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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lenz-S%C3%BCd&amp;diff=129967</id>
		<title>Lenz-Süd</title>
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		<updated>2025-06-20T15:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* Kurztext zu Lenz-Süd */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Lenz-Süd, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 25 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.466129&lt;br /&gt;
 | lon = 12.347834&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Lenz-Süd liegt südlich an der Mündung des Lenzer Kanals, der den Petersdorfer See mit dem Plauer See verbindet und am östlichen Ufer vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.46669&amp;amp;mlon=12.34797#map=16/53.46669/12.34797 Breite: 53.46669 Länge: 12.34797]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.336487770080568%2C53.462554293141906%2C12.359447479248049%2C53.4708315452582&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.466693120954446%2C12.347967624664307&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.46669&amp;amp;amp;mlon=12.34797#map=16/53.46669/12.34797&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Lenz bei Malchow, an der Elde, da wo sie vom Petersdorfer in den Plauer See fließt, Erbpachthof von E. Hartwig, 85,8 ha und 163,6 b. Sch., und 1 Büdner (Krüger)  … Lenz  [zählt] 21 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Die Bezeichnung Lenz, Lentzik, Liniz oder Lenzke ist slawischen Ursprungs und könnte soviel wie Lehm oder Ton bedeuten. Vor dem Kanalbau  (1831) mündete die Elde am Lenz mit einem Delta in den Plauer See. Auf der Insel in diesem Delta könnten sich sehr gute Tonvorkommen befunden haben. In der näheren Umgebung wurden im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach Ziegeleien betrieben. Der Lenz wurde urkundlich erstmals 1387 erwähnt. 1448/49 ließ Herzog Heinrich IV. von Mecklenburg am strategisch wichtigen Lenz eine Burg errichten, die die andauernden Einfälle des märkischen Landadels abwehren sollte. Kommandant dieser Burg und der gegenüber am Westufer des Plauer Sees liegenden Burg Plau (Quetzin) war Lüdeke Hahn auf Basedow, der aber diese Position bald wieder aufgab und sich auf seine Besitzungen in Basedow zurückzog. Die Burg erfüllte ihren Zweck bis nach dem Dreißigjährigen Krieg und verfiel dann langsam. Bis zum Kanalbau stand links vom südlichen Eldearm noch ein Torhaus und weitere Reste der ehemaligen Burg waren noch sichtbar. Der Kanalbau ging direkt durch die Burganlage und durchschnitt den Burghof. Heute sind nur noch Andeutungen der Wälle, die die Burg umgaben zu erahnen. 1837 war das Ziel der Schiffbarmachung der Elde  bis zur Elbe erreicht. &lt;br /&gt;
*Vorher in adligem Besitz erscheint 1829 als Besitzer das Amt Goldberg, das in den nachfolgenden Jahren die Ländereien am Lenz mit Hilfe der Großherzoglichen Kammer in Schwerin schrittweise verkauft hat. 1883 ist als Erbpächter (86 ha) am Lenz Ernst Albert Christoph Hartwig aus Krakow belegt. In dieser Zeit entsteht das Pächterhaus am Lenz, das sich heute, dank einer engagierten privaten Initiative, sehr schön restauriert präsentiert und dem Originalzustand sehr nahekommt. 1920 wird ein Erbpachthof (53 ha) geschaffen, der von der Mecklenburgischen Ansiedlungsgesellschaft im Auftrag des Finanzministerieums verwaltet und verpachtet wird. In der Folge siedelten sich auf den ehemals zum Hof gehörenden Flächen Häußler und Büdner an, so dass die Ländereien jetzt kleinteiliger bewirtschaftet wurden. Es ist belegt, dass der Erbpachthof 1936 nur noch 39 ha umfasste und damit 1945 nicht unter die Enteignungen im Zuge der Bodenreform fiel. Er ging von seinem letzten Besitzer, Herrn von Kalkstein, 1950 an Frau Bartz über und wurde in deren Familie weiter aufgeteilt. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Lenz geteilt in Lenz-Süd und Lenz-Nord, weil Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt wurden. Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Durch die landschaftlich exponierte Lage des Lenz und den dazugehörigen Strand am Plauer See kam bereits früh touristisches Interesse an diesem Fleck auf. In den 20ern des 20. Jh. kamen vorrangig Berliner Urlauber. Sie kamen bei den einheimischen Bauern unter, aber erbauten sich auch Zweitwohnsitze am Lenz. Diese Tendenz wurde in der DDR aufgenommen und mehrere Großbetriebe errichteten in der Gegend (auch auf der Nordseite) Ferienlager, die vorrangig während der Sommerferien in mehreren Durchgängen von den Kindern genutzt wurden. Nach 1990 wandelten sich diese Ferienlager zum Teil in dauerhaft betriebene Ferienunterkünfte wie zum Beispiel „Ferienpark Lenzer Höh“ (ehemals LEW Hennigsdorf) und das „Boutique Hotel Lenz“ (ehemals SKET Magdeburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lenz-Süd im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lenz-Süd im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Lenz-Süd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/LENSUDJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=129127</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2025-06-05T14:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* Kurztext zu Petersdorf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde (MUB 10756) wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das man auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnete, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an drei Büdnereien (ca. 10 ha Land) und neun Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. 1877 wird eine &amp;quot;Industrieschule&amp;quot; hinzugefügt. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis 1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurden Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C88), der ab Mitte der 50er Jahre bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen von Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;320px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park1.png|Petersdorfer Skulpturen-Park &lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park3.png|Blick in den Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park2.png|Petersdorfer Skulpturen-Park © Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heigths=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1375&lt;br /&gt;
:bisher bekannte Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934/35&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=129126</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=129126"/>
		<updated>2025-06-05T14:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde (MUB 10756) wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das man auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnete, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis 1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurden Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C88), der ab Mitte der 50er Jahre bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen von Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;320px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park1.png|Petersdorfer Skulpturen-Park &lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park3.png|Blick in den Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park2.png|Petersdorfer Skulpturen-Park © Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heigths=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1375&lt;br /&gt;
:bisher bekannte Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934/35&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=129068</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=129068"/>
		<updated>2025-06-03T08:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* Kurztext zu Petersdorf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das man auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnete, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis 1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurden Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C88), der ab Mitte der 50er Jahre bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen von Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;320px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park1.png|Petersdorfer Skulpturen-Park &lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park3.png|Blick in den Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park2.png|Petersdorfer Skulpturen-Park © Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heigths=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934/35&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Adamshoffnung&amp;diff=129040</id>
		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2025-06-01T20:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* Kurztext zu Adamshoffnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu-Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben, die Fischerei verpachtet und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hansgeorg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tab(1) Adamshoffnung-1.jpg|thumb|x50000px|Beginn der fortlaufenden Chronik Adamshoffnung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Adamshoffnung&amp;diff=129039</id>
		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2025-06-01T20:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* Kurztext zu Adamshoffnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu-Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hansgeorg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tab(1) Adamshoffnung-1.jpg|thumb|x50000px|Beginn der fortlaufenden Chronik Adamshoffnung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2025-06-01T18:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* Kurztext zu Adamshoffnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu-Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hansgeorg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tab(1) Adamshoffnung-1.jpg|thumb|x50000px|Beginn der fortlaufenden Chronik Adamshoffnung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
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		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2025-01-08T18:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu-Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tab(1) Adamshoffnung-1.jpg|thumb|x50000px|Beginn der fortlaufenden Chronik Adamshoffnung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<updated>2025-01-08T18:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: fortlaufende Ortschronik PALS und B (Petersdorf, Adamshoffnung, Lenz-Süd und Biestorf: 
generiert aus diversen Quellen, insbesondere der Ortschronik und nachfolgender Loseblatt-Sammlung zum Jubiläum 1999, eigenen Recherchen im LHAS, LKAS, Landesbibliothek Schwerin, der Folge: Geschichts- und Erzählwerkstatt 2024 und bilateralen Interviews mit Zeitzeugen und langjährigen Einwohnern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
fortlaufende Ortschronik PALS und B (Petersdorf, Adamshoffnung, Lenz-Süd und Biestorf: &lt;br /&gt;
generiert aus diversen Quellen, insbesondere der Ortschronik und nachfolgender Loseblatt-Sammlung zum Jubiläum 1999, eigenen Recherchen im LHAS, LKAS, Landesbibliothek Schwerin, der Folge: Geschichts- und Erzählwerkstatt 2024 und bilateralen Interviews mit Zeitzeugen und langjährigen Einwohnern&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2025-01-08T18:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
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 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.356239557266235%2C53.444129286555636%2C12.367719411849977%2C53.44826991042427&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.361979&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu-Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Biestorf&amp;diff=121163</id>
		<title>Biestorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Biestorf&amp;diff=121163"/>
		<updated>2024-12-16T21:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Biestorf, Ortsteil von Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Inselstadt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= 53.468936&lt;br /&gt;
 | lon = 12.366868&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Biestorf liegt am Nordufer des Petersdorfer Sees zwischen dem Plauer See im Westen und der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.468462&amp;amp;mlon=12.367548#map=17/53.468462/12.367548 Breite: 53.468462 Länge: 12.367548]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;„Zu den einzelnen Stiftsdomänengehören aus diesem Theile des Amts Goldberg Biestorf und das Baumwärterhaus auf dem gleich folgenden Lenz, die bei den Stiftsdomänen weitere Erwähnung finden.“  S. 632: &#039;&#039;„Biestorf im Domanialamt Goldberg, eine beträchtliche Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See, Unterförsterhaus und Katen mit 21 Einw.“&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe,  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 825: &#039;&#039;„Biestorf bei Malchow, Holzwärterei in einer Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See. Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehn vom Bisthum Schwerin. … Biestorf [zählt] 12 … Einw.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell: &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;: Biestorf gehörte bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf. Diese Zuordnung wechselte. Ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039; und im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Biestorf (ebenso Lenz-Nord) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Biestorf, Adamshoffnung und Lenz statt: Zuerst im Haus des Schulzen, später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biestorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Biestorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Biestorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Biestorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/BIEORF_O2063 Biestorf in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2024-12-16T21:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
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 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu-Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2024-12-16T21:06:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.356239557266235%2C53.444129286555636%2C12.367719411849977%2C53.44826991042427&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.361979&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu-Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Adamshoffnung&amp;diff=121160</id>
		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2024-12-16T21:06:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=17/53.446200/12.360638 Breite: 54.0734 Länge: 13.8942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung, auch Neu -Petersdorf genannt, Erbpachthof des L. Bahlmann und Ziegelei. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incamerirtes Gut des ritterschaftlichen Amtes Lübz und steuert von seinen 170,103 Quadratruthen für 1088 Scheffel.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). ... Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
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==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=121155</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-16T20:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
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 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
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 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das man auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnete, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis 1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurden Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zu „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen von Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;320px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park1.png|Petersdorfer Skulpturen-Park &lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park3.png|Blick in den Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park2.png|Petersdorfer Skulpturen-Park © Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934/35&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120906</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-12T19:31:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen mit Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;320px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park1.png|Petersdorfer Skulpturen-Park &lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park3.png|Blick in den Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park2.png|Petersdorfer Skulpturen-Park © Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heigths=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
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===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
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;1906&lt;br /&gt;
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;1913&lt;br /&gt;
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;1920&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934/35&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120753</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-11T17:27:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen mit Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;320px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park1.png|Petersdorfer Skulpturen-Park &lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park3.png|Blick in den Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park2.png|Petersdorfer Skulpturen-Park © Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heigths=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120752</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120752"/>
		<updated>2024-12-11T17:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen mit Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;320px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park1.png|Petersdorfer Skulpturen-Park &lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Park3.png|Blick in den Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
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==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
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==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
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;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
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===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
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:&lt;br /&gt;
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===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
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;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
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:&lt;br /&gt;
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;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
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;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: Der Petersdorfer Skulpturen-Park
© Dr. H. Prandke&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
© Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
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== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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© Dr. H. Prandke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
© Dr. H. Prandke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Petersdorfer Skulpturen-Park&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-11T17:07:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist die Firma für Wassermesstechnik (ISW-In situ Wassermesstechnik), die von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf zahlreichen Expeditionen mit Forschungsschiffen verschiedener Staaten mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120747</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120747"/>
		<updated>2024-12-11T17:02:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode= widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300px&amp;quot; widths=&amp;quot;500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120746</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120746"/>
		<updated>2024-12-11T16:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|Begriffe 2)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120745</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120745"/>
		<updated>2024-12-11T16:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|thumb|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|thumb|Begriffe 2)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120744</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120744"/>
		<updated>2024-12-11T16:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|thumb|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|thumb|Begriffe 2)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<updated>2024-12-11T13:57:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege M-V&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Landesamt für Kultur und Denkmalpflege M-V&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-Lizenz}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-11T13:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|thumb|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Thesaurus.png|thumb|Begriffe aus dem Zeit-Thesaurus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
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===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
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===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
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;1906&lt;br /&gt;
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;1913&lt;br /&gt;
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===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<updated>2024-12-11T13:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: ManfredFueting lud eine neue Version von Datei:PetersdfMalchow Archaeolog.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Übersicht zu den archäologischen Funden in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und den angrenzenden Teilen der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-frei}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120740"/>
		<updated>2024-12-11T13:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png|thumb|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png&amp;diff=120739</id>
		<title>Datei:PetersdfMalchow Archaeolog.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.png&amp;diff=120739"/>
		<updated>2024-12-11T13:43:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: Übersicht zu den archäologischen Funden in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und den angrenzenden Teilen der Gemarkung Malchow&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Übersicht zu den archäologischen Funden in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und den angrenzenden Teilen der Gemarkung Malchow&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-frei}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120738</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120738"/>
		<updated>2024-12-11T13:35:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.jpg|thumb|Übersicht der archäologischen Funde in der Gemarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120737</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-11T13:34:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersdfMalchow_Archaeolog.jpg|thumb|Übersicht der archäologischen Funde in der GEmarkung Adamshoffnung/Petersdorf und angrenzender Teile der Gemarkung Malchow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120735</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120735"/>
		<updated>2024-12-11T13:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.1)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Fundübersicht gilt unser Dank dem Ortsaktenarchiv des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie, Hrn. T.  Bergmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) aus dem Zeit-Thesaurus des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120734</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-11T13:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde, die seit dem 19. Jh. In der „Gemarkung Adamshoffnung“ und dem angrenzenden Teil der „Gemarkung Malchow“ gemacht und dokumentiert wurden, zeigen, dass dieses Gebiet seit urgeschichtlichen Zeiten besiedelt worden ist. Die zeitliche Spanne ist dabei sehr breit und reicht von der Steinzeit, über Bronze- und Eisenzeit, die Römische Kaiserzeit sowie die Slawenzeit bis in die frühdeutsche und Neuzeit in diesem Gebiet. Siedlungsstellen lagen typischerweise in der Nähe von Waser, also in Ufernähe des Petersdorfer Sees oder an Bachläufen, die heute unter Umständen verändert sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
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:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
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===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120733</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-12-11T13:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde, Frühzeit und Spätmittelalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1365&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung von Petersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1788&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1877&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
;1891&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1909&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120732</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=120732"/>
		<updated>2024-12-11T12:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364017963409426%2C53.45380315011176%2C12.386977672576906%2C53.462082108407266&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45794283103264%2C12.375497817993164&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.45794&amp;amp;amp;mlon=12.37550#map=16/53.45794/12.37550&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
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==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologischer Abriss der Geschichte von Petersdorf (Ort, Gemeinde und Revier)==&lt;br /&gt;
;Archäologische Funde&lt;br /&gt;
:Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1649/1650&lt;br /&gt;
:Petersdorf wird im „Visitations-Bericht“ für das Kloster Malchow erwähnt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1774&lt;br /&gt;
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:&lt;br /&gt;
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===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Deutsches Reich bis 1918===&lt;br /&gt;
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:&lt;br /&gt;
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:Die alte Ziegelei ist abgebrannt&lt;br /&gt;
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===Deutsches Reich bis 1945===&lt;br /&gt;
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===SBZ und DDR bis 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Biestorf</title>
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		<updated>2024-11-06T23:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Biestorf, Ortsteil von Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Inselstadt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
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 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Biestorf liegt am Nordufer des Petersdorfer Sees zwischen dem Plauer See im Westen und der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.468462&amp;amp;mlon=12.367548#map=17/53.468462/12.367548 Breite: 53.468462 Länge: 12.367548]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;„Zu den einzelnen Stiftsdomänengehören aus diesem Theile des Amts Goldberg Biestorf und das Baumwärterhaus auf dem gleich folgenden Lenz, die bei den Stiftsdomänen weitere Erwähnung finden.“  S. 632: &#039;&#039;„Biestorf im Domanialamt Goldberg, eine beträchtliche Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See, Unterförsterhaus und Katen mit 21 Einw.“&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe,  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 825: &#039;&#039;„Biestorf bei Malchow, Holzwärterei in einer Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See. Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehn vom Bisthum Schwerin. … Biestorf [zählt] 12 … Einw.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell: &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;: Biestorf gehörte bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf. Diese Zuordnung wechselte. Ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039; und im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Biestorf (ebenso Lenz-Nord) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Biestorf, Adamshoffnung und Lenz statt: Zuerst im Haus des Schulzen, später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Die Schule bestand noch bis 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biestorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biestorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Biestorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Biestorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ BIEORF_O2063 in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=118487</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-11-05T12:41:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=118486</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=118486"/>
		<updated>2024-11-05T12:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.457968&amp;amp;mlon=12.375487#map=17/53.457962/12.375487 Breite: 53.457962 Länge: 12.375487 ]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 94), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO64FF in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Biestorf</title>
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		<updated>2024-11-01T22:04:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* Biestorf im Spiegel von Karten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Biestorf, Ortsteil von Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Inselstadt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= 53.468936&lt;br /&gt;
 | lon = 12.366868&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Biestorf liegt am Nordufer des Petersdorfer Sees zwischen dem Plauer See im Westen und der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.468936/12.3669 E 012°36&#039;69&#039;&#039; / N 053°46&#039;89&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;„Zu den einzelnen Stiftsdomänengehören aus diesem Theile des Amts Goldberg Biestorf und das Baumwärterhaus auf dem gleich folgenden Lenz, die bei den Stiftsdomänen weitere Erwähnung finden.“  S. 632: &#039;&#039;„Biestorf im Domanialamt Goldberg, eine beträchtliche Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See, Unterförsterhaus und Katen mit 21 Einw.“&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe,  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 825: &#039;&#039;„Biestorf bei Malchow, Holzwärterei in einer Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See. Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehn vom Bisthum Schwerin. … Biestorf [zählt] 12 … Einw.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell: &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;: Biestorf gehörte bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf. Diese Zuordnung wechselte. Ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039; und im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Biestorf (ebenso Lenz-Nord) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Biestorf, Adamshoffnung und Lenz statt: Zuerst im Haus des Schulzen, später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Die Schule bestand noch bis 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biestorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Biestorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Biestorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Biestorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ BIEORF_O2063 in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Biestorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Biestorf</title>
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		<updated>2024-11-01T22:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: Die Seite wurde neu angelegt: „Manfred Füting  {{Infobox Ort  | name = Biestorf, Ortsteil von Malchow  | plz = 17213  | verwaltungsamt = Inselstadt Malchow  | landkreis = Mecklenburgische S…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Biestorf, Ortsteil von Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Inselstadt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = &lt;br /&gt;
 | lat= 53.468936&lt;br /&gt;
 | lon = 12.366868&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Biestorf liegt am Nordufer des Petersdorfer Sees zwischen dem Plauer See im Westen und der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.468936/12.3669 E 012°36&#039;69&#039;&#039; / N 053°46&#039;89&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 604: &#039;&#039;„Zu den einzelnen Stiftsdomänengehören aus diesem Theile des Amts Goldberg Biestorf und das Baumwärterhaus auf dem gleich folgenden Lenz, die bei den Stiftsdomänen weitere Erwähnung finden.“  S. 632: &#039;&#039;„Biestorf im Domanialamt Goldberg, eine beträchtliche Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See, Unterförsterhaus und Katen mit 21 Einw.“&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe,  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S. 825: &#039;&#039;„Biestorf bei Malchow, Holzwärterei in einer Hölzung zwischen dem Malchower Stadtfelde und dem Plauer See. Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehn vom Bisthum Schwerin. … Biestorf [zählt] 12 … Einw.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell: &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;: Biestorf gehörte bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf. Diese Zuordnung wechselte. Ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039; und im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Biestorf (ebenso Lenz-Nord) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Biestorf, Adamshoffnung und Lenz statt: Zuerst im Haus des Schulzen, später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Die Schule bestand noch bis 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biestorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Biestorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Biestorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Biestorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ BIEORF_O2063 in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Biestorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=118331</id>
		<title>Zugang: Alphabetischer Ortsindex</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=118331"/>
		<updated>2024-11-01T21:09:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: /* A-B */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; Hinweis&lt;br /&gt;
: Orte mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0000FF&amp;quot;&amp;gt; blau &amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen sind im Portal bearbeitet, mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;rot&amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen befinden sich in Vorbereitung und werden in nächster Zeit zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Musterdorf&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Die Vorlage &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039; bitte &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#008000&amp;quot;&amp;gt; als Kopiervorlage verwenden&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;, die es dem Chronisten einfach machen soll, mittels &amp;quot;copy and paste&amp;quot; (Auswählen (Strg+A), Kopieren (Strg+C) und Einfügen (Strg+V)), strukturierte Kopierbausteine zur Verfügung zu haben.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A-B ==&lt;br /&gt;
* [[Adamshoffnung]] (PLZ 17213)&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] (PLZ 17419)&lt;br /&gt;
* [[Ahrenshoop]]&lt;br /&gt;
* [[Alt-Bartelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Altentreptow]]&lt;br /&gt;
* [[Altheide]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
* [[Althof]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan)&lt;br /&gt;
* [[Alt Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Meteln]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Vorwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Anklam]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Babst]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Bad Sülze]] (PLZ 18334)&lt;br /&gt;
* [[Bäbelin]]&lt;br /&gt;
* [[Bansin Seebad]] (PLZ 17429)&lt;br /&gt;
* [[Bantin]] &lt;br /&gt;
* [[Barnsdorf]] (Ortsteil von Ostseebad Wustrow)&lt;br /&gt;
* [[Bartenshagen]]&lt;br /&gt;
* [[Basse]]&lt;br /&gt;
* [[Beckendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Beckerwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Behnkenhagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Rövershagen)&lt;br /&gt;
* [[Below]]&lt;br /&gt;
* [[Bengerstorf]] (PLZ 19258)&lt;br /&gt;
* [[Benitz]]&lt;br /&gt;
* [[Bennin]]  (PLZ 19260)&lt;br /&gt;
* [[Bentzin]] &lt;br /&gt;
* [[Benz bei Wismar]] (PLZ 23970)&lt;br /&gt;
* [[Benz Usedom]] (PLZ 17429)&lt;br /&gt;
* [[Bergen auf Rügen]] (PLZ 18528)&lt;br /&gt;
* [[Bernitt]]&lt;br /&gt;
* [[Besitz]]&lt;br /&gt;
* [[Biestorf]] (PLZ 17213)&lt;br /&gt;
* [[Billenhagen]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Blankenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Blankenhagen]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Bobzin bei Lübz]] (PLZ 19386)&lt;br /&gt;
* [[Böhlendorf]] (PLZ 18334 Ortsteil von...)&lt;br /&gt;
* [[Bömitz]] (PLZ 17390 Ortsteil von Rubkow)&lt;br /&gt;
* [[Börgerende-Rethwisch]]&lt;br /&gt;
* [[Boizenburg/Elbe]] (PLZ 19258)&lt;br /&gt;
* [[Bolland]]&lt;br /&gt;
* [[Boltenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Borg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
* [[Bretzin]]&lt;br /&gt;
* [[Brinckmansdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Brookhusen]]&lt;br /&gt;
* [[Brüel]]&lt;br /&gt;
* [[Buggenhagen]] (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
* [[Bützow]]&lt;br /&gt;
* [[Bussewitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== C-E ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cammin]] (PLZ 18195 bei Tessin)&lt;br /&gt;
* [[Carolinenhof bei Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Carwitz]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Neubukow]] (PLZ 18233)&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Satow]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Conow]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Cordshagen]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Dändorf]] (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
* [[Danneborth]]&lt;br /&gt;
* [[Dänschenburg]] (PLZ 18337 Ortsteil der Stadt Marlow)&lt;br /&gt;
* [[Dalwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dargen]] (PLZ 17419, 17429)&lt;br /&gt;
* [[Dargun]] (PLZ 17159)&lt;br /&gt;
* [[Darß und Zingst]]&lt;br /&gt;
* [[Dassow]]&lt;br /&gt;
* [[Daugzin]] (PLZ 17390) &lt;br /&gt;
* [[Demmin]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Dersekow]]&lt;br /&gt;
* [[Diedrichshagen]] (PLZ 18119)&lt;br /&gt;
* [[Dierhagen]] (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
* [[Dobbertin]]&lt;br /&gt;
* [[Doberan (Bad)]] (PLZ 18209)&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Drüschow (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Duckwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dümmer]]&lt;br /&gt;
* [[Dummerstorf]] (PLZ 18196)&lt;br /&gt;
* [[Elmenhorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F-G==&lt;br /&gt;
* [[Fahren]]&lt;br /&gt;
* [[Feldberg]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Ferdinandshof]]&lt;br /&gt;
* [[Finkenberg]] (Wüstung; existiert seit 1764 nicht mehr)&lt;br /&gt;
* [[Franzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Frauenmark]] (PLZ 19089)&lt;br /&gt;
* [[Freienhagen (Wendisch-Priborn)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedland]] (PLZ 17098)&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof (Wüstung)]] (PLZ 17179)&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Fürstenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Rügen]] (untergegangener Kleinstaat)&lt;br /&gt;
* [[Gadebusch]]&lt;br /&gt;
* [[Gägelow]]&lt;br /&gt;
* [[Galenbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Gallentin]]&lt;br /&gt;
* [[Gallin bei Lübz|Gallin]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Gamehl]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Ganzlin]]&lt;br /&gt;
* [[Garvensdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Garz (Rügen)]] (PLZ 18574)&lt;br /&gt;
* [[Garz (Usedom)]] (PLZ 17419)&lt;br /&gt;
* [[Gehlsdorf]] (PLZ 18147 Ortsteil der Hansestadt Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Gelbensande]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Genzkow]] (Ortsteil von 17098 Friedland)&lt;br /&gt;
* [[Gerdeswalde]]&lt;br /&gt;
* [[Glashagen]]&lt;br /&gt;
* [[Glasin]]&lt;br /&gt;
* [[Gnevsdorf]] bei Plau am See (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Gnoien]] (PLZ 17179)&lt;br /&gt;
* [[Goldberg (Stadt)]]&lt;br /&gt;
* [[Goldberg bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Goldebee]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Goldenbow]] (PLZ 19089)&lt;br /&gt;
* [[Gollwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Goritz]] (PLZ 18299)&lt;br /&gt;
* [[Gottesgabe]]&lt;br /&gt;
* [[Görslow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Graal-Müritz]] Ostseeheilbad (PLZ 18181)&lt;br /&gt;
* [[Grabow]]&lt;br /&gt;
* [[Grabow (Elde)]] (PLZ 19300)&lt;br /&gt;
* [[Gramzow]] (PLZ 17391)&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Boizenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Lübz|Granzin]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Grebbin]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Gresenhorst]] (PLZ 18337]&lt;br /&gt;
* [[Greven bei Lübz|Greven]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Grevesmühlen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Bengerstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Godems]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Raden]] (PLZ 19406 Ortsteil von Sternberg)&lt;br /&gt;
* [[Groß Schoritz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Stresow auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Tessin]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Güstrow]] (PLZ 18273)&lt;br /&gt;
* [[Gutow]]&lt;br /&gt;
* [[Gützkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==H-J==&lt;br /&gt;
* [[Hanshagen]]  (PLZ 17509)&lt;br /&gt;
* [[Hanstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hastorf]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Häschendorf]] (Ortsteil von [[Mönchhagen]], PLZ: 18182)&lt;br /&gt;
* [[Heiligendamm]]&lt;br /&gt;
* [[Heiligenhagen]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]] (PLZ 17419, 17424 und 17429)&lt;br /&gt;
* [[Hermannshagen]] (Ortsteil von [[Bernitt]])&lt;br /&gt;
* [[Hinrichshagen]] (PLZ 18146)&lt;br /&gt;
* [[Hirschburg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
* [[Hoben]]&lt;br /&gt;
* [[Hohendorf (Wolgast)]] (PLZ 17438)&lt;br /&gt;
* [[Hohenfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Hoppenrade]]&lt;br /&gt;
* [[Hornstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hundorf]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Hiddensee]] (PLZ 18565)&lt;br /&gt;
* [[Ivenack]]&lt;br /&gt;
* [[Jabelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Jameln]]&lt;br /&gt;
* [[Jarmen]] (PLZ 17126)&lt;br /&gt;
* [[Jesendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jördenstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jörnstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgeshof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==K-L==&lt;br /&gt;
* [[Kalsow]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Kamin]]&lt;br /&gt;
* [[Kamminke]] (PLZ 17419)&lt;br /&gt;
* [[Karlsburg]] (PLZ 17495)&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]] (PLZ 17449)&lt;br /&gt;
* [[Karow]]&lt;br /&gt;
* [[Karstorf]] (Ortsteil von Hohen Demzin)&lt;br /&gt;
* [[Katzow]] (PLZ 17509]]&lt;br /&gt;
* [[Kavelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kemnitz bei Greifswald]] (PLZ 17509)&lt;br /&gt;
* [[Kirchdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kirch Mulsow]] (PLZ 18233]&lt;br /&gt;
* [[Kirch Rosin]] (PLZ 18276]&lt;br /&gt;
* [[Klein Bengerstorf]] &lt;br /&gt;
* [[Klein Mulsow]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Zetelvitz]] (PLZ 17121 Ortsteil von Sassen-Trantow)&lt;br /&gt;
* [[Kleinen (Bad)]]&lt;br /&gt;
* [[Klingendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Klinken]]&lt;br /&gt;
* [[Klockenhagen]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
* [[Klütz]] (PLZ 23948)&lt;br /&gt;
* [[Kobrow]] (PLZ 18299)&lt;br /&gt;
* [[Körkwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Konow]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Korswandt]] (PLZ 17419)&lt;br /&gt;
* [[Koserow]] (PLZ 17459)&lt;br /&gt;
* [[Kösterbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Kreckow]]&lt;br /&gt;
* [[Krempin]]&lt;br /&gt;
* [[Krickow]]&lt;br /&gt;
* [[Kritzmow]] (PLZ 17198)&lt;br /&gt;
* [[Kröpelin]] (PLZ 18236)&lt;br /&gt;
* [[Kröslin]]  (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
* [[Krummin]] (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
* [[Krüselin (Wüstung)/ Krüseliner Mühle]]&lt;br /&gt;
* [[Krusenfelde]] (PLZ 17391)&lt;br /&gt;
* [[Krusenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Krusenkrien]] (PLZ 17391)&lt;br /&gt;
* [[Kühlungsborn]]&lt;br /&gt;
* [[Laage]] (PLZ 18299]&lt;br /&gt;
* [[Landsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Lassahn]] (PLZ 19246)&lt;br /&gt;
* [[Lassan]] (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
* [[Leezen]] (PLZ 19067)&lt;br /&gt;
* [[Lenz-Süd]] (PLZ 17213)&lt;br /&gt;
* [[Lichtenhagen Dorf]]&lt;br /&gt;
* [[Loddin]] (PLZ 17459)&lt;br /&gt;
* [[Loitz]] (PLZ 17121)&lt;br /&gt;
* [[Löbnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Löcknitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lübkow]]&lt;br /&gt;
* [[Lubmin]] (PLZ 17509)&lt;br /&gt;
* [[Lübow]]&lt;br /&gt;
* [[Lübz]] (PLZ 19368)&lt;br /&gt;
* [[Lüderstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Lühburg]]&lt;br /&gt;
* [[Luplow]] (PLZ 17091)&lt;br /&gt;
* [[Lütow]] (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==M-O==&lt;br /&gt;
* [[Malchin]]&lt;br /&gt;
* [[Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Mandelshagen]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Marienehe]] (PLZ 18069)&lt;br /&gt;
* [[Markgrafenheide]] (PLZ 18146 Ortsteil von Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Marlow]]&lt;br /&gt;
* [[Matgendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Mechow]]&lt;br /&gt;
* [[Mellenthin]] (PLZ 17429)&lt;br /&gt;
* [[Menzlin a.d.Peene]]&lt;br /&gt;
* [[Mestlin]] (PLZ 19374)&lt;br /&gt;
* [[Mölschow]] (PLZ 17449)&lt;br /&gt;
* [[Mönchhagen]] (Amt Rostocker Heide, PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Mueß]] (Ortsteil von Schwerin)&lt;br /&gt;
* [[Mühl Rosin]]&lt;br /&gt;
* [[Mukran (Sassnitz)]] (Ortsteil von Sassnitz)&lt;br /&gt;
* [[Nehringen]]&lt;br /&gt;
* [[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neubukow]] (PLZ 18233)&lt;br /&gt;
* [[Neuburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neuendorf bei Rostock]] (Ortsteil von Brodersdorf, PLZ 18184)&lt;br /&gt;
* [[Neu Gülze]] (PLZ 19258)&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus Ortsteil von Dierhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Neuhof]] (Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Feldberg]] (Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Neu Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Neukloster]] (PLZ 23992)&lt;br /&gt;
* [[Neumühle]]&lt;br /&gt;
* [[Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Nevern]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Niederhagen]] (Ortsteil von Rövershagen]&lt;br /&gt;
* [[Niehagen/ Fischland]]&lt;br /&gt;
* [[Niendorf bei Neuhaus/Elbe|Niendorf bei Neuhaus/Elbe]] (PLZ 19273)&lt;br /&gt;
* [[Nienhagen, Ostseebad]] (PLZ 18211)&lt;br /&gt;
* [[Nuetschow]]&lt;br /&gt;
* [[Nustrow]] (PLZ 18195)&lt;br /&gt;
* [[Oberhagen]] (Ortsteil von Rövershagen)&lt;br /&gt;
* [[Owstin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==P-R==&lt;br /&gt;
* [[Panschenhagen]] (PLZ 17194 Ortsteil von Grabowhöfe)&lt;br /&gt;
* [[Panstorf]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Panzow]]&lt;br /&gt;
* [[Papendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Parchim]]&lt;br /&gt;
* [[Parchow]]&lt;br /&gt;
* [[Peenemünde]] (PLZ 17449) &lt;br /&gt;
* [[Peez]]&lt;br /&gt;
* [[Penkun]]&lt;br /&gt;
* [[Pennewitt]]&lt;br /&gt;
* [[Perniek]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf b. Malchow]] (PLZ 17213)&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin|Pinnow-Petersberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnowhof]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Plath]] (PLZ 17349)&lt;br /&gt;
* [[Plauerhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Poischendorf]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Poppendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Preensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Prerow]]&lt;br /&gt;
* [[Pudagla]] (PLZ 17429)&lt;br /&gt;
* [[Purkshof]]&lt;br /&gt;
* [[Qualitz]]&lt;br /&gt;
* [[Quilow]] (PLZ 17390 Ortsteil von Groß Polzin)&lt;br /&gt;
* [[Raben-Steinfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Ramin]]&lt;br /&gt;
* [[Rampe]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Rankwitz]] (PLZ 17406)&lt;br /&gt;
* [[Ravensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ravensruh]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Reddelich]] (PLZ 18209)&lt;br /&gt;
* [[Reinstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Remplin]]&lt;br /&gt;
* [[Repnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Rerik]]&lt;br /&gt;
* [[Retschow]] (PLZ 18211)&lt;br /&gt;
* [[Ribnitz-Damgarten]] (PLZ 18311)&lt;br /&gt;
* [[Richtenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Roidin]]&lt;br /&gt;
* [[Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Rossow]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Rostock|Rostock]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Rostocker Heide (Landschaft)]]&lt;br /&gt;
* [[Rostocker-Wulfshagen]] (PLZ 18337)&lt;br /&gt;
* [[Rothen]] (PLZ 19406)&lt;br /&gt;
* [[Rövershagen]] (PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Rubkow]] (PLZ 17390)&lt;br /&gt;
* [[Rügkamp]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Rühn]]&lt;br /&gt;
* [[Ruest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagard auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Samow]]&lt;br /&gt;
* [[Sandhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Sanitz]]&lt;br /&gt;
* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Satow]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Sauzin]] (PLZ 17440)&lt;br /&gt;
* [[Schaprode]] (PLZ 18569)&lt;br /&gt;
* [[Schildfeld]] (PLZ 19260)&lt;br /&gt;
* [[Schlieffenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Schmadebeck]] (PLZ 18236)&lt;br /&gt;
* [[Schmakentin]]&lt;br /&gt;
* [[Schmarl]] (PLZ 18106)&lt;br /&gt;
* [[Schwaan]] (PLZ 18258)&lt;br /&gt;
* [[Schwanheide]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarbe]] Ortsteil von Altenkirchen (Rügen)&lt;br /&gt;
* [[Schwerin]]&lt;br /&gt;
* [[Sellin]]&lt;br /&gt;
* [[Sellin bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Spornitz]]&lt;br /&gt;
* [[Stäbelow]]&lt;br /&gt;
* [[Stavenhagen]] (Reuterstadt, PLZ 17153)&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf]] (PLZ 19273)&lt;br /&gt;
* [[Steffenshagen]] (PLZ 18209)&lt;br /&gt;
* [[Steinfurth]] (PLZ 17495 Ortsteil Karlsburg)&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Bützow]]&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Kirch Mulsow]] (PLZ 18233)&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Sternberg]]&lt;br /&gt;
* [[Stolpe]] (auf Usedom) (PLZ 17406)&lt;br /&gt;
* [[Stolpe (an der Peene)]]&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Schwerin)]]&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Parchim)]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Strameuß]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Strasburg]] (Uckermark)&lt;br /&gt;
* [[Strelitz]] (Stadtteil von [[Neustrelitz]])&lt;br /&gt;
* [[Strietfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Stubbendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Stülow]] (PLZ 18211)&lt;br /&gt;
* [[Stuthof]] (PZL 18146)&lt;br /&gt;
* [[Swantow]] (Ortsteil von Poseritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T ==&lt;br /&gt;
* [[Techentin]]&lt;br /&gt;
* [[Teldau]]&lt;br /&gt;
* [[Tellow]]&lt;br /&gt;
* [[Tempel]]&lt;br /&gt;
* [[Tempzin]]&lt;br /&gt;
* [[Tessin]] (PLZ 18195)&lt;br /&gt;
* [[Tessin-Kuhlenfeld]] (PLZ 19258)&lt;br /&gt;
* [[Teterow]] (PLZ 17166)&lt;br /&gt;
* [[Teusin]]&lt;br /&gt;
* [[Thelkow]]&lt;br /&gt;
* [[Thulendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Timmendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Tollow]]&lt;br /&gt;
* [[Torfbrücke]] (PLZ 18146)&lt;br /&gt;
* [[Trantow]]&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]] (PLZ 17449)&lt;br /&gt;
* [[Tressow]]&lt;br /&gt;
* [[Tribohm]]&lt;br /&gt;
* [[Tüschow]] (PLZ 19260)&lt;br /&gt;
* [[Tüzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-V ==&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] (PLZ 17459)&lt;br /&gt;
* [[Ueckermünde]] (PLZ 17373)&lt;br /&gt;
* [[Usedom Stadt]] (PLZ 17406]&lt;br /&gt;
* [[Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Ventschow]]&lt;br /&gt;
* [[Vilz]]&lt;br /&gt;
* [[Vippernitz]]&lt;br /&gt;
* [[Vogtshagen]] (PLZ 18184)&lt;br /&gt;
* [[Volkenshagen]] (PLZ 18184 Ortsteil von Klein Kussewitz)&lt;br /&gt;
* [[Völkshagen]] (PLZ 18337 Ortsteil von Marlow)&lt;br /&gt;
* [[Vorder Bollhagen]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W-Z ==&lt;br /&gt;
* [[Waase/Ummanz]]&lt;br /&gt;
* [[Wakenstädt Ortsteil von Gadebusch]]&lt;br /&gt;
* [[Wahlendow]] (PLZ 17390)&lt;br /&gt;
* [[Walkendorf]] (PLZ 17179)&lt;br /&gt;
* [[Wangelin]]&lt;br /&gt;
* [[Wanzka]] (PLZ 17237 Ortsteil von Blankensee)&lt;br /&gt;
* [[Wardow]] (PLZ 18299)&lt;br /&gt;
* [[Waren (Müritz)]] (PLZ 17192)&lt;br /&gt;
* [[Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Warkstorf]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen]] (Landkreis Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen bei Glasin|Warnkenhagen]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Warnemünde]] (PLZ 181119 Ortsteil von Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Weisin]]&lt;br /&gt;
* [[Werle]]&lt;br /&gt;
* [[Wesselsdorf]] &lt;br /&gt;
* [[Wiebendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Wiek]] (PLZ 18556 Insel Rügen)&lt;br /&gt;
* [[Wiethagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelminenhof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelmshof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Willershagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Gelbensande)&lt;br /&gt;
* [[Wilmshagen]] &lt;br /&gt;
* [[Wilsen]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Wismar|Wismar]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Wittenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Woldegk]]&lt;br /&gt;
* [[Wolgast]] (PLZ 17438)&lt;br /&gt;
* [[Woltow]]&lt;br /&gt;
* [[Wrangelsburg]] (PLZ 17495)&lt;br /&gt;
* [[Wusterhusen]] (PLZ 17509)&lt;br /&gt;
* [[Wustrow (Ostseebad)]] (PLZ 18347)&lt;br /&gt;
* [[Wustrow, Halbinsel]] (PLZ 18230  Ortsteil von Ostseebad Rerik)&lt;br /&gt;
* [[Zahrensdorf]] (PLZ 19258)&lt;br /&gt;
* [[Zarfzow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarnekow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarrentin]]&lt;br /&gt;
* [[Zehna]] (PLZ 18276)&lt;br /&gt;
* [[Zemmin]] (PLZ 17129 Ortsteil von Bentzin)&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] (PLZ 17459)&lt;br /&gt;
* [[Ziegendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Zielow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziesow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziehten (bei Anklam)]] (PLZ 17390)&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] (PLZ 17454)&lt;br /&gt;
* [[Zirchow]] (PLZ 17419)&lt;br /&gt;
* [[Zirkow]] (PLZ 18528 Rügen)&lt;br /&gt;
* [[Zittow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Züssow]]&lt;br /&gt;
* [[Zurow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wüstungen (verschwundene Orte)==&lt;br /&gt;
* [[Aldehusen]] (Nähe von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Korswandt Ulrichshorst]; gegen 1400 verfallen)&lt;br /&gt;
* [[Bollhagen]] (Wüstung)&lt;br /&gt;
* [[Camic/Kameke]] in [[Pudagla]] aufgegangen&lt;br /&gt;
* [[Cölpin]] (1421; wüst nach 1648; [[Loddin]] OT [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%B6lpinsee_Gemeinde_Loddin_auf_Usedom Kölpinsee] 1895 an der Stelle errichtet)&lt;br /&gt;
* [[Depersdorf]] (bei Tessin)&lt;br /&gt;
* [[Depzow/Depzower Mühle (Wüstung)]] (PLZ 18299)&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Drüschow]] (bei [[Buschmühlen]])&lt;br /&gt;
* [[Finkenberg]] (bei [[Mönchhagen]]; PLZ 18182)&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof]] (bei Walkendorf, Geburtsort von Richard Wossidlo)&lt;br /&gt;
* [[Fuhlensee]] bei Kaseburg/Insel Usedom - 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
* [[Glambeck]] Insel Hiddensee - um 1710 desolat - später entfernt Neuendorf gegründet&lt;br /&gt;
* [[Gnecov]] (bei [[Krummin]] 1230 und 1288 genannt)&lt;br /&gt;
* [[Hammelstall]] (umbenannt 1908 in [[Trassenheide]])&lt;br /&gt;
* [[Henningsberg]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Hohen Schlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Karlsruh]] (Gutsvorwerk zwischen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Benz_und_den_Ortsteilen Balm] und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow] - Wüstung - erstmals 1860 als „Carlsruhe“ erwähnt. 1925 letzte Erwähnung. (durch Blitzschlag abgebrannt) &lt;br /&gt;
* [[Krüselin]] bei Feldberg/ Feldberger Seenland&lt;br /&gt;
* [[Kumtzin]] (bei [[Krienke]])&lt;br /&gt;
* [[Lichow]] (1241 erwähnt; nach 1251 nicht mehr; heute Ackerstück-Flurname Leichow südlich von [[Liepe]])&lt;br /&gt;
* [[Luteborg]] (lag in der Nähe von Cachlin, 1407 Erwähnung, 1858 während des Nordischen Krieges wüst, heute Feldmark [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Dargen_und_den_Ortsteilen. Kachlin]) &lt;br /&gt;
* [[Müggenburg]] (Rostocker Heide, 1790 untergegangen) [[&amp;quot;Das untergegangene Dorf Müggenburg&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Palsin]] (1267 erstmals „Paulzin“, lag zwischen Morgenitz und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Mellenthin] - Wüstung).  &lt;br /&gt;
* [[Redomi]] (ein Teil des jetzigen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow])&lt;br /&gt;
* [[Rossenthin]] (wüst Nähe von [[Benz Usedom]])&lt;br /&gt;
* [[Schönberg]] (wüst, nordwestlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Sophienhof]] (wüst, südöstlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf|Steder]] (in Niendorf bei Neuhaus/Elbe aufgegangen)&lt;br /&gt;
* [[Steinort]] gehörte früher zu [[Pütnitz]] &lt;br /&gt;
* [[Vineta Forschungen Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Wendorf]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Woizke]] auch Woitzig bei Kaseburg Insel Usedom 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Hinweise verschwundene Orte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ [https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:W%C3%BCstung_in_Pommern Wüstungen in Pommern bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2023 Buch verschwundene Orte 1.jpg|2023 Verlassenen Orte in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Buch verschwundene Orte 2.jpg|2023 Verlassenen Orte in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2024-11-01T21:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.44694392227855 E 012°36&#039;27&#039;&#039; / N 053°44&#039;69&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz.  … Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Petersdorf_b._Malchow&amp;diff=118329</id>
		<title>Petersdorf b. Malchow</title>
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		<updated>2024-11-01T21:06:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Petersdorf, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 85 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.458319&lt;br /&gt;
 | lon = 12.377415&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Petersdorf liegt südlich des Petersdorfer Sees nahe der Bundesautobahn A 19-Brücke über den Petersdorfer See  und am westlichen Ende der Bundesstraße 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.4583/12.3774 E 012°37&#039;74&#039;&#039; / N 053°45&#039;83&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.377415138300048%2C53.45831935395877%2C12.377415138300048%2C53.45831935395877&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.45831935395877%2C12.377415138300048&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4583&amp;amp;amp;mlon=12.3774#map=15/53.4583/12.3774&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Petersdorf anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil 1, S.825 f.: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Petersdorf bei Malchow, 1/4 Meile südwestlich von Malchow am Petersdorfer See, der sich an den Malchower See anschließt und mit diesem die stromartige Verlängerung des Fleesen-Sees darstellt, durch welchen die Elde vom Fleesen-See in den Plauer See fließt, Dorf mit 3 Büdnern, 5 Häuslern (1 Holzvogt) und Schule. Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz. Das Gut Petersdorf gehörte früher den von Flotow auf Stuer. ... Die von Flotow erhielten 1408 Biestorf, früher Bischofsdorf als Lehen vom Bisthum Schwerin. ... Petersdorf [zählt] 122 ... Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Petersdorf  wurde 1375 urkundlich erwähnt als „villa Peterstorp“. Die entsprechende Urkunde wurde erst 2003 dem Ort zugeordnet. Petersdorf entwickelte sich nicht zu einem typischen Gutsdorf, obwohl es in adligem Besitz war und lange Zeit zu den ausgedehnten Besitzungen der v. Flotow (Hauptsitz Stuer/Kogel) in dieser Gegend gehörte. Ende des 18. Jh. Wurde es als „Alt Petersdorf“ bezeichnet, um es von dem um 1790 gegründeten Adamshoffnung (s. dort), das auch als „Neu Petersdorf“ bezeichnet wurde, abzugrenzen. Diese Bezeichnung wurde noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet. 1833 verkauften die v. Flotow ihren Besitz in der Gegend an das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Das großherzogliche Amt für Domänen und Forsten teilte in den folgenden Jahren bis ca. 1900 das Land an mehrere Büdnereien (ca. 10 ha Land) und Häuslereien ((geringer Landbesitz) auf. &lt;br /&gt;
*Seit 1853 fand in Petersdorf Schulunterricht auch für die Kinder aus den Nachbarorten Adamshoffnung, Lenz und Biestorf statt. Später wurde ein Schulgebäude eingerichtet. Bis 1920 lenkte jeweils der Pfarrer vom Kloster Malchow die Lehrer in der Schule als „Präpositor“. Petersdorf hatte nie eine eigene Kirche und die Gemeinde war traditionell zum Kloster Malchow „eingepfarrt“. Die Schule bestand bis1969. Dann wurden Schulgebäude und Grundstück zur Nutzung als Ferienlager verkauft. Dazu hatte es bereits seit den 50er Jahren jeweils in den Sommerferien gedient. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt. &lt;br /&gt;
Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu den stark landwirtschaftlich geprägten Gutsdörfern Adamshoffnung und Lenz entwickelten sich in Petersdorf andere Gewerbe und Unternehmungen. Holzwirtschaft und Flößerei, eine Ziegelei (später Schäferei), kleine Handwerksbetriebe (Stellmacher, Schuster) prägten den Ort. In den 20er Jahren des 20. Jh. begann sich auch in Petersdorf der Tourismus zu entwickeln: Unterkünfte für Urlauber (vorrangig aus Berlin) wurden in den Häusern geschaffen, eine Gastwirtschaft mit kleinem Pensionsbetrieb gab es bereits damals. Als 1845 in Plau der erste Raddampfer, »Alban«, in Dienst gestellt wurde, ist bereits die Strecke Plau-Waren-Röbel … befahren worden. Es ist davon auszugehen, dass deshalb neben dem Haltepunkt am Lenz (s. dort) auch bald die Dampferanlegestelle in Petersdorf geschaffen wurde und noch im 19. Jh. in Betreib ging. Der bisher älteste Nachweis liegt derzeit für 1903 vor (Malchower Tageblatt von 1904). Ebenfalls in den 20er Jahren begann der Apotheker Otto Pfeiffer (1867-1931) eine Produktion von Salben und Pudern (Handelsname: BARIBAN), die durch ihn und seine Nachfolger bis in die 40er Jahre deutschlandweit vertrieben wurden. &lt;br /&gt;
*In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 70er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“. Auch der Tourismus wurde umfangreicher, gestützt durch weitere Ferienunterkünfte, Ferienlager in der Umgebung und direkt am Ufer des Petersdorfer Sees einen Zeltplatz (C 92), der ab den 60er Jahren bis zum Bau der Autobahn betrieben wurde. &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Autobahn Berlin nach Rostock wurde 1978 in Petersdorf eine Autobahnmeisterei angesiedelt, die noch heute der größte Arbeitgeber am Ort ist.  &lt;br /&gt;
*In den 90er und 2000der Jahren entstanden auch in Petersdorf viele neue Eigenheimbauten und neue Kleinunternehmen: Autoteilehandel, Fitnessstudio, Unternehmensberatung, Dachdeckereibetrieb, Pension und Hotels mit Restaurants. Nennenswert ist das Institut für Wassermesstechnik (isw), das von Dr. Hartmut Prandke 1998 aufgebaut und bis 2019 geführt wurde. Er lieferte weltweit Forschungssonden zum Messen der Mikrostruktur von ozeanischen Strömungen, wobei er selbst auch auf mehreren Expeditionen deutscher Forschungsschiffe mit dieser Messtechnik Untersuchungen u. a. zu klimarelevanten Meeressströmungen durchführte. Als Ruheständler gestaltet er seit 2019 einen „Skulpturenpark“ in Petersdorf, der öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;50000px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Petersdorf im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Petersdorf==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Petersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PETORFJO64FF in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen, Hinweise, Fotos und andere Materialien zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lenz-S%C3%BCd&amp;diff=118328</id>
		<title>Lenz-Süd</title>
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		<updated>2024-11-01T21:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Lenz-Süd, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 25 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.466129&lt;br /&gt;
 | lon = 12.347834&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Lenz-Süd liegt südlich an der Mündung des Lenzer Kanals, der den Petersdorfer See mit dem Plauer See verbindet und am östlichen Ufer vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.4661/12.3478 E 012°34&#039;78&#039;&#039; / N 053°46&#039;61&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Lenz bei Malchow, an der Elde, da wo sie vom Petersdorfer in den Plauer See fließt, Erbpachthof von E. Hartwig, 85,8 ha und 163,6 b. Sch., und 1 Büdner (Krüger)  … Lenz  [zählt] 21 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Die Bezeichnung Lenz, Lentzik, Liniz oder Lenzke ist slawischen Ursprungs und könnte soviel wie Lehm oder Ton bedeuten. Vor dem Kanalbau  (1831) mündete die Elde am Lenz mit einem Delta in den Plauer See. Auf der Insel in diesem Delta könnten sich sehr gute Tonvorkommen befunden haben. In der näheren Umgebung wurden im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach Ziegeleien betrieben. Der Lenz wurde urkundlich erstmals 1387 erwähnt. 1448/49 ließ Herzog Heinrich IV. von Mecklenburg am strategisch wichtigen Lenz eine Burg errichten, die die andauernden Einfälle des märkischen Landadels abwehren sollte. Kommandant dieser Burg und der gegenüber am Westufer des Plauer Sees liegenden Burg Plau (Quetzin) war Lüdeke Hahn auf Basedow, der aber diese Position bald wieder aufgab und sich auf seine Besitzungen in Basedow zurückzog. Die Burg erfüllte ihren Zweck bis nach dem Dreißigjährigen Krieg und verfiel dann langsam. Bis zum Kanalbau stand links vom südlichen Eldearm noch ein Torhaus und weitere Reste der ehemaligen Burg waren noch sichtbar. Der Kanalbau ging direkt durch die Burganlage und durchschnitt den Burghof. Heute sind nur noch Andeutungen der Wälle, die die Burg umgaben zu erahnen. 1837 war das Ziel der Schiffbarmachung der Elde  bis zur Elbe erreicht. &lt;br /&gt;
*Vorher in adligem Besitz erscheint 1829 als Besitzer ein Herr A. Goldberg, der in den nachfolgenden Jahren wahrscheinlich die Ländereien am Lenz an die Großherzogliche Kammer in Schwerin verkauft hat. 1883 ist als Erbpächter (86 ha) am Lenz Ernst Albert Christoph Hartwig aus Krakow belegt. In dieser Zeit entsteht das Pächterhaus am Lenz, das sich heute, dank einer engagierten privaten Initiative, sehr schön restauriert präsentiert und dem Originalzustand sehr nahekommt. 1920 wird ein Erbpachthof (53 ha) geschaffen, der von der Mecklenburgischen Ansiedlungsgesellschaft im Auftrag des Finanzministerieums verwaltet und verpachtet wird. In der Folge siedelten sich auf den ehemals zum Hof gehörenden Flächen Häußler und Büdner an, so dass die Ländereien jetzt kleinteiliger bewirtschaftet wurden. Es ist belegt, dass der Erbpachthof 1936 nur noch 39 ha umfasste und damit 1945 nicht unter die Enteignungen im Zuge der Bodenreform fiel. Er ging von seinem letzten Besitzer, Herrn von Kalkstein, 1950 an Frau Bartz über und wurde in deren Familie weiter aufgeteilt. &lt;br /&gt;
Bestand bis 1934 die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039; mit den Ortsteilen Adamshoffnung, Lenz und Biestorf wechselte diese Zuordnung und ab 1935 bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. Im Zuge des Baus der Munitionsfabrik in Malchow wurde Lenz geteilt in Lenz-Süd und Lenz-Nord, weil Teile der Gemeinde (Lenz-Nord und Biestorf) zur Vereinfachung der Administration Malchow zugeschlagen und dort auch eingepfarrt wurden. Seit 2005 gehören die Orte der ehemaligen Gemeinde Adamshoffnung zur Großgemeinde &#039;&#039;&#039;Fünfseen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Durch die landschaftlich exponierte Lage des Lenz und den dazugehörigen Strand am Plauer See kam bereits früh touristisches Interesse an diesem Fleck auf. In den 20ern des 20. Jh. kamen vorrangig Berliner Urlauber. Sie kamen bei den einheimischen Bauern unter, aber erbauten sich auch Zweitwohnsitze am Lenz. Diese Tendenz wurde in der DDR aufgenommen und mehrere Großbetriebe errichteten in der Gegend (auch auf der Nordseite) Ferienlager, die vorrangig während der Sommerferien in mehreren Durchgängen von den Kindern genutzt wurden. Nach 1990 wandelten sich diese Ferienlager zum Teil in dauerhaft betriebene Ferienunterkünfte wie zum Beispiel „Ferienpark Lenzer Höh“ (ehemals LEW Hennigsdorf) und das „Boutique Hotel Lenz“ (ehemals SKET Magdeburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lenz-Süd im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
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==Lenz-Süd im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Lenz-Süd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/LENSUDJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
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		<title>Lenz-Süd</title>
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		<updated>2024-11-01T21:00:49Z</updated>

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&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Lenz-Süd, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 25 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.466129&lt;br /&gt;
 | lon = 12.347834&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Lenz-Süd liegt südlich an der Mündung des Lenzer Kanals, der den Petersdorfer See mit dem Plauer See verbindet und am östlichen Ufer vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.4661/12.3478 E 012°34&#039;78&#039;&#039; / N 053°46&#039;61&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
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==Kurztext zu Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Lenz bei Malchow, an der Elde, da wo sie vom Petersdorfer in den Plauer See fließt, Erbpachthof von E. Hartwig, 85,8 ha und 163,6 b. Sch., und 1 Büdner (Krüger)  … Lenz  [zählt] 21 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Die Bezeichnung Lenz, Lentzik, Liniz oder Lenzke ist slawischen Ursprungs und könnte soviel wie Lehm oder Ton bedeuten. Vor dem Kanalbau  (1831) mündete die Elde am Lenz mit einem Delta in den Plauer See. Auf der Insel in diesem Delta könnten sich sehr gute Tonvorkommen befunden haben. In der näheren Umgebung wurden im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach Ziegeleien betrieben. Der Lenz wurde urkundlich erstmals 1387 erwähnt. 1448/49 ließ Herzog Heinrich IV. von Mecklenburg am strategisch wichtigen Lenz eine Burg errichten, die die andauernden Einfälle des märkischen Landadels abwehren sollte. Kommandant dieser Burg und der gegenüber am Westufer des Plauer Sees liegenden Burg Plau (Quetzin) war Lüdeke Hahn auf Basedow, der aber diese Position bald wieder aufgab und sich auf seine Besitzungen in Basedow zurückzog. Die Burg erfüllte ihren Zweck bis nach dem Dreißigjährigen Krieg und verfiel dann langsam. Bis zum Kanalbau stand links vom südlichen Eldearm noch ein Torhaus und weitere Reste der ehemaligen Burg waren noch sichtbar. Der Kanalbau ging direkt durch die Burganlage und durchschnitt den Burghof. Heute sind nur noch Andeutungen der Wälle, die die Burg umgaben zu erahnen. 1837 war das Ziel der Schiffbarmachung der Elde  bis zur Elbe erreicht. &lt;br /&gt;
*Vorher in adligem Besitz erscheint 1829 als Besitzer ein Herr A. Goldberg, der in den nachfolgenden Jahren wahrscheinlich die Ländereien am Lenz an die Großherzogliche Kammer in Schwerin verkauft hat. 1883 ist als Erbpächter (86 ha) am Lenz Ernst Albert Christoph Hartwig aus Krakow belegt. In dieser Zeit entsteht das Pächterhaus am Lenz, das sich heute, dank einer engagierten privaten Initiative, sehr schön restauriert präsentiert und dem Originalzustand sehr nahekommt. 1920 wird ein Erbpachthof (53 ha) geschaffen, der von der Mecklenburgischen Ansiedlungsgesellschaft im Auftrag des Finanzministerieums verwaltet und verpachtet wird. In der Folge siedelten sich auf den ehemals zum Hof gehörenden Flächen Häußler und Büdner an, so dass die Ländereien jetzt kleinteiliger bewirtschaftet wurden. Es ist belegt, dass der Erbpachthof 1936 nur noch 39 ha umfasste und damit 1945 nicht unter die Enteignungen im Zuge der Bodenreform fiel. Er ging von seinem letzten Besitzer, Herrn von Kalkstein, 1950 an Frau Bartz über und wurde in deren Familie weiter aufgeteilt. &lt;br /&gt;
*Durch die landschaftlich exponierte Lage des Lenz und den dazugehörigen Strand am Plauer See kam bereits früh touristisches Interesse an diesem Fleck auf. In den 20ern des 20. Jh. kamen vorrangig Berliner Urlauber. Sie kamen bei den einheimischen Bauern unter, aber erbauten sich auch Zweitwohnsitze am Lenz. Diese Tendenz wurde in der DDR aufgenommen und mehrere Großbetriebe errichteten in der Gegend (auch auf der Nordseite) Ferienlager, die vorrangig während der Sommerferien in mehreren Durchgängen von den Kindern genutzt wurden. Nach 1990 wandelten sich diese Ferienlager zum Teil in dauerhaft betriebene Ferienunterkünfte wie zum Beispiel „Ferienpark Lenzer Höh“ (ehemals LEW Hennigsdorf) und das „Boutique Hotel Lenz“ (ehemals SKET Magdeburg).&lt;br /&gt;
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==Lenz-Süd im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Lenz-Süd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/LENSUDJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<updated>2024-11-01T20:53:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: Die Seite wurde neu angelegt: „Manfred Füting  {{Infobox Ort  | name = Lenz-Süd, Ort in der Gemeinde Fünfseen  | plz = 17213  | verwaltungsamt = Amt Malchow  | landkreis = Mecklenburgisch…“&lt;/p&gt;
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{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Lenz-Süd, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
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 | einwohner = 25 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
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}}Das Dorf Lenz-Süd liegt südlich an der Mündung des Lenzer Kanals, der den Petersdorfer See mit dem Plauer See verbindet und am östlichen Ufer vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.4661/12.3478 E 012°34&#039;78&#039;&#039; / N 053°46&#039;61&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
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Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
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* [[Fortlaufende Ortschronik von Lenz-Süd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Lenz-Süd==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/LENSUDJO63EL in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
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*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2024-11-01T20:51:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.44694392227855 E 012°36&#039;27&#039;&#039; / N 053°44&#039;69&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz.  … Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde Fünfseen auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
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Datei:PetersdfMalchow_Schmettau01.png|thumb|x50000px|Ausschnitt aus der Schmettauschen Karte 1788&lt;br /&gt;
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==Adamshoffnung im Spiegel von Luftbildern==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Adamshoffnung&amp;diff=118324</id>
		<title>Adamshoffnung</title>
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		<updated>2024-11-01T20:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ManfredFueting: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manfred Füting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Adamshoffnung, Ort in der Gemeinde Fünfseen&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 55 (gesch. 2023)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.446944&lt;br /&gt;
 | lon = 12.362750&lt;br /&gt;
 | zoom = 15&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Adamshoffnung liegt südlich des Petersdorfer Sees und östlich vom Plauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=15/53.44694392227855 E 012°36&#039;27&#039;&#039; / N 053°44&#039;69&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Kurztext zu Petersdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe, Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Teil1, S.825 f.: &#039;&#039;&amp;quot;Adamshoffnung bei Malchow, ¼ Meile östlich vom Plauer See, ½ Meile südwestlich von Malchow, Erbpachthof, 312,5 ha und 956,9 b. Sch., von W. Reeps (Ziegelei). Adamshoffnung, eine Pertinenz von Petersdorf, ist nebst dem letzteren ein incameriertes Gut des ritterschaftlichen Amts Lübz.  … Adamshoffnung zählt 62 …Einw.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aktuell &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung wurde 1757 erstmalig urkundlich erwähnt. Es war eines der Güter von Adam Ernst von Flotow. Wahrscheinlich nannte man den Ort damals noch Adamshof. Zwischen 1790 und 1795 legte Adam Philip von Flotow dann einen Wirtschaftshof an, wodurch der Ort zu einem typischen Gutsdorf wurde. Auf der Wiebekingschen Karte (ca. 1786) ist der Ort als „Neu Peterdorf oder Adamshoffnung“ bezeichnet. Als Abgrenzung und Hinweis darauf, dass es sich um einen Nebenhof (Pertinenz) zum bereits lange bestehenden Petersdorf (s. dort) handelt, wurde der Name Neu Petersdorf auf Urkunden noch bis zum Ende des 19. Jh. verwendet.  Auf der genannten Karte ist 1,5 km südlich von Adamshoffnung die Vorgängersiedlung „Der Klipperhof“ eingezeichnet, die bereits 1338-1357 urkundlich erwähnt wurde und sich in adligem Besitz bzw. im Besitz des Klosters Malchow befand. Noch im 14. Jh. ist dieser Ort wüst gefallen. &lt;br /&gt;
*Die Bodenqualität ist in dieser Gegend relativ niedrig und so war es immer schwierig, ausschließlich mit landwirtschaftlichem Betrieb erfolgreich zu wirtschaften. Deshalb gab es immer wieder die Hoffnung, zusätzliche Einnahmen durch weitere Unternehmungen zu erzielen: Zum Beispiel wurde eine Ziegelei aufgebaut, Holzwirtschaft betrieben und Kiesabbau vorgenommen. Dennoch ist Adamshoffnung seit seiner Gründung bis heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
*1833 verkaufte der Enkel des Gründers, Friedrich von Flotow, das Gut an die Großherzogliche Kammer in Schwerin. 1920 verwaltete das Finanzministerium, Abteilung Domänen und Forsten das Land (312 ha) und verpachtete es in Erbpacht. Mehrere Besitzer versuchten sich mit dem Gutsbetrieb, hielten es aber jeweils nur kurzzeitig, bis 1917 der Kaufmann Otto Heinemann aus Pritzwalk das Gut kaufte und weiterverpachtete – zuletzt an seinen Sohn Hans-Georg. 1945 wurde die Gutsfamilie Heinemann enteignet und das Land aufgeteilt und im Zuge der Bodenreform im September 1945 an Neubauern vergeben. In den Jahrzehnten danach wurden auch hier die kleinen Bauern und Neubauern der Bodenreform schrittweise zu „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)“ zusammengeschlossen. Um rentable Größen zu erreichen, vereinigte man die einzelnen Genossenschaften in den 1970er Jahren bis zur Stadt Malchow reichend zur „Kooperativen Abteilungen für Pflanzen- und Tierproduktion“.&lt;br /&gt;
*Adamshoffnung gehörte zusammen mit Lenz und Biestorf bis 1934 zur &#039;&#039;&#039;Gemeinde Petersdorf&#039;&#039;&#039;. 1935 wechselte diese Zuordnung und bis 2004 hieß die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Adamshoffnung&#039;&#039;&#039;. 2005 ging sie in der Großgemeinde Fünfseen auf.&lt;br /&gt;
Bereits auf der oben genannten Karte von 1786 sind in Adamshoffnung die künstlich angelegten Teiche entlang eines Bachlaufs, der in den Petersdorfer See mündet, eingezeichnet. Die Teiche bestehen bis heute und werden vom Teichverein Adamshoffnung e. V.  instandgehalten und zum Teil bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Adamshoffnung im Spiegel von Karten==&lt;br /&gt;
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==Ortschronik/en von Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
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* [[Fortlaufende Ortschronik von Adamshoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Adamshoffnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ADAUNGJO63EK in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
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== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu der hier enthaltenen Chronik, oder generell zur Ortsgeschichte der Dörfer in und um den Petersdorfer See freue ich mich. Manfred Füting Kontakt über meine E-Mail:&lt;br /&gt;
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*[mailto:m.fueting@freenet.de m.fueting@freenet.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ManfredFueting</name></author>
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