuelle Probleme des sozialistischen Aufbaus behandelt: ... Sozialistische Produktion überlegen ... Wettbewerb brachte uns voran ... Die größte LPG unserer Republik zieht Bilanz ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Die MAS wird zur Maschinen - Traktoren - Station (MTS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1953&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl erinnert sich: Die Unterbringung der Schule auf dem Gutshof hatte sich wahrscheinlich zerschlagen, da 1953 eine nagelneue Holz-Schulbaracke mit vier Klassenräumen und zwei Lehrerzimmern zwischen der Kirche / dem Friedhofseingang und der Schule aufgestellt wurde. Dies war damals ein großes Ereignis. Viele Schüler hatten gleich Namen von Jungen und Mädchen eingeschnitten, und es gab deshalb viel Aufregung. Jeder Schüler pflanzte einen Pappelbaum im Bereich der Ziegelei in der Nähe von Kadow.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Neugestaltung von Mestlin beginnt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Folgezeit entstehen bis 1962: ein großes Kulturhaus, ein Landambulatorium, eine Kinderkrippe, ein Kindergarten, eine 10-klassige polytechnische Oberschule, eine zentrale Wasser- und Abwasserversorgung, ein Konsum, ein Landwarenhaus für Lebensmittel, Textilien und Industriewaren sowie eine Konsumgaststätte mit Fremdenzimmer und eine HO-Gaststätte neben 152 kommunalen Wohnungen. Mestlin wurde zum sozialistischen Musterdorf ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Die VdGB/BHG wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.4.1954 wird das Ambulatorium eröffnet. Unter der Leitung eines Facharztes für Chirurgie enthält es u. a. eine zahnärztliche Praxis, eine Bestrahlungsabteilung und Spezialeinrichtungen für Ultraschall-Therapie, eine Abteilung für medizinische Bäder und 31 Betten für die stationäre Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Konsum und Gaststätte werden eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1954 ein Kindergarten (60 Plätze) und eine Kinderkrippe (45 Plätze) werden eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Grundsteinlegung zum Kulturhaus Mestlin. Sie stand unter der Losung: &amp;quot;Der Aufbau unseres Musterdorfes fördert die Entwicklung des kulturellen Lebens auf dem Lande und festigt das Bündnis Stadt und Land&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.9.1955 Die Ernst - Thälmann - Straße und der Marx - Engels - Platz erhalten nach dem Beschluß der Gemeindevertretung ihre Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 Im Januar öffnen die neue Lebensmittelverkaufsstelle und die Verkaufsstelle für Haushaltsbedarf, im März eine Verkaufstelle für Textil- und Schuhwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 Zusammenlegung der Ruester und Mestliner Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag, den 19.10.1957 fand die feierliche Einweihung des Kulturhauses in Mestlin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schweriner Volkszeitung am 21.10.1957&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Montag, den 21. Oktober 1957, schrieb die &amp;quot;Schweriner Volkszeitung&amp;quot;, das Bezirksorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands: Sozialistisches Dorf erhielt Kulturhaus: In einer festlichen Veranstaltung weihten am Sonnabend die Mestliner Traktoristen, Genossenschafts- und auch Einzelbauern ihr Kulturhaus ein. Damit wurde das elfte und sicher größte und schönste Landeskulturhaus unseres Bezirkes den Menschen in der größten LPG unserer Republik übergeben.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Ereignis ist für das einstmals arme Gutsdorf und heute sozialistische Dorf Mestlin eine Krönung all dessen, was durch unsere Arbeiter-und-Bauernmacht in den letzten Jahren geschaffen wurde&amp;quot;, erklärte Genosse Franz Höppner...&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister der Gemeinde, Genosse Langemer, versicherte, daß dieses Haus eine Stätte der Kultur, eine Stätte des Lernens werden wird. Nach dem großen Festprogramm, an dem bekannte Künstler des Schweriner und des Parchimer Theaters sowie das Kulturorchester Ludwigslust und Kulturgruppen aus Mestlin und Parchim mitwirkten, war der Festsaal von dem frohen Treiben bei Tanz und Spiel erfüllt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 umfaßt Mestlin die Ortsteile Mestlin, Ruest-Dorf, Ruester-Krug, Kadow, Büthberg und Vimfow mit insgesamt 1539 Einwohnern. Wirtschaftliche Zentren sind die MTS (ca. 300 Beschäftigte incl. 6 Stützpunkte), die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (264 Mitglieder, über 2000 ha, d. h. die zweitgrößte LPG der DDR) und die Ziegelei, im Mittelpunkt stehen weiterhin das Kulturhaus, Ambulatorium, Kindergarten und Kinderkrippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.-13.7.1958 wurde in Mestlin das I. Kreis-&amp;quot;Maisfest&amp;quot; gefeiert. In der Zeitung heißt es darüber: &amp;quot;Neben vielerlei Veranstaltungen an diesem Wochenende in Mestlin, neben Platzkonzerten, Filmvorführungen, Tanz auf Freitanzdielen, neben Ausstellungen modernster landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte und neben einer Tierschau, wird zweifellos der Festumzug mit der Hochzeit von Herrn Mais und Fräulein Rübe einen Höhepunkt bilden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.5.1959 hat Mestlin 1505 Einwohner (Mestlin 988, Ruest 303, Vimfow 117).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 Eröffnung der neuen zehnklassigen polytechnischen Oberschule in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 besitzt die MTS (incl. der sechs Außenstützpunkte) 100 Traktoren und landwirtschaftliche Großmaschinen wie Mähdrescher, Kartoffel- und Rüben- Vollerntemaschinen, Maiskombines, Legemaschinen, ... .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (neben der MTS der zweite &amp;quot;Großbetrieb&amp;quot; in Mestlin) gehört mit 270 Mitgliedern und ca 2000 ha Nutzfläche zu den größten der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.-30.8.1959 wurde in Mestlin das II. Kreis-&amp;quot;Maisfest&amp;quot; gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Broschüre 1960&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum 15. Jahrestages der Bodenreform wurde eine Broschüre unter dem Titel &amp;quot;Römnitz und Mestlin zwei Gemeinden in Deutschland&amp;quot; herausgegeben. Die Broschüre beschreibt die unterschiedlichen Entwicklungen, die das sozialistische Mestlin und das kapitalistische Römnitz seit Kriegsende genommen haben. Gemeinsam ist den Dörfern, daß vor 1945 B. Berckemeyer in Mestlin, danach in Römnitz Pächter war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.3.1960 Gründung von 2 LPGen vom Typ I (&amp;quot;Volle Ähre&amp;quot; und &amp;quot;Frieden&amp;quot;). Mestlin ist damit vollgenossenschaftlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konsum verkaufte 1960: 90 Fernseher, 20 Kühlschränke, 18 Waschmaschinen, 11 Nähmaschinen, 30 Motorräder, 43 Mopeds, 45 Fahrräder, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.12.1961 lösten sich Teile der Decke im Hörsaal des Kulturhauses während einer Parteiversammlung. Es gab einige Verletzte. Der anfangs aufkommende Sabotageverdacht bestätigte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.1.1962 Mestlin hat nur noch die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; vom Typ III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1962 erneuter Beginn der Arbeiten am Sportplatz Mestlin, die ursprünglich im März 1960 begonnenen Arbeiten wurden zwischenzeitlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962In Mestlin, d. h. einschließlich der Ortsteile Ruest-Dorf, Ruest-Ausbau, Vimfow und Kadow, leben 1620 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 Eröffnung der Turnhalle, die Schule hat 237 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 existieren in Mestlin ein Dorftheater, ein Blasorchester, eine Volkstanzgruppe, zwei Gesellschaftstanzzirkel, zwei Tanzkapellen, eine Gymnastikgruppe und ein Film- und Fotozirkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 die RTS wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 die Schule hat 465 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dokumentarfilm 1966&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Mestlin wird 1966 ein 20minütiger Dokumentarfilm unter dem Titel: &amp;quot;Auf einer LPG in Mecklenburg&amp;quot; gedreht. Er beschreibt das Dorf und seine Bewohner: die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; und die MTS, das Kulturhaus und die Schule (mit Fahnenappell), das Gutshaus und die Siedlungshäuser mit Gärten, Kirche und Pfarrhaus, neue Mietshäuser, Kindergarten, Gemeindehaus, Konsum, ... Man erfährt, daß die LPG 50 Traktoren, 6 Raupenschlepper und 6 Mähdrescher hat. Man sieht Bauern Lüth in einer Traktorenbrigade, seine Frau in der Viehwirtschaftsbrigade, deren Eltern auf dem privaten Ackerstück, mit der eigenen Kuh, deren Tochter Edith in der Schule. Man sieht Studenten beim Kartoffeln sammeln, man sieht den LPG-Vorsitzenden Karl Meiler auf der Hauptversammlung: Fräulein Witt und Fräulein Michalski beantragen die Aufnahme in die LPG. Und das rote Transparent im Dorf mit weißer Schrift:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwärts zu neuen Erfolgen / &lt;br /&gt;
im sozialistischen Wettbewerb! /&lt;br /&gt;
Dem Volke zu Nutzen - /&lt;br /&gt;
der Republik zu Ehren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971? Gründung der LPG (T) und der LPG (P).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 Folgender Auszug aus dem Programm des Kulturhauses belegt die umfangreiche Zirkeltätigkeit: Filmaktiv für Kinder, Pioniertheater, Foto, Tonstudio, Jugendtanzkapelle, Singeclub, Modelleisenbahner, Chor der Erwachsenen, Junge Sanitäter, Junge Talente, Volkstanz für Kinder, Junge Volkskorrespondenten, Geschickte Hände I, Geschickte Hände II, Junge Philatelisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 - 1983 ist die Pfarre in Mestlin nicht besetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 29.8.1974 wird der Gemeindeverband Mestlin mit den Gemeinden Mestlin, Grebbin, Herzberg, Zökow, Groß Niendorf gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 steigen die Mestliner Fußballer in die Bezirksklasse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 Um das Kulturhaus finden regelmäßig politische, gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse statt, wie z. B. die &amp;quot;Festtage der Kultur und des Sports - 1978&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 Zusammenlegung mit Schule Kladrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 Erweiterungsbau der Schule wird eröffnet, 420 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wird Matthias Ortmann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 verstirbt Fritz Neumann, der amtierende Bürgermeister von Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 675 Jahrfeier in Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wird Mestlin als sportlichstes Dorf im Bezirk Schwerin ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit bis 2000===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 Die Wende bringt für Mestlin zahlreiche Probleme. Erste Pläne sehen die Entwicklung zum Dienstleistungs- und Tourismuszentrum vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wird Jens Krause Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wird Mestlin an das Erdgasnetz angeschlossen. Jedes Haus hat Telefon und Kabelfernsehanschluß. Es entstehen einige Eigenheime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Broschüre 1994&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unter dem Titel &amp;quot;Ruest - Vom Werden und Vergehen meines Heimatdorfes&amp;quot; beschreibt Johann-Georg Nehls (1918 - 1997) die Geschichte seines Heimatdorfes in einer 56seitigen Broschüre. Nicht ohne Traurigkeit und Verbitterung wird die Geschichte seiner Familie (seit 1833 Pächter / Besitzer eines Bauernhofes in Ruest) bis zum Verlassen des Dorfes 1952 dargestellt. Man gewinnt den Eindruck, daß der Aufbau von Mestlin den Zerfall von Ruest nach sich zog.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 - 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Ereignisse machen Schlagzeilen in Mestlin?&lt;br /&gt;
Positiv zu erwähnen sind die Erfolge von Manfred Ziebarth&#039;s Fußballmannschaften des SV Grün-Weiß Mestlin. Ebenfalls vielversprechend die Aktivitäten des Fördervereins &amp;quot;Mestliner Kulturhaus&amp;quot; e. V.. Oder die Einweihung des neuerbauten Klärwerkes im November 1998 (1,7 Mio DM Investitionsvolumen).&lt;br /&gt;
Weitere Nachrichten, wendebedingt, klingen nicht so gut: Überfälle auf die Sparkasse im Juli 95 und im Januar 99. Der Überfall im Juni 99 mit Geiselnahme war zum Glück nur eine Übung. Die endlose Geschichte (95 - 97) mit dem Kabelfernsehen. Das Hin (Nov. 95, Gemeindevertretung Groß Niendorf) und Her (Jan/Feb 97, Bürger protestieren) um den Bau einer Windkraftanlage. Oder die Zukunft der Mestliner Schule: im März 97 bereits auf der Gemeindevertretersitzung diskutiert, im Juni 98 dann deren Zielstellung: Grundschule und Verbundene Haupt- und Realschule sollen bleiben. Dann aber im März 99 die Entscheidung des Kreistages: Mestlin wird Grundschulstandort, Dobbertin wird Realschulstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1997 Gründung des Fördervereins &amp;quot;Kulturhaus Mestlin&amp;quot; e. V. Der Verein wurde am 31.12.2004 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1999 Erntefest in Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezember 1999 50jähriges Bestehen des Sportvereins Grün Weiß Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mestlin - Personengeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143681</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143681"/>
		<updated>2026-03-14T12:36:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Martin Joachim Jakob Heydemann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1829).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 Der Staatskalender erwähnt in Mestlin: den Hof und die Meierei des Pächters Carl Sauerkohl, 12 Dreiviertelhüfner, die Pfarrkirche, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und eine Schule. In Ruest gibt es 9 Dreiviertelhüfner, Kirche, Schule und Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 (oder eventuell früher) wird Carl Sauerkohl Verwalter / Pächter (bis 1847) von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 pachtet der Mestliner (inklusive Vimfow und Kadow) Pächter Sauerkohl auch noch Zidderich mit Steinbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wird Johann Heinrich Birkenstädt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 besaß Mestlin 12 3/4-Hüfner, Pfarrkirche, Förster, Windmühle, Klosterkrug, Schmiede, Ziegelei und Schule und Ruest: 9 3/4-Hüfner, Kirche, Schule, und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur effektiven Koppelwirtschaft wurden die Ackerstücke der Bauern neu aufgeteilt. Im Juni 1832 wurde den Bauern in Mestlin die geplante Veränderung mitgeteilt, die Herbstbestellung sollten sie bereits in den neuen Hufen vornehmen. Der anfängliche Widerstand der Bauern nützte nichts, Johanni 1833 wurden die 12 Mestliner Bauern in die Ausbauten umgesiedelt und der Ruester Feldmark zugeteilt. Von dem unsicheren Status als Zeitpächter, wurden sie jetzt Erbpächter. Mestlin war fortan ein reines Gutsdorf, während Ruest 1834 Mühle (vorher 8 Bauern) zum großen Bauerndorf aufgewertet wurde, Ruest hat fortan 26 Bauernstellen: 8 alte, 12 aus Mestlin, 4 aus Groß Breesen, der Sohn des Vermessers Stüdemann, und der ehemalige Ruester Krüger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Pächter von Mestlin ist zu dieser Zeit Karl Sauerkohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde die Mestliner Bockmühle erbaut. Weithin sichtbar könnte sie noch heute ein Wahrzeichen von Mestlin sein - leider brannte sie 1945 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wird die bis dahin Mestlin zustehende Jahrmarktsgerechtigkeit auf Ruest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 / 1837 Der Staatskalender 1836 erwähnt noch 12 Dreiviertelhünfer für Mestlin und 9 für Ruest. Ab 1837 werden 25 Erbpächter in Ruest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 Der bisherige Pächter Carl Sauerkohl gibt den Hof an Gutsbesitzer Carl J. A. Krey ab (bis 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1857 / 1861&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (1. Auflage, Wismar &amp;amp; Ludwigslust, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, in bergiger Gegend, Hof mit ansehnlicher, zweischiffiger Pfarrkirche, Schule, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und 240 Einw. Der allein am Saum der Mestliner Hölzung gelegene Forsthof hat 51 Einw. Nachdem die Bauern mit verkleinertem Ackerwerk nach Ruest zu ausgebaut sind, sind auch die schönen Obstgärten, durch die Mestlin früher bekannt war, verschwunden; der Hof hat freilich dadurch ein bedeutendes Areal des trefflichen Bodens zugewonnen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 hat Ruest: 443 Einwohner, Kirche, 25 Erbpächter, Schule, Schmiede und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 In Mestlin findet ein Pächterwechsel statt: der Nachfolger von Gutsbesitzer Carl J. A. Krey wird Domänenrat Hans Dehns (bis 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 1871 Gedenktafel übernimmt der Mestliner Pächter Hans Dehns auch noch Vimfow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Gedenktafel in der Mestliner Kirche für die Gefallenen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wird Ludwig Heinrich Hunzinger Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Poststation in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 Klosteramt Dobbertin 1877 - heißt die Inschrift einer Tafel an der Stirnseite des Gutshauses. In den siebziger Jahren des 19. Jh. wurden die Häuser der Tagelöhner des Gutes entlang der Dorfstraße (heute Fritz - Reuter - Str., Goldberger Str.) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erstmalige Erwähnung der zweiten Mestliner Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1894&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (2. Auflage, Wismar, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, Poststation, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs, da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede). Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. - Hof und Dorf 887,7 ha. 295 (240) Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Folgende Anekdote aus dem Mecklenburg Buch von E. Schulz (Hinstorff Verlag, 1938) könnte sich zu dieser Zeit in Mestlin zugetragen haben: Ein Junge von sieben Jahren aus einem Gutsdorf kam einmal zu spät zur Schule, weil er die Zeit verschlafen hatte. Der Lehrer fragte ihn, wann er zu Bett gegangen sei. &amp;quot;Weet ik nich&amp;quot;, war die Antwort. Darauf der Lehrer: &amp;quot;Wär&#039;t all düster?&amp;quot; Nach kurzem Überlegen sagte der Junge: &amp;quot;Pläugen harr&#039;n noch künnt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wird Karl Axel Walter Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1895 lebten in Mestlin 270 und in Ruest 305 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buch um die Jahrhundertwende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie könnte es um die Jahrhundertwende auf dem Gut Mestlin ausgesehen haben? Ein Berliner Arbeitsloser (Name unbekannt), den es auf ein Gut in Mecklenburg verschlagen hatte, schildert seine Erlebnisse: &amp;quot;Hofgängerleben in Mecklenburg&amp;quot;. Mit einfachen Worten charakterisiert er die Leute mit denen er zusammentrifft: Inspektor, Knechte und Mägde, Tagelöhner und Hofgänger (... nach mecklenburgischen Begriffen sind die Fremden, die als Hofgänger nach Mecklenburg kommen, zu weiter nichts nütze. ...), er beschreibt das Dorf, das Gutshaus, Lüdstuw, Katen, ... und das tägliche Leben der Leute.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 Bernhard Berckemeyer pachtet das Gut Mestlin (bisheriger Pächter Hans Dehns). Besitzer ist das Kloster Dobbertin. Ein Jahr später wird der gesamte Klosterbesitz vom Staat übernommen. B. pachtete bereits seit 1906 das Gut Weisin bei Lübz. 1936 kauft er das ehemalige Gut seiner Eltern in Gr. Thurow zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 war Mestlin in einem sehr schlechten Zustand. Die etwa 60 Familien führten ein schweres Leben. Mitte der zwanziger Jahre meliorierte B. große Flächen um das Gut aufzubauen. Für Vimfow stellte B. den Statthalter Briese ein, für Mestlin den Pferdestatthalter Prestin. Statthalter war in Mestlin zu jener Zeit Hahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 - 1918 Wieder gibt es Opfer unter den Mestlinern: Gedenktafel auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wird Friedrich Wehner Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 B. Berckemeyer führt umfangreiche Meliorationsmaßnahmen in Mestlin durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutspächter Major a. D. Berckemeyer war die führende Kraft im Mestliner Kriegerverein. Der Verein organisierte zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse (Kriegerbälle, Versammlungen, Kinderfeste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wird Otto Schmidt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Autobiographischer Roman 1986&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;1986 erscheint die Autobiographie von Irene Zacharias unter dem Titel: &amp;quot;Meine sieben Kinder und der Lauf der Welt&amp;quot; (267 Seiten). Irene Zacharias, geboren 1903 in Berlin heiratete 1924 den Bauern Paul Holz in Poitendorf bei Parchim. 1938 übernimmt die Familie einen 200 Morgen großen Bauernhof in Ruest. Dort lebt sie bis 1951. In einfachen bewegenden Worten beschreibt sie ihre Erlebnisse und damit die damaligen Verhältnisse in Mestlin und Ruest. Erwähnt werden beispielsweise die Nachbarn Wahrmann und Ehmcke, die Bauern Nehls, Dollase, Peglau, Radke, die Bauernfrauen Elsa Welzin, Ida Rinsche, der Gastwirt Brennke, der Bürgermeister Martens. Im Vordergrund steht jedoch die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte ihrer acht Kinder.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wird Friedrich Heise Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestlin hat 1939 369 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch die Flüchtlingswelle nach Ende des 2. Weltkrieges verdoppelt sich die Einwohnerzahl von Mestlin. Die Unterbringung der Umsiedler aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern erfolgt provisorisch in den Gutshäusern von Mestlin und Vimfow, in den Schulen, im Pfarrhaus und in vielen Dachkammern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mestlin bietet Ende des Weltkrieges ein armseliges Bild: die Wasserversorgung erfolgte aus 5 Pumpen, elektrisches Licht gab es nur im Gutshaus - in den Katen wurden Tranfunzeln genutzt, die Dorfstraßen sind unbefestigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der ehemalige Pächter Berckemeyer hat das Dorf verlassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Forsthof wurden sowjetische Truppen zur Bewirtschaftung des Gutes stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 übernimmt die sowjetische Armee die Bewirtschaftung des Gutes gemäß Anordnung der Landesverwaltung vom 26.9.1945 zur Erhaltung von Gütern als Großbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 Durchführung der Bodenreform in Kadow (28 Neusiedler) und Büthberg (27 Neusiedler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1945 wird der Unterricht an den zwei einräumigen Schulen in Mestlin wieder aufgenommen. Für knapp 150 Schüler sind 2 Lehrer da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer 1946 wird das Mestliner Landesgut der Landesverwaltung Mecklenburg übergeben und die Rote Armee zog ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prozeß der Demokratisierung wurden in Mestlin ein Verwalter und ein Inspektor eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Anordnung vom 18. Juni 1946 wurde vom Landrat des Kreises Parchim das bisherige Landesgut Mestlin-Vimfow dem Bürgermeister Martens in Treuhänderschaft zur Aufteilung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.9.1946 wird in Mestlin der geregelte Unterricht mit drei Lehrern aufgenommen (Hr. Wolf, Hr. Schmidt, Frl. Kröhn) für 175 Schüler. Vor 1945 gab es zwei Schulen: die kleine (Klasse 1 - 4) und die große (Klasse 5 - 8) mit zwei Lehrern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1949&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl berichtet über die Mestliner Schulen: Es gab zwei Schulen. Beide waren in Wohnhäusern in Mestlin integriert und hatten jeweils zwei Klassenräume.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die große (Klassen 5 - 8) war die Schule mitten in Mestlin am Weg von der Hauptstraße zur Kirche. Die Räumlichkeiten dieser Schule waren ein Raum von 28 Quadratmetern und ein Raum von 12 Quadratmetern. Gegenüber dieser Schule / Wohnhaus, nur getrennt durch den Schulhof (ist heute der Weg zum Friedhof) stand eine große Scheune auf deren Giebelseite sich zur Schule hin ein Storchennest befand. Dies war jedes Jahr bewohnt. Die Toilettenanlagen gab es für die Schüler über den Hof (mit einer Grube).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die kleine Schule (Klassen 1 - 4) befand sich gleich nach dem Ortsschild aus Richtung Vimfow auf der rechten Seite. In dieser Schule wohnte auch der Lehrer Wolf. Er war für alle Klassen verantwortlich, insbesondere für den Musik- und den Mathematikunterricht. Die Leidenschaft von Lehrer Wolf war das Klavierspiel. Der Musikunterricht wurde bis 1954 gleichzeitig mit 4 bis 5 Klassen abgehalten. Bei diesem Unterricht saß Lehrer Wolf immer am Klavier mit dem Rücken zur Klasse. Wenn die Schüler seinem Unterricht nicht mehr aufmerksam folgten, kam es gegenüber Ungehorsamen immer wieder zu lautstarken Wutausbrüchen. Viele Jungen bekamen dabei von ihm fast die Ohren &amp;quot;abgedreht&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hans Wolf war von 1951 bis 1955 Schulleiter. 1955 ging er nach Schwerin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1946 Wahl einer Gemeindevertretung in Mestlin, bis dahin war nur der Bürgermeister eingesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1947 Bodenreform in Mestlin (128 Neusiedlungen inkl. Vimfow). 101 ha Land werden vom VEG Herzberg zur Bewirtschaftung übernommen (bis zur Gründung der LPG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bodenreform 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Protokoll: Am 8. Juli wird die Aufteilung der ehemaligen Güter Mestlin und Vimfow vorgenommen. Der Kommission gehören an Herr Martens (Bürgermeister Mestlin), Herr Löppke (1. Vorsitzender der V.d.g.B. Mestlin), E. Hennings (2. Vorsitzender), die Beisitzer Otto Pohl, Kurt Persigel, Ernst Schulz, Frau Brockmann, als Unterschriftsbevollmächtigter Herr Cordts, der Vorsitzende der Gemeindekommission Herr Hoffmann, sein Stellvertreter Herr Pautlitz sowie die Mitglieder Heinrich Schröder, Wilhelm Dommer und Ella Gerber.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufgeteilt wurden 315 ha der Gemarkung Vimfow, d. h. Äcker, Wiesen, Weiden, Wald und Gebäude. 34 Neusiedler sollten jeweils etwa 8 ha Acker, 3 Handwerker (Stellmacher, Schmied, Böttcher) jeweils einen Hektar Ackerfläche erhalten, dazu Hofraum und Garten. Die Verlosung des Ackers erfolgte am 15.7.1947.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Gemarkung Mestlin waren 1380 Hektar aufzuteilen (davon 765 ha des früheren Landesgutes). In Abhängigkeit von der Bodenqualität sollten 80 Siedler und 20 Handwerker jeweils etwa um 6.4 ha Acker und einen Hektar Wald erhalten, dazu eine Fläche für Haus, Hof und Garten. Zur Gebäudeverteilung heißt es: Die ehemaligen Tagelöhner verbleiben in ihren Wohnungen. In den Gebäuden, in denen 3 - 4 Familien wohnen, künftig aber nur für 2 Siedlerfamilien vorgesehen sind, wird denen die Wohnung zugesprochen, die am längsten am Orte sind. Die neu ankommenden Siedler losen gleichzeitig mit dem Acker ihre Bauparzelle (Verlosung am 17.7.1947).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird der Vorschlag unterbreitet, die beiden Mestliner Schulen gegen eine Zentralschule, unterzubringen im ehemaligen Gutsgebäude, auszutauschen. Der Gutspark soll als Schulhof, der Gutsgarten als Lehrergarten genutzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Teich an der Dorfstraße soll als Gemeindefeuerlöschteich genutzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die V.d.g.B. erhält zur Verpachtung: die Gastwirtschaft mit Saal (derzeitiger Pächter Herr Hartig), die Stellmacherei, die Schmiede und die Ziegelei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1949 Einrichtung einer Maschinenausleihstation (MAS) im ehemaligem Gutshaus mit 28 Arbeitern (aus dem Maschinenhof Goldberg). Zur Verfügung standen u. a. 6 Traktoren für 20 Dörfer.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die MAS war insbesondere für die Neubauern eine große Hilfe. Die oftmals manuell ausgeführten Feldarbeiten konnten mechanisiert werden. Getreide mußte nicht mehr mit der Hand gemäht werden, Kartoffeln nicht mehr mit der Hacke geerntet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1950&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Bericht über die damalige Lage in Vimfow, wo es ähnlich wie in Mestlin aussah (Ankunft 1949 in Vimfow, 6 Jahre jung):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist ein Ort mit wenigen Häusern, mitten durch den Ort geht eine Straße in Richtung Goldberg. 4 Wohnhäuser mit jeweils 3 Eingängen,1 Gutsherrenhof, einen großen Pferdestall, 4 große Scheunen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zentrum des Ortes befinden sich zwei Teichanlagen in denen auch Fische sind. Ein Teich in Wohnhäusernähe und einer im Bereich des Gutshofes. Der Ortskern besteht aus 4 Häusern zu je 2 bis 3 Wohneinheiten zu ebener Erde. Jeweils zwei dieser Häuser, auf jeder Strassenseite,im Zentrum befindet sich ein Wasserbrunnen mit einer Schwengelpumpe bei der alle Wasser holten, die im Ort wohnen. Es gibt kein elektrisches Licht in diesem Ort.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir wohnen mit 20 Personen in unterschiedlichen Räumen auf dem altem und einzigen Gutshof des Ortes der von großen Scheunen und einem Pferdestall umgeben ist, in der Mitte dieses Gutshofes ist auch der größere Dorfteich, in dem man im Sommer baden kann und in dem es auch Fische gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kinder gibt es in diesem Ort ca. 10 in unterschiedlichen Altersklassen. Die meisten Bewohner dieses Ortes waren Umsiedler oder Flüchtlinge, die sich nach dem Krieg dort angesiedelt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses Dorf gehört verwaltungsgemäß zu der Gemeinde Mestlin und Ruest, auch die Schule befindet sich ca. 2 km entfernt in Mestlin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Daß ich jetzt in das Dorf meiner Mutter geholt worden bin, hatte mit der Einschulung 1949 zu tun. Der Umzug meiner Mutter Elli Pöpperl mit der Familie Hermann Schulz von Lutherstadt Wittenberg nach Vimfow war zu dieser Zeit abgeschlossen. Hermann Schulz und dessen Mutter Hellene Schulz haben in Vimfow Land übertragen bekommen um es zu bewirtschaften; damit wollten sie sich ein neues Leben aufbauen da es zu dieser Zeit in Sachsen fast nichts zu Essen gab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin in dieser Umzugsphase schwarz über die grüne Grenze nach Karlshafen in Westdeutschland zu meiner Großmutter gebracht worden und Anfang 1949 nach Vimfow geholt worden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl geb. 3 März 1943 in Lutherstadt Wittenberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 Eine Landwirtschaftliche Dorfgenossenschaft wird gegründet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie versorgte die Bauern mit wichtigen Bedarfsgütern, wie Saatgut, Futtermittel, Düngemittel, aber auch Werkzeuge, Geräte und landwirtschaftliche Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Dezember 1949 Gründung der Betriebssportgemeinschaft &amp;quot;Traktor&amp;quot; (heute SV Grün Weiß Mestlin e. V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.5.1950 wurde die Ortsgruppe des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) gegründet (25 Mitglieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Anschluß der Gemeinde Kadow an Ruest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestlin hat 1950 689 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Erste eigene Werkstatt der MAS gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Elektrifizierung von Mestlin abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Vereinigung der Landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft mit der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe zur VdGB/BHG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Anschluß der Gemeinde Ruest an die Gemeinde Mestlin. Herr Pigulla wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1952 beschließt die Regierung Mecklenburgs 180 &amp;quot;Beispieldörfer&amp;quot; zu schaffen, eines soll Mestlin werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1952 beginnt in Ruest die große Bauernflucht. In verschiedenen Schreiben vom Rat der Gemeinde heißt es: 8.11.52 Bauern Kientopf und P. Cords sind unbekannt verzogen, 8.2.53 Max Schäfer in den Westen, Heinrich Radtke Juli 52 in den Westen, 7.4.53 Else Adrian in den Westen, November 1953 Else Jarchow in den Westen, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1952&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl erinnert sich: Vimfow 1952 Die Bauernflucht 1952 in Ruest hat auch in unserem Dorf zu vielen Diskussionen und Erzählungen geführt. Ich kann mich genau daran erinnern wie sich unsere Mütter wöchentlich abends beim Licht einer Karbidlampe zum Federnrupfen getroffen haben. In diesen Runden wurde heftig diskutiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.8.1952 Gründung der LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (25 Landarbeiter und Werktätige, Typ III)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viehhaltung und Grünlandwirtschaft wurden in den genossenschaftlichen Betrieb überführt. Hof, Garten und etwa 1/2 Hektar Land blieben zur individuellen Nutzung. Unter den Gründungsmitgliedern sind Karl Breitmoser, Gertrud Lang, Johann Laube, Meta und Georg Seising und Luzie Werner. Nach 20 Monaten hatte die LPG bereits 200 Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Publikation: 1953 ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seit 1953 erscheint die Dorfzeitung der MTS Mestlin unter dem Titel &amp;quot;Arbeiter und Bauern&amp;quot;. 1956 / 1957 ist sie ohne Titel, ab 1958 ist der Titel &amp;quot;Das Banner&amp;quot;. Ab 1958 gibt es eine kleinere Ausgabe für die Jugend: &amp;quot;Der Sturmvogel, Zeitung der Jugend des MTS Bereiches Mestlin&amp;quot;. In den Zeitungen werden vor allem aktuelle Probleme des sozialistischen Aufbaus behandelt: ... Sozialistische Produktion überlegen ... Wettbewerb brachte uns voran ... Die größte LPG unserer Republik zieht Bilanz ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Die MAS wird zur Maschinen - Traktoren - Station (MTS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1953&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl erinnert sich: Die Unterbringung der Schule auf dem Gutshof hatte sich wahrscheinlich zerschlagen, da 1953 eine nagelneue Holz-Schulbaracke mit vier Klassenräumen und zwei Lehrerzimmern zwischen der Kirche / dem Friedhofseingang und der Schule aufgestellt wurde. Dies war damals ein großes Ereignis. Viele Schüler hatten gleich Namen von Jungen und Mädchen eingeschnitten, und es gab deshalb viel Aufregung. Jeder Schüler pflanzte einen Pappelbaum im Bereich der Ziegelei in der Nähe von Kadow.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Neugestaltung von Mestlin beginnt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Folgezeit entstehen bis 1962: ein großes Kulturhaus, ein Landambulatorium, eine Kinderkrippe, ein Kindergarten, eine 10-klassige polytechnische Oberschule, eine zentrale Wasser- und Abwasserversorgung, ein Konsum, ein Landwarenhaus für Lebensmittel, Textilien und Industriewaren sowie eine Konsumgaststätte mit Fremdenzimmer und eine HO-Gaststätte neben 152 kommunalen Wohnungen. Mestlin wurde zum sozialistischen Musterdorf ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Die VdGB/BHG wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.4.1954 wird das Ambulatorium eröffnet. Unter der Leitung eines Facharztes für Chirurgie enthält es u. a. eine zahnärztliche Praxis, eine Bestrahlungsabteilung und Spezialeinrichtungen für Ultraschall-Therapie, eine Abteilung für medizinische Bäder und 31 Betten für die stationäre Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Konsum und Gaststätte werden eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1954 ein Kindergarten (60 Plätze) und eine Kinderkrippe (45 Plätze) werden eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Grundsteinlegung zum Kulturhaus Mestlin. Sie stand unter der Losung: &amp;quot;Der Aufbau unseres Musterdorfes fördert die Entwicklung des kulturellen Lebens auf dem Lande und festigt das Bündnis Stadt und Land&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.9.1955 Die Ernst - Thälmann - Straße und der Marx - Engels - Platz erhalten nach dem Beschluß der Gemeindevertretung ihre Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 Im Januar öffnen die neue Lebensmittelverkaufsstelle und die Verkaufsstelle für Haushaltsbedarf, im März eine Verkaufstelle für Textil- und Schuhwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 Zusammenlegung der Ruester und Mestliner Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag, den 19.10.1957 fand die feierliche Einweihung des Kulturhauses in Mestlin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schweriner Volkszeitung am 21.10.1957&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Montag, den 21. Oktober 1957, schrieb die &amp;quot;Schweriner Volkszeitung&amp;quot;, das Bezirksorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands: Sozialistisches Dorf erhielt Kulturhaus: In einer festlichen Veranstaltung weihten am Sonnabend die Mestliner Traktoristen, Genossenschafts- und auch Einzelbauern ihr Kulturhaus ein. Damit wurde das elfte und sicher größte und schönste Landeskulturhaus unseres Bezirkes den Menschen in der größten LPG unserer Republik übergeben.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Ereignis ist für das einstmals arme Gutsdorf und heute sozialistische Dorf Mestlin eine Krönung all dessen, was durch unsere Arbeiter-und-Bauernmacht in den letzten Jahren geschaffen wurde&amp;quot;, erklärte Genosse Franz Höppner...&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister der Gemeinde, Genosse Langemer, versicherte, daß dieses Haus eine Stätte der Kultur, eine Stätte des Lernens werden wird. Nach dem großen Festprogramm, an dem bekannte Künstler des Schweriner und des Parchimer Theaters sowie das Kulturorchester Ludwigslust und Kulturgruppen aus Mestlin und Parchim mitwirkten, war der Festsaal von dem frohen Treiben bei Tanz und Spiel erfüllt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 umfaßt Mestlin die Ortsteile Mestlin, Ruest-Dorf, Ruester-Krug, Kadow, Büthberg und Vimfow mit insgesamt 1539 Einwohnern. Wirtschaftliche Zentren sind die MTS (ca. 300 Beschäftigte incl. 6 Stützpunkte), die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (264 Mitglieder, über 2000 ha, d. h. die zweitgrößte LPG der DDR) und die Ziegelei, im Mittelpunkt stehen weiterhin das Kulturhaus, Ambulatorium, Kindergarten und Kinderkrippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.-13.7.1958 wurde in Mestlin das I. Kreis-&amp;quot;Maisfest&amp;quot; gefeiert. In der Zeitung heißt es darüber: &amp;quot;Neben vielerlei Veranstaltungen an diesem Wochenende in Mestlin, neben Platzkonzerten, Filmvorführungen, Tanz auf Freitanzdielen, neben Ausstellungen modernster landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte und neben einer Tierschau, wird zweifellos der Festumzug mit der Hochzeit von Herrn Mais und Fräulein Rübe einen Höhepunkt bilden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.5.1959 hat Mestlin 1505 Einwohner (Mestlin 988, Ruest 303, Vimfow 117).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 Eröffnung der neuen zehnklassigen polytechnischen Oberschule in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 besitzt die MTS (incl. der sechs Außenstützpunkte) 100 Traktoren und landwirtschaftliche Großmaschinen wie Mähdrescher, Kartoffel- und Rüben- Vollerntemaschinen, Maiskombines, Legemaschinen, ... .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (neben der MTS der zweite &amp;quot;Großbetrieb&amp;quot; in Mestlin) gehört mit 270 Mitgliedern und ca 2000 ha Nutzfläche zu den größten der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.-30.8.1959 wurde in Mestlin das II. Kreis-&amp;quot;Maisfest&amp;quot; gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Broschüre 1960&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum 15. Jahrestages der Bodenreform wurde eine Broschüre unter dem Titel &amp;quot;Römnitz und Mestlin zwei Gemeinden in Deutschland&amp;quot; herausgegeben. Die Broschüre beschreibt die unterschiedlichen Entwicklungen, die das sozialistische Mestlin und das kapitalistische Römnitz seit Kriegsende genommen haben. Gemeinsam ist den Dörfern, daß vor 1945 B. Berckemeyer in Mestlin, danach in Römnitz Pächter war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.3.1960 Gründung von 2 LPGen vom Typ I (&amp;quot;Volle Ähre&amp;quot; und &amp;quot;Frieden&amp;quot;). Mestlin ist damit vollgenossenschaftlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konsum verkaufte 1960: 90 Fernseher, 20 Kühlschränke, 18 Waschmaschinen, 11 Nähmaschinen, 30 Motorräder, 43 Mopeds, 45 Fahrräder, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.12.1961 lösten sich Teile der Decke im Hörsaal des Kulturhauses während einer Parteiversammlung. Es gab einige Verletzte. Der anfangs aufkommende Sabotageverdacht bestätigte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.1.1962 Mestlin hat nur noch die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; vom Typ III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1962 erneuter Beginn der Arbeiten am Sportplatz Mestlin, die ursprünglich im März 1960 begonnenen Arbeiten wurden zwischenzeitlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962In Mestlin, d. h. einschließlich der Ortsteile Ruest-Dorf, Ruest-Ausbau, Vimfow und Kadow, leben 1620 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 Eröffnung der Turnhalle, die Schule hat 237 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 existieren in Mestlin ein Dorftheater, ein Blasorchester, eine Volkstanzgruppe, zwei Gesellschaftstanzzirkel, zwei Tanzkapellen, eine Gymnastikgruppe und ein Film- und Fotozirkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 die RTS wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 die Schule hat 465 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dokumentarfilm 1966&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Mestlin wird 1966 ein 20minütiger Dokumentarfilm unter dem Titel: &amp;quot;Auf einer LPG in Mecklenburg&amp;quot; gedreht. Er beschreibt das Dorf und seine Bewohner: die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; und die MTS, das Kulturhaus und die Schule (mit Fahnenappell), das Gutshaus und die Siedlungshäuser mit Gärten, Kirche und Pfarrhaus, neue Mietshäuser, Kindergarten, Gemeindehaus, Konsum, ... Man erfährt, daß die LPG 50 Traktoren, 6 Raupenschlepper und 6 Mähdrescher hat. Man sieht Bauern Lüth in einer Traktorenbrigade, seine Frau in der Viehwirtschaftsbrigade, deren Eltern auf dem privaten Ackerstück, mit der eigenen Kuh, deren Tochter Edith in der Schule. Man sieht Studenten beim Kartoffeln sammeln, man sieht den LPG-Vorsitzenden Karl Meiler auf der Hauptversammlung: Fräulein Witt und Fräulein Michalski beantragen die Aufnahme in die LPG. Und das rote Transparent im Dorf mit weißer Schrift:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwärts zu neuen Erfolgen / &lt;br /&gt;
im sozialistischen Wettbewerb! /&lt;br /&gt;
Dem Volke zu Nutzen - /&lt;br /&gt;
der Republik zu Ehren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971? Gründung der LPG (T) und der LPG (P).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 Folgender Auszug aus dem Programm des Kulturhauses belegt die umfangreiche Zirkeltätigkeit: Filmaktiv für Kinder, Pioniertheater, Foto, Tonstudio, Jugendtanzkapelle, Singeclub, Modelleisenbahner, Chor der Erwachsenen, Junge Sanitäter, Junge Talente, Volkstanz für Kinder, Junge Volkskorrespondenten, Geschickte Hände I, Geschickte Hände II, Junge Philatelisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 - 1983 ist die Pfarre in Mestlin nicht besetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 29.8.1974 wird der Gemeindeverband Mestlin mit den Gemeinden Mestlin, Grebbin, Herzberg, Zökow, Groß Niendorf gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 steigen die Mestliner Fußballer in die Bezirksklasse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 Um das Kulturhaus finden regelmäßig politische, gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse statt, wie z. B. die &amp;quot;Festtage der Kultur und des Sports - 1978&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 Zusammenlegung mit Schule Kladrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 Erweiterungsbau der Schule wird eröffnet, 420 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wird Matthias Ortmann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 verstirbt Fritz Neumann, der amtierende Bürgermeister von Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 675 Jahrfeier in Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wird Mestlin als sportlichstes Dorf im Bezirk Schwerin ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit bis 2000===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 Die Wende bringt für Mestlin zahlreiche Probleme. Erste Pläne sehen die Entwicklung zum Dienstleistungs- und Tourismuszentrum vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wird Jens Krause Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wird Mestlin an das Erdgasnetz angeschlossen. Jedes Haus hat Telefon und Kabelfernsehanschluß. Es entstehen einige Eigenheime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Broschüre 1994&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unter dem Titel &amp;quot;Ruest - Vom Werden und Vergehen meines Heimatdorfes&amp;quot; beschreibt Johann-Georg Nehls (1918 - 1997) die Geschichte seines Heimatdorfes in einer 56seitigen Broschüre. Nicht ohne Traurigkeit und Verbitterung wird die Geschichte seiner Familie (seit 1833 Pächter / Besitzer eines Bauernhofes in Ruest) bis zum Verlassen des Dorfes 1952 dargestellt. Man gewinnt den Eindruck, daß der Aufbau von Mestlin den Zerfall von Ruest nach sich zog.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 - 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Ereignisse machen Schlagzeilen in Mestlin?&lt;br /&gt;
Positiv zu erwähnen sind die Erfolge von Manfred Ziebarth&#039;s Fußballmannschaften des SV Grün-Weiß Mestlin. Ebenfalls vielversprechend die Aktivitäten des Fördervereins &amp;quot;Mestliner Kulturhaus&amp;quot; e. V.. Oder die Einweihung des neuerbauten Klärwerkes im November 1998 (1,7 Mio DM Investitionsvolumen).&lt;br /&gt;
Weitere Nachrichten, wendebedingt, klingen nicht so gut: Überfälle auf die Sparkasse im Juli 95 und im Januar 99. Der Überfall im Juni 99 mit Geiselnahme war zum Glück nur eine Übung. Die endlose Geschichte (95 - 97) mit dem Kabelfernsehen. Das Hin (Nov. 95, Gemeindevertretung Groß Niendorf) und Her (Jan/Feb 97, Bürger protestieren) um den Bau einer Windkraftanlage. Oder die Zukunft der Mestliner Schule: im März 97 bereits auf der Gemeindevertretersitzung diskutiert, im Juni 98 dann deren Zielstellung: Grundschule und Verbundene Haupt- und Realschule sollen bleiben. Dann aber im März 99 die Entscheidung des Kreistages: Mestlin wird Grundschulstandort, Dobbertin wird Realschulstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1997 Gründung des Fördervereins &amp;quot;Kulturhaus Mestlin&amp;quot; e. V. Der Verein wurde am 31.12.2004 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1999 Erntefest in Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezember 1999 50jähriges Bestehen des Sportvereins Grün Weiß Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143680</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143680"/>
		<updated>2026-03-14T12:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Martin Joachim Jakob Heydemann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1829).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 Der Staatskalender erwähnt in Mestlin: den Hof und die Meierei des Pächters Carl Sauerkohl, 12 Dreiviertelhüfner, die Pfarrkirche, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und eine Schule. In Ruest gibt es 9 Dreiviertelhüfner, Kirche, Schule und Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 (oder eventuell früher) wird Carl Sauerkohl Verwalter / Pächter (bis 1847) von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 pachtet der Mestliner (inklusive Vimfow und Kadow) Pächter Sauerkohl auch noch Zidderich mit Steinbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wird Johann Heinrich Birkenstädt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 besaß Mestlin 12 3/4-Hüfner, Pfarrkirche, Förster, Windmühle, Klosterkrug, Schmiede, Ziegelei und Schule und Ruest: 9 3/4-Hüfner, Kirche, Schule, und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur effektiven Koppelwirtschaft wurden die Ackerstücke der Bauern neu aufgeteilt. Im Juni 1832 wurde den Bauern in Mestlin die geplante Veränderung mitgeteilt, die Herbstbestellung sollten sie bereits in den neuen Hufen vornehmen. Der anfängliche Widerstand der Bauern nützte nichts, Johanni 1833 wurden die 12 Mestliner Bauern in die Ausbauten umgesiedelt und der Ruester Feldmark zugeteilt. Von dem unsicheren Status als Zeitpächter, wurden sie jetzt Erbpächter. Mestlin war fortan ein reines Gutsdorf, während Ruest 1834 Mühle (vorher 8 Bauern) zum großen Bauerndorf aufgewertet wurde, Ruest hat fortan 26 Bauernstellen: 8 alte, 12 aus Mestlin, 4 aus Groß Breesen, der Sohn des Vermessers Stüdemann, und der ehemalige Ruester Krüger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Pächter von Mestlin ist zu dieser Zeit Karl Sauerkohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde die Mestliner Bockmühle erbaut. Weithin sichtbar könnte sie noch heute ein Wahrzeichen von Mestlin sein - leider brannte sie 1945 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wird die bis dahin Mestlin zustehende Jahrmarktsgerechtigkeit auf Ruest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 / 1837 Der Staatskalender 1836 erwähnt noch 12 Dreiviertelhünfer für Mestlin und 9 für Ruest. Ab 1837 werden 25 Erbpächter in Ruest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 Der bisherige Pächter Carl Sauerkohl gibt den Hof an Gutsbesitzer Carl J. A. Krey ab (bis 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1857 / 1861&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (1. Auflage, Wismar &amp;amp; Ludwigslust, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, in bergiger Gegend, Hof mit ansehnlicher, zweischiffiger Pfarrkirche, Schule, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und 240 Einw. Der allein am Saum der Mestliner Hölzung gelegene Forsthof hat 51 Einw. Nachdem die Bauern mit verkleinertem Ackerwerk nach Ruest zu ausgebaut sind, sind auch die schönen Obstgärten, durch die Mestlin früher bekannt war, verschwunden; der Hof hat freilich dadurch ein bedeutendes Areal des trefflichen Bodens zugewonnen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 hat Ruest: 443 Einwohner, Kirche, 25 Erbpächter, Schule, Schmiede und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 In Mestlin findet ein Pächterwechsel statt: der Nachfolger von Gutsbesitzer Carl J. A. Krey wird Domänenrat Hans Dehns (bis 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 1871 Gedenktafel übernimmt der Mestliner Pächter Hans Dehns auch noch Vimfow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Gedenktafel in der Mestliner Kirche für die Gefallenen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wird Ludwig Heinrich Hunzinger Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Poststation in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 Klosteramt Dobbertin 1877 - heißt die Inschrift einer Tafel an der Stirnseite des Gutshauses. In den siebziger Jahren des 19. Jh. wurden die Häuser der Tagelöhner des Gutes entlang der Dorfstraße (heute Fritz - Reuter - Str., Goldberger Str.) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erstmalige Erwähnung der zweiten Mestliner Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1894&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (2. Auflage, Wismar, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, Poststation, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs, da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede). Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. - Hof und Dorf 887,7 ha. 295 (240) Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Folgende Anekdote aus dem Mecklenburg Buch von E. Schulz (Hinstorff Verlag, 1938) könnte sich zu dieser Zeit in Mestlin zugetragen haben: Ein Junge von sieben Jahren aus einem Gutsdorf kam einmal zu spät zur Schule, weil er die Zeit verschlafen hatte. Der Lehrer fragte ihn, wann er zu Bett gegangen sei. &amp;quot;Weet ik nich&amp;quot;, war die Antwort. Darauf der Lehrer: &amp;quot;Wär&#039;t all düster?&amp;quot; Nach kurzem Überlegen sagte der Junge: &amp;quot;Pläugen harr&#039;n noch künnt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wird Karl Axel Walter Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1895 lebten in Mestlin 270 und in Ruest 305 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buch um die Jahrhundertwende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie könnte es um die Jahrhundertwende auf dem Gut Mestlin ausgesehen haben? Ein Berliner Arbeitsloser (Name unbekannt), den es auf ein Gut in Mecklenburg verschlagen hatte, schildert seine Erlebnisse: &amp;quot;Hofgängerleben in Mecklenburg&amp;quot;. Mit einfachen Worten charakterisiert er die Leute mit denen er zusammentrifft: Inspektor, Knechte und Mägde, Tagelöhner und Hofgänger (... nach mecklenburgischen Begriffen sind die Fremden, die als Hofgänger nach Mecklenburg kommen, zu weiter nichts nütze. ...), er beschreibt das Dorf, das Gutshaus, Lüdstuw, Katen, ... und das tägliche Leben der Leute.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 Bernhard Berckemeyer pachtet das Gut Mestlin (bisheriger Pächter Hans Dehns). Besitzer ist das Kloster Dobbertin. Ein Jahr später wird der gesamte Klosterbesitz vom Staat übernommen. B. pachtete bereits seit 1906 das Gut Weisin bei Lübz. 1936 kauft er das ehemalige Gut seiner Eltern in Gr. Thurow zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 war Mestlin in einem sehr schlechten Zustand. Die etwa 60 Familien führten ein schweres Leben. Mitte der zwanziger Jahre meliorierte B. große Flächen um das Gut aufzubauen. Für Vimfow stellte B. den Statthalter Briese ein, für Mestlin den Pferdestatthalter Prestin. Statthalter war in Mestlin zu jener Zeit Hahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 - 1918 Wieder gibt es Opfer unter den Mestlinern: Gedenktafel auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wird Friedrich Wehner Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 B. Berckemeyer führt umfangreiche Meliorationsmaßnahmen in Mestlin durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutspächter Major a. D. Berckemeyer war die führende Kraft im Mestliner Kriegerverein. Der Verein organisierte zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse (Kriegerbälle, Versammlungen, Kinderfeste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wird Otto Schmidt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Autobiographischer Roman 1986&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;1986 erscheint die Autobiographie von Irene Zacharias unter dem Titel: &amp;quot;Meine sieben Kinder und der Lauf der Welt&amp;quot; (267 Seiten). Irene Zacharias, geboren 1903 in Berlin heiratete 1924 den Bauern Paul Holz in Poitendorf bei Parchim. 1938 übernimmt die Familie einen 200 Morgen großen Bauernhof in Ruest. Dort lebt sie bis 1951. In einfachen bewegenden Worten beschreibt sie ihre Erlebnisse und damit die damaligen Verhältnisse in Mestlin und Ruest. Erwähnt werden beispielsweise die Nachbarn Wahrmann und Ehmcke, die Bauern Nehls, Dollase, Peglau, Radke, die Bauernfrauen Elsa Welzin, Ida Rinsche, der Gastwirt Brennke, der Bürgermeister Martens. Im Vordergrund steht jedoch die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte ihrer acht Kinder.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wird Friedrich Heise Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestlin hat 1939 369 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch die Flüchtlingswelle nach Ende des 2. Weltkrieges verdoppelt sich die Einwohnerzahl von Mestlin. Die Unterbringung der Umsiedler aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern erfolgt provisorisch in den Gutshäusern von Mestlin und Vimfow, in den Schulen, im Pfarrhaus und in vielen Dachkammern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mestlin bietet Ende des Weltkrieges ein armseliges Bild: die Wasserversorgung erfolgte aus 5 Pumpen, elektrisches Licht gab es nur im Gutshaus - in den Katen wurden Tranfunzeln genutzt, die Dorfstraßen sind unbefestigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der ehemalige Pächter Berckemeyer hat das Dorf verlassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Forsthof wurden sowjetische Truppen zur Bewirtschaftung des Gutes stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 übernimmt die sowjetische Armee die Bewirtschaftung des Gutes gemäß Anordnung der Landesverwaltung vom 26.9.1945 zur Erhaltung von Gütern als Großbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 Durchführung der Bodenreform in Kadow (28 Neusiedler) und Büthberg (27 Neusiedler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1945 wird der Unterricht an den zwei einräumigen Schulen in Mestlin wieder aufgenommen. Für knapp 150 Schüler sind 2 Lehrer da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer 1946 wird das Mestliner Landesgut der Landesverwaltung Mecklenburg übergeben und die Rote Armee zog ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prozeß der Demokratisierung wurden in Mestlin ein Verwalter und ein Inspektor eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Anordnung vom 18. Juni 1946 wurde vom Landrat des Kreises Parchim das bisherige Landesgut Mestlin-Vimfow dem Bürgermeister Martens in Treuhänderschaft zur Aufteilung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.9.1946 wird in Mestlin der geregelte Unterricht mit drei Lehrern aufgenommen (Hr. Wolf, Hr. Schmidt, Frl. Kröhn) für 175 Schüler. Vor 1945 gab es zwei Schulen: die kleine (Klasse 1 - 4) und die große (Klasse 5 - 8) mit zwei Lehrern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1949&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl berichtet über die Mestliner Schulen: Es gab zwei Schulen. Beide waren in Wohnhäusern in Mestlin integriert und hatten jeweils zwei Klassenräume.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die große (Klassen 5 - 8) war die Schule mitten in Mestlin am Weg von der Hauptstraße zur Kirche. Die Räumlichkeiten dieser Schule waren ein Raum von 28 Quadratmetern und ein Raum von 12 Quadratmetern. Gegenüber dieser Schule / Wohnhaus, nur getrennt durch den Schulhof (ist heute der Weg zum Friedhof) stand eine große Scheune auf deren Giebelseite sich zur Schule hin ein Storchennest befand. Dies war jedes Jahr bewohnt. Die Toilettenanlagen gab es für die Schüler über den Hof (mit einer Grube).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die kleine Schule (Klassen 1 - 4) befand sich gleich nach dem Ortsschild aus Richtung Vimfow auf der rechten Seite. In dieser Schule wohnte auch der Lehrer Wolf. Er war für alle Klassen verantwortlich, insbesondere für den Musik- und den Mathematikunterricht. Die Leidenschaft von Lehrer Wolf war das Klavierspiel. Der Musikunterricht wurde bis 1954 gleichzeitig mit 4 bis 5 Klassen abgehalten. Bei diesem Unterricht saß Lehrer Wolf immer am Klavier mit dem Rücken zur Klasse. Wenn die Schüler seinem Unterricht nicht mehr aufmerksam folgten, kam es gegenüber Ungehorsamen immer wieder zu lautstarken Wutausbrüchen. Viele Jungen bekamen dabei von ihm fast die Ohren &amp;quot;abgedreht&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hans Wolf war von 1951 bis 1955 Schulleiter. 1955 ging er nach Schwerin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1946 Wahl einer Gemeindevertretung in Mestlin, bis dahin war nur der Bürgermeister eingesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1947 Bodenreform in Mestlin (128 Neusiedlungen inkl. Vimfow). 101 ha Land werden vom VEG Herzberg zur Bewirtschaftung übernommen (bis zur Gründung der LPG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bodenreform 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Protokoll: Am 8. Juli wird die Aufteilung der ehemaligen Güter Mestlin und Vimfow vorgenommen. Der Kommission gehören an Herr Martens (Bürgermeister Mestlin), Herr Löppke (1. Vorsitzender der V.d.g.B. Mestlin), E. Hennings (2. Vorsitzender), die Beisitzer Otto Pohl, Kurt Persigel, Ernst Schulz, Frau Brockmann, als Unterschriftsbevollmächtigter Herr Cordts, der Vorsitzende der Gemeindekommission Herr Hoffmann, sein Stellvertreter Herr Pautlitz sowie die Mitglieder Heinrich Schröder, Wilhelm Dommer und Ella Gerber.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufgeteilt wurden 315 ha der Gemarkung Vimfow, d. h. Äcker, Wiesen, Weiden, Wald und Gebäude. 34 Neusiedler sollten jeweils etwa 8 ha Acker, 3 Handwerker (Stellmacher, Schmied, Böttcher) jeweils einen Hektar Ackerfläche erhalten, dazu Hofraum und Garten. Die Verlosung des Ackers erfolgte am 15.7.1947.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Gemarkung Mestlin waren 1380 Hektar aufzuteilen (davon 765 ha des früheren Landesgutes). In Abhängigkeit von der Bodenqualität sollten 80 Siedler und 20 Handwerker jeweils etwa um 6.4 ha Acker und einen Hektar Wald erhalten, dazu eine Fläche für Haus, Hof und Garten. Zur Gebäudeverteilung heißt es: Die ehemaligen Tagelöhner verbleiben in ihren Wohnungen. In den Gebäuden, in denen 3 - 4 Familien wohnen, künftig aber nur für 2 Siedlerfamilien vorgesehen sind, wird denen die Wohnung zugesprochen, die am längsten am Orte sind. Die neu ankommenden Siedler losen gleichzeitig mit dem Acker ihre Bauparzelle (Verlosung am 17.7.1947).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird der Vorschlag unterbreitet, die beiden Mestliner Schulen gegen eine Zentralschule, unterzubringen im ehemaligen Gutsgebäude, auszutauschen. Der Gutspark soll als Schulhof, der Gutsgarten als Lehrergarten genutzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Teich an der Dorfstraße soll als Gemeindefeuerlöschteich genutzt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die V.d.g.B. erhält zur Verpachtung: die Gastwirtschaft mit Saal (derzeitiger Pächter Herr Hartig), die Stellmacherei, die Schmiede und die Ziegelei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1949 Einrichtung einer Maschinenausleihstation (MAS) im ehemaligem Gutshaus mit 28 Arbeitern (aus dem Maschinenhof Goldberg). Zur Verfügung standen u. a. 6 Traktoren für 20 Dörfer.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die MAS war insbesondere für die Neubauern eine große Hilfe. Die oftmals manuell ausgeführten Feldarbeiten konnten mechanisiert werden. Getreide mußte nicht mehr mit der Hand gemäht werden, Kartoffeln nicht mehr mit der Hacke geerntet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1950&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen Bericht über die damalige Lage in Vimfow, wo es ähnlich wie in Mestlin aussah (Ankunft 1949 in Vimfow, 6 Jahre jung):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist ein Ort mit wenigen Häusern, mitten durch den Ort geht eine Straße in Richtung Goldberg. 4 Wohnhäuser mit jeweils 3 Eingängen,1 Gutsherrenhof, einen großen Pferdestall, 4 große Scheunen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zentrum des Ortes befinden sich zwei Teichanlagen in denen auch Fische sind. Ein Teich in Wohnhäusernähe und einer im Bereich des Gutshofes. Der Ortskern besteht aus 4 Häusern zu je 2 bis 3 Wohneinheiten zu ebener Erde. Jeweils zwei dieser Häuser, auf jeder Strassenseite,im Zentrum befindet sich ein Wasserbrunnen mit einer Schwengelpumpe bei der alle Wasser holten, die im Ort wohnen. Es gibt kein elektrisches Licht in diesem Ort.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir wohnen mit 20 Personen in unterschiedlichen Räumen auf dem altem und einzigen Gutshof des Ortes der von großen Scheunen und einem Pferdestall umgeben ist, in der Mitte dieses Gutshofes ist auch der größere Dorfteich, in dem man im Sommer baden kann und in dem es auch Fische gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kinder gibt es in diesem Ort ca. 10 in unterschiedlichen Altersklassen. Die meisten Bewohner dieses Ortes waren Umsiedler oder Flüchtlinge, die sich nach dem Krieg dort angesiedelt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses Dorf gehört verwaltungsgemäß zu der Gemeinde Mestlin und Ruest, auch die Schule befindet sich ca. 2 km entfernt in Mestlin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Daß ich jetzt in das Dorf meiner Mutter geholt worden bin, hatte mit der Einschulung 1949 zu tun. Der Umzug meiner Mutter Elli Pöpperl mit der Familie Hermann Schulz von Lutherstadt Wittenberg nach Vimfow war zu dieser Zeit abgeschlossen. Hermann Schulz und dessen Mutter Hellene Schulz haben in Vimfow Land übertragen bekommen um es zu bewirtschaften; damit wollten sie sich ein neues Leben aufbauen da es zu dieser Zeit in Sachsen fast nichts zu Essen gab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin in dieser Umzugsphase schwarz über die grüne Grenze nach Karlshafen in Westdeutschland zu meiner Großmutter gebracht worden und Anfang 1949 nach Vimfow geholt worden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl geb. 3 März 1943 in Lutherstadt Wittenberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 Eine Landwirtschaftliche Dorfgenossenschaft wird gegründet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie versorgte die Bauern mit wichtigen Bedarfsgütern, wie Saatgut, Futtermittel, Düngemittel, aber auch Werkzeuge, Geräte und landwirtschaftliche Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Dezember 1949 Gründung der Betriebssportgemeinschaft &amp;quot;Traktor&amp;quot; (heute SV Grün Weiß Mestlin e. V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.5.1950 wurde die Ortsgruppe des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) gegründet (25 Mitglieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Anschluß der Gemeinde Kadow an Ruest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestlin hat 1950 689 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Erste eigene Werkstatt der MAS gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 Elektrifizierung von Mestlin abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Vereinigung der Landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft mit der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe zur VdGB/BHG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Anschluß der Gemeinde Ruest an die Gemeinde Mestlin. Herr Pigulla wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1952 beschließt die Regierung Mecklenburgs 180 &amp;quot;Beispieldörfer&amp;quot; zu schaffen, eines soll Mestlin werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1952 beginnt in Ruest die große Bauernflucht. In verschiedenen Schreiben vom Rat der Gemeinde heißt es: 8.11.52 Bauern Kientopf und P. Cords sind unbekannt verzogen, 8.2.53 Max Schäfer in den Westen, Heinrich Radtke Juli 52 in den Westen, 7.4.53 Else Adrian in den Westen, November 1953 Else Jarchow in den Westen, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1952&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl erinnert sich: Vimfow 1952 Die Bauernflucht 1952 in Ruest hat auch in unserem Dorf zu vielen Diskussionen und Erzählungen geführt. Ich kann mich genau daran erinnern wie sich unsere Mütter wöchentlich abends beim Licht einer Karbidlampe zum Federnrupfen getroffen haben. In diesen Runden wurde heftig diskutiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.8.1952 Gründung der LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (25 Landarbeiter und Werktätige, Typ III)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viehhaltung und Grünlandwirtschaft wurden in den genossenschaftlichen Betrieb überführt. Hof, Garten und etwa 1/2 Hektar Land blieben zur individuellen Nutzung. Unter den Gründungsmitgliedern sind Karl Breitmoser, Gertrud Lang, Johann Laube, Meta und Georg Seising und Luzie Werner. Nach 20 Monaten hatte die LPG bereits 200 Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Publikation: 1953 ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seit 1953 erscheint die Dorfzeitung der MTS Mestlin unter dem Titel &amp;quot;Arbeiter und Bauern&amp;quot;. 1956 / 1957 ist sie ohne Titel, ab 1958 ist der Titel &amp;quot;Das Banner&amp;quot;. Ab 1958 gibt es eine kleinere Ausgabe für die Jugend: &amp;quot;Der Sturmvogel, Zeitung der Jugend des MTS Bereiches Mestlin&amp;quot;. In den Zeitungen werden vor allem aktuelle Probleme des sozialistischen Aufbaus behandelt: ... Sozialistische Produktion überlegen ... Wettbewerb brachte uns voran ... Die größte LPG unserer Republik zieht Bilanz ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Die MAS wird zur Maschinen - Traktoren - Station (MTS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Augenzeugenbericht 1953&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Günther Pöpperl erinnert sich: Die Unterbringung der Schule auf dem Gutshof hatte sich wahrscheinlich zerschlagen, da 1953 eine nagelneue Holz-Schulbaracke mit vier Klassenräumen und zwei Lehrerzimmern zwischen der Kirche / dem Friedhofseingang und der Schule aufgestellt wurde. Dies war damals ein großes Ereignis. Viele Schüler hatten gleich Namen von Jungen und Mädchen eingeschnitten, und es gab deshalb viel Aufregung. Jeder Schüler pflanzte einen Pappelbaum im Bereich der Ziegelei in der Nähe von Kadow.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Neugestaltung von Mestlin beginnt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Folgezeit entstehen bis 1962: ein großes Kulturhaus, ein Landambulatorium, eine Kinderkrippe, ein Kindergarten, eine 10-klassige polytechnische Oberschule, eine zentrale Wasser- und Abwasserversorgung, ein Konsum, ein Landwarenhaus für Lebensmittel, Textilien und Industriewaren sowie eine Konsumgaststätte mit Fremdenzimmer und eine HO-Gaststätte neben 152 kommunalen Wohnungen. Mestlin wurde zum sozialistischen Musterdorf ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Die VdGB/BHG wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.4.1954 wird das Ambulatorium eröffnet. Unter der Leitung eines Facharztes für Chirurgie enthält es u. a. eine zahnärztliche Praxis, eine Bestrahlungsabteilung und Spezialeinrichtungen für Ultraschall-Therapie, eine Abteilung für medizinische Bäder und 31 Betten für die stationäre Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Konsum und Gaststätte werden eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1954 ein Kindergarten (60 Plätze) und eine Kinderkrippe (45 Plätze) werden eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 Grundsteinlegung zum Kulturhaus Mestlin. Sie stand unter der Losung: &amp;quot;Der Aufbau unseres Musterdorfes fördert die Entwicklung des kulturellen Lebens auf dem Lande und festigt das Bündnis Stadt und Land&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.9.1955 Die Ernst - Thälmann - Straße und der Marx - Engels - Platz erhalten nach dem Beschluß der Gemeindevertretung ihre Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 Im Januar öffnen die neue Lebensmittelverkaufsstelle und die Verkaufsstelle für Haushaltsbedarf, im März eine Verkaufstelle für Textil- und Schuhwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 Zusammenlegung der Ruester und Mestliner Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag, den 19.10.1957 fand die feierliche Einweihung des Kulturhauses in Mestlin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schweriner Volkszeitung am 21.10.1957&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Montag, den 21. Oktober 1957, schrieb die &amp;quot;Schweriner Volkszeitung&amp;quot;, das Bezirksorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands: Sozialistisches Dorf erhielt Kulturhaus: In einer festlichen Veranstaltung weihten am Sonnabend die Mestliner Traktoristen, Genossenschafts- und auch Einzelbauern ihr Kulturhaus ein. Damit wurde das elfte und sicher größte und schönste Landeskulturhaus unseres Bezirkes den Menschen in der größten LPG unserer Republik übergeben.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Ereignis ist für das einstmals arme Gutsdorf und heute sozialistische Dorf Mestlin eine Krönung all dessen, was durch unsere Arbeiter-und-Bauernmacht in den letzten Jahren geschaffen wurde&amp;quot;, erklärte Genosse Franz Höppner...&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister der Gemeinde, Genosse Langemer, versicherte, daß dieses Haus eine Stätte der Kultur, eine Stätte des Lernens werden wird. Nach dem großen Festprogramm, an dem bekannte Künstler des Schweriner und des Parchimer Theaters sowie das Kulturorchester Ludwigslust und Kulturgruppen aus Mestlin und Parchim mitwirkten, war der Festsaal von dem frohen Treiben bei Tanz und Spiel erfüllt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 umfaßt Mestlin die Ortsteile Mestlin, Ruest-Dorf, Ruester-Krug, Kadow, Büthberg und Vimfow mit insgesamt 1539 Einwohnern. Wirtschaftliche Zentren sind die MTS (ca. 300 Beschäftigte incl. 6 Stützpunkte), die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (264 Mitglieder, über 2000 ha, d. h. die zweitgrößte LPG der DDR) und die Ziegelei, im Mittelpunkt stehen weiterhin das Kulturhaus, Ambulatorium, Kindergarten und Kinderkrippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.-13.7.1958 wurde in Mestlin das I. Kreis-&amp;quot;Maisfest&amp;quot; gefeiert. In der Zeitung heißt es darüber: &amp;quot;Neben vielerlei Veranstaltungen an diesem Wochenende in Mestlin, neben Platzkonzerten, Filmvorführungen, Tanz auf Freitanzdielen, neben Ausstellungen modernster landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte und neben einer Tierschau, wird zweifellos der Festumzug mit der Hochzeit von Herrn Mais und Fräulein Rübe einen Höhepunkt bilden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.5.1959 hat Mestlin 1505 Einwohner (Mestlin 988, Ruest 303, Vimfow 117).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 Eröffnung der neuen zehnklassigen polytechnischen Oberschule in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 besitzt die MTS (incl. der sechs Außenstützpunkte) 100 Traktoren und landwirtschaftliche Großmaschinen wie Mähdrescher, Kartoffel- und Rüben- Vollerntemaschinen, Maiskombines, Legemaschinen, ... .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; (neben der MTS der zweite &amp;quot;Großbetrieb&amp;quot; in Mestlin) gehört mit 270 Mitgliedern und ca 2000 ha Nutzfläche zu den größten der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.-30.8.1959 wurde in Mestlin das II. Kreis-&amp;quot;Maisfest&amp;quot; gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Broschüre 1960&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum 15. Jahrestages der Bodenreform wurde eine Broschüre unter dem Titel &amp;quot;Römnitz und Mestlin zwei Gemeinden in Deutschland&amp;quot; herausgegeben. Die Broschüre beschreibt die unterschiedlichen Entwicklungen, die das sozialistische Mestlin und das kapitalistische Römnitz seit Kriegsende genommen haben. Gemeinsam ist den Dörfern, daß vor 1945 B. Berckemeyer in Mestlin, danach in Römnitz Pächter war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.3.1960 Gründung von 2 LPGen vom Typ I (&amp;quot;Volle Ähre&amp;quot; und &amp;quot;Frieden&amp;quot;). Mestlin ist damit vollgenossenschaftlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konsum verkaufte 1960: 90 Fernseher, 20 Kühlschränke, 18 Waschmaschinen, 11 Nähmaschinen, 30 Motorräder, 43 Mopeds, 45 Fahrräder, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.12.1961 lösten sich Teile der Decke im Hörsaal des Kulturhauses während einer Parteiversammlung. Es gab einige Verletzte. Der anfangs aufkommende Sabotageverdacht bestätigte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.1.1962 Mestlin hat nur noch die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; vom Typ III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1962 erneuter Beginn der Arbeiten am Sportplatz Mestlin, die ursprünglich im März 1960 begonnenen Arbeiten wurden zwischenzeitlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962In Mestlin, d. h. einschließlich der Ortsteile Ruest-Dorf, Ruest-Ausbau, Vimfow und Kadow, leben 1620 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 Eröffnung der Turnhalle, die Schule hat 237 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 existieren in Mestlin ein Dorftheater, ein Blasorchester, eine Volkstanzgruppe, zwei Gesellschaftstanzzirkel, zwei Tanzkapellen, eine Gymnastikgruppe und ein Film- und Fotozirkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 die RTS wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 die Schule hat 465 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dokumentarfilm 1966&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Mestlin wird 1966 ein 20minütiger Dokumentarfilm unter dem Titel: &amp;quot;Auf einer LPG in Mecklenburg&amp;quot; gedreht. Er beschreibt das Dorf und seine Bewohner: die LPG &amp;quot;Neues Leben&amp;quot; und die MTS, das Kulturhaus und die Schule (mit Fahnenappell), das Gutshaus und die Siedlungshäuser mit Gärten, Kirche und Pfarrhaus, neue Mietshäuser, Kindergarten, Gemeindehaus, Konsum, ... Man erfährt, daß die LPG 50 Traktoren, 6 Raupenschlepper und 6 Mähdrescher hat. Man sieht Bauern Lüth in einer Traktorenbrigade, seine Frau in der Viehwirtschaftsbrigade, deren Eltern auf dem privaten Ackerstück, mit der eigenen Kuh, deren Tochter Edith in der Schule. Man sieht Studenten beim Kartoffeln sammeln, man sieht den LPG-Vorsitzenden Karl Meiler auf der Hauptversammlung: Fräulein Witt und Fräulein Michalski beantragen die Aufnahme in die LPG. Und das rote Transparent im Dorf mit weißer Schrift:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwärts zu neuen Erfolgen / &lt;br /&gt;
im sozialistischen Wettbewerb! /&lt;br /&gt;
Dem Volke zu Nutzen - /&lt;br /&gt;
der Republik zu Ehren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971? Gründung der LPG (T) und der LPG (P).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 Folgender Auszug aus dem Programm des Kulturhauses belegt die umfangreiche Zirkeltätigkeit: Filmaktiv für Kinder, Pioniertheater, Foto, Tonstudio, Jugendtanzkapelle, Singeclub, Modelleisenbahner, Chor der Erwachsenen, Junge Sanitäter, Junge Talente, Volkstanz für Kinder, Junge Volkskorrespondenten, Geschickte Hände I, Geschickte Hände II, Junge Philatelisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 - 1983 ist die Pfarre in Mestlin nicht besetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 29.8.1974 wird der Gemeindeverband Mestlin mit den Gemeinden Mestlin, Grebbin, Herzberg, Zökow, Groß Niendorf gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 steigen die Mestliner Fußballer in die Bezirksklasse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 Um das Kulturhaus finden regelmäßig politische, gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse statt, wie z. B. die &amp;quot;Festtage der Kultur und des Sports - 1978&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 Zusammenlegung mit Schule Kladrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 Erweiterungsbau der Schule wird eröffnet, 420 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wird Matthias Ortmann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 verstirbt Fritz Neumann, der amtierende Bürgermeister von Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 675 Jahrfeier in Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wird Mestlin als sportlichstes Dorf im Bezirk Schwerin ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143679</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143679"/>
		<updated>2026-03-14T12:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Drittes Reich (1933-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Martin Joachim Jakob Heydemann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1829).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 Der Staatskalender erwähnt in Mestlin: den Hof und die Meierei des Pächters Carl Sauerkohl, 12 Dreiviertelhüfner, die Pfarrkirche, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und eine Schule. In Ruest gibt es 9 Dreiviertelhüfner, Kirche, Schule und Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 (oder eventuell früher) wird Carl Sauerkohl Verwalter / Pächter (bis 1847) von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 pachtet der Mestliner (inklusive Vimfow und Kadow) Pächter Sauerkohl auch noch Zidderich mit Steinbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wird Johann Heinrich Birkenstädt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 besaß Mestlin 12 3/4-Hüfner, Pfarrkirche, Förster, Windmühle, Klosterkrug, Schmiede, Ziegelei und Schule und Ruest: 9 3/4-Hüfner, Kirche, Schule, und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur effektiven Koppelwirtschaft wurden die Ackerstücke der Bauern neu aufgeteilt. Im Juni 1832 wurde den Bauern in Mestlin die geplante Veränderung mitgeteilt, die Herbstbestellung sollten sie bereits in den neuen Hufen vornehmen. Der anfängliche Widerstand der Bauern nützte nichts, Johanni 1833 wurden die 12 Mestliner Bauern in die Ausbauten umgesiedelt und der Ruester Feldmark zugeteilt. Von dem unsicheren Status als Zeitpächter, wurden sie jetzt Erbpächter. Mestlin war fortan ein reines Gutsdorf, während Ruest 1834 Mühle (vorher 8 Bauern) zum großen Bauerndorf aufgewertet wurde, Ruest hat fortan 26 Bauernstellen: 8 alte, 12 aus Mestlin, 4 aus Groß Breesen, der Sohn des Vermessers Stüdemann, und der ehemalige Ruester Krüger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Pächter von Mestlin ist zu dieser Zeit Karl Sauerkohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde die Mestliner Bockmühle erbaut. Weithin sichtbar könnte sie noch heute ein Wahrzeichen von Mestlin sein - leider brannte sie 1945 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wird die bis dahin Mestlin zustehende Jahrmarktsgerechtigkeit auf Ruest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 / 1837 Der Staatskalender 1836 erwähnt noch 12 Dreiviertelhünfer für Mestlin und 9 für Ruest. Ab 1837 werden 25 Erbpächter in Ruest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 Der bisherige Pächter Carl Sauerkohl gibt den Hof an Gutsbesitzer Carl J. A. Krey ab (bis 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1857 / 1861&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (1. Auflage, Wismar &amp;amp; Ludwigslust, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, in bergiger Gegend, Hof mit ansehnlicher, zweischiffiger Pfarrkirche, Schule, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und 240 Einw. Der allein am Saum der Mestliner Hölzung gelegene Forsthof hat 51 Einw. Nachdem die Bauern mit verkleinertem Ackerwerk nach Ruest zu ausgebaut sind, sind auch die schönen Obstgärten, durch die Mestlin früher bekannt war, verschwunden; der Hof hat freilich dadurch ein bedeutendes Areal des trefflichen Bodens zugewonnen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 hat Ruest: 443 Einwohner, Kirche, 25 Erbpächter, Schule, Schmiede und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 In Mestlin findet ein Pächterwechsel statt: der Nachfolger von Gutsbesitzer Carl J. A. Krey wird Domänenrat Hans Dehns (bis 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 1871 Gedenktafel übernimmt der Mestliner Pächter Hans Dehns auch noch Vimfow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Gedenktafel in der Mestliner Kirche für die Gefallenen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wird Ludwig Heinrich Hunzinger Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Poststation in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 Klosteramt Dobbertin 1877 - heißt die Inschrift einer Tafel an der Stirnseite des Gutshauses. In den siebziger Jahren des 19. Jh. wurden die Häuser der Tagelöhner des Gutes entlang der Dorfstraße (heute Fritz - Reuter - Str., Goldberger Str.) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erstmalige Erwähnung der zweiten Mestliner Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1894&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (2. Auflage, Wismar, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, Poststation, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs, da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede). Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. - Hof und Dorf 887,7 ha. 295 (240) Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Folgende Anekdote aus dem Mecklenburg Buch von E. Schulz (Hinstorff Verlag, 1938) könnte sich zu dieser Zeit in Mestlin zugetragen haben: Ein Junge von sieben Jahren aus einem Gutsdorf kam einmal zu spät zur Schule, weil er die Zeit verschlafen hatte. Der Lehrer fragte ihn, wann er zu Bett gegangen sei. &amp;quot;Weet ik nich&amp;quot;, war die Antwort. Darauf der Lehrer: &amp;quot;Wär&#039;t all düster?&amp;quot; Nach kurzem Überlegen sagte der Junge: &amp;quot;Pläugen harr&#039;n noch künnt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wird Karl Axel Walter Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1895 lebten in Mestlin 270 und in Ruest 305 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buch um die Jahrhundertwende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie könnte es um die Jahrhundertwende auf dem Gut Mestlin ausgesehen haben? Ein Berliner Arbeitsloser (Name unbekannt), den es auf ein Gut in Mecklenburg verschlagen hatte, schildert seine Erlebnisse: &amp;quot;Hofgängerleben in Mecklenburg&amp;quot;. Mit einfachen Worten charakterisiert er die Leute mit denen er zusammentrifft: Inspektor, Knechte und Mägde, Tagelöhner und Hofgänger (... nach mecklenburgischen Begriffen sind die Fremden, die als Hofgänger nach Mecklenburg kommen, zu weiter nichts nütze. ...), er beschreibt das Dorf, das Gutshaus, Lüdstuw, Katen, ... und das tägliche Leben der Leute.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 Bernhard Berckemeyer pachtet das Gut Mestlin (bisheriger Pächter Hans Dehns). Besitzer ist das Kloster Dobbertin. Ein Jahr später wird der gesamte Klosterbesitz vom Staat übernommen. B. pachtete bereits seit 1906 das Gut Weisin bei Lübz. 1936 kauft er das ehemalige Gut seiner Eltern in Gr. Thurow zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 war Mestlin in einem sehr schlechten Zustand. Die etwa 60 Familien führten ein schweres Leben. Mitte der zwanziger Jahre meliorierte B. große Flächen um das Gut aufzubauen. Für Vimfow stellte B. den Statthalter Briese ein, für Mestlin den Pferdestatthalter Prestin. Statthalter war in Mestlin zu jener Zeit Hahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 - 1918 Wieder gibt es Opfer unter den Mestlinern: Gedenktafel auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wird Friedrich Wehner Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 B. Berckemeyer führt umfangreiche Meliorationsmaßnahmen in Mestlin durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutspächter Major a. D. Berckemeyer war die führende Kraft im Mestliner Kriegerverein. Der Verein organisierte zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse (Kriegerbälle, Versammlungen, Kinderfeste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wird Otto Schmidt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Autobiographischer Roman 1986&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;1986 erscheint die Autobiographie von Irene Zacharias unter dem Titel: &amp;quot;Meine sieben Kinder und der Lauf der Welt&amp;quot; (267 Seiten). Irene Zacharias, geboren 1903 in Berlin heiratete 1924 den Bauern Paul Holz in Poitendorf bei Parchim. 1938 übernimmt die Familie einen 200 Morgen großen Bauernhof in Ruest. Dort lebt sie bis 1951. In einfachen bewegenden Worten beschreibt sie ihre Erlebnisse und damit die damaligen Verhältnisse in Mestlin und Ruest. Erwähnt werden beispielsweise die Nachbarn Wahrmann und Ehmcke, die Bauern Nehls, Dollase, Peglau, Radke, die Bauernfrauen Elsa Welzin, Ida Rinsche, der Gastwirt Brennke, der Bürgermeister Martens. Im Vordergrund steht jedoch die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte ihrer acht Kinder.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wird Friedrich Heise Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestlin hat 1939 369 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143678</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143678"/>
		<updated>2026-03-14T12:12:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Weimarer Republik (1918-1933) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Martin Joachim Jakob Heydemann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1829).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 Der Staatskalender erwähnt in Mestlin: den Hof und die Meierei des Pächters Carl Sauerkohl, 12 Dreiviertelhüfner, die Pfarrkirche, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und eine Schule. In Ruest gibt es 9 Dreiviertelhüfner, Kirche, Schule und Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 (oder eventuell früher) wird Carl Sauerkohl Verwalter / Pächter (bis 1847) von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 pachtet der Mestliner (inklusive Vimfow und Kadow) Pächter Sauerkohl auch noch Zidderich mit Steinbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wird Johann Heinrich Birkenstädt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 besaß Mestlin 12 3/4-Hüfner, Pfarrkirche, Förster, Windmühle, Klosterkrug, Schmiede, Ziegelei und Schule und Ruest: 9 3/4-Hüfner, Kirche, Schule, und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur effektiven Koppelwirtschaft wurden die Ackerstücke der Bauern neu aufgeteilt. Im Juni 1832 wurde den Bauern in Mestlin die geplante Veränderung mitgeteilt, die Herbstbestellung sollten sie bereits in den neuen Hufen vornehmen. Der anfängliche Widerstand der Bauern nützte nichts, Johanni 1833 wurden die 12 Mestliner Bauern in die Ausbauten umgesiedelt und der Ruester Feldmark zugeteilt. Von dem unsicheren Status als Zeitpächter, wurden sie jetzt Erbpächter. Mestlin war fortan ein reines Gutsdorf, während Ruest 1834 Mühle (vorher 8 Bauern) zum großen Bauerndorf aufgewertet wurde, Ruest hat fortan 26 Bauernstellen: 8 alte, 12 aus Mestlin, 4 aus Groß Breesen, der Sohn des Vermessers Stüdemann, und der ehemalige Ruester Krüger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Pächter von Mestlin ist zu dieser Zeit Karl Sauerkohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde die Mestliner Bockmühle erbaut. Weithin sichtbar könnte sie noch heute ein Wahrzeichen von Mestlin sein - leider brannte sie 1945 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wird die bis dahin Mestlin zustehende Jahrmarktsgerechtigkeit auf Ruest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 / 1837 Der Staatskalender 1836 erwähnt noch 12 Dreiviertelhünfer für Mestlin und 9 für Ruest. Ab 1837 werden 25 Erbpächter in Ruest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 Der bisherige Pächter Carl Sauerkohl gibt den Hof an Gutsbesitzer Carl J. A. Krey ab (bis 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1857 / 1861&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (1. Auflage, Wismar &amp;amp; Ludwigslust, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, in bergiger Gegend, Hof mit ansehnlicher, zweischiffiger Pfarrkirche, Schule, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und 240 Einw. Der allein am Saum der Mestliner Hölzung gelegene Forsthof hat 51 Einw. Nachdem die Bauern mit verkleinertem Ackerwerk nach Ruest zu ausgebaut sind, sind auch die schönen Obstgärten, durch die Mestlin früher bekannt war, verschwunden; der Hof hat freilich dadurch ein bedeutendes Areal des trefflichen Bodens zugewonnen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 hat Ruest: 443 Einwohner, Kirche, 25 Erbpächter, Schule, Schmiede und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 In Mestlin findet ein Pächterwechsel statt: der Nachfolger von Gutsbesitzer Carl J. A. Krey wird Domänenrat Hans Dehns (bis 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 1871 Gedenktafel übernimmt der Mestliner Pächter Hans Dehns auch noch Vimfow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Gedenktafel in der Mestliner Kirche für die Gefallenen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wird Ludwig Heinrich Hunzinger Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Poststation in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 Klosteramt Dobbertin 1877 - heißt die Inschrift einer Tafel an der Stirnseite des Gutshauses. In den siebziger Jahren des 19. Jh. wurden die Häuser der Tagelöhner des Gutes entlang der Dorfstraße (heute Fritz - Reuter - Str., Goldberger Str.) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erstmalige Erwähnung der zweiten Mestliner Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1894&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (2. Auflage, Wismar, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, Poststation, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs, da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede). Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. - Hof und Dorf 887,7 ha. 295 (240) Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Folgende Anekdote aus dem Mecklenburg Buch von E. Schulz (Hinstorff Verlag, 1938) könnte sich zu dieser Zeit in Mestlin zugetragen haben: Ein Junge von sieben Jahren aus einem Gutsdorf kam einmal zu spät zur Schule, weil er die Zeit verschlafen hatte. Der Lehrer fragte ihn, wann er zu Bett gegangen sei. &amp;quot;Weet ik nich&amp;quot;, war die Antwort. Darauf der Lehrer: &amp;quot;Wär&#039;t all düster?&amp;quot; Nach kurzem Überlegen sagte der Junge: &amp;quot;Pläugen harr&#039;n noch künnt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wird Karl Axel Walter Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1895 lebten in Mestlin 270 und in Ruest 305 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buch um die Jahrhundertwende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie könnte es um die Jahrhundertwende auf dem Gut Mestlin ausgesehen haben? Ein Berliner Arbeitsloser (Name unbekannt), den es auf ein Gut in Mecklenburg verschlagen hatte, schildert seine Erlebnisse: &amp;quot;Hofgängerleben in Mecklenburg&amp;quot;. Mit einfachen Worten charakterisiert er die Leute mit denen er zusammentrifft: Inspektor, Knechte und Mägde, Tagelöhner und Hofgänger (... nach mecklenburgischen Begriffen sind die Fremden, die als Hofgänger nach Mecklenburg kommen, zu weiter nichts nütze. ...), er beschreibt das Dorf, das Gutshaus, Lüdstuw, Katen, ... und das tägliche Leben der Leute.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 Bernhard Berckemeyer pachtet das Gut Mestlin (bisheriger Pächter Hans Dehns). Besitzer ist das Kloster Dobbertin. Ein Jahr später wird der gesamte Klosterbesitz vom Staat übernommen. B. pachtete bereits seit 1906 das Gut Weisin bei Lübz. 1936 kauft er das ehemalige Gut seiner Eltern in Gr. Thurow zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 war Mestlin in einem sehr schlechten Zustand. Die etwa 60 Familien führten ein schweres Leben. Mitte der zwanziger Jahre meliorierte B. große Flächen um das Gut aufzubauen. Für Vimfow stellte B. den Statthalter Briese ein, für Mestlin den Pferdestatthalter Prestin. Statthalter war in Mestlin zu jener Zeit Hahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 - 1918 Wieder gibt es Opfer unter den Mestlinern: Gedenktafel auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wird Friedrich Wehner Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis ?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 B. Berckemeyer führt umfangreiche Meliorationsmaßnahmen in Mestlin durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutspächter Major a. D. Berckemeyer war die führende Kraft im Mestliner Kriegerverein. Der Verein organisierte zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse (Kriegerbälle, Versammlungen, Kinderfeste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143677</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143677"/>
		<updated>2026-03-14T12:11:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Kaiserreich (1871-1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Martin Joachim Jakob Heydemann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1829).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 Der Staatskalender erwähnt in Mestlin: den Hof und die Meierei des Pächters Carl Sauerkohl, 12 Dreiviertelhüfner, die Pfarrkirche, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und eine Schule. In Ruest gibt es 9 Dreiviertelhüfner, Kirche, Schule und Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 (oder eventuell früher) wird Carl Sauerkohl Verwalter / Pächter (bis 1847) von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 pachtet der Mestliner (inklusive Vimfow und Kadow) Pächter Sauerkohl auch noch Zidderich mit Steinbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wird Johann Heinrich Birkenstädt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 besaß Mestlin 12 3/4-Hüfner, Pfarrkirche, Förster, Windmühle, Klosterkrug, Schmiede, Ziegelei und Schule und Ruest: 9 3/4-Hüfner, Kirche, Schule, und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur effektiven Koppelwirtschaft wurden die Ackerstücke der Bauern neu aufgeteilt. Im Juni 1832 wurde den Bauern in Mestlin die geplante Veränderung mitgeteilt, die Herbstbestellung sollten sie bereits in den neuen Hufen vornehmen. Der anfängliche Widerstand der Bauern nützte nichts, Johanni 1833 wurden die 12 Mestliner Bauern in die Ausbauten umgesiedelt und der Ruester Feldmark zugeteilt. Von dem unsicheren Status als Zeitpächter, wurden sie jetzt Erbpächter. Mestlin war fortan ein reines Gutsdorf, während Ruest 1834 Mühle (vorher 8 Bauern) zum großen Bauerndorf aufgewertet wurde, Ruest hat fortan 26 Bauernstellen: 8 alte, 12 aus Mestlin, 4 aus Groß Breesen, der Sohn des Vermessers Stüdemann, und der ehemalige Ruester Krüger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Pächter von Mestlin ist zu dieser Zeit Karl Sauerkohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde die Mestliner Bockmühle erbaut. Weithin sichtbar könnte sie noch heute ein Wahrzeichen von Mestlin sein - leider brannte sie 1945 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wird die bis dahin Mestlin zustehende Jahrmarktsgerechtigkeit auf Ruest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 / 1837 Der Staatskalender 1836 erwähnt noch 12 Dreiviertelhünfer für Mestlin und 9 für Ruest. Ab 1837 werden 25 Erbpächter in Ruest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 Der bisherige Pächter Carl Sauerkohl gibt den Hof an Gutsbesitzer Carl J. A. Krey ab (bis 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1857 / 1861&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (1. Auflage, Wismar &amp;amp; Ludwigslust, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, in bergiger Gegend, Hof mit ansehnlicher, zweischiffiger Pfarrkirche, Schule, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und 240 Einw. Der allein am Saum der Mestliner Hölzung gelegene Forsthof hat 51 Einw. Nachdem die Bauern mit verkleinertem Ackerwerk nach Ruest zu ausgebaut sind, sind auch die schönen Obstgärten, durch die Mestlin früher bekannt war, verschwunden; der Hof hat freilich dadurch ein bedeutendes Areal des trefflichen Bodens zugewonnen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 hat Ruest: 443 Einwohner, Kirche, 25 Erbpächter, Schule, Schmiede und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 In Mestlin findet ein Pächterwechsel statt: der Nachfolger von Gutsbesitzer Carl J. A. Krey wird Domänenrat Hans Dehns (bis 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 1871 Gedenktafel übernimmt der Mestliner Pächter Hans Dehns auch noch Vimfow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Gedenktafel in der Mestliner Kirche für die Gefallenen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wird Ludwig Heinrich Hunzinger Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Poststation in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 Klosteramt Dobbertin 1877 - heißt die Inschrift einer Tafel an der Stirnseite des Gutshauses. In den siebziger Jahren des 19. Jh. wurden die Häuser der Tagelöhner des Gutes entlang der Dorfstraße (heute Fritz - Reuter - Str., Goldberger Str.) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erstmalige Erwähnung der zweiten Mestliner Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1894&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (2. Auflage, Wismar, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, Poststation, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs, da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede). Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. - Hof und Dorf 887,7 ha. 295 (240) Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Folgende Anekdote aus dem Mecklenburg Buch von E. Schulz (Hinstorff Verlag, 1938) könnte sich zu dieser Zeit in Mestlin zugetragen haben: Ein Junge von sieben Jahren aus einem Gutsdorf kam einmal zu spät zur Schule, weil er die Zeit verschlafen hatte. Der Lehrer fragte ihn, wann er zu Bett gegangen sei. &amp;quot;Weet ik nich&amp;quot;, war die Antwort. Darauf der Lehrer: &amp;quot;Wär&#039;t all düster?&amp;quot; Nach kurzem Überlegen sagte der Junge: &amp;quot;Pläugen harr&#039;n noch künnt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wird Karl Axel Walter Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1895 lebten in Mestlin 270 und in Ruest 305 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buch um die Jahrhundertwende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie könnte es um die Jahrhundertwende auf dem Gut Mestlin ausgesehen haben? Ein Berliner Arbeitsloser (Name unbekannt), den es auf ein Gut in Mecklenburg verschlagen hatte, schildert seine Erlebnisse: &amp;quot;Hofgängerleben in Mecklenburg&amp;quot;. Mit einfachen Worten charakterisiert er die Leute mit denen er zusammentrifft: Inspektor, Knechte und Mägde, Tagelöhner und Hofgänger (... nach mecklenburgischen Begriffen sind die Fremden, die als Hofgänger nach Mecklenburg kommen, zu weiter nichts nütze. ...), er beschreibt das Dorf, das Gutshaus, Lüdstuw, Katen, ... und das tägliche Leben der Leute.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 Bernhard Berckemeyer pachtet das Gut Mestlin (bisheriger Pächter Hans Dehns). Besitzer ist das Kloster Dobbertin. Ein Jahr später wird der gesamte Klosterbesitz vom Staat übernommen. B. pachtete bereits seit 1906 das Gut Weisin bei Lübz. 1936 kauft er das ehemalige Gut seiner Eltern in Gr. Thurow zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 war Mestlin in einem sehr schlechten Zustand. Die etwa 60 Familien führten ein schweres Leben. Mitte der zwanziger Jahre meliorierte B. große Flächen um das Gut aufzubauen. Für Vimfow stellte B. den Statthalter Briese ein, für Mestlin den Pferdestatthalter Prestin. Statthalter war in Mestlin zu jener Zeit Hahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 - 1918 Wieder gibt es Opfer unter den Mestlinern: Gedenktafel auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143676</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143676"/>
		<updated>2026-03-14T12:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Bis zur Reichseinigung (bis 1871) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Martin Joachim Jakob Heydemann Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1829).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 Der Staatskalender erwähnt in Mestlin: den Hof und die Meierei des Pächters Carl Sauerkohl, 12 Dreiviertelhüfner, die Pfarrkirche, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und eine Schule. In Ruest gibt es 9 Dreiviertelhüfner, Kirche, Schule und Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 (oder eventuell früher) wird Carl Sauerkohl Verwalter / Pächter (bis 1847) von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 pachtet der Mestliner (inklusive Vimfow und Kadow) Pächter Sauerkohl auch noch Zidderich mit Steinbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wird Johann Heinrich Birkenstädt Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 besaß Mestlin 12 3/4-Hüfner, Pfarrkirche, Förster, Windmühle, Klosterkrug, Schmiede, Ziegelei und Schule und Ruest: 9 3/4-Hüfner, Kirche, Schule, und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur effektiven Koppelwirtschaft wurden die Ackerstücke der Bauern neu aufgeteilt. Im Juni 1832 wurde den Bauern in Mestlin die geplante Veränderung mitgeteilt, die Herbstbestellung sollten sie bereits in den neuen Hufen vornehmen. Der anfängliche Widerstand der Bauern nützte nichts, Johanni 1833 wurden die 12 Mestliner Bauern in die Ausbauten umgesiedelt und der Ruester Feldmark zugeteilt. Von dem unsicheren Status als Zeitpächter, wurden sie jetzt Erbpächter. Mestlin war fortan ein reines Gutsdorf, während Ruest 1834 Mühle (vorher 8 Bauern) zum großen Bauerndorf aufgewertet wurde, Ruest hat fortan 26 Bauernstellen: 8 alte, 12 aus Mestlin, 4 aus Groß Breesen, der Sohn des Vermessers Stüdemann, und der ehemalige Ruester Krüger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Pächter von Mestlin ist zu dieser Zeit Karl Sauerkohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde die Mestliner Bockmühle erbaut. Weithin sichtbar könnte sie noch heute ein Wahrzeichen von Mestlin sein - leider brannte sie 1945 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wird die bis dahin Mestlin zustehende Jahrmarktsgerechtigkeit auf Ruest übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 / 1837 Der Staatskalender 1836 erwähnt noch 12 Dreiviertelhünfer für Mestlin und 9 für Ruest. Ab 1837 werden 25 Erbpächter in Ruest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 Der bisherige Pächter Carl Sauerkohl gibt den Hof an Gutsbesitzer Carl J. A. Krey ab (bis 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachschlagewerk 1857 / 1861&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der &amp;quot;Mecklenburgischen Vaterlandskunde&amp;quot; (1. Auflage, Wismar &amp;amp; Ludwigslust, Herausgeber W. Raabe) wird Mestlin beschrieben: &amp;quot;Mestlin, 1 1/4 Meile westlich von Goldberg, in bergiger Gegend, Hof mit ansehnlicher, zweischiffiger Pfarrkirche, Schule, Försterei, Mühle, Krug, Schmiede, Ziegelei und 240 Einw. Der allein am Saum der Mestliner Hölzung gelegene Forsthof hat 51 Einw. Nachdem die Bauern mit verkleinertem Ackerwerk nach Ruest zu ausgebaut sind, sind auch die schönen Obstgärten, durch die Mestlin früher bekannt war, verschwunden; der Hof hat freilich dadurch ein bedeutendes Areal des trefflichen Bodens zugewonnen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 hat Ruest: 443 Einwohner, Kirche, 25 Erbpächter, Schule, Schmiede und Erbkrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 In Mestlin findet ein Pächterwechsel statt: der Nachfolger von Gutsbesitzer Carl J. A. Krey wird Domänenrat Hans Dehns (bis 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 1871 Gedenktafel übernimmt der Mestliner Pächter Hans Dehns auch noch Vimfow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Gedenktafel in der Mestliner Kirche für die Gefallenen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143675</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143675"/>
		<updated>2026-03-14T12:02:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1649&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll vom 9. Oktober 1649 beschreibt die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... zeiget, was die Pfarre an Acker, Weichhölzung, Mast, Länderein, Fischerey und Hütung besitze, wieviel dass Meßkorn betragen, und wieviel Pächter vorhanden ..&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1650 Hans Brandt wird (bis 1674) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 sind die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges in Mestlin, wie überall in Mecklenburg, immens. Nur 12 Bauernstellen bleiben erhalten. 15 Bauernstellen werden vom Kloster nicht wieder verpachtet, sondern dem Hofe zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 Bau eines Pfarrhauses in Mestlin (wird gegen 1755 beim Neubau des Pfarrhauses wieder abgerissen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1662&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Visitationsprotokoll von 1662 beschreibt erneut die Besitzungen der Kirche Mestlin. ... die Hebungen des Herrn Pastoris zu Mestlin und Ruest. In diesem Protokol werden die eingeführten Dörfer, das Meßkorn, Geld Hebungen, Opfer, Accidentien, Wachs, Eyer, Zehend Lämmer, Rauchhühner, Mastung, freye Hözung ... angezeiget ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1662 hat Mestlin 8 Bauern, 2 große und 5 kleine Kossaten. Ruest hat 4 Bauern und 2 Kossaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 Hans Jacob Brandt, Sohn des vorigen Pächters, wird (bis 1703) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 Mestlin hat 10 Hausleute (mit Schulzen) und 5 besetzte und eine unbesetzte Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wird Andreas Petri Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 Jacob Janenzky wird (bis 1712) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beichtkinderverzeichnis 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrer Andreas Petri fertigt ein Verzeichnis aller Mitglieder der Gemeinde, sowie der Getauften , Copulierten und Gestorbenen der Jahre 1688 - 1704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 hat Mestlin 109 Einwohner (älter als 14 Jahre), Ruest 64. In Mestlin leben die Hausleute und Kossaten Hinrich Cords, Hans Hohe, Soltwedel, Hartwich Cordes, Westphal / Behrens, Kröger, Dolge, Nehls, Welzin, Joachim Cords minor. Und in Ruest Soltow, Stralendorff / Wiese, Hans Cords minor, Möller, Dolge, Soltwedel, Sülocke (Zülck), Köster, Hans Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 wird Georg Brennecke Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Lorenz Frahm wird (bis 1715) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 wird Carl Helmut Neander Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 Hans Joachim Schwarz, der Schwiegersohn des vorigen Pächters, wird (bis 1725) Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 Spreckels wird (bis 1728) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1728 Hagemeister wird (bis 1730) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 Lanckhoff wird Verwalter von Mestlin. Nach ihm wurde Mestlin für einige Jahre (bis 1736) durch Rechnungsführer des Klosters verwaltet (Schieger, Sternberg, Nüschke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 Neubau der Küsterei nachdem die alte abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 Claus Evert wird (bis 1743) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Graffe wird (bis 1747) Verwalter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Bau einer ersten Windmühle am Mühlenhofer Weg in Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1747 / 1748 Errichtung der Ziegelei in Mestlin gegenüber der Pfarre (hinter Hans Joachim Garlings Stelle). War bis 1771 / 1772 in Betrieb. Zieglermeister war Jacob Wählers, gest. am 25.4.1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 Johann Friedrich Menck wird (bis 1760) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 Bau eines Pfarr Witwenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 hat Mestlin 179 Einwohner und Ruest 106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wird die Kirche in der heutigen Gestalt gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 wird Johann Clamor Buchholz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 hat Ruest 5 Bauern (mit Schulzen), 9 Halbbauern und mehrere Kätner (6 halbe Stellen wurden später zu 3 vollen zusammengelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Christian Friederich Bade wird (bis 1667) Verwalter / Pächter von Mestlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 Johann Gregorius Mühlenbruch wird Verwalter / Pächter von Mestlin (bis maximal 1816).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mühlenbruch wurde am 5.11.1735 in Röbel geboren. Er war er einige Jahre Amtsschreiber in Dobbertin. Kurz vor Antritt der Pachtung heiratete er die Tochter des Küchenmeisters Engel Paschen Friese, Anna Margaretha Augusta Friese (17.11.1748 Dobbertin - 3.5.1781 Mestlin), in Dobbertin. Sie hatten 6 Söhne und 2 Töchter. Muehlenbruch starb am 19.5.1812 in Klein Poserin (andere Angabe: 11.9.1816?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfarrchronik 1784 / 1785&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mestliner Pastor schreibt seine Kirchenchronik: &amp;quot;Ausführliche Nachricht von Kirchen und Pfarr-Sachen zu Mestlin und Ruest, und was zu deren gründlichen Übersicht zuwissen nötig geschienen, aufgesetzt, und durch beiliegende Schriften, Pläne und Tabellen bestätigt von Johann Clamor Buchholz, dieser Zeit Pastor zu Mestlin und Ruest, geschrieben in den Jahren 1784 und 85&amp;quot; Für die Nachwelt hält Pastor Buchholz die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner in einzigartiger Weise und in akribischer Vollständigkeit fest (216 eng beschriebene Seiten). Buchholz behandelt z. B. die Geschichte der Mestliner und der Ruester Kirche, ihre Patronen, ihr architektonischer Aufbau. Er fertigte Urkundenabschriften, beschrieb Pfarrländereien, früher und heute zu Mestlin eingepfarrte Dörfer und Gemeinden. Der Abschnitt über die Familien seiner Gemeinde ist für die genealogische Forschung von besonderer Bedeutung (siehe auch Publikation 1938).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Publikation: 1938&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Abschnitt der Mestliner Pfarrchronik (siehe Publikation 1784 / 85) von Johann Clamor Buchholz wird im Rahmen der Reihe: &amp;quot;Quellen zur bäuerlichen Hof- und Sippenforschung&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;Von den alten Familien zu Mestlin - eine Chronik&amp;quot; gedruckt. Für drei Zeitabschnitte (bis 1648, 1648-1704, 1704-1785) werden die Bauern und Einwohner von Mestlin, Ruest und Mühlenhof aufgeführt. Auftretende Besonderheiten werden interpretiert und kommentiert. 16 Familien, &amp;quot;die die stärksten sind&amp;quot; werden ausführlicher dargestellt: Behrens, Cords, Dieckmann, Dolge, Eckelberg, Ehmck(e), Garling, Hohe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Karte von 1777 zeigt in Mestlin 15 Bauernstellen, zusätzlich den Gutshof an der Kirche, einen Forsthof und zwei Höfe des Schulzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 sind in Mestlin: Johann Eckelberg, H. J. Garling, Ehmck, Köpcke, Hans Adam Nehls, Westphal, Hans Jacob Kröger, Jochim Nehls, Johann Kröger, Johann Karl Wiese, Friedrich Garling, Soltwedel, Friedrich Cords, H. J. Eckelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 Mestlin hat 12 Bauernhäuser, 1 Schmiede, 22 Kathenhäuser, den Hof, die Pfarre und die Mühle. Ruest hat mit dem Schulzen 9 Bauernstellen uznd 15 Käthner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wird Johann Adam Schulz Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1816).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 sind Hausleute und Kossaten in Ruest: Schulze Hahn, Friedrich Wiese, Hans Sternberg, Michel Sternberg, Borchert, Krüger Rieck, Zülck, Stüdemann, Friedrich Cords.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 - 1815 Gedenktafel für Veteranen in der Kirche Mestlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143674</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143674"/>
		<updated>2026-03-14T11:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 ist Joachim Harney Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1557, Ruest wird 1557 Tochterkirche von Mestlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 in Mestlin leben 21 Bauern, 14 Kätner (Kossaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 ist Nikolaus Georgius Pfarrer von Mestlin / Ruest (Buchholz erwähnt Georgius nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Visitationsprotokoll 1557&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Visitationsprotokoll der im Amt Goldberg gelegenen und zum Kloster Dobbertin gehörigen Pfarren und Kirchen beschreibt ausführlich auch die Pfarre zu Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... 1584 ist Johannes Lönnies Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 ist Andreas Schnepel Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1615, Schlie geht von 1595 aus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 in Mestlin leben 25 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 6 Einlieger, in Ruest: 14 Bauern, 2 Kätner und 1 Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 in Mestlin leben 30 Bauern, 7 Kätner (Kossaten) und 9 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 wird Bartholomäus Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1627 Truppen des schwedischen Obersten Hunich ziehen durch Dobbertin / Kläden (Mestlin, Ruest, Dabel, Kläden, Dobbin und Sehlsdorf werden in Mitleidenschaft gezogen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wird Johann Simonis Pfarrer von Mestlin / Ruest (bis 1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143673</id>
		<title>Mestlin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mestlin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=143673"/>
		<updated>2026-03-14T11:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: /* Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mestlin&lt;br /&gt;
 | zeit = xxxx-xxxx; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2026&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mestlin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mestlin (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mestlin im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
Um 1250 wird die erste Mestliner Kirche erbaut, der Chor ist davon noch heute erhalten. Im &amp;quot;Lisch&amp;quot; wird dazu 1856 geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kulturhistorisches Nachschlagewerk&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Friedrich Lisch, Schwerin 1856: Die Kirche zu Mestlin bei Dobbertin besteht aus Chor, Schiff und Thurm. Der Chor hat eine quadratische Grundform, mit grader Altarwand, und ist von Feldsteinen (Granitquadern) erbauet; der Sockel und die Ecken sind regelmäßig behauen. Die schmalen Fensteröffnungen haben schräge eingehende glatte Laibungen; ob sie rund oder im Übergangsstyle leise gespitzt gewölbt sind, läßt sich nicht mehr genau erkennen, da in den Fensterwölbungen wohl schon oft restauriert ist. Der Giebel hat Rundbogennischen. Der Chor stammt also sicher aus der Zeit, in welcher unsere meisten Kirchen gebauet sind, ungefähr aus dem J. 1230. Das Schiff ist ein hohes, schönes Gebäude im Spitzbogenstyle, von sehr großen Ziegel, und hat dreitheilige Spitzbogenfenster. In der Mitte des Schiffes stehen zwei schlanke Pfeiler, welche schöne Spitzbogengewölbe tragen. Dadurch wird die Kirche in zwei Schiffe getheilt. Die Pfeiler, welche Sockel haben, sind achteckig und so gestellt, daß 4 Ecken unter den Gewölbescheidungen stehen und mit Diensten bekleidet sind; es laufen also nach den 4 Weltgegenden 4 Dienste an den Pfeilern hinauf. Die in jüngern Zeiten in schwarz, grau und weiß bemalten Gewölberippen haben einen eigentühmlichen, sonst noch nicht beobachteten Schmuck, indem sie mit zahlreichen Scheiben oder Rippenschilden besetzt sind. Diese Scheiben, von 10&amp;quot; Durchmesser und ungefähr 1&amp;quot; Dicke, sind von gebranntem hellgelben Thon und mit verschiedenen Reliefs, wie Sternen, Kreuzen, Rosetten u. s. w., verziert, welche immer mit verschiedenen Farben bemalt sind. Die Südpforte ist von 6 Wulsten eingefaßt und von abwechselnd schwarzen, grünen und rothen Ziegeln aufgeführt. Das Schiff wird ungefähr aus der Mitte des 14. Jh. stammen oder um diese Zeit auf seine jetzige Weise eingerichtet sein. Die Pforte im Thurme ist ebenfalls aus hellgrün glasurten und rothen Ziegeln aufgebauet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa von 1230 bis 1256 wird auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Parchim der Landesausbau durch Fürst Pribislaw von Parchim (herrschte von 1229 - 1256, nach seiner Vertreibung war Nicolaus von Werle der lokale Herrscher) vorangetrieben. Er wurde unterstützt durch eine Reihe von Adligen. Ihre Namen werden auf Urkunden jener Zeit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1312 wird Mestlin erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname lautet in jener Zeit Mustelin / Mostelin. Er ist slawischer Herkunft: das Wort &amp;quot;Brücke&amp;quot; heißt &amp;quot;most&amp;quot; (poln., tschech., russ., bulg.). Die altpolabische Form (die Polaben waren ein Teilstamm der Obotriten) war vermutlich &amp;quot;Mostelin&amp;quot;. Die Zwischensilbe &amp;quot;el&amp;quot; ist schlecht zu deuten, eventuell weist sie auf einen Personennamen hin. Im MUB steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1312 Octbr. 9. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erich, König von Dänemark, schliesst mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg einen Vertrag über die Theilung der Summe, welche von Rostock für den Abbruch des Warnemünder Thurms zu erwarten ist. Aar 1312. S. Dionysii Dag, til Mustelin bleff fothandlet imellen Konning Erich oc Margreff Woldemor, at huad som de begge kunde bekomme aff de Rostocker, formedelst Forhandling, for at det Taarn for Verneminde bygd, igien maate affbrydis, oc aldrig siden byggis ved nogen, det skal de lige skiffte: vi skal lade Margreuffuen strax vide, huad os biudis, hand maa hafue otte Vgers frist at beraade sig der om, oc see til om hand kand faa meer end Kongen biudis, Margreffven skal giore os det samme igien, om hannem biusdis nogenslig Fordrag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;[= Im J. 1312, am St.-Dionysius-Tag, ward zu Mustelin verhandelt zwischen dem König Erich und dem Markgrafen Waldemar, dass das, was sie beide durch Verhandlung von den Rostockern dafür bekommen könnten, dass der vor Warnemünde erbauete Thurm wieder abgebrochen werde und nie durch jemand wieder aufgebauet werden dürfe, gleichmässig zwischen ihnen vertheilt werden solle. Wir sollen den Markgrafen sogleich wissen lassen, was uns geboten wird; er mag acht Wochen Frist haben, sich darüber zu berathen und zu sehen, ob er mehr bekommen könne, als dem König geboten wird. Der Markgraf soll dasselbe auch uns thun, wenn ihm ein solcher Vertrag angeboten wird.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 1317 wird Mestlin das zweite Mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1317 Juli 8. Mestlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann j. j. Fürst von Werle(-Goldberg), bestätigt die Stadt Goldberg auf Grundlage des derselben vom Fürsten Pribislaw von Parchim 1248 verliehenen Stadtbriefes. Nos [P.] dominus in P(er)archem - -. Nos igitur Johannes dei gratia domicellus de Werle notum esse volumus omnibus, tam presentibus quam futuris, quibus hoc scriptum manifestum fuerit sive promulgatum, quod de inclaritate animi nostri maturoque consilio nostrorum fidelium vasallorum in hiis scriptis ratificamus omnem donationis proprietatem civitatis nostre Goltberch, sicut ipsa est a nostris progenitoribus fundata et constructa modis omnibus, [cu]m aquis, aquarumdecursibus, piscationibus, pratis, pascuis, lignis, silvis, nemoribus et paludi[bu]s, rubis, rubetis et sespitibus, usuagiis, ferrifodi[ni]s, cultis et non cultis, viis et inviis aliisque omnibus proventibus, modo quocunque poterint evenire, a nobis et nostris sequacibus in perpetuum omnia et queque premissa sine molestia possidenda et perfruenda pacifice et quiete. Ne vero quis nostrorum successorum super premissa hesitando dubitet, presentum paginam nostro cum sigillo fecimus roborari. Testes sunt: Tesmar[us], Reymar[us] de Mallin, Johannes de Havelberch, milites, [et] alii quam plures fide digni. Datum et actum Mostelin, anno domini M.CCC.XVII., feria sexta post octauas apostolorum Petri et Pauli, nostra in presentia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 ist Heinrich Präemule Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Febr. 1352 wird Dankqward v. Gutzstevel in Mestlin erwähnt, die Urkunde (in Latein) enthält eine Reihe weiterer Namen (darunter 18 Mestliner Bauern). Auch Ruest wird hier das erste mal urkundlich erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1352 Febr. 27. Goldberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dankqward v. Gutzstevel und sein Sohn Johann verbessern eine Vicarei zu Mestlin, verpflichten dagegen den Inhaber zu Almosen und zu Messen auf dem Hofe daselbst. In nomine domini, amen. Vniuersis ac singulis, ad quorum noticam presencia peruenerint, Dancquardus de Guzsteuel, armiger, et filius suus Johannes, morantes in villa Mustelyn, Zwerinensis diocesis, salutem in omnium saluatore. ... Hinrici Arnoldi ... Hinrici Hartwici ... Hartwici ... Ludekini Bolten ... Hinrici Hoppener ... Wernekini Dobbin ... Gherardi Robben ... Hennekini Ghildemester ... Hennekini Colwalck ... Hermanni Bernardi ... Hinrici Scampman ... Dancquardi Caluen ... Hermanni Langhemowe ... Hinrici Pramitten ... Hennekini Burlehosen ... Tyderici Blockes ... Bolrauen ... Tyderici Blockes ... Ludekini Croghers ... Johannis Demen ... Hermanni Jacoby ... Henrici Hoppener ... Lutteke Kauele ... Johannes Sternebergh ... Bernardus ... Johannes de Damme ... Wylhelmus de Bomgarde ... Heyno Kule ... Hermannus de Haghenowe ... Ywanus de Belowe ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 erhält Dankward von Gustävel Mestlin als Kirchenlehen (MUB Urkunde, in Altdeutsch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1354 Jan. 6. Parchim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nicolaus, Fürst von Werle, belehnt Dankqward Gutzstevel mit den Dörfern und Höfen Mestlin nebst dem Neuenhofe, Rüst und Hohen-Augzin, mit Eigenthum und allen Freiheiten und Gerechtigkeiten. Vy her Nycolawes, van der gnade godes en here tu Werle, vnde vse rechten eruen don wytlyck al den ieghen, de dessen breef seen, lezen vnde horen, vnde begheren openbare tu werdende, dat wy myd rade vser radgheuen vnde vulbord vnde myd wetenegheyd vser eruen hebben leghen vnde lathen vseme leuen ghetruwen Dancquarde van Guzsteuele vnde zynen rechten eruen, dese ieghenwardych synt vnde tukomende, also hyr na screuen steyd, dat dorp tu Mostelyn vnde dan hof an deme dorpe vnde den Nygenhof, de dar lycht vppe der suluen veldmarke, vnde dat dorp tu Hoghen Eutzyn, myd aller bede, myd manbede, myd wynterbede vnde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wird Mestlin in einem weiteren Dokument erwähnt (MUB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1381. Decbr. 4.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Henning von Hagenow verschreibt seinem Schwager Heinrich von Gloveke als Mitgift seiner Schwester einen Hof, 2 Hufen und einen Katen zu &amp;quot;Gloveke&amp;quot;. Ich Henning van Haghenowe bekenne vnde bethughe openbar vor allen luden, ... Hinric van Gloueke ... Henneke Dorman ... Dambeke ... Johan Wylz van Mostelin ... Hinrich Gusteuel ... Ludeke Weltzin ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 ist Rektor Johann Wytz Pfarrer von Mestlin / Ruest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 / 1392 beschweren sich Mestliner und Ruester über Räuber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1391-1392&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufzeichnungen über Räuber und die von ihnen in der Wismarschen Gegend verübten Unthaten. ... [J]tem Henneke Gusteuel to Mostelyn de was mede in der reyze. Jtem Hinric Ernst to Belowe de krech Domelowen perde eyn van Mustine. Item Henneke Dolghe to Rust de kofte Domelowen perde ...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 werden in den Hebungen des Marien - Magdalenen - Kalands in der St. Marienkirche zu Parchim Einwohner von Mestlin und Ruest aufgefürt. Mestlin: Michel Warneman, Hermeke Rugenwoldt, Hermen Trost, Henneke Dolghe, Dankwart Gustevel, Raedke, Mowe und Ruest: Curd Bogher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 - 1461 erwirbt das 1220 gegründete Kloster Dobbertin Mestlin (von sieben verschiedenen Nachfahren Gustävels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 Mestlin ist das größte Dorf im Gebiet des Klosteramtes Dobbertin, es hat 132 erwachsene Einwohner, dazu kommen noch etwa 79 Kinder. Seine Bewohner zahlen 8 Mark und 4 Schilling an Steuern. Auf den nächsten &amp;quot;Plätzen&amp;quot; liegen Dobbertin (5 Mark 4 ß) und Ruest (4 Mark minus 1 ß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Mestlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Burg/ das Schloss/ das Gutshaus/ die Bauernhöfe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Mühlen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schule ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schmieden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krüge und Gaststätten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten aus Mestlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Mestliner Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeutschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im [[Richard Wossidlo]]-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mestlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mestliner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=D%C3%B6rfer_im_Klosteramt_Dobbertin&amp;diff=142499</id>
		<title>Dörfer im Klosteramt Dobbertin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=D%C3%B6rfer_im_Klosteramt_Dobbertin&amp;diff=142499"/>
		<updated>2026-02-15T13:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Urfassung der Seite der Klosterdörfer.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das in den vergangenen Jahrhunderten im Besitz der Ritterschaft befindliche Kloster Dobbertin war ein wirtschaftliches Unternehmen. &lt;br /&gt;
Es besaß etliche Mühlen, Sägewerke, ..., bewirtschaftete einige Höfe und verpachtete in vielen Dörfern Ländereien. Zum &amp;quot;Klosteramt &lt;br /&gt;
Dobbertin&amp;quot; gehörten zu verschiedenen Zeiten Besitztümer in unterschiedlichen Dörfern. Diese werden hier kurz vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert kann man folgende Dreiteilung des Klosteramtes Dobbertin feststellen:&lt;br /&gt;
# Das Kerngebiet um das ehemalige Kloster Dobbertin, in dem die meisten Dörfer und Höfe des Klosteramtes liegen. Aber selbst hier haben wir es nicht mit einem zusammenhängenden Territorium zu tun; es teilt sich im wesentlichen in zwei Abschnitte, deren südwestlicher (Ruest, Mestlin, Sehlstorff, Mühlenhof) vom eigentlichen Zentrum durch Domanialbesitz getrennt einige Kilometer entfernt liegt. Dazu kommen noch Gr. Breesen und Bossow, die nordöstlich bzw. östlich im Ritterschaftlichen liegen, sowie Darze, etwa 10 km südlich von Mestlin.&lt;br /&gt;
# Südöstlich vom Besitz des KA Malchow, in einer Entfernung zu Dobbertin von etwa 30 km: Roez, Lexow und Sietow - die sogenannte vordere Sandprobstei.&lt;br /&gt;
# Im südöstlichen Zipfel von Mecklenburg-Schwerin die Dörfer der sogenannten hinteren Sandprobstei: Laerz, Schwarz und Diemitz - von Dobbertin etwa 60 km entfernt.&lt;br /&gt;
Diese Struktur hatte sich im Laufe der Jahrhunderte während der Entwicklung des klösterlichen Grundeigentums seit der Gründung des Klosters&lt;br /&gt;
Dobbertin um das Jahr 1225 herausgebildet. Die Klöster Dobbertin, Malchow, und Ribnitz wurden im Zuge der Säkularisierung der in Mecklenburg bestehenden&lt;br /&gt;
Klöster im Gefolge der Reformation den Ständen als eine der Gegenleistungen für die Übernahme der landesherrlichen Schulden als Erziehungs- und&lt;br /&gt;
Versorgungsinstitut für die mecklenburgischen Jungfrauen überwiesen; diese Übergabe wurde in den Sternberger Reversalen von 1572 juristisch verankert.&lt;br /&gt;
(Auszug aus: G. Moll, Kapitalistische Bauernbefreiung, Rostock 1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte im Folgenden beachten: eine Meile sind etwa 7.5 km. Die Einwohnerzahlen sind aus den Jahren 1890 (1855).&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen bei den Flächenangaben bedeuten: A. - Acker, G.- Garten, W. - Wiese, Wd. - Weide, U. - Unbrauchbar.&lt;br /&gt;
Die hier gezeigten Aufnahmen sind nicht für den Gesamteindruck des Ortes repräsentativ. &lt;br /&gt;
Es wurden möglichst typische für die Gegend, historisch relevante Gebäude dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dörfer im Kerngebiet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Alt Sammit|Alt Sammit b/Krakow]]===&lt;br /&gt;
Im &amp;quot;Schlie&amp;quot; (Schwerin 1901) findet man zu Alt Sammit einige Informationen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Im XIII. Jh. hat das Kloster Dobbertin drei Hufen in Sammit, die 1274 zum ersten Mal urkundlich genannt werden (MUB 1347). Im XV.&lt;br /&gt;
Jh. sitzen dort bereits die von Weltzin, welche Dorf und Gut bis zum Ende des XVIII. Jd. behalten. ... Die Kirche ist ein unscheinbarer &lt;br /&gt;
kleiner Feldsteinbau auf der Grundform eines länglichen Vieecks, der vielleicht schon aus dem XIII. Jh. stammt. ... Im Jahre 1863 ist &lt;br /&gt;
ein Thurm angebaut. Auf der Nordseite der Kirche ... ist ein Erbbegräbniss der Familie von Weltzin.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Informationen zu Alt-Sammit wurden im Internet auf www.krakow-am-see.de bereitgestellt: Dort hieß es beispielsweise (abgerufen 2002):&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Das Gut Alt Sammit liegt 65km südlich der Ostsee zwischen Rostock und Waren inmitten der mecklenburgischen Seenplatte.&lt;br /&gt;
Am 15.12.1274 wurde erstmalig der Name Sammit urkundlich erwähnt. Sammit könnte aus dem altslawischen &amp;quot;Sammu&amp;quot; entstammen und ist somit als &amp;quot;Die Sammute&amp;quot;&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Die Selbstständige&amp;quot; zu deuten. ...&lt;br /&gt;
Heute zählt Alt Sammit ca. 150 Einwohner. 1984 wurde die Kirche ... wieder aufgebaut. ...&lt;br /&gt;
Das Schloss wurde Anno 1674 mit den dazugehörigen Stallungen und Gesindehäusern von der Familie von Weltzin erbaut. Das Schloss war das Zentrum des&lt;br /&gt;
alten Ritterguts Sammit, welches über Generationen hinweg von der Familie von Weltzin aufgebaut und als Lehnsherren geführt wurde.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_155_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_147_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_148_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_149_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_150_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_151_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_152_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_153_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Alt Schwinz|Alt Schwinz b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwinz geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Schwinz b/Dobbertin - &lt;br /&gt;
1/2 Meile östlich von diesem Ort unweit des Goldberger Sees. Forsthof und Fischerei. 76 (80) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_176_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_177_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_178_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_179_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Altenhagen|Altenhagen b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Altenhagen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Altenhagen b/Dobbertin -&lt;br /&gt;
3/4 Meile nördlich von diesem Ort unweit der Güstrow - Dobbertiner Chaussee.&lt;br /&gt;
Nördlich der Garder, westlich, durch Wald getrennt, der Woseriner See. &lt;br /&gt;
6 Erbpächter (1 Schmied), Schule. 89 (176) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_208_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_209_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_210_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_211_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_212_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_213_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bellin|Bellin b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Bellin geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Bellin b/Zehna -&lt;br /&gt;
1 1/4 Meile nordwestlich von Krakow, am Zehnaer See und an der Güstrow - Dobbertiner Chaussee,&lt;br /&gt;
Hof mit Kirche ohne Patronat, Schule, Schmiede, Wasser-Kornmühle, Wasser-Sägemühle,&lt;br /&gt;
Dampfmolkerei, 3 Erbpächtern. 221 (281) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_941_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_942_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_943_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_944_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_945_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bossow|Bossow b/Krakow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Bossow geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Bossow b/Krakow -&lt;br /&gt;
1/2 Meile südlich von dieser Stadt an der Krakow - Plauer Chaussee in waldiger,&lt;br /&gt;
seenreicher Gegend. Östlich der beträchtliche Krakower See, südlich der kleinere &lt;br /&gt;
Bossower See am Bossower Forst, nordöstlich der noch kleinere Glambeck-See an&lt;br /&gt;
dem 73 m hohen Buchenberg. Pachthof von A. Pieritz, Forsthof, Förster und Schule.&lt;br /&gt;
69 (96) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_167_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_164_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_165_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_166_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_168_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dabel|Dabel b/Sternberg]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dabel geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Dabel, Poststation -&lt;br /&gt;
1 Meile südöstlich von Sternberg, an der Sternberg - Dobbertiner Chaussee, von welcher&lt;br /&gt;
sich kurz vor Dabel die Chaussee nach Parchim abzweigt, bei einem kleinen See, Dorf mit Kirche,&lt;br /&gt;
Schule (2), 9 Erbpächtern, 13 Büdnern (1 Schmied und 1 Krüger), 34 Häuslern, 453 Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_468_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_469_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_470_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_471_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Darze|Darze b/Parchim]]===&lt;br /&gt;
Eine knappe Beschreibung der Ortschaft findet man in Raabes Vaterlandskunde von 1894:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Darze bei Parchim, 1 Meile nordöstlich von dieser Stadt, an der Parchim-Sternberger Chaussee, zwischen dem &amp;quot;Großen Moor&amp;quot; und dem&lt;br /&gt;
Großherzoglichen Forst Zölkow. ...&lt;br /&gt;
Pachthof von M. Kulow (Schmiede mit Krug), Forsthof, Schule, 3 Erbpächter. 90 (130) Einw. ...&lt;br /&gt;
770,8 ha, davon kommen auf den Pachthof 298 ha, nämlich Acker und Garten 248 ha, Wiese 36 ha, Weide 6 ha, Wald 8 ha. ...&lt;br /&gt;
Früher war hier ein See, der aber schon längst abgelassen und zu einer Wiese umgewandelt ist.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_986_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_982_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_983_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_984_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_987_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Demen|Demen b/Crivitz]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Demen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Demen, Poststation -&lt;br /&gt;
zwischen 2 kleinen Seen, 1 Meile nordöstlich von Crivitz, Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2),&lt;br /&gt;
11 Erbpächtern (1 Krüger, 1 Schenkwirth), 8 Büdnern (1 Schmied, 1 Müller), 29 Häuslern&lt;br /&gt;
(1 Schenkwirth), 365 (374) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_496_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_497_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_498_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_499_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_500_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_501_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_502_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_503_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_504_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_505_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_506_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_507_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_508_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_509_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dinnies|Dinnies b/Borkow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dinnies geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Dinnies bei Borkow -&lt;br /&gt;
in waldreicher Gegend, nordwestlich der Klein-Prützer See. 61 (74) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dinnies-KA Dobbertin_462_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dinnies-KA Dobbertin_463_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dinnies-KA Dobbertin_464_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dobbertin|Dobbertin, Dorf]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dobbertin geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Dobbertin, Poststation -&lt;br /&gt;
Amt, Kloster, Bauhof, Pfarrkirche, Schule (2), Forstinspection, Wassermühle, Wasser-Sägemühle,&lt;br /&gt;
Kalkbrennerei, Schmiede, Krug, Fischer, Amtsjäger, Holzvogt, 7 Drittelhüfner. &lt;br /&gt;
Dobbertin hält einen Jahrmarkt. 599 (647) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_186_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_400_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_401_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_402_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_403_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_404_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_405_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_406_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_407_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_408_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_409_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_410_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_411_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_412_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_413_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_414_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_415_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_416_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_417_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_418_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_419_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_420_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_421_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_422_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_423_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_424_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_425_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_426_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_427_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_428_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_429_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_430_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_431_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_433_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_434_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_436_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_437_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_438_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_439_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_440_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_441_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_442_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_443_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_445_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_447_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_448_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_458_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dobbertin|Dobbertin, Kloster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_001.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_002.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_007.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_009.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_010.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_017.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_022.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_023.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_024.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_025.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_027.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_028.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_029.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_134.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dobbin|Dobbin b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dobbin geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Dobbin bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
1/2 Meile westlich von diesem Ort am Dobbertiner Klosterforst und einer&lt;br /&gt;
großen Niederung, der &amp;quot;Dobbertiner Plage&amp;quot;. Dorf mit 5 Erbpächtern, 3 Büdnern und Schule. 165 (223) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_187_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_188_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_189_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_190_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_191_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_193_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_194_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_195_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_196_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Garden|Garden b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Garden geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Garden bei Zehna -&lt;br /&gt;
1 Meile nordwestlich von Dobbertin am Garder See. Nördlich der Lähnwitzer, südlich&lt;br /&gt;
der Klosterforst. Dorf mit drei Erbpächtern, Erbmühle, Fischerei und Schule. 103 (79) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_883_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_884_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_885_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_886_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_887_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_888_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_889_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_890_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Gerdshagen|Gerdshagen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Gerdshagen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Gerdshagen bei Zehna -&lt;br /&gt;
Pachthof von F. Sturms Erben, 9 Erbpächter (2 Schmiede), Schule, Pachthof und Dorf 241 (271) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshagen-KA Dobbertin_925_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshagen-KA Dobbertin_926_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshagen-KA Dobbertin_927_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshagen-KA Dobbertin_928_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshagen-KA Dobbertin_929_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshagen-KA Dobbertin_930_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshagen-KA Dobbertin_931_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Groß Breesen|Groß Breesen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Groß Breesen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Groß Breesen bei Zehna -&lt;br /&gt;
1 1/2 Meile nordöstlich von Dobbertin, 1/4 Meile von der Dobbertiner - Güstrower Chaussee.&lt;br /&gt;
Westlich am Wege nach Klein Breesen der 69 m hohe Judenberg. Pachthof von E. Rahmmacher und&lt;br /&gt;
Schule. 119 (149) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Groß Breesen-KA Dobbertin_947_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Groß Breesen-KA Dobbertin_946_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Groß Breesen-KA Dobbertin_948_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Jellen|Jellen b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Jellen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Jellen bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
3/4 Meile östlich von diesem Ort in der Schwinzer Heide. Kleiner Hof, Schule;&lt;br /&gt;
30 (50) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_169_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_170_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_171_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_172_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_173_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_174_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_175_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kirch Kogel|Kirch Kogel b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
Die folgenden Informationen wurden von Martin Fritz aus Schwerin bereitgestellt. Vielen Dank dafür.&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Der Ort Kirch Kogel wurde 1303 als Gut des Fürsten Nicolaus von Werle urkundlich unter dem Namen Kerccowalk erwähnt. Das Wort Kowalk ist&lt;br /&gt;
slawischen Ursprungs und bedeutet: Schmiedeort. Im Jahr 1435 kam das Dorf mit Unterbrechung bis 1937 in den Besitz des Klosters Dobbertin. Heute wird&lt;br /&gt;
das Dorfbild durch den Gutshof mit Gutshaus aus dem Jahr 1840, die Kirche, den Pfarrhof und verschiedene Ziegelbauten vom ausgehenden 19. und&lt;br /&gt;
beginnenden 20. Jh. Bestimmt. Die Kirche ist ein gotischer Bau aus der Zeit um 1250. das Langhaus mit westlichem Turm wurde im späten 13. oder frühen&lt;br /&gt;
14. Jh. In Backsteinbauweise errichtet. 1880 erfolgte eine Restaurierung der Kirche im neugotischen Stil. Der nördlich der Kirche gelegene Pfarrhof ist&lt;br /&gt;
ähnlich wie ein Guts- oder Bauernhof angelegt, da die Pfarrstelle mit einer Landwirtschaft gekoppelt war. Das Pfarrhaus ist ein stattlicher Barockbau in&lt;br /&gt;
Fachwerkausführung aus dem Jahr 1780 und in seiner ursprünglichen Bausubstanz weitgehend unverändert geblieben. Heute wird überwiegend als&lt;br /&gt;
Beherbergungsstätte für Rüstzeiten und Freizeitgruppen genutzt. Unmittelbar an das Dorf grenzt der Naturpark &amp;quot;Nossentiner / Schwinzer Heide&amp;quot; mit einer&lt;br /&gt;
Fläche von 365km2. Über die Hälfte davon ist Wald mit 60 Seen. Besonders wertvolle Lebensräume wie Moore, Heide, Trockenrasen, Binnendünen und&lt;br /&gt;
Feuchtwiesen sind z.T. als Naturschutzgebiete ausgewiesen.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_120_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_121_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_122_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_123_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_124_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_126_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_127_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_128_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_129_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_130_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_131_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_132_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_133_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_134_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_135_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_136_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kleesten|Kleesten b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Kleesten geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Kleesten bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
1/2 Meile nordöstlich von diesem Ort an dem kleinen Kleister See. Südlich die &lt;br /&gt;
Schwinzer Heide. Pachthof von F. Voß. 34 (56) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_111_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_112_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_113_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_114_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_115_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_116_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_117_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_118_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Klein Breesen|Klein Breesen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Klein Breesen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Klein Breesen bei Zehna -&lt;br /&gt;
2 Meilen südlich von Güstrow, nahe der Güstrow - Dobbertiner Chaussee, südwestlich der&lt;br /&gt;
Breeser See, nordöstlich der 69 m hohe Judenberg. Hof mit nachfolgendem Ort 87 (107) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Klein Breesen-KA Dobbertin_951_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Breesen-KA Dobbertin_950_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Klein Upahl|Klein Upahl b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Klein Upahl geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Klein Upahl bei Zehna -&lt;br /&gt;
1 3/4 Meile südwestlich von Güstrow am Upahler See in hügeliger, waldiger Gegend.&lt;br /&gt;
Östlich der 100 m hohe Kalkberg und südlich der 95 m hohe Jasenberg am Lähnwitzer&lt;br /&gt;
Forst. Pachthof von H. Wildfang, Schule. 147 (134) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_905_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_906_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_907_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_908_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_909_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_910_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_911_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_912_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_913_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_914_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_915_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_916_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_918_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_919_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_920_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_923_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_924_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kläden|Kläden b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Kläden geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Kläden bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort, da wo die Dobbertin - Sternberger Chaussee&lt;br /&gt;
in den Klosterforst eintritt. Förster, Fischer, Schule. 102 (22) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_197_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_198_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_199_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_200_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lähnwitz|Lähnwitz b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lähnwitz geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Lähnwitz bei Zehna -&lt;br /&gt;
Forsthof in einem schönen Waldthal. 18 (18) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(keine Fotos vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lenzen|Lenzen b/Tarnow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lenzen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Lenzen bei Tarnow -&lt;br /&gt;
2 Meilen südwestlich von Güstrow in waldiger Gegend am Lenzener See. Pachthof&lt;br /&gt;
von Ferd. Busch. 61 (80) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_901_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_891_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_892_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_893_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_894_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_895_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_896_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_897_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_898_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_899_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_900_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_902_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_903_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_904_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lohmen|Lohmen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lohmen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Lohmen bei Zehna -&lt;br /&gt;
1 Meile nördlich von Dobbertin am Lohmer See. Bei Lohmen vereinigen sich die drei&lt;br /&gt;
von Dobbertin, Bützow und Güstrow kommenden Chausseen. Dorf mit Pfarrkirche, &lt;br /&gt;
Schule, 7 Erbpächtern, 2 Büdnern, Krug. 217 (262) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_952_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_953_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_954_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_955_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_956_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_957_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_958_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_959_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_960_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_961_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_962_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_963_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_964_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Mestlin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Mestlin geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Mestlin, Poststation -&lt;br /&gt;
1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs,&lt;br /&gt;
da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg &lt;br /&gt;
vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede).&lt;br /&gt;
Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. 295 (240) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos siehe unter [[Mestlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Mühlenhof|Mühlenhof b/Mestlin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Mühlenhof geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Mühlenhof bei Mestlin -&lt;br /&gt;
1 1/4 Meile südwestlich von Goldberg am Mühlenholz, 1/4 Meile von der Parchim - Sternberger Chaussee&lt;br /&gt;
in hügeliger, waldiger Gegend. Pachthof von B. Cabell und Schule. 69 (66) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_973_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_974_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_975_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_976_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_977_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_978_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_979_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Neu Sammit|Neu Sammit b/Krakow]]===&lt;br /&gt;
Im Staatskalender für Mecklenburg-Schwerin 1803 wird Neu Sammit, damals zum Ritterschaftlichen Amt Lübz gehörig, erwähnt. Besitzer war Johann&lt;br /&gt;
Chr. Alex. Könemann, 1836 dann Dr. Georg Heinrich Franz Wertheimer. Eine knappe Beschreibung der Ortschaft findet man in Raabes Vaterlandskunde von&lt;br /&gt;
1894:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Neu Sammit bei Krakow (Kammerjunker O. C. H. G. v. Bülow), 3/4 Meile südwestlich von Krakow, am Südende des bei Alt Sammit&lt;br /&gt;
erwähnten Langsees, nahe der von Krakow nach Karow führenden und der von Dobbertin kommenden Chaussee. Hof, der mit dem nachfolgenden Ort 30 (59) Einw.&lt;br /&gt;
zählt. ... Grüne Jäger bei Krakow, Kalkbrennerei. ...&lt;br /&gt;
Die Gegend von Neu Sammit ist wie die von Alt Sammit reich an Seen und Waldung. Nördöstlich der Schwarze See, südlich die Sammiter Tannen mit dem&lt;br /&gt;
Krummen See.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man sieht, halbierte sich die Einwohnerzahl von Neu Sammit in 35 Jahren, vermutlich eine Folge der Emigration nach Amerika (1852 betrug die&lt;br /&gt;
Einwohnerzahl sogar noch 73).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage (2002) ist die Kinder- und Jugendbegegnungsstätte (75 Plätze) die bekannteste Einrichtung in der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_161_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_157_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_158_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_159_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_162_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_163_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Neu Schwinz|Neu Schwinz b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwinz geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Schwinz bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
1/2 Meile östlich von diesem Ort unweit des Goldberger Sees. Forsthof und Fischerei. 76 (80) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_180_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_181_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_182_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_183_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_184_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_185_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Neuhof (bei Dobbertin)|Neuhof b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Neuhof geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Neuhof bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort unfern der Dobbertin - Sternberger Chaussee, die&lt;br /&gt;
nahe (südlich) von Neuhof in den Dobbertiner Klosterhorst eintritt. 23 (9) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_201_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_202_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_203_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_204_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_205_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Nienhagen|Nienhagen b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Nienhagen geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Nienhagen bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
1/2 Meile nordlich von diesem Ort an dem kleinen Nienhäger See, in den hier&lt;br /&gt;
der Bresewitzer Bach fließt, und der Dobbertin - Güstrower Chaussee. Dorf mit 5&lt;br /&gt;
Erbpächtern. 38 (58) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es ein Ortseingangsschild für Nienhagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nienhagen-KA Dobbertin_207_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Nienhagen-KA Dobbertin_206_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Oldenstorf|Oldenstorf b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Oldenstorf geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Oldenstorf bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
3/4 Meile nordöstlich von diesem Ort unfern der Dobbertiner - Güstrower&lt;br /&gt;
Chausse und des Suckwitzer Sees, an einem Thorfthal, welches der Bresewitzer&lt;br /&gt;
Bach durchfließt. Dorf mit 9 Erbpächtern und Schule. 128 (176) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_101_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_102_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_103_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_104_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_105_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_106_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_107_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_108_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_109_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ruest|Ruest b/Mestlin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Ruest geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Ruest bei Mestlin -&lt;br /&gt;
1 1/4 Meile westlich von Dobbertin, 1/4 Meile von der Chausse Sternberg - Mestlin in hügeliger Gegend. &lt;br /&gt;
Dorf mit Kirche, Schule, 26 Erbpächtern (1 Krug), Schmiede, hält 1 Jahrmarkt, 300 (443) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Fotos siehe unter [[Ruest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Rum Kogel|Rum Kogel b/Klein Tessin]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Rum Kogel liegt doch nicht bei KleinTessin!&amp;lt;/i&amp;gt; schreibt B. Szuszinski.&lt;br /&gt;
Tja, schaut man auf die Landkarte ist in der Nähe von Rum Kogel kein Klein Tessin zu entdecken, nur etwas um die Ecke Groß Tessin. Warum also Rum&lt;br /&gt;
Kogel bei Klein Tessin? Dazu folgender Erklärungsversuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch Raabe: Meckl. Vaterlandskunde 1894 steht geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Rum-Kogel bei Klein-Tessin, 3/4 Meile westlich von Krakow auf einer Sandfläche in holzreicher Gegend (Cossen und Schwinzer&lt;br /&gt;
Heide). 86 (96) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Klein-Tessin heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Klein-Tessin, Poststation neben Groß-Tessin, an der &amp;quot;Großen&amp;quot; und der Lehnhorts-Wiese, südostlich der Cossen-See. Schule,&lt;br /&gt;
Schmiede. 87 (156) Einwohner.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Meile sind zu der Zeit etwa 7 km. Die Einwohnerzahl bezieht sich auf 1890 (1855). Auffallend ist der starke Rückgang der Einwohner in&lt;br /&gt;
Klein-Tessin - auf gut die Hälfte in 35 Jahren. Schauen wir weiter in die Geschichte. Der meckl. Staatskalender von 1910 erwähnt noch nebeneinander:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Groß-Tessin bei Krakow ... Klein-Tessin bei Krakow, Schule, Schmiede ...&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klein Tessin gehörte damals zum Kirchspiel Bellin. Gehen wir in die Neuzeit: das Ortslexikon von 1954 erwähnt &lt;br /&gt;
Klein-Tesin noch als Ortsteil der Gemeinde Groß-Tessin. Im Ortslexikon von 1984 dagegen wird Klein Tessin nicht &lt;br /&gt;
mehr erwähnt. Aus all dem kann man nun schließen, daß Klein Tessin ein sogenannter &amp;quot;untergegangener&amp;quot; Ort ist, &lt;br /&gt;
der früher mal dicht bei Rum Kogel lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, man darf natürlich nicht das im (ehemaligen) Ritterschaftsamt Lübz gelegene Klein Tessin mit dem Klein Tessin bei der Stadt Tessin&lt;br /&gt;
verwechseln. J. Schnadt aus Potsdam löst das Geheimnis:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Klein Tessin ist auf einem&lt;br /&gt;
Kartenausschnitt zu sehen und zwar auf dem Blatt 2339 Krakow. &lt;br /&gt;
Den Ort findet man bei Groß Tessin. Das Wort &amp;quot;Klein-&amp;quot; ist allerdings&lt;br /&gt;
wirklich sehr klein über der &amp;quot;Großen Wiese&amp;quot; geschrieben. Die Beschreibung&lt;br /&gt;
neben Groß Tessin passt zu Raabe. ...&lt;br /&gt;
Im GOV findet man den Ort ebenfalls. [https://gov.genealogy.net/item/show/KLESINJO63CQ Klein Tessin]&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_145_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_137_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_138_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_139_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_141_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Schlowe|Schlowe b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schlowe geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Schlowe bei Dabel -&lt;br /&gt;
an der Mildenitz, über welchen Fluß hier eine Brücke führt, 2 Meilen südöstlich von Sternberg&lt;br /&gt;
(Hausgut), Stationsjäger, 2 Büdner, 8 Häusler (1 Schmied), 65 (32) Einw. Der Acker von &lt;br /&gt;
Schlowe, welches ehemals Meierei von Woserin war, ist zu Woserin gelegt.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schlowe-KA Dobbertin_465_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schlowe-KA Dobbertin_466_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schlowe-KA Dobbertin_467_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Sehlsdorf|Sehlsdorf b/Passow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Sehlsdorf geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Seelstorf (früher Possehlsdorf) bei Passow - Poststation für die Holzwärterei ist Goldberg -, 1 Meile westlich von Goldberg am&lt;br /&gt;
Dobbertiner Klosterforst. Südöstlich am Wege nach Welzin der 87 m hohe Stüdenberg. ...&lt;br /&gt;
Pachthof von H. Bade. 480,4 ha und zwar Acker431,7 ha, Wald 20,1 ha, Weide 3,6 ha, U. 25 ha. ...&lt;br /&gt;
Dorf mit 4 Erbpächtern, Schule und Holzwärter. ...&lt;br /&gt;
Hof und Dorf 976,5 ha. 171 (178) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_965_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_966_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_967_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_968_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_969_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_970_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_971_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_972_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Spendin|Spendin b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Spendin geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Spendin bei Dobbertin, 1/4 Meile nördlich von diesem Ort, zwischen der Dobbertin-Güstrower-Chaussee&lt;br /&gt;
und dem Spendiner See. Südlich die Spendiner Tannen. Pachthof von F. Voß. 50 (57) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Spendin-KA Dobbertin_459_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Spendin-KA Dobbertin_460_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Spendin-KA Dobbertin_461_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Strahlendorf (bei Parchim)|Stralendorf b/Rom]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Stralendorf geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Strahlendorf bei Rom, 3/4 Meile nordöstlich von Parchim, Dorf mit Schule, 10 Erbpächtern (1 Schenkw.), 7 Büdnern (1 Gastw., 1&lt;br /&gt;
Schenkw.), 21 Häusler und 279 (238) Einwohner.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch &amp;quot;Ruest - Chronik eines mecklenburgischen Dorfes; 650 Jahre: 1352 - 2002&amp;quot; (ISBN 3-935244-09-6, wird über die adlige Familie &lt;br /&gt;
Stralendorf / Strahlendorf geschrieben (Achtung, hier wird nicht über die Kirche in Stralendorf, sondern in Ruest geschrieben):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Bauern von Adel&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1785 schreibt der Ruester Pastor auf Seite 101 der Pfarrchronik:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;In einem andern Fenster an der Norder Seite sind noch zwey bemahlte Scheiben übrig, in welchen adliche Wapen wahrzunehmen. Das eine derselben ist der&lt;br /&gt;
gewöhnliche Wapen der von Strahlendorff. Das andere ein mir unbekandtes. Unter demselben stehen die Nahmen Christopher Strahlendorff, und Hinrich Strahlendorff, samt der Jahreszahl&lt;br /&gt;
1666. Dies leitet auf die Vermuthung, dass die gleich nach Endigung des 30jährigen Krieges zu Rüest vorkommenden Strahlendorffs von würkl. adlicher&lt;br /&gt;
Abkunft gewesen seyn müssen, welche durch unbekandte Zufälle von ihrem alten Glanz herabgekommen seyn mögen.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch /Schlie/ bemerkt 1901 die beschriebenen Wappenfenster: &amp;lt;i&amp;gt;in einem Nordfenster zwei kleine gemalte, aber verblichene unbekannte Wappen ohne&lt;br /&gt;
Unterschrift&amp;quot;&amp;lt;i&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stra(h)lendorf(f)s waren eine alte mecklenburgische Adelsfamilie. Das Siegel&lt;br /&gt;
des Heinrich von Strahlendorff war bereits im Jahr 1217 bekannt (/Jahrbuch/ 1887). Auch in /MUB/ werden die Strahlendorffs mehrfach erwähnt: Beim Grafen von&lt;br /&gt;
Schwerin diente der eben erwähnte Heinrich. Nicolaus von Strahlendorf wird um 1250 als Ritter beim Grafen von Schwerin genannt, ein vermutlich anderer&lt;br /&gt;
Nicolaus von Strahlendorf war um 1300 Knappe bei Heinrich II. von Mecklenburg. 200 Jahre später war ein Hans von Strahlendorff (1597 - 1632) Kgl.&lt;br /&gt;
Schwedischer Rittmeister und sein Vetter Dietrich von Stralendorff Fürstlich Mecklenburgischer Hauptmann. Auch später hatten die Strahlendorffs wichtige&lt;br /&gt;
Positionen in Mecklenburg inne. August Friedrich v. Strahlendorf auf Gamehl beispielsweise war von 1768 - 1774 Klosterhauptmann des Dobbertiner Klosters&lt;br /&gt;
- also gewissermaßen oberster Verwalter des Mestliner Hofes und Verpächter der Ruester und Mestliner Bauernstellen.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Hinrich Strahlendorf (ca. 1603 - 1678) war zwischen 1649 und 1669 Schulze in Ruest. Seine Tochter Anna Elisabeth heiratete 1665 Jochim Wiese, ab 1670&lt;br /&gt;
Schulze in Ruest. Die Wieses waren dann bis mindestens 1773 Schulzen in Ruest. Die zweite Tochter von Hinrich Strahlendorff, Dorothea, heiratet 1666&lt;br /&gt;
Michel Soltau. Die Nachfahrentafel von Hinrich Strahlendorff:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        1 Hinrich Strahlendorff, 1603 - 1678&lt;br /&gt;
        ...+Anna ?&lt;br /&gt;
        ...2 Dorothea Strahlendorff&lt;br /&gt;
        ......+Michel Soltau, 1624 - 1710&lt;br /&gt;
        ......3 Anna Dorothea Soltau, 1671 -&lt;br /&gt;
        .........+Hinrich Zülock, 1670 -&lt;br /&gt;
        ......3 Hans Soltau, 1681 -&lt;br /&gt;
        .........+Dorothea Westphal, 1686 -&lt;br /&gt;
        ...2 Anna Elisabeth Strahlendorf, 1640 - 1688&lt;br /&gt;
        ......+Jochim Wiese, 1636 - 1694&lt;br /&gt;
        ......3 Hans Paschen Wiese, 1667 - 1741&lt;br /&gt;
        .........+Ilsabe Magdalena Stapelfeldt, 1671 - 1758&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mecklenburg gibt es ein zweites Stralendorf etwa 8 km südwestlich von Schwerin. Das Schweriner Stralendorf ist ein eigenes Kirchspiel, das&lt;br /&gt;
Stralendorf bei Rom gehört zum Kirchspiel Lancken (Lanken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin_988_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin_989_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin_990_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vimfow|Vimfow b/Mestlin]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Vimfow geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Vimfow bei Mestlin (gewöhnlich &amp;quot;auf dem Fimfau&amp;quot; genannt), nahe (östlich) von Mestlin an der&lt;br /&gt;
Chaussee, die von Goldberg nach Mestlin führt. An der Chaussee westlich der Kiekberg, östlich der 92 m hohe Haid-Berg.&lt;br /&gt;
Pachthof von H. Dehns. 72 (26) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch unter [[Mestlin]] und [[Ruest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Zehna|Zehna b/Güstrow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Zehna geschrieben: &lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Zehna, Poststation - 1 1/2 Meile südwestlich von Güstrow, &lt;br /&gt;
an dem kleinen Zehnaer See und der Chaussee Güstrow-Dobbertin, Hof, Kirche, Schule, Schmiede mit Krug. 169 (263) Einw. ...&lt;br /&gt;
Der Ort hat eine angenehme Lage, er befindet sich auf einem Höhenzuge etwa 90 m über dem Meere und gewährt zum Teil &lt;br /&gt;
überraschende Fernsichten. Auf dem Gipfel eines Hügels steht die sehr alte und feste, aus Felsen erbaute und mit&lt;br /&gt;
einer Orgel versehene Kirche, von deren Turm, der drei sehr stattliche Glocken enthält, man einerseits über Rostock &lt;br /&gt;
weg bis ans Meer, andererseits weit über Dobbertin und Goldberg hinaus sieht. Die Kirche stammt aus der Mitte des &lt;br /&gt;
13. Jahrhunderts und ist 1852 zuletzt gründlich restauriert; sie soll die höchstgelegene Mecklenburgs sein, und gehört &lt;br /&gt;
jedenfalls zu den freundlichsten Landkirchen des Landes.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_933_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_934_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_935_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_936_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_937_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_938_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_939_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_940_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dörfer in der vorderen Sandprobstei==&lt;br /&gt;
===[[Lexow|Lexow b/Malchow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lexow geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Lexow bei Malchow, 1 1/4 Meile nordwestlich von Röbel. Der Hof liegt etwa 1/4 Meile von der Röbel-Warener Chausse, das Dorf&lt;br /&gt;
südlich davon am Kressiner See. Zwischen Hof und Dorf der kleine Küchen-See und der 88 m hohe Stüde-Berg mit Hünengrab. ...&lt;br /&gt;
Pachthof von G. Sellschopp. 676,4 ha und zwar A. und G. 566,8 ha, W. 68,2 ha, Wd. 14 ha, U. 27,4 ha. ...&lt;br /&gt;
Dorf: 7 Erbpächter (1 Mühle), Schule. Die Kirche zu Lexow gehört zum Klosteramt Malchow. 163, 7 ha. Hof und Dorf 232 (252) Einw. ...&lt;br /&gt;
Die von Feldsteinen erbaute Kirche, welche aus den ältesten Zeiten der Christianisierung der Gegend stammt, erhielt 1887 bei einem Durchbau einen Thurm;&lt;br /&gt;
die 200 Jahre alte Kanzel blieb, sonst ist alles neu. Die Kirche ist keine Mutter-, sondern Filialkirche; das Kloster Malchow fand bei seiner Verlegung&lt;br /&gt;
dies Verhältnis vor; die Kirche hatte in älterer Zeit auch nur den Namen einer Kapelle.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 29. Mai 1298 wird Lexow in einer alten Urkunde erwähnt. Zu dieser Zeit wurde ein Nonnenkloster von Röbel nach Alt-Malchow verlegt.&lt;br /&gt;
Seitdem ist die Geschichte Lexows eng mit der Geschichte des Klosters verbunden. Der damalige in diesem Gebiet regierende &lt;br /&gt;
[https://emecklenburg.de/Niklot/i0452.htm Fürst Nikolaus von Werle] schenkte dem Kloster das Patronat über die Kirchen zu Alt-Malchow,&lt;br /&gt;
Neu-Malchow und Lexow. Den mit der Kirche Lexow verbundenen Grundbesitz gab das Kloster Malchow (spätestens) 1345 an das Kloster Dobbertin, das diesen&lt;br /&gt;
durch seinen Sandprobst über Jahrhunderte verwalten ließ. /Lisch/ nennt als Vorbesitzer der Klosterhufen zu Lexow vor 1345 die werleschen Vasallen&lt;br /&gt;
Hennekinus Budde und Gerhard Pape.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Lexow aus Norwegen forscht, natürlich durch seinen Namen festgelegt, auch in Lexow und Umgebung. Er&lt;br /&gt;
übermittelte folgendes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;The genealogist Claus Josias v. Behr writes in his Mecklenburgisches Adelschronik that Günther, Herr von Werle und Treuherr zu&lt;br /&gt;
Magdeburg, a brother of fürst Johann II von Werle, in 1309 issues a Diploma about a dispute between himself and the von Lexow family. We do not know the&lt;br /&gt;
reason for this dispute, but it is reasonable to believe that it was about the estate and church of Lexow. Before being given to the Kloster Malchow as&lt;br /&gt;
Klosteramt in 1298 the estate was probably held as a fief by Hildebrand von Lexow. This knightly family held several neighbouring estates as fiefs&lt;br /&gt;
during the first part of the 14th Century, and one of these may have been granted in 1309 as a replacement for the loss of Lexow.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bildern erkennt man die typische Tafel an der Seite vieler Häuser mit der Aufschrift &amp;quot;K. A. D.&amp;quot; (Klosteramt Dobbertin) und der Jahreszahl&lt;br /&gt;
der Erbauung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_4_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_5_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Roez|Roez b/Malchow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Roez geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Roez bei Malchow -&lt;br /&gt;
3/4 Meile südöstlich von Kloster Malchow in waldeliger Gegend an der Chaussee&lt;br /&gt;
Malchow - Waren. Pachthof von P. Burchard (Schmiede), 80 (73) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_4_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Sietow|Sietow b/Röbel]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Sietow geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Sietow bei Röbel -&lt;br /&gt;
Poststation für den Forsthof ist Malchow, 1 Meile nördlich von Röbel in angenehmer Lage. Der Hof liegt an der &lt;br /&gt;
Müritz; westlich davon und zwar dort, wo die von Röbel kommende Chaussee sich in die Chaussee nach Waren und &lt;br /&gt;
Malchow teilt, liegen Dorf und Forsthof, letzterer im Sietower Forst. ...&lt;br /&gt;
Dorf mit Pfarrkirche, Schule, Forsthof, 4 Erbpächtern. Die mit einer Orgel versehene Kirche ist 1872 restauriert&lt;br /&gt;
und hat ein wertvolles Altargemälde &amp;quot;Der Herr auf dem Meere&amp;quot; von Prof. Andreä. Die vier Erbpachthöfe bilden&lt;br /&gt;
Neu-Sietow an der Röbel-Malchower Chaussee. Sietow war 1300 Fürstensitz. Im genannten Jahre schenkte die &lt;br /&gt;
Herzogin Sophie v. Wenden es dem Marshall Johann v. Gehrde. Henning v. Gehrde, Sohn des Johann v. Gehrde,&lt;br /&gt;
tauschte Sietow 1442 dem Kloster Dobbertin gegen das Gut Baumgarten bei Waren um. Hof und Dorf 174 (156) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_4_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dörfer in der hinteren Sandprobstei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diemitz|Diemitz b/Canow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Diemitz geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Diemitz bei Canow, 1 Meile südlich von Mirow in seenreicher, waldiger Gegend, zwischen dem Vilz- und dem Rochow-See. Dorf mit&lt;br /&gt;
Kirche, Schule, 7 Erbp., 1 Lehnbauer, 4 Büdnern, 1 Lehnbüdner, 4 Häusler (1 Krug), Holzwärter. 166 (187) Einw. ...&lt;br /&gt;
Das Kloster [Dobbertin] erwarb das Dorf 1282.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Diemitz-KA Dobbertin_1_(2002)_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Diemitz-KA Dobbertin_2_(2002)_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Diemitz-KA Dobbertin_3_(2002)_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lärz|Lärz b/Mirow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lärz geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Lärz bei Mirow -&lt;br /&gt;
1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort zwischen der südlichen Müritz und&lt;br /&gt;
der strelitzschen Grenze. Westlich die vom Tralow-See, vom &amp;quot;Thurm&amp;quot; und&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im langen Ort&amp;quot; gebildete Halbinsel &amp;quot;Lärzer Werder&amp;quot;. Dorf mit Pfarrkirche,&lt;br /&gt;
Schule, 2 Erbp., 23 Lehnbauern, 3 Erbkossaten, 7 Lehnkossaten (1 Schmied),&lt;br /&gt;
4 Lehnbüdnern, 2 Häuslern, 8 Lehnhäuslern, 1 Holzvogt, Krug. 369 (328) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lärz-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lärz-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lärz-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Schwarz|Schwarz b/Malchow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwarz geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Schwarz bei Mirow -&lt;br /&gt;
fast 1 Meile südwestlich von Mirow am Schwarzer See. Südlich am Wege nach Schwarzenhof der 94 m hohe&lt;br /&gt;
Mühlenberg. Dorf mit Pfarrkirche - Filiale von Lärz -, Schule, 30 Erbpächtern, 1 Pfarrhüfner, 8 Lehnbüdnern,&lt;br /&gt;
22 Lehnhäuslern (1 Schmied), 1 Fischer), Erbmühle, Krug. 349 (353) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schwarz-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schwarz-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schwarz-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Dobbertin-Dorf_425_(2002).jpg&amp;diff=142498</id>
		<title>Datei:Dobbertin-Dorf 425 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Dobbertin-Dorf_425_(2002).jpg&amp;diff=142498"/>
		<updated>2026-02-15T10:48:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Dobbertin im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Dobbertin im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lohmen-KA_Dobbertin_958_(2002).jpg&amp;diff=142497</id>
		<title>Datei:Lohmen-KA Dobbertin 958 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lohmen-KA_Dobbertin_958_(2002).jpg&amp;diff=142497"/>
		<updated>2026-02-15T09:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Lohmen im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Lohmen im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=D%C3%B6rfer_im_Klosteramt_Dobbertin&amp;diff=142496</id>
		<title>Dörfer im Klosteramt Dobbertin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=D%C3%B6rfer_im_Klosteramt_Dobbertin&amp;diff=142496"/>
		<updated>2026-02-15T09:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Erstaufsatz, Übernahme mit HTML-Formatierung von Dobbertin.Meckelborg.de.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das in den vergangenen Jahrhunderten im Besitz der Ritterschaft befindliche Kloster Dobbertin war ein wirtschaftliches Unternehmen. &lt;br /&gt;
Es besaß etliche Mühlen, Sägewerke, ..., bewirtschaftete einige Höfe und verpachtete in vielen Dörfern Ländereien. Zum &amp;quot;Klosteramt &lt;br /&gt;
Dobbertin&amp;quot; gehörten zu verschiedenen Zeiten Besitztümer in unterschiedlichen Dörfern. Diese werden hier kurz vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert kann man folgende Dreiteilung des Klosteramtes Dobbertin feststellen:&lt;br /&gt;
# Das Kerngebiet um das ehemalige Kloster Dobbertin, in dem die meisten Dörfer und Höfe des Klosteramtes liegen. Aber selbst hier haben wir es nicht mit einem zusammenhängenden Territorium zu tun; es teilt sich im wesentlichen in zwei Abschnitte, deren südwestlicher (Ruest, Mestlin, Sehlstorff, Mühlenhof) vom eigentlichen Zentrum durch Domanialbesitz getrennt einige Kilometer entfernt liegt. Dazu kommen noch Gr. Breesen und Bossow, die nordöstlich bzw. östlich im Ritterschaftlichen liegen, sowie Darze, etwa 10 km südlich von Mestlin.&lt;br /&gt;
# Südöstlich vom Besitz des KA Malchow, in einer Entfernung zu Dobbertin von etwa 30 km: Roetz, Lexow und Sietow - die sogenannte vordere Sandprobstei.&lt;br /&gt;
# Im südöstlichen Zipfel von Mecklenburg-Schwerin die Dörfer der sogenannten hinteren Sandprobstei: Laerz, Schwarz und Diemitz - von Dobbertin etwa 60 km entfernt.&lt;br /&gt;
Diese Struktur hatte sich im Laufe der Jahrhunderte während der Entwicklung des klösterlichen Grundeigentums seit der Gründung des Klosters&lt;br /&gt;
Dobbertin um das Jahr 1225 herausgebildet. Die Klöster Dobbertin, Malchow, und Ribnitz wurden im Zuge der Säkularisierung der in Mecklenburg bestehenden&lt;br /&gt;
Klöster im Gefolge der Reformation den Ständen als eine der Gegenleistungen für die Übernahme der landesherrlichen Schulden als Erziehungs- und&lt;br /&gt;
Versorgungsinstitut für die mecklenburgischen Jungfrauen überwiesen; diese Übergabe wurde in den Sternberger Reversalen von 1572 juristisch verankert.&lt;br /&gt;
(Auszug aus: G. Moll, Kapitalistische Bauernbefreiung, Rostock 1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärungen: eine Meile sind etwa 7.5 km. Die Einwohnerzahlen sind aus den Jahren 1890 (1855).&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen bei den Flächenangaben bedeuten: A. - Acker, G.- Garten, W. - Wiese, Wd. - Weide, U. - Unbrauchbar.&lt;br /&gt;
Die hier gezeigten Aufnahmen sind nicht für den Gesamteindruck des Ortes repräsentativ. &lt;br /&gt;
Es wurden möglichst typische für die Gegend, historisch relevante Gebäude dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dörfer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Alt Sammit|Alt Sammit b/Krakow]]===&lt;br /&gt;
Im &amp;quot;Schlie&amp;quot; (Schwerin 1901) findet man zu Alt Sammit einige Informationen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Im XIII. Jh. hat das Kloster Dobbertin drei Hufen in Sammit, die 1274 zum ersten Mal urkundlich genannt werden (MUB 1347). Im XV.&lt;br /&gt;
Jh. sitzen dort bereits die von Weltzin, welche Dorf und Gut bis zum Ende des XVIII. Jd. behalten. ... Die Kirche ist ein unscheinbarer &lt;br /&gt;
kleiner Feldsteinbau auf der Grundform eines länglichen Vieecks, der vielleicht schon aus dem XIII. Jh. stammt. ... Im Jahre 1863 ist &lt;br /&gt;
ein Thurm angebaut. Auf der Nordseite der Kirche ... ist ein Erbbegräbniss der Familie von Weltzin.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Informationen zu Alt-Sammit wurden im Internet auf www.krakow-am-see.de bereitgestellt: Dort hieß es beispielsweise (abgerufen 2002):&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Das Gut Alt Sammit liegt 65km südlich der Ostsee zwischen Rostock und Waren inmitten der mecklenburgischen Seenplatte.&lt;br /&gt;
Am 15.12.1274 wurde erstmalig der Name Sammit urkundlich erwähnt. Sammit könnte aus dem altslawischen &amp;quot;Sammu&amp;quot; entstammen und ist somit als &amp;quot;Die Sammute&amp;quot;&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Die Selbstständige&amp;quot; zu deuten. ...&lt;br /&gt;
Heute zählt Alt Sammit ca. 150 Einwohner. 1984 wurde die Kirche ... wieder aufgebaut. ...&lt;br /&gt;
Das Schloss wurde Anno 1674 mit den dazugehörigen Stallungen und Gesindehäusern von der Familie von Weltzin erbaut. Das Schloss war das Zentrum des&lt;br /&gt;
alten Ritterguts Sammit, welches über Generationen hinweg von der Familie von Weltzin aufgebaut und als Lehnsherren geführt wurde.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_147_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_148_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_149_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_150_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_151_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_152_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_153_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Sammit-KA Dobbertin_155_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Alt Schwinz|Alt Schwinz b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwinz geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Schwinz b/Dobbertin - 1/2 Meile östlich von diesem Ort unweit des Goldberger Sees. Forsthof und Fischerei. 76 (80) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_176_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_177_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_178_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Alt Schwinz-KA Dobbertin_179_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Altenhagen|Altenhagen b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Altenhagen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Altenhagen b/Dobbertin -&lt;br /&gt;
		3/4 Meile nördlich von diesem Ort unweit der Güstrow - Dobbertiner Chaussee.&lt;br /&gt;
		Nördlich der Garder, westlich, durch Wald getrennt, der Woseriner See. &lt;br /&gt;
		6 Erbpächter (1 Schmied), Schule. 89 (176) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_208_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_209_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_210_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_211_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_212_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenhagen-KA Dobbertin_213_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bellin|Bellin b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Bellin geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Bellin b/Zehna -&lt;br /&gt;
		1 1/4 Meile nordwestlich von Krakow, am Zehnaer See und an der Güstrow - Dobbertiner Chaussee,&lt;br /&gt;
		Hof mit Kirche ohne Patronat, Schule, Schmiede, Wasser-Kornmühle, Wasser-Sägemühle,&lt;br /&gt;
		Dampfmolkerei, 3 Erbpächtern. 221 (281) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_941_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_942_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_943_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_944_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bellin-KA Dobbertin_945_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bossow|Bossow b/Krakow]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Bossow geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Bossow b/Krakow -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile südlich von dieser Stadt an der Krakow - Plauer Chaussee in waldiger,&lt;br /&gt;
		seenreicher Gegend. Östlich der beträchtliche Krakower See, südlich der kleinere &lt;br /&gt;
		Bossower See am Bossower Forst, nordöstlich der noch kleinere Glambeck-See an&lt;br /&gt;
		dem 73 m hohen Buchenberg. Pachthof von A. Pieritz, Forsthof, Förster und Schule.&lt;br /&gt;
		69 (96) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_164_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_165_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_166_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_167_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Bossow-KA Dobbertin_168_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dabel|Dabel b/Sternberg]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dabel geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Dabel, Poststation -&lt;br /&gt;
		1 Meile südöstlich von Sternberg, an der Sternberg - Dobbertiner Chaussee, von welcher&lt;br /&gt;
		sich kurz vor Dabel die Chaussee nach Parchim abzweigt, bei einem kleinen See, Dorf mit Kirche,&lt;br /&gt;
		Schule (2), 9 Erbpächtern, 13 Büdnern (1 Schmied und 1 Krüger), 34 Häuslern, 453 Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_468_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_469_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_470_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dabel-KA Dobbertin_471_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Darze|Darze b/Parchim]]===&lt;br /&gt;
        Eine knappe Beschreibung der Ortschaft findet man in Raabes Vaterlandskunde von 1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Darze bei Parchim, 1 Meile nordöstlich von dieser Stadt, an der Parchim-Sternberger Chaussee, zwischen dem &amp;quot;Großen Moor&amp;quot; und dem&lt;br /&gt;
        Großherzoglichen Forst Zölkow.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Pachthof von M. Kulow (Schmiede mit Krug), Forsthof, Schule, 3 Erbpächter. 90 (130) Einw.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        770,8 ha, davon kommen auf den Pachthof 298 ha, nämlich Acker und Garten 248 ha, Wiese 36 ha, Weide 6 ha, Wald 8 ha.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Früher war hier ein See, der aber schon längst abgelassen und zu einer Wiese umgewandelt ist.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_982_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_983_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_984_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_986_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Darze-KA Dobbertin_987_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Demen|Demen b/Crivitz]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Demen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Demen, Poststation -&lt;br /&gt;
		zwischen 2 kleinen Seen, 1 Meile nordöstlich von Crivitz, Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2),&lt;br /&gt;
		11 Erbpächtern (1 Krüger, 1 Schenkwirth), 8 Büdnern (1 Schmied, 1 Müller), 29 Häuslern&lt;br /&gt;
		(1 Schenkwirth), 365 (374) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_496_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_497_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_498_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_499_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_500_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_501_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_502_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_503_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_504_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_505_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_506_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_507_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_508_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Demen-KA Dobbertin_509_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diemitz|Diemitz b/Canow]]===&lt;br /&gt;
      In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Diemitz geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Diemitz bei Canow, 1 Meile südlich von Mirow in seenreicher, waldiger Gegend, zwischen dem Vilz- und dem Rochow-See. Dorf mit&lt;br /&gt;
        Kirche, Schule, 7 Erbp., 1 Lehnbauer, 4 Büdnern, 1 Lehnbüdner, 4 Häusler (1 Krug), Holzwärter. 166 (187) Einw.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Das Kloster [Dobbertin] erwarb das Dorf 1282.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Diemitz-KA Dobbertin_1_(2002)_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Diemitz-KA Dobbertin_2_(2002)_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Diemitz-KA Dobbertin_3_(2002)_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dinnies|Dinnies b/Borkow]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dinnies geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Dinnies bei Borkow -in waldreicher Gegend, nordwestlich der Klein-Prützer See.&lt;br /&gt;
		61 (74) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dinnies-KA Dobbertin_462_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dinnies-KA Dobbertin_463_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dinnies-KA Dobbertin_464_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dobbertin|Dobbertin, Dorf]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dobbertin geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Dobbertin, Poststation -&lt;br /&gt;
		Amt, Kloster, Bauhof, Pfarrkirche, Schule (2), Forstinspection, Wassermühle, Wasser-Sägemühle,&lt;br /&gt;
		Kalkbrennerei, Schmiede, Krug, Fischer, Amtsjäger, Holzvogt, 7 Drittelhüfner. &lt;br /&gt;
		Dobbertin hält einen Jahrmarkt. 599 (647) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_186_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_400_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_401_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_402_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_403_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_404_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_405_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_406_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_407_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_408_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_409_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_410_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_411_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_412_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_413_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_414_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_415_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_416_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_417_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_418_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_419_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_420_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_421_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_422_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_423_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_424_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_425_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_426_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_427_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_428_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_429_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_430_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_431_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_433_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_434_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_436_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_437_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_438_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_439_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_440_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_441_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_442_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_443_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_445_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_447_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_448_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Dorf_458_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dobbertin|Dobbertin, Kloster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_001.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_002.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_007.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_009.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_010.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_017.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_022.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_023.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_024.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_025.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_027.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_028.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_029.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Kloster_(2000)_134.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dobbin|Dobbin b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Dobbin geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Dobbin bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile westlich von diesem Ort am Dobbertiner Klosterforst und einer&lt;br /&gt;
		großen Niederung, der &amp;quot;Dobbertiner Plage&amp;quot;. Dorf mit 5 Erbpächtern, 3 Büdnern und Schule. 165 (223) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_187_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_188_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_189_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_190_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_191_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_193_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_194_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_195_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbin-KA Dobbertin_196_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Garden|Garden b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Garden geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Garden bei Zehna -&lt;br /&gt;
		1 Meile nordwestlich von Dobbertin am Garder See. Nördlich der Lähnwitzer, südlich&lt;br /&gt;
		der Klosterforst. Dorf mit drei Erbpächtern, Erbmühle, Fischerei und Schule. 103 (79) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_883_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_884_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_885_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_886_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_887_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_888_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_889_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Garden-KA Dobbertin_890_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Gerdshagen|Gerdshagen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Gerdshagen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Gerdshagen bei Zehna -&lt;br /&gt;
		Pachthof von F. Sturms Erben, 9 Erbpächter (2 Schmiede), Schule, Pachthof und Dorf 241 (271) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshaben-KA Dobbertin_925_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshaben-KA Dobbertin_926_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshaben-KA Dobbertin_927_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshaben-KA Dobbertin_928_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshaben-KA Dobbertin_929_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshaben-KA Dobbertin_930_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gerdshaben-KA Dobbertin_931_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Groß Breesen|Groß Breesen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Groß Breesen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Groß Breesen bei Zehna -&lt;br /&gt;
		1 1/2 Meile nordöstlich von Dobbertin, 1/4 Meile von der Dobbertiner - Güstrower Chaussee.&lt;br /&gt;
		Westlich am Wege nach Klein Breesen der 69 m hohe Judenberg. Pachthof von E. Rahmmacher und&lt;br /&gt;
		Schule. 119 (149) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Groß Breesen-KA Dobbertin_946_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Groß Breesen-KA Dobbertin_947_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Groß Breesen-KA Dobbertin_948_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Jellen|Jellen b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Jellen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Jellen bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		3/4 Meile östlich von diesem Ort in der Schwinzer Heide. Kleiner Hof, Schule&lt;br /&gt;
		30 (50) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_169_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_170_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_171_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_172_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_173_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_174_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Jellen-KA Dobbertin_175_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kirch Kogel|Kirch Kogel b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p class=abstract style=&amp;quot;background-image: url(../pictures/gray.gif);&amp;quot;&amp;gt;Die folgenden Informationen wurden von Martin Fritz&lt;br /&gt;
        aus Schwerin bereitgestellt. Vielen Dank dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Der Ort Kirch Kogel wurde 1303 als Gut des Fürsten Nicolaus von Werle urkundlich unter dem Namen Kerccowalk erwähnt. Das Wort Kowalk ist&lt;br /&gt;
        slawischen Ursprungs und bedeutet: Schmiedeort. Im Jahr 1435 kam das Dorf mit Unterbrechung bis 1937 in den Besitz des Klosters Dobbertin. Heute wird&lt;br /&gt;
        das Dorfbild durch den Gutshof mit Gutshaus aus dem Jahr 1840, die Kirche, den Pfarrhof und verschiedene Ziegelbauten vom ausgehenden 19. und&lt;br /&gt;
        beginnenden 20. Jh. Bestimmt. Die Kirche ist ein gotischer Bau aus der Zeit um 1250. das Langhaus mit westlichem Turm wurde im späten 13. oder frühen&lt;br /&gt;
        14. Jh. In Backsteinbauweise errichtet. 1880 erfolgte eine Restaurierung der Kirche im neugotischen Stil. Der nördlich der Kirche gelegene Pfarrhof ist&lt;br /&gt;
        ähnlich wie ein Guts- oder Bauernhof angelegt, da die Pfarrstelle mit einer Landwirtschaft gekoppelt war. Das Pfarrhaus ist ein stattlicher Barockbau in&lt;br /&gt;
        Fachwerkausführung aus dem Jahr 1780 und in seiner ursprünglichen Bausubstanz weitgehend unverändert geblieben. Heute wird überwiegend als&lt;br /&gt;
        Beherbergungsstätte für Rüstzeiten und Freizeitgruppen genutzt. Unmittelbar an das Dorf grenzt der Naturpark &amp;quot;Nossentiner / Schwinzer Heide&amp;quot; mit einer&lt;br /&gt;
        Fläche von 365km2. Über die Hälfte davon ist Wald mit 60 Seen. Besonders wertvolle Lebensräume wie Moore, Heide, Trockenrasen, Binnendünen und&lt;br /&gt;
        Feuchtwiesen sind z.T. als Naturschutzgebiete ausgewiesen.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_120_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_121_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_122_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_123_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_124_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_126_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_127_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_128_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_129_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_130_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_131_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_132_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_133_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_134_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_135_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kirch Kogel-KA Dobbertin_136_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kleesten|Kleesten b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Kleesten geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Kleesten bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile nordöstlich von diesem Ort an dem kleinen Kleister See. Südlich die &lt;br /&gt;
		Schwinzer Heide. Pachthof von F. Voß. 34 (56) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_111_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_112_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_113_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_114_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_115_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_116_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_117_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kleesten-KA Dobbertin_118_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Klein Breesen|Klein Breesen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Klein Breesen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Klein Breesen bei Zehna -&lt;br /&gt;
		2 Meilen südlich von Güstrow, nahe der Güstrow - Dobbertiner Chaussee, südwestlich der&lt;br /&gt;
		Breeser See, nordöstlich der 69 m hohe Judenberg. Hof mit nachfolgendem Ort 87 (107) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Klein Breesen-KA Dobbertin_950_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Breesen-KA Dobbertin_951_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Klein Upahl|Klein Upahl b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Klein Upahl geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Klein Upahl bei Zehna -&lt;br /&gt;
		1 3/4 Meile südwestlich von Güstrow am Upahler See in hügeliger, waldiger Gegend.&lt;br /&gt;
		Östlich der 100 m hohe Kalkberg und südlich der 95 m hohe Jasenberg am Lähnwitzer&lt;br /&gt;
		Forst. Pachthof von H. Wildfang, Schule. 147 (134) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_905_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_906_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_907_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_908_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_909_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_910_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_911_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_912_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_913_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_914_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_915_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_916_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_918_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_919_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_920_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_923_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Klein Upahl-KA Dobbertin_924_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kläden|Kläden b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Kläden geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Kläden bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort, da wo die Dobbertin - Sternberger Chaussee&lt;br /&gt;
		in den Klosterforst eintritt. Förster, Fischer, Schule. 102 (22) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_197_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_198_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_199_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kläden-KA Dobbertin_200_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lähnwitz|Lähnwitz b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lähnwitz geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Lähnwitz bei Zehna -&lt;br /&gt;
		Forsthof in einem schönen Waldthal. 18 (18) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        (keine Fotos vorhanden)&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
===[[Lärz|Lärz b/Mirow]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lärz geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Lärz bei Mirow -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort zwischen der südlichen Müritz und&lt;br /&gt;
		der strelitzschen Grenze. Westlich die vom Tralow-See, vom &amp;quot;Thurm&amp;quot; und&lt;br /&gt;
		&amp;quot;Im langen Ort&amp;quot; gebildete Halbinsel &amp;quot;Lärzer Werder&amp;quot;. Dorf mit Pfarrkirche,&lt;br /&gt;
		Schule, 2 Erbp., 23 Lehnbauern, 3 Erbkossaten, 7 Lehnkossaten (1 Schmied),&lt;br /&gt;
		4 Lehnbüdnern, 2 Häuslern, 8 Lehnhäuslern, 1 Holzvogt, Krug. 369 (328) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lärz-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lärz-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lärz-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lenzen|Lenzen b/Tarnow]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lenzen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Lenzen bei Tarnow -&lt;br /&gt;
		2 Meilen südwestlich von Güstrow in waldiger Gegend am Lenzener See. Pachthof&lt;br /&gt;
		von Ferd. Busch. 61 (80) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_891_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_892_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_893_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_894_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_895_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_896_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_897_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_898_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_899_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_900_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_901_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_902_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_903_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lenzen-KA Dobbertin_904_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lexow|Lexow b/Malchow]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lexow geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Lexow bei Malchow, 1 1/4 Meile nordwestlich von Röbel. Der Hof liegt etwa 1/4 Meile von der Röbel-Warener Chausse, das Dorf&lt;br /&gt;
        südlich davon am Kressiner See. Zwischen Hof und Dorf der kleine Küchen-See und der 88 m hohe Stüde-Berg mit Hünengrab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Pachthof von G. Sellschopp. 676,4 ha und zwar A. und G. 566,8 ha, W. 68,2 ha, Wd. 14 ha, U. 27,4 ha.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Dorf: 7 Erbpächter (1 Mühle), Schule. Die Kirche zu Lexow gehört zum Klosteramt Malchow. 163, 7 ha. Hof und Dorf 232 (252) Einw.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Die von Feldsteinen erbaute Kirche, welche aus den ältesten Zeiten der Christianisierung der Gegend stammt, erhielt 1887 bei einem Durchbau einen Thurm;&lt;br /&gt;
        die 200 Jahre alte Kanzel blieb, sonst ist alles neu. Die Kirche ist keine Mutter-, sondern Filialkirche; das Kloster Malchow fand bei seiner Verlegung&lt;br /&gt;
        dies Verhältnis vor; die Kirche hatte in älterer Zeit auch nur den Namen einer Kapelle.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Bereits am 29. Mai 1298 wird Lexow in einer alten Urkunde erwähnt. Zu dieser Zeit wurde ein Nonnenkloster von Röbel nach Alt-Malchow verlegt.&lt;br /&gt;
        Seidem ist die Geschichte Lexows eng mit der Geschichte des Klosters verbunden. Der damalige in diesem Gebiet regierende &amp;lt;a&lt;br /&gt;
            href=&amp;quot;http://www.eMecklenburg.de/Niklot/i452.htm&amp;quot;&amp;gt;Fürst Nikolaus von Werle&amp;lt;/a&amp;gt; schenkte dem Kloster das Patronat über die Kirchen zu Alt-Malchow,&lt;br /&gt;
        Neu-Malchow und Lexow. Den mit der Kirche Lexow verbundenen Grundbesitz gab das Kloster Malchow (spätestens) 1345 an das Kloster Dobbertin, das diesen&lt;br /&gt;
        durch seinen Sandprobst über Jahrhunderte verwalten ließ. /Lisch/ nennt als Vorbesitzer der Klosterhufen zu Lexow vor 1345 die werleschen Vasallen&lt;br /&gt;
        Hennekinus Budde und Gerhard Pape.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Carl Lexow aus Norwegen forscht, natürlich durch seinen Namen festgelegt, auch in Lexow und Umgebung. Er&lt;br /&gt;
        übermittelte folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;The genealogist Claus Josias v. Behr writes in his Mecklenburgisches Adelschronik that Günther, Herr von Werle und Treuherr zu&lt;br /&gt;
        Magdeburg, a brother of fürst Johann II von Werle, in 1309 issues a Diploma about a dispute between himself and the von Lexow family. We do not know the&lt;br /&gt;
        reason for this dispute, but it is reasonable to believe that it was about the estate and church of Lexow. Before being given to the Kloster Malchow as&lt;br /&gt;
        Klosteramt in 1298 the estate was probably held as a fief by Hildebrand von Lexow. This knightly family held several neighbouring estates as fiefs&lt;br /&gt;
        during the first part of the 14th Century, and one of these may have been granted in 1309 as a replacement for the loss of Lexow.==Die Dörfer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Auf den Bildern erkennt man die typische Tafel an der Seite vieler Häuser mit der Aufschrift &amp;quot;K. A. D.&amp;quot; (Klosteramt Dobbertin) und der Jahreszahl&lt;br /&gt;
        der Erbauung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_4_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lexow-KA Dobbertin_5_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lohmen|Lohmen b/Zehna]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Lohmen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Lohmen bei Zehna -&lt;br /&gt;
		1 Meile nördlich von Dobbertin am Lohmer See. Bei Lohmen vereinigen sich die drei&lt;br /&gt;
		von Dobbertin, Bützow und Güstrow kommenden Chausseen. Dorf mit Pfarrkirche, &lt;br /&gt;
		Schule, 7 Erbpächtern, 2 Büdnern, Krug. 217 (262) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_952_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_953_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_954_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_955_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_956_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_957_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_958_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_959_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_960_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_961_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_962_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_963_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lohmen-KA Dobbertin_964_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Mestlin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Mestlin geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Mestlin, Poststation -&lt;br /&gt;
		1 1/4 Meile westlich von Goldberg, wichtiger Knotenpunkt unseres Chausseeverkehrs,&lt;br /&gt;
		da sich hier die vier Chausseen von Parchim, Crivitz, Sternberg und Goldberg &lt;br /&gt;
		vereinigen. Südlich der Dobbertiner Klosterforst. Pachthof von H. Dehns (Schmiede).&lt;br /&gt;
		Dorf mit Pfarrkirche, Schule (2), Förster, Mühle, Krug, Ziegelei. 295 (240) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos siehe unter [[Mestlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Mühlenhof|Mühlenhof b/Mestlin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Mühlenhof geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Mühlenhof bei Mestlin -&lt;br /&gt;
		1 1/4 Meile südwestlich von Goldberg am Mühlenholz, 1/4 Meile von der Parchim - Sternberger Chaussee&lt;br /&gt;
		in hügeliger, waldiger Gegend. Pachthof von B. Cabell und Schule. 69 (66) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_973_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_974_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_975_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_976_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_977_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_978_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenhof-KA Dobbertin_979_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Neu Sammit|Neu Sammit b/Krakow]]===&lt;br /&gt;
        Im Staatskalender für Mecklenburg-Schwerin 1803 wird Neu Sammit, damals zum Ritterschaftlichen Amt Lübz gehörig, erwähnt. Besitzer war Johann&lt;br /&gt;
        Chr. Alex. Könemann, 1836 dann Dr. Georg Heinrich Franz Wertheimer. Eine knappe Beschreibung der Ortschaft findet man in Raabes Vaterlandskunde von&lt;br /&gt;
        1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Neu Sammit bei Krakow (Kammerjunker O. C. H. G. v. Bülow), 3/4 Meile südwestlich von Krakow, am Südende des bei Alt Sammit&lt;br /&gt;
        erwähnten Langsees, nahe der von Krakow nach Karow führenden und der von Dobbertin kommenden Chaussee. Hof, der mit dem nachfolgenden Ort 30 (59) Einw.&lt;br /&gt;
        zählt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Grüne Jäger bei Krakow, Kalkbrennerei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Die Gegend von Neu Sammit ist wie die von Alt Sammit reich an Seen und Waldung. Nördöstlich der Schwarze See, südlich die Sammiter Tannen mit dem&lt;br /&gt;
        Krummen See.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Wie man sieht, halbierte sich die Einwohnerzahl von Neu Sammit in 35 Jahren, vermutlich eine Folge der Emigration nach Amerika (1852 betrug die&lt;br /&gt;
        Einwohnerzahl sogar noch 73).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Heutzutage (2002) ist wohl die Kinder- und Jugendbegegnungsstätte (75 Plätze) die bekannteste Einrichtung in der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_157_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_158_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_159_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_161_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_162_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Sammit-KA Dobbertin_163_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Neu Schwinz|Neu Schwinz b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwinz geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Schwinz bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile östlich von diesem Ort unweit des Goldberger Sees. Forsthof und Fischerei. 76 (80) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_180_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_181_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_182_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_183_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_184_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neu Schwinz-KA Dobbertin_185_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Neuhof|Neuhof b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Neuhof geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Neuhof bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile nordwestlich von diesem Ort unfern der Dobbertin - Sternberger Chaussee, die&lt;br /&gt;
		nahe (südlich) von Neuhof in den Dobbertiner Klosterhorst eintritt. 23 (9) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_201_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_202_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_203_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_204_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neuhof-KA Dobbertin_205_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Nienhagen|Nienhagen b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Nienhagen geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Nienhagen bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		1/2 Meile nordlich von diesem Ort an dem kleinen Nienhäger See, in den hier&lt;br /&gt;
		der Bresewitzer Bach fließt, und der Dobbertin - Güstrower Chaussee. Dorf mit 5&lt;br /&gt;
		Erbpächtern. 38 (58) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es ein Ortseingangsschild für Nienhagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nienhagen-KA Dobbertin_206_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Nienhagen-KA Dobbertin_207_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Oldenstorf|Oldenstorf b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Oldenstorf geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Oldenstorf bei Dobbertin -&lt;br /&gt;
		3/4 Meile nordöstlich von diesem Ort unfern der Dobbertiner - Güstrower&lt;br /&gt;
		Chausse und des Suckwitzer Sees, an einem Thorfthal, welches der Bresewitzer&lt;br /&gt;
		Bach durchfließt. Dorf mit 9 Erbpächtern und Schule. 128 (176) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_101_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_102_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_103_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_104_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_105_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_106_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_107_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_108_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Oldenstorf-KA Dobbertin_109_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Roez|Roez b/Malchow]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Roez geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Roez bei Malchow -&lt;br /&gt;
		3/4 Meile südöstlich von Kloster Malchow in waldeliger Gegend an der Chaussee&lt;br /&gt;
		Malchow - Waren. Pachthof von P. Burchard (Schmiede), 80 (73) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Roez-KA Dobbertin_4_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ruest|Ruest b/Mestlin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Ruest geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Ruest bei Mestlin -&lt;br /&gt;
		1 1/4 Meile westlich von Dobbertin, 1/4 Meile von der Chausse Sternberg - Mestlin in hügeliger Gegend. &lt;br /&gt;
		Dorf mit Kirche, Schule, 26 Erbpächtern (1 Krug), Schmiede, hält 1 Jahrmarkt, 300 (443) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Fotos siehe unter [[Ruest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Rum Kogel|Rum Kogel b/Klein Tessin]]===&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p class=bold&amp;gt;Hallo, Rum Kogel liegt doch nicht bei KleinTessin !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        ... schreibt B. Szuszinski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Tja, schaut man auf die Landkarte ist in der Nähe von Rum Kogel kein Klein Tessin zu entdecken, nur etwas um die Ecke Groß Tessin. Warum also Rum&lt;br /&gt;
        Kogel bei Klein Tessin? Dazu folgender Erklärungsversuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Im Buch Raabe: Meckl. Vaterlandskunde 1894 steht geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Rum-Kogel bei Klein-Tessin, 3/4 Meile westlich von Krakow auf einer Sandfläche in holzreicher Gegend (Cossen und Schwinzer&lt;br /&gt;
        Heide). 86 (96) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Zu Klein-Tessin heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Klein-Tessin, Poststation neben Groß-Tessin, an der &amp;quot;Großen&amp;quot; und der Lehnhorts-Wiese, südostlich der Cossen-See. Schule,&lt;br /&gt;
        Schmiede. 87 (156) Einwohner.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        1 Meile sind zu der Zeit etwa 7 km. Die Einwohnerzahl bezieht sich auf 1890 (1855). Auffallend ist der starke Rückgang der Einwohner in&lt;br /&gt;
        Klein-Tessin - auf gut die Hälfte in 35 Jahren. Schauen wir weiter in die Geschichte. Der meckl. Staatskalender von 1910 erwähnt noch nebeneinander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Groß-Tessin bei Krakow ...&amp;lt;br&amp;gt; Klein-Tessin bei Krakow, Schule, Schmiede ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Klein Tessin gehörte damals zum Kirchspiel Bellin. Gehen wir in die Neuzeit: das Ortslexikon von 1954 erwähnt &lt;br /&gt;
		Klein-Tesin noch als Ortsteil der Gemeinde Groß-Tessin. Im Ortslexikon von 1984 dagegen ist Klein Tessin nicht &lt;br /&gt;
		mehr erwähnt. Aus all dem kann man nun schließen, daß Klein Tessin ein sogenannter &amp;quot;untergegangener&amp;quot; Ort ist, &lt;br /&gt;
		der früher mal dicht bei Rum Kogel lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Übrigens, man darf natürlich nicht das im (ehemaligen) Ritterschaftsamt Lübz gelegene Klein Tessin mit dem Klein Tessin bei der Stadt Tessin&lt;br /&gt;
        verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        J. Schnadt aus Potsdam löst das Geheimnis:&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Sie fragen nach einem Kartenausschnitt. Klein Tessin ist auf einem&lt;br /&gt;
        Kartenausschnitt zu sehen und zwar auf dem Blatt 2339 Krakow. Dieses können&lt;br /&gt;
        Sie bei der Uni Greifswald anschauen:&lt;br /&gt;
        &amp;lt;a href=&amp;quot;http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/2339Krakow1919Kopie.jpg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/2339Krakow1919Kopie.jpg&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Den Ort finden Sie bei Groß Tessin. Das Wort &amp;quot;Klein-&amp;quot; ist allerdings&lt;br /&gt;
        wirklich sehr klein über der &amp;quot;Großen Wiese&amp;quot; geschrieben. Die Beschreibung&lt;br /&gt;
        neben Groß Tessin passt zu Raabe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        In GOV finden Sie den Ort ebenfalls.&lt;br /&gt;
        &amp;lt;a href=&amp;quot;http://gov.genealogy.net/ShowObject.do?id=KLESINJO63CQ&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        http://gov.genealogy.net/ShowObject.do?id=KLESINJO63CQ&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_137_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_138_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_139_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_141_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rum Kogel-KA Dobbertin_145_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Schlowe|Schlowe b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
         In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schlowe geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Schlowe bei Dabel -&lt;br /&gt;
		an der Mildenitz, über welchen Fluß hier eine Brücke führt, 2 Meilen südöstlich von Sternberg&lt;br /&gt;
		(Hausgut), Stationsjäger, 2 Büdner, 8 Häusler (1 Schmied), 65 (32) Einw. Der Acker von &lt;br /&gt;
		Schlowe, welches ehemals Meierei von Woserin war, ist zu Woserin gelegt.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schlowe-KA Dobbertin_465_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schlowe-KA Dobbertin_466_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schlowe-KA Dobbertin_467_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Schwarz|Schwarz b/Malchow]]===&lt;br /&gt;
         In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Schwarz geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Schwarz bei Mirow -&lt;br /&gt;
		fast 1 Meile südwestlich von Mirow am Schwarzer See. Südlich am Wege nach Schwarzenhof der 94 m hohe&lt;br /&gt;
		Mühlenberg. Dorf mit Pfarrkirche - Filiale von Lärz -, Schule, 30 Erbpächtern, 1 Pfarrhüfner, 8 Lehnbüdnern,&lt;br /&gt;
		22 Lehnhäuslern (1 Schmied), 1 Fischer), Erbmühle, Krug. 349 (353) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schwarz-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schwarz-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schwarz-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Sehlsdorf|Sehlsdorf b/Passow]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Sehlsdorf geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Seelstorf (früher Possehlsdorf) bei Passow - Poststation für die Holzwärterei ist Goldberg -, 1 Meile westlich von Goldberg am&lt;br /&gt;
        Dobbertiner Klosterforst. Südöstlich am Wege nach Welzin der 87 m hohe Stüdenberg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Pachthof von H. Bade. 480,4 ha und zwar Acker431,7 ha, Wald 20,1 ha, Weide 3,6 ha, U. 25 ha.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Dorf mit 4 Erbpächtern, Schule und Holzwärter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Hof und Dorf 976,5 ha. 171 (178) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_965_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_966_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_967_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_968_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_969_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_970_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_971_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sehlsdorf-KA Dobbertin_972_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Sietow|Sietow b/Röbel]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Sietow geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Sietow bei Röbel -&lt;br /&gt;
		Poststation für den Forsthof ist Malchow, 1 Meile nördlich von Röbel in angenehmer Lage. Der Hof liegt an der &lt;br /&gt;
		Müritz; westlich davon und zwar dort, wo die von Röbel kommende Chaussee sich in die Chaussee nach Waren und &lt;br /&gt;
		Malchow teilt, liegen Dorf und Forsthof, letzterer im Sietower Forst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
		Dorf mit Pfarrkirche, Schule, Forsthof, 4 Erbpächtern. Die mit einer Orgel versehene Kirche ist 1872 restauriert&lt;br /&gt;
		und hat ein wertvolles Altargemälde &amp;quot;Der Herr auf dem Meere&amp;quot; von Prof. Andreä. Die vier Erbpachthöfe bilden&lt;br /&gt;
		Neu-Sietow an der Röbel-Malchower Chaussee. Sietow war 1300 Fürstensitz. Im genannten Jahre schenkte die &lt;br /&gt;
		Herzogin Sophie v. Wenden es dem Marshall Johann v. Gehrde. Henning v. Gehrde, Sohn des Johann v. Gehrde,&lt;br /&gt;
		tauschte Sietow 1442 dem Kloster Dobbertin gegen das Gut Baumgarten bei Waren um. Hof und Dorf 174 (156) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_1_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_2_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_3_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Sietow-KA Dobbertin_4_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Spendin|Spendin b/Dobbertin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Spendin geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Spendin bei Dobbertin, 1/4 Meile nördlich von diesem Ort, zwischen der Dobbertin-Güstrower-Chaussee&lt;br /&gt;
		und dem Spendiner See. Südlich die Spendiner Tannen. Pachthof von F. Voß. 50 (57) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Spendin-KA Dobbertin_459_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Spendin-KA Dobbertin_460_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Spendin-KA Dobbertin_461_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Strahlendorf|Stralendorf b/Rom]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Stralendorf geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Strahlendorf bei Rom, 3/4 Meile nordöstlich von Parchim, Dorf mit Schule, 10 Erbpächtern (1 Schenkw.), 7 Büdnern (1 Gastw., 1&lt;br /&gt;
        Schenkw.), 21 Häusler und 279 (238) Einwohner.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Im Buch &amp;quot;Ruest - Chronik eines mecklenburgischen Dorfes; 650 Jahre: 1352 - 2002&amp;quot; (ISBN 3-935244-09-6, &amp;lt;a&lt;br /&gt;
            href=&amp;quot;http://www.mestlin.de/bestellung.htm&amp;quot;&amp;gt;Bestellmöglichkeit&amp;lt;/a&amp;gt;) wird über die adlige Familie Stralendorf / Strahlendorf geschrieben (Achtung,&lt;br /&gt;
        hier wird nicht über die Kirche in Stralendorf, sondern in Ruest geschrieben):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;&amp;lt;span class=bold&amp;gt;Bauern von Adel&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Im Jahr 1785 schreibt der Ruester Pastor auf Seite 101 der Pfarrchronik:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        In einem andern Fenster an der Norder Seite sind noch zwey bemahlte Scheiben übrig, in welchen adliche Wapen wahrzunehmen. Das eine derselben ist der&lt;br /&gt;
        gewöhnliche Wapen der von Strahlendorff. Das andere &amp;lt;img src=&amp;quot;image/fenster.jpg&amp;quot; align=left alt=&amp;quot;Strahlendorf / Strahlendorf Fenster&amp;quot; width=160&lt;br /&gt;
            height=240&amp;gt; ein mir unbekandtes. Unter demselben stehen die Nahmen Christopher Strahlendorff, und Hinrich Strahlendorff, samt der Jahreszahl&lt;br /&gt;
        1666. Dies leitet auf die Vermuthung, dass die gleich nach Endigung des 30jährigen Krieges zu Rüest vorkommenden Strahlendorffs von würkl. adlicher&lt;br /&gt;
        Abkunft gewesen seyn müssen, welche durch unbekandte Zufälle von ihrem alten Glanz herabgekommen seyn mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Auch /Schlie/ bemerkt 1901 die beschriebenen Wappenfenster: &amp;quot;in einem Nordfenster zwei kleine gemalte, aber verblichene unbekannte Wappen ohne&lt;br /&gt;
        Unterschrift&amp;quot; (Bild: Fenster in der Kirche - heute mit neuen Scheiben). Die Stra(h)lendorf(f)s waren eine alte mecklenburgische Adelsfamilie. Das Siegel&lt;br /&gt;
        des Heinrich von Strahlendorff war bereits im Jahr 1217 bekannt (/Jahrbuch/ 1887, Bild). &amp;lt;img src=&amp;quot;image/wappen.gif&amp;quot; align=left&lt;br /&gt;
            alt=&amp;quot;Stralendorf / Strahlendorf Wappen&amp;quot; width=160 height=162&amp;gt; Auch in /MUB/ werden die Strahlendorffs mehrfach erwähnt: Beim Grafen von&lt;br /&gt;
        Schwerin diente der eben erwähnte Heinrich. Nicolaus von Strahlendorf wird um 1250 als Ritter beim Grafen von Schwerin genannt, ein vermutlich anderer&lt;br /&gt;
        Nicolaus von Strahlendorf war um 1300 Knappe bei Heinrich II. von Mecklenburg. 200 Jahre später war ein Hans von Strahlendorff (1597 - 1632) Kgl.&lt;br /&gt;
        Schwedischer Rittmeister und sein Vetter Dietrich von Stralendorff Fürstlich Mecklenburgischer Hauptmann. Auch später hatten die Strahlendorffs wichtige&lt;br /&gt;
        Positionen in Mecklenburg inne. August Friedrich v. Strahlendorf auf Gamehl beispielsweise war von 1768 - 1774 Klosterhauptmann des Dobbertiner Klosters&lt;br /&gt;
        - also gewissermaßen oberster Verwalter des Mestliner Hofes und Verpächter der Ruester und Mestliner Bauernstellen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        Hinrich Strahlendorf (ca. 1603 - 1678) war zwischen 1649 und 1669 Schulze in Ruest. Seine Tochter Anna Elisabeth heiratete 1665 Jochim Wiese, ab 1670&lt;br /&gt;
        Schulze in Ruest. Die Wieses waren dann bis mindestens 1773 Schulzen in Ruest. Die zweite Tochter von Hinrich Strahlendorff, Dorothea, heiratet 1666&lt;br /&gt;
        Michel Soltau. Die Nachfahrentafel von Hinrich Strahlendorff:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		1 Hinrich Strahlendorff, 1603 - 1678&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ...+Anna ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ...2 Dorothea Strahlendorff&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ......+Michel Soltau, 1624 - 1710&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ......3 Anna Dorothea Soltau, 1671 -&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        .........+Hinrich Zülock, 1670 -&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ......3 Hans Soltau, 1681 -&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        .........+Dorothea Westphal, 1686 -&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ...2 Anna Elisabeth Strahlendorf, 1640 - 1688&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ......+Jochim Wiese, 1636 - 1694&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        ......3 Hans Paschen Wiese, 1667 - 1741&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
        .........+Ilsabe Magdalena Stapelfeldt, 1671 - 1758&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        In Mecklenburg gibt es ein zweites Stralendorf etwa 8 km südwestlich von Schwerin. Das Schweriner Stralendorf ist ein eigenes Kirchspiel, das&lt;br /&gt;
        Stralendorf bei Rom gehört zum Kirchspiel Lancken (Lanken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin_988_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin_989_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin_990_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vimfow|Vimfow b/Mestlin]]===&lt;br /&gt;
        In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Vimfow geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;i&amp;gt;Vimfow bei Mestlin (gewöhnlich &amp;quot;auf dem Fimfau&amp;quot; genannt), nahe (östlich) von Mestlin an der&lt;br /&gt;
		Chaussee, die von Goldberg nach Mestlin führt. An der Chaussee westlich der Kiekberg, östlich der 92 m hohe Haid-Berg.&lt;br /&gt;
		Pachthof von H. Dehns. 72 (26) Einw.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch unter [[Mestlin]] und [[Ruest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Zehna|Zehna b/Güstrow]]===&lt;br /&gt;
In Raabes Vaterlandskunde von 1894 wird über Zehna geschrieben: &lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Zehna, Poststation - 1 1/2 Meile südwestlich von Güstrow, &lt;br /&gt;
an dem kleinen Zehnaer See und der Chaussee Güstrow-Dobbertin, Hof, Kirche, Schule, Schmiede mit Krug. 169 (263) Einw.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ort hat eine angenehme Lage, er befindet sich auf einem Höhenzuge etwa 90 m über dem Meere und gewährt zum Teil &lt;br /&gt;
überraschende Fernsichten. Auf dem Gipfel eines Hügels steht die sehr alte und feste, aus Felsen erbaute und mit&lt;br /&gt;
einer Orgel versehene Kirche, von deren Turm, der drei sehr stattliche Glocken enthält, man einerseits über Rostock &lt;br /&gt;
weg bis ans Meer, andererseits weit über Dobbertin und Goldberg hinaus sieht. Die Kirche stammt aus der Mitte des &lt;br /&gt;
13. Jahrhunderts und ist 1852 zuletzt gründlich restauriert; sie soll die höchstgelegene Mecklenburgs sein, und gehört &lt;br /&gt;
jedenfalls zu den freundlichsten Landkirchen des Landes.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_933_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_934_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_935_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_936_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_937_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_938_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_939_(2002).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zehna-KA Dobbertin_940_(2002).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Dobbertin&amp;diff=142495</id>
		<title>Dobbertin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Dobbertin&amp;diff=142495"/>
		<updated>2026-02-15T08:47:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Link auf Seite der Dörfer des KA Dobbertin eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Dobbertin&lt;br /&gt;
 | plz = 19399&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Goldberg-Mildenitz&lt;br /&gt;
 | landkreis = Ludigslust-Parchim&lt;br /&gt;
 | einwohner = 1045 (2024)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.61569&lt;br /&gt;
 | lon = 12.07789&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=12/54.616/12.078 Breite: 53.6157 Länge: 12.0779]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Dobbertin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite xxx &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Dobbertin&#039;&#039;&#039; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dobbertin im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
[ein &amp;quot;Kümmerer&amp;quot; für diese Seite kann gerne ausdünnen, kommentieren, erweitern, ...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_100_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_101_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_110_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_111_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_112_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_120_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_121_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_130_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_131_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_140_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_160_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_180_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_181_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_190_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_191_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_192_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_200_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_201_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_202_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_210_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_211_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_212_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_220_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_221_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_222_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_230_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_231_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_232_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_240_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_241_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_242_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_250_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_251_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_260_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_261_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_262_(2000).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dobbertin-Luftbild_270_(2000).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dobbertin - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dobbertin - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Dörfer im Klosteramt Dobbertin]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Dobbertin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Dobbertin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/DOBTI1JO63AO Dobbertin in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dobbertin Dobbertin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_940_(2002).jpg&amp;diff=142494</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 940 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_940_(2002).jpg&amp;diff=142494"/>
		<updated>2026-02-15T08:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_939_(2002).jpg&amp;diff=142493</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 939 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_939_(2002).jpg&amp;diff=142493"/>
		<updated>2026-02-15T08:43:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_938_(2002).jpg&amp;diff=142492</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 938 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_938_(2002).jpg&amp;diff=142492"/>
		<updated>2026-02-15T08:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_937_(2002).jpg&amp;diff=142491</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 937 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_937_(2002).jpg&amp;diff=142491"/>
		<updated>2026-02-15T08:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_936_(2002).jpg&amp;diff=142490</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 936 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_936_(2002).jpg&amp;diff=142490"/>
		<updated>2026-02-15T08:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_935_(2002).jpg&amp;diff=142489</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 935 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_935_(2002).jpg&amp;diff=142489"/>
		<updated>2026-02-15T08:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_934_(2002).jpg&amp;diff=142488</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 934 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_934_(2002).jpg&amp;diff=142488"/>
		<updated>2026-02-15T08:42:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_933_(2002).jpg&amp;diff=142487</id>
		<title>Datei:Zehna-KA Dobbertin 933 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Zehna-KA_Dobbertin_933_(2002).jpg&amp;diff=142487"/>
		<updated>2026-02-15T08:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zehna im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Strahlendorf-KA_Dobbertin_990_(2002).jpg&amp;diff=142486</id>
		<title>Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin 990 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Strahlendorf-KA_Dobbertin_990_(2002).jpg&amp;diff=142486"/>
		<updated>2026-02-15T08:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Strahlendorf im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Strahlendorf im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Strahlendorf-KA_Dobbertin_989_(2002).jpg&amp;diff=142485</id>
		<title>Datei:Strahlendorf-KA Dobbertin 989 (2002).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Strahlendorf-KA_Dobbertin_989_(2002).jpg&amp;diff=142485"/>
		<updated>2026-02-15T08:41:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklot: Strahlendorf im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Strahlendorf im Klosteramt Dobbertin. Eigenes Werk.&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklot</name></author>
	</entry>
</feed>